Kommunismus/Sozialismus

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Kommunismus/Sozialismus by Mind Map: Kommunismus/Sozialismus

1. Funktionen der Ideologie

1.1. konkurrierende Ideologien

1.1.1. Despotismus

1.1.2. kapitalistische Produktionsweisen / Kapitalisten (heute)

1.1.3. hierarchische Systeme

1.1.4. Monarchien

1.1.5. Semitismus

1.2. Ziele und Werte für das Kollektiv zur Legitimation von Handlungen

1.2.1. Lenin, Trotzki, Stalin: Der Zweck heiligt die Mittel

1.2.1.1. Zur Durchsetzung der kommunistische Idee gewaltsamer Umbruch von Nöten

1.3. wahrgenommene Wirklichkeit

1.3.1. Ungleichheit

1.3.2. hierarchische Autoritäten

1.3.3. Leid der Arbeiter

1.4. Identität und Zugehörigkeit des Individuums

1.4.1. Kollektive Identität als Teil einer unterdrückten Gruppe

1.4.2. Gegner der Bourgoisie

1.5. Zukunftsoptimismus

1.5.1. gerechtere Welt unabhängig von Eigentum = gleichere Welt

1.5.2. absolute Freiheit

1.5.3. Wohlstand für alle

1.5.4. Klassen-/Staatslose Gesellschaft

1.6. Instrument der Manipulation

1.6.1. Idee einer idealen Zukunft gibt "Flügel" zur Errichtung des selben

1.6.1.1. Unfreiheit als notwendiges Übel, bis Kommunismus erreicht ist

1.6.2. "Volksrepublik"; "Volksdemokratie" als Decknamen der autoritären Systeme

1.6.3. Über KP hinaus Parteien als Dekoration erlaubt

1.6.4. Stalin: sich selbst zum Schiedsrichter kommunistischer Wahrheit ernannt --> verfehlen allgemeiner Interessen

1.6.4.1. Führerkult

1.6.5. Parteiendiktatur über Diktatur des Proletariats

1.7. Selbsterhalt / Anpassung

1.7.1. Vor allem Schwächen auf freiem Weltmarkt--> liberale Zugeständnisse (NEP)

1.7.2. politische Bedrohung eher als wirtschaftliche Bedürfnisse durch das Kollektiv gestillt

1.7.2.1. intra-parteiliche Entscheidungen als demokratisch legitimiert

1.7.2.1.1. Oligarchie

1.7.3. Streben nach Weltsozialismus

1.7.3.1. Imperialer Charakter

1.7.4. Abhängig von Form: Jogoslawisches Modell des staatlichen Sozialismus funktionierte auf den freien Weltmarkt besser als das sowjetische

1.7.4.1. auch Kuba machte Karriere

1.7.4.2. Maoismus: neu Form brachte revolutionäre Ideen hinzu

2. Dimensionen

2.1. Kognitive Dimension

2.1.1. Marx' Kommunistisches Manifest / Kapital

2.1.2. Lenins Weiterentwicklung des Sozialismus in Asien

2.1.3. zentrale Planwirtschaft effektiver als freier Markt

2.1.4. Notwendigkeit der monopolen Konzentration von Macht (Zentralismus)

2.2. Affektive Dimension

2.2.1. Verärgerung über mangelnde Sicherung, schlechte Bezahlung, schlechte Arbeitsverhältnisse, schlechte Lebensverhältnisse

2.3. Evaluative Dimension

2.3.1. Gleichheitsgedanke hat Priorität vor Freiheit

2.3.2. religionsartige Verfolgung des Marxismus-Leninismus

2.4. Programmatische Dimension

2.4.1. gewaltsame Revolution zu Errichtung eines sozialistischen Staates

2.4.2. Akzeptanz Moskaus als Vorbild sozialistischer Struktur

2.4.3. Unterschied zwischen Theorie und Umsetzung (Gramsci)

2.5. Soziale Dimension

2.5.1. theoretisch: Proletariat

2.5.2. geschichtlich: Bolschewiki in UdSSR, Arbeiterparteien in China, Jugoslawien, Polen, Ungarn, Tschechoslowakei, Ostdeutschland

3. Ursprung

3.1. Norman Cohn (1380)

3.1.1. Kritik an ökonomischem Status

3.2. John Wycliff & John Ball (1415)

3.2.1. Kritik an päpstlicher Autorität

3.2.2. Hussiten bilden erste Form eines kommunistischen Zusammenlebens aus

3.3. Thomas Müntzer (16. Jhd.)

3.3.1. gewaltsamer Umsturz der Kirche und des Staates antizipiert

3.4. Thomas Morus (1516)

3.4.1. "Utopia": - erörtert Vor- und Nachteile gemeinschaftlichen Eigentums

3.4.1.1. Ungerechtigkeit wird nicht behoben, solange private Eigentumsrechte gelten

3.4.1.2. Niemand wird bei gleicher Vergütung hart arbeiten

3.5. Tomasso Campanella (1602)

3.5.1. Familie als Haupthindernis, um Kommunismus zu errichten --> Staatl Bildungsauftrag für Kinder

3.6. Französische Revolution (1789)

3.6.1. Babouvismus: Diktatur bis antikommunistische Feinde vernichtet sind = legitim

3.6.2. Marx, Engels, etc.: Macht von Monarchen auf Volk

3.7. Karl Marx (1818-1883)

3.7.1. Theorien nur an Länder des westliches Europas gerichtet

3.8. 19. Jhd.

3.8.1. Abschwächen des Glaubens an eine kommunistische Gesellschaft nach Marx und Engels

3.8.2. Pierre-Joseph Proudhon: wissenschaftlicher Kommunismus

3.8.3. Étienne Cabet (1840): erster Gebrauch des Wortes "Kommunismus" im Zusammenhang mit Christentum

3.8.4. Saint-Simon

3.8.4.1. wirtschaftlicher Wettbewerb schafft Ungleichheit, gebildete Gesellschaft würde früher oder später rebellieren (Wachstum der Rationalität in der Gesellschaft)

3.8.5. Lenin, beeinflusst von Georgy Plekhanov übernimmt die Ideen Marx' für Russland, mit gewaltvoller Prämisse

3.8.5.1. Sozialismus als reale Vorstufe auf dem Weg zum Kommunismus

3.9. 20. Jhd.

3.9.1. Bolschewiki setzen Sozialismus auf staatlicher Ebene 1918 um

3.9.1.1. "Diktatur des Proletariat"

4. Kommunismus

4.1. Klassenlose Gesellschaft

4.2. Verhinderung Barbarei

4.3. Ziel marxistischer Theoretiker: Lebenssituation des Proletariats aufzugreifen und in deren Bewusstsein zu rufen--> Umwandlung der gesellschaftlichen Verhältnisse

4.4. Ausbeuterklasse giit nicht "wahrhaften Lebensgenuss auf, sondern nur den durch schlechte Zustände erzeugten Schein des Lebensgenusses"

4.4.1. Dies ist "etwas, was wider die eigene Vernunft und das eigene Herz derer geht, die sich jetzt dieser scheinbaren Vorzüge erfreuen"

4.5. "Verschleierung der wahren Zusammenhänge" / "geistige Manipulation"

5. Totalitarismus

5.1. Gefährdung einzelner und soz. Gruppen durch absolute Zugriffsgewalt der Staates

5.2. Verhältnis zwischen nach Selbstbestimmung strebenden Individuum und Machtbefugnissen staatlichem Herrscher

5.3. Weltanschauungsdikratur

5.4. Nachdemokratische Diktaturen

5.5. chiliastische Verheißung

5.6. Massenpartei

5.7. Nachrichtenmonopol

5.8. Waffenmonopol

5.9. zentral gelenkte Wirtschaft

5.10. tiefer Einschnitt durch moderne Technologie

5.11. Terror

5.12. Massenverbrechen