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Strukturwandel by Mind Map: Strukturwandel

1. Im Ruhrgebiet vollzog sich der Strukturwandel in den letzten Jahrzehnten vom Bergbau und der Industrie hin zur Dienstleistungsgesellschaft.

1.1. von Kohle, Eisen und Stahl geprägt

1.2. Entwickung zum industriellen Ballungsraum im 19 Jhd.

2. Bedeutet die Veränderung der Wirtschaftsstruktur: Drei-Sektoren-Hypothese (http://wirtschaftslexikon.gabler.de/)

2.1. der soziale Wandel von Einzelstrukturen, siehe Strukturalismus

2.2. der Wandel ganzer Gesellschaften, siehe Struktur (Soziologie) und Strukturfunktionalismus

2.3. ökonomisch relevante grundlegende Strukturänderungen in einer Region, siehe Industrieller Strukturwandel und Regionaler Strukturwandel.

3. Beispiel 2

3.1. China

3.1.1. 1978 noch circa 80 Prozent der Beschäftigten in der Landwirtschaft tätig, so sind es heute nur noch knapp 50 Prozent.

3.1.2. Wie lange und wie stark wird China wachsen? Seit Beginn von Reformen und internationaler Öffnung Ende der 1970er Jahre ist die Wirtschaftsleistung des Landes durchschnittlich um 9% bis 10% pro Jahr gestiegen, China hat inzwischen das zweitgrößte BIP der Welt und ist für die EU zu einem der wichtigsten Handelspartner geworden.

3.1.3. Noch beruht das Wachstum Chinas vor allem auf der Massenproduktion von Billigwaren. High-Tech-Firmen sind dehalb hochwillkommen, will die chinesische Regierung doch irgendwann den Strukturwandel schaffen.

3.1.4. gesellschaftliche Folgen

3.1.4.1. Gesellschaftliche Aspekte können die künftige Wirtschaftsentwicklung erheblich beeinflussen, zum Beispiel eine mögliche Umverteilung des Wohlstands. Es gibt unter anderem ein Gefälle zwischen Küste und Hinterland, denn in den entwickelten Küstenregionen können die Einkommen bis zu viermal höher sein als im Landesinneren.

3.1.4.2. Auch die Ein-Kind-Politik hat seiner Meinung nach ausgedient, wenn eine langfristige Überalterung der chinesischen Gesellschaft vermieden werden soll

4. Theorie

4.1. konjunkturelle oder saisonale Schwankungen

4.1.1. Intrasektoraler Strukturwandel

4.1.1.1. verändern sich auch innerhalb von Wirtschaftsräumen die die ökonomischen Strukturen immer wieder

4.1.2. Regionaler Strukturwandel

4.1.2.1. Verhältnis zwischen eingesetztem Kapital (Maschinen, Material etc.) und menschlicher Arbeitskraft spürbar verändert

4.2. Summe stetiger bzw. anhaltender Veränderungen in einer Volkswirtschaft.

4.3. Faktoren

4.3.1. Preisänderungen bei Produktionsfaktoren

4.3.2. veränderte Nachfrage

4.3.3. Globalisierung,

4.3.4. technischer Fortschritt.

4.4. andere strukturierte Objekte wie gesellschaftliche Rollen, Mode oder Sprache

5. Beispiel 1

5.1. Ende der 1950er-Jahre zählte man hier im Ruhrgebiet mehr als 300.000 Beschäftige, heute sind es nur noch etwa 57.000

5.2. Nach 2. Weltkrieg wurde an dieser "alten" Industrieform festgehalten.

5.3. Kohlekrise Ende der 1950er-Jahre wirkte sich besonders einschneidend auf das Ruhrgebiet aus

5.3.1. Stilllegung vieler Zechen und zu Massenentlassungen

5.3.1.1. Kohlekrise bedrohte die Existenzgrundlage vieler Menschen

5.4. •Sinkende Nachfrage nach der Ruhrkohle in Deutschland: In der Industrie und im Haushalt wurde die Ruhrkohle zunehmend ersetzt durch Erdöl und Importkohle von ausländischen Billiganbietern, z. B. Kanada, USA und China. Außerdem ging die Nachfrage nach Koks seitens der Stahlindustrie zurück.

5.4.1. wirtschaftliche Wachstum kam völlig zum erliegen

5.4.2. •Monostruktur (Einseitigkeit) der Industrie des Reviers: Bereits Anfang der 1950er-Jahre lagen die Wachstumsraten der Ruhrwirtschaft im bundesweiten Vergleich unter dem Durchschnitt. Man benötigte zwar noch Kohle und Stahl, aber die eigentliche wirtschaftliche Dynamik vollzog sich in anderen Branchen und Regionen Deutschlands, z. B. in Süddeutschland, wo man sich auf moderne, neue Wirtschaftszweige (z. B. Automobilindustrie, Elektrotechnik) konzentrierte.