Create your own awesome maps

Even on the go

with our free apps for iPhone, iPad and Android

Get Started

Already have an account?
Log In

Technik u. Rahmen FinTechs by http://www.blicklog.com by Mind Map: Technik u. Rahmen FinTechs by
http://www.blicklog.com
0.0 stars - 0 reviews range from 0 to 5

Technik u. Rahmen FinTechs by http://www.blicklog.com

Diese Mindmap dient der Übersicht über die Aktivitäten im Banking und Finance 2.0-Segment. Die für einzelne Produkte und Leistungen angegeben Unternehmen sind Beispiele. Die Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Was versteht man unter Finance bzw. Banking 2.0 Ausgangspunkt in der Praxis ist meist der Social Media Begriff, Unter Social Media verstehe ich eine Philosophie des (fast gleichberechtigten) Zusammenwirkens verschiedenen Interessengruppen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Unterstützt wird dies durch geeignete (Web-)Technologien, die den Austausch dieser Gruppen fördert und transparent macht#. Ein Kern der Banking 2.0-Philosophie liegt vor allem darin, die Kunden deutlich aktiver in die Leistungserbringung zu integrieren. Die Fidor Bank etwa bezieht ihre Kunden aktiv in die Produktentwicklung ein und diskutiert offen mit der Community neue Produktideen oder gar eigene Zinsveränderungen. Ein besonderes Merkmale der Web 2.0- oder Social-Media-Technologien ist neben der Nutzung neuer Webtechnologien daher vor allem eine erweiterte Philosophie im Umgang mit Kunden. Diese zeichnet sich durch offene und gleichberechtigte Kommunikation, hohe Transparenz über Leistungen und Gegenleistungen sowie Einbeziehung der Kunden in den Leistungsprozess aus. Kern des Banking 2.0 ist die Frage, ob Problemlösungen für Finanzdienstleistungen durch Banken oder den Markt angeboten werden.

Begriff

Banking

Die Geschäftsmodelle der Banken Die Geschäftsmodelle nahezu aller Finanzinstitutionen beruhen im Grunde auf dem ganz einfachen Geschäftsmodell der Finanzintermediation. Finanzinstitutionen schaffen einen Interessenausgleich zwischen den Subjekten, die Finanzierungsmittel anlegen wollen (Überschusseinheiten), und den Marktteilnehmern, die Mittel aufnehmen wollen oder müssen (Defiziteinheiten). Daneben sorgen sie für den Transfer von Zahlungsmitteln. Die Gesamtheit derartiger Transaktionen einschließlich der sich dabei herausbildenden Usancen und der sie beeinflussenden institutionellen Rahmenbedingungen wird nach Michael Bitz als Finanzmarkt bezeichnet. Bitz schreibt dazu weiter: “In seiner einfachst denkbaren, gewissermaßen „archaischen“ Urform kann dieser Finanzmarkt allein als Geflecht einer Vielzahl von Verträgen gedacht werden, die zwischen den potentiellen Geldnehmern der ersten Gruppe und den potentiellen Geldgebern der zweiten Gruppe jeweils unmittelbar und ganz individuell, ohne allgemein vorgegebene Rahmenregelungen und ohne jegliche Einwirkung Dritter vereinbart werden.” In dieser Urform des Finanzmarkte existieren Banken höchsten als Institutionen zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs, jedoch nicht als Institutionen mit den heute bekannten Dienstleistungen. Welche Probleme Finanzmärkte lösen sollen? Gerade unter 2.0-Gesichtspunkten ist interessant ist, dass die meisten Aktivitäten auf den Finanzmärkten in der heutigen Formen institutioneller Arrangements (vulgo Bankdienstleistungen) sind, die nach Auffassung der Institutionenökonomen entstanden sind, weil der bilaterale Abschluss von Verträgen Schwierigkeiten machen kann. Prinzipiell wäre es nämlich denkbar, alle Transaktionen, die heute als Finanzdienstleistungen angeboten werden, auch direkt zwischen zwei Vertragspartnern direkt durchzuführen. So können Aktien etwa auch direkt zwischen Käufer und Verkäufer ohne Einschaltung von Banken, Börsen und Abwicklungshäusern gehandelt werden, was in der Praxis bei großen Transaktionssummen auch geschieht. Der mit einer solchen Transaktion zusammenhängende Aufwand ist allerdings so hoch, dass sich der Handel für die meisten Marktteilnehmer nicht lohnt (Suche nach geeigneten Handelspartnern, Aushandeln von Verträgen, Lieferung der Aktien, Aufbewahrung im Tresor, Schneiden von Kupons, deren Einlösung bei Aktiengesellschaft etc). Durch die institutionellen Arrangements der Finanzmärkte werden solche Transaktionen deutlich vereinfacht und somit Kosten gespart. So zumindest die Theorie.

Zahlungssystem- und Transferfunktion

Losgrößentransformation

Fristentransformation

Risikoallokation und -managment

Informationsfunktion

Linderung von Anreizproblemen

Social Media

Zusammenwirken verschiedener Interessengruppen

gemeinsames Ziel

unterstützt durch spezielle Webtechnologien (Social Networks)

Banking 2.0

hohe Transparenz über Leistungen und Gegenleistungen

Integration der Kunden in die Leistungserbringung, (Teile der) Intermediationsleistung wird von Kunden erbracht

zielgruppenspezifische Geschäftsmodelle

gleichberechtigte Kommunikation

individuelle, pragmatische und selbstorganisierte Herangehensweise

siehe eigene Mindmap für aktuelle Praxis

Kommunikation

Social Networks

Facebook

Twitter

...

eigene Websites

Relevanz

Förderung

nachwachsende Generation, Umgang mit Daten, neue Offenheit, Intransparenz wird als Schwäche ausgelegt

hohe Transaktionskosten im klassichen Banking

hohe Monopolrenten

Regulierung im Banksektor treibt Intermediation in neue Bereiche

Bedarf

Finanzierung

Anlage

Information, Transparenz in der Mittelverwendung

Risikotransformation

Hindernisse

Finanzbranche lebt von Informationsasymmetrie

Konservative Kundenstruktur und der digitale Graben

Andere Prioritäten im mittleren und Top-Management

Regulierung und rechtliche Hindernisse

Know-how-Defizite

Mangelndes Vertrauen gegenüber Online-Aktivitäten

Veraltete technische Infrastruktur

Angst der Manager vor Social Media

Organisatorische Hindernisse, Kompetenzen

Noch mangelnder Konkurrenzkampf: Tipping Point noch nicht erreicht

Finanzhäuser, insbesondere in Deutschland, profilieren sich nicht durch besonders große Kreativität in der Produkt- und Vertriebswegeentwicklung. Deutsche Häuser gelten sogar als ausgesprochen konservativ und bieten erst dann Produkte an, wenn sie sich an anderen Märkten nachweisbar durchgesetzt haben. Deutlich einfacher ist es für sie, erfolgreiche Produkte und Vertriebskonzepte einfach zu kopieren. Da der nachweisbare Erfolg von Finanzdienstleistungen im Web 2.0 bisher ausgeblieben ist und deutsche Institute somit durch entsprechende Angebote noch keinen Wettbewerbsvorteil erringen konnten, besteht keine Notwendigkeit, hier voreilig zu reagieren. Erst wenn ein sogenannter Tipping-Point erreicht wird, also eine kritische Masse überschritten wird, werden Banken in relativ kurzer Zeit auf den 2.0-Zug aufspringen, so wie das etwa beim Onlinebanking in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts geschehen ist.

Mangelnde Geschäftsmodelle des Web 2.0?

Die Finanzbranche mit ihren IT-, Daten-, Transaktions- und Beratungsdienstleistern lebt derzeit ausgezeichnet mit ihren traditionellen Geschäftsmodellen. Vom Web 2.0 profitiert man nebenbei übrigens ebenfalls gehörig durch Börsengänge, milliardenschwere Fusionen und Übernahmen der Branche. Lukrative Geschäftsmodelle im Web 2.0, die Erlöse in ähnlicher Größenordnung versprechen, fehlen dagegen und bewegen sich unterhalb der Wahrnehmungsschwelle der Finanzmarktstrategen. Von Newcomern droht aufgrund der Regulierung (These 6) und der Trägheit der Kunden (These 8) außerdem derzeit noch keine Gefahr. Tatsächlich lassen sich Geschäftsmodelle im Web 2.0 nicht einfach planen und umsetzen. Das Web lebt viel eher davon, dass hunderttausende Ideen ausprobiert werden können, von denen höchsten 1% nachhaltigen Profit abwirft.

Technologie

Architektur

Jack Gavigan: What would a disruptive bank look like? (14.04.14):

Blockchain-Technologie

Cloud Banking

Infrastruktur

Datenbanken

Software as a Service

Business Process Outsourcing

Trennung von Front- und Backend

Location Based Services

Nutzung soziale Netzwerke

als Kommunikationsplattform

als Kundeninterface, DenizBank, ASB Facebook

mobile Technik

Near Field Communication (NFC)

Online Banking -> Apps, Credit Suisse

App Unterstützung für Berater, Credit Suisse, Appway: Mobile Client On-Boarding

besondere Technik

Etronika (Gestensteuerung)

MiiCard (Fernidentifizierung)

Dynamic (MultiAccount Cards)

Betriebssysteme

Android

iOS

Windows Fon 8

kollaborativen Beratungstisch

Die Royal Bank of Canada verwendet den, ursprünglich als kollaborativen Beratungstisch entwicklten, Microsoft Surface in seiner 2. Version als interaktives Videodisplay. Innerhalb einer neu designten Retail-Filiale ist der berührungsgesteuerte Surface Teil einer sogenannten "Discovery Zone". In diesem Filialbereich sollen Kunden durch eigenständige Interaktion entdecken, mit welchen Dienstleistungen und Produkten die Bank helfen kann, ihre persönlichen Bedürfnisse zu erfüllen. Eine animierte Figur ("Arbie") geleitet Kunden dazu durch fünf verschiedene Surface-Anwendungen: The Big Picture: Eine Entdeckungsreise die Kunden an die RBC und ihre Produkte und Dienstleistungen heranführt. Drop a Coin: Ein grafischer Vergleich zwischen einem steuerfreien Sparkonto bei der RBC und standardisierten Sparkonten bei anderen Banken. Meet our Experts: Eine Zusammenstellung der Profile aller Filialmitarbeiter. Instant Win: Kunden können Preise gewinnen, indem sie über E-Mail erhaltene Werbebroschüren, auf das Display des Surface legen. Kids Corner: Interaktive Puzzlespiele als Kinderbeschäftigung. Quelle: Banking Innovation

Informationsquellen

Deutschland

André M. Bajorats Linksammlung (deutsch)

Bank Blog

Blick Log

Bank Zwei Null (nicht mehr aktualisiert)

Blick Log Übersichtsseite

Finance 2.0

P2P-Kredite.com

Social Banking 2.0

Matthias Schubert

Banking Innovation

International

Bank 2.0

Banking 4 Tomorrow

P2P-Banking

P2P Lending News

Webank

organisatorische Fragen

Content Management

Zuständigkeiten

Dienstleister

Acquirerer

CconCardis

Technologie und White Label Lösungen

Backbase

Fidor Tecs AG

CSI

Leanbank

Meniga

Wertpapiertransaktionen und Daten

fondsnet.de

Jemstep

2iQ Research

Stockpulse, Lending Club (USA)

Zahlungsverkehr

arvato

Amazon Services

White Label für Lending

Goal Saver

Sicherheit

Kobil: mIDentity App Security Toolkit

Das mIDentity App Security Toolkit bietet mobile Sicherheitslösungen für sichere Messaging Dienste auf klassichen PC Systemen, Tablet PC’s sowie Smartphones. Die mID AST Technologie ermöglicht in Zusammenspiel mit dem SSMS (Sicherheitsserver) sichere Legitimations- und Transaktionssignierung zu deutlich niedrigeren Kosten als die SMS. mIDAST setzt dabei auf die Trennung zwischen Transaktion und Signierung durch seine sichere „Dual Communication Technologie (DCT)“. DCT erhöht somit nicht nur die Sicherheit, sondern ersetzt auch die unsichere SMS für die Signierung von Online-Banking Transaktionen. mID AST ermöglicht ein Angebot von E-Payment und Mobile-Payment Lösungen mit geringem Aufwand und niedrigem Budget. Innovative Features: Bi-direktionaler Kommunikationskanal: Benutzer ist in der Lage Kommunikationspakete zurück an Provider zu senden und nicht mehr auschließlich zu empfangen Verbindliche Nachrichtensignierung Erhöhung der Benutzer Convinience bei erhöhter Sicherheit Vollständige Eliminierung von SMS-Kosten Quelle: banking-innovation.org

Beteiligungsgesellschaften/Inkubatoren

www.nextgfi.com

Main Inkubator GmbH

die Commerzbank einen großen und bemerkenswerten Schritt getan, nämlich einen eigenen Inkubator gegründet für FinTech-Startups (hier die Pressemeldung der Bank). Nach Angaben der Bank fördert und investiert die Main Inkubator GmbH in Startups mit innovativen Lösungen mit Schwerpunkt auf dem Firmenkundengeschäft. Die ausgewählten Unternehmen werden aktiv bereits ab ihrer Gründung unterstützt und die Entwicklung ihrer Produkte und Lösungen bis zur Marktreife begleitet. Dabei stellt die Commerzbank ihr Netzwerk zu Experten und Kunden sowie ihre Kompetenzen zur Verfügung.

neue rechtliche Grundlagen (unvollständig)

E-Geld-Richtlinie

Richtlinie über Zahlungsdienste

Anlegerschutz

MiFID II

Kooperationen Banken - FinTechs

Deutsche Fin-Tech StartUps

Vertriebswege

stationär

PC/online

mobile

Smartphone

wearables

embedded banking