Prävention Kinderschutz

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Prävention Kinderschutz by Mind Map: Prävention Kinderschutz

1. Erziehungs- + Bildungspartnerschaft

1.1. Elternabend zum Thema Prävention von Gewalt und sexuellen Missbrauch + Infozettel + Filme

1.2. Gespräche sollten jederzeit offen angesprochen werden können (z.B. Tür- und Angelgespräche, Elterngespräche)

1.3. Förderung der kindlichen Entwicklung sollte geteilt werden zw. Erzieher und Eltern

1.4. Wertschätzung

1.5. gegenseitige Bereicherung

1.6. Bedeutung der jeweils anderen Lebenswelt erkennen

1.7. Enge und vertrauensvolle Erziehungspartnerschaft Ziel: beste Entwicklungsbedingung für das Kind

1.8. gewaltfreie Erziehung

2. Präventive Angebote

2.1. strukturierte Morgenkreise

2.2. Gesprächs- + Beteiligungskultur in Kitas etablieren

2.3. Eigenaltivität + Selbstbestimmung fördern

2.4. Persönlichkeit der Kinder zu Entfaltung bringen + stärken

2.5. Beteiligung der Kinder im Alltag berücksichtigen

2.6. Kinder zu selbstbewussten Menschen begleiten, welche sich wertgeschätzt fühlen und auf deren Meinung geachtet wird

2.7. Emotionale + soziale Kompetenzen (beeinflusst Persönlichkeitsbildung) - Gefühle der Kinder stärken - Emotionswissen, Emotionsausdruck + regulation - in einer Gruppe behaupten - Kooperation

3. Qualifizierung der Fachkräfte

3.1. regelmäßige Fortbildung

3.2. polizeiliches Führungszeugnis + Aufbau von internen und externen Beschwerdemöglichkeiten

3.3. Grundqualifizierung in Kinderschutzfragen -> Kinderrechtsgrundbildung

3.4. schnelles + professionelles Handeln

3.5. gute Qualifikation wirkt sich positiv auf den Schutz der Kinder vor Gefährdung aus

3.6. spezielle Schulungen für Leitung

4. Kinderrechte

4.1. Leitbild + Konzeption

4.1.1. Respekt vor der Individualität jedes Kindes

4.1.2. Orientierung an Grundbedürfnissen

4.1.2.1. sind subjektiv + situatinsabhängig

4.1.3. Orientierung an Grundrechten

4.1.3.1. objektiv, von einzelnen Situationen unabhängige Ansprüche

4.2. Schutz, Förderung, Beteiligung spielen eine ausgewogene Rolle

4.3. grundlegende Prinzipien

4.3.1. 1. Prinzip der Universilität der Kinderrechte

4.3.1.1. Kinderrechte gelten weltweit in gleicher Weise für alle Kinder - egal welche Traditionen, Kultur oder Lebensumstände bestehen

4.3.1.2. Alle Kinder sind hinsichtlich ihrer Rechte gleich

4.3.2. 2. Prinzip der Unteilbarkeit der Kinderrechte

4.3.2.1. Rechte sind gleich wichtig + eng miteinander verbunden

4.3.2.2. Alle Rechte sind gleichgestellt

4.3.2.3. Kinder vor Gefährdung schützen -> beteiligung + Rechte kennen

4.3.3. 3. Prinzip der Kinder als Träger eigener Rechte

4.3.3.1. Kinder sind Träger eigener Rechte

4.3.3.2. Rechte stehen ihnen zu

4.3.4. 4. Prinzip der Erwachsenen als Verantwortungsträger

4.3.4.1. Erwachsene müssen Verantwortung für die Umsetzung der Kinderrechte übernehmen

4.3.4.2. In 1. Linie sind die Eltern für das Wohl des Kindes verantwortlich - darüberhinaus ebenso der Staat, Institution etc.

5. Lokale Netzwerke im Kinderschutz

5.1. Verantwortung für die Organisation der Netzwerke liegt in der Regel beim Jugendamt

5.2. Rolle + Bedeutung deutlich machen

5.3. Not- und Krisensituation der Eltern werden unterstützt

5.4. Mitglieder lokaler Netzwerke - Jugendämter, Gesundheitsämter, Beratungs- + Frühförderstellen, Kitas, Schulen, Familienbildungsstellen, Ärzte*innin, Sozialpädiatrische Zentren, Krankenhäuser, Polizei nud Familiengerichte

5.5. Ziel: Kooperation, Information, strukturelle Fragen, Verfahren im Kinderschutz aufeinander abstimmen