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youthpart - Partizipation mit Netz und doppeltem Boden by Mind Map: youthpart - Partizipation mit
 Netz und doppeltem Boden
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youthpart - Partizipation mit Netz und doppeltem Boden

speeeed

:-)

Galopp

Schneller Reden (Zusammenfassung mit Links auf twitter.com/youthpart)

me, myself & I

Medien- und Sozialpädagoge

http://www.ijab.de

Netzaktiver und Netzaktivist

youthpart

Anwälte für Partizipation

[Foto Büro :-) ]

http://www.youthpart.org

Jugendbeteiligung in der digitalen Gesellschaft

Modellentwicklung ePartizipation im internationalen Austausch

Teil von Dialog Internet des bmfsfj.de

http://www.dialog-internet.de

participation >< Partiziption

Der Begriff „Partizipation“ war bisher im deutschsprachigen Raum nicht selbstverständlich im Gebrauch. Erst Auseinandersetzungen wie um den zu versenkenden Kopfbahnhof in Stuttgart -S21-  brachten in Folge des „selfempowerment“ und der Bezeichnung „Wutbürger“ die konstruktive Antwort auf den Willen nach mehr demokratischer Beteiligung hervor: Partizipation Partizipation bedeutet mehr als Mitmachen, Mitsprache, Mitwirkung, Teilhabe oder Mitbestimmung bis Selbstbestimmung, - vielleicht ist die Summe aus allem eine annähernde Beschreibung. Nach den Revolutionen in Tunesien und Ägypten rückt heute noch mehr die Rolle der „social media“ in den Fokus der Betrachtung von Demokratisierungsprozessen. Ebenso geben uns brennende Autos in Berlin und Unruhen in Großbritannien einen Hinweis auf fehlende gewaltfreie Artikulationsmöglichkeiten junger Menschen.

Proteste und Revolutionen

Partizipation neues Buzzword wie Medienkompetenz

Der aktuell fast inflationäre Einsatz der Vokabel „Partizipation“ erinnert an den gehäuften Einsatz des alles und nichts sagende Universalwort „Medienkompetenz“ als Allzweck- Heilmittel zur Linderung verschärft sichtbarer Defizite.

Teilhabe und Mitmischen

social media als Chance

Jugendliche in social networks

Jugendliche und digitale Medien

Ziele von Medienkompetenz

Partizipation Jugendlicher

Die Jugend soll beteiligt werden

kritisch zu betrachtende Beispiele

Merkmale Partizipation

aus UAG Partizipation Dialog Internet / DBJR

Fragestellungen ePartizipation

Es ist Zeit sich dem möglichen Potenzial „echter“ Partizipation mit Blick auf die Leistungen von Jugendarbeit zu stellen. Antworten versucht u.a. die Unterarbeitsgruppe Partizipation im vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – bmfsfj.de - initierten „Dialog Internet“ (dialog-internet.de) herauszuarbeiten.

aus UAG Partizipation

eigene Einschätzungen

open government und Jugendliche

vernachlässigtes Thema

Wunsch nach Beteiligung (bitkom)

http://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM-Praesentation_Connected_Worlds_01_03_2010.pdf

Information ist Voraussetzung für Partizipation

Jugend ist tragende nächste Generation

besonderer Zugang notwendig

Partizipation als Prinzip

Jugend zur Beteiligung fördern und motivieren

Bildungsauftrag

Tools zugänglicher gestalten

Toolserver-Idee

Etherpad lite zum Start

Generationen brücken

(netz)politische Aufgabe

mögliche Gelingensbedingungen in Stichworten

Es muss eine Beteiligungskultur entstehen, die junge Menschen als eigenständige Subjekte wahrnimmt, ihnen Verantwortung überträgt und sie in alle Entscheidungsprozesse selbstverständlich einbezieht. Jugendliche haben bisher kein Wahlrecht, sie sind deswegen als gesellschaftliche Gruppe auf besondere Weise und durch zeitgemäße Formen zu beteiligen. Folgende Skizze einer Checkliste (Zwischenstand UAG Partizipation - Diskussion im Dialog Internet) nennt Mindeststandards für ePartizipation: • Es gibt tatsächlich etwas zu entscheiden und der Transfer der Ergebnisse in die Entscheidungsabläufe von Politik und Verwaltung gelingt. • Kinder und Jugendliche können sich direkt und indirekt beteiligen. Durch Jugendbeteiligung werden bestehende demokratische Strukturen nicht ausgehebelt. • Kinder und Jugendliche werden über ihre Mitbestimmungsrechte aufgeklärt. Am Anfang jeder Beteiligung wird ein weitgehender Informationsgleichstand hergestellt, z. B. müssen Abläufe in Politik und Verwaltung für Kinder und Jugendliche durchschaubar sein. • Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird inhaltlich und methodisch von qualifizierten Praktiker/-innen aus der Jugendarbeit unterstützt, die zur Beteiligung motivieren. • Es herrscht Transparenz im Prozess in Bezug auf Entscheidungen und Ziele. Die Umsetzung der Entscheidung wird transparent dokumentiert. • Beteiligungsformen müssen reale Gestaltungsmöglichkeiten bieten, Lebensweltbezug haben, altersangemessen und methodisch vielfältig sein. • Alle Jugendlichen müssen erreicht werden. Dazu werden alle möglichen und auch unterschiedliche Kanäle genutzt. • Ein angemessener Zeitraum für den Beteiligungsprozess ist zu gewährleisten. • Partizipation ist nicht umsonst zu haben. Von vornherein sind Budgets so zu gestalten, dass den vielfältigen Ansprüchen an Beteiligung Rechnung getragen wird. Insbesondere in Budgets öffentlicher Verwaltungen müssen Mittel für eine Jugendbeteiligung fest etatisiert sein.

youthpart > youpart > yourpart

Partizipation als Prinzip?

Zusammenfassend ergeben sich Handlungsempfehlungen..., die von Politik und Gesellschaft umgesetzt werden müssen. Diese Handlungsempfehlungen fokussieren vor allem die ePartizipation: ePartizipation braucht Redundanz im Alltag der Kinder und Jugendlichen, sie müssen also unbedingt auch Erfahrung in Partizipationsprozessen außerhalb des Netzes machen und aktiv Verbindungen zwischen den Partizipationsformen herstellen und ermöglichen können. Hierbei kann vor allem Jugendverbänden und der außerschulischen Jugendarbeit eine große Rolle zukommen. Qualitätskriterien von ePartizipationsprozessen müssen entwickelt werden! Die oben beschriebenen Kriterien sind dazu die Grundlage. Entscheidend ist bei der Wahl der Partizipationsmöglichkeiten die Frage: Bilden die gewählten Erfahrungsräume Platz für Delegation, Selbstbestimmung oder Entscheidungsvorbereitung? Wichtig dabei ist: Partizipationsmethoden müssen die Kriterien für Partizipation erfüllen und dürfen nicht selbst Exklusion nach sich ziehen. ePartizipationsprozesse der öffentlichen Verwaltungen müssen jugendgerecht aufbereitet sein. Die entsprechenden Kriterien sind in einem weiteren Schritt zu formulieren, Basis sind die oben beschriebenen Kriterien als Standard. Bestehende (e)Partizipationsprozesse und - projekte sollten ebenfalls anhand der Kriterien weiterentwickelt werden. Partizipationsförderung muss im Medienalltag von Jugendlichen ansetzen und an den Alltagsformen der Selbstorganisation orientiert sein. Grundlagen hierfür sind mit Forschungsprojekten, die aktuelle Formen des partizipativen Medienhandelns vonJugendlichen erkunden, sowie in einem Diskussionsprozess mit Experten/-innen, mit von Jugendlichen gewählten Vertretern/-innen, aber auch mit Jugendlichen direkt zu schaffen. ePartizipation braucht Begleitung, zum einen beispielsweise in Jugendverbänden, in der außerschulischen Jugendarbeit oder der Jugendsozialarbeit sowie zum anderen in der Schule, in der Ausbildung oder in anderen pädagogischen Bezügen. Notwendig ist auch eine wissenschaftliche Begleitung der Projekte und Prozesse, um die (Weiter-)Entwicklungen systematisch zu erfassen und für den Transfer in andere Bereiche der Jugendpartizipation und für einen europäischen Austausch aufzubereiten. Es lohnt der Blick über die nationale Grenze. Wie andere Länder ePartizipation ermöglichen,welche Formen sie wählen, muss analysiert werden. ePartizipation braucht angemessene finanzielle Ressourcen!

Wirksamkeit?

Video UK Jugendlicher

Diskussion

Kontakt

twitter.com/youthpart

twitter.com/ertelt

youthpart.eu

youthpart@ijab.de

ertelt@ijab.de