Strafrecht

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Strafrecht by Mind Map: Strafrecht

1. Ist die auf tatsächliche Umstände gegründete,über allgemeine Lebensrisiken hinausgehende Wahrsvheinlichkeit des Schadenseintritts.

2. Der Einwilligende ist immer dann einwilligungsfähig, wenn er nach seiner geistigen und sittlichen Reife im Stande ist, Bedeutung und Tragweite seines Rechtsgutsverzichts zu erkennen und sachgerecht zu beurteilen.

3. Ist jede Materie, egal ob flüssig, fest oder gasförmig.

4. Endgültig oder auf unabsehbare Zeit

5. Absicht

5.1. Zielgerichtetes Wollen

5.1.1. Dem Täter kommt es gerade darauf an, den bestimmten Erfolg herbeizuführen.

6. Pathologischer Zustand

6.1. Nachteilig

7. Das Körperliche Wohlbefinden ist regelmäßig beeinträchtigt bei der Zufügung von Schmerzen. Seelische Beeinträchtigungen genügen für §223 nicht.

8. §33 Notwehr

8.1. Verteidigung

8.1.1. Ist jedes Verhalten, das sich gegen die Rechtsgüter des Angreifers richtet und der Beendigung des Angriffs dient

8.2. Gegenwärtig

8.2.1. Ein Angriff ist gegenwärtig, wenn er unmittelbar bevorsteht, gerade stattfindet oder fortdauert.

8.3. Erforderlichkeit

8.3.1. Erforderlich ist die Verteidigung, wenn sie der sofortigen und endgültigen Angriffsabwehr dient.

8.4. Angriff

8.4.1. Ist jede durch menschliches Verhalten drohende Verletzung rechtlich geschützter Güter oder Interessen.

8.5. Rechtswidrigkeit des Angriffs

8.5.1. Ist ein Angriff, wenn er im Widerspruch zu den Normen des Rechts steht. Der Angreifer darf seinerseits nicht gerechtfertigt sein

8.6. Notwehr - gegen sich selbst

8.7. Nothilfe - für einen anderen

8.8. Gefahr

9. §303 Sachbeschädigung

9.1. Sache

9.1.1. Alle Körperlichen Gegenstände im Sinne des §90 BGB

9.1.2. Eine Sache ist fremd, wenn sie im Eigentum oder Miteigentum eines anderen steht.

9.2. Zerstörung

9.2.1. Ist ein stärkerer Grad die Einwirkkung mit der Folge dass

9.3. Beschädigung

9.3.1. Ist eine Substanzverletzung oder das mehr als nur unerhebliche Herabsetzen der bestimmungsgemäßen Brauchbarkeit.

10. Kausalität

10.1. Objektiv zurechenbar

10.1.1. Ist ein Erfolg immer dann, wenn der Täter mit der Handlung eine rechtlich relevante missbilligte Gefahr geschaffen hat, die sich im tatbestandsmässigen Erfolg realisiert.

10.2. Eine Handlung ist danach kausal, wenn sie nicht hinweg gedacht werden kann,ohne dass der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfiele.

10.3. Atypischer Kausalverlauf

10.3.1. Von einem solchen ist die Rede, wenn der eingetretene Erfolg völlig außerhalb dessen liege, was nach dem gewöhnlichen Ablauf der Dinge und nach dem allgemeinen Lebenserfahrungen noch in Rechnung zu stellen ist.

10.4. Zurechnung

10.4.1. Ein rechtlich missbilligtes Risiko wird nicht geschaffen, wenn der Grad der bewirkten Gefährdung so gering ist, dass es das allgemeine Lebensrisiko nicht übersteigt.

10.4.2. Erlaubtes Risiko

10.4.2.1. Ist immer dann gegeben, wenn bestimmte Verhaltensweisen trotz ihrer Gefährlichkeit auf Grund ihres sozialen Nutzens allgemein erlaubt sind. ( Flugreise, Teilnahme, Straßenverkehr

10.5. Eigenverantwortliches Dazwischentreten eines Dritten

10.5.1. Die Verantwortung des Erstverursachers endet grundsätzlich dann, wenn ein Dritter eine neue, selbstständig auf den Erfolg hinwirkende Gefahr begründet , die sich dann im Erfolg realisiert.

11. §223 Körperverletzung

11.1. Körperliche Misshandlung

11.1.1. Jede üble, unangemessene Behandlung, die das körperliche Wohlbefinden nicht nur unerheblich beeinträchtigt.

11.2. Gesundheitsschädigung

11.2.1. Ist das Hervorrufen oder Steigern eines vom Normalzustand der körperlichen und seelischen Funktionen nachteilig abweichenden Pathologischen Zustands.

12. §224 Gefährliche Körperverletzung

12.1. Gift

12.1.1. Ist jeder organische oder unorganische Stoff, der durch chemische oder chemisch physikalische Wirkung die Gesundheit zu schädigen vermag.

12.2. Stoff

12.3. Waffe

12.3.1. Jede bewegliche Sache, die schon nach ihrer Bauweise dazu bestimmt ist, als Angriffs-oder Verteidigungsmittel erhebliche Verletzungen hervorzurufen.

12.4. Gefährliches Werkzeug

12.4.1. Jeder bewegliche Gegenstand, der nach seiner objektiven Beschaffenheit und Art seiner Verwendung im konkreten Fall geeignet ist, erhebliche Verletzungen herbeizuführen.

13. Schuld

13.1. Zudem ist mangels Hinweisen auf Schuldausschließungs- oder Entschuldigungsgründe von seiner Schuld auszugehen.

14. Gefahr

14.1. Ist ein Zustand, bei dem eine Rechtsguts Verletzung wahrscheinlich ist.

15. Geeignet

15.1. Ist ein Mittel, wenn es die Gefahr beendet oder zumindest abschwächt

16. Schuld

16.1. Schuldauschließungsgründe

16.1.1. §§ 19,20

16.2. Einzelne Entschuldigungsgründe

16.2.1. Notwehrexzess gem.§33

16.2.1.1. Intensiver Notwehrexzess

16.2.1.1.1. Der Eingegriffene verteidigt sich aus Furch, Schrecken, Verwirrung intensiver als erforderlich.

16.2.1.2. Extensiver Notwehrexzess

16.2.1.2.1. Der Angegriffene wehrt sich vor oder nach dem Angriff - es fehlt an der Gegenwärtigkeit des Angriffs.

16.2.1.3. Putativnotwehrexzess

16.2.1.3.1. Der Täter befindet sich über das Vorliegen einer Notwehrlage im Irrtum

17. Rechtfertigungsfründe

17.1. Einwilligungsfähigkeit

17.1.1. Mutmaßliche Einwilligung

17.1.1.1. Kommt in Betracht, wenn nach den Umständen davon ausgegangen werden darf, dass eine Maßnahme dem Willen des Betreffenden entspricht, aber die Zustimmung des Betroffenen aus tatsächlichen Gründen nicht einholbar ist.

17.2. Freiverantwortliche Selbstgefährdung

17.3. Einverständlicher Fremdgefährdung

18. Diebstahl $242

18.1. Ein E Bike - verfügt über einen elektrischen Hilfsmotor,,der die Pedalkraft des Benutzers unterstützt. Es wird durch Maschinenkraft fortbewegt.

18.2. Fahhard

18.3. Gewahrsam

18.3.1. Tatsächliche willensgetragene Sachherrschaft

18.4. Bruch

18.4.1. Aufhebung gegen oder ohne den Willen des Gewahrsamsinhabers

19. §226 Schwere Körperverletzung

19.1. Sehvermögen

19.1.1. Fähigkeit, Gegenstände visuell wahrzunehmen

19.2. Gehör

19.2.1. Fähigkeit, artikulierte Laute akustisch zu verstehen

19.3. Sprachvermögen

19.3.1. Fähigkeit, artikuliert zu reden

19.4. Glied

19.4.1. Ist jeder Körperteil, der mit einem anderen durch ein Gelenk verbunden ist.

19.5. Wichtig

19.5.1. Ist ein Glied, wenn es für den gesamtorganismus Bedeutung hat.

19.6. Verlust

19.6.1. Dauernde Gebrauchsunfähigkeit bzw. Völlige Abtrennung.

19.7. Gebrauchsunfähigkeit

19.7.1. Dem Verlust gleich stehender Funktionsverlust, z.B Versteifung.

19.8. Dauernd

19.9. Erheblich

19.9.1. Im Vergleich mit den anderen Varianten gravierend

20. &228

21. Fahrlässigkeit

21.1. Bewusste Fahrlässigkeit

21.1.1. Der Tätet handelt bewusst fahrlässig, wenn er die Möglichkeit der Tatbestandsverwirklichung durch sein Verhalten kennt, gleichwohl aber darauf vertraut,dass der Erfolg ausbleiben wird.

21.2. Dolus eventualis

21.2.1. Der Täter handelt vorsätzlich, wenn er den Eintritt des tatbestandsmässigen Erfolgs für möglich hält

21.3. Leichtfertigkeit

21.3.1. Eine gesteigerte Norm der Fahrlässigkeit. Leichtfertig handelt, wer grob fahrlässig handelt, d.h die gebotene Sorgfalt in ungewöhnlichem Maße verletzt.

21.3.2. Unbewusste Fahrlässigkeit

22. $15

22.1. Vorsatz

22.1.1. Ist der Wille zur Tatbestandsverwirklichung eines Straftatbestandes in Kenntnis aller seiner objektiven Tatumstände

23. Fehlgeschlagener Versuch

23.1. Ein Versuch ist fehlgeschlagen, wenn der Täter erkannt hat, dass er mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln den tatbestandlichen Erfolg nicht oder zumindest nicht ohne zeitliche Zäsur herbeiführen kann