"Die Straße"

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"Die Straße" by Mind Map: "Die Straße"

1. Umwelteinwirkungen

1.1. Bauphase

1.1.1. Lärm

1.1.1.1. durch Baufahrzeuge

1.1.1.2. durch Baumaßnahmen

1.1.2. Schmutz auf den angrenzenden Straßen

1.1.3. Erdaushub und -verdichtung

1.1.4. "Ausgleichsmaßnahmen" - Abholzung von Nadelwald und Neupflanzung von Mischwald

1.1.5. Kreuzungen und Überbau von Bächen

1.1.6. Vernichtung und Zerstückelung erstklassiger Weinbergslagen

1.1.7. Inanspruchnahme zusätzlicher Geländestreifen rund um die Bauplätze

1.1.8. Deutlich stärkere Abnutzung der umliegenden Straßen; dadurch mehr/frühere Straßenreparaturen nötig.

1.2. Betriebsphase

1.2.1. Wirkung auf Menschen und Pflanzen (Rebstöcke)

1.2.1.1. Bremsabrieb - die Strecke enthält einige enge Kurven

1.2.1.2. Feinstaub

1.2.1.3. Abgase

1.2.2. Wirkung auf Menschen und Tiere

1.2.2.1. Lärm

1.2.2.1.1. speziell durch Kurve an der Schule

1.3. keine Umweltverträglichkeitsprüfung gem. UVPG

2. Finanzielle Kosten

2.1. Kosten bis Fertigstellung mind. 3,5 Mio. EUR

2.2. Finanzierung

2.2.1. Kein Finanzierungskonzept. Geldquellen völlig ungesichert - am Ende zahlen aber auf jeden Fall wir Bürger und Steuerzahler

2.2.2. Sind Anlieger-Umlagen vorgesehen?

2.3. Bauvorbereitungen

2.3.1. Enteignungsverfahren

2.3.2. Entschädigungen

2.4. Bauphase

2.4.1. Eben die - üblicherweise zu niedrig angesetzten - Baukosten

2.5. Betriebsphase

2.5.1. Straßenerhaltungsaufwand

2.5.2. Straßenreinigung - angrenzend gepflanzte Obstbäume und Büsche hinterlassen Fallobst und Laub

3. Sicherheit und Verkehr

3.1. Straßenführung in direkter Nähe zur Schule

3.1.1. Wie wird wirksam die Weiterfahrt durch die Schulstraße verhindert?

3.2. Straße kreuzt viele Wander- und fortwirtschaftliche Wege

3.3. Unfälle mit Hasen, Igeln usw. sind wahrscheinlich

3.4. Behinderung des Schulbusverkehrs zwischen Mittelheim und Oestrich während der Bauphase

3.4.1. Umleitung?

3.5. Vom BM erwogene Sperrungen von Zufahrten zur B42 erhöhen den Verkehrsdruck innerorts und auf die Umgehungsstraßegeplante Sperrungen von Zufahrten zur B42 erhöhen den Verkehrsdruck innerorts und auf die Umgehungsstraße

4. sozialpolitische und wirtschaftliche Aspekte

4.1. Mehr Schulden -> weniger Handlungsspielraum der Stadt in sozialen Bereichen

4.2. wenige "Gewinner" - viele Verlierer

4.3. Einzelhandelsgeschäfte im Ortskern verlieren Kunden, die über die Nordumgehung fahren

5. Grundsätzliche Einwendungen

5.1. Falsche Annahmen der Planungsgrundlage

5.1.1. Keine innerörtliche Verbindung

5.1.2. Die Trassenführung läuft weit nördlich der Bebauung von Mittelheim und Oestrich und erzeugt so größere Umwege als kurze Verbindungen zwischen den Stadtteilen.

5.1.3. Es wird zusätzlicher Verkehr aus den Höhengemeinden (Johannisberg, Stephanshausen, Aulhausen usw.) in den Ortsteil Winkel geleitet.

5.1.4. Die Greiffenclaustraße wird in den Planfestellungsunterlagen als Mischgebiet ausgewiesen. Tatsächlich handelt es sich um ein reines Wohngebiet. Dadurch können auch höhere Lärmimissionswerte "vertreten" werden.

5.1.5. Die Begründung, die Straße sei notwendig wegen mind. zweijährlicher Hochwasser des Rheins ist falsch. Tatsächlich sind Hochwasserereignisse weitaus seltener und zudem ist der hochwassersichere Ausbau der B42 seit mind. einem Jahr fest geplant.

5.1.6. Die Begründung, die Straße sei notwendig, weil geplant sei, mind. zwei Anbindungen an die B42 zu schließen entbehrt jeder Grundlage und ist irreführend.

5.2. Kein Gesamt-Verkehrskonzept vorhanden, welches innerörtlichen Verkehr, Verkehr aus den Höhengemeinden und die Anschlüsse an die B42 umfasst.