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Vorschläge für FS 2013 Literaturzirkel PHZH Hummel / Hafner by Mind Map: Vorschläge für FS 2013 Literaturzirkel PHZH Hummel / Hafner
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Vorschläge für FS 2013 Literaturzirkel PHZH Hummel / Hafner

Heller

Dieter Kühn

  Dieter Kühn. Goethe zieht in den Krieg. Eine biografische Skizze. S. Fischer Verlag. Frankfurt am Main. 1999. 280 Seiten. Folgendes Zitat soll die Konstruktion des Buches andeuten: „… ein Goethe in Goethes Arbeitszimmer des Gartenhauses, ein Goethe sogar mit dem Vornamen Wolfgang, freilich meist zu Wolf verkürzt; zusätzlich der Vorname Maximilian, den aber keiner benutzt, auch ich nicht. Also, ich werde mich im Buch, für das ich dich als Verleger gewinnen möchte [vgl. Haslinger!], die Verwirrung rasch beenden und mich vorstellen als Johann Wolfgang von Goethes Enkel Wolfgang Maximilan von Goethe, und ich füge gleich hinzu, dass ich aus Wien, meinem derzeitigen Wohnsitz, hierher nach Weimar gekommen bin, weil ich mich noch einmal um das Haus am Frauenplan kümmern muss, …“  

Lukas Hartmann

  Lukas Hartmann. Die letzte Nacht der alten Zeit. Nagel & Kimche. 2007. 280 Seiten Hartmann bezeichnet das Buch als „Roman“. Schultheiss von Steiger flieht nach Thun. Korporal Dubi begleitet ihn zum Schutz. Von Dubi gibt es in der Tat ein Protokoll dieser Flucht, das Hartmann als Quelle – nebst vielen anderen – diente.  

Böll

  Heinrich Böll: Billard um halb zehn. Roman. Billard um halb zehn ist aus heutiger Sicht eine präzise, geschliffene, sehr differenzierte Analyse Deutschlands und deutscher Menschen in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Jugend im Dritten Reich: Was nimmt wer wie wahr. Wie stellen sich Jugendliche zu Juden, zu Nazis. Gewalt unter Jugendlichen bis zu Mord, gefördert vom Staat. Das Wegwischen der Mächtigen noch nach dem Krieg, die wieder mit ihren Zigarren die Demokratie pervertieren. Wer ist „verrückt“? In Vorwegnahme Dürrenmatts sind es eben gerade nicht die Insassen der Anstalt. Böll ist noch radikaler als Grass, scheint mir.  

Hummel

Ralf Rothmann

1. Ralf Rothmann : Shakespeares Hühner, der Titel ist aus einer seiner Erzählungen entnommen und hat nicht wirklich etwas mit Shakespeare zu tun ich habe ihn kürzlich im Literaturhaus in Zürich erlebt und das, was er gelesen und erzählt hat, sehr gut gefunden. Er selbst ist kein Germanist, sondern hat früher unter anderem als Maurer, Koch und Krankenpfleger gearbeitet. Die Erlebnisse, die erdort gemacht hat, fliessen in seine Erzählungen mit ein. In diesen geht es meistens um " kleine Leute". Die Geschichten würden sich auch gut für die Wir haben von ihm schon vor einigen Jahren "Milch und Kohle" besprochen, ein Buch, das ich auch im Detailhandel mit Klassen lese.

Lukas Hartmann

  2. der neue Lukas Hartmann, Räuberleben. ich denke, das wäre auch für Lernende spannend    

Urs Widmer

Willi

Sten Nadolny:

Weitlings Sommerfrische (Piper 2012) Inhalt: Der 68 Jahre alte Wilhelm Weitling wird durch einen Unfall aus der Gegenwart (Sommer 2010) katapultiert und beobachtet nun sein früheres Ich, den 16-Jährigen Willy Weitling, der 1958 mit einer Plätte auf dem Chiemsee kentert. Als er ins Jahr 2010 zurückkehrt, stellt er fest, dass sich seine Identität verschoben hat: Er ist kein pensionierter Richter mehr, sondern ein Schriftsteller ... Kritik: Sten Nadolny spielt in "Weitlings Sommerfrische" mit Zeit- und Identitätsverschiebungen. Ein raffinierter Aufbau des Romans und viele originelle Einfälle sorgen für ein besonderes Lesevergnügen auf hohem Niveau. Der Roman hat 219 Seiten und wird von Andreas Isenschmid, auf den ich sehr viel halte, als "erzählerisches Feuerwerk" gelobt. Ich würde den Roman sehr gern mit euch lesen und besprechen. Herzlich und eine gute Zeit Irene