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Stakeholder-Opel/GM Entscheidungs- und Interessengeflecht 27.5.-7.11.09 by http://www.blicklog.com by Mind Map: Stakeholder-Opel/GM
Entscheidungs- und Interessengeflecht
27.5.-7.11.09
by http://www.blicklog.com
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Stakeholder-Opel/GM Entscheidungs- und Interessengeflecht 27.5.-7.11.09 by http://www.blicklog.com

Diese Mindmap stellt das Interessengeflecht und die Einflussnahmen auf den Prozess des zunächst von GM angestrebten und später zurückgezogenen Verkaufsangebots für die Adam Opel GmbH dar. Mit dieser Mindmap hat der private Wirtschaftsblog Blick Log (www.blicklog.com) die wesentlichen Äußerungen und Handlungen rund um die Stakeholder von Opel und GM seit Mai 2009 dokumentiert. Mit der Entscheidung vom 3.11., Opel nicht an einen Investor zu verkaufen, wird die Aktualisierung der Mindmap ab 8.11.09 eingestellt. Die Geschichte um Opel hat gute Chancen, als Anschauungsmaterial in Lehrkanon der politischen Ökonomie einzugehen. Der Ordnungspolitische Einspruch im Handelsblatt analysiert: Opel und die kurzfristigen Illusionen   7.11.09 General Motors tauscht Opel-Spitze aus: Aufsichtsratschef Carl-Peter Forster tritt nach heftiger Kritik am Mutterkonzern ab - Treuhandmitglied Pfeil abgelöst. Nach dem gescheiterten Verkauf der GM-Tochter Opel an den Zulieferer Magna tritt die bisherige Spitze des Rüsselsheimer Autobauers ab. Carl-Peter Forster, GM-Europachef und Aufsichtsratsvorsitzender von Opel, verlässt den Konzern. Nach Informationen der WELT soll der Wechsel auf der nächsten Opel-Aufsichtsratssitzung in der zweiten November-Hälfte abgesegnet werden. Dann wird auch der Abschied von Opel-Chef Hans Demant in den Ruhestand bekannt gegeben. Quelle und mehr: Welt 6.11.09 Strategieschwenk bei Opel- GM baut Führung von Europageschäft radikal um. Nach dem abgeblasenen Opel-Verkauf greift General Motors beim Spitzenpersonal hart durch. Europachef Carl-Peter Forster macht dem harten Sanierer Nick Reilly Platz. Und GM-Manager Bob Lutz könnte Opel-Aufsichtsratschef werden - eine Provokation für die Rüsselsheimer. Quelle und mehr: FTD Analyse: Wenn Konzerne mit der Politik spielenAngela Merkel hat sich in Sachen Opel bis auf die Knochen blamiert. Sie hat die Regierung in eine unmögliche Lage gebracht. Deutschland bleibt weiterhin erpressbar. Man kann General Motors kaum verwehren, was man zuvor Magna angetragen hat: deutsches Steuergeld in Milliardenhöhe. Eine Analyse der FAZ v. 6.11.09 5.11.09 Analyse: Geplatzter Magna-Deal Wie sich die Opel-Retter von GM vorführen ließen. Der geplatzte Magna-Deal verschärft die Krise bei Opel und blamiert die Politik - aber niemand will vorher etwas gewusst haben: US-Präsident Obama ebenso wenig wie die Bundesregierung. "Es gab keine Signale", beteuert man in Berlin. Erstaunlich. Denn das Desaster war abzusehen. …. Quelle: Spiegel Online Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will den Druck auf den US-Autokonzern General Motors (GM) nach dem geplatzten Opel - Verkauf erhöhen. Merkel habe mit US-Präsident Barack Obama telefoniert, teilte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Donnerstag mit. "Die Bundeskanzlerin wies darauf hin, dass die Bundesregierung darauf dringen werde, dass General Motors schnellstmöglich eine neue Konzeption zu Opel vorlegt und der Brückenkredit bis Ende November zurückgezahlt wird." Obama habe in dem Telefonat vom Mittwochabend bestätigt, dass er in die Entscheidung des GM-Verwaltungsrats "nicht eingebunden war". Merkel und Obama vereinbarten, sich zum Thema Opel laufend abzustimmen. Quelle und mehr: Handelsblatt Der geplatzte Magna-Deal verschärft die Krise bei Opel und blamiert die Politik - aber niemand will vorher etwas gewusst haben: US-Präsident Obama ebenso wenig wie die Bundesregierung. "Es gab keine Signale", beteuert man in Berlin. Erstaunlich. Denn das Desaster war abzusehen. Quelle und Details: Spiegel Online 4.12.09 Die Entscheidung von General Motors, Opel zu behalten, hat die deutsche Politik blamiert. Die Bundesregierung schiebt die volle Schuld auf die Amerikaner, fordert einen raschen Sanierungsplan - hält sich aber Staatshilfen für den US-Autokonzern offen. Mögliche Staatshilfen für GM, wie sie inzwischen der thüringische Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) ins Gespräch gebracht hat, sieht Wilhelm derzeit nicht. Diese Frage stelle sich nicht. GM habe mit seiner Entscheidung den Anspruch verbunden, dass man selbst die finanzielle Stärke habe, für eine gute Zukunft von Opel zu sorgen. Darauf angesprochen, ob GM nun die Bundesregierung mit der Forderung nach Staatshilfen erpressen werde, sagte Wilhelm, er könne sich nicht vorstellen, dass in Detroit so gedacht werde. Quelle und mehr: Spiegel Online Opel-Umbau kostet drei Milliarden. Für die Neuausrichtung des Konzerns veranschlagt GM drei Milliarden Euro. Dafür wollen die Amerikaner 30 Prozent der Fixkosten bei Opel reduzieren. Das genaue Konzept erhält die Bundesregierung demnächst. Quelle und mehr: Wiwo   Der US-Autobauer General Motors (GM) will seine Europatochter Opel nach einem schon vorliegenden Sanierungskonzept neu aufstellen - und droht indirekt damit, man wolle damit eine Insolvenz vermeiden. Eine Pleite des Autobauers wäre nicht im Interesse von GM, Kunden, Mitarbeitern und Zulieferern, sagte eine GM-Europe-Sprecherin am Mittwoch. Quelle und mehr: Spiegel Online Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE hat GM-Chef Fritz Henderson die Rückzahlung des von Bund und Ländern gewährten Kredits in der vergangenen Nacht schriftlich dem Bundeswirtschaftsministerium zugesichert. Die Bundesregierung hatte zuvor bereits erklärt, sie erwarte, dass GM die aus Mitteln der KfW und der Landesförderbanken ausgereichte Brückenfinanzierung von maximal 1,5 Milliarden Euro entsprechend den vertraglich vereinbarten Konditionen fristgerecht zurückzahle. Quelle: Spiegel Online 3.11.09 GM sagt Verkauf von Opel ab: General Motors macht einen Rückzieher und will Rüsselsheimer Autobauer Opel nun doch behalten. Die deutsche Politik reagiert verärgert auf die Entscheidung, die Belegschaft wird wohl dagegen protestieren. Der GM-Verwaltungsrat habe entschieden, dass die Amerikaner die deutsche Tochter doch behalten wollen, teilte das Unternehmen am späten Dienstagabend mit. Der Konzern werden nun umgehend seinen Restrukturierungsplan für Opel der deutschen und den übrigen europäischen Regierungen vorstellen, kündigte GM-Boss Fritz Henderson an. Quelle und mehr: Handelsblatt Ungeklärt ist nun, wie die Sanierung unter GM-Regie laufen soll. Nach früheren Plänen des US-Konzerns sollen mindestens 11 000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Zudem plante General Motors Werksschließungen, etwa im belgischen Antwerpen. Bedroht war demnach auch der deutsche Standort Eisenach, den GM verkaufen wollte. Magna wollte hingegen 10500 der europaweit 50 000 Arbeitsplätze bei Opel abbauen. Über Lösungen wie Kurzarbeit, Altersteilzeit und die Zahlung von Abfindungen wurde bereits nachgedacht. Quelle und mehr: Süddeutsche In Kürze solle der Bundesregierung ein Restrukturierungsplan vorgelegt werden, erklärte GM-Chef Fritz Henderson. Zugleich kündigte das Unternehmen an, Deutschland um Hilfe bei der Umsetzung der Pläne bitten zu wollen. Die Kosten der Restrukturierung bezifferte er auf drei Milliarden Dollar (umgerechnet rund zwei Milliarden Euro). Quelle und mehr: Spiegel Online 2.12.09 Der Autobauer Opel erhält künftig einen neuen Kapitän. Nach Informationen der Frankfurter Rundschau wird der bisherige GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster das Unternehmen demnächst verlassen . Er wird New Opel nicht wie geplant führen. Offenbar hat der potenzielle Investor Magna noch einmal neu über seine Person nachgedacht. Bei einem Magna-Einstieg verdichten sich jetzt die Hinweise, dass der hauseigene Manager Herbert Demel Opel-Chef wird. Co-Pilot soll sein Kollege bei Magna, Manfred Eibeck, werden. Quelle und mehr Frankfurter Rundschau Zwar geben sich Unternehmenskreise und der Betriebsrat vor der Neuauflage der Entscheidung über das Schicksal von Opel zuversichtlich. Sie glauben weiter, das Gremium in Detroit werde an seiner Empfehlung für Magna vom September festhalten. Doch es könnte auch ganz anders kommen, der Verkauf noch scheitern und Opel in der Hand der ungeliebten Mutter bleiben. Selbst das Schreckgespenst der Insolvenz hat neue Nahrung bekommen. Quelle und mehr Zeit 31.10.09 Opel-Verkauf könnte in dieser Woche perfekt werden: Unternehmenskreise und der Betriebsrat gehen davon aus, dass der Verwaltungsrat des bisherigen Mutterkonzerns General Motors (GM) auf seiner Sitzung am Dienstag den Verkauf von Opel an den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna bestätigt. Sollte GM sich aber doch entschließen, Opel zu behalten und aus eigener Kraft zu sanieren, bereiten sich die Arbeitnehmer laut Betriebsrat auf Proteste vor. Sie fürchten die Schließung des Bochumer Werkes. Quelle: Zeit Ob der angeschlagene Autobauer Opel verkauft wird, steht noch immer in den Sternen. Sollte der Deal klappen, wird allerdings kein GM-Mann an der Unternehmensspitze stehen. Quelle: Focus 27.10.09 Wenn der Autohersteller nicht wie geplant mehrheitlich an den kanadischen Zulieferer Magna verkauft würde, so fügte Pfeil hinzu, könnte dies auch den Steuerzahler entlasten. Denn Magna fordert für die Sanierung von Opel staatliche Kredite von 4,5 Milliarden Euro. Bei einem Verbleib von Opel beim bisherigen Mutterkonzern GM dagegen läge der Finanzbedarf nur bei 2,5 Milliarden bis 3 Milliarden Euro, schätzt Pfeil. Der 61 Jahre alte Wirtschaftsfachmann arbeitet im Hauptberuf als Insolvenzverwalter und ist Vorsitzender der FDP in Frankfurt. Sein Wort dürfte auch in Berlin auf Gehör stoßen: Immerhin soll sein Parteigenosse Rainer Brüderle neuer Bundeswirtschaftsminister werden. Brüderle hat dann die Federführung bei den Verhandlungen über Opel. Anders als vor der Bundestagswahl, als CDU und SPD zwecks Sicherung von Wählerstimmen um die Rolle als Opel-Retter konkurrierten, dürfte nach dem Regierungswechsel zumindest der FDP an einer Lösung gelegen sein, die den Steuerzahler weniger kostet. Quelle und mehr: FAZ 25.10.09 GM fürchtet Milliardenklage wegen Opel Im Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) wächst die Furcht vor möglichen Milliardenklagen im Zusammenhang mit dem geplanten Verkauf der deutschen Tochter: Die Festlegung auf Magna und Sberbank verursacht juristische Probleme. "Wir dürfen gegenüber der EU-Kommission keine Erklärungen abgeben, die später vor Gericht gegen uns verwendet werden könnten", hieß es am Wochenende aus dem Umfeld von GM in Detroit. Die Option, Opel mehrheitlich an den kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna und die russische Sberbank abzugeben, soll nun im Verwaltungsrat am 3. November erneut diskutiert werden. Quelle und mehr FTD 25.10.09 Bei Opel geht das Zittern wieder los: Die unendliche Geschichte um den Verkauf von Opel an den kanadischen Magna-Konzern wird immer abstruser. Der Vertrag und die Prüfung durch die Europäische Union verzögern sich um Wochen. Bei den Opel-Mitarbeitern wächst die Sorge. Immerhin: Bis Januar reicht das Geld des Autobauers auf jeden Fall. Die geplante Übernahme von Opel entwickelt sich auf den letzten Metern noch einmal zu einem Nervenspiel. Nach Informationen aus Verhandlungskreisen hat nach dem erneuten Aufschub seitens General Motors (GM) auch die Opel-Treuhand eine von der EU geforderte Erklärung zum Verkauf vorerst auf Eis gelegt. Die Treuhand werde erst die Beratungen von GM abwarten, bevor sie die gewünschten Informationen an Brüssel übermittele, hieß es. Die EU-Prüfung der weiteren Staatshilfen für Opel zieht sich damit länger als erwartet hin.   Quelle und mehr Handelsblatt 24.10.09 Opel-Verkauf aufgeschoben, nicht aufgehoben: Auch nach dem erneut verschobenen Opel-Verkauf hält der bisherige Mutterkonzern General Motors (GM) an seinen Plänen fest. Die Hängepartie könnte den angeschlagenen Autobauer aber bald in Existenznöte bringen. Die Zeit drängt, Opel-Betriebsratschef Klaus Franz erhebt schwere Vorwürfe gegen Teile der GM-Führung. "Die Arbeit zur Unterzeichnung eines bindenden Abkommens mit dem Zulieferer Magna geht weiter", verlautete am Samstag aus Konzernkreisen. Der GM-Verwaltungsrat wird sich am 3. November mit dem Verkauf an den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna und den Bedenken der EU-Kommission befassen. Das hatte GM-Vize John Smith am Freitag in seinem Internet-Blog angekündigt und damit Spekulationen ausgelöst, dass der Konzern seine deutsche Tochter doch behalten will. Dem widersprachen die Bundesregierung und der Betriebsrat. Quelle und mehr: Handelsblatt 22.10.09 Hängepartie um Hersteller - Opel rennt die Zeit davon: Der Verkauf des Autobauers sollte längst besiegelt sein, aber nun verheddern sich die Beteiligten in einem juristischen Gerangel mit der EU. Sie sollen bestätigen, dass der Verkauf ohne politischen Druck zu Stande gekommen sei. Opel droht das Geld auszugehen. Der Vertrag zum Verkauf von Opel wird entgegen allgemeiner Erwartung sehr wahrscheinlich auch diese Woche nicht unterzeichnet. Die Beteiligten des Opel-Deals sollen der EU-Kommission bestätigen, dass die Entscheidung für den Zulieferer Magna als künftigen Besitzer ohne politischen Druck aus Deutschland gefallen sei. Doch außer der Bundesregierung mag derzeit niemand dies rechtlich verbindlich unterschreiben. Für das Unternehmen prekär ist, dass ihm in einigen Wochen das Geld auszugehen droht. Es kann seine laufende Produktion nur mit Hilfe eines staatlichen Überbrückungskredits von 1,5 Mrd. Euro aufrecht erhalten, der dem Vernehmen nach Ende des Jahres aufgebraucht ist. Opel verbrennt jeden Monat 300 Mio. Euro, heißt es. Quelle und mehr FTD GM tut sich schwer mit Freibrief für Opel: Magna will Opel kaufen. Doch die Unterzeichnung des Vertrages verzögert sich. Die EU-Kommission befürchtet, dass Deutschland gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstoßen hat. Und GM tut sich schwer, den Verdacht auszuräumen. Scheitert die Rettung auf der Zielgeraden? Gravierende rechtliche Bedenken von General Motors (GM) erschweren den Verkauf des Autoherstellers Opel an Magna. Die Amerikaner haben nach Angaben aus Verhandlungskreisen erhebliche Probleme, in einem von der EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes verlangten Brief zu erklären, dass die Entscheidung für Magna frei von politischem Druck durch die Bundesregierung gefallen sei. Die Unterzeichnung des Verkaufsvertrages noch in dieser Woche ist durch die EU-Anfrage nicht mehr zu schaffen Quelle und mehr: Handelsblatt 19.10.209 Bund verkauft Opel-Rettung als offenes Verfahren: Die Bundesregierung hat eines der wichtigsten Hindernisse für den Verkauf von Opel an Magna aus dem Weg geräumt: Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg versicherte Wettbewerbskommissarin Kroes, die deutsche Milliardenhilfe hänge nicht von Standortgarantien ab. Damit ist eine entscheidende EU-Forderung formal erfüllt. Zugleich wachsen Zweifel an dem von Magna vorgelegten Geschäftsplan. Nach Informationen des am Donnerstag erscheinenden Wirtschaftsmagazins Capital gehen interne Rechnungen von zu optimistischen Voraussetzungen aus. Quelle und mehr: FTD 18.10.09 Trotz der Bedenken der EU-Kommission geht die Bundesregierung von einem baldigen Opel-Verkauf an den austro-kanadische Zulieferer Magna aus. Er glaube nicht, dass die Verkaufsgespräche noch einmal von vorne aufgerollt werden müssten, sagte Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg. Nach Informationen aus Verhandlungskreisen könnte der Vertrag schon Dienstag oder Mittwoch unterschrieben werden. Quelle und mehr Handelsblatt Immer neue Hürden beim Opel-Verkauf: Auch wenn sich die Regierung optimistisch gibt, dass der angeschlagene Autobauer Opel trotz Kritik aus Brüssel an das Magna-Konsortium verkauft werden kann: Es sind längst nicht alle Hürden für den Deal aus dem Weg geräumt.Schwer wiegt vor allem, dass die Verhandlungen zwischen Magna und den Arbeitnehmervertretern über eine Beteiligung an Opel nicht vorangekommen sind."Der entscheidende Punkt ist weiter offen", sagte Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz der "Welt am Sonntag", ohne Details zu nennen. "Es liegt an Magna, dass wir einen Durchbruch erzielen und nächste Woche den Verkaufsvertrag unterschreiben können."Der derzeitige Stillstand bremst den gesamten Verkaufsvorgang, denn ohne Einigung zwischen Magna und den Beschäftigten wird GM den Kaufvertrag nicht unterschreiben. Quelle und mehr: Welt Trotz massiver Bedenken der EU-Kommission wollen der Autozulieferer Magna und General Motors den Verkauf von Opel nächste Woche besiegeln.Die Einwände von Wettbewerbskommissarin Nellie Kroes seien "kein Dealbreaker", hieß es in Regierungskreisen.Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) rechnet mit einem Verkauf: "Wenn Missverständnisse ausgeräumt werden sollen, werden wir das machen." Opel-Gesamtbetriebsrat Klaus Franz sagte der "Welt am Sonntag": "Es gibt keine Alternativen zu Magna. Die EU-Vorwürfe werden sich entkräften lassen."Am Freitag hatte EU-Wettbewerbskommissarin Kroes den Verkauf an Magna infrage gestellt. Quelle und mehr: Welt 17.10.09 Mit ihren Bedenken gegen den Opel-Magna-Deal hat EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes scharfe Kritik aus Politik und Wissenschaft ausgelöst. Unter anderem werfen Parlamentarier ihr vor, Opel gezielt zugunsten eines anderen Pkw-Produzenten schwächen zu wollen. Quelle: Handelsblatt Welt Online: Chronologie: Das monatelange Ringen um Opel 16.10.09 EU-Kommission stellt Opel-Verkauf in Frage: Die EU-Kommission hat grundsätzliche Zweifel am Verkauf von Opel an Magna angemeldet. In einem Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg kritisiert Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes die frühe Festlegung der Bundesregierung auf Magna - und verlangt neue Zusagen zu den staatlichen Beihilfen. Quelle und mehr: Handelsblatt 14.10.09 Die Gaceta de los Negocios berichtet, dass ein Spitzentreffen zwischen Regierung, Magna und dem Präsidenten von Opel in Spanien keine Ergebnisse gebracht habe. Keiner der Verhandlungspartner habe sich von seiner ursprünglichen Haltung abbringen lassen, und so sei die Zukunft des Opel-Werkes im nordspanischen Figueruelas weiterhin offen. Trotz intensiver Besprechungen halte Magna an seinen Plänen fest, die Produktion des dreitürigen Opel Corsa nach Eisenach in Deutschland zu verlegen und entsprechende Stellen in Spanien abzubauen. Das dürfe sich die Gewerkschaft und auch die spanische Regierung nicht gefallen lassen, habe José Juan Arceiz, Verhandlungsführer für die spanischen Opel-Werke, erklärt. Über die brisante Frage der Arbeitsplätze sei gar nicht verhandelt worden, zitiert die Zeitung eine weitere Quelle. Zu verschieden seien die Standpunkte der Verhandlungspartner gewesen. Rücke Magna nicht von seinen Plänen ab, so werde die Belegschaft in Streik treten. Quelle und mehr: Handelsblatt 15.10.09 Die ursprünglich für Donnerstag erwartete Vertragsunterschrift zwischen Magna und General Motors verzögert sich unterdessen womöglich bis ins Wochenende. Der Verkauf werde frühestens am Freitag, wahrscheinlich aber erst in den nächsten Tagen besiegelt, hieß es. Quelle und mehr: Handelsblatt Unterschrift steht bevor - Magna klärt letzte Fragen bei Opel: Knapp ein Jahr nachdem Opel zum ersten Mal nach Staatshilfe rief, steht die Abtrennung des Rüsselsheimer Autobauers vom amerikanischen Mutterkonzern GM und der Verkauf an Magna nun unmittelbar bevor. Verhandlungskreise gehen davon aus, dass bereits heute der Vertrag beim Notar unterzeichnet wird. Doch es sind noch wichtige Fragen offen. Der austro-kanadische Zulieferer Magna steht beim geplanten Kauf von Opel kurz vor dem Ziel. Nach Informationen aus Verhandlungskreisen haben der Zulieferer Magna und General Motors (GM) am Mittwoch bereits begonnen, die ersten Seiten des umfangreichen Opel-Vertrags in Frankfurt am Main zu paraphieren. Mehrere mit der Situation vertraute Personen bei Opel sagten, der Kaufvertrag werde am Donnerstag notariell besiegelt. In Magna-Kreisen hieß es vorsichtiger, dass alle Vorbereitungen getroffen seien. Angesichts der Gespräche mit Spanien über das dortige Werk könnte sich das Procedere aber auch noch um 24 Stunden verzögern. Quelle und mehr: Handelsblatt 12.10.09 Opel-Deal wird erst Donnerstag besiegelt: Der Abschluss des Opel-Kaufs durch den kanadisch-österreichischen Autozulieferer Magna verzögert sich. In Verhandlungskreisen hieß es, die ursprünglich für Dienstag vorgesehene Vertragsunterzeichnung sei auf Donnerstag verschoben worden. Gründe für die Verzögerung sind die noch andauernden Verhandlungen mit dem Betriebsrat sowie Finanzierungsfragen. Quelle und mehr: Handelsblatt 8.10.09 Regierung uneins über Hilfen für Opel: Die milliardenschweren Staatshilfen für den Autobauer Opel sorgen innerhalb der Bundesregierung für Streit. Während das Wirtschaftsressort die Auszahlung der Hilfen an die Bedingung knüpfen will, dass sich auch die anderen EU-Staaten mit Opel-Standorten beteiligen, warnt das Kanzleramt davor, Druck auf die anderen Länder auszuüben. Für Magna wäre diese Bedingung problematisch: Der bisherige Opel-Mutterkonzern GM macht den Verkauf an Magna davon abhängig, dass die Finanzierung durch Staatshilfen gesichert ist. Bereits Anfang nächster Woche will Magna den Kaufvertrag unterzeichnen. Quelle und mehr Handelsblatt 13.10.09 Am Donnerstag wird voraussichtlich der Kaufvertrag mit Magna unterschrieben - eine teilweise Loslösung vom US-Konzern General Motors (GM) und der Einstieg des österreichisch-kanadischen Zulieferers Magna und der russischen Sberbank. Gegenüber der Süddeutschen Zeitung hat Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) erklärt, dass bis morgen zwar noch nicht alle Details zur Staatshilfe von 4,5 Milliarden Euro geklärt seien. Doch es sollten "die Eckpunkte der Finanzierung stehen" - Deutschland werde die Unterstützung für Opel nicht abhängig machen von Beiträgen anderer europäischer Länder mit Standorten des Autobauers. Neben dem Finanzierungsrahmen müsse zur Vertragsunterzeichnung auch der Sparbeitrag der Mitarbeiter von jährlich 265 Millionen Euro bis zum Jahr 2014 feststehen. Laut Verhandlungskreisen wolle Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz in den Gesprächen über diese Kostensenkung "noch einmal Dampf machen", um zu einem Ergebnis zu kommen.   Quelle und mehr: Süddeutsche   7.10.09 HB: Neue Hindernisse für Opel-Rettung: Die geplante Unterzeichnung des Opel-Kaufvertrages steht für den designierten Käufer Magna unter ungünstigen Vorzeichen: Die Bundesregierung knüpft ihre milliardenschweren Finanzzusagen plötzlich an Bedingungen. Berlin will erst zahlen, wenn sich außer Deutschland auch andere EU-Staaten mit Opel-Standorten zur Beteiligung an der Finanzierung verpflichten. General Motors und Magna wollen dennoch den Opel-Kaufvertrag laut Unternehmenskreisen Anfang nächster Woche unterschreiben. Voraussetzung für die Vertragsunterzeichnung ist ein Abschluss der Verhandlungen mit den Arbeitnehmern über deren finanzielle Zugeständnisse im Zuge der Übernahme. Quelle und mehr: Handelsblatt 6.10.09 Opel-Konzept auf Kante genäht: Die Beratungsgesellschaft PwC hält das Sanierungskonzept des designierten Opel-Eigners Magna für „nicht besonders robust“. Vom Urteil der Berater, die im Auftrag der Bundesregierung arbeiten, hängt ab, ob Staatshilfen an Opel fließen können. Quelle und mehr: Handelsblatt EU-Kommission hat noch Fragen zu Opel: Die EU-Kommission erwartet von der Bundesregierung weitere Informationen zu den Staatsbeihilfen bei der Übernahme von Opel durch Magna. Vorher könne die Kommission keine Entscheidung über die Zulässigkeit treffen, sagte ein Sprecher von Wettbewerbskommissarin Kroes. Der Kaufvertrag zwischen GM und Magna ist offenbar fast perfekt. Quelle und mehr: FAZ 5.10.09 Neue Hoffnung auf schnelle Lösung für Opel: Das monatelange Tauziehen um den Verkauf von Opel an Magna und die russische Sberbank könnte nächste Woche enden. Nach einer Unterbrechung der Verkaufsgespräche durch die Arbeitnehmer wird jetzt wieder verhandelt und alle Parteien betonen ihr Interesse an einer schnellen Lösung. Magna und die russische Sberbank wollen die Verträge zum Kauf von Opel Kreisen zufolge zu Beginn nächster Woche unterzeichnen. Bislang seien dafür der kommende Montag oder Dienstag vorgesehen, sagten mehrere mit der Situation vertraute Personen am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Voraussetzung dafür ist ein Abschluss der Verhandlungen mit den Arbeitnehmern über deren finanzielle Zugeständnisse im Zuge der Übernahme. Ein Abschluss der Transaktion ist für Ende November geplant. Quelle und mehr: Handelsblatt 3.10.09 Regierung verschärft Ton im Streit um Opel-Werke: In der Diskussion um die geplante Schließung des Opel-Werks in Antwerpen verschärft die Bundesregierung gegenüber der EU offenbar den Ton. Sie erklärte in einem Antwortentwurf an die EU-Kommission, dass "nach übereinstimmender Meinung der Standort wirtschaftlich nicht tragfähig ist". Quelle und mehr Welt 02.10.09 Zukunft des Autobauers- Opel-Mitarbeiter bremsen Verhandlungen aus: Die Verhandlungen zwischen Opel und Magna stocken: Die Arbeitnehmer sollen auf Teile ihres Gehalts verzichten, fordern aber im Gegenzug eine Beteiligung bei wichtigen Entscheidungen. Der Bochumer-Betriebsratschef hält die Zukunft des Konzerns wieder für völlig offen. Quelle und mehr Spiegel Online 01.10.09 Diese Woche Abschluss möglich - Opel-Vertrag auf der Zielgeraden: Monate dauerte das Poker um Opel - nun soll der Verkauf des Rüsselsheimer Herstellers an den Zulieferer Magna besiegelt werden. Noch in dieser Woche könnte es eine Eingung geben, heißt es. Allerdings gibt es noch strittige Punkte. Die Verhandlungen seien weit fortgeschritten, erfuhr die FTD aus Opel-Kreisen. Eine Vertragsunterzeichnung in dieser Woche sei noch möglich, heißt es. Voraussetzung dafür sind Zugeständnisse der Belegschaft. Magna verlangt von den Opel-Beschäftigten einen Lohnverzicht von 265 Mio. Euro pro Jahr. Davon sollen die deutschen Opel-Mitarbeiter 175 Mio. Euro beitragen. Im Gegenzug verlangt die Personalvertretung eine Beteiligung an Opel von zehn Prozent. Zudem sollen europaweit 11.000 der 47.000 Stellen wegfallen, davon in Deutschland rund 4500. Quelle und mehr FTD 30.09.09 Chrysler-Chef streicht Aufträge an Magna: Der Autozulieferer Magna wird von Chrysler keine Fertigungsaufträge mehr bekommen. Der neue Chrysler-Chef Sergio Marchionne, der auch Fiat vorsteht, will die Aufträge künftig alle an Fiat vergeben. Und Magna könnte weitere Aufträge verlieren. Mehrer Automobilhersteller überprüfen die Zusammenarbeit mit den Kanadiern. Quelle und mehr Welt Opel-Sparpaket biegt auf die Zielgerade: Die geplante Übernahme des Autobauers Opel durch den austro-kanadischen Zulieferer Magna steht kurz davor, eine wichtige Hürde zu nehmen. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen haben die Verhandlungen über einen geplanten Sanierungsbeitrag der Arbeitnehmer die Endphase erreicht. Ziel sei es, schon Anfang Oktober zu einem Ergebnis zu kommen. Quelle und mehr Handelsblatt Die europäischen Opel-Händler wollen den Neustart des Autobauers mit einer kräftigen Geldspritze unterstützen. Im Gegenzug für die Hilfe in dreistelliger Millionenhöhe verlangen sie eine erhebliche Beteiligung an der neuen Opel-Finanzdienstleistungssparte des Unternehmens. Quelle und mehr Handelsblatt 29.09.09 EU macht in Berlin Druck wegen Opel-Beihilfen: EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes macht Druck bei der Untersuchung der Opelbeihilfen. Sie drängte die Bundesregierung, der EU-Kommission zügig ihre Pläne zur Unterstützung des Autobauers Opel vorzulegen. Quelle und mehr Handelsblatt 26.9.09 Opel-Werke im Ausland offenbar effizienter:  Die Kürzungspläne des kanadisch-österreichischen Investors Magna für die Standorte in Europa sorgen weiter für Wirbel. Zuletzt schien das Damokles-Schwert der Werksschließungen eher über den Fabriken außerhalb Deutschlands zu schweben. Medienberichte sprechen nun allerdings davon, dass gerade diese produktiver sind, als die heimischen Werke.   Quelle und mehr: Handelsblatt 25.9.09 Standortdebatte - Magna sucht Möglicheiten für Opel-Werk Antwerpen: Die designierte Opel-Mutter Magna sucht Möglichkeiten, den bedrohten Standort Antwerpen doch noch zu retten. Möglicherweise könnte ein kleiner Geländewagen in dem belgischen Werk statt in China gefertigt werden. Unterdessen erklärt sich Russland offenbar zu Opel-Garantien bereit. Quelle und mehr: Handelsblatt 24.9.09 Berlin will Opel-Streit rasch beilegen: Angesichts wachsender Kritik am Rettungsplan für Opel aus anderen Opel-Ländern drückt die Bundesregierung nun aufs Tempo. Die Bundesregierung will alle Fragen der EU-Kommission schnell antworten. Kritik kommt allerdings auch aus Deutschland: Die Monopolkommission hält nichts von der Rettung des Autobauers.   Quelle und mehr: Handelsblatt 23.9.09 Magna-Übernahme - Opel-Deal gerät ins Wanken: Unmittelbar vor der Bundestagswahl wird das Rettungskonzept für Opel von mehreren Seiten massiv attackiert. Rund 5000 Beschäftigte aus Belgien und Deutschland protestierten vor dem Werk in Antwerpen gegen die geplanten Stellenstreichungen.   Quelle und mehr FTD: Brüssel schaltet bei Opel auf stur: Die Europäische Kommission hat die Bundesregierung davor gewarnt, mit anderen EU-Ländern einen Plan zur Rettung von Opel-Standorten auszuhandeln. Mögliche Staatshilfen dürften nicht an den Erhalt von Arbeitsplätzen in Deutschland oder in anderen Ländern gebunden werden, stellte Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes in Brüssel klar Quelle: Handelsblatt EU-Kommission zweifelt an deutscher Opel-Hilfe: Die EU-Kommission kündigt eine Prüfung der deutschen Staatshilfe für Opel an. Laut Wettbewerbs-Kommissarin Neelie Kroes geht es um den Vorwurf, die deutschen Standorte würden bei der Rettung des Autobauers bevorzugt. Kroes fürchtet Subventionen zu Lasten der Steuerzahler in Europa. Quelle und mehr: Welt 22.9.09 Opel: Magna will noch mehr Stellen streichen: Das erste große Opfer der Opel-Restrukturierung scheint fest zu stehen. Auch wenn der Autohersteller noch mal alle Möglichkeiten prüfen will, Antwerpen hat wohl kaum noch eine Chance zu überleben. Zumal der künftige Opel-Eigner Magna nun insgesamt offenbar noch mehr Stellen streichen will als bisher angekündigt. Insgesamt sollten nach der geplanten Übernahme des Autobauers knapp 11 000 der derzeit noch etwa 46 000 Stellen in Europa wegfallen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Bislang war von 10 560 Jobs die Rede. Derweil haben am Montag hinter verschlossenen Türen die Verhandlungen über den europaweiten Jobabbau bei Opel begonnen. Quelle und mehr: Handelsblatt 20.9.09 Opel: Jetzt schlägt die Stunde der Wahrheit: Die neuen Herren bei Opel enttäuschen schnell die Hoffnungen, die man in Deutschland auf sie gesetzt hatte. Der Autozulieferer Magna will offenbar drastisch Stellen streichen. Und die Sberbank will Technologie nach Russland transferieren. In Spanien haben unterdessen Tausende gegen Stellenabbaupläne demonstriert. Quelle und mehr: Handelsblatt 19.9.09 Magna präzisiert Pläne für Jobabbau bei Opel: Nach der Rettung von Opel durch den Autozulieferer Magna war klar, dass die Opelmitarbeiter um 4500 Stellen bangen müssen. Am stärksten betroffen ist nach Informationen der "Welt am Sonntag" das Werk in Bochum. Dort sollen 2045 Jobs wegfallen. Am Stammsitz Rüsselsheim müssen über 1800 Mitarbeiter gehen. Quelle: Welt Sberbank pocht auf Technologietransfer: Mit deutliche Worten beharrt Sberbank-Chef Gref darauf, dass Opel sein Know-How nach Russland exportiert. Anderenfalls habe man mit den Verhandlungen über ein Übernahme "nur Zeit verloren". Noch-Eigentümer GM sieht solche Forderungen offenbar skeptisch. Quelle und mehr: FTD 18.9.09 London macht Front gegen Rettungsplan für Opel. Die britische Regierung hat ihre Vorbehalte gegen die Pläne zur Rettung des Autobauers Opel bekräftigt. Die EU-Kommission müsse dafür sorgen, dass die Übernahme nicht zu einem "Subventions-Krieg" führe. Kanzlerin Merkel versprach, dass die Rettungsaktion den Steuerzahler am Ende nichts kosten werde. Quelle: Welt 16.9.09 GM-Boss drückt bei Opel-Vertrag aufs Gas: General Motors will beim geplanten Opel-Verkauf an den austro-kanadischen Zulieferer Magna schnell zur Sache kommen. Konzernchef Fritz Henderson kündigte am Rande der IAA in Frankfurt eine vertragliche Regelung bis Oktober an. Der US-Konzern sieht keine Streitpunkte mit Magna mehr - und es gibt Rückendeckung für das Sanierungskonzept der neuen Eigner. "Die wichtigsten vier Abkommen mit Magna sind bereits ausgehandelt", sagte der GM -Chef. Nur vier kleinere Nebenabsprachen müssten noch geregelt werden. So will GM eine schriftliche Zusage der Arbeitnehmer, dass diese ihren Sparbeitrag leisten. Mit Magna gebe es aber keine Streitpunkte mehr, sagte Henderson. Sowohl das Thema Vorkaufsrecht als auch die für GM lange Zeit problematische Frage des Technologietransfers nach Russland seien geklärt, betonte der GM -Boss. So werde GM lediglich das Recht erhalten, im Falle eines Weiterverkaufs der Opel-Anteile ein eigenes Angebot zu unterbreiten. GM-Verhandlungsführer John Smith hatte noch jüngst von einem Vorkaufsrecht gesprochen. "Es gibt weder eine Put- noch eine Call-Option für die Opel-Anteile, sagte Henderson in Frankfurt. Das sei "kristallklar" vereinbart. Zudem sei geregelt, dass neben Opel nur der russische Autobauer GAZ auf GM-Technologie zugreifen könne. So hätten sich Magna-Partner Sberbank und GM darauf verständigt, dass die Opel-Anteile ohne Veto der Amerikaner später an GAZ weiter verkauft werden könnten. GM hatte lange massive Bedenken gegen die russischen Partner von Magna geäußert und einen Abfluss von Technologie und Know-how nach Russland befürchtet. Quelle und mehr: Handelsblatt 14.9.09 Opel bleibt für die Bundesregierung auch nach der Entscheidung für Magna als neuen Haupteigner ein großes Problem: Die EU macht Druck wegen womöglich verbotener Beihilfen, die Stellenstreichungen bei Opel fallen erstaunlich hoch aus und die Opposition geht immer mehr zum Angriff über. Auch die anderen großen Autokonzerne streiten über die Opel-Hilfen. Am Nachmittag haben Opel und und die Sberbank eine gemeinsame Pressekonferenz in Frankfurt abgehalten. Hier sagte Magna-Co-Chef Siegfried Wolf, dass das Aus für das Opel-Werk im belgischen Antwerpen noch nicht besiegelt sei. Man werde alles versuchen, um noch Alternativen zu finden, sagte Wolf in Frankfurt. Zugleich bestätigte der austro-kanadische Zulieferer erstmals, dass nach seinem Konzept nur ein Werk in Europa von einer Schließung bedroht sei und dies sei Antwerpen. Quelle und mehr: Handelsblatt Der kanadische Autozulieferer Magna will einen erheblichen Anteil des deutschen Staatskredits für Opel in Russland ausgeben. „Von den 4,5 Milliarden Euro sollen nach dem Magna-Konzept über 600 Millionen Euro zur Modernisierung der russischen Automobilindustrie eingesetzt werden“, sagte Dirk Pfeil dieser Zeitung. Der hessische FDP-Politiker und Insolvenzverwalter vertritt die vier beteiligten Bundesländer im Opel-Treuhandbeirat und hatte in der vergangenen Woche trotz politischen Drucks seine Stimme für den Verkauf an Magna verweigert. Quelle und mehr FAZ 13.9.09 Der designierte neue Opel-Eigner Magna verliert keine Zeit. Der Zulieferer will noch 2009 mit dem Sanierungsprogramm starten. Dazu gehört, dass rund 4 500 Jobs in Deutschland zur Disposition stehen, darunter 1 600 in Verwaltung und Vertrieb. Der Eindruck, dass Magna sein Restrukturierungsprogramm nun verschärft, täuscht: Die Pläne sind lange bekannt. Quelle und mehr Handelsblatt 11.9.09 Bittere Pillen von allen Seiten für Magna: So einfach gibt General Motors seine deutsche Tochter Opel nicht an Magna ab. Der US-Autobauer verlangt in "New-Opel" einschneidende Rechte. Eine bittere Pille für Magna. Und auch von der Politik kommt Druck. Wirtschaftsminister zu Guttenberg hat weitere Staatshilfen kategorisch ausgeschlossen. Quelle: Handelsblatt Opel Ein abgekartetes Spiel: Opel ist wieder einmal „gerettet“. Doch das sagt wenig über die Zukunft des Autoherstellers. Einen echten Bieterprozess um Opel hat es nie gegeben. Alles war ein peinliches, abgekartetes Spiel. Es kündet von dem desaströsen Verständnis der Regierung von den Prinzipien einer Marktwirtschaft. Eine Analyse der FAZ.   Belgien zürnt, Polen gibt sich ganz entspannt und die EU-Kommission will einen Sondergipfel der Industrieminister einberufen. Der mögliche Verkauf der GM-Tochter Opel und die Rolle der Bundesregierung dabei stoßen in Europa auf ein unterschiedliches Echo. Klar ist allerdings jetzt schon: auf Bundeskanzlerin Merkel kommen unangenehme Fragen zu. Quelle: Handelsblatt 10.9.09 Nach der Übernahme von Opel plant Magna ein neues Unternehmen, an dem GM mit einem Anteil von 35 Prozent als strategischer Partner beteiligt bleibt. Magna selbst übernimmt gemeinsam mit der russischen Sberbank 55 Prozent der Anteile; die übrigen 10 Prozent gehen an die Beschäftigten – im Gegenzug für einen Lohnverzicht von rund 1,5 Milliarden Euro über fünf Jahre. Magna bringt dafür 500 Millionen Euro Eigenkapital bei Opel ein und erhält von Bund und Ländern einen Kredit von 4,5 Milliarden Euro zur Finanzierung der Sanierung. Europaweit werden gut 10.000 von 50.000 Stellen bei Opel abgebaut, in Deutschland, wo alle vier Standorte erhalten werden, sind es 2500 von 25.000. Nach dem Konzept, das der Autozulieferer dem Finanzausschuss des Bundestags vorgelegt hat, sollen durch die fortgesetzte Kooperation mit GM Größenvorteile in der Produktion erhalten werden. Der amerikanische Staatskonzern soll weiter die Entwicklung kleiner und mittelgroßer Autos beim Entwicklungszentrum in Rüsselsheim in Auftrag geben und die dort angesiedelten 5500 Ingenieure dafür bezahlen. Im Gegenzug erhält GM weiter Lizenzen für die Nutzung von GM-Patenten in Höhe von 3,25 Prozent vom Preis jedes verkauften Autos. Quelle und weitere Details: FAZ Die General Motors (GM) will nach den Worten seines Verhandlungsführer John Smith die Tochter Opel nicht wieder zurückkaufen. GM habe diese Option ursprünglich von Magna gefordert. Es sei aber nicht von großer Bedeutung, dieses nicht zu erreichen. "Wir sind damit zufrieden, an Opel eine Minderheit zu halten", sagte der GM-Vize-Präsident in Berlin. Quelle und mehr: FTD General Motors will Opel nun doch verkaufen: Kehrtwendung von der Kehrtwendung: Der US-Autobauer General Motors ist grundsätzlich zur Abgabe von Opel bereit, heißt es aus Verhandlungskreisen – dem Vernehmen nach an den Autozulieferer Magna. Die endgültigen Details müssen aber noch geklärt werden. Quelle und mehr: Wirtschaftswoche Opel-Entscheidung offenbar gefallen: Die zweitägige Sitzung des neu besetzten GM-Verwaltungsrates um Board-Chef Ed Whitacre ist beendet. Über die Entscheidung von Amerikas größtem Autokonzern zu Opels Zukunft will der Chefunterhändler der Amerikaner die Bundesregierung am heutigen Donnerstag informieren, auch eine Pressekonferenz ist angesetzt. Kaum einer glaubt noch an einen Zuschlag für Magna. Am Donnerstagnachmittag gegen 14 Uhr ist laut Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz eine Pressekonferenz geplant, auf der Einzelheiten über den Verhandlungsstand bekanntgegeben werden sollen. Offenbar ist in Detroit eine Entscheidung getroffen worden. Neben einem Verkauf von Opel an den Zulieferer Magna oder den Finanzinvestor RHJ International steht auch der Verbleib des Autobauers im US-Konzern sowie eine Insolvenz zur Debatte. Quelle und mehr: Handelsblatt   HB: Alle deutschen Opel-Werke sollen bleiben: Der GM-Verwaltungsrat hat sich geeinigt: Der US-Autobauer General Motors verkauft seine Tochter Opel mehrheitlich an Magna. Und kaum jemand freut sich mehr als Bundeskanzlerin Merkel und die betroffenen Ministerpräsidenten. Die Einigung bedeutet aber nicht längst nicht das Ende aller Probleme. Wiwo: General Motors will Opel nun doch verkaufen: Kehrtwendung von der Kehrtwendung: Der US-Autobauer General Motors ist grundsätzlich zur Abgabe von Opel bereit, heißt es aus Verhandlungskreisen – dem Vernehmen nach an den Autozulieferer Magna. Die endgültigen Details müssen aber noch geklärt werden. Spon: GM stellt Bedingungen für Opel-Verkauf an Magna: Opel wird an einen Investor verkauft: Der Verwaltungsrat von General Motors hat sich mehreren Nachrichtenagenturen zufolge für eine Trennung von der deutschen Tochter ausgesprochen, wird dafür aber Bedingungen stellen. Demnach erhält Magna den Zuschlag. Focus: Poker um Opel: Zwischen Wut und Verzweiflung: GM hat eine Entscheidung über die Zukunft von Opel getroffen – hält mit den Neuigkeiten aber hinter dem Berg. Für die Mitarbeiter der deutschen Werke ein unerträglicher Nervenkrieg – denn soviel steht fest: Ihre Jobs sind in ernster Gefahr. HB: Die Opel-Entscheidung ist gefallen: Die zweitägige Sitzung des neu besetzten GM-Verwaltungsrates um Board-Chef Ed Whitacre ist beendet. Über die Entscheidung von Amerikas größtem Autokonzern zu Opels Zukunft will der Chefunterhändler der Amerikaner die Bundesregierung am heutigen Donnerstag informieren, auch eine Pressekonferenz ist angesetzt. Kaum einer glaubt noch an einen Zuschlag für Magna. SZ: GM redet Tacheles: Bewegung im Fall Opel: GM-Chefunterhändler Smith informiert gegen Mittag zunächst die Bundesregierung, danach die Öffentlichkeit. Doch welche Entscheidung hat der Verwaltungsrat in Detroit getroffen? Focus: GM hat offenbar entschieden FTD: GM kommt zur Sache HB: Opel-Verbleib könnte für GM teuer werden Focus: GM: Neuer Schock für Opel-Mitarbeiter HB: Hintergrund: Historie - Opel: Eine Marke wie eine Diva: 80 Jahre nach der Übernahme durch General Motors ist Opel in die schlimmsten Wirren seiner Unternehmenshistorie geraten. Erst die teilweise Trennung von GM, dann monatelange Verhandlungen und nun sieht es so aus, dass Opel doch bei GM bleibt. Es neues Kapitel in der unglückseligen Familiengeschichte. 9.9.09 GM-Board lässt die Muskeln spielen: Die am Mittwochabend beendete zweitägige Sitzung des neu besetzten GM-Verwaltungsrates um Board-Chef Ed Whitacre hat vor allem eines deutlich gemacht: Alles soll anders werden bei Amerikas größtem Autokonzern, doch die Probleme sind vielfältig. Kaum einer glaubt noch an einen Zuschlag für Magna. Quelle und mehr: Handelsblatt General-Motors-CEO Frederick "Fritz" Henderson wird ohne spezifischen Vorschlag zum weiteren Vorgehen bei der Konzerntochter Opel am Mittwoch in das Treffen mit dem Verwaltungsrat des US-Automobilherstellers gehen. Das neu besetzte Kontrollgremium, das erst seine zweite Sitzung seit Ende der Insolvenzphase im Juli abhält, könnte sich darauf verständigen, eine Entscheidung über die deutsche Tochter auf einen späteren Zeitpunkt im September zu verschieben, sagten mit der Angelegenheit vertrauten Personen. Quelle und mehr: Focus Sollte der Verwaltungsrat von GM nach seiner Sitzung an diesem Mittwoch tatsächlich durchblicken lassen, dass der US-Konzern Opel selbst behalten will, dann stünden die Amerikaner vor einem erheblichen Finanzierungsproblem. "GM bräuchte dann zunächst einmal einen konkreten Finanzierungs- und Geschäftsplan für Opel", sagte Thomas Schäfer, der Verhandlungsführer der vier Bundesländer mit Opel-Standorten, der Zeitung. Einen solchen Plan habe der Verwaltungsrat aber bisher nicht vorweisen können. Das Problem ist, dass Bund und Länder eine Finanzierungszusage von 4,5 Mrd EUR nur für den Fall gemacht haben, wenn sich GM für den Verkauf von Opel an den Autozulieferer Magna entscheidet. Keine staatlichen Hilfen aus Deutschland soll es geben, wenn Opel bei GM bleibt oder an den Finanzinvestor RHJI verkauft wird.   Quelle und mehr: Focus Der Nervenkrieg um Opel hält an: Noch zeichnet sich keine Entscheidung des US-Autokonzerns General Motors (GM) über die Zukunft des Autobauers ab. GM spielt weiter auf Zeit. Viele glauben inzwischen, GM rücke von einem Opel-Verkauf ab. Das könnte die US-Mutter einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG zufolge aber teurer zu stehen kommen als bisher gedacht. Quelle und mehr Handelsblatt 8.9.09 Kehrtwende im Ringen um Opel: Der Verwaltungsrat von General Motors (GM) will den deutschen Autohersteller dem Anschein nach unter dem eigenen Konzerndach halten. Merkel und Magna gucken in die Röhre und Union wie SPD fürchten nun eine Situation, in der der Bund keinen Einfluss mehr auf die Zukunft der deutschen Opel-Standorte nehmen kann. Quelle und mehr: Handelsblatt 7.9.09 Knapp vor der Aufsichtsratsitzung von General Motors drängt Deutschland auf eine Entscheidung zu Opel: Finanzminister Steinbrück sprach das Thema am Rande des G20-Gipfels an. Eine Studie zeigt nun, dass Opel bei einem Verbleib bei GM keine Zukunft hat. Quelle und mehr: Wiwo 4.9.09 Verhandlungs- oder Verwirrtaktik? General Motors hat sich in den letzten Wochen deutlich von einem Einstieg des Autozulieferers Magna bei Opel distanziert und sondiert nun andere Alternativen. Doch nun zeigt GMs Europa-Chef Carl-Peter Forster Verständnis für Merkels Magna-Kurs und warnt vor den Folgen einer Insolvenz. Quelle und mehr: Wiwo 3.9.09 Eine Milliarde von GM - Amerikaner wollen Kontrolle über Opel behalten: Der US-Konzern setzt im Opel-Übernahmepoker auf eine neue Karte. GM prüft derzeit, selber eine Milliarde Dollar in Opel zu investieren. Zudem erwartet der Konzern Staatshilfen aus Spanien, Polen und Großbritannien in Höhe von 1,4 Milliarden Dollar. Damit verbessert sich die Verhandlungsposition der Amerikaner. RHJI fordert nun 600 Millionen Euro weniger Staatshilfen, die er zudem schneller zurückzahlen will. Dennoch sprach sich die Bundesregierung erneut für den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna als Investor für den Autobauer aus. Der Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz sprach gar von einem „Werbegag“. Die angekündigte Erhöhung der Eigenkapitaleinlage um „nur“ 25 Millionen Euro sei ein „schlechter Witz“: „Es ist unglaublich, wie RHJI mit dem Unternehmen und der Marke Opel spielt.“ Quelle: Welt 1.9.09 Kampf um Opel: RHJ verbessert Angebot: Der Finanzinvestor RHJ gibt im Rennen um den Zuschlag für Opel nicht auf – und bewegt sich weiter auf die Bundesregierung zu. Man wolle nun mit 600 Millionen Euro weniger Staatshilfe aus Deutschland auskommen als zuletzt geplant, teilte der Konzern mit. Die Ople-Belegschaft kann das neue Angebot nicht beeindrucken. Quelle und mehr: Handelsblatt 31.8.09 Brüssel durchkreuzt Opel-Rettung: Die Rettungspläne der Bundesregierung für Opel stoßen auf neue Probleme. Anders als von SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier behauptet, darf die Regierung Staatshilfen nicht vom Erhalt aller deutschen Opel-Werke abhängig machen. Nach FTD-Informationen wird der GM-Verwaltungsrat am Dienstag der kommenden Woche unter vier Optionen für Opels Sanierung wählen können: Dazu zählt ein Verkauf an den österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna und die russische Sberbank oder an den Finanzinvestor RHJ International. Auf dem Tisch liegen aber auch ein Plan zur Sanierung v

weitere potentielle Käufer

25.6.09 Focus: GM bittet BAIC und RHJ um neue Angebote für Opel – FT: FRANKFURT (Dow Jones)--Die General Motors Corp (GM) hat laut einem Pressebericht Investoren aufgefordert, verbesserte Angebote für das Europageschäft des insolventen US-Automobilherstellers abzugeben. Dies sei eine Reaktion auf die schleppenden Verhandlungen mit dem Magna-Konsortium, das Anfang Juni mit GM eine Grundsatzvereinbarung zum Kauf der Adam Opel GmbH abgeschlossen hatte, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen der "Financial Times" (FT - Donnerstagausgabe). 18.6.09 FTD: GM inszeniert Bieterkampf um Opel: Der kanadisch-österreichische Auto-Zulieferer Magna büßt seinen Vorsprung in den Verhandlungen über einen Teilverkauf von Opel ein. Nach FTD-Informationen führt der Finanzinvestor Ripplewood intensivere Gespräche mit General Motors (GM) über einen Einstieg bei der deutschen Tochter

Fiat

28.8.09 Die Führung von Fiat hat den Wettbewerber Opel noch nicht aus den Augen verloren. Die aktuelle Situation bietet dem Fiat-Vorstandsvorsitzenden Sergio Marchionne auch die Genugtuung, dass seine Vorhersagen von Ende Mai eingetroffen sind. Damals war Marchionne zum zweiten Mal zu Gesprächen nach Berlin gekommen und hatte gespürt, dass Fiat mit seinem Angebot für Opel gegenüber den Konkurrenten Magna und RHJI ins Hintertreffen geriet. Quelle und mehr: FAZ 7.8.09 Der italienische Autobauer Fiat schließt unterdessen nicht aus, erneut ein Angebot für den Rüsselsheimer Autobauer Opel abgeben zu wollen. „Wenn die Verhandlungen scheitern, ist alles wieder offen“, erfuhr WELT ONLINE aus Kreisen des Turiner Industriekonzerns. Fiat hatte sich einen heftigen Bieterwettstreit mit Magna um den Zuschlag für Opel geliefert. Als sich die Bundesregierung und die Betriebsräte jedoch für Magna ausgesprochen hatten und auch GM seine Ablehnung signalisiert hatte, hatte sich Fiat-Chef Sergio Marchionne aus dem Bietergefecht zurückgezogen und auf die Integration der Beteiligung am angeschlagenen US-Automobilhersteller Chrysler konzentriert.   Quelle und mehr: Welt 20.7.09 Fiat war von General Motors nicht mehr zur Abgabe eines neuen Angebots aufgefordert worden, erfuhr das Abendblatt aus Regierungskreisen. GM dürfte kaum ein Interesse daran haben, dass ein Konkurrent wie Fiat bald auch in den USA mit Opel-Autos gegen die heimischen Branchenriesen antritt. Quelle: Hamburger Abendblatt 26.6.09 Fiat bietet sich wieder als Opel-Retter an: Fiat-Chef Sergio Marchionne geht wieder in die Offensive. Er habe gehört, die Gespräche zwischen der ehemaligen Opel-Mutter GM und dem österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna würden "nicht sehr gut laufen", sagte Fiat-Chef am Freitagabend. "Wir haben unser Interesse bestätigt." Quelle: Handelsblatt 24.6.09 Selbst der italienische Autobauer Fiat, der im ersten Anlauf nicht zum Zug kam, hat seine Ambitionen offenbar noch nicht aufgegeben. Quelle: Handelsblatt 11.6.09 Fiat-Chef Sergio Marchionne  wagt das Unmögliche: Chrysler  gegen den Trend sanieren und  gleichzeitig Fiat  zusammenhalten. Dabei gibt es  Zweifel an der Arbeitsmoral bei  dem US-Autohersteller. Quelle und mehr: FTD   5.6.09 Die Übernahme von Opel  durch  Magna läuft zwar auf  Hochtouren, in trockenen  Tüchern ist sie aber noch  lange  nicht. Fiat und der  chinesische  Autobauer BAIC  buhlen daher  weiter um Opel. Quelle und mehr: Handelsblatt 4.6.09 der italienische Autobauer  Fiat  hat die Hoffnungen für  einen  Einstieg bei Opel noch  nicht  aufgegeben.  Industrieminister  Claudio  Scajola und  Wirtschaftsminister Giulio  Tremonti warben am  Donnerstag  für ein  Engagement der Italiener  bei  Opel. Er gehe davon aus,  dass Fiat nach wie vor  Karten  im Spiel um den  Autobauer  habe, sagte  Scajola. Er hoffe,  dass die  Entscheidung  zugunsten  des kandischen-  österreichischen  Autozulieferers  Magna  innerhalb des nächsten  halben Jahres überprüft  würde. Quelle: Handelsblatt 1.6.09 Die Übernahme des  insolventen  US-Konzerns  Chrysler durch  den  italienischen Autobauer Fiat   hat die entscheidende Hürde  genommen. Insolvenzrichter  Arthur Gonzalez habe die  Transaktion im Volumen von  zwei Milliarden US-Dollar  genehmigt, teilte das US-  Insolvenzgericht am Sonntag  mit. Die einzige Alternative  zum  bewilligten  Anteilsverkauf  wäre  die  sofortige Liquidation  des  Unternehmens gewesen,  hieß  es in der schriftlichen  Urteilsbegründung. Quelle: Spiegel Online 29.5.09 Im Falle von Fiat soll GM  unter  anderem eine  Rückkaufoption für   Opel für  die fernere Zukunft  verlangt  haben. Es sei der Eindruck  aufgekommen, dass GM  sich  gar  nicht wirklich von  Opel  trennen  wolle, sondern  das  deutsche  Unternehmen  mit in  die Insolvenz  nehmen  wolle.  Fiat-Chef  Sergio  Marchionne  kritisierte, er sei  nicht  in  der  Lage, für Fiat  und die  Opel-  Mutter General  Motors einen  fairen  Übernahmevorschlag  vorzulegen. Es sei ihm nicht  gelungen, vollen Einblick in  die  Bücher von Opel zu  bekommen. Quelle FAZ Hessens Ministerpräsident  Roland  Koch (CDU) schätzt  nun  die  Chance  auf eine  europäische  Opel-Lösung  auf  "fifty-fifty" ein.  Niemand  solle  von  einem  besseren  Wert  ausgehen,  sagte  er  am  Freitag  in Frankfurt vor  dem  erneuten  Opel-Gipfel in  Berlin.  "Wir  warten auf ein  Signal  aus den  USA." Der  Ausstieg  von  Fiat  sei  zumindest  besser für die  Übersichtlichkeit der  schwierigen  Verhandlungen,  meinte Koch. Das  Unternehmen  habe wohl  eingesehen,  dass es  die  zahlreichen offenen  Fragen  zu  seinem Konzept nicht  auf  die  Schnelle klären  könne. Quelle Süddeutsche Überraschende Wende im  Ringen  um die Opel-  Rettung:  Der Fiat-  Konzern  hat seine  Teilnahme  beim  Krisentreffen im  Kanzleramt  abgesagt. Man habe  nach  wie  vor  Interesse an Opel,   wolle  sein  Angebot aber  nicht  nachbessern. Quelle: Spiegel Online Fiat wird nicht an dem von  der  Bundesregierung für  heute  anberaumten Treffen  zur  Rettung  von  Opel  teilnehmen.  Fiat-Chef  Sergio  Marchionne  sagte  am  Freitag, sein  Konzern  könne  nicht wegen  einer  Notlage  außerordentliche  Risiken  eingehen.  Grundsätzlich sei  man  aber  offen für weitere  Gespräche  mit  allen  Beteiligten. Quelle: Handelsblatt

Sergio Marchionne

Luca Cordero di Montezemolo (AR-Chef)

Alfredo Altavilla

Aktionäre, IFIL Investments S.p.A. 30,5%, Andrea Agnelli, John Elkann, Capital Research & Management Co. 5,4%, Institutional Investors EU 25,6%

weitere Marken, Chrysler, Jeep, Dodge, Global Electric Motorcars, Alfa Romeo, Lancia, Maserati, Ferrari

Berater, Intesa Sanpaolo, Unicredit, Goldman Sachs

RHJ International

8.9.09 Selbst in Kreisen des Interessenten RHJ heißt es, die Wahrscheinlichkeit habe enorm zugenommen, dass sich der GM- Board gegen Magna entscheiden werde. Wenn der Verwaltungsrat zu dem Ergebnis kommen sollte, dass auch ein Verkauf an RHJ wegen des Widerstands der deutschen Politik nicht praktikabel sei, werde GM Opel wohl behalten, hieß es. Quelle und mehr: Handelsblatt 1.9.09 Im Poker um Opel hat der Finanzinvestor RHJ sein Angebot noch einmal nachgebessert. Der Ripplewood-Ableger wolle nun mit 600 Mio. Euro weniger Staatshilfe aus Deutschland auskommen als zuletzt geplant, sagte ein RHJ-Sprecher am Dienstagabend. Statt 3,8 Mrd. fordert der Opel-Bieter nun 3,2 Mrd. Euro. Der geforderte staatlich verbürgte Kredit soll nun 2013 und damit ein Jahr früher als geplant zurückgezahlt werden. RHJ habe die ehemalige Opel-Mutter General Motors in einem entsprechenden Brief über das nachgebesserte Angebot informiert. Auch die „Rheinische Post“ hatte darüber vorab berichtet. Quelle und mehr: Handelsblatt 11.8.09 Im Ringen um den Zuschlag für den angeschlagenen Autohersteller Opel will der Finanzinvestor RHJ International sein Angebot noch einmal kräftig nachbessern. Wie das Handelsblatt aus Regierungs- und Finanzkreisen erfuhr, will RHJ nun in jedem Fall mit weniger als drei Milliarden Euro Staatshilfe auskommen. Quelle und mehr: Handelsblatt 10.8.09 RHJ-Chef Fischer hält das Rennen um Opel für völlig offen. Sein Unternehmen habe bereits einen unterschriftsreifen Vertrag mit GM ausgehandelt. "Wir brauchen deshalb momentan auch kein Spitzengespräch mit dem Mutterkonzern", sagte der Chef der belgischen Beteiligungsgesellschaft. "Wenn es nach uns ginge, könnte die Entscheidung über Opel heute gefällt werden." Bereits in zwei bis drei Jahren könne Opel wieder Gewinne schreiben. Quelle und mehr: Handelsblatt 24.7.09 Dagegen schneidet der Ableger des US-Finanzinvestors Ripplewood, RHJ International, schon besser ab: Der Finanzbedarf sei mit 3,8 Mrd. Euro geringer, der Eigenkapitaleinsatz mit 275 Mio. Euro höher als im Magna-Modell. Zudem gebe es im RHJ-Konzept nur eine "geringe Gefahr des Abflusses von Mitteln ins Ausland". Hingegen wolle Magna einen Teil der staatlichen garantierten Kredite zum Aufbau des Russland-Geschäfts verwenden. Nach FTD-Informationen soll es dabei um rund 700 Mio. Euro gehen, die Magna in Russland investieren will und die später aber wieder zurückfließen sollen. Zudem wolle RHJ Kredite und Bürgschaften bis 2014 ablösen, ein Jahr früher als Magna. Allerdings monieren die Lazard-Banker, dass auch RHJ nur relativ wenig Eigenkapital investieren wolle und sein Geschäftsmodell auf "sehr optimistische Wachstums- und Profitabilitätsannahmen" gründe. Zudem fehlt auch bei RHJ bislang offenbar noch ein Finanzier, der das Fremdkapital für das Geschäft zur Verfügung stellen soll. Am RHJ-Plan kritisiert Lazard eine "hohe De Facto-Abhängigkeit von GM" und eine fehlende "signifikante Änderung des Status Quo". Bei RHJ bleibe "alles beim Alten", heißt es in dem Papier. Zudem plane RHJ einen Abbau von mindestens 3900 Stellen bei Opel in Deutschland, dies seien rund 900 mehr als etwa beim Konkurrenten Magna. Quelle und mehr: FTD 22.7.09 RHJ warb derweil in einem Brief an den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers für Unterstützung im Bieterwettbewerb. Zudem sagt der Finanzinvestor in seinem endgültigen Konzept zu, seinen Eigenkapitalanteil von 275 Mio. Euro bereits komplett bei Vollzug der Transaktion einzubringen. Quelle: Handelsblatt 20.7.09 RHJ bekräftigte kurz vor Ende der Bieterfrist, seine Offerte werde unwiderstehlich sein. "Unsere Verhandlungen mit GM sind sehr weit fortgeschritten", sagte ein Sprecher des Finanzinvestors. Es gebe keinen Grund, große Änderungen an dem Konzept vorzunehmen, das RHJ vergangene Woche der Bundesregierung in Berlin präsentiert hatte. Quelle: FTD 16.7.09 Der kanadisch-österreichische Zulieferer machte unterdessen wichtige Fortschritte: Nach FTD-Informationen einigte sich Magna mit dem Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) auf die künftige Aufteilung des Russlandgeschäfts. So soll Opel alle wichtigen Technologien in Russland vertreiben können. GM hatte dies zunächst abgelehnt. Nicht durchsetzen konnte sich Magna mit der Forderung nach den Vertriebsrechten für die Marke Chevrolet in Russland.     Quelle: FTD In Verhandlungskreisen hieß es, der RHJ-Plan ähnele stark dem ursprünglichen Restrukturierungsvorhaben, das GM Opel verordnen wollte. "Das ist eins zu eins die Handschrift von Eric Stevens", hieß es. Stevens ist Vize-Chef der GM-Europa-Tochter. Zudem ist er einer von zwei Geschäftsführern der Opel-Treuhand. RHJ trat der Kritik entgegen, nur ein Platzhalter für GM zu sein. Es gebe "kein automatisiertes Verfahren", dass eine Opel-Mehrheitsbeteiligung in einigen Jahren an den US-Konzern zurückverkauft werde. Man wolle Opel als "eigenständige Marke" aufstellen und bei der Firma "unternehmerisch Einfluss" ausüben, wurde betont.   Quelle: Süddeutsche Im Bieterwettbewerb um Opel will der Finanzinvestor RHJ International dem Mutterkonzern General Motors keinerlei vertragliche Zusagen über einen Rückkauf gewähren. "Es gibt keine Verpflichtung, dass RHJ zu irgendeinem Zeitpunkt seinen Opel-Anteil wieder an General Motors zurückverkauft", sagte RHJ-Verhandlungsführer Gerd Häusler dem Handelsblatt. US-Muttergesellschaft zurückgehen soll. "Wir sehen uns bei Opel als einen strategischen Investor mit langfristigem Horizont. RHJ hat kein Interesse, wie uns manchmal unterstellt wird, Opel kurzfristig weiterzuveräußern", sagte Häusler. RHJ strebt einen Anteil von 50,1Prozent an der neuen Opel-Gesellschaft an und will insgesamt 275 Mio. Euro Eigenkapital einbringen. Quelle: Handelsblatt 16.7.09 Bei der gestrigen Präsentation seines neuen Angebots im Bundeswirtschaftsministerium hat RHJ versucht, Pluspunkte zu sammeln. Das Konzept sieht entgegen der ursprünglichen Variante den Erhalt aller vier Opel-Werke und deutlich weniger Staatsgarantien als bei Magna vor. Quelle: Welt 15.7.09 RHJ/Ripplewood strebt eine Beteiligung von gut 50 Prozent an Opel an. Zur Verfügung stehen Mittel von 300 Millionen Euro. GM bliebe alleiniger Miteigentümer von Opel. Nachdem ursprünglich eine Staatshilfe von 4,5 Milliarden Euro verlangt wurde, will RHJ nun mit nur noch 3,8 Milliarden Euro auskommen. Nach diesem Konzept würden bei Opel in Europa knapp 10 000 Arbeitsplätze wegfallen. RHJ wollte zunächst die Werke Bochum und Eisenach aufgeben, inzwischen sollen alle deutschen Standorte erhalten bleiben. Quelle: Süddeutsche 14.7.09 Nach Informationen der „Bild“-Zeitung“ will RHJ genauso wie der chinesische Interessent BAIC nun offensiv auf den Betriebsrat zugehen. Das RHJ-Management wolle vermutlich noch in dieser Woche direkte Gespräche mit ihm führen, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Verhandlungskreise. Dabei wollten die RHJ-Vertreter unter anderem ihr Angebot näher erläutern und Widerstände abbauen. Quelle: Focus 13.07.09 Im Bieterwettbewerb um Opel sucht der Finanzinvestor RHJ International die Entscheidung. Nach Informationen aus Verhandlungskreisen will das Unternehmen bereits bis Ende der Woche mit dem Opel-Mutterkonzern General Motors ein fertiges Vertragswerk ausgehandelt haben. „Die Verhandlungen laufen seit einigen Wochen und befinden sich in einem fortgeschrittenen Stadium“, sagte ein Sprecher von RHJ und bestätigte damit erstmals die Gespräche. RHJ strebt eine Mehrheit von 51 Prozent an Opel an, heißt es. Quelle: Handelsblatt 12.7.09 Am Wochenende hieß es gleichwohl, dass es im Rennen um die Übernahme von Opel Verhandlungen mit RHJ International gebe, die nun sogar auf einen möglichen Abschluss zusteuerten. Und tatsächlich will die in Belgien ansässige Tochtergesellschaft des amerikanischen Finanzinvestors Ripplewood nach Informationen der F.A.Z. noch im Laufe der kommenden Woche dem Vorstand des ehemaligen Opel-Mutterkonzerns General Motors und dem Beirat der Treuhand, die heute die Mehrheit an Opel hält, ein detailliertes Vertragswerk vorlegen. Quelle und mehr FAZ 1.7.09 Ein Milliardenverlust lässt die Zweifel an einem echten Interesse des Finanzinvestors RHJ an einem Opel-Einstieg steigen. Im Geschäftsjahr 2008/09 bis Ende März weitete der belgische Ableger des US-Finanzinvestors RHJ sein Minus um mehr als das Doppelte auf 1 Mrd. Euro aus. Vor allem die Automobilbeteiligungen hätten die Folgen der rapiden Produktionsrückgänge zu spüren bekommen, teilte das Unternehmen mit. Quelle und mehr FTD: Zudem gibt es am Finanzmarkt Spekulationen, wonach RHJ mit einem Interesse an Opel möglicherweise vor allem in Deutschland auf sich aufmerksam machen will, um sich den Weg für den Kauf einer der angeschlagenen Landesbanken zu ebnen. RHJ-Chef Leonhard Fischer sagte am Dienstagabend: "Wir prüfen neue Anlage-Chancen und eine Expansion auf neue strategische Felder, zu denen auch - aber nicht nur - die Finanzdienstleister in Europa zählen.“ Quelle: Süddeutsche 30.6.09 Einen Tag, nachdem an der Börse Gerüchte kursiert waren, der Finanzinvestor RHJ International steige aus dem Bieterrennen um Opel aus, stellt sich die Lage schon wieder ganz anders dar. Nach Informationen der Financial Times nimmt der in Belgien ansässige Ripplewood-Ableger keineswegs Abschied vom Kampf um Opel - sondern hat sein Angebot nachgebessert. Die Opel-Mutter General Motors nehme diese neue Offerte "sehr ernst", zitierte das Londoner Blatt einen Insider. Im Hinblick auf drohende Job-Verluste in Deutschland sei der verbesserte Kaufplan politisch leichter zu vermitteln. GM und RHJ konnten für eine Stellungnahme zunächst nicht erreicht werden. In dieser Woche erwarteten die Amerikaner mindestens eine Absichtserklärung, in der die Bedingungen der alternativen Käufer festgehalten werden sollen. Dass mit RHL solch ein Schriftstück in diesen Tagen unterzeichnet werde, sei so gut wie sicher. Quelle: FTD 28.5.09 Soll ausgeschieden sein aus dem  Bieterkreis. Der hat dem Vernehmen „nach aus  betriebswirtschaftlichen Gründen“  eine solche für Standorte und  Arbeitsplätze in Deutschland nicht  abgeben wollen. Quelle: Handelsblatt

Ripplewood

Lenny Fischer

Gerd Häusler

Beijing Automotive Industry Corp

24.7.09 Die Beijing Automotive Industry Holding Co (BAIC) hat am Freitag bestätigt, dass ihre Verhandlungen mit General Motors über die Übernahme der Adam Opel GmbH gescheitert sind. Bedauerlicherweise hätten beide Seiten keine Einigung bei den Patentrechten erzielen können, teilte der chinesische Automobilhersteller mit. Quelle: Focus/Dow Jones Ginge es allein nach den Finanzen, schneiden unterm Strich die bereits aus dem Bieterrennen ausgeschiedenen Chinesen am besten ab. Das Angebot enthalte mit 3,3 Mrd. Euro den geringsten Finanzbedarf, zugleich biete BAIC mit 660 Mio. Euro das meiste Eigenkapital, so Lazard. Zudem habe BAIC "finanzstarke Partner" und wolle Investitionen in China eigenständig finanzieren. Nachdem GM bereits am Donnerstag offiziell mitgeteilt hatte, man wolle nur noch mit RHJ und Magna weiter verhandeln, teilten am Freitagmorgen auch die Chinesen mit, sie zögen sich aus dem Bieterwettstreit zurück. Ausschlaggebend für den Rückzug waren demnach unüberbrückbare Differenzen mit GM über die Verwendung von Patenten, teilte BAIC mit. Die Chinesen schneiden in der politischen Bewertung am schlechtesten ab: So sei fraglich, ob die Arbeitsplätze von Opel tatsächlich langfristig in Deutschland erhalten blieben, ausdrücklich warnen die Berater vor einem "Ausverkauf deutscher Technologie nach China". Quelle und mehr: FTD 20.7.09 Mehrere Nachrichtenagenturen meldeten am Abend, die Chinesen hätten eine Offerte vorgelegt. Quelle: FTD 20.7.09 Der chinesische Autobauer BAIC, der neben Magna und RHJ ebenfalls Interesse an Opel gezeigt hatte, hat dagegen nur noch Außenseiterchancen. BAIC ist nach Angaben der Bundesregierung im Wettbewerb abgeschlagen. Auch GM-Manager Reilly betonte, dass der Zulieferer Magna und der Finanzinvestor RHJ "wahrscheinlich in einer führenden Position" seien.   Quelle: Handelsblatt 16.7.09 Das Rennen um Opel ist indes immer mehr zum Zweikampf zwischen Magna und dem Finanzinvestor RHJ. Der ebenfalls an Opel interessierte chinesische Hersteller BAIC hinke den beiden anderen Bietern in den Verhandlungen hinterher, sagten mehrere mit der Situation vertraute Personen zur Nachrichtenagentur Reuters. RHJ und Magna stünden kurz vor der Vorlage eines unterschriftsreifen Vorvertrags. Bei BAIC sei dieser jedoch nicht in Sicht. "Die Dynamik bei den Chinesen hat etwas nachgelassen, die Verhandlungen mit ihnen stehen gerade nicht im Fokus", hieß es in den Kreisen. GM Europe und BAIC wollten sich dazu nicht äußern. Quelle: Handelsblatt 15.7.09 BAIC will 660 Millionen Euro für 51 Prozent an Opel zahlen. 49 Prozent sollen bei GM bleiben. Die Chinesen fordern eine Staatsgarantie über 2,64 Milliarden Euro. Sie wollen bei Opel europaweit 7584 Arbeitsplätze, davon 3018 in Deutschland, streichen. BAIC will in China ein Opel-Werk für zwei Milliarden Euro bauen. Bis es fertig ist, sollen Autos der deutschen Marke nach Fernost exportiert werden. Das Werk Eisenach will BAIC 2010 und 2011 einmotten. 2012 soll es wieder in Betrieb gehen. Quelle: Süddeutsche 14.7.09 Auch BAIC will demnach persönliche Gespräche mit dem Opel-Betriebsrat führen, sollten die Verhandlungen mit der Muttergesellschaft GM intensiviert werden. Quelle: Focus 8.7.09 Bieterverfahren China konkretisiert Opel-Angebot: Der staatliche chinesische Autobauer BAIC bietet 660 Millionen Euro für einen Anteil von 51 Prozent an Opel. Der insolvente Mutterkonzern General Motors würde nach den Vorstellungen der Chinesen stärker beteiligt als beim Konkurrenten Magna. Quelle: FAZ 5.7.09 Allerdings will der chinesische Autohersteller BAIC kurz vor Toreschluss den Verkauf an Magna offenbar noch vereiteln. In Briefen an mehrere Regierungsmitglieder werben die Chinesen nach Informationen der „FAS“ offensiv für ihre Offerte. Die Chinesen argumentieren demnach vor allem damit, dass ihr Konzept den deutschen Steuerzahler deutlich günstiger komme. Laut der vorgelegten Offerte bringe BAIC 660 Millionen Euro Eigenkapital mit und beanspruche 2,64 Milliarden Euro Bürgschaft des deutschen Staates. Im Fall von Magna sei von 4,5 Milliarden Euro Staatsgarantien die Rede. Quelle: Wiwo 3.7.09 Der chinesische Autobauer Beijing Automotive (BAIC) hat in der Nacht zu Freitag ein verbessertes Angebot für eine Übernahme von Opel, eine sogenannte indicative offer, bei der Dresdner Kleinwort eingereicht. Das Kreditinstitut ist von General Motors (GM) mit dem Verkauf der Europa-Tochter beauftragt. GM hatte dem chinesischen Hersteller neben dem Finanzinvestor Ripplewood auch nach der Ende Mai unterzeichneten Grundsatzvereinbarung mit dem Autozulieferer Magna noch Einblick in die Opel-Bücher gewährt, um sich alle Möglichkeiten offenzuhalten. In Branchenkreisen wird der neue Anlauf von BAIC allerdings als „taktisches Störfeuer“ gesehen: „Die Chinesen wollen Einblick in die Bücher von Opel. Und für einen Verkäufer ist es immer gut, wenn noch mehrere Bieter im Spiel sind. Eine echte Chance haben die Chinesen aber nicht“, hieß es zu der Offerte von BAIC. „General Motors wird kaum das Risiko eingehen, die Europa-Tochter und damit wertvolle Technologie an einen chinesischen Autobauer zu verkaufen, der dem US-Konzern dann in Fernost Konkurrenz macht“, sagte ein Mitglied des Opel-Aufsichtsrates. Quelle: Welt 2.7.09 So berichtete Reuters am Donnerstag, dass auch der chinesische Autobauer BAIC in den kommenden Tagen ein konkretes Angebot für Opel vorlegen wolle. "Das Team arbeitet unter Hochdruck an der Erstellung eines industriellen Konzepts", zitierte die Nachrichtenagentur eine mit der Situation vertraute Person. … Zu einer offiziellen Stellungnahme war BAIC nicht bereit. Quelle: FTD 30.6.09 Auch vom chinesischen Bieter BAIC werde in Kürze ein verbessertes Angebot für Opel erwartet. Allerdings seien die Gespräche mit den Chinesen generell noch nicht sehr weit gediehen - schon allein, weil BAIC später als die Rivalen in den Biterkampf um Opel eingestiegen war. Quelle: FTD 26.6.09 Die Chinesen sollen GM laut Insidern rund 650 Mio. Euro für eine Beteiligung an dessen Europageschäft geboten haben - und lassen sich angeblich unter anderem von der Deutschen Bank und PricewaterhouseCoopers beraten. Quelle: FTD 24.6.09 Unternehmenskreisen zufolge nimmt derzeit eine Delegation des chinesischen Autobauers BAIC "jeden Stein in Rüsselsheim unter die Lupe". Quelle: Handelsblatt 21.6.09 Der chinesische Autobauer BAIC macht langsam ernst mit seinem Interesse an dem deutschen Autobauer. Laut Medienbericht will eine Delegation von BAIC den Opel-Stammsitz in Rüsselsheim besuchen. Eine Delegation von BAIC will vor Ort Einblick in die Geschäftszahlen nehmen und mit Opel-Managern Gespräche führen, wie die "Rheinische Post" unter Berufung auf Unternehmenskreise schreibt. Ein Opel-Sprecher kommentierte den Bericht auf AP-Anfrage am Wochenende nicht. Der chinesische Autobauer ist an einer Übernahme von Opel interessiert, sollten die Kaufverhandlungen zwischen dem bisherigen Mutterkonzern General Motors, dem von der Bundesregierung bevorzugten Konsortium unter Führung des Autozulieferers Magna und dem Treuhänder als derzeitigem Opel-Eigentümer scheitern. Quelle: Handelsblatt 5.6.09 Die Übernahme von Opel  durch Magna läuft zwar auf  Hochtouren, in trockenen  Tüchern ist sie aber noch  lange nicht. Fiat und der  chinesische Autobauer BAIC  buhlen daher weiter um Opel. Quelle und mehr: Handelsblatt 4.6.09 Mag sich Magna auch schon  wie der neue Eigner von  Opel  fühlen - der  chinesische  Autobauer BAIC  lässt nicht  locker. Die  Chinesen hoffen  weiter auf  den Zuschlag für  den  deutschen Autobauer. Die Chinesen hätten Signale  bekommen, dass sie  möglicherweise zu einem  späteren Zeitpunkt noch  einen  Blick in die Bücher  des  Rüsselsheimer  Autobauers  werfen könnten,  sagte eine  mit der  Angelegenheit  vertraute  Person Reuters am  Donnerstag. Um darauf  vorbereitet zu sein, habe der  Daimler-Partner die  Beratungsfirma  Pricewaterhouse Coopers  mandatiert Quelle: Handelsblatt 28.5.09 Vom chinesischen  Unternehmen  BAIC sei eine  zweiseitige  Absichtserklärung   eingegangen,  die  ausbaufähig sei. Quelle: Handelsblatt   „Es war definitiv zu spät, um  den  chinesischen  Interessenten heute  Abend  zu beteiligen“, sagte der  stellvertretende  Regierungssprecher  Thomas  Steg am Mittwoch  in Berlin.  Der Offerte der  Chinesen  wurden  wenig  Chancen auf  Erfolg  eingeräumt. „Ich  glaube,  dass das  chinesische  Angebot so spät  gekommen  ist, dass gar nicht  mehr  die  Zeit besteht, es  einem  ähnlichen  Abwägungsprozess und  Verhandlungsprozess zu  unterziehen  wie bei den drei  anderen Angeboten“,  sagte  Finanzminister Peer  Steinbrück (SPD). Auch der  rheinland-pfälzische  Ministerpräsident Kurt Beck  (SPD)  sieht BAIC nicht in  der  Position für  eine Opel-  Übernahme. Von dem  Angebot der Chinesen läge  „deutlich  zu wenig“ auf dem  Tisch. Nicht  ausgeschlossen  ist, dass  BAIC zu  einem  späteren  Zeitpunkt in die  Verhandlungen einbezogen  wird. Quelle: Tagesspiegel

Deutsche Bank (Berater)

PWC (Berater)

Joint-Ventures, Beijing-Benz DaimlerChrysler Automotive Company, Hyundai

chinesische Regierung

Weitere

24.6.09 Aus Verhandlungskreisen war außerdem zu hören, möglicherweise liefen sich im Moment sogar weitere Bieter warm. Es gebe Signale, dass es im arabischen Raum doch Interesse an Opel gebe. Im Wirtschaftsministerium geht man davon aus, dass GM und Magna "bis Mitte Juli" konkrete Vereinbarungen getroffen haben; spätestens im September sei mit abschließenden Resultaten zu rechnen. Quelle: Handelsblatt 11.5.09 Dass Magna bei Opel tatsächlich  zum Zuge kommt, ist jedoch alles  andere als ausgemacht. Für den  angeschlagenen Autobauer  interessieren sich nach den Worten  von Bundeswirtschaftsminister Karl- Theodor zu Guttenberg (CSU) mehr  Investoren als bisher bekannt. Die  weiteren Interessenten seien jedoch  bislang nicht öffentlich gemacht  worden, sagte Guttenberg in Berlin  am Rande von Gesprächen mit  seinem britischen Kollegen Peter  Mandelson. Quelle: Focus 7.4.09 Araber kommen Opel immer näher Wenn die Marktgerüchte stimmen, geht die Suche nach einem Investor für den angeschlagenen Autobauer Opel bald in die entscheidende Phase: Die mit der Investorensuche beauftragte Commerzbank wird offenbar noch in dieser Woche erste Unterlagen an mögliche Interessenten für Opel versenden. Die Suche nach Investoren würde damit in eine neue Phase eintreten. Die Commerzbank will erstes Interesse ausloten, sagte eine mit der Situation vertraute Person zur Nachrichtenagentur Reuters. "Die Investoren kommen aus allen Richtungen. Es sind Finanzinvestoren und Strategen aus der Branche", sagte die Person. Quelle: Handelsblatt:

Magna-Konsortium (war potentieller Käufer für 55% der Anteile)

4.11.09 Wer so brüskiert wird, wie Magna im Kampf um Opel durch GM, der sollte eigentlich einiges an Kritik zu äußern haben. Der kanadisch-österreichische Autozulieferer zeigte sich doch bislang als ein mehr als fairer Verlierer. Entscheidend hierfür ist ein gar nicht mal so kleines Details: General Motors ist Magnas wichtigster Kunde. Quelle und mehr: Handelsblatt 27.10.09 Magna fordert für die Sanierung von Opel staatliche Kredite von 4,5 Milliarden Euro. Bei einem Verbleib von Opel beim bisherigen Mutterkonzern GM dagegen läge der Finanzbedarf nur bei 2,5 Milliarden bis 3 Milliarden Euro. Quelle: FAZ 19.10.209 Nach Recherchen von Capital rechnen Magna und Sberbank für New Opel im laufenden Jahr mit 1,9 Mrd. Euro Verlust vor Zinsen und Steuern. Nächstes Jahr soll das Minus auf 1,2 Mrd. Euro schrumpfen. Ein Jahr später soll Opel 765 Mio. Euro Gewinn machen und diesen 2012 auf 1,2 Mrd. Euro steigern. In dem 120 Seiten starken Konzept geht Magna von hohen Verkaufssteigerungen aus. So soll der Absatz in Europa 2010 um weniger als 500.000 auf 17,05 Millionen Autos schrumpfen. Die Marktforschungsfirma IHS Global Insight dagegen erwartet ein Minus von 850.000 auf 16,62 Millionen Wagen. Branchenexperten von JD Power gehen von einem noch stärkeren Rückgang aus. Auch beim Marktanteil habe Magna, so Insider, sehr ambitionierte Pläne aufgestellt. So lege Magna einen künftigen Schwerpunkt auf Russland. Der dortige Pkw-Markt ist allerdings gerade um die Hälfte auf 1,4 Millionen Fahrzeuge eingebrochen und wird sich Experten zufolge erst in rund drei Jahren wieder erholen. Magna geht jedoch davon aus, dass Opel seinen Russland-Absatz von 50.000 Autos 2009 auf 96.000 im Jahr 2012 verdoppelt. GM hat in Europa seit Jahren nicht so viel verdient. Skepsis macht sich breit. Schaffen es die Investoren jedoch nicht, Opels Gewinne derart zu steigern, brauche der Rüsselsheimer Autobauer entweder bald mehr Geld, oder er werde langfristig nicht überleben, sagte eine mit den Planungen vertraute Person. Wenn Opel tatsächlich zusätzliche Mittel benötigt, könnten auch Bund und Länder unter Druck geraten, mehr Geld bereit zu stellen. Quelle und mehr: FTD 13.10.09 Die britische Financial Times blickt nach Russland. Der Business-Plan von Magna und somit die Zukunft von Opel hänge weitestgehend davon ab, ob es Magna gelingen werde, die Geschäfte in Russland, gemeinsam mit dem zweitgrößten russischen Autobauer Gaz, auszubauen. Mit 4,5 Milliarden Euro an Garantien von europäischen Regierungen, der Rückendeckung der Sberbank und dem Segen des Kreml müsse es Magna schaffen, einen Teil der russischen Autoindustrie vor dem Bankrott zu retten und wieder aufzubauen. Doch der Schachzug in Russland sei so riskant wie mutig. Die Nachfrage auf dem russischen Automarkt sei in diesem Jahr um mehr als die Hälfte eingebrochen, und nach Einschätzung des Industrieministeriums werde die Autobranche erst 2014 wieder das Vorkrisen-Niveau erreichen. Das jüngste Ultimatum von Russlands Premier Wladimir Putin an Renault zur Rettung des größten Autobauers Avtovaz (an dem die Franzosen zu 25 Prozent beteiligt seien) zeige, dass Magna politische Risiken bevorstünden. Auch drohten Konflikte zwischen den neuen Mehrheitseigentümern von Opel auf der einen Seite und GM auf der anderen Seite. Quelle und mehr: Handelsblatt 11.9.09 Nach dem Verkauf von Opel verlangt der bisherige Mutterkonzern General Motors (GM) ein Vorkaufsrecht und mehrere Vorstandsposten bei der neuen Gesellschaft "New Opel". Falls einer der neuen Partner - der Autozulieferer Magna und die russische Sberbank - wieder aussteigen wollte, müsse GM das Recht haben, das erste Angebot für die freiwerdenden Anteile abzugeben. Das sagte GM - Verhandlungsführer John Smith nach Angaben von Opel in einer internen Sitzung. Magna und die Sberbank sollen nach den Plänen je 27,5 Prozent der Anteile übernehmen. Quelle: Handelsblatt 13.8.09 Im Poker um Opel hat der austro-kanadische Zulieferer Magna seine Offerte an den Opel-Mutterkonzern General Motors nachgebessert. Nach Angaben von Magna-Co-Chef Siegfried Wolf einigte sich der Konzern mit GM auf einen unterschriftsreifen Vertrag. Magna, der russische Partner Sberbank und GM seien auf Managementebene in allen Punkten übereingekommen. GM widersprach der Darstellung und bestätigte nur, es habe neue Vertragsentwürfe von Magna und Sberbank erhalten, die der Konzern in den nächsten Tagen prüfen werde. GM-Verhandlungsführer John Smith sieht nach Informationen des Handelsblatts noch keine Einigung mit Magna. Quelle: Handelsblatt 5.8.09 Im Bieterwettstreit um Opel sind Magnas Chancen offenbar gestiegen. Kreisen zufolge sind zwischen der Opel-Konzernmutter General Motors und dem kanadischen Autozulieferer nur noch drei Punkte offen. Dazu gehöre die Frage der Lizenzgebühren, die das Magna-Konsortium im Falle einer Übernahme für jeden verkauften Opel an GM zahlen soll. „Noch nicht geklärt ist, ob Magna auch dann die vollen Gebühren zahlen muss, wenn es etwa den Motor selbst entwickelt oder woanders einkauft“, sagte die Person. Offen sei auch das Vorgehen im Falle einer späteren Kapitalerhöhung. „GM möchte in jedem Fall gern 20 Prozent der Stimmrechte an New Opel behalten, auch wenn ihr Anteil durch eine Kapitalerhöhung eigentlich unter diese Marke fallen sollte“, hieß es. „GM möchte Einfluss behalten.“ In den anderen Punkten hätten sich die beiden Parteien dagegen geeinigt. So wolle sich Magna wie von GM gefordert mit mehr Eigenkapitalanteil engagieren. Auch in der Frage der Vertriebsrechte der GM-Marke Chevrolet in Russland hätten sich beide Seite angenähert. Quelle und mehr: Wiwo 3.8.09 Denn wenn RHJI ein Konzept für Opel besitzt, so hat Magna erst recht eines: nämlich einen vollständigen Fahrplan, der detailliert die Sanierungsschritte und das erhoffte Geschäft von Opel in den kommenden fünf Jahren darlegt. Das 25-seitige Papier, das der WirtschaftsWoche vorliegt, ging am 17. Juli an die Bundesregierung. Sein Inhalt weicht teilweise gravierend von den Veröffentlichungen der vergangenen Wochen über die Absichten der Austrokanadier und ihres russischen Partners, der Moskauer Sberbank, ab. siehe dazu Infografik: Der Fahrplan Quelle und mehr: Wirtschaftswoche 1.8.09 Details aus dem Sanierungskonzept Magna: Opel soll 2011 Gewinn machen: Der österreichisch-kanadische Zulieferer Magna plant, nach einem Einstieg bei dem Autobauer Opel europaweit zwei von neun Opel-Standorten zu schließen. Das Sanierungskonzept liegt der WirtschaftsWoche vor. Quelle und mehr: Wirtschaftswoche 29.7.09 Den Amerikanern missfällt an dem Konzept von Magna vor allem, dass die Sberbank ihren angestrebten 27,5-Prozent-Anteil an "NewOpel" schon bald wieder verkaufen will - und der Käufer damit Zugriff auf die Opel-Nutzungsrechte für GM-Patente erhalten könnte. Sorge bereitet den Managern in den USA vor allem, dass die Rechte an einen russischen Autokonzern übergehen könnten. Im Gespräch ist der marode Hersteller GAZ, der als Kooperationspartner von Magna und Sberbank sein Werk in Nischni Nowgorod und das Vertriebsnetz in Russland zur Verfügung stellen soll. Das lehnt GM als inakzeptabel ab, wie die Deutsche Presse-Agentur dpa aus Verhandlungskreisen erfuhr. Die Frage ist nach Angaben aus Kreisen vom Dienstag zwar noch nicht geklärt. Über das Thema werde aber weiter verhandelt. Man sei auf einem "guten Weg". Quelle: Handelsblatt Nervenkrieg um Opel: Der US-Mutterkonzern GM hat auch eine nachgebesserte Offerte des Bieters Magna zurückgewiesen, Teile des Konzepts seien nicht umsetzbar. Der Opel-Betriebsrat warnte vor massivem Stellenabbau und sieht jetzt 22.000 Jobs in Gefahr. Es gebe Teile in dem Angebot, die so nicht realisierbar seien, schrieb GM-Verhandlungsführer John Smith am Dienstag in einem Blog des Konzerns im Internet. Grundsätzlich sehe man die Entscheidung über einen Investor für die bisherige deutsche Tochter weiter als offen an. Quelle: Spiegel Online 29.7.09 Trotz eines verbesserten Angebots des kanadisch-österreichischen Zulieferers Magna für einen Einstieg bei Opel stehen die Verhandlungen mit General Motors vor neuen Problemen. Nach Informationen der FTD aus Kreisen von GM gibt es nach wie vor eine Reihe von Streitpunkten. So forderten Magna und die zum Konsortium gehörende russische Sberbank erneut Zugeständnisse im Russlandgeschäft. "Es ist sehr frustrierend. Wir können da nicht weiter entgegenkommen", hieß es im Umfeld von GM. Auf Druck der Bundesregierung hatte Magna sein Angebot für Opel und die britische Schwestermarke Vauxhall noch einmal nachgebessert. Demnach bietet Magna nun mit Vertragsabschluss eine Eigenkapitalspritze von 350 Mio. Euro. Bisher hatte Magna bei Vertragsabschluss lediglich 100 Mio. Euro geboten. Quelle und mehr: FTD 24.7.09 Auffällig ist, dass nach den reinen Zahlen und Finanzdaten das von Bund und Ländern favorisierte Konsortium aus Magna und der russischen Sberbank aus Sicht des deutschen Staates am schlechtesten abschneidet. Magna sieht demnach zur Übernahme und Sanierung von Opel/Vauxhall einen Gesamtfinanzierungsbedarf von 5 Mrd. Euro: 4,5 Mrd. Euro sollen als Fremdkapital zusammen kommen, 400 Mio. Euro in Form einer besicherten Wandelanleihe durch Magna/Sberbank und 100 Mio. Euro durch eine Eigenkapitaleinlage bei "Closing". Die 4,5 Mrd. Euro sollen staatlich garantierte Kredite sein. Wer die Kredite geben soll, ist aber noch offen. Dazu stellen die Lazard-Banker fest, Magna fordere das "höchste Staatsgarantievolumen", biete "nur 100 Mio. Euro echtes Eigenkapital" und gründe sein Angebot auf "optimistische Wachstums- und Profitabilitätsannahmen". Der Erfolg des Projekts hänge nicht nur von einer allgemeinen Markterholung ab, sondern insbesondere von der Entwicklung in Russland. Diese sei aber "unsicher". Allerdings bietet das Lazard-Papier nicht nur einen Vergleich der Finanzpläne, es liefert auch politische Argumente für und wider die jeweiligen Bieter. Und in dieser Kategorie schneidet Magna am besten ab. So habe Magna "ein eigenständiges strategisches Konzept", verfüge über ein gutes Managment und sei "ein strategischer Käufer", der Opel langfristig halten wolle. Es sind gerade diese Argumente, die von Politikern von Union und SPD derzeit immer wieder angeführt werden, um die Präferenz für Magna zu begründen. Allerdings, so warnen die Berater, berge auch das Magna-Konzept die Gefahr seines "Ausverkaufs deutscher Technologie nach Russland". Quelle und mehr: FTD 20.7.09 Presseberichten zufolge reichte das vom kanadisch-östereichischen Zulieferer Magna geführte Konsortium ein Angebot ein, das sich leicht von den ursprünglichen Plänen unterschied. Wichtigste Neuerung seien die leicht modifizierten Besitzverhältnisse. Zwar bleibe es bei dem angepeilten Anteil von 55 Prozent an dem Rüsselsheimer Hersteller, den das Konsortium insgesamt anstrebe. Magna beansprucht für sich selbst aber eine höhere Beteiligung. Sowohl der Zulieferer als auch die russische Sberbank würden je 27,5 Prozent an Opel halten, sollte das Bündnis den Zuschlag bekommen, hieß es. Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bestätigte ein Magna-Sprecher dies. In dem ursprünglichen Konzept wollte das Geldinstitut 35 Prozent an Opel - und Magna lediglich 20 Prozent. Unverändert bleibe der Anteil, den GM behalte: 35 Prozent. Auch der Einfluss der Opel-Mitarbeiter bleibe unverändert: Sie sollen 10 Prozent erhalten. Mit der Änderung wolle der Zulieferer das Konsortium stabilisieren, hieß es Reuters zufolge in der Branche. Zwar sei von Anfang an klar gewesen, dass Magna die industrielle Führung in der Bietergruppe habe. Kritiker hätten aber befürchtet, die Sberbank könnte ihren Anteil rasch weiterverkaufen. Magnas Aufsichtsgremium habe das Angebot für Opel abgesegnet, sagte ein Unternehmenssprecher am Nachmittag. Die Offerte werde fristgerecht eingereicht. Für Aufmerksamkeit sorgte zudem eine Meldung der russischen Tageszeitung "Kommersant", in dem von einem Ultimatum die Rede war. Magnas neues Angebot umfasse die Forderung nach Patentrechten, schrieb das Blatt unter Berufung auf "inoffizielle Informationen". In der Offerte würden dem Opel-Verkäufer "harte Bedingungen" gestellt: Entweder werde GM Opel mit dem Recht auf Nutzung allen geistigen Eigentums der Rüsselsheimer verkaufen - oder Magna und sein russischer Partner Sberbank würden aus den Verhandlungen aussteigen. Offizielle Bestätigungen gab es für diese Informationen nicht. Dennoch diskutieren Magna und GM offenbar noch immer über wichtige Details. Aus Insiderkreisen berichtete Reuters, es seien zwischen Magna und GM noch Punkte offen. Strittig sei unter anderem, inwieweit das neue Opel-Unternehmen Schlüsselkomponenten wie Motoren und Getriebe von anderen Herstellern beziehen könne. Magna dringe auf mehr Entscheidungsfreiheit. GM dagegen wolle seinen Einfluss auf die ehemalige Tochter nicht völlig verlieren und verlange auch bei fremd entwickelten Komponenten Lizenzzahlungen. Ein weiterer Konfliktpunkt sei die Entscheidung darüber, wo Opel künftig Fahrzeuge entwickeln lässt. GM wolle hier ein Mitspracherecht, während Magna sich noch nicht festlegen möchte. Quelle: FTD Magna wollte spätestens heute morgen den endgültigen Opel-Plan im Aufsichtsrat verabschieden, der auch einen Kompromiss zum lange umstrittenen Russlandgeschäft beinhaltet, hieß es. Demnach konnte sich Magna mit der Forderung nach dem Vertrieb der GM-Marke Chevrolet in Russland nicht durchsetzen. Opel darf in Russland aber die GM-Technologien auch in Zusammenarbeit mit Dritten einsetzen. Quelle: Handelsblatt 12.7.09 Dem Vernehmen nach favorisiert eine Gruppe um den GM-Vorstandsvorsitzenden Fritz Henderson zwar weiterhin einen Vertragsabschluss mit dem kanadisch-österreichischen Autohersteller und -zulieferer Magna. Doch gibt es innerhalb von GM zunehmend Fürsprecher für einen Verkauf an die börsennotierte Beteiligungsgesellschaft RHJ International. Magna hatte gehofft, in dieser Woche einen Vorvertrag für den Erwerb des Europageschäfts von GM vorlegen zu können, zu dem Opel gehört. Im Umfeld von Magna ist nun zu hören, dieser Zeitplan sei immer unverbindlich gewesen, allerdings müsse es innerhalb der nächsten zwei Wochen zu einer Lösung kommen. Quelle und mehr FAZ 10.7.09 Handelsblatt: Opel: GM lässt Magna zappeln: Im Bieterwettbewerb um Opel spielt der Mutterkonzern General Motors offenbar auf Zeit. Der russische Partner des österreichisch-kanadischen Zulieferers Magna rechnet nicht mehr mit einem unmittelbar bevorstehenden Vertragsabschluss. Stattdessen bringen sich die Konkurrenten immer besser in Stellung. Mehr … 2.7.09 GM verzichtet auf Rückkaufoption: General Motors ist bereit, auf eine Rückkaufoption für seine frühere Tochter Opel zu verzichten. Wie das Handelsblatt aus Unternehmens-Kreisen erfuhr, wird die Rückkaufoption nicht mehr ernsthaft verfolgt. Damit hat sich Magna durchgesetzt – und die Verhandlungen um den Verkauf des Autobauers biegen auf die Zielgerade. Quelle: Handelsblatt 26.6.09 Nach Angaben von Opel-Aufsichtsratmitglied Rainer Einenkel hält der Zulieferer jedoch weiter am Zeitplan für die Opel-Übernahme fest. "Bis 15. Juli soll es einen Vorvertrag zwischen Magna und GM geben. Dann wird auf dieser Grundlage weiterverhandelt und bis Mitte September soll es einen Abschluss geben", sagte Einenkel am Freitag. Nach Einschätzung der Sberbank, die sich mit 35 Prozent an Opel beteiligen will, ist dieser Zeitplan ambitioniert. Ein Abschluss im September sei das optimistischste Szenario, sagte Firmenchef German Gref. Auch Sberbank-Vorstandsmitglied Denis Bugrow betonte, dass das Geschäft noch längst nicht in trockenen Tüchern sei. "Alles könnte passieren", sagte Bugrow auf die Frage nach einem möglichen Scheitern der Gespräche. Quelle: Handelsblatt Bis Mitte Juli soll ein verbindlicher Kaufvertrag über 55 Prozent mit dem Automobilzulieferer Magna und seinen russischen Partnern, der staatlichen Sberbank sowie dem Autohersteller Gaz, unterzeichnet werden. Weitere zehn Prozent wollen die Beschäftigten von Opel erwerben. Das klingt nach einem entspannten Zeitplan - hinter den Kulissen geht es jedoch weniger ruhig zu. Und so attackieren sich die Spieler im Opel-Poker seit Tagen über die Presse. Jüngste Folge dieses Schauspiels, das den Titel tragen könnte "Nichts als die Wahrheit über Opel": Angeblich ist der Verlust der Rüsselsheimer viel höher als bisher bekannt. Quelle: FTD Doch in Verhandlungskreisen heißt es unverändert, dass der Zuliefererkonzern die besten Aussichten hat, den Zuschlag zu erhalten. Die Lage ist allerdings komplex - und selbst für viele Branchenkenner nur noch schwer einzuschätzen. Der Opel-Aufsichtsrat will sich auf einer heutigen Sitzung in Rüsselsheim mehr Klarheit verschaffen. IG Metall-Vertreter und Opel-Aufsichtsrat Armin Schild appelliert bereits an alle Seiten, die Gespräche nicht zu verzögern und eine rasche Einigung anzustreben. Quelle und mehr: Handelsblatt 23.6.09 Für den favorisierten Bieter Magna würde die von GM gewünschte Rücknahmeoption für Opel die angestrebte Übernahme deutlich unattraktiver machen, weil GM sich dann eines Tages die Früchte einer erfolgreichen Sanierung von Opel sichern könnte, schreibt das Blatt. "Magna wird sich deshalb auf eine solche Rückkaufoption keinesfalls einlassen", hieß es aus den Kreisen. Es handele sich aber voraussichtlich um kein unüberwindbares Hindernis für einen Abschluss der geplanten Transaktion. Quelle: Handelsblatt 21.6.09 Magna hält unterdessen unverändert an dem Kauf von Opel fest und will den Vorvertrag Mitte Juli abschließen. "Am 15. Juli wird der Vorvertrag unterzeichnet", zitiert die "Rheinische Post" eine mit den Verhandlungen vertraute Person. Quelle: Handelsblatt 14.6.09 Noch gebe es keine exklusive Vereinbarung mit dem kanadisch-österreichischen Zulieferer über eine Übernahme des deutschen Autobauers, betonte GM-Chef Fritz Henderson am späten Freitagabend. "Deshalb sind wir auch offen für Gespräche mit anderen." Quelle: Reuters 8.6.09 Laut einem Bericht der  "Financial  Times Deutschland"  versucht Magna,  die bisher  starke Präsenz des US-  Autobauers in Russland mit zu  übernehmen. Im Kern geht es Magna dabei  um die  russischen  Vertriebsrechte der GM-  Marke  Chevrolet. „Das bereitet  Probleme", sagte eine mit den  Gesprächen vertraute Person  gegenüber der Zeitung. Über  Opel  wäre GM nur noch durch  einen  Minderheitsanteil an  dem wichtigen  Geschäft in  Russland beteiligt. „Dafür  verlangt der Konzern aber  hohe  Kompensationen“, hieß  es in dem  Artikel. Magna will mit seinen  Partnern, der  russischen  Sberbank und dem  russischen  Autohersteller GAZ,  insgesamt  55 Prozent an Opel  übernehmen. Der  Autozulieferer soll  dabei 20  Prozent an Opel halten, die  Sberbank die restlichen 35  Prozent. Quelle und mehr: Wiwo   Der kanadisch-  österreichische  Magna-  Konzern, der zusammen mit  russischen  Partnern bei  Opel  einsteigen will, hatte  sich erst  wenige  Stunden vor  dem  erneuten  Krisentreffen  mit der  US-Seite  geeinigt.  Dies  betraf auch die Frage  der  Lizenzgebühren. Die  Bundesregierung hatte klare  Zusagen  von der US-Seite  und von Magna  verlangt. Quelle: Welt 7.6.09 Die geplante Opel-Übernahme durch den österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna und die russische Sberbank birgt offenbar größere Risiken als erwartet. So will das Konsortium nur 100 Millionen Euro Eigenkapital einbringen, wie der "Spiegel" aus der Absichtserklärung der Investoren zitiert. Bislang war von einer halben Milliarde Euro die Rede. 400 Millionen soll Opel nur als zinsloses Darlehen bekommen, für das die Investoren Sicherheiten fordern. Außer der unverbindlichen Absichtserklärung gibt es noch keine weiteren Vereinbarungen, die Magna und die Sberbank an Opel binden. Der Vertrag zur Übernahme eines 55-Prozent-Anteilspakets durch das Konsortium ist noch nicht ausgehandelt. "Der Deal ist längst nicht perfekt", sagte der CDU-Wirtschaftspolitiker Michael Fuchs der "Welt am Sonntag". Er befürchtet: "Das fällt uns auf die Füße. Wir werden noch kräftig Geld zahlen." Auch die Bundesregierung hatte zugegeben, dass ein Scheitern der Verhandlungen noch möglich sei. Andere Bieter wie Fiat seien noch nicht aus dem Rennen. Quelle: Welt Mehr zu Magna hier: FAZ: Magna -  der  unbekannte  Autobauer 29.5.09 Das Wunder für Opel ist  geschehen!  Der mögliche  Opel- Investor Magna  und  General  Motors (GM) haben sich  auf  ein  Konzept für  die Übernahme  des  angeschlagenen deutschen  Autokonzerns geeinigt. Dies  bestätigten  Regierungskreise nach  einem  Verhandlungsmarathon in  Berlin. Quelle: Bild Magna hat laut dem  deutschen  Wirtschaftsminister  Karl- Theodor  zu  Guttenberg  ein neues Konzept  für  eine  Opel- Übernahme  vorgelegt, das  derzeit  von allen  Beteiligten geprüft  wird.  Unter  Umständen fällt die  Entscheidung  nicht  mehr  am  Freitag. ...weiter  lesen  «Magna legt  neues Opel-  Konzept vor» Quelle: NZZ Wendet sich das Blatt für  Opel? Noch   am Morgen  stand der ganze zweite  Rettungsgipfel infrage.  Nun sieht die  Lage offenbar wieder  besser aus.  Opel steht  kurz  vor  der Rettung. Der  österreichisch- kanadische  Konzern  Magna einigte sich  nach Angaben  aus Verhandlungskreisen  mit der  Opel- Mutter  General Motors  (GM)  grundsätzlich auf eine  Übernahme  des  angeschlagenen  Rüsselsheimer  Autobauers. Es gebe eine Übereinkunft  zwischen  beiden Seiten,  sagten  mehrere mit  der  Situation  vertraute Personen  am  Freitag  zu  Reuters. „Es  liegt eine  Rahmenvereinbarung  vor.“  An  wichtigen  Details  werde  zwar  noch  gearbeitet.  Diese sollten  aber noch  vor  einem Treffen mit Bundeskanzlerin  Angela  Merkel (CDU) geklärt werden. Quelle: Handelsblatt Die Chancen für Opel sind  plötzlich  deutlich gestiegen:  Magna und  General Motors  haben  sich auf ein  Rettungskonzept  geeinigt,  heißt es  aus  Verhandlungskreisen. Es gebe eine grundsätzliche  Übereinkunft zwischen  Magna  und  GM,  sagten  mehrere mit  der  Situation  vertraute  Personen am  Freitag der  Nachrichtenagentur  Reuters.  „Es liegt  eine  Rahmenvereinbarung vor“, hieß  es  aus den Kreisen. Nun  werde an  wichtigen Details  gearbeitet. Quelle: Focus Nach Fiat droht angeblich  auch  der  andere wichtige  Opel-  Interessent  Magna  mit  einem  Ausstieg aus den  Verhandlungen.  Nun  könnte  Opel  ohne  Investoren  dastehen. Und damit   nicht  genug. Offenbar  ist noch  eine  brisante  Opel- Analyse des  Bundeswirtschaftsministeriums  aufgetaucht. Und bei der fehlt  es nicht   an  Sprengstoff. Das Internetportal „Bild.de“  berichtet:  „Auch Magna  steht  kurz davor  hinzuschmeißen.“  Vertreter  von  Magna  und  des Opel-  Mutterkonzerns  General  Motors (GM)   bereiteten am  Vormittag  in  Berlin  das  erneute  Krisentreffen  zu  Opel  im  Kanzleramt vor.  Wie „Bild.de“  aus   Verhandlungskreisen  erfahren  haben   will, gibt es  von  GM immer neue  Forderungen. Quelle: Handelsblatt 26.5.09 Opel-Bewerber Magna: Die  große  Unbekannte Von der Mercedes-G-Klasse  bis zum  Elektroauto: Der  kanadisch-  österreichische  Zulieferer Magna  hat  jahrzehntelange Erfahrung  im Autobau. Quelle und mehr: Focus

Sberbank (27,5%-Anteil vorgesehen)

25.9.09 Die Sberbank schloss unterdessen einen Weiterverkauf ihres Opel-Anteils nicht aus. „Wir sind sehr daran interessiert, unseren Anteil an einen industriellen Partner weiterzugeben“, sagte Sberbank-Chef German Gref am Freitag. Sollte dies nicht gelingen, könnte alternativ ein Verkauf der Beteiligung an die russische Staatsbank VEB in Betracht kommen. Sberbank könne seinen Anteil ohne Rücksprache mit den anderen Opel-Gesellschaftern an VEB oder den russischen Autobauer GAZ weiterreichen.   Quelle und mehr: Handelsblatt 19.9.09 Die als einer der Opel-Käufer vorgesehene russische Sberbank sieht einen Zugriff auf die Technologie des Rüsselsheimer Autobauers als untrennbaren Bestandteil des Geschäfts. "Falls der Import der Technologien (nach Russland) nicht stattfindet, würde dies bedeuten, dass wir (mit den Verhandlungen) nur Zeit verloren haben", sagte Sberbank-Chef German Gref am Samstag der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Quelle und mehr: FTD 11.9.09 Er war noch nie ein großer Freund der Opel-Beteiligung: German Gref, der telegene Chef der staatlich kontrollierten russischen Sberbank, die nun 27 Prozent am Rüsselsheimer Autobauer halten wird. Und so blieb er auch gestern wieder sehr zurückhaltend. Er nehme noch keine Gratulationen entgegen, sagte der Chef der größten russischen Bank. Schließlich müsse man sich jetzt erst einmal genau die Bedingungen angucken, die GM für den Opel-Verkauf stellt. Die Sberbank betrachtet die GM-Entscheidung zum Verkauf von Opel noch nicht als endgültig. Das Votum sei ein wichtiger Zwischenschritt, sagte Sberbank-Chef German Gref. Die Gespräche seien sehr schwierig und die Struktur des Geschäfts sei ohnegleichen kompliziert gewesen. Die Absichtserklärung allein sei ein Dokument von mehr als 1000 Seiten. Quelle und weitere Details: Handelsblatt 2.7.09 Sberbank fühlt sich bei Opel unbesiegbar: Offiziell herrscht im Bieterrennen um Opel Stillstand, hinter den Kulissen tobt ein Machtkampf. Grund genug für die Sberbank sich mit einem "Basta" auf Russisch an die Presse zu wenden. Andere Interessenten hätten ohnehin keine Chance, poltert Chef Gref. Quelle: FTD 7.6.09 Die Sberbank teilte mit, sie  könne ihre Opel-Beteiligung  später an russische  Autofirmen weiterreichen.  Entsprechende Optionen gebe  es. "Letztlich sind wir und  unsere Berater zu dem  Entschluss gekommen, dass  dieser Deal ziemlich riskant  ist", sagte Bankchef German  Gref der "Welt". Quelle: Welt   30.5.09 Das größte Problem für Gref  ist die rasante  Zunahme an  faulen Krediten. Wenn die  Rückstellungen für die  Zahlungsausfälle von  derzeit  gut 6 Prozent der Summe der  Bruttoausleihungen bis Ende  des Jahres  auf 10 Prozent  erhöht werden müssen,  erwartet die Bank nur mehr ein   ausgeglichenes Ergebnis,  wenn nicht gar  einen Verlust.   Das große Plus der Sberbank  die derzeit  eine  Marktkapitalisierung von gut  21  Milliarden Euro aufweist  (die Deutsche  Bank wird mit  28,9 Milliarden Euro  bewertet), ist die implizite  Staatsgarantie.  Die russische  Zentralbank, welche die  Beteiligung des Staates an der  Sberbank  verwaltet, hält 60,3  Prozent der  Stimmrechte. In  den vergangenen Monaten  erhielt die Sberbank bevorzugt  Gelder vom  Staat. Der Kreml  regiert mit. Quelle: FAZ

Russland, Dmitri Medwedew (Präsident Rußlands), Wladimir Putin, Wiktor Christenko, Gerhard Schröder

German Gref (Leitung)

GAZ (x%-Anteil russischer Autobauer)

4.11.09 In Moskau sorgte die GM-Kehrtwende ebenfalls für eine Überraschung. Beim russischen Autobauer GAZ, den Magna mit Opel zusammenbringen wollte, blieb die Reaktion dennoch verhalten. "Wir haben schon in der Vergangenheit enge Beziehungen zu Magna und General Motors gehabt und werden sie selbstverständlich aufrechterhalten", sagte eine Sprecherin des Konzerns. Nichts spreche gegen eine weitere Vertiefung der Zusammenarbeit. Nicht auszuschließen sei, so die GAZ-Sprecherin weiter, dass nun wieder Pläne aufgegriffen würden, gemeinsam mit GM einen günstigen Pkw auf Opel-Basis eigens für den russischen Markt zu entwickeln. Quelle und mehr: Handelsblatt 25.9.09 GAZ hat mehr als 270 Niederlassungen in Russland und will sein Vertriebsnetz „New Opel“ zur Verfügung stellen. In Spanien und Großbritannien war das Magna- und Sberbank-Konzept zur Sanierung von Opel auf Kritik gestoßen.   Quelle und mehr: Handelsblatt 17.9.09 Der künftige russische Opel-Partner Gaz will noch in diesem Jahr bis zu 14.000 Arbeitsplätze in seinen Autofabriken streichen. Das teilte das Ministerium für Gesundheitswesen und Soziales am Donnerstag in Moskau nach Angaben der Agenturen Interfax und DPA mit. Insgesamt hat das Unternehmen 50.000 Beschäftigte. Quelle und mehr: FTD 20.7.09 In der Allianz um Magna und die Sberbank spielt auch der russische Autohersteller Gaz eine Rolle: Er soll als Kooperationspartner sein Vertriebsnetz in Russland zur Verfügung stellen. Russland erhofft sich von diesem Schritt einen Technologieschub für seine marode Autoindustrie. Quelle: FTD 8.6.09 Das totgesagte Autokombinat  mit veralteter Technik und  vergrätzten Lieferanten ist  einer von zwei Herstellern, die  westliches Know-how für den  Bau russischer Autos  gebrauchen können. Dass GAZ mit deutscher  Wertarbeit den russischen  Markt erobert, ist die wohl  letzte Chance der Kreml- Strategen. Und die wollen,  egal wie, dass Russland  wenigstens im Autosektor ein  „Global Player" wird. Quelle und mehr: Wiwo   Aus Russland kommen für  Opel nicht nur gute  Nachrichten. Ganz im  Gegenteil. Möglicherweise  könnte nach dem Einstieg von  russischen Partnern bei dem  deutschen Autobauer Opel-  Hochtechnologie nach  Russland abwandern - damit  rechnet zumindest der Chef  des russischen  Unternehmerverbandes. Und  nicht nur damit. Quelle und mehr: Handelsblatt 30.5.09 Die Sberbank selbst ist ein  Hauptgläubiger  von GAZ,  außerdem soll ein Aktienpaket   für eine Mehrheit an GAZ als  Sicherheit für  Kredite beim  Finanzinstitut hinterlegt  worden  sein. So reifte wohl in  den Köpfen  der  Verantwortlichen unter Beihilfe  von  Magna der Plan, die  Notlage von General Motors für   einen Technologietransfer von  Opel zu GAZ zu verwenden. Quelle: FAZ   Dieser Fahrzeughersteller des  finanziell  angeschlagenen  Geschäftsmannes Oleg  Deripaska wird als industrieller   Partner im  Magna-  Konsortium  aufgeführt. Der russische Automobilbauer  GAZ ist  allerdings selbst hoch   verschuldet und  schreibt  Verluste, 2008 rund 120  Millionen  Euro. Der Hersteller  bringt ins  Konsortium  vor  allem schlecht  ausgelastete  Fabriken  ein, in  denen Opel  gebaut werden  könnten.  Dabei handelt es sich  um die  Fertigungsstätten für den  Wolga Siber, der  auf dem  Chrysler Sebring basiert. Quelle: FAZ

Bo Andersson (neuer Chef)

Oleg Deripaska

Magna International Inc. Canada (27,5% Anteil vorgesehen)

International Inc. Aurora,  Ontario,Canada  (Automobilzulieferer) 22.9.09 Magna will grollende VW-Chefs besänftigen: Einen Autobauer gewonnen, einen wichtigen Großkunden verloren: So könnte es für Magna nach den jüngsten Äußerungen von Martin Winterkorn aussehen. Nun steuert das Magna-Management gegen – und geht auf Beschwichtigungskurs. Quelle und mehr: FTD 15.09.2009 VW und BMW wollen Kooperation mit Zulieferer Magna überdenken: Volkswagen hat seine Kritik an der Übernahme von Opel durch den kanadischen Zulieferer verschärft. Auch BMW will sein Verhältnis zum Zulieferer Magna mit dessen Griff nach Opel überdenken. Quelle: Wiwo 10.9.09   Aus der Presseerklärung von Magna selbst, die hier auch in deutscher Übersetzung zu finden: Das Konsortium wird sich nun gemeinsam mit General Motors, den Opel-Mitarbeitern und Opel-Händlern darum bemühen, Opel in eine erfolgreiche Zukunft zu führen”, sagten Siegfried Wolf, Magnas Co-Vorstandsvorsitzender, und Herman Gref, Präsident und Vorstandsvorsitzender der Sberbank. “Darüber hinaus ist das Konsortium General Motors für die konstruktive Atmosphäre während der Verhandlungen dankbar, aber auch all jenen Beteiligten, die den Geschäftsplan des Konsortiums unterstützt haben, einschliesslich und insbesondere der deutschen Regierung.” Magna-Chef Frank Stronach fügte hinzu: “Sobald die Übernahme erfolgreich abgeschlossen ist, wird Magna angemessene “Firewalls” errichten, um eine vollständige Trennung zwischen dem laufenden Autozuliefergeschäft und Opel zu garantieren, so dass vertrauliche Kundeninformationen umfassend geschützt bleiben.” Der Kauf steht noch unter dem Vorbehalt endgültiger Vertragsabschlüsse und anderer Bedingungen, einschliesslich staatlich gestützter Finanzierung und behördlicher Genehmigungen. _________________________ Magna übernimmt mit einer Sperrminorität von 27,5 Prozent die Führung im Übernahmekonsortium für Opel und bündelt seinen Anteil mit dem Anteil der Sberbank zu einem Aktienpaket von 55 Prozent. Vielleicht reicht die Sberbank ihr Paket später an die staatliche russische VEB Bank weiter. Neben GM sollen außerdem auch die künftig noch rund 40.000 Beschäftigten von Opel über eine eigens dafür gegründete Aktiengesellschaft mit 10 Prozent an Opel beteiligt werden. Sie müssen dafür in fünf Jahren auf 1,5 Milliarden Euro Lohn verzichten. Quelle FAZ 10.8.09 Der Autozulieferer Magna fand auch im zweiten Quartal dieses Jahres nicht aus der Verlustzone heraus. Unter dem Strich fiel angesichts der Krise auf den weltweiten Automärkten ein Verlust von 205 Mio. US-Dollar (143 Mio. Euro) an, wie der Konzern am Freitag im kanadischen Aurora mitteilte. Im Vorjahreszeitraum erzielte Magna noch ein Plus von 227 Mio. Dollar. Magna spricht allerdings nur von einer "temporär schwierigen Situation" und verweist auf eigene Cash-Reserven in Höhe von 1,7 Mrd. Dollar. Quelle und mehr: Handelsblatt 7.8.09 Opel-Bieter Magna macht hohe Verluste: Eigenwerbung vor der wichtigen Verhandlungsrunde sieht anders aus: Wenn Magna-Chef Wolf heute in Detroit mit GM-Chef Henderson über Opel spricht, kann er nicht behaupten, dass sein Unternehmen derzeit profitabel sei. Magna hat im ersten Halbjahr tiefrote Zahlen geschrieben. Derweil gibt es zahlreiche interessante Gerüchte um die Opel-Lösung. Der Opel-Bieter Magna ist im ersten Halbjahr aufgrund der schwächelnden Autoindustrie tief in die roten Zahlen gerutscht. Der Zulieferer verbuchte von Januar bis Juni einen Verlust von 405 Mio. Dollar nach einem Gewinn von 434 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Umsatz schrumpfte um 45 Prozent auf 7,3 Mrd. Dollar. Magna macht einen großen Teil des Geschäfts mit kränkelnden Autoriesen wie GM sowie Chrysler und bekam den Abschwung auf den weltweiten Automärkten zu spüren. Die Produktion am wichtigen nordamerikanischen Markt sei im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um die Hälfte eingebrochen, in Europa hätten die Hersteller gut ein Drittel weniger Wagen gefertigt. Quelle und mehr: Handelsblatt 2.6.09 Der Zulieferer will den  Autobauer  retten - so die  Vereinbarung. Doch  vier  Tage  nach der  Unterzeichnung  eines  Rahmenvertrages hält  Magna  einen Rückzug noch  für möglich.  Kanzlerin  Merkel  nennt den Bieter  einen  "potenziellen Investor".   Quelle: FTD 31.5.09 Die neue Lösung gefährdet  aber  Magnas  Position als  Zulieferer  anderer  Autohersteller, sagen selbst  Opel- Manager. Gering ist  die  Gefahr  nicht:  Zulieferer  kennen die  wichtigsten  Geheimnisse ihrer  Kunden und  sind eng  mit der  Autoentwicklung verzahnt.  Opel-  Konkurrenten werden  Magna nicht  mehr  nah an  sich heranlassen. Quelle: FAZ Der Opel-Investor Magna will  nach  Angaben von Hessens  Ministerpräsident  Roland  Koch (CDU)  innerhalb von  fünf  Jahren rund 500  Mio.  Euro  "ohne  irgendeine Form  von  Sicherheit" in Opel investieren. Im  Gegenzug würden in den deutschen  Werken "etwas  mehr als 2 000  Arbeitsplätze"  gestrichen. Quelle: Handelsblatt 30.5.09 Magna will laut Steinbrück  kurzfristig  benötigte  Finanzmittel bereits in der  nächsten Woche bereitstellen,  ehe  der  Bund und die Länder  die  Voraussetzungen für die  Zwischenfinanzierung  geschaffen  haben  - auch  unter Einbeziehung der  jeweiligen  Parlamente. Quelle: Handelsblatt

Anteilseigner, Frank Stronach, Oleg Deripaska

Leitung, Donald Walker, Siegfried Wolf

weitere Standorte, Österreich

Zulieferer für, General Motors, Opel, baut auch komplette Fahrzeuge für, Mercedes-Benz, Chrysler, Saab,, BMW, BMW X3, Aston Martin, Aston Martion Rapid, Jeep-Modelle, Mini, Peugeot, Porsche, VW, VW Transporter in Graz, Chrysler

Interesse an

Chevrolet

Canada

13.6.09 Laut Bundesfinanzminister Peer Steinbrück haben Russland und Kanada ihre Unterstützung für den geplanten Einstieg des kanadischen Magna-Konzerns bei Opel bekundet. Auch zur Konjunkturerwartung Deutschlands äußerte sich Steinbrück am Samstag am Rande des G8-Finanzministertreffens. Quelle: Handelsblatt

General Motors (es war 35% Anteil an Opel vorgesehen)

4.11.09 Auf drei Milliarden Euro schätzt GM die Kosten für die Restrukturierung von Opel. Schon bald werde man den betroffenen Staaten – also Deutschland, Spanien, Großbritannien, Österreich, Polen und Belgien – einen Sanierungsplan vorlegen, verspricht GM-Chef Henderson. Das Unternehmen hofft dabei auch auf Staatshilfe aus Europa. Deutschland, so berichtet das Wall Street Journal, soll nach dem Wunsch von GM zwei Milliarden zur Verfügung stellen, um die Sanierung zu unterstützen. Quelle und mehr: Zeit   General Motors veröffentlichte gestern Abend eine Presseerklärung zur Entscheidung des Verwaltungsrates. Eine Deutsche Übersetzung gibt es hier vom Handelsblatt. Bericht im Blick Log hier und aktualisierte Mindmap hier. ____ Das Ziel von General Motors sei es gewesen, "die beste langfristige Lösung für unsere Kunden, Angestellten, Zulieferer und Händler zu finden" - "das spiegelt sich in der heute getroffenen Entscheidung wider", erklärte GM-Chef Fritz Henderson. Daneben entschuldigte sich der GM-Boss für den monatelangen Verhandlungsmarathon um die Zukunft Opels, an dem unter anderem mehrere Regierungen, Unternehmen, der Opel-Betriebsrat und die EU-Kommission beteiligt waren: "Wir verstehen, dass die Komplexität und Dauer dieses Themas für alle Beteiligten anstrengend war." In Kürze solle der Bundesregierung ein Restrukturierungsplan vorgelegt werden. Zugleich kündigte GM an, Deutschland um Hilfe bei der Umsetzung der Pläne bitten zu wollen. Die Kosten der Restrukturierung bezifferte Henderson auf drei Milliarden Euro: "Das ist deutlich weniger als alle Investoren-Angebote". Quelle: Manager Magazin 3.11.09 Der Verwaltungsrat von GM kam nach der neuerlichen Beratung über das Schicksal von Opel zu einem überraschenden Ergebnis: Der Rüsselsheimer Autohersteller soll demnach bei GM bleiben und von dem US-Konzern saniert werden. Dies teilte das Unternehmen am späten Dienstagabend mit. Die Entscheidung wurde nach einer langen Sitzung des GM-Verwaltungsrats auch dem potentiellen Investor Magna mitgeteilt, wie Verhandlungskreise bestätigten. Für den Fall, dass GM Opel nicht an Magna abgeben würde, haben die Betriebsräte und die IGMetall bereits mit Streiks gedroht. Quelle und mehr: Süddeutsche 26.10.09 Offenbar überlegt General Motors, seine Tochter zu behalten und selber mithilfe der Staatsbürgschaften sanieren. Dabei ist die Liste der unerledigten Aufgaben, die dem US-Konzern in seinem Konkursverfahren im Juli mitgegeben wurde, auch ohne Opel lang. An erster Stelle steht der angestrebte Personalabbau: Bis zum Jahresende 2009 sollte die Belegschaft auf rund 63 000 Mitarbeiter reduziert werden. Das wäre ein Abbau von fast einem Drittel der 91 650 Stellen vor dem Konkursverfahren. Doch dieses Ziel wird Henderson um etwa 10 000 Mitarbeiter verfehlen: Die angebotenen Abfindungen und Vorruhestandsregelungen hätten doch nicht die erhoffte Resonanz gefunden. Quelle und mehr Focus 25.10.09 Mittlerweile sind die Verkaufsverhandlungen zwischen den Amerikanern, der Bundesregierung sowie Magna und Sberbank zwar schon weit vorangeschritten - verbindlich festgelegt hat sich GM aber noch nicht. Sollte der Verwaltungsrat den Verkauf ablehnen, wären für Opel theoretisch wieder alle Optionen offen. Quelle und mehr FTD 24.10.09 Nach den vielen (spekulativen) Ankündigungen der letzten Wochen über Termine, an denen Magna und GM vermeintlich zum Abschluss kommen sollten, sorgt nur jemand für Klarheit, der es wissen muss: John Smith, der Vizepräsident von General Motors hat einmal mehr einen Beitrag verfasst im offiziellen GM Blog Driving Conversations. Danach ist klar, dass sich die Unterzeichnung der Vereinbarungen mindestens bis in den November hinein verschiebt. Das GM-Board wird sich am 3. November mit dem Verkauf an Magna und den Fragen der EU-Kommission befassen. Das kündigte GM-Vize John Smith am Freitag in seinem Internet-Blog an. Über Spekulation, dass der bisherige Mutterkonzern General Motors (GM) die Sanierung von Opel selbst die Hand nehmen könnte, schreibt Smith nichts. 22.10.09 Die Agentur DPA berichtete über rechtliche Bedenken von General Motors (GM), die bisherige Muttergesellschaft von Opel. Der US-Konzern konnte sich bislang nicht dazu durchringen, den von Brüssel verlangten Brief zu schreiben und darin die geforderte Erklärung abzugeben, dass die Entscheidung frei von Einflussnahme aus Berlin fiel. "Das war nicht der Fall, weil uns nie eine Alternative zu Magna gelassen wurde", verlautete nach DPA-Angaben aus Kreisen des Unternehmens. Quelle und mehr FTD 7.10.09 Auch der bisherige Opel-Mutterkonzern General Motors hat eine verbindliche Finanzierungszusage zur Bedingung für einen Abschluss der Transaktion gemacht. In Magna-Kreisen hieß es dennoch, es gebe keine Hinweise für ein Scheitern des Deals. Bundeskanzlerin Angela Merkel dürfte kein Interesse daran haben, dass die Übernahme jetzt noch platzt. Quelle und mehr: Handelsblatt 10.9.09 Der amerikanische Autokonzern General Motors (GM) hat in diesem Jahr ein Insolvenzverfahren in atemberaubendem Tempo hinter sich gebracht. Ob das Unternehmen aber dauerhaft saniert werden kann, ist noch völlig unklar. Offenbar ist sich selbst die amerikanische Regierung, die mit einem Anteil von 60 Prozent neue Mehrheitseigentümerin von GM ist, nicht ganz sicher. Mitglieder der staatlichen Arbeitsgruppe für die Autoindustrie wollten sich nicht übermäßig optimistisch zeigen, als sie im August vom neu besetzten Verwaltungsrat von GM gefragt wurden, wie sie die Aussichten für das Unternehmen einschätzen. Der derzeitige Vorstandsvorsitzende Fritz Henderson habe eine Erfolgswahrscheinlichkeit von 60 Prozent, um GM zu sanieren, soll Ron Bloom von der Arbeitsgruppe einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge gesagt haben. Quelle und weitere Details: FAZ 9.9.09 GM würde im Falle des Verbleibs von Opel im Konzern mit bis zu 6,1 Mrd. Dollar in bar deutlich mehr Mittel benötigen als bisher angenommen, wie aus einem Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hervorging, der der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstagabend vorlag. Die Mittel würden zusätzlich zu den 50 Mrd. Dollar gebraucht, die GM bereits von der US-Regierung erhalten habe, hieß es in dem Bericht weiter. Die bisher von GM kalkulierten Zusatzkosten von 4,65 Mrd. Dollar seien "übertrieben optimistisch" gewesen. Quelle und mehr Handelsblatt 7.9.09 Nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ will der US-Konzern verhindern, dass eigene Technologie nach Russland abfließen könnte. Den Amerikanern bereite an dem Magna-Konzept Sorgen, dass die russische Sberbank und der ebenfalls russische Autobauer Gaz beteiligt sind. GM wolle verhindern, dass in Russland in den kommenden Jahren ein neuer Wettbewerber entstehen könnte. Zuvor hatte das „Wall Street Journal“ berichtet, GM wolle angeblich mehr als eine Milliarde Dollar in den deutschen Autohersteller investieren. Quelle und mehr: Wiwo 3.9.09 In der Übernahmeschlacht um den deutschen Autobauer Opel deutet sich eine Wende an. Der US-Konzern General Motors prüft offenbar Optionen, um die Kontrolle über Opel zu behalten. General Motors könnte eine Milliarde Dollar in Opel investieren, nachdem das Unternehmen durch staatliche Hilfe wieder flüssig ist, schreibt das "Wall Street Jornal" (WSJ). Zudem erwartet der US-Konzern von den Regierungen Spaniens, Großbritanniens und Polens Hilfen in Höhe von 1,42 Milliarden Dollar für seine Tochter Opel, wie das "WSJ" unter Berufung auf eine mit den Verkaufsverhandlungen vertraute Person berichtet. Ein GM-Sprecher war zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Quelle: Welt 25.8.09 Verhandlungskreisen zufolge meint der Verwaltungsrat von GM, dass das Angebot von Magna für GM nicht akzeptabel sei. Laut „New York Times“ unterstützt auch die Auto-Task Force des Präsidenten Barack Obama diese Sichtweise. Offenbar hat der neue Verwaltungsratschef Edward Whitacre große Zweifel daran, dass ein Opel-Verkauf an Magna die betriebswirtschaftlich sinnvollste Lösung für GM darstellt. Die US-Seite fürchtet, dass Magna mit dem Know-how der deutschen GM-Tochter in Europa rasch Fuß fassen und zu einem starken Rivalen heranwachsen könnte, insbesondere im vermeintlich bedeutenden Wachstumsmarkt Russland. Schließlich wird die Magna-Offerte auch von russischer Seite finanziert. Quelle: Handelsblatt Offiziell hieß es von GM am Montag, der bisherige Mutterkonzern benötige weitere Informationen über die staatlichen Bürgschaften und die Finanzierungen der Opel-Übernahme. «Wir wollen die noch offenen Fragen klären und hoffen auf eine baldige Einigung», sagte ein Sprecher von GM Europe. Quelle: Welt 23.8.09 GM trotzt damit dem politischen Druck aus Berlin und versucht, doch noch einem Zuschlag für den von Bund und Ländern abgelehnten Finanzinvestor den Weg zu ebnen. Regierung und Länder hatten allerdings bereits unmissverständlich klar gemacht, dass die milliardenschweren Finanzierungszusagen von deutscher Seite nur bei einem Zuschlag an Magna gelten. Die Amerikaner pokern damit mitten im deutschen Wahlkampf hoch und stellen quasi das gesamte Bieterverfahren wieder auf Los. Das Vorgehen der Amerikaner ist Ausdruck eines wachsenden Selbstbewusstseins des Konzerns, seitdem der Hersteller nunmehr mit dem Staat als Mehrheitseigner wieder aus der Insolvenz zurückgekehrt ist. So werde auch die Option in Detroit bereits durchgedacht, dass seit mehr als sechs Monaten dauernde Bieterverfahren ganz abzublasen und Opel im Konzern zu belassen, heißt es. Quelle und mehr: Handelsblatt 20.8.09 Heute läutet Mutterkonzern General Motors die letzte Runde im Bieterwettrennen ein. Vor der für Freitag angestrebten Entscheidung des Autokonzerns über einen bevorzugten Bieter trifft sich laut Verhandlungskreisen GM-Boss Fritz Henderson noch einmal mit dem Führungskreis der austro-kanadischen Zulieferers Magna. An dem Treffen nimmt erstmals auch der Chef des russischen Magna-Partners Sberbank, German Gref, teil. Bei dem Treffen gehe es um Details und die Klärung von letzten offenen Fragen, sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person. Eine Vorentscheidung im Bieterkampf kann aus dem Treffen aber nicht geschlossen werden. Nach Informationen des Handelsblatts aus Verhandlungskreisen hatte sich Henderson gestern bereits auch mit dem Verhandlungsführer des Magna-Konkurrenten RHJ International, Gerd Häusler, getroffen. Sprecher von Magna, RHJ und GM wollten die Informationen nicht kommentieren. Quelle und mehr: Handelsblatt 17.8.09 Dass General Motors (GM) weitere Opel-Details angefordert hatte, wurde aus Kreisen des Bundeswirtschaftsministeriums bekannt. Der Ex-Mutterkonzern will mehr über die Bedingungen erfahren, unter denen die angekündigten Staatshilfen bei einem Zuschlag für Magna fließen könnten. Quelle und mehr: Handelsblatt GM machte dagegen klar, dass der Konzern sich noch nicht für einen Käufer entschieden habe. Von GM wird auch keine Frist für den Abschluss der Verhandlungen genannt. Allerdings wird bei dem amerikanischen Konzern mit einer Verwaltungsratssitzung in dieser Woche gerechnet, bei der das Gremium eine Empfehlung für einen der beiden Investoren aussprechen könnte. Quelle und mehr: FAZ 7.8.09 Am vergangenen Dienstag waren immer noch 19 Punkte offen. Dabei ging es um Patente und Technologietransfer, die Finanzierung, um gesellschaftsrechtliche Fragen – und vor allem: um die Rolle und den Einfluss der russischen Partner von Magna. Die Amerikaner werfen Magna vor, das Unternehmen habe sich unter dem wachsenden Einfluss der Sberbank immer weiter von dem Memorandum of Understanding entfernt, das in der historischen Nacht im Berliner Kanzleramt ausgehandelt wurde. So beharrte Magna auf einem weitreichenden Zugriff auf das technische Wissen von GM. Und das betrifft nicht nur den Automobilbau. Rund fünf Prozent des Umsatzes macht der US-Gigant mit Rüstungsgütern – auch diese Blaupausen lagern im großen Patente-Pool. Die Forderung von GM, den Zugriff auf die Automobiltechnik zu begrenzen, habe Magna bisher stets abgelehnt, heißt es aus Verhandlungskreisen. Misstrauisch macht die Amerikaner zudem Magnas Weigerung, GM in seinen Gesellschaftsvertrag mit der Sberbank schauen zu lassen. Der US-Autobauer fürchtet, das Moskauer Geldhaus könne seine Anteile beliebig an andere russische Firmen weitergeben – nicht nur an das marode Autowerk GAZ, das den klapprigen Wolga zusammenschraubt. Dazu heißt es in der Opel-Führung, diese Unterscheidung mache doch gar keinen Sinn: „Wir haben nur einen Partner – den russischen Staat.“ Quelle und mehr: Wiwo 6.8.09 Der Opel-Mutterkonzern General Motors lenkt angesichts des massiven politischen Drucks bei der Suche nach einem neuen Investor für die deutsche Tochter offenbar ein. GM rechnet nun mit einer baldigen Entscheidung über die Zukunft des Rüsselsheimer Autobauers. Was „bald“ heißt, bleibt aber offen. Während die Bundesregierung bis Freitag mit einer Einigung auf einen Investor für Opel spekuliert, rechnen GM-Kreise mit weiteren 14 Tagen Verhandlungsbedarf. Quelle: Handelsblatt 5.8.09 Am Vortag waren in Berlin erneut Vertreter von Bund und Ländern mit Spitzenmanagern des Opel-Mutterkonzerns zusammengekommen. GM hatte danach erklärt, bei den Gesprächen seien Fortschritte erzielt worden. „GM hat die Hoffnung, die Analyse bald abzuschließen und der Opel Treuhandgesellschaft eine Empfehlung machen zu können“. Quelle und mehr: Wiwo Nachdem der GM-Verwaltungsrat am Dienstag anders als erwartet keinen entsprechenden Entschluss gefasst hatte, zeigten sich Unternehmen und Bundesregierung am Abend optimistisch. Wie eine Lösung aussehen könnte, blieb aber unklar. Auch GM teilte mit, man rechne damit, die Prüfung der Kaufangebote bald abschließen zu können. In den gestrigen Gesprächen seien weitere Einzelheiten geklärt worden. Der Treuhand werde bald ein Vorschlag für einen Käufer unterbreitet. GM verzichtete nach einer Verwaltungsratssitzung auf die erwartete Festlegung auf einen Investor. Experten und Arbeitnehmervertreter warfen dem US-Konzern deswegen vor, um das Schicksal von Opel zu pokern. Der GM-Verwaltungsrat sei auf seiner konstituierenden Sitzung über den aktuellen Stand des Opel-Verkaufsprozesses nur informiert worden, teilte das Unternehmen mit. Da die Verhandlungen mit den beiden Interessenten noch liefen, sei dem Gremium keine Empfehlung vorlegt worden. Mehrere mit den Verhandlungen vertraute Personen sagten dem Handelsblatt, Spitzenvertreter der Bundesregierung hätten in Gesprächen darauf gedrungen, dass der US-Konzern keine vorschnelle Entscheidung treffe und das Angebot Magnas weiter intensiv prüfe. Quelle und mehr: Handelsblatt 4.8.09 Der Konflikt zwischen der deutschen Politik und dem US-Autobauer General Motors (GM) um den richtigen Partner für die ehemalige europäische Konzerntochter Opel lähmt das Rettungsverfahren. GM verzichtete gestern nach einer Verwaltungsratssitzung auf die erwartete Festlegung auf einen Investor - offenbar auf Drängen der deutschen Politik. Regierungskreise rechnen jetzt damit, dass sich beide Seiten möglicherweise erst nach der Bundestagswahl Ende September einigen. Der GM-Verwaltungsrat sei auf seiner konstituierenden Sitzung über den aktuellen Stand des Opel-Verkaufsprozesses nur informiert worden, teilte GM gestern mit. Da die Verhandlungen mit den beiden verbliebenen Interessenten liefen, sei dem Gremium keine Empfehlung vorlegt worden. GM-Verhandlungsführer John Smith sprach anschließend mit den Vertretern des Bundes und der betroffenen Bundesländer sowie getrennt mit Magna und RHJ. Auch diese Unterredungen im Bundeswirtschaftsministerium brachten offenbar keine konkreten Ergebnisse. Es habe sich lediglich um Informationsgespräche" gehandelt, teilte GM mit. Nach Informationen aus Verhandlungskreisen ging es vor allem darum, über die noch offenen und strittigen Punkte in den jeweiligen Vertragsentwürfen zu verhandeln. Dabei war offenbar das Angebot von Magna vor allem im Hinblick auf Patentfragen und die geplante Expansion nach Russland weiter umstritten. Hier gebe es mehr als zehn ungeklärte Fragen, berichteten die Verhandlungskreise weiter. Quelle: Handelsblatt 3.8.09 Am heutigen Montag soll die Entscheidung fallen. In Detroit will der Verwaltungsrat von General Motors (GM) entscheiden, was mit der europäischen Tochter Opel geschehen soll, die einen neuen Eigentümer sucht. Quelle: Süddeutsche 29.7.09 Weder habe GM die US-Regierung um finanzielle Unterstützung für die Opel-Restrukturierung gebeten, noch werde sie das tun, erklärte der GM-Chefunterhändler für Opel, John Smith, am Mittwoch in seinem Weblog. Er habe mehrere Berichte gesehen, in denen die Haltung von GM weiter falsch interpretiert worden sei, deswegen wolle er dies klarstellen. Auch wolle GM nicht wieder die Mehrheit an Opel zurückerhalten. Quelle: Handelsblatt Hier geht es zum entsprechenden Blogeintrag: UPDATED: Clearing the Air, der unten ein Update vom 29.7.09 enthält 22.7.09 Im Bieterwettbewerb um Opel schlittern der Mutterkonzern General Motors (GM) und die deutsche Politik auf eine Kraftprobe zu. Nach Informationen aus Verhandlungskreisen zeichnet sich ab, dass der US-Konzern schon heute auf dem Treffen mit der Opel-Taskforce in Berlin den Einstieg des Finanzinvestors RHJ International empfehlen wird. Das dürfte auf Widerstand stoßen. Quelle: Handelsblatt 20.7.09 General Motors hat drei Angebote für seine frühere Tochter Opel erhalten. Der einstige Favorit Magna hat sein Angebot noch schnell umformuliert. Konkurrent RHJ hält sich für "unwiderstehlich" - und unerwartet bringen sich noch die Chinesen ins Spiel. Der Autobauer General Motors hat nach eigenen Angaben drei Angebote für seine frühere Tochter Opel erhalten. "Die finalen Angebote werden nun von GM analysiert und verglichen", teilte das Unternehmen mit. Am Montagabend war eine von GM gesetzte Frist für die Abgabe der Offerten ausgelaufen. Auch wenn nun alle Interessenten ihre Angebote für Opel bei GM abgegeben haben - die Entscheidung über den Zuschlag dürfte noch mindestens einige Tage auf sich warten lassen. GM selbst wird die Offerten am Dienstag prüfen. Am Mittwoch werden die Amerikaner dann der deutschen Bundesregierung und den Landesregierungen mit Opel-Standorten die Vertragsentwürfe vorstellen. Quelle: FTD 13.07.09 Nach dem Verlassen der Insolvenz flirtet ein Teil des US-Managements von GM wieder selbstbewusster mit einem Zuschlag an den Finanzinvestor. Dieser hätte für den Autobauer mehrere Vorteile: RHJ würde das operative Management stärker als Magna in den Händen von GM belassen und böte dem US-Autobauer eher die Möglichkeit, Opel zu einem späteren Zeitpunkt wieder zurückzukaufen. Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz machte gestern bereits in einem internen Flugblatt gegen den Finanzinvestor mobil. „Mit einer Entscheidung für RHJ könnte GM das Ziel realisieren, alles beim Alten zu lassen“, heißt es in dem Schreiben, das gestern an die Belegschaft ging und dem Handelsblatt vorliegt. Denn über RHJ hätte GM immer ein Einfallstor, um in das operative Geschäft einzugreifen, was in der Vergangenheit zu enormen Nachteilen geführt habe. „RHJ (Ripplewood) ist ein Finanzinvestor, der Opel so schnell wie möglich wieder an GM verkaufen wird und im Interesse von GM handelt“, heißt es in dem Schreiben wörtlich. Quelle: Handelsblatt 10.7.09 Ende des Gläubigerschutzes - GM wagt schnellen Neustart: Zügiger als erwartet will der Chef des insolventen US-Autobauers nach nur 40 Tagen das Ende des Gläubigerschutzverfahrens bekanntgeben. Damit geht das drittgrößte Insolvenzverfahren der USA zu Ende. Der Börsengang des neuen Konzerns lässt noch auf sich warten. Quelle: FTD 2.7.09 GM verzichtet auf Rückkaufoption: General Motors ist bereit, auf eine Rückkaufoption für seine frühere Tochter Opel zu verzichten. Wie das Handelsblatt aus Unternehmens-Kreisen erfuhr, wird die Rückkaufoption nicht mehr ernsthaft verfolgt. Damit hat sich Magna durchgesetzt – und die Verhandlungen um den Verkauf des Autobauers biegen auf die Zielgerade. Quelle: Handelsblatt 30.6.09 FTD: General Motors sammelt Opel-Angebote: Will jemand etwas verkaufen, dann zu möglichst guten Bedingungen. Das gilt auch im Falle Opel. Der Mutterkonzern GM drängt Interessenten zu verbesserten Offerten - was den favorisierten Bieter Magna ärgern dürfte 24.6.09 Der insolvente US-Autokonzern General Motors facht das Preispoker um seine Ex-Tochter Opel weiter an. "Wir sprechen mit verschiedenen Bietern", sagte ein GM-Sprecher dem Handelsblatt. "Der Ausgang ist offen." Zwischen der ehemaligen Opel-Mutter und Magna existiert nur eine Absichtserklärung. "Dieses Memorandum of Understanding besitzt keine rechtliche Bindung", sagte Fred Irwin, der Vorsitzende des Opel-Treuhänderbeirats, dem Handelsblatt. "Allen Interessenten stehen die gleichen Informationsrechte zu", sagte er Die ungeliebte Tochter erweise sich auf einmal als begehrenswerte Braut, kommentierte eine an den Vorgängen beteiligte Person die neue Fürsorge von General Motors. Ausgeschlossen wird nicht mehr, dass GM versuchen könnte, Opel nach erfolgreicher Sanierung zurückzukaufen. Quelle: Handelsblatt 23.6.09 FAZ: GM will Rückkaufoption für Opel Ganz so einfach entlässt der angeschlagene US-Autobauer General Motors seine deutsche Tochter Opel dann vielleicht doch nicht in die Unabhängigkeit. Denn GM will sich bei der angepeilten Opel-Übernahme durch den Zulieferer Magna ein großes Hintertürchen offen lassen - das letztlich den ganzen Deal in Frage stellt. Der bisherige Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) fordert laut einem Zeitungsbericht eine Rückkaufoption für den europäischen Autobauer. Dies habe GM zur Vorgabe für den Verkauf von Opel durch die staatlich kontrollierte Treuhandgesellschaft gemacht, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf gut informierte Kreise. Quelle: Handelsblatt 22.6.09 Handelsblatt: GM will sich offenbar Rückkaufoption für Opel sichern Einem Zeitungsbericht zufolge stellt die ehemalige Opel-Mutter General Motors eine brisante Forderung für einen Verkauf von Opel durch die Treuhandgesellschaft: Demnach will sich GM eine Rückkaufoption für seine einstige Tochter Opel sichern. Das würde Opel für Magna unattraktiv machen. 18.6.09 Motors‘ chief, Fritz Henderson, said Wednesday that the company was moving swiftly on restructuring under bankruptcy protection and the watchful eye of the president’s auto task force, The Associated Press reported. Quelle: NYT 5.6.09 Als Gegenleistung für die  zeitweise geringeren  Lizenzgebühren soll Opel dem  Mutterkonzern GM zu  Jahresbeginn 2011  Vorzugsaktien im Wert von  200 Mio EUR gewähren.  Darüber hinaus müssen die  Rüsselsheimer Anfang 2018  300 Mio EUR in bar nach  Detroit überweisen.  "Insgesamt liegt somit nur  eine Lastenverschiebung in die  Zukunft vor", hieß es im  Bericht des  Bundeswirtschaftsministeriums Quelle: Focus 2.6.09 Das Insolvenzgericht  genehmigte die 15-Milliarden-  Hilfe am Montag für drei  Wochen. Damit soll General  Motors unter gerichtlicher  Aufsicht die Restrukturierung  vorantreiben. Das Gericht  genehmigte außerdem  vorläufig eine Gesamtsumme  von 33,3 Mrd. $ für das  Unternehmen. Endgültig soll  darüber am 25. Juni  entschieden werden. Eine  Anhörung zu den Verkäufen  von GM-Tochterunternehmen  und Konzernteilen wurde für  den 30. Juni angesetzt. Quelle: FTD Immer mehr Details des  Verhandlungspokers um  Opel  kommen ans Licht. So  hat  der Mutterkonzern  General  Motors offenbar  versucht, sich  finanzielle  Vorteile zu  verschaffen. Mit  einem  Passus im Vertrag  sollten  mehr als 300  Millionen Euro  in eine  Steueroase transferiert   werden. Das Geld sollte dem Bericht  zufolge unmittelbar nach  Einrichtung der Kreditlinie  auf  ein Konto auf den  Cayman  Islands transferiert  werden. Im  Gegenzug hätte  GM Europe  eine Forderung  gegenüber  GM in der  gleichen Höhe  erhalten  sollen. Der Passus  wurde  ersatzlos gestrichen,  GM  habe später behauptet,  der  ganze Vorgang sei ein  Versehen gewesen, meldete  das Blatt unter Berufung auf  Verhandlungskreise. Der  Vorfall zeigt exemplarisch,  dass die Amerikaner im  Feilschen um Opel keine  Rücksicht genommen  haben. Quelle: Spiegel Online 1.6.09 Schlagzeilen: Rettungsplan für den US-  Autobauer: Obama sieht GM-  Pleite als Chance HB: GM-Insolvenz: Ein Akt  der Verzweiflung HB: GMs Fahrt in den  Abgrund Elf Werke werden  geschlossen und weltweit  fallen 35.000 Stellen weg. Quelle: Welt Das „Wall Street Journal“  berichtete,  GM werde um 8  Uhr Ortszeit  Gläubigerschutz  in New  York  beantragen.  Präsident  Barack Obama  werde sich  um 17.55 Uhr  MESZ in einer  Rede zur Lage  der  Autoindustrie  äußern,  teilte  das Präsidialamt mit. Nach Abschluss seiner  zweitägigen  Beratungen hat  der Verwaltungsrat von  General Motors noch keine  offizielle  Entscheidung zu  einer möglichen  Insolvenz  bekanntgegeben. Der  Automobilhersteller kündigte  für  Montagmorgen lediglich  eine  Pressekonferenz an.  Das US- Finanzministerium  lehnte jede  Stellungnahme  zur Zukunft des Opel-  Mutterkonzerns ab. Quelle: Welt 31.5.09 Nach der Rettung der  deutschen Tochter  Opel  strebt der US-Mutterkonzern  General Motors ein zügiges  Insolvenzverfahren an. Die  Berliner  Einigung mit der  Bundesregierung und  dem  österreichisch-kanadischen  Autozulieferer Magna sowie  ein  Abschluss mit Inhabern  von  Unternehmensanleihen  ebneten am  Wochenende  den Weg für einen Antrag  auf  Gläubigerschutz, der für  Montag  erwartet wurde. In enger Absprache mit der  sogenannten  Auto-  Taskforce  der Regierung will  General  Motors dem Vorbild  des  ebenfalls insolventen  Konkurrenten  Chrysler  folgen  und sich aufspalten.  Ein  Verfahren unter Absatz  363  sieht vor,  dass die  gesunden  Teile des  Unternehmens an  neue  Eigentümer  übertragen  werden können - im Falle  GMs wäre dies der Staat im  Verbund  mit  Gewerkschaften  und der  „alten GM“,  die einen  Anteil  von zehn Prozent  behalten  dürfte. Eine Insolvenz von GM wäre  der  drittgrößte Konkurs in  der  US-  Geschichte und der  komplizierteste  Bankrott  eines Industrieunternehmens  überhaupt. GM unterhält in  fast 30  Ländern mehr als  140  Standorte und hat  2008  mehr  als acht Mio.  Fahrzeuge  verkauft. Der  Konzern kauft  jährlich für  94  Mrd. Dollar bei  Zulieferern  ein, die  ohne GM  vor einer  düsteren Zukunft  stehen. Quelle: Handelsblatt 30.5.09 Besonders die  nervenaufreibende  Verhandlungstaktik der GM-  Truppe hatte  die Magna-  Vertreter zur Verzweiflung  getrieben. Nach jedem  mühsam  erarbeiteten  Kompromiss  warf die US-  Seite eine neue Frage  auf,  die schon  längst geklärt  schien.  Es seien extrem  ungewöhnliche  Gespräche,  berichteten  Eingeweihte,  "wir  waren nicht sicher, ob  die  Amerikaner Opel  überhaupt  verkaufen wollen". Die Unnachgiebigkeit der  Amerikaner  hatte konkrete  Gründe: "GM-Chef  Fritz  Henderson betont immer  wieder,  dass  er sich auf  jeden Fall einen  Produktionsverbund  zwischen  GM  und  Opel  wünscht",  sagt Stefan  Bratzel vom  Center of  Automotive in  Bergisch  Gladbach.  Autoexperte  Jürgen Pieper  vom  Bankhaus Metzler  ergänzt:  "Die  Verhandlungsführung,  das  offensichtliche  Desinteresse  an  einer  schnellen Lösung -  die  Entwicklungen  der letzten   zwei Tage  sprachen eher  dafür, dass die  Amerikaner  Opel gar  nicht unbedingt  abgeben wollen." Quelle und mehr dazu  Spiegel  Online 29.5.09 Der Plan zur Rettung von  General  Motors steht: In  einer Schnell-  Sanierung  soll  der Detroiter Autobauer  innerhalb von 90 Tagen  gesund  werden.  Die  Deutschen spielen eine  Zwergenrolle. Ein Sonderdeal rund um die  deutsche  Tochter Opel  erscheint  in diesem  Konzept  unwahrscheinlich -  und birgt  für  US-Präsident  Barack  Obama und  GM-  Chef Fritz  Henderson eher  Risiken. Quelle: Süddeutsche 28.5.09 Der führende US- Autobauer  GM  hat  mehr als viermal so  viele  Mitarbeiter  (235.000)  wie  Chrysler. GM verkaufte  2008  mehr als viermal so  viele Autos  (8,35  Millionen)  wie der Rivale  und  hat noch  rund ein Dutzend Marken im  Konzern  - im Vergleich zu  drei  bei Chrysler.  Das  Risiko  für US-  Präsident  Barack  Obama und die  Bundesregierung  in Berlin  ist  dementsprechend groß:  Ein  gescheitertes  Insolvenzverfahren  mit  einem  endgültigen Aus für  den  Autoriesen  und  womöglich  auch  Opel  würde  Tausende  von  Jobs  weltweit  gefährden. Quelle Spiegel  Online Was GM an den Abgrund  brachte:  Bilderserie der FTD 28.05.2009 POKER UM OPEL: Was  eine  GM-  Insolvenz wirklich  bedeutet Opel soll gerettet werden,  aber  der  Mutterkonzern  General Motors  steht vor  der  Pleite. Welche  Folgen  hätte  eine  GM-Involvenz?  SPIEGEL ONLINE  beantwortet  die wichtigsten  Fragen zur  Zahlungsunfähigkeit des US-  Autobauers, zeigt, wer was  verliert  -  und  wer profitiert. Quelle und mehr: Spiegel  Online Mehr Hintergrund zu GM und  der  Bedeutung des  Unternehmens  hier in  diesem  Artikel: A finance view of the political  nature of  the coming GM  bankruptcy

Aktionäre

GM Europa

11.6.09 Europaweit stehen bei den GM-Töchtern  mehr als 10 000 Arbeitsplätze auf dem  Spiel.  Quelle: Handelsblatt

Carl-Peter Forster (Vorstand) (AR-Chef von Opel bis 6.11.09)

Enrico Digirolamo (Finanzchef)

Vauxhall England, Standorte, Ellesmere Port, Luton

Saab (Schweden)

Spanien

Frankreich

Italien

Österreich

Ungarn

Gewerkschaften

Roger Kerson (US-Autogewerkschaft UAW), Lazard Investment Bank, Cleary, Gottlieb, Steen & Hamilton lawfirm

Retiree health care fund

Canadian Auto Workers union

Arbeitnehmer

Vorstand

7.10.09 G.M. Is Adapting to a New Culture, Chief Says. The chief executive, Fritz Henderson, said that G.M. was requiring faster decisions and more accountability. Quelle und mehr: New York Times 3.9.09 Das GM-Direktorium hatte vor kurzem eine Entscheidung über den Verkauf von Opel erneut vertagt, will aber am kommenden Dienstag wieder zusammenkommen. Das neue GM-Management stößt sich nach „WSJ“-Angaben an der Frage: "Wie will General Motors in Europa zukünftig wettbewerbsfähig sein, wenn es nicht Opel behält". Dies hat bislang den Magna-Deal blockiert, schreibt das „WSJ“. Die Unterstützung weitere Staaten könnte die Verhandlungsposition von GM gegenüber der Bundesregierung verbessern: eine weitere Hilfe der deutschen Regierung wäre nicht mehr notwendig.   Quelle: Welt 30.5.09 Über die Verhandlungstricks, die die US- Seite dabei anwendete, konnten auch  die Bundesregierung und Magna in den  Gesprächen noch etwas lernen. Die  Bamberger Forschungsstelle für  Automobilwirtschaft hat unlängst in einer  Delphi-Studie (mehr auf SPIEGEL  WISSEN...) Kniffe zusammengetragen,  mit denen vor allem die großen US- Autobauer ihren Verhandlungspartnern in  der Zuliefererbranche Zugeständnisse  abtrotzen. Sie lesen sich wie eine  Blaupause für den gescheiterten  "Supergipfel" vom Donnerstag oder für  das Hickhack mit Magna im Hotel Adlon. Immer wieder kommt es demnach vor,  dass Autobauer drittklassige  Abgesandte zu Verhandlungen mit  Zulieferern schicken, um einen  Abschluss der Gespräche zu verzögern  und den Verhandlungspartner zu  demütigen. Beim Spitzentreffen im  Kanzleramt hatte die US-Regierung  genau diese Taktik angewandt: Sie  schickte einen Vertreter ohne Prokura,  der die Konsultationen regelmäßig  unterbrechen musste, um sich mit  seinen Vorgesetzten in Washington  abzustimmen. Quelle und mehr dazu: Spiegel Online

Fritz Henderson

Bob Lutz

John Smith (GM Verhandlungsführer)

Al Koch (Chief Restructuring Officer), = Managing Director und Vice Chairman v. Alix Partners, 60 Alix-Mitarbeitern

Thomas G. Stephens

Ray Young

Rick Wagoner (Ex-Vorstand)

Verwaltungsrat (=GM Board)

4.11.09 Einige Mitglieder des Gremiums hätten sich gefragt, warum die Regierung und die Gewerkschaften in Deutschland derart stur auf Magna als Käufer beharrten, berichtet das Wall Street Journal. Zugleich ärgerte man sich darüber, dass man dem deutschen Staat überhaupt einen derart großen Einfluss im Übernahmekampf von Opel eingeräumt hatte. Den europäischen Markt weitgehend zu verlassen, der russischen Autoindustrie einen Technologievorsprung zu bescheren, und das alles ohne Gegenleistung – das war für viele Manager von vornherein nur eine Notlösung. Als GM-Chef Fritz Henderson den Verkauf an Magna im September durchsetzte, lag die Rettung von GM durch den amerikanischen Staat noch nicht allzu lange zurück. Damals war der Autokonzern in einer schwachen Position. Quelle und mehr: Zeit   2.12.09 Ob der Opel-Großaktionär GM heute bei der Verwaltungsratssitzung tatsächlich den Weg frei macht für den Einstieg von Magna, ist nach wie vor ungewiss. Offensichtlich gibt es in der Führungsriege des US-Autobauers immer noch einige Mitglieder, die meinen, GM könne Opel behalten und gleichwohl Hilfe von europäischen Regierungen, insbesondere des deutschen Staats, erhalten. "Die Amis ticken anders als die Europäer", so ein Insider. Quelle und mehr Frankfurter Rundschau In der Tat geht ein Riss durch den GM-Verwaltungsrat: «Die einen würden Opel gern ganz behalten, die anderen stehen zum vereinbarten Teilverkauf», sagt ein hochrangiger GM-Mann. «Und für beides gibt es gute Argumente.» In jedem Fall aber seien die Hersteller aufeinander angewiesen: GM brauche Opel wegen der modernen Technologie der Deutschen und deren Zugang zum europäischen Markt. Opel allein sei wiederum zu klein zum Überleben. Daher wird GM bei einer Übernahme durch Magna 35 Prozent an Opel behalten und auch künftig großen Einfluss haben.   Quelle und mehr Zeit Auf der Sitzung des GM-Verwaltungsrates wird es am Dienstag auch um eine von der EU-Kommission geforderte Erklärung zum Bieterverfahren um Opel gehen. Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes hatte General Motors und die Opel-Treuhand aufgefordert zu erklären, dass alle Bieter die gleichen Chancen hatten, Hilfen vom deutschen Staat zu erhalten. Auch sollten beide versichern, dass kein politischer Druck ausgeübt wurde, um eine Entscheidung für Magna zu erzwingen. Kroes könnte die geplante Staatshilfe blockieren.   Quelle: Focus 9.9.09 Wenn sich GM-CEO Henderson mit dem Kontrollgremium trifft, sollen vier Szenarien für Opels Zukunft besprochen werden. Im vergangenen Monat hat der Verwaltungsrat dem Management mitgeteilt, es solle sich stärker darauf konzentrieren, das verlustreiche Geschäft zu behalten als es zu verkaufen. Der 13 Mitglieder starke Verwaltungsrat traf sich am Dienstag in Detroit. Für Mittwoch wird erwartet, dass die Direktoren des Verwaltungsrats eine neue Marketing-Kampagne für Mitte September besprechen und über den Fortschritt im Verkaufsprozess für die beiden US-Marken Hummer und Saturn diskutieren. Opel dürfte den Erwartungen zufolge aber die Agenda dominieren. Quelle und mehr: Focus 8.9.09 Das Aufsichtsgremium des Unternehmens aus Detroit, das am Dienstagabend zum dritten Mal in neuer Besetzung zusammentrifft, wolle Opel mit Finanzmitteln aus den USA sowie der Hilfe einiger EU-Staaten sanieren, sagte eine mit den GM-Plänen vertraute Person dem Handelsblatt. Das Gremium werde sich mit der Zukunft von Opel allerdings erst am Mittwoch beschäftigen. Eine Entscheidung solle mit Verweis auf „weitere Prüfnotwendigkeiten“ dann allerdings frühestens Anfang Oktober und damit erst nach der deutschen Bundestagswahl gefällt werden. „Es müssen noch zahlreiche Diskussionen und Debatten geführt werden“, hieß es in Unternehmenskreisen. GM wollte sich am Montag im Vorfeld der Verwaltungsratssitzung hierzu nicht äußern. Quelle und mehr: Handelsblatt 27.8.09 Machtkampf bei GM blockiert Verkauf von Opel:Bei Opel hoffen alle auf eine zügige Entscheidung, an wen der deutsche Traditionsautobauer verkauft wird. Doch die Chancen auf einen Durchbruch sind derzeit gleich null. Der Grund: Im Verwaltungsrat und Vorstand von General Motors ringen mehrere Parteien heftig um den künftigen Kurs des Autobauers. Quelle und mehr: Welt 25.8.09 Der Verwaltungsrat steht seit der Blitzinsolvenz faktisch unter der Kontrolle Washingtons. Zehn Vertreter des 13-köpfigen Gremiums sind vom Finanzministerium nominiert. Dazu kommen Vorstand Whitacre, eine Entsandte der ebenfalls mit Staatshilfen beteiligten kanadischen Regierung sowie ein Gewerkschaftsvertreter. Zu den starken Persönlichkeiten des Verwaltungsrats zählen auch zwei Veteranen aus der Private-Equity-Branche: Daniel Akerson von der Carlyle Group und David Bonderman von TPG. Ihnen dürfte es nicht schwer fallen, sich ungeachtet deutscher Befindlichkeiten für die Lösung einzusetzen, die Washington am liebsten ist. Rücksicht auf den Erhalt deutscher Arbeitsplätze ist bei Vertretern von US-Beteiligungsfirmen kaum zu erwarten. Ohnehin ist es der amerikanischen Presse allenfalls eine Randnotiz wert, wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel die GM-Spitze zum Handeln auffordert oder Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg am Times Square posiert. Quelle: FTD 24.8.09 In Teilen der GM-Führung stoßen Magna/Sberbank aber weiterhin auf erbitterten Widerstand. Der US-Konzern sieht vor allem zwei Probleme: Bei einem Zuschlag für Magna würde Detroit die Kontrolle über Opel verlieren. Außerdem fürchtet General Motors Konkurrenz auf dem russischen Markt. Dafür genießt hier RHJI viel Unterstützung. "Uns wurde gesagt, wir könnten aus zwei Angeboten auswählen. Aber faktisch gibt es nur für eines ein Finanzierungskonzept", hieß es aus Kreisen des GM-Verwaltungsrats. Die Bundesregierung sei daher aufgefordert worden, nun auch ein Finanzierungskonzept für RHJI zu liefern. Zu den Alternativen zu einem Verkauf gehöre auch die Option, Opel mithilfe neuer Kredite der US-Regierung in Eigenregie zu sanieren. Quelle und mehr Financial Times 23.8.09 Der neu besetzte Verwaltungsrat des Autokonzerns General Motors (GM) hat mit seiner vorläufigen Weigerung, eine Entscheidung über die Zukunft von Opel zu treffen, erstmals Zähne gezeigt. Das Aufsichtsgremium positioniert sich damit genau so, wie es sich die amerikanische Regierung als neue Mehrheitseigentümerin von GM wünscht: als eine aktive und engagierte Instanz, die vor der Konfrontation mit dem Management nicht zurückschreckt. Das kommt bei GM einer Kulturrevolution gleich. Denn der Verwaltungsrat des Unternehmens war früher dafür bekannt, die Entscheidungen des Managements kaum zu hinterfragen. Quelle: FAZ Nach Informationen aus Konzernkreisen folgte der GM-Verwaltungsrat auf seiner Sitzung nicht einem Vorschlag des Managements für Magna. Der Board habe statt dessen GM-Boss Fritz Henderson beauftragt, die Offerte von RHJ ernster zu nehmen und auch zu prüfen. Auch will der Konzern prüfen, ob man Opel nicht doch behalten könne, sagte eine mit der Situation vertraute Person. So solle nun auch eine bisher nur für Magna vorliegende Auskunft über die staatliche Finanzierung von deutscher Seite für den Fall RHJ eingeholt werden. Eine GM-Sprecherin sagte dazu nur, der Verwaltungsrat habe keine Verkaufsentscheidung getroffen. Quelle und mehr: Handelsblatt Der Verwaltungsrat von GM ist im Zuge der Insolvenz völlig umgekrempelt worden. GM hat im Juli ein Insolvenzverfahren beendet und gehört seither mehrheitlich der amerikanischen Regierung. Für den Posten des Verwaltungsratsvorsitzenden hat die Regierung Ed Whitacre rekrutiert, den langjährigen Vorstandschef des Telekommunikationskonzerns AT&T. Daneben wurden sechs weitere Mitglieder des alten Verwaltungsrats ausgetauscht, neu in das Gremium kam zum Beispiel auch Patricia Russo, die frühere Chefin des Telekommunikationsausrüsters Alcatel Lucent. Nur sechs Mitglieder aus dem alten Verwaltungsrat sind geblieben. Quelle: FAZ 22.08.09 In der monatelangen Hängepartie um den Verkauf des Autobauers hat der Ex-Mutterkonzern General Motors (GM) seine Entscheidung erneut vertagt. Der GM-Verwaltungsrat legte sich am Freitagabend in seiner Sitzung nicht auf einen Bieter fest. „Der Verwaltungsrat war nicht in der Lage, eine Entscheidung zu fällen“, sagte ein Sprecher von GM am Abend der Deutschen Presse-Agentur dpa. „Es sind einfach noch zu viele Fragen offen.“ Der Bieterkampf zwischen dem österreichisch- kanadischen Autozulieferer Magna und dem belgischen Finanzinvestor RHJI geht somit in die nächste Runde. Quelle und mehr: Handelsblatt 21.08.2009 Der Verwaltungsrat der ehemaligen Opel-Mutter General Motors habe am Freitag zwar über die Optionen für die Zukunft des Autobauers beraten, teilte GM-Europe am Freitagabend mit. Dabei sei allerdings keine Entscheidung für eines der beiden Angebote gefallen. Im Rennen um Opel sind noch Magna und der Finanzinvestor RHJ. „Der Verwaltungsrat war nicht in der Lage, eine Entscheidung zu fällen“, sagte der GM-Sprecher. Wie aus Konzernkreisen verlautete, seien noch zu viele Fragen bezüglich der Finanzierung offen. GM werde nun von der Bundesregierung weitere Details über die staatlichen Hilfen anfordern. Der GM-Sprecher gab an, es stehe noch kein neuer Termin für ein weiteres Treffen des Gremiums fest. Quelle und mehr: Handelsblatt 21.8.09 Die Chancen auf eine Entscheidung seien wesentlich höher als vor zwei Wochen bei der letzten Sitzung des GM-Verwaltungsrates, hieß es nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bei General Motors. "Uns liegen neue, überarbeitete Angebote vor, über die wir beraten werden". Im Rennen sind sowohl der kanadisch-österreichische Zulieferer Magna als auch der in Belgien ansässige Finanzinvestor RHJ. An dem Gespräch in der GM-Zentrale in Detroit am Freitag geht es zunächst um das Magna-Angebot: Neben GM-Vorstandschef Fritz Henderson und Magna-Vizechef Siegfried Wolf soll erstmals auch der Vorstandschef der russischen Sberbank, German Gref, teilnehmen. Magnas Partner bei einer Übernahme des Rüsselsheimer Herstellers ist das russische Geldinstitut, das - genau wie Magna selbst - 27,5 Prozent an dem deutschen Traditionshersteller bekommen soll. Quelle: FTD 19.8.09 Wie aus Konzernkreisen bestätigt wird, tagt der GM-Verwaltungsrat am Freitagmorgen amerikanischer Zeit und strebt dann an, eine Empfehlung für einen der beiden Bieter abzugeben. Danach soll die Bundesregierung informiert werden. Zu Wochenbeginn könnte dann die Opel-Treuhand eine Entscheidung treffen. Opel gehört seit der Insolvenz von GM im Juni zu 65 Prozent einer Treuhandgesellschaft, die von Bund und Ländern sowie GM gemeinsam kontrolliert wird. Quelle und mehr: FAZ 6.8.09 Der GM-Verwaltungsrat will in Kürze die Angebote der beiden Bieter bewerten. Bisher hatte sich das 13-köpfige Gremium, das von zehn Vertretern des amerikanischen Finanzministeriums dominiert wird, nicht auf einen der Bieter festgelegt. Quelle: FAZ 4.8.09 New York Times: G.M. Chairman Vows to Defend Market Share 23.7.09 Bloomberg: GM Names Bonderman, Akerson as New Board Is Completed  

Ed Whitacre (EX-CEO AT&T)

Patricia Russo (Ex-CEO Alcatel Lucent)

David Bonderman

Neville Isdell

Daniel Akerson

8 weitere Mitglieder

Gläubiger

21.6.09 NZZ: GM-Gläubiger stellen Forderungen: Im Insolvenzprozess des amerikanischen Autobauers General Motors stemmen sich einige Gläubiger und Gewerkschaften gegen die geplante Übertragung der GM-Vermögenswerte auf eine Nachfolgegesellschaft. Die Beschwerdeführer fühlen sich anderen Gläubigern gegenüber benachteiligt 31.5.09 Dazu haben die Gläubiger der vor der  Insolvenz stehenden Opel-Mutter  General Motors (GM) haben einem  umfassenden Schuldenverzicht  zugestimmt. Wie die „New York Times“  am Sonntag in ihrer Online- Ausgabe  berichtete, stimmten knapp über 50  Prozent der Gläubiger einem  entsprechenden Angebot zu. Im Gegenzug sollen sie zehn Prozent  des neuen Konzerns erhalten. Der Anteil  kann später auf 25 Prozent aufgestockt  werden. Insgesamt schuldet der  Autobauer Zehntausenden Gläubigern  27 Mrd. Dollar. Der Deal soll auch die  als sicher geltende Insolvenz  beschleunigen. 30.5.09 General Motors steht in den USA  kurz  vor einem Insolvenzverfahren,  das die  Regierung Obama schnell  abschließen  will. Geplant ist eine  Abspaltung der  notleidenden  Konzernteile nach Art  einer Bad  Bank. Dem Vorschlag  zufolge würden  die "guten"  Vermögenswerte in die  neue  Gesellschaft übergehen,  während die  "schlechten" ausgelagert  und liquidiert  würden.   Die entscheidende Bedingung dafür  aber ist, dass die Gläubiger einer  Übertragung der Vermögenswerte von  der alten in die neue GM-Gesellschaft  unter Insolvenzrecht zustimmen  müssen, wie aus einer Mitteilung von  GM an die US-Börsenaufsicht SEC  hervorgeht. Dabei dürfte auch Opel  eine  Rolle spielen, denn nach den  derzeitigen Vorstellungen würden die  Rüsselsheimer quasi zum Nulltarif an  den neuen Eigentümer gehen. Quelle: Spiegel Online Teile der Gläubiger stimmen  Regierungsvorschlag zu Beim Opel-Mutterkonzern General  Motors überschlagen sich kurz vor  dem  drohenden Aus die  Ereignisse:  Mit  einem  nachgebesserten Angebot  an  die  privaten Gläubiger hat der  Konzern  einen neuen Anlauf zur  Umschuldung  genommen. Das  Angebot gilt bis  Samstag, ein  Gläubiger-Ausschuss hat  schon  zugestimmt. Quelle: NZZ Group of G.M. Bondholders  Accepts  Plan for Bankruptcy General Motors said Thursday  that a  group representing many of  its  largest  bondholders had  accepted a  proposal  offering up to  a 25 percent  stake in  exchange  for not opposing  G.M.’s  bankruptcy reorganization  plan. Quelle: New York Times   US-Regierung ködert GM-  Gläubiger  mit neuem Angebot Die US-Regierung geht auf die  GM-  Kreditgeber zu: Mit einer  verbesserten  Offerte will  Washington  die renitenten  Gläubiger locken.  Rund ein  Fünftel der  Investoren  erklärt sich   schon  einverstanden. Quelle: Spiegel Online Das US-Finanzministerium hat  den  Gläubigern des Opel-  Mutterkonzerns  General Motors  (GM) ein neues  Angebot  gemacht. Die Kreditgeber  könnten eine höhere Beteiligung  als  die bisher geplanten zehn  Prozent  bekommen, teilte GM  unter Berufung  auf die Regierung  am Donnerstag  mit.  Voraussetzung sei aber die  Zustimmung zu einem  Rettungsverkauf  von GM im Zuge  eines  Insolvenzverfahrens. Dabei  soll  der  größte US-Autobauer  weitgehend  verstaatlicht werden  und die  Regierung  72,5 Prozent  übernehmen. Quelle: Focus NYT: Bondholder Group Reaches  Deal  for Up to 25% G.M. Stake Der ums Überleben kämpfende  US-  Autogigant ist mit seinem  Angebot  an  die Gläubiger zum  Schuldenverzicht  gescheitert.  Damit  gilt ein  Insolvenzantrag des  ehemals  größten  Herstellers der  Welt als  wahrscheinlich. Quelle: Spiegel Online Warum Gläubiger von GM ein  Interesse  an der Insolvenz haben:  Siehe dazu  diesen Artikel im  Blick  Log

GM Bondholders Unite, Gary Thomas

Capital Research Management

Franklin Resources Inc.

Kreditversicherer

Anwälte der Gläubiger

Unofficial Committee of Family & Dissident GM Bondholders

Berater

For the last several months, G.M.  had retained the services of two of  the biggest bankruptcy players to  help guide it into Chapter 11:  Harvey R. Miller of Weil, Gotshal  & Manges and Martin  Bienenstock of Dewey & LeBoeuf. Mr. Miller and his team are the  company’s principal legal counsel  for its bankruptcy filing; but it will  not represent the new version of  G.M. once that is created, as  there is a potential conflict  between parties with an interest in  the existing company and those  with interests in the new  company. Mr. Bienenstock, a  former partner of Mr. Miller’s at  Weil, was brought in last fall to  help create the company’s  restructuring plan. He may end up  representing the new G.M.,  although the decision has not  been made. The law firm Cravath, Swaine &  Moore, meanwhile, is representing  G.M.’s board. The restructuring also will provide  work for many professional groups  other than lawyers. G.M., for  example, has retained the  services of Jay Alix, the co-  founder of AlixPartners, the  consulting firm. Mr. Alix, who  came out of retirement to help  G.M., worked with Mr.  Bienenstock on the plan for a new  G.M., according to people briefed  on the matter. For financial and restructuring  advice, the carmaker has turned  to investment bankers at Evercore  Partners, led by a cofounder,  Roger Altman, and the  restructuring co-head, William  Repko, and to Morgan Stanley. Quelle: Irish Times - finfacts

Jay Alix (AlixPartners)

Roger Altman (Evercore Partners)

Morgan Stanley.

Cravath, Swaine & Moore

Harvey R. Miller (Weil, Gotshal & Manges)

Martin Bienenstock (Dewey & LeBoeuf)

KPMG

Insolvenzgericht-/ verwalter

29.5.09 Die Tage und Stunden des "alten"  GM-Konzerns sind gezählt. Ein  Eindruck, den auch GM- Vizepräsidentin Susan Docherty  verstärkte: Die Leute bräuchten sich  vor einer Insolvenz nicht zu fürchten,  sagte sie im lokalen TV-Sender  WXYZ, aufmunternd in die Kamera  lächelnd. "Sie bietet einem  Unternehmen eine neue Chance, viel  gesünder daraus hervorzugehen."  Alle Beteiligten müssten dabei  "Opfer bringen". Wie genau die Insolvenzerklärung  öffentlich inszeniert werden soll,  wurde intern offenbar bis zuletzt  diskutiert. Im Fall des kleineren GM- Rivalen Chrysler hatte Obama das  persönlich vom Weißen Haus aus  übernommen, ohne die Teilnahme  eines einzigen Chrysler-Managers.  Dabei hatte er die renitenten  Gläubiger schwer gemaßregelt. Das  hatte bei vielen Investoren zu  Missmut geführt. Quelle: Spiegel Online Die Pläne für das Insolvenzverfahren  von GM werden konkreter: Der  Umbau des größten Autokonzerns  der Welt soll, wenn alles gut geht, in  60 bis 90 Tagen abgeschlossen sein.  Allein in den USA stehen 21.000  Jobs in 14 Werken vor dem Aus - am  Montag soll klar sein, welche es trifft. Quelle Spiegel Online

Robert Gerber (Bundesrichter)

Kanada

Weitere zwölf Prozent der  Anteile an GM werden von  Kanada übernommen. Quelle: Deutsche Welle 

Patent- und Lizenzgeber

5.6.09 Die Übernahme des  Autobauers Opel  wird für den  neuen Investor Magna  teurer  als bisher bekannt. Nach  Berechnungen des  Handelsblatts wird  die neue  Gruppe Opel/Vauxhall bis  zum Jahr 2018 voraussichtlich  mehr  als sieben Mrd. Euro  Zahlungen an  den bisherigen  Mutterkonzern  General  Motors leisten müssen.  Denn  die Ex-Mutter ließ sich für die  Zukunft umfangreiche  Zahlungen  garantieren. So kassiert GM auch nach der   Abkoppelung von Opel weiter  allein  6,5 Mrd. Euro  Lizenzgebühren. Nach  internen Unterlagen der  Bundesregierung, die dem  Handelsblatt vorliegen,  gewährt GM  seiner Ex- Tochter zwar Zugang zu  allen  geistigen Eigentumsrechten  des  insolventen US- Autobauers - Opel  muss dafür  aber weiter  Lizenzgebühren  zahlen, die lediglich  für eine  Übergangsphase reduziert  werden. Quelle und mehr: Handelsblatt In dem Memorandum of  Understanding einigten sich  Magna und GM auch auf die  Nutzung der Patente und die  im Gegenzug zu zahlenden  Lizenzgebühren. Opel erhält  demnach Zugang "zu allen  geistigen Eigentumsrechten  von GM". Die Lizenz erstreckt  sich über den gesamten  Lebenszyklus der Produkte -  mit Ausnahme spezieller  Technologie wie  beispielsweise der mit  Brennstoffzellen. Diese  Ausnahmen müssten "im  Einzelnen definiert werden". Die von Opel zu zahlenden  Lizenzgebühren werden  demnach von aktuell 5% bis  2015 zurückgefahren, ehe sie  dann wieder das heutige  Niveau erreichen sollen. Im  Gegenzug werde Opel nach  Aussage einer mit den  Verhandlungen vertrauten  Person für die  Entwicklungsarbeit allerdings  bezahlt. Quelle: Focus  .

Fahrzeugmarken

Hummer, Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery (Kaufinteressent Hummer)

Corvette

Pontiac

Saturn, Autohändler Penske (Kaufinteressent)

(Südkorea)

Holden (Australien)

Saab (Schweden)

Neu-GM

26.10.09 Im vergangenen Monat brachen die Abverkäufe für General Motors im Vergleich zum September 2008 um 45 Prozent weg. Das Argument, dass durch die amerikanische Abwrackprämie in den Monaten Juli und August der Markt künstlich angeheizt und damit viele Kaufentscheidungen eigentlich nur vorgezogen wurden, zieht letztlich auch nicht: Übers Jahr gerechnet verlor GM immer noch 36 Prozent. Der Marktanteil des einst mächtigsten Autoherstellers in den USA beträgt inzwischen nur noch 19,5 Prozent, im dritten Quartal 2008 waren es noch 22,1 Prozent. Immerhin wird in den 34 Werken, die General Motors aus dem Konkursverfahren mitgenommen hat, nicht mehr so viel auf Halde produziert wie im vergangenen Jahr: Die Lagerbestände verringerten sich im September gegenüber August um neun Prozent und gegenüber dem Vorjahr um 41 Prozent. Trotzdem hatte GM Ende September noch 267 000 Trucks und Geländewagen sowie 157 000 Pkws auf seinen Höfen herumstehen – 1,7-mal so viele Fahrzeuge, wie es im ganzen Monat verkaufen konnte. Quelle und mehr Focus 8.8.09 Nach Insolvenz - General Motors drängt zurück an die Börse: Manchmal kommt ein Comeback schneller, als erwartet: Noch im Juni Insolvenz angemeldet, denkt General Motors (GM) bereits wieder intensiv über einen Börsengang nach. Nun wurden weitere Details der geplanten Emission bekannt, darunter auch Zeitpunkt und Umfang. Nachholbedarf besteht allerdings weiterhin bei der Transparenz der Bilanzen. Quelle und mehr: Handelsblatt 10.7.09 Für Neu-GM brachte Rattner eine Spezialregelung zur Anwendung, die bis zur Pleite von Detroit nur Juristen kannten: Paragraf 363 des Chapter-11-Verfahrens, mit dem in den USA insolvente Firmen unter Gläubigerschutz gestellt werden. Die Regelung gestattet dem Käufer einer Pleitefirma, sich nach Belieben Unternehmensteile auszusuchen, die er übernehmen will – nicht aber damit verbundene Verpflichtungen. Eine weitere Besonderheit: Die Gläubiger müssen dem Deal nicht zustimmen, es reicht die Genehmigung des Richters. Auf diese Weise können Forderungen von Gläubigern auf ein Minimum reduziert und teure Schadensersatzansprüche weitgehend auf die alte Gesellschaft abgewälzt werden. Vorexerziert hat Rattner diesen Weg bei Chrysler, wo die Insolvenz innerhalb von 42 Tagen durchgefochten wurde. Quelle und mehr: Wiwo Time: Will the New GM Escape the Curse of the Old? 10.7.09 Die insolvente Opel-Mutter General Motors steht vor einem Neuanfang. Der Konzern will am Freitag nach eigenen Angaben nach nur 40 Tagen das Ende des Gläubigerschutzes bekanntgeben. GM-Chef Fritz Henderson werde im Detroiter Firmensitz den Start eines neuen GM-Konzerns verkünden, hieß es. Quelle: FTD 21.6.09 Der Umstrukturierungsplan für GM sieht vor, dass der Großteil der Vermögenswerte in ein neues Unternehmen ausgelagert wird. Die US-Regierung soll 60 Prozent an der «New GM» übernehmen, die kanadische Regierung 12,5 Prozent. 17,5 Prozent gehen an die Automobilarbeitergewerkschaft UAW und 10 Prozent an die Inhaber von Firmenanleihen der bisherigen GM. Die GM-Aktionäre dürften herausgedrängt werden. Es wird erwartet, dass der Umbau 21'000 Arbeitsplätze kosten wird, das ist rund ein Drittel der Belegschaft. Quelle: NZZ 5.6.09 „Neu-GM“ ist der Arbeitstitel für das  Unternehmen, das nach dem Willen  der Regierung schon innerhalb von 60  bis 90 Tagen im Insolvenzverfahren  aus den besten Teilen des  gescheiterten Autokonzerns  geschmiedet werden soll. Über das  restliche „Alt-GM“, in dem  unerwünschte Teile zurückbleiben, ist  in den Ankündigungen dieser Woche  kaum ein Wort verloren worden; damit  beschäftigen sich jetzt die Abwickler. Quelle: FAZ 3.6.09 Neues Unternehmen unter  Staatsführung   Der Umstrukturierungsplan für GM  sieht vor, dass der Großteil der  Vermögenswerte in ein neues  Unternehmen ausgelagert wird. Die  amerikanische Regierung soll 60  Prozent davon übernehmen, die  kanadische Regierung 12,5 Prozent.  17,5 Prozent gehen an die  Automobilarbeitergewerkschaft UAW  und 10 Prozent an die Inhaber von  Firmenanleihen der bisherigen GM. Quelle: FAZ

Edward E. Whitacre Jr., künftiger Chairman

Fahrzeugmarken, Buick, Cadillac, Chevrolet, GMC

US-Regierung

27.8.09 Und so gibt man sich in den Vereinigten Staaten verwundert über den politischen Druck aus Deutschland. US-Präsident Barack Obama habe nicht ohne Grund ausgeschlossen, dass sich die Regierung in Washington in die Verhandlungen über den Opel-Verkauf einmischen werde, sagt ein Verhandlungsteilnehmer. Das solle als Signal an die deutsche Politik verstanden werden, heißt es weiter. "Anfangs haben sich die Amerikaner über die Einmischung der Bundesregierung nur verwundert die Augen gerieben, jetzt ist man einfach nur sauer", heißt es im Umfeld von GM. Quelle und mehr: Handelsblatt 13.8.09 Nach Informationen aus Regierungskreisen hat das US-Finanzministerium nun Druck auf GM ausgeübt, sich mit Magna zu einigen. Die US-Regierung ist seit der Rückkehr von GM aus der Insolvenz Mehrheitsaktionär. Opel dürfte heute auch Thema bei dem Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedjew in dessen Sommerresidenz sein. Quelle: Handelsblatt 7.8.09 Inzwischen hat die Regierung in Washington sogar die klare Anweisung an GM gegeben: keine Unterschrift unter einen Vertrag mit Magna, solange nicht der Einfluss – und vor allem der Einblick – der russischen Seite gestoppt werde. Nun haben sich Magna und Sberbank zumindest bereit erklärt, dass die Anteile höchstens an GAZ oder an die Förderbank VEB weitergegeben werden, eine Art russische KfW. Quelle und mehr: Wiwo 5.8.09 Die US-Regierung will sich aus dem Verhandlungspoker um den Verkauf des deutschen Autobauers Opel heraushalten. Die Entscheidung, welcher Bieter den Zuschlag bekommen soll, liege ausschließlich bei der Opel-Mutter General Motors (GM), sagte der Sonderbeauftragte von Präsident Barack Obama für die Autoindustrie, Ron Bloom, im US-Bundesstaat Michigan. "Wir werden GM nicht sagen, was sie mit Opel tun sollen, und nicht die Bedingungen für das Geschäft diktieren." Bloom stellte klar, dass die US-Regierung "nicht direkt an den Verhandlungen beteiligt" sei. Die Regierung hält nach ihrem milliardenschweren Rettungseinsatz inzwischen 61 Prozent der GM-Anteile. Bloom betonte, dass die Regierung trotz ihres Mehrheitsanteils alle betrieblichen Entscheidungen der neuen Konzernführung überlassen wolle. Quelle: AFP 30.6.09 US-Regierung macht bei GM Druck: Die US-Regierung drückt im Insolvenzverfahren zur Rettung des US-Autobauers General Motors (GM) verschärft aufs Tempo und fordert schon für die kommende Woche grünes Licht vom Insolvenzgericht. Noch sperren sich die Gläubiger der bisherigen Opel-Mutter. GM hat bislang zur Finanzierung im Insolvenzverfahren staatliche Kredite in Höhe von mehr als 33 Mrd. Dollar (24 Mrd Euro) zugesagt bekommen. Quelle und mehr Handelsblatt 25.6.09 Gericht gibt Gelder für GM-Rettungsplan frei - Der ums Überleben kämpfende US-Autobauer General Motors (GM) hat grünes Licht für die weitere Finanzierung seines Rettungsplans bekommen. Das Insolvenzgericht in New York gab am Donnerstag auch den Rest der insgesamt beantragten 33,3 Milliarden Dollar (23,9 Mrd Euro) an Regierungskrediten frei. Zuvor war davon bereits knapp die Hälfte an die bisherige Mutter des deutschen Autobauers Opel geflossen. Quelle: Handelsblatt 28.5.09 Der erste Rettungsgipfel der  Bundesregierung mit Vertretern der  US-Regierung und General Motors  sowie den Opel-Interessenten Fiat  und Magna war in der Nacht zum  Donnerstag ergebnislos abgebrochen  worden. GM hatte einen  überraschenden neuen Finanzbedarf  für Opel in Höhe von 300 Millionen  Euro angemeldet. Quelle: Handelsblatt   Ältere Meldungen Statement From Press Secretary  Robert Gibbs On Restructuring  Reports Submitted By General  Motors And Chrysler 17.2.09

Barack Obama (US-Präsident)

5.11.09 US-Präsident Barack Obama ist angeblich von der Entscheidung des GM-Verwaltungsrats überrascht worden, die deutsche Tochterfirma Opel doch nicht zu verkaufen. Regierungssprecher Ulrich Wilhelm erklärte am Donnerstag in Berlin, Bundeskanzlerin Angela Merkel habe mit Obama über General Motors gesprochen. Obama habe in dem am Mittwochabend geführten Telefonat bestätigt, "dass er in die GM-Verwaltungsratsentscheidung nicht eingebunden war", sagte Wilhelm. Quelle und mehr: Handelsblatt 25.8.09 US-Präsident Barack Obama will sich nach offiziellen Angaben nicht in die Entscheidung von GM über die Zukunft von Opel einmischen. Obama denke, dass die aktuellen unternehmerischen Entscheidungen des Autobauers von den GM-Managern selbst gefällt werden müssten, betonte der stellvertretende Sprecher des Weißen Hauses, Bill Burton, am Montag auf der Atlantik-Insel Martha's Vineyard, dem Ferienort der Präsidentenfamilie. Angesichts der neuen Mehrheitsverhältnisse waren mehrere Mitglieder des Verwaltungsrates von der US-Regierung ernannt worden.   Quelle: Welt 16.7.09 Wer bekommt den Zuschlag bei Opel? Letztendlich entscheidet dies der US-Präsident. Und der wird sich gut überlegen, ob er den Investor Magna und dessen Partner Russland vergrätzt. Quelle und mehr: Süddeutsche 29.5.09 Nicht noch einmal will sich die Kanzlerin  von den Mitarbeitern aus dem US-  Finanzministerium vorführen lassen. Dieses  Mal hat Angela Merkel vorgesorgt. Um  15.15 Uhr kommt es zu einem  vorentscheidenden Telefonat. Mit niemand  anderem als Barack Obama, dem  amerikanischen Präsidenten. Die beiden  sind nicht allein in der Leitung. Quelle: Welt 31.5.09 Präsident Barack Obama bereitete die US-  Öffentlichkeit am Samstag auf eine der  größten Pleiten in der Geschichte der  größten Volkswirtschaft vor: „Ich hätte es  vorgezogen, mich ganz herauszuhalten“,  sagte er in einem Interview des TV-Sender  NBC News. „Aber dann hätten wir eine  Abwicklung erlebt, einen Konkurs, in dem  ein riesiges Gebilde mit enormer  Bedeutung für unsere Wirtschaft in seine  Einzelteile zerbrochen worden wäre.“ Die  Regierung rechnet damit, dass GM nach  Finanzspritzen von fast 20 Mrd. Dollar  weitere 40 Mrd. Dollar benötigt. Quelle: Handelsblatt 27.5.09 US-Präsident Barack Obama will  mit einer  Entscheidung über das  weitere Vorgehen  bis zum Ende  des Ultimatums am 1. Juni  warten. Laut «New York Times»  plant  Washington nach einer  möglichen  Insolvenz von GM 70  Prozent der Anteile  zu  übernehmen. Um eine Insolvenz  abzuwenden, müssten  zehntausende  Gläubiger einem  milliardenschweren  Schuldenverzicht zustimmen.  Dies gilt  unter Experten aber als  höchst  unwahrscheinlich. Quelle: Welt

Steven Rattner (Obama administration adviser)

Treasury Department

Treasury Department Statement  on Auto Supplier Support Program

Timothy F. Geithner (Finanzminister)

John Blum (stv. Finanzminister)

State Department

Hillary Clinton

Auto Task Force (US-Kongress)

The government’s auto task force  has its own advisers, led by the  former investment bankers Steven  Rattner and Ron Bloom. The team  also has brought in several  restructuring veterans, notably  Matthew Feldman, formerly a partner  at the law firm Willkie, Farr &  Gallagher, and Harry Wilson,  formerly an executive at the  distressed-debt-focused hedge fund  Silver Point Capital. In addition, the auto task force has  retained the services of the  investment bank Rothschild, led by  Todd Snyder, and the law firm  Cadwalader, Wickersham & Taft, led  by John J. Rapisardi, and the Boston  Consulting Group, to provide  forecasts for auto sales. Quelle: finfacts

Steven Rattner

Ron Bloom

Hillary Clinton (Außenministerin)

Matthew Feldman

Harry Wilson

Todd Snyder (Rothschild)

John J. Rapisardi (Cadwalader)

Boston Consulting Group

Brian Deese

ca. 700 Lieferanten

darunter Magna

Gläubiger

Was Opel im Pleitefall droht Opel retten, nur wie? Wenn die  schnelle Rettung durch Fiat oder  Manga scheitert, zieht die Politik  auch eine "geordnete Insolvenz" in  Erwägung - doch welche Zukunft  hätte die deutsche Traditionsmarke  in diesem Fall? SPIEGEL ONLINE  gibt einen Überblick über mögliche  Folgen.

Banken

ca. 1.600 Händler/Geschäftspartner

6.11.09 Opel-Händler kassieren Hilfszusagen wieder ein: Neue Hürde für den US-Autobauer General Motors: Eine halbe Milliarde Euro Unterstützung wollten die Opel-Händler leisten – allerdings nur im Falle einer Trennung von General Motors. Damit einhergehend hätten sie Anteile an einer neuen Opel-Bank erworben. Damit ist nun Schluss. Quelle und mehr: Welt 22.10.09 Die Opel-Händler sind alarmiert. In einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur warnten sie in dieser Woche vor weiteren Verzögerungen. "An jedem Tag, an dem Opel nicht saniert wird, verlieren wir alle viel Geld", sagte der Vorstand des deutschen Opel-Händlerverbands VDOH, Thomas Bieling. Quelle und mehr FTD 01.10.09 Aber nicht nur die Beschäftigten, auch die Händler wollen künftig bei "New Opel" mitreden. Der Verband Europäischer Opel-Händler (Euroda) will Berichten zufolge bis zu 500 Mio. Euro von seinen Mitgliedern einsammeln und erneut mit dem Autozulieferer Magna über eine Beteiligung beim neuen Opel-Verbund verhandeln. Quelle und mehr FTD 30.09.09 Der Verband Europäischer Opel-Händler (Euroda) will bis zu 500 Mio. Euro von seinen Mitgliedern einsammeln. "Wir wollen als Händler vernünftig beteiligt werden, damit wir ein Mitspracherecht auf Vertriebsebene bekommen", sagte Euroda - Vizepräsident Albert Still am Mittwoch. Der Opel-Käufer Magna habe einen Anteil an "New Opel" zwar bereits abgelehnt. Die Händler wollten aber an der neuen Finanzdienstleistungssparte des Unternehmens namhaft beteiligt werden, zum Beispiel an einer neu zu gründenden Opel-Bank oder einem Opel-Versicherungsdienstleister. "Das könnte auch ein Fonds oder eine Gesellschaft sein", sagte Still. Magna habe bereits positiv auf das Angebot reagiert. "Allerdings haben wir noch keine präzisen Verhandlungen begonnen." Quelle und mehr Handelsblatt 11.8.09 Der deutsche und europäische Händlerverband der deutschen GM-Tochter unterstützt ausdrücklich die Haltung der Bundesregierung. „Da auch Bund und Länder Magna favorisieren, wollen wir Ihnen jede Unterstützung in diesem Prozess zusichern“, heißt es in einem Schreiben an den Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministeriums, Jochen Homann, vom 24. Juli, das dem Handelsblatt vorliegt. „Sollten Sie Anregungen und Wünsche haben, was von Händlerseite aus getan werden kann, sind wir gerne bereit, dazu mit Ihnen in Kontakt zu treten.“ Quelle und mehr: Handelsblatt

Paul Schäfer (Opel-Händlerverbands VDOH)

Helmut Blümer (Zentralverbands des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK)

Thomas Bieling (Sprecher des Opel-Händlerverbands)

Eine Insolvenz von Opel würde  unweigerlich dazu führen, dass die  Mehrheit der rund 2000 Händler in  Deutschland nicht überleben würde,  sagte der Sprecher des Opel- Händlerverbands, Thomas Bieling,  der „Automobilwoche“. Quelle: Focus

Albert Still (Vizechef des europäischen Opel-Händlerverbandes Euroda)

29.5.09 Auch der Vizechef des europäischen  Opel-Händlerverbandes Euroda,  Albert Still, warnte vor einer  Insolvenz: „Das wäre für die Händler  die schlechteste Lösung. Wenn es  dazu käme, putzt es mindestens ein  Drittel der Händler weg – und zwar in  ganz Europa.“  Quelle: Focus 

Opel Händler Vermiet GmbH

Tochtergesellschaften

GMAC VersicherungsService GmbH

Opel Special Vehicles GmbH (OSV)

OPEL Live GmbH

GMAC Bank GmbH

"Experten"

Oliver Weirauch Unternehmensberatung Droege

Norbert Wittemann (Berater von PRTM)

Willi Diez Universität Geislingen

22.08.09 Unter Autoexperten sind die beiden Angebote im Übernahmepoker um Opel umstritten. „Es ist nicht entscheidend, ob Magna oder RHJ International den Zuschlag bekommt“, sagte Willi Diez vom Institut für Automobilwirtschaft der „Berliner Zeitung“ (Samstag). Entscheidend für Opel werde sein, ob man weiter technologisch mit GM zusammenarbeiten könne. „Denn Opel ist alleine zu klein, um zu überleben, egal, ob mit Magna oder RHJ International - beides wird nicht gut gehen.“ Der Autoexperte Stefan Bratzel sagte der Zeitung, er halte beide Kandidaten langfristig nur für Übergangslösungen. Am Ende müsse ein größerer Autohersteller eng mit Opel kooperieren oder gar einsteigen. Quelle und mehr: Handelsblatt 28.5.09 Der Automobilexperte Willi Diez  warnte vor leeren Versprechungen für  den Erhalt der Arbeitsplätze bei  Opel. Politik und Gewerkschaften  sähen die Lage von Opel zu rosig  und forderten von den Investoren  Standort- und  Beschäftigungsgarantien, die nicht  erfüllbar seien. "Wer sagt, ich  garantiere die Arbeitsplätze für die  nächsten Jahre, ist nicht seriös",  sagte der Chef des Geislinger  Instituts für Automobilwirtschaft. Quelle SZ:

Ferdinand Dudenhöffer (Uni Duisburg-Essen)

4.12.09 Beobachter in Europa trauen GM nicht zu, die Opel-Sanierung finanziell stemmen zu können. Nach Ansicht von Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer fährt GM „mit höchst möglichem Risiko“. Für Opel seien die Entwicklungsmöglichkeiten bei seiner alten Mutter um ein vielfaches schlechter. West-Europa sei ein Markt ohne Wachstum und mit großem Verdrängungswettbewerb, so Dudenhöffer. „Russland wird für Opel-GM deutlich schwieriger werden als für Opel-Magna-GAZ.“ GM beginne erst jetzt, „den x-ten Restrukturierungsplan für Opel auszuarbeiten“. „Und dies mit enttäuschten Mitarbeitern, die nicht hinter GM stehen, mit einem weiter geschwächten Management und hohen Verlusten, die finanziert werden müssen.“ Quelle und mehr: Wiwo 17.10.09 Auch Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer hat die Brüsseler Bedenken über einen Opel-Verkauf an Magna kritisiert und als "völlig unverständlich" bezeichnet. Der Opel-Deal sei der EU-Kommission seit "der denkwürdigen Verhandlungsnacht" am 30. Mai 2009 bekannt. Es sei daher völlig unverständlich, "wieso die EU-Kommission nach fünf Monaten den Vertragsabschluss blockiert und gefährdet", sagte der Professor für Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen am Samstag. EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes spiele "mit der Existenz und Jobs der Opel-Mitarbeiter Russisch-Roulette". Dazu sagte Dudenhöffer, er gehe davon aus, dass die Bundesregierung die "Unklarheiten" in Gesprächen mit der Kommission beseitigen werde. Eine Verzögerung oder gar Verhinderung des Opel-Verkaufs an Magna/Sberbank würde sehr großen wirtschaftlichen Schaden mit sich bringen würde: "Das Paket nochmals aufzudröseln und den Prozess von vorne zu starten überlebt Opel nicht", warnte er. Quelle: Handelsblatt 7.9.09 Die Zukunft von Opel ist aus Expertensicht im Falle eines Verbleibs beim früheren Mutterkonzern General Motors (GM) massiv gefährdet. Alle Anzeichen sprächen dafür, dass Opel dann entweder eine Insolvenz und schnelle Werksschließungen drohen oder „das langsame Sterben der Marke und der Standorte weitergeht“, schreibt der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen in einer aktuellen Analyse, die der Deutschen Presse- Agentur dpa vorliegt. Die Insolvenz habe GM auf der Kostenseite entlastet, die Marktschwäche sei aber noch gewachsen. Quelle und mehr: Wiwo 4.9.09 Wie stark ist General Motors wirklich? Automobil-Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer analysiert für wiwo.de in einem Gastbeitrag, wie die Zukunftsperspektiven für General Motors aussehen und welche Risiken das Unternehmen mit einer direkten oder indirekten Übernahme von Opel eingeht. Quelle und mehr: Wiwo 21.08.2009 Ein zentraler Knackpunkt bleibt: Wie will Magna Opel von der ungeliebten Ex-Mutter General Motors abtrennen? GM muss auf Gedeih und Verderb bei "New Opel" dabeibleiben, weil der Konzern im Tagesgeschäft sehr eng mit Opel verbunden und auf die Deutschen angewiesen ist. "General Motors kann ohne Opel nicht leben", so das Fazit einer Studie des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer. Denn die Rüsselsheimer entwickeln für GM alle mittelgroßen Autos. Nur Opel habe das Know-how für die Produktion sparsamer Modelle - und auf die ist GM dringend angewiesen, um auf dem hartumkämpften Markt zu bestehen. Bestes Beispiel: Das GM-Hoffnungsauto, der Chevrolet Volt mit Elektroantrieb, wurde maßgeblich von deutschen Ingenieuren entwickelt. Quelle und mehr: Handelsblatt 5.8.09 Ferdinand Dudenhöffer, Autoexperte der Universität Duisburg-Essen, warf GM vor, auf Zeit zu spielen, um seine Tochter in die Insolvenz zu treiben. Gesamtbetriebsratschef Franz wertete die Verzögerung jedoch als Nachgeben von GM. "GM erkennt, dass sie keine Entscheidung gegen die Bundes- und Landesregierungen sowie die Arbeitnehmer treffen können", sagte er. Quelle: Handelsblatt 29.7.09 Genau wie Koch warnt auch der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer indes vor einem Einstieg des Finanzinvestors RHJ International bei Opel gewarnt. Damit drohe die Gefahr, in wenigen Jahren wieder an den ehemaligen Mutterkonzern General Motors (GM) überzugehen. "Das Risiko für Opel bei GM zu bleiben oder mit RHJI nach ein paar Jahren erneut zu GM zurück zu kommen, ist nicht kalkulierbar", schrieb der Professor der Universität Duisburg-Essen in einer Kurzanalyse. GM mache wenig technologische Fortschritte, verliere weiter Anteile im Kernmarkt USA und habe nach der Insolvenz erstaunlich wenig Neues im Management zu bieten. "GM ist wohl das schwierigste und unberechenbarste Unternehmen in der Autowelt", urteilt Dudenhöffer. Hingegen seien die Perspektiven für Opel mit Magna gut. Der kanadisch-österreichische Zulieferer sei als industrieller Partner "vielversprechend". "Opel-Magna hat die Chance, in Europa ein Gegengewicht zur übermächtigen VW-Porsche-Gruppe aufzubauen. Ein Gegengewicht, das es Ford, Volvo, BMW, Daimler, Peugeot erlaubt, sich aus einem Modulbaukasten zu bedienen, der die Kostennachteile der heute isolierten Vorgehensweise deutlich abbauen kann", schreibt der Experte. Quelle: Handelsblatt 10.7.09 Handelsblatt: Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer bezeichnete eine mögliche Übernahme durch BAIC als ein riskantes "Abenteuer". BAIC sei ein ausgesprochener "Autozwerg, der über wenig eigene Kompetenz und Management-Kapazität" verfüge, sagte der Professor für Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen. Mehr …

Arndt Ellinghorst (Credit Suisse)

Ulrich Kater (Deka-Bank-Chefvolkswirt)

Nach Ansicht von Deka-Bank- Chefvolkswirt Ulrich Kater würde ein  Aus von Opel dagegen keinen  Domino-Effekt in der regionalen  Wirtschaft an den Opel-Standorten  auslösen. Anders als etwa bei den  Banken gebe es im Falle Opel  "keinen systemischen  Zusammenhang" zu den übrigen  Unternehmen der Branche, wo die  Pleite des einen auch das Ende des  anderen bedeuten könne. Quelle: ARD

Albrecht Denninghoff (Autoanalyst der BHF Bank)

Klaus Zimmermann (DIW-Institut)

Auch DIW-Präsident Klaus  Zimmermann kritisierte die  Bemühungen der Politik. In einem  Gespräch mit der „Neuen  Osnabrücker Zeitung“ sagte er, die  Politik lasse sich aus  wahlkampftaktischen Gründen  „Schritt für Schritt in  unverantwortliche Abenteuer  hineinziehen, die mit diesem  Rettungsversuch nicht enden  werden“. Dies sehe er mit großer  Sorge. Mit dem Konzept,  Unternehmen durch staatliche  Finanzspritzen retten zu wollen, sei  der Staat auf dem Weg, sich  „hoffnungslos zu überfordern“,  kritisierte Zimmermann. „Das werden  wir auf Jahre spüren - nicht nur in der  politischen Mentalität, sondern auch  bei den Defiziten der öffentlichen  Haushalte.“ Auch Zimmermann  sprach sich dafür aus, bei Opel ein  geordnetes Insolvenzverfahren  durchzuführen. Dieses sei am besten  geeignet, ein Konzept zu finden, das  langfristig durch einen Umbau des  Unternehmens zu seiner Erhaltung  führe. Quelle: Welt

Michael Hüther (Instituts der deutschen Wirtschaft)

29.5.09 Der Direktor des arbeitgebernahen  Instituts der deutschen Wirtschaft  (IW), Michael Hüther, hat das  zögerliche Verhalten der  Bundesregierung in der Insolvenz- Debatte um Opel scharf kritisiert  „Die jetzigen Gespräche in Berlin  zeigen, dass der Staat bei  Strukturentscheidung über  Unternehmen überfordert ist",  sagte er am Freitag im Gespräch  mit Handelsblatt.com mit Blick  auf den Verlauf der  Rettungsverhandlungen. Quelle: Handelsblatt

Hans Werner Sinn (Ifo-Institut)

Wirtschaftsforscher Hans-Werner  Sinn warnte indes vor zu hohen  staatlichen Sicherheiten. Der Staat  dürfe sich vor Wahlen nicht  erpressen lassen, sagte der Ifo-Chef  der „Passauer Neuen Presse“. „Die  Bieter wollen riesige Geldbeträge als  Sicherheiten, sechs bis acht  Milliarden Euro. Das macht bis zu  300 000 Euro pro Arbeitsplatz“,  sagte Sinn. Für das Geld könne man  fast zwei neue Opel-Firmen bauen. Sinn sprach sich für eine geordnete  Insolvenz aus. „Die geordnete  Insolvenz ist in jedem Fall notwendig,  um die Ansprüche der Alteigentümer  und der Gläubiger zu begrenzen.“  Aufgabe der Insolvenz sei es, einen  Neuanfang für das Unternehmen zu  ermöglichen, indem die Altansprüche  zurückgedrängt werden. „Ein  Verzicht auf eine Insolvenz schützt  die Banken, die Insolvenz schützt  stattdessen die Arbeitsplätze.“ Quelle: Focus

Wolfgang Meinig (Bamberger Forschungsstelle für Automobilwirtschaft)

30.5.09 Ich gebe dem Merger eine Erfolgsquote  von 20 bis 30 Prozent", sagt Wolfgang  Meinig von der Bamberger  Forschungsstelle für Automobilwirtschaft  (FAW). "Das Thema Opel wird uns in  den  kommenden Wochen sicher nicht  weniger  intensiv beschäftigen. Die  Zukunft des  deutschen Autobauers bleibt  extrem  wackelig."  Quelle: Spiegel Online

Justus Haucap (Vorsitzender der Monopolkommission)

24.9.09 Kritik am Rettungsplan kommt nicht nur aus Brüssel und anderen EU-Ländern. Auch die Monopolkommission hält die Rettung des Autobauers mit Staatsmitteln für falsch. Justus Haucap, der Vorsitzende des Gremiums, das die Bundesregierung in Wettbewerbsfragen berät, sagte den "VDI nachrichten": "Es ist dramatisch, wenn nicht lebensfähige Unternehmen im Markt bleiben, statt das Feld zu räumen. Die Staatshilfen für Opel sind eine Fehlentscheidung." Opel baue nicht die Produkte, die die Leute kaufen wollen.   Quelle und mehr: Handelsblatt

Management Adam Opel GmbH

Hans Demant (Vorsitzender)

7.11.09 Carl-Peter Forster, GM-Europachef und Aufsichtsratsvorsitzender von Opel, verlässt den Konzern. Nach Informationen der WELT soll der Wechsel auf der nächsten Opel-Aufsichtsratssitzung in der zweiten November-Hälfte abgesegnet werden. Dann wird auch der Abschied von Opel-Chef Hans Demant in den Ruhestand bekannt gegeben. Quelle und mehr: Welt 28.8.09 Hans Demant - der schweigsame Opel-Chef Quelle und mehr: Spon Für die Teilnahme am Treffen im  Kanzleramt am 27.5.09 gibt es keine  Belege.

Reinald Hoben

Holger Kimmes

Thomas A. McMillen

Marco Molinari

Alain Visser

künftig?

2.12.09 Bei einem Magna-Einstieg verdichten sich jetzt die Hinweise, dass der hauseigene Manager Herbert Demel Opel-Chef wird.  Co-Pilot soll sein Kollege bei Magna, Manfred Eibeck, werden. Demel hat sich als früherer Audi-Chef einen Namen gemacht. Der 49-jährige Eibeck ist alter Opelaner und nach seinem Wechsel zu Magna inzwischen Teil des Top-Managements in Europa. Eibeck hatte einst bei Opel die Konzeption des neuen Produktionswerkes in Rüsselsheim federführend inne. Quelle und mehr Frankfurter Rundschau

Herbert Demel

Manfred Eibeck

Aufsichtsrat

7.11.09 Nach den Plänen des Mutterkonzerns soll GM-Vizechef John Smith neuer Aufsichtsratschef von Opel werden. GM-Auslandschef Nick Reilly soll Verantwortlicher für das operative Geschäft werden. Er genießt einen glänzenden Ruf in Südamerika und China. Mit den Gepflogenheiten in Europa ist er jedoch nicht vertraut. Reilly gilt als Vertrauter des neuen GM-Verwaltungsratschef Ed Whitacre. Quelle und mehr: Welt 16.7.09 Dem künftigen Opel-Aufsichtsrat sollen für den Fall, dass RJH den Zuschlag erhält, nach dem Willen des Finanzinvestors nach SZ-Informationen 20 Personen angehören, davon zehn von der Arbeitnehmerseite. Fünf Sitze soll GM besetzen. Ebenfalls fünf Posten sind für RHJ-Vertreter reserviert, wobei RHJ auch den Vorsitzenden des Gremiums stellen will. 275 Millionen Euro will der Investor bar bei dem Autobauer einschießen.     Quelle: Süddeutsche

Armin Schild

Berater

Roland Berger (Berater von Opel?)

Jobst Wellensiek (Insolvenzverwalter)

Clifford Chance

Vorstand New Opel (künftig)

11.9.09 In dem neuen achtköpfigen Vorstand von "New Opel" beansprucht GM für die kommenden drei Jahre die Hälfte der Sitze für sich. Den Vorstandsvorsitz und drei weitere Sitze werde Magna ernennen. Smith verlangt aber vier Plätze für GM, darunter die beiden Ressorts Marketing/Vertrieb sowie Entwicklung. Zudem seien weitere Details über die von der Bundesregierung zugesagte Finanzierung offen. Dabei gehe es nach Unternehmensangaben beispielsweise um Anschlusskredite. Bund und Land hatten insgesamt 4,5 Milliarden Euro staatliche Hilfe zugesagt, darunter den bereits gezahlten Überbrückungskredit von 1,5 Milliarden Euro sowie Bürgschaften. Quelle: Handelsblatt

Gewerkschaften

IG Metall

25.9.09 Unterdessen schloss die IG Metall erneut die Schließung eines Opel-Werks in Europa aus. Der Frankfurter IG-Metall-Bezirksvorsitzende und Opel-Aufsichtsrat Armin Schild Armin Schild sagte: "Wir können der Belegschaft nicht einen Beitrag für New Opel entlocken, wenn sie damit ihren eigenen Untergang finanziert." Die Regierungschefs und Ministerpräsidenten müssten damit aufhören, nur an ihre eigenen Opel-Standorte zu denken, sagte er. "Wenn wir den Tellerrand der regionalen Interessen nicht verlassen, dann wird die Rettung von Opel nicht möglich."   Quelle und mehr: Handelsblatt

Berthold Huber (Vorsitzende)

Armin Schild (IG-Metall-Bezirkschef)

Insolvenzgericht

27.7.09 Wie eine Insolvenz funktionieren würde: Beim Poker um Opel ist auch eine Insolvenz im Gespräch. Klingt unangenehm - wäre aber nicht unbedingt das Ende des Autobauers. Eine mögliche Lösung wäre eine so genannte Planinsolvenz. FTD.de klärt die wichtigsten Fragen. Wie läuft ein Insolvenzverfahren in Deutschland ab? Wäre die Insolvenz das Ende von Opel? Was ist ein Insolvenzplanverfahren? Wie funktioniert das Chapter-11-Verfahren? Wie unterscheiden sich deutsches und US-Recht? Quelle und mehr: FTD 29.5.09 Die Entscheidung über den  Insolvenzverwalter für Opel fiele  beim Amtsgericht Darmstadt. Dort  haben sich die zuständigen  Richter auf ein langes  Wochenende eingerichtet. Im  Gegensatz zu vielen anderen  großen Insolvenzverfahren hat die  Politik aber offenbar bislang  keinen Versuch unternommen, auf  die Auswahl Einfluss zu nehmen.  So berichten jedenfalls  Justizkreise aus Darmstadt.   Möglicherweise, so hieß es  Fachkreisen, würden im Fall Opel  wegen der Komplexität auch zwei  Insolvenzverwalter bestellt. Berger  würde ohnehin nur die Rolle des  Restrukturierungsberaters zufallen. Quelle: Handelsblatt   Wie läuft ein Insolvenzverfahren in  Deutschland ab?   Ein zahlungsunfähiges  Unternehmen muss einen Antrag  beim zuständigen Amtsgericht  stellen. Dieses prüft, ob das  verbliebene Vermögen die  absehbaren Verfahrenskosten  deckt. Falls das nicht der Fall ist,  wird er abgelehnt und die Firma  liquidiert. Wird ihm stattgegeben, setzt das  Gericht einen vorläufigen  Insolvenzverwalter ein, der das  Vermögen sichern und, wenn  möglich, den Betrieb fortführen  muss. Der Insolvenzverwalter ist  meist ein spezialisierter Anwalt  und die entscheidende Person für  die Zukunft des Unternehmens -  er kann zu dessen Retter werden.   Der Vorstand oder die  Geschäftsführung sind während  des Verfahrens entmachtet, es  sei denn, der Insolvenzrichter  erlaubt eine Insolvenz in  Eigenverwaltung. Quelle und mehr: FTD   Bundeswirtschaftsminister Karl-  Theodor zu Guttenberg schließt  eine Opel-Insolvenz nicht aus,  sollten die USA bis zu dem von  der Bundesregierung geforderten  Termin am Freitagnachmittag  nicht reagieren. Wenn das  Ultimatum verstreichen sollte,  könne das im Endeffekt bedeuten,   dass bei einer GM-Insolvenz  auch  eine Opel-Insolvenz "mit  infrage  stehe", sagte Guttenberg  am  Donnerstagabend im ZDF.  Das  wolle die Bundesregierung  zwar  verhindern, müsse es aber  im  Blick behalten. Quelle: Handelsblatt

Guido Stephan, Richter (Amtsgericht in Darmstadt)

Als Insolvenzrichter am Amtsgericht  in Darmstadt gehört er zu den vier  Richtern, die sich im Fall der  Insolvenz mit Opel befassen  müssten. Stephan ärgert es, wenn  die Insolvenz einer Firma pauschal  mit ihrem Ende gleichgesetzt wird. "Ziel des Insolvenzverfahrens ist es,  das Unternehmen zu erhalten", sagte  Stephan der taz. "Es geht nicht um  Liquidierung, sondern um  Sanierung." Allerdings würde auch  ein Insolvenzverwalter um einen  Stellenabbau bei Opel nicht  herumkommen.  Quelle: TAZ

Insolvenzverwalter

Roland Berger (Berater von Opel?)

Horst Piepenburg (Insolvenzexperte)

Kunden

9.7.09 Opel steigert Absatz um 45 Prozent:  GM Europe hat Absatzzahlen für Juni vorgelegt und die fallen alles andere als gut aus. Aber es gibt eine Ausnahme: Opel konnte seinen Absatz um sage und schreibe 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat steigern – damit war das zweite Quartal das beste seit 2000. Doch der Erfolg könnte nur von kurzer Dauer sein. n Deutschland allerdings profitierte Opel kräftig von der Abwrackprämie: Der Absatz stieg um 45 Prozent. Europaweit wurden im zweiten Quartal 347 330 Autos von Opel und der Schwestermarke Vauxhall verkauft. Das zweite Quartal war für Opel das beste Quartal seit 2000. Besonders gut verkauften sich demnach die Modelle Corsa und Insignia. Quelle: Handelsblatt 2.7.09 Die Kunden lassen sich von den Querelen um den Verkauf nicht irritieren und halten dem Autobauer die Treue: Opel erzielte im ersten Halbjahr 2009 erhebliche Absatzzuwächse auf dem deutschen Markt. In den ersten sechs Monaten wurden mehr als 187.000 Opel-Fahrzeuge neu zugelassen - knapp 30 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das teilte das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg mit. Allein der Zuwachs im vergangenen Monat betrug 56 Prozent. Quelle: FTD 29.5.09 Auch die Kunden des Rüsselsheimer  Autobauers werden zunehmend  nervös – allein in Deutschland gibt es  rund 5,5 Millionen Opelfahrer. Vor  allem jene, die sich in den  vergangenen Jahren einen Neuwagen  gegönnt haben, treibt die bange  Frage um, wer im Ernstfall für die  Reparaturen ihres Autos aufkommt.  Opel gewährt auf Neuwagen eine  zweijährige Herstellergarantie, die bei  einer Insolvenz ins Leere laufen  könnte. Quelle und mehr dazu Focus

55.000 Mitarbeiter in Europa (sollen 10% der Anteile übernehmen)

3.11.09 Heftige Gegenwehr dürfte der Vorstoß von GM im Betriebsrat von Opel auslösen. Betriebsratschef Klaus Franz hatte sich stets vehement gegen eine solche Lösung gewendet und mit Widerstand gedroht. Angeblich wird vom Betriebsrat bereits ein Generalstreik vorbereitet, um den Verbleib bei GM zu verhindern. Die Beschäftigten hatten ihren schon mit Magna ausgehandelten Lohnverzicht von jährlich 265 Millionen Euro an die Bedingung geknüpft, dass Magna den Zuschlag erhält. Im Gegenzug sollten die Mitarbeiter eine Beteiligung von 10 Prozent am Unternehmen erhalten. Quelle und mehr: FAZ 3.12.09 Es ist ein wichtiges Signal nach Detroit: Während der Verwaltungsrat von GM dort um den Verkauf von Opel an Magna ringt, segnet die Belegschaft ihren Sanierungsbeitrag ab. Allein im kommenden Jahr verzichten die Werker auf 265 Millionen Euro - und bekommen dafür Anteile am Unternehmen. Quelle und mehr: Spiegel Online 31.10.09 Bis zuletzt werden Magna, GM und der Opel-Betriebsrat noch über die künftige Mitbestimmung der Arbeitnehmer verhandeln. Sie sollen durch Lohneinbußen bis 2014 auf jährlich 265 Millionen Euro verzichten und zehn Prozent der Anteile an «New Opel» übernehmen. Im Gegenzug wollen sie bei geplanten Standortverlagerungen künftig mitentscheiden. Der Opel-Betriebsrat strebt bei den Verhandlungen eine Einigung in den nächsten Tagen an. «Dann kann der Kaufvertrag bis Ende der Woche unterzeichnet werden», sagte Betriebsratschef Klaus Franz der dpa. Quelle: Zeit 18.10.09 Der derzeitige Stillstand bremst den gesamten Verkaufsvorgang, denn ohne Einigung zwischen Magna und den Beschäftigten wird GM den Kaufvertrag nicht unterschreiben. Die Belegschaft will zehn Prozent der Opel-Anteile übernehmen und dies über Lohnabstriche finanzieren. Mit einem Lohnverzicht in einem Umfang von 265 Millionen Euro pro Jahr wollen die Mitarbeiter zur Sanierung des Unternehmens beitragen. Im Gegenzug verlangen die Betriebsräte weitgehende Mitbestimmungsrechte, was die Verlagerung und Schließung von Werken und den Abbau von Arbeitsplätzen angeht. Quelle und Welt 02.10.09 Forderungen von Arbeitnehmern und Gewerkschaften haben die Verhandlungen zur Opel-Übernahme durch Magna vorerst gebremst. Die Betriebsräte verlangen im Gegenzug für ihren Anteil von zehn Prozent an "NewOpel" Mitbestimmungsrechte am neuen Unternehmen, heißt es aus Unternehmenskreisen. "Ich will wissen, welchen Einfluss ich für mein Geld bekomme", sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person. Die Arbeitnehmer wollen künftig etwa bei geplanten Standortverlagerungen mitreden. Die Gespräche stockten derzeit, weil der österreichisch-kanadische Autozulieferer für die Opel-Werke in England, Belgien und Spanien keine schriftliche Zusage für einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen abgeben wolle. Auch die Forderungen der britischen Gewerkschaften behindern die Gespräche: Der Vorsitzende der Arbeitnehmerorganisation Unite, Tony Woodley, hatte am Donnerstag moniert, dass es immer noch keine Garantien für die langfristige Zukunft der englischen Werke in Ellesmere Port und in Luton gebe. Quelle und mehr Spiegel Online 01.10.09 Derzeit hake die Mitarbeiterbeteiligung noch an einer Zustimmung der Arbeitnehmervertretung in Bochum. Der Standort in Nordrhein-Westfalen wäre nach dem Magna-Sanierungsplan am stärksten von den Stellenstreichungen in Deutschland betroffen. Auch deshalb lehnen die Arbeitnehmervertreter einen Lohnverzicht in gleicher Höhe wie andere Werke ab, heißt es aus Verhandlungskreisen. Quelle und mehr FTD 30.09.09 Opel-Sparpaket biegt auf die Zielgerade: Die geplante Übernahme des Autobauers Opel durch den austro-kanadischen Zulieferer Magna steht kurz davor, eine wichtige Hürde zu nehmen. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen haben die Verhandlungen über einen geplanten Sanierungsbeitrag der Arbeitnehmer die Endphase erreicht. Ziel sei es, schon Anfang Oktober zu einem Ergebnis zu kommen. Quelle und mehr Handelsblatt 22.9.09 Die Belegschaft soll zehn Prozent an dem neuen Unternehmen halten und bietet dafür bis 2014 einen Verzicht auf jährlich 265 Mio. Euro an. Quelle und mehr: Handelsblatt 25.8.09 Die Opel-Belegschaft war am Dienstag Sturm gelaufen gegen vermeintliche GM-Pläne, das Europageschäft doch selbst zu behalten. Der Gesamtbetriebsratschef von Opel, Klaus Franz, warnte vor Werksschließungen. Aus Protest nahmen die 25 000 Opel-Beschäftigten ihren Verzicht auf das Urlaubsgeld zurück. Quelle: Handelsblatt 15.7.09 Der Autozulieferer Magna hat die Opel-Belegschaft mit neuen Sparforderungen konfrontiert. Wie unsere Zeitung aus Verhandlungskreisen erfuhr, sollen sowohl Betriebsrenten als auch Löhne im Falle einer Übernahme des kriselnden Autobauers durch Magna eingefroren werden. Außerdem verlangt der österreichisch-kanadische Konzern von der Opel-Belegschaft jährliche Einsparungen in Höhe von 350 Millionen US-Dollar, was 10 000 zu streichenden Stellen entspricht, sowie eine Leiharbeiter-Quote von bis zu 30 Prozent. Quelle: RP Online 27.6.09 Wiwo: Wie Opel die Mitarbeiter zu Miteigentümern macht: Den Opelanern sollen künftig zehn Prozent ihres Unternehmens gehören. Der ambitionierte Plan berührt Kernfragen der Marktwirtschaft und könnte Vorbild für andere angeschlagene Unternehmen sein. 11.6.09 Insgesamt wolle der kanadische  Zulieferer in den kommenden  Jahren  europaweit 11 600  Arbeitsplätze  streichen,  berichtet die  Tageszeitung „Die  Welt“ am  Donnerstag unter  Berufung auf den  vorläufigen  Geschäftsplan Magnas.  Bislang  sei davon ausgegangen  worden,  dass europaweit rund 10  000  Arbeitsplätze abgebaut werden  sollten, davon 2500 in  Deutschland.  Opel beschäftigt in  Europa 55 000  Mitarbeiter. Quelle: Focus 10.6.09 Der Schuss könnte kräftig nach  hinten  losgehen: Fiat war als  Opel- Investor  unbeliebt, weil  man bei den  Italienern zu  viele  Stellenstreichungen erwartet  hatte.  Nun deutet immer mehr  darauf hin,  dass  Magna nach  dem Einstieg bei  Opel auch  Produktion von  Deutschland ins  Ausland  verlagern  wird. Quelle: Handelsblatt 4.6.09 Eine Betriebsversammlung ist  gerade für Opel eigentlich nichts  Äußergewöhnliches mehr. Es  gab schließlich recht viele in den  vergangenen Monaten. Aber die  heutigen Versammlung war dann  doch sehr speziell: Schließlich  trat erstmals Magna-Chef Wolf  auf um zu erklären, wie es mit  Opel weitergehen soll - vor allem  auf Märkten außerhalb Europas.  Und da sieht es böse aus. Quelle und mehr: Handelsblatt 31.5.09 Arbeitnehmern sollen 10% der  Anteile  übernehmen. Quelle: FAZ

Betriebsräte

4.11.09 Die Opel-Arbeitnehmer wollen sich gegen den geplanten Verbleib des Rüsselsheimer Traditionskonzern im Konzernverbund von General Motors (GM) wehren. Die Arbeitnehmer werden nicht zur Finanzierung des „nicht tragfähigen“ GM-Konzepts für Opel beitragen, wie Klaus Franz, Vorsitzender des Opel-Konzernbetriebsrats am Mittwoch erklärte. Um die Rechte der Beschäftigten zu sichern, werden die Ansprüche aus den Tarifverträgen per sofort zur Auszahlung fällig gestellt. „Den Weg zurück zu General Motors werden wir nicht mitgestalten, sondern unsere klassische Schutzfunktion für die Belegschaften wahrnehmen.“ Nach früheren Agaben von Franz würde GM die Einforderung der aufgeschobenen Tariferhöhung und des Weihnachtsgelds mehr als 500 Millionen Euro kosten. Quelle und mehr: FAZ

Klaus Franz (Gesamtbetriebsrat)

Rainer Einenkel (Werk Bochum)

Harald Lieske Betriebsratschef Eisenach)

Pensionskasse

15.6.09 Geschacher um Opel-Pensionen: Zahlungen an aktuelle und künftige Rentner belasten die Opel-Bilanz. Der mögliche Anteilskäufer Magna würde diese gerne loswerden. Im Gespräch ist der Pensions-Sicherungs-Verein. Noch fühlt der sich aber gar nicht zuständig. Ein Fall von Erpressung? Quelle und mehr: FTD 7.6.09 So ist noch unklar, wer die  Pensionsverpflichtungen von Opel  an seine Mitarbeiter in Höhe von  fünf Milliarden Euro übernimmt. Quelle: Welt

Beteiligungs AG

5.6.09 Der Opel-Betriebsrat will mit einer  eigenen Firma in die  Verhandlungen über eine  Mitarbeiterbeteiligung an einer  neuen unabhängigen Opel- Gesellschaft gehen. „Der Gesamt-  und Konzernbetriebsrat der  Adam Opel GmbH hat in seiner  heutigen Sitzung einstimmig den  Beschluss gefasst, eine  Aktiengesellschaft zu gründen“,  teilte Gesamtbetriebsratschef  Klaus Franz am Freitag in  Rüsselsheim mit. Diese Gesellschaft solle im  Rahmen des angestrebten  Sanierungsprozesses bei Opel  nicht nur über die Beteiligung der  Arbeitnehmer verhandeln,  sondern auch langfristig „den  Beitrag der Arbeitnehmer und  Arbeitnehmerinnen verwalten“.  Die Beschäftigten sollten über die  Gesellschaft „mittelbar an ´New  Opel´ beteiligt werden“, teilte  Franz mit.  Quelle: Focus

Produktions- Standorte

Süddeutsche: Opel-Standorte in Europa - Wer? Was? Wo? 28.9.09 Einspruch aus Deutschland: Die deutschen Opelaner weisen Berichte zurück, die Werke in England und Spanien seien effizienter als die in Deutschland. Die Informationen sollen "bewusst lanciert und unseriös" sein. Franz widersprach am Sonntag einem Bericht der Londoner Financial Times, wonach englische und spanische Werke produktiver seien. Durch das von General Motors vorgegebene Produktionssystem sei die Fertigung weltweit angeglichen und die Produktivität damit auf demselben hohen Niveau. "Da bestehen nur minimale Unterschiede zu Toyota", sagte Franz. Quelle: Süddeutsche 26.9.09 Die Opel-Werke in England und Spanien sind einem Zeitungsbericht zufolge effizienter als die in Deutschland. Während im spanischen Saragossa Arbeiter durchschnittlich 19,5 Stunden und im englischen Ellesmere Port 23,2 Stunden brauchen, um ein Auto zusammenzubauen, sind es in Bochum 24,4 und in Rüsselsheim 33,1 Stunden. Das geht aus Daten der bisherigen Opel-Mutter General Motors hervor, die die Zeitung „Financial Times“ am Samstag veröffentlichte. Das Opel-Werk im englischen Luton, bei dem Gewerkschaften die Schließung fürchten, war demnach im vergangenen Jahr das viert-effizienteste in Europa. Die Angaben beziehen sich auf Dezember 2008. Die Montagezeit pro Auto ist einer der Faktoren, um die Produktivität eines Werkes zu bewerten. Allerdings geht aus den Daten nicht genau hervor, auf welche Modelle sich die Stundenzahl bezieht. Allgemein braucht es weniger Zeit, einen Corsa zusammenzubauen als einen größeren Wagen wie den Insignia. In Ellesmere Port wird beispielsweise der Astra gebaut, in Saragossa hauptsächlich die Modelle Corsa und Meriva.   Quelle und mehr: Handelsblatt 20.9.09 Magna hat laut einem Zeitungsbericht genaue Pläne für den Stellenabbau in Deutschland. Allein am Opel-Stammsitz in Rüsselsheim sollen demnach 1 817 Arbeitsplätze wegfallen, berichtet die "Welt am Sonntag". Sie beruft sich dabei auf ranghohe Verhandlungskreise. 1 100 Stellen davon entfielen auf die Verwaltung, der Rest auf die Produktion. Insgesamt sollen in Europa 10 560 Stellen wegfallen, davon 4 500 bei Opel in Deutschland. Unter den deutschen Werken sei Bochum am stärksten betroffen. Dort sei der Abbau von 2 045 Jobs geplant. Das Werk Eisenach bleibe von Stellenstreichungen verschont, da Produktionskapazitäten aus dem spanischen Saragossa nach Thüringen verlagert würden. Quelle und mehr: Handelsblatt 16.7.09 Wie der kanadisch-österreichische Autozulieferer und Rivale plant auch RHJ schmerzhafte Einschnitte. So soll das belgische Opel-Werk Antwerpen bereits im Frühjahr 2010 geschlossen und der thüringische Standort Eisenach für zwei Jahre stillgelegt werden, bevor 2012 dort die Produktion wieder anlaufen könnte. Die Arbeitsplätze in Eisenach sollen nahezu vollständig erhalten bleiben, dagegen stünden in Bochum, Rüsselsheim und Kaiserslautern rund 3 900 Arbeitsplätze vor dem Aus. Insgesamt plant RHJ einen Abbau von rund 10 000 Jobs in Europa. Quelle: Handelsblatt

Deutschland

22.9.09 Der mit öffentlichen Milliardenhilfen gestützte Geschäftsplan des Magna/Sberbank-Konsortiums sieht nach bisherigen Erkenntnissen vor, dass in den vier deutschen Werken 4500 der gut 25 000 Stellen wegfallen. Davon entfallen rund 2000 auf Bochum und mehr als 1800 auf Rüsselsheim. Dagegen berichtete die "FAZ" unter Berufung auf Unterlagen des Opel-Treuhandbeirats über den Geschäftsplan von Magna, in Bochum sollten bis 2011 knapp 2200 der zuletzt rund 4900 Arbeitsplätze abgebaut werden. Im Stammwerk Rüsselsheim sollten gut 1400 der rund 15 000 Arbeitsplätze wegfallen. Quelle und mehr: Handelsblatt 10.9.09 Alle deutschen Opel-Werke bleiben: Der Autobauer geht an den Zulieferer Magna. Die Treuhänder um Fred Irwin haben keine Einwände - und gute Nachrichten für die Mitarbeiter: Alle heimischen Standorte bleiben erhalten. Doch die IG Metall zeigt sich noch skeptisch. Quelle und mehr: FTD 10.6.09 Der kanadisch-österreichische  Autozulieferer Magna will nach  vollzogener Opel-Übernahme laut einem  Pressebericht einen Teil der Produktion  ins Ausland verlagern. Betroffen sei die  Fertigung von Motoren und Getrieben,  schreibt die "Frankfurter Allgemeine  Zeitung" unter Berufung auf ein Schreiben  des Bundeswirtschaftsministeriums vom  5. Juni an den Haushaltsauschuss des  Bundestages. Quelle: Handelsblatt

Kaiserslautern (3.500 Mitarbeiter)

Eisenach (1.900 Mitarbeiter), Matthias Doht (OB Oberbürgermeister Eisenach)

Bochum (5.300 Mitarbeiter), Tillmann Neinhaus (Chef der IHK Bochum)

Rüsselsheim (Hessen) (18.300 Mitarbeiter)

Europa

19.8.09 Der Bieterkampf um Opel spaltet die Belegschaft des Autobauers in Europa. Während die Opelaner in Deutschland hinter Magna stehen, favorisieren Gewerkschaften in Spanien und Großbritannien das Angebot von RHJ. Quelle und mehr: FTD

Polen, Gleiwitz

Spanien, Figueruelas (nahe Saragossa)

Belgien, Werk Antwerpen

Österreich

Großbritannien (Vauxhall)

Bundesländer

22.7.2009 Auch die Regierungschefs der Bundesländer mit Opel-Standorten fordern GM auf, unverzüglich die Vertragsverhandlungen mit Magna zu einem Abschluss zu bringen. „Die Ministerpräsidenten der beteiligten Länder haben sich heute abgestimmt und sind weiter der Meinung, dass wir mit Magna einen bevorzugten Bieter haben. Wir haben zur Kenntnis genommen, dass GM den Bieterprozess noch einmal eröffnet hat, kommen aber auch nach erneuter Prüfung zu dem Ergebnis, dass Magna der bevorzugte Bieter bleibt“, sagte Hessens Ministerpräsident Roland Koch dem Handelsblatt. „Wir befürworten Magna unter anderem, weil es GM Europa ermöglicht, ein eigenes Gesicht für Europa zu entwickeln“, so Koch weiter. „Wir bitten GM, den Wettbewerb der Bieter jetzt zu beenden, denn einen solchen Dauerwettbewerb verträgt Opel nicht endlos. Wir erwarten einen Abschluss der Verhandlungen mit Magna. Wir sind der Meinung, dass man jetzt rasch die Finanzverhandlungen mit diesem einen Bieter zu Ende führen sollte. Die notwendigen Umstrukturierungsmaßnahmen sollten unmittelbar nach der Unterschrift beginnen.“ Koch betonte, dass die Ministerpräsidenten, die die Konzepte am Mittwochvormittag in einer Telefonschaltkonferenz verglichen haben, in zwei wichtigen Punkten Nachbesserungen verlangen. „Im Wesentlichen geht es uns um zwei Nachbesserungen – eine muss Magna erfüllen, die andere GM. Magna muss deutlicher als in seinem derzeitigen Angebot sicherstellen, dass – außer an die GM-Europa-Fabrik in St. Petersburg kein Geld aus dem GM Europa-Verbund nach Russland fließt“, sagte Koch dem Handelsblatt. „Wir wollen sicherstellen, dass Gelder der deutschen Steuerzahler im europäischen Kontext verbleiben und nicht nach Russland, die USA oder China fließen.“ Die andere Forderung der Ministerpräsidenten richtet sich an GM in den USA. „GM muss vertraglich zusichern, dass GM Europa künftig auch eigenständig Produkte in Europa entwickeln kann, ohne dass dann Strafgebühren an GM in den USA fällig werden“, so Koch. „Nach der bislang geltenden Regelung müsste GM Europa Strafen zahlen, würde es in Europa einen in Europa entwickelten Motor - und nicht das Modell aus den USA - in ein Auto einbauen. Das darf künftig nicht so sein. Zur einer weitest möglichen Trennung gehört, dass komplett eigenständige Entwicklungen in Europa möglich sein müssen, wobei dies natürlich nicht im Grundsatz gegen eine weitere Zusammenarbeit mit GM spricht.“ Quelle und mehr Handelsblatt 13.07.09 Aus den vier Bundesländern mit Opel-Standorten und vom Betriebsrat des Rüsselsheimer Autobauers kommen Vorbehalte gegen einen Einstieg des Finanzinvestors. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) sowie Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) äußerten große Skepsis. Auch Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz wandte sich gestern in einer Mitteilung an die Mitarbeiter gegen RHJ. „RHJ ist ein Finanzinvestor, der Opel so schnell wie möglich wieder an GM verkaufen wird und im Interesse von GM handelt“, kritisierte der Betriebsrat. Quelle: Handelsblatt

Hessen

31.5.09 Der Haushaltsausschuss des hessischen  Landtags stimmte am Sonntag in  Wiesbaden ohne Gegenstimme dem  Landesanteil in Höhe von 447 Millionen  Euro zu. Dies ist die mit Abstand größte  Bürgschaft aller Bundesländer mit Opel- Standorten. Im südhessischen  Rüsselsheim befindet sich das Opel- Stammwerk mit der höchsten Zahl an  Beschäftigten des Konzerns in  Deutschland. Quelle: FAZ

Roland Koch (CDU)

Wirtschaftsminister Dieter Posch

Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD)

Haushalts- und Finanzausschüsse

McKinsey (Berater, Gutachten)

NRW

Auch der Haushalts- und Finanzausschuss  des Düsseldorfer Landtags stimmte einer  Bürgschaft einstimmig zu. Damit wird  Nordrhein-Westfalen für 150 Millionen der  insgesamt 1,5 Milliarden Euro  umfassenden Opel-Hilfe von Bund und  Ländern bürgen. Der stellvertretende  Ministerpräsident Andreas Pinkwart (FDP)  unterstrich, dass die NRW-Hilfe verknüpft  sei mit der Sicherung von Arbeitsplätzen im  Bochumer Opel-Werk. Regierungschef  Jürgen Rüttgers (CDU) geht davon aus,  dass in Bochum etwa 1800 von derzeit  rund 5170 Stellen abgebaut werden. Quelle: FAZ

Jürgen Rüttgers (CDU)

Bochum

Haushalts- und Finanzausschüsse

Rheinland-Pfalz

31.5.09 In Rheinland-Pfalz mit dem Opel-Werk in  Kaiserslautern waren bereits vorher alle für  die Landesbürgschaft benötigten  Zustimmungen erteilt worden. Das Land  werde über die Investitions- und  Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) für gut  100 Millionen Euro bürgen, sagte  Ministerpräsident Kurt Beck. Quelle: FAZ

Kurt Beck (SPD

Thüringen

31.5.09 Das Land Thüringen wird sich nach den  Worten von Ministerpräsident Dieter  Althaus mit rund 52 Millionen Euro an der  Absicherung des Brückenkredits für Opel  beteiligen. In einer in Erfurt veröffentlichten  Erklärung begrüßte der CDU-Politiker die  Einigung über das Treuhandmodell für den  Autobauer als „positives Signal für  Thüringen und speziell für Opel in Eisenach  und die vielen Zulieferbetriebe“. Quelle: FAZ

Dieter Althaus (CDU)

Jürgen Reinholz (Wirtschaftsminister)

Treuhandgesellschaft (hält bis zur Übernahme durch Investoren 65% der Anteile an Opel).

7.11.09 Die vier Ministerpräsidenten der Bundesländer mit Opel-Standorten beriefen das Treuhand-Mitglied Dirk Pfeil ab. Begründet wurde diese in einem Schreiben an Pfeil mit der "Unmöglichkeit weiter vertrauensvoll zusammenzuarbeiten". Pfeil hatte sich kritisch über die Opel-Politik von Bund und Ländern geäußert. Nach Informationen der WELT wurde Pfeil Donnerstagmorgen von Hessens Wirtschaftsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) über seinen Rauswurf informiert. Daraufhin schrieb Pfeil eine SMS an Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU). "Lieber Herr Koch, es bedarf heute keines Gespräches. Die Konsequenz, mit der Sie einen Fehler nach dem anderen machen, ist bewundernswert. Mfg Pfeil." Nachfolger Pfeils wird der nordrhein-westfälische Wirtschaftsstaatsekretär Jens Baganz (CDU). Quelle und mehr: Welt 22.10.09 Auch die Treuhand, in der die Anteile an dem deutschen Traditionsunternehmen bis zu dessen Verkauf formal geparkt sind, zögert, der EU-Kommission den gewünschten Brief zu schicken. Im fünfköpfigen Beirat der Opel-Treuhand wird nach Informationen des "Handelsblattes" um eine Formulierung des Schreibens gerungen, in dem das Gremium Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zur Guttenberg (CSU) versichern soll, dass die gewünschten Milliarden vom Staat nicht an den Zuschlag für Magna gebunden sind. Als das Gremium im September über das Geschäft abstimmen sollte, war das Votum der beiden GM-Manager in der Treuhand ausschlaggebend. Sie hatten sich für Magna ausgesprochen. Nun allerdings zögert das GM-Management in Detroit selbst, die jetzt nötige Bestätigung an EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes zu schicken. Quelle und mehr FTD Die Treuhandgesellschaft ist die GM Europe Trust GmbH & Co. KG. Sie wurde aus einer bereits am 11. März 2009 als deutsche Kommanditgesellschaft in das Handelsregister des Amtsgerichts Tostedt eingetragenen Vorratsgesellschaft gegründet. Die Änderung der Firma in GM Europe Trust GmbH & Co. KG wurde am 11. Juni 2009 zur Eintragung in das Handelsregister angemeldet. Es wurden insgesamt zwei Geschäftsanteile an der Adam Opel GmbH, Rüsselsheim, an die Treuhandgesellschaft übertragen. Diese beiden Geschäftsanteile vermitteln eine Beteiligung von 65 Prozent an der Adam Opel GmbH und damit – mittelbar und nach Maßgabe der von Adam Opel GmbH gehaltenen Beteiligungsquote – eine entsprechende Beteiligung an den Tochterunternehmen der Adam Opel GmbH. Quelle: Deutscher Bundestag Drucksache 16/13798 v. 17.7. als Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der FTP Grafik des Gremiums: Handelsblatt 11.9.09 Die von der Bundesregierung in die Opel-Treuhand entsandten unabhängigen Fachleute bezweifeln die Tragfähigkeit des Magna-Übernahmekonzeptes für Opel. Deshalb haben sie am Donnerstagnachmittag in Berlin nicht für den Verkauf gestimmt. Die drohende Pattsituation im Beirat mit vier stimmberechtigten Mitgliedern wurde nur aufgelöst, weil einer der beiden deutschen Vertreter sich der Stimme enthielt. Das reichte für einen Mehrheitsbeschluss mit den beiden Ja-Stimmen der GM-Vertreter. Quelle und mehr FAZ 10.9.09 Die Opel-Treuhand hat den Verkauf des Autobauers an den Zulieferer Magna und die russische Sberbank genehmigt. Das teilte das Gremium am Donnerstag in Berlin mit. Damit sei der Weg frei für eine erfolgreiche Zukunft der Traditionsmarken Opel und Vauxhall. Quelle und mehr: FTD 27.8.09 Die Treuhand für Opel ist juristisches und wirtschaftliches Neuland. Es existiert kein Vorbild. "Das ist keine übliche Treuhandschaft", sagte ein Beteiligter. Es gehe vor allem um den politischen Willen, ein Großunternehmen zu retten. Das Modell baut auch für den Fall vor, dass Opel in den nächsten Monaten zahlungsunfähig werden könnte. In einem solchen Fall würde zweifelsfrei deutsches Insolvenzrecht angewendet, wodurch die Abwicklung vereinfacht und beschleunigt würde. Opel besitzt außer in Deutschland auch Werke in anderen europäischen Ländern wie etwa Spanien und Großbritannien. Entsprechend empfindlich ist die Machtbalance in dem Gremium. Zwei Mitglieder des Beirates sollen die Interessen von Bund und Ländern wahrnehmen. Einer von ihnen kommt aus der Wirtschaft: Der ehemalige Continental-Chef Manfred Wennemer sitzt in dem Beirat Seite an Seite mit dem Frankfurter FDP-Politiker Dirk Pfeil. Der ehemalige Vizepräsident des hessischen Landtags ist studierter Betriebswirt und hat Erfahrung als Unternehmensberater sowie als Insolvenzverwalter. Quelle und mehr: FTD 7.8.09 Mitglieder der Opel-Treuhand haben die Einflussnahme der Bundesregierung und der vier beteiligten Bundesländer auf den Verkaufsprozess der GM-Tochter scharf kritisiert. Das Gremium, das bis zu einem Verkauf 65 Prozent der Opel-Anteile hält und verwaltet, stünde unter massivem Druck seitens der Politik. Dies erschwere eine objektive und sachgerechte Entscheidung, sagte Treuhänder Dirk Pfeil dem Nachrichtenportal WELT ONLINE. „Ich habe den Eindruck dass hier politische Interessen über betriebswirtschaftliche Interessen gestellt werden. Aber für eine politische Lösung haben wir keinen Auftrag. Wir sollen einen Weg finden, der der beste für den deutschen Steuerzahler sowie für das Unternehmen und die Arbeitsplätze dort ist“, so Pfeil. Auch andere Mitglieder der Treuhand kritisieren den politischen Druck aus Deutschland. Bund und Länder hatten sich mehrfach dafür ausgesprochen, dass der Autozulieferer Magna den Zuschlag für Opel erhält. In der Treuhand bewertet man das Angebot Magnas aber überwiegend kritisch. „Derzeit ist es nicht klar, wie der Abfluss von Know-how Opels beispielsweise nach Russland verhindert werden kann“, sagte ein Treuhand-Mitglied. Ein anderes Mitglied sagte: Ripplewood kostet den Steuerzahler weniger Geld, das spricht für den Finanzinvestor. Ändert Magna sein Konzept nicht grundlegend, werde ich für Ripplewood stimmen.“ Quelle und mehr: Welt 23.7.09 Der Streit um den Opel-Verkauf dürfte sich damit noch eine Weile hinziehen - denn auch innerhalb der deutschen Position treten derzeit Risse zutage. Mit ihrem Plädoyer für Magna findet die Bundesregierung derzeit keine Unterstützung bei den eigenen Gewährsmännern, meldete Reuters. Die beiden von Bund und Ländern bestellten Vertreter im Beirat der Opel-Treuhand teilen nicht die Präferenz der Regierung für den kanadischen Zulieferer, erfuhr die Nachrichtenagentur von Personen aus dem Umkreis der Verhandlungen. Das Wirtschaftsministerium wollte dies am Donnerstag nicht bestätigen und verwies auf die Vertraulichkeit der Gespräche. Quelle: FTD 22.7.09 Auch der Beirat der Opel-Treuhand, die derzeit 65 Prozent der Anteile am Autobauer hält und den Verkaufsprozess überwacht, wolle sich noch nicht schnell festlegen. Die Opel-Treuhand, ohne deren Zustimmung kein Verkauf möglich ist und in der jeweils zwei Vertreter der deutschen und der amerikanischen Seite sitzen, hatte immer wieder betont, dass die Auswahl allein nach kaufmännischen Kriterien erfolgen werde. Quelle: Handelsblatt 20.7.09 Sobald sich GM intern für einen Investor entschieden hat, ist noch einmal die deutsche Seite am Zug. So wird sich voraussichtlich Mitte der Woche die Opel-Treuhand, die 65 Prozent der Opel-Anteile hält und das Investorenverfahren überwacht, mit den Konzepten der Interessenten befassen. Ohne Zustimmung der Treuhand kann ein Opel-Verkauf nicht erfolgen. In Verhandlungskreisen wird deshalb betont, dass eine Einigung noch mehrere Tage dauern könnte. Denn die Treuhand setzt sich paritätisch aus zwei deutschen Vertretern und zwei Repräsentanten von GM zusammen. Dort könnte es demnach zu einer Kraftprobe kommen. Für GM sei ein Geschäft mit RHJ einfacher, heißt es. Der Vorsitzende der Opel-Treuhand, der Präsident der amerikanischen Handelskammer in Deutschland, Fred Irwin, hatte sich ausdrücklich kein eigenes Stimmrecht ausbedungen, um knappe Mehrheiten zu vermeiden. Doch bisher agierten beide Seiten in dem Gremium in enger Abstimmung, wie Teilnehmer versichern.   Quelle: Handelsblatt 16.7.09 In Kreisen der Opel-Treuhand, die derzeit 65 Prozent am Autobauer hält und den Verkaufsprozess überwacht, hieß es, die Konzepte von RHJ und Magna seien am unteren Rande dessen, was betriebswirtschaftlich notwendig sei. "Mein Eindruck ist, dass RHJ derzeit vorne liegt", verlautet aus Kreisen der Opel-Treuhand. Auch die chinesische BAIC-Gruppe bemüht sich um Opel. Quelle: Handelsblatt 29.6.09 Die Opel-Treuhandgesellschaft sieht keinen Zeitdruck, um für den angeschlagenen Autohersteller einen neuen Hauptgesellschafter neben dem bisherigen Mutterkonzern General Motors (GM) zu finden. Das Unternehmen stecke momentan "nicht in einer Notsituation". Alle Lieferanten würden bezahlt, sagte der Vorsitzende des Treuhand-Beirats, Fred Irwin, am Montag. Quelle: Süddeutsche 17.6.09 Die Opel-Treuhandgesellschaft will spätestens Mitte Juli konkrete Vereinbarungen zur Übernahme des Autobauers präsentieren. Ziel sei es, eine für Opel, GM und die Bundesregierung wirtschaftlich sinnvolle Lösung zu finden, hieß es aus Verhandlungskreisen. Beim Verkauf sei man nicht ausschließlich auf Magna fixiert. Auf die Treuhandlösung hatten sich die Opel-Mutter GM, die US-Regierung und die Bundesregierung verständigt. Die Gründung der Gesellschaft war notwendig geworden, um Opel vor der Insolvenz von GM abzuspalten. Die Gesellschaft überwacht den Verkaufsprozess. Dabei hat sie auch ein Auge auf die Verwendung des Überbrückungskredits von Bund und Ländern. Die Treuhänder greifen nicht in das Tagesgeschäft des Autobauers ein, müssen aber bei wichtigen Entscheidungen wie größeren Investitionen und im Rahmen des Verkaufprozesses mit einbezogen werden. Beim Verkauf sei man nicht ausschließlich auf Magna fixiert, sagte ein Mitglied des Treuhandbeirates gestern. Ziel sei es vielmehr, eine für Opel, GM und die Bundesregierung wirtschaftlich möglichst sinnvolle Lösung zu finden. Quelle und mehr Handelsblatt 28.5.09 Die Amerikaner wollen offensichtlich  bei der Sanierung der Branche im  eigenen Land die  Auslandsbeteiligungen  weitestgehend aus den Füßen  haben, aber ihr Mitspracherecht nicht   aufgeben. Daher lehnen sie  grundsätzlich das deutsche  Treuhandmodell ab. Quelle: FTD 27.5.09 Mit der Treuhandlösung für Opel und  einer in weiten Teilen beschlussreifen  Überbrückungsfinanzierung soll Zeit  gewonnen werden, um einen Investor  zu finden. Im Treuhänderausschuss  sitzen nach Handelsblatt- Informationen aus  Unternehmenskreisen jeweils zwei  Vertreter des Bundes und von GM  sowie ein fachlich versierter Jurist.  Favorit dafür ist nach Informationen  aus Beraterkreisen ein Experte der  auf Insolvenzfälle spezialisierten  Kanzlei Wellensiek. 35 Prozent der  Holding-Anteile soll beim  Treuhandmodell GM halten, 65  Prozent der Treuhänder. Ein Investor  soll später die 65 Prozent  übernehmen. Quelle und mehr: HB

Berater

Alfred Hagebusch (Geschäftsführer Treuhand/Kanzlei Wellensiek)

Eric Stevens (Co-Geschäftsführer Treuhand, GM-Europa-Vizechef)

Beirat

31.7.09 Zukunft von Opel - Die das letzte Wort haben Noch stehen sie nicht im Rampenlicht. Doch schon bald müssen die Opel-Treuhänder über Milliarden an Steuergeld entscheiden – und über die Zukunft des Autobauers. Das Quintett um den Vorsitzenden Fred Irwin sitzt im Beirat der Treuhand-Gesellschaft, die seit dem Mai 65 Prozent an Opel hält. Die Herren treffen sich regelmäßig. Man tausche sich aus, diskutiere die Optionen, heißt es. "Der Redebarf ist derzeit groß", sagt einer, der die Unterhändler kennt. Schon bald muss die Gruppe entscheiden, was mit dem deutschen Autobauer Opel und seinen 25.000 Mitarbeitern geschieht. Oft ist derzeit die Rede davon, die letzte Entscheidung über den Verkauf von Opel liege in Berlin. Mal heißt es, das letzte Wort habe das Management in Detroit. Rein formal entscheiden fünf Männer aus Deutschland und den USA darüber, wie es mit Opel weiter geht. Quelle und mehr Zeit  

Fred Irwin (Beiratsvorsitzender, Präsident US-Handelskammer)

Manfred Wennemer (Vertreter der Bundesregierung)

Dirk Pfeil (Vertreter der Bundesländer; Insolvenzverwalter)

Jens Baganz (CDU)

Enrico Digirolamo (GM-Finanzchef für Europa)

John Smith (GM-Vizepräsidenten)

KfW wg. Bürgschaft

Leitung/Entscheidung und Organisation

Dr. Ulrich Schröder [Vorsitzender des Vorstands]

Verwaltungsrat, Peer Steinbrück, Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, diverse weitere Vertreter aus Politik und Wirtschaft

Präsidialausschuss, Heinrich Haasis (Präsident DSGV), Roland Koch, Dr. Michael Meister (MdB), Franz-Josef Möllenberg Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, Hanns-Eberhard Schleyer Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks

Mittelstandsrat

Organisationsstruktur

EU-Verbindungsbüro

Hilfsprogramme

KfW-Sonderprogramm 2009 für mittelständische Unternehmen

KfW-Kreditprogramm für größere Unternehmen

KfW-Kredite für Konsortialfinanzierungen

Bürgschaftsprogramm

Wirtschaftsfonds Deutschland

14.9.09 Die Garantien in Höhe von mehreren Milliarden Euro sollen aus dem Kredit- und Bürgschaftsprogramm der Bundesregierung kommen. Diesen "Wirtschaftsfonds Deutschland" hatte die EU genehmigt. Die Hilfen würden in diesem Rahmen gewährt, sagte Wilhelm. Der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes sagte dagegen, die Kommission bestehe auf einer Prüfung der Staatshilfen. In anderen EU-Ländern mit Opel-Standorten regt sich Widerstand gegen die deutschen Hilfen. Quelle und mehr: Handelsblatt

Bürgschaftsausschuss Bund/Land

Lenkungsausschuss Unternehmensfinanzierung

Die Tätigkeit des  "Wirtschaftsfonds  Deutschland" soll  durch einen  "Lenkungsrat  Unternehmensfinanzierung" begleitet  werden, der sich  aus  Persönlichkeiten  mit besonderen  Erfahrungen in  Wirtschafts- und  Finanzfragen  zusammensetzt.  Der  "Lenkungsrat  Unternehmensfinanzierung" spricht  Empfehlungen  gegenüber dem  "Lenkungsausschuss  Unternehmensfinanzierung" aus. Quelle: 

Lenkungsausschuss Unternehmensfinanzierung

Staatssekretär BMWi

Staatssekretär BMF

Staatssekretär BMJ

Haushaltsausschuss des Bundestages

31.5.09 Auch in Berlin tagte der  Haushaltsausschuss des Bundestages.  Das Rettungskonzept der Bundesregierung  für Opel stieß dort trotz Bedenken auf  weitgehende Zustimmung. Eine  Entscheidungsbefugnis hatte das Gremium  nicht. Der haushaltspolitische Sprecher der  FDP-Bundestagsfraktion, Jürgen Koppelin,  sagte im Anschluss an die Sitzung, nach  der Erläuterung durch die  Regierungsmitglieder sehe auch er „eine  Chance für Opel, allerdings auch erhebliche  Risiken“. In der nicht-öffentlichen Sitzung traten nach  Angaben von Teilnehmern tiefgreifende  Differenzen zwischen Union und SPD  zutage. Vertreter der Opposition  berichteten nach der gut dreistündigen  Sondersitzung, Finanzminister Peer  Steinbrück (SPD) und Wirtschaftsminister  Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hätten  sich über die Risiken des am Vortag  gefundenen Rettungskonzepts gestritten.  Die beiden Minister selbst sagten nach der  Sitzung nichts dazu. Quelle: FAZ

Steffen Kampeter

PricewaterhouseCoopers

6.10.09 Die Beratungsgesellschaft PwC hat im Konzept des designierten Opel-Eigners Magna erhebliche Risiken ausgemacht. In Verhandlungskreisen hieß es am Dienstag, die Berater kämen zu dem Ergebnis, dass die Absatzplanung eine große Herausforderungen darstelle und ein „außerordentliches Risiko für Planverfehlungen“ berge. Aus Sicht der Gesellschaft, die im Auftrag der Bundesregierung arbeitet, ist das Sanierungskonzept somit „nicht besonders robust“, es umfasse zu wenig Spielraum für Abweichungen nach unten. Grundsätzlich hält PwC den Plan aber für tragfähig. Ein positives Fortführungsgutachten der Berater ist Voraussetzung dafür, dass Staatshilfen an Opel fließen können. Quelle und mehr: Handelsblatt 11.6.09 Interessantes Dossier in der Wirtschaftswoche zur Rolle der Wirtschaftsprüfer bei den Empfehlungen für oder gegen Staatshilfe Wie sich PwC und KPMG die Bälle zuspielen  

Bundesregierung

4.11.09 Die Regierung sehe in der GM-Entscheidung eine "Kehrtwende, die nicht unbedingt nachvollziehbar ist" und erwarte vom US-Konzern zügig einen Plan zur Sanierung des Autoherstellers Opel, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm an diesem Mittwoch ungewohnt undiplomatisch. Die Regierung werde darauf dringen, dass für die Opel-Standorte auch bei den GM-Plänen "dennoch gute Perspektiven entstehen können". Um den weiteren Prozess halbwegs unter Kontrolle zu behalten, will die Kanzlerin offenbar auf höchster Ebene Kontakt zur US-Regierung suchen. Wilhelm sagte, er könne sich vorstellen, dass Merkel und US-Präsident Barack Obama bald miteinander telefonieren. Während des Besuchs von Merkel in den USA am Dienstag habe es "keinerlei Anhaltspunkt" gegeben, dass sich die US-Regierung mit der Angelegenheit befasst habe. Quelle und mehr: Spiegel Online Die Bundesregierung reagierte enttäuscht auf den geplatzten Verkauf. „Die Bundesregierung bedauert die Entscheidung des Verwaltungsrates von General Motors, Opel nun in eigener Regie zu restrukturieren und im Konzern zu behalten“, erklärte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm. Damit sei ein Investorenprozess abgebrochen worden, der über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten von allen Beteiligten intensiv geführt worden sei. Das bis zuletzt auch von GM favorisierte Konzept des kanadischen Zulieferers Magna und dessen russischen Partners Sberbank habe eine überzeugende industrielle Logik gehabt. Quelle: Focus "Mit dieser Entscheidung ist ein Investorenprozess abgebrochen worden, der über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten von allen Beteiligten - einschließlich GM - intensiv geführt wurde", erklärte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm in der Nacht zum Mittwoch. Das bis zuletzt auch von General Motors  favorisierte Konzept des österreichischen Zulieferers Magna  und der russischen Sberbank  zeichne sich durch eine "überzeugende industrielle Logik" aus Quelle: Manager Magazin 3.11.09 Nun könnte der Kampf um Opel neu eröffnet werden. Wie sich die Bundesregierung dabei verhalten wird, ist noch offen. Denn das bei Opel federführende Wirtschaftsministerium hat mit dem FDP-Politiker Rainer Brüderle erst kürzlich eine neue Führungsspitze erhalten. Brüderle liegen zudem nach Informationen dieser Zeitung schon Pläne für einen Verbleib von Opel bei GM vor. Für diese Lösung würden staatliche Kredite von 2,5 bis 3 Milliarden Euro benötigt. Dagegen wäre der Verkauf an Magna für den Steuerzahler deutlich teurer gewesen. Dies hätte Staatskredite über insgesamt 4,5 Milliarden Euro erfordert. Um den Verbleib von Opel bei GM mit Staatskrediten zu unterstützen, müsste die Bundesregierung allerdings völlig neue Beschlüsse fassen. GM selbst hatte schon mehrfach Pläne geschmiedet, um Opel behalten zu können. Für die Sanierung in Eigenregie fehlte dem Konzern jedoch das Geld. Die amerikanische Regierung, der 60 Prozent von GM gehören, will keine zusätzlichen Steuergelder mehr in das Unternehmen stecken.     Quelle und mehr: FAZ 25.10.09 Die Bundesregierung und der US-Konzern stecken in einem juristischen Dilemma. Damit die EU-Kommission die Staatshilfen für Opel genehmigen kann, muss Berlin verbindlich erklären, dass man GM nicht zur Entscheidung für Magna gedrängt oder gezwungen habe. GM wiederum muss sich gegen mögliche Kläger absichern und will daher nichts erklären, was später widerlegt werden könnte. Quelle und mehr FTD 17.10.09 Die Bundesregierung geht nach SPIEGEL-Informationen davon aus, dass der Verkauf von Opel wie geplant über die Bühne geht - trotz massiver Bedenken aus Brüssel. Regierungsvertreter räumen jedoch ein, dass ein Brief von EU-Kommissarin Neelie Kroes die Situation "nicht gerade vereinfacht hat". Quelle und mehr: Spiegel Online 7.10.09 Nach Informationen aus Regierungskreisen hat die Bundesregierung ihre Zusage über milliardenschwere Staatshilfen für Opel unter einen Finanzierungsvorbehalt gestellt. Demnach will Berlin die Mittel nur zahlen, wenn sich außer Deutschland auch andere EU-Staaten mit Opel-Standorten zur Beteiligung an der Finanzierung verpflichten. Eine rasche Einigung darauf gilt aber als unwahrscheinlich. Deswegen heißt es in Berlin, dass die Bundesregierung sich ein Rücktrittsrecht von ihren Finanzierungszusagen einräumen lasse. Damit könnten die Staatshilfen gestoppt werden, sollte die Unterstützung der EU-Partner ausbleiben. Der designierte Käufer Magna müsse selbst wissen, ob er damit leben könne. Ein Sprecher von Magna wollte die Informationen gestern nicht kommentieren. In Unternehmenskreisen hieß es, an der Vertragsunterschrift Anfang nächster Woche werde festgehalten. Quelle und mehr: Handelsblatt 3.10.09 In der Auseinandersetzung um die geplante Schließung des Opel-Werks in Antwerpen verschärft die Bundesregierung den Ton. In dem Entwurf eines Antwortschreibens an die EU-Kommission erklärt sie laut einer Vorabmeldung des „Spiegels“, dass „nach übereinstimmender Meinung der Standort wirtschaftlich nicht tragfähig ist“. In ihrer Antwort verweise die Bundesregierung darauf, dass neben dem Magna-Konzept auch die Pläne von General Motors und das abgelehnte Angebot des Finanzinvestors RHJI die Schließung von Antwerpen vorgesehen hätten, berichtete das Blatt. Nach den Daten des ursprünglichen Restrukturierungsplans von GM sei „Antwerpen derzeit das Werk mit der geringsten technischen Kapazitätsauslastung aller Opel-Standorte“. Mit 2.818 Dollar lägen die Herstellungskosten pro Fahrzeug dort fast 70 Dollar höher als in Bochum. Daher sei die Aussage, das belgische Werk sei effizienter, „nicht nachzuvollziehen“. Zudem habe das Werk in Bochum „für den Markenauftritt von Opel erhebliche Bedeutung“. So entfalle fast ein Viertel des westeuropäischen Absatzes auf Deutschland, dies sei das Fünffache der Verkäufe in Belgien. Die Schließung von „Opels geschichtsträchtigem Werk in Bochum“ könnte zu Absatzeinbrüchen in Deutschland führen und hätte „extrem negative Auswirkungen für das gesamte Unternehmen“. Das entsprechende Risiko sei in Belgien hingegen „sehr limitiert“. Quelle und mehr Welt 24.9.09 Angesichts wachsender Kritik am Rettungsplan für Opel drückt die Bundesregierung nun aufs Tempo. Bereits in zwei Wochen wolle die Regierung die Fragen der EU-Kommission zu den geplanten Staatshilfen beantworten, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Peter Hintze (CDU) in Brüssel. Bis Ende November soll dann auch eine Einigung mit allen von der Opel-Krise betroffenen Ländern erreicht werden. Allerdings habe bisher noch kein Land zugesagt, sich an der Finanzierung des insgesamt 4,5 Mrd. Euro teuren Rettungsplans zu beteiligen, räumte Hintze ein.   Quelle und mehr: Handelsblatt 12.9.2009 die Bundesregierung rechnet nach SPIEGEL-Informationen mit erheblichen Schwierigkeiten, den Magna-Deal bei der EU-Kommission durchzubekommen. So sei zu befürchten, dass andere Mitgliedsländer mit Opel-Standorten, zum Beispiel Großbritannien, Belgien oder Polen, in Brüssel Beschwerde gegen die großzügig bemessenen deutschen Beihilfen einlegen. Sie überschreiten mit 4,5 Milliarden Euro zudem die zulässige Größenordnung. Als Obergrenze gilt für gewöhnlich die Lohnsumme, die bei Opel aber geringer ausfällt. Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) sieht hingegen "keine gravierenden Hindernisse" mehr. Er machte gleichzeitig klar, dass es für Opel über die bereits zugesagten 4,5 Milliarden Euro hinaus keine zusätzlichen staatlichen Finanzspritzen geben werde. Magna wisse dies.   Quelle und mehr: Spiegel Online 10.9.09 Aus Berliner Koalitionskreisen hieß es: "Wir haben jetzt eine Lösung, die den Wahlkampf der Kanzlerin nicht belastet. Ob Magna die Auflagen von GM erfüllen kann, wird vor dem Wahltag wohl nicht zu klären sein. Danach sieht man weiter." In Berlin war zuvor spekuliert worden, GM könnte eine Entscheidung über die Zukunft von Opel verschieben, um die Bundestagswahl am 27. September nicht zu belasten. Die Bundesregierung hatte sich früh auf Magna als Investor festgelegt. Quelle: Handelsblatt 9.9.09 Im Ringen um Opel gibt sich die Bundesregierung geschlagen. Man rechne nicht mehr mit einem Votum von General Motors für Magna, sagten mehrere hochrangige Regierungsvertreter der FTD. "Die wollen einfach die Russen nicht", erklärte eine mit den Verhandlungen vertraute Person. Wie es künftig mit Opel weitergehe, sei ungewiss. Offiziell zeigt sich Berlin aber weiter zuversichtlich, den gewünschten Verkauf des Autobauers an den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna und die russische Sberbank doch noch durchsetzen zu können. Ein Scheitern Magnas wäre für die gesamte deutsche Politik eine große Blamage. Seit drei Monaten drängen Bund und Länder die Amerikaner, ihre Mehrheit an Opel an das Magna -Konsortium zu verkaufen. Quelle und mehr: FTD 8.9.09 Auch innerhalb der Bundesregierung sieht man inzwischen kaum mehr Chancen, dass sich der Verwaltungsrat für einen Einstieg des Duos Magna/Sberbank aussprechen könnte. „Die Signale gegen das Sanierungskonzept von Magna verdichten sich“, hieß es am Montag in Regierungskreisen. Quelle und mehr: Handelsblatt 28.8.09 Nach wachsender Kritik am Opel-Kurs der Bundesregierung haben Kanzlerin Merkel und ihre Vize Steinmeier ein Machtwort gesprochen. Der Bund werde in den kommenden Tagen mit General Motors nur über die finanzielle Absicherung bei einem Einstieg des kanadisch-österreichischen Investors Magna sprechen. Zudem mahnte die Kanzlerin im Handelsblatt-Interview bei der amerikanischen Opel-Mutter eine zügige Lösung an. Das Machtwort der Kanzlerin richtet sich aber auch an Mitglieder ihrer eigenen Regierungsmannschaft. Offenbar zieht die Regierung beim Opel-Poker nur noch nach außen an einem Strang. Wie der Kampf um Opel ausgehen könnte Die Kanzlerin dementiert dies und sagt: "Es gibt eine auf Ministerebene der Bundesregierung abgestimmte Linie." Doch hinter den Kulissen grummelt es. Vor allem Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) und Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) halten offenbar wenig davon, den Druck auf die amerikanische Regierung und General Motors zu erhöhen - ähnlich wie Treuhand-Chef Irwin. So versuchten beide Minister auf Wunsch des Kanzleramts, Kontakt mit US-Finanzminister Timothy Geithner aufzunehmen. Doch das Gespräch kam nicht zustande - offiziell wegen terminlicher Probleme von Geithner. Quelle und mehr: Handelsblatt 27.8.09 Erstmals zeigte sich der Bund offen für eine Übernahme des Autobauers durch den Finanzinvestor RHJ International (RHJI), wenn auch nur unter bestimmten Bedingungen. Dies erfuhr die FTD aus Regierungskreisen. In dem als wahrscheinlich geltenden Fall, dass es bis zur Bundestagswahl zu keiner Einigung kommt, würde die neue Regierung aber auch einen Verbleib Opels bei dem US-Mutterkonzern General Motors (GM) hinnehmen. Quelle und mehr: FTD 24.8.09 Bundesregierung bestellt GM-Manager zum Krisentreffen ein: Die Bundesregierung erhöht den Druck auf General Motors - und hat Erfolg: Auf Wunsch Berlins schickt der US-Autobauer in den kommenden Tagen einen Top-Manager zu einem Opel-Krisentreffen. Insidern zufolge könnte es sich um GM-Chef Henderson persönlich handeln. Quelle und mehr: Spiegel Online In Regierungskreisen in Berlin hieß es, die Gespräche mit GM würden fortgesetzt. Allerdings ist unklar, was die Regierung noch tun kann, um GM von der Magna-Offerte zu überzeugen. Die Vorlage eines staatlichen Finanzierungskonzepts für RHJI, wie von GM gewünscht, gilt als unwahrscheinlich. "Dies würde die deutsche Politik in ein ernstes Dilemma stürzen, weil sie dann Bürgschaften anbieten müsste, die sie eigentlich nicht geben will", sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person. GM könne dagegen auf Zeit spielen. Quelle und mehr Financial Times   Opel - Der Regierung fehlt ein Plan B: Jeder, der schon mal Verhandlungen geführt hat, sollte wissen, wie wichtig ein Plan B ist. Alternative Lösungen oder andere Optionen können als Druckmittel gegenüber dem Verhandlungspartner eingesetzt werden, wenn nichts mehr geht. Die Bundesregierung hat im Fall Opel offenbar keinen Plan B. Quelle und mehr Financial Times 23.8.09 Wie groß die Nervosität in Berlin ist, zeigt die Tatsache, dass sich nahezu das gesamte Spitzenpersonal der Bundesregierung am Wochenende in die Hängepartie einschaltete. „Ich hoffe, dass wir in dieser Woche vorankommen“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Ähnlich äußerte sich Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU). Quelle und Details: Handelsblatt 17.8.2009 Nach Angaben aus Regierungskreisen strebt das Kanzleramt eine Lösung in dieser Woche an. Quelle und mehr: FAZ 12.8.09 Regierungssprecher Ulrich Wilhelm dämpfte unterdessen am Mittwoch Hoffnungen auf einen raschen Verhandlungsabschluss. „Wir brauchen hier noch einige weitere Gespräche, auch wenn ein schnellerer Fortschritt wünschenswert wäre“, sagte er in Berlin. Es gebe keinen neuen Sachstand. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich am Vortag abermals für den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna als Käufer von Opel ausgesprochen. Quelle: FAZ 5.8.09 Nachdem der GM-Verwaltungsrat am Dienstag anders als erwartet keinen entsprechenden Entschluss gefasst hatte, zeigten sich Unternehmen und Bundesregierung am Abend optimistisch. Wie eine Lösung aussehen könnte, blieb aber unklar. "Wir sind einen deutlichen Schritt vorangekommen", sagte Jochen Homann, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, nach einem Treffen der Verhandlungsgruppe aus Politik und Unternehmen. Alle Beteiligten hätten bestätigt, bis Ende der Woche miteinander klarzukommen. Quelle und mehr: Handelsblatt 4.8.09 "Die Situation ist verfahren. Eine Entscheidung ist in absehbarer Zeit nicht zu erwarten", hieß es im Ministerium. Mehrere mit den Verhandlungen vertraute Personen sagten dem Handelsblatt, Spitzenvertreter der Bundesregierung hätten in Gesprächen mit der GM-Führung darauf gedrungen, dass der US-Konzern keine vorschnelle Entscheidung treffe und das Angebot Magnas weiter intensiv prüfe. Quelle: Handelsblatt 22.7.2009 Im Bieterkampf um Opel bevorzugt die Bundesregierung den Zulieferer Magna. Regierungssprecher Ulrich Wilhelm sagte am Mittwoch in Berlin, auch nach einer sorgfältigen Prüfung der drei Investorenkonzepte habe die Regierung weiter eine „gewisse Präferenz“ für das kanadisch-österreichische Unternehmen. Kriterien für die Auswahl waren nach seinen Worten die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells, der Erhalt von Standorten sowie die Höhe und das Risiko für die beantragten Staatsbürgschaften in Milliardenhöhe. Wilhelm äußerte sich unmittelbar vor einem Treffen deutscher Regierungsvertreter aus Bund und Ländern mit dem US-Mutterkonzern General Motors im Kanzleramt. Neben Magna haben der Finanzinvestor RHJ mit Sitz in Belgien und der chinesische Autobauer BAIC Angebote eingereicht. Wilhelm sagte, Bund und Länder wollten mit GM im Lauf der nächsten Woche zu einer gemeinsamen Einschätzung kommen, wem die Adam Opel GmbH im Herbst verkauft wird. Zu Berichten, wonach GM eher RHJ bevorzugt, sagte Wilhelm, es stünden „möglicherweise kontroverse Verhandlungen“ ins Haus. Zu beachten sei, dass nicht die Bundesregierung, sondern GM der Verkäufer sei und umgekehrt ein Abschluss nur mit Hilfe der beantragten Staatsgarantien Deutschlands gelingen könne. „Keine Seite kann mit ihrer Einschätzung alleine durchkommen“, sagte Wilhelm. „Am Ende werden wir nur Erfolg haben, wenn wir zu einer gemeinsamen Einschätzung kommen.“ Die Bundesregierung stelle sich darauf ein, in den kommenden Wochen auch direkt mit der US-Regierung zu verhandeln, die die Mehrheit an GM hält.   Quelle und mehr Handelsblatt 20.7.09 Regierungssprecher Ulrich Wilhelm betonte am Freitag, dass "der Prozess derzeit in einer sehr wichtigen Phase angekommen ist und dass jetzt in den nächsten Tagen wichtige, noch offene Fragen geklärt werden." Die Entscheidung über den neuen Opel-Investor könnte damit noch in dieser Woche fallen. Quelle: Handelsblatt 16.7.09 Regierungssprecher Steg vermied eine Präferenz für den bisherigen Favoriten, den kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna. Er erinnerte aber daran, dass die Bundesregierung Ende Mai in zwei Verhandlungsrunden eine Lösung über Staatshilfen für eine Weiterführung von Opel durch Magna gefunden habe. Es sei allerdings immer deutlich gemacht worden, dass damit der Verhandlungsprozess zwischen GM und anderen Interessenten nicht abgeschlossen ist. Zwischen GM und Magna müssten noch "sehr weitreichende Verhandlungen geführt werden". Quelle: Welt 13.7.09 Im Rennen um die Übernahme des angeschlagenen Auto-Konzerns Opel gibt es in der Bundesregierung einem Zeitungsbericht zufolge wachsende Skepsis gegenüber dem Angebot des chinesischen Bieters BAIC. "Es geht der chinesischen Regierung eindeutig um den Zugriff auf moderne Technologien. Dadurch könnte New Opel in eine gefährliche Abhängigkeit vom chinesischen Staat geraten", zitierte die "Bild"-Zeitung aus einem regierungsinternen Gutachten. Diese langfristigen Nachteile scheinen laut "Bild" in der Regierungs-Einschätzung die kurzfristigen Vorteile des Angebotes zu überwiegen - einen geringeren Finanzbedarf und den geplanten Abbau von weniger Stellen. Quelle: Handelsblatt 1.7.09 General Motors lässt Magna bei dem geplanten Verkauf von Opel zappeln. Der US-Autobauer tönt unablässig von weiteren Interessenten und will dem kanadischen Zulieferer auf diese Weise Zugeständnisse abringen. GM scheint zu vergessen, dass die Bundesregierung das letzte Wort hat. Quelle und mehr Handelsblatt 24.6.09 In Regierungskreisen wurde eine Rückkaufoption für GM äußerst zurückhaltend bewertet. Eine solche Variante sei im Memorandum of Understanding mit keinem Wort erwähnt und könne nach erster Einschätzung kaum Bestandteil eines tragfähigen Konzeptes für den Einstieg eines Investors bei Opel sein. Ein solches Konzept sei aber wiederum Voraussetzung für die Auszahlung der noch verbliebenen 1,2 Mrd. Euro. Eine Rückkaufoption für GM widerspreche grundsätzlich den Überlegungen der Bundesregierung. Schließlich habe man darum gekämpft, Opel aus dem GM -Konzern herauszulösen, um zu verhindern, dass deutsche Steuergelder am Ende in den USA landeten. Mit einer Rückkaufoption rücke genau dieses Problem wieder "verdächtig nahe". Auch der Opel-Betriebsrat sprach sich dagegen aus. Quelle: Handelsblatt 30.5.09 Opel ist – zumindest vorläufig –  gerettet, Magna steigt ein: In der  Nacht zum Samstag brachte ein  Verhandlungsmarathon den  Durchbruch. Während Finanzminister  Steinbrück begeistert die frohe Kunde  überbringt, meldet  Wirtschaftsminister Guttenberg  Bedenken an. Quelle Focus Magna will laut Steinbrück kurzfristig  benötigte Finanzmittel bereits in der  nächsten Woche bereitstellen, ehe  der Bund und die Länder die  Voraussetzungen für die  Zwischenfinanzierung geschaffen  haben - auch unter Einbeziehung der  jeweiligen Parlamente. "Sie können  sich sicher sein, dass wir uns diese  Entscheidung nicht leicht gemacht  haben", sagte Steinbrück. Alle  Beteiligten seien sich der Risiken  bewusst. "Aber diese Risiken waren  abzuwägen auch gegen die Risiken  (...) für den Fall, dass Opel insolvent  gegangen wäre."   Steinbrück zufolge ist der  Überbrückungskredit von 1,5  Milliarden Euro das letzte Angebot.  Alle Beteiligten hätten sehr deutlich  gemacht, dass sie trotz der  Bundestagswahl Ende September  nicht bereit sein würden,  "irgendetwas draufzulegen." Damit  solle signalisiert werden, dass Bund  und Länder nicht erpressbar seien. Quelle Handelsblatt   Zum Ende der Krisenrunde wollten  die CDU-Ministerpräsidenten noch  Details klären mit Blick auf die  Regierungsbeteiligung der FDP in  Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die  Liberalen stehen einem  Staatsengagement bei Opel  skeptisch gegenüber. Berlin hatte darauf gepocht, dass der  Überbrückungskredit von zuletzt 1,5  Milliarden Euro nicht aus  Deutschland abfließt und es dafür  Sicherheiten gibt. Mit der  Zwischenfinanzierung soll gesichert  werden, dass Opel von der erwarteten  Insolvenz von General Motors nicht  mitgerisssen wird. Der  Überbrückungskredit wiederum ist  Grundlage für eine befristete  Übernahme von Opel durch einen  Treuhänder bis zu einem Einstieg  eines Investors. Quelle: Welt 29.5.09 Fiat zieht sich vorerst aus dem  Auto-  Poker zurück. Auch hinter  der  Offerte von Magna steht ein  Fragezeichen. Der Opel-Gipfel  findet  dennoch statt - allerdings  ohne die  Bieter. Eine Insolvenz  von Opel rückt  näher. Das Opel-Spitzentreffen am  Freitagnachmittag im Kanzleramt  findet nun doch statt. Nach  Informationen der FTD werden  aber  die möglichen Investoren,  sowie  Vertreter des Opel-  Mutterkonzerns  General Motors  (GM) und der US-  Regierung  zunächst nicht  teilnehmen. Quelle: FTD   Nach der Absage des  italienischen  Autobauers Fiat  stellt die  Bundesregierung das für  den  Freitagnachmittag geplante  Spitzentreffen zur Zukunft von  Opel  in Frage. Das Spitzentreffen  werde  es nur dann geben, wenn  es etwas  zu besprechen gebe,  sagte Vize-  Regierungssprecher  Thomas Steg in  Berlin.  Interessenten für Opel  müssten  „etwas Substanzielles  vorzuweisen haben“. Inwieweit die  Beteiligten dies könnten, "weiß  ich  nicht“, sagte Steg. „Wir  müssen uns  ein wenig gedulden.“  Steg machte  deutlich, dass Fiat  an dem Treffen  nicht teilnehmen  werde. Quelle Welt Die Bundesregierung hat den  Interessenten für Opel und den  US-  Verhandlungspartnern eine  Frist bis  zum frühen Nachmittag  gesetzt. Bis  14 Uhr soll eine von  den Investoren,  GM und der US-  Regierung  unterzeichnete  Absichtserklärung  vorliegen.  Nach den Äußerungen  Marchionnes würde nunmehr der  österreichisch-kanadische  Zulieferer  Magna als einziger  ernsthafter  Interessent für Opel  im Rennen  bleiben. Quelle Focus: 28.5.09 Die Bundesregierung will am 29.5.  erneut einen Anlauf zur Opel- Rettung   unternehmen. Für den Nachmittag  ist  ein Spitzentreffen geplant. Die  Regierung hofft  dann auf eine  Entscheidung, da  am Wochenende  eine Insolvenz  der Opel-Mutter GM  droht. Quelle: Handelsblatt Warum die Opel-Runde scheiterte Betretene Mienen in Berlin und in  Rüsselsheim. Unverständnis bei  den  Beschäftigten von Opel. Der  nächtliche Rettungsgipfel für den  deutschen Autobauer im  Kanzleramt  ist gescheitert. Am  Morgen danach  stellt  Handelsblatt.com die  wichtigsten  Fragen - und gibt erste  Antworten  zum weiteren Schicksal  von Opel. Quelle: Handelsblatt     Nacht der Entscheidung im  Kanzleramt? Die Kanzlerin und  ihre  Minister haben alles  vorbereitet, die  Rettung von Opel  scheint sicher.  Doch dann  kommt alles anders.  General  Motors will mehr Geld. Die  Verhandlungen geraten zum  Chaos.  Schon im Vorfeld gab es  ein  schlechtes Omen. Das  Protokoll des   Scheiterns vom  Handelsblatt.   27.5.09 Offiziell geht es um die Zukunft  von  Opel. Doch in Wahrheit  bewegt die  Regierungsvertreter an  diesem  Mittwoch im Kanzleramt  vor allem  eines: Wie viele  Arbeitsplätze  können in  Rüsselsheim, in Bochum,  Kaiserslautern und Eisenach gerettet  werden? Der Grund, aus dem viele  Politiker das  Konsortium um den  kanadisch- österreichischen  Autozulieferer  Magna favorisieren:  Statt in  Deutschland will das  Unternehmen vornehmlich in  Spanien, Belgien und  Großbritannien  Stellen streichen.  Das sichert  womöglich die  Zustimmung der  deutschen  Politik. Aber sichert es  auch die  Zukunft von Opel? Quelle: Zeit

Förderung

3.11.09 Unklar ist auch, was nun mit dem Kredit geschieht, den Opel schon im Juni von Bund und Ländern erhalten hat. Bereitgestellt wurde eine Summe von 1,5 Milliarden Euro, von der Opel rund 1 Milliarde in Anspruch genommen hat. Der Kredit wird Ende November fällig. Fordern Bund und Länder das Geld zurück, wird bei Opel schnell die Kasse knapp. Spätestens im Februar, wenn Investitionen in neue Modelle anstehen, würde dann die Insolvenz drohen. Für GM wäre dies die Chance, die begehrtesten Teile von Opel aus der Konkursmasse heraus zu erwerben: Vor allem das Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim mit gut 5000 Ingenieuren, die Spezialisten für kleine und mittelgroße Autos sind. Quelle und mehr: FAZ 27.10.09 Die wichtigsten Entscheidungen über Opel müssen in jedem Fall binnen eines Monats getroffen werden. Denn Ende November wird der Kredit über 1,5 Milliarden Euro fällig, den Bund und Länder schon im Juni für Opel bereitgestellt haben. Muss das Unternehmen die Summe tatsächlich zurückzahlen, droht trotzdem nicht sofort die Insolvenz. Denn Opel hat von den 1,5 Milliarden Euro bisher nur 1,1 Milliarden Euro in Anspruch genommen, davon zwischenzeitlich 200 Millionen Euro schon wieder zurückgezahlt und in der Kasse 1,5 Milliarden Euro angehäuft, wie aus Branchenkreisen zu hören ist. Doch würde spätestens im Februar, wenn die Produktion der neuen Automodelle finanziert werden muss, die nächste Liquiditätskrise drohen. Quelle: FAZ 1.7.09 Ein wenig zu taktieren, mag erlaubt sein. Aber die eigentliche Königsmacherin in diesem Drama ist die Bundesregierung. Berlin soll Kredite an Opel über mehr als drei Mrd. Euro garantieren. Die Regierung hatte sich zudem bereit erklärt, dem Unternehmen einen Überbrückungskredit über 1,5 Mrd. Euro zu gewähren, als der Deal zwischen GM und Magna eingegangen worden ist. Angesichts dieses Engagements kann GM nicht einfach so verfahren, wie es der Firma gefällt. Was die Bundesregierung gibt, kann sie auch wieder nehmen. Quelle und mehr Handelsblatt 30.5.09 Steinbrück zufolge ist der Überbrückungskredit von 1,5 Milliarden Euro das letzte Angebot. Alle Beteiligten hätten sehr deutlich gemacht, dass sie trotz der Bundestagswahl Ende September 2009 nicht bereit sein würden, "irgendetwas draufzulegen". Damit solle signalisiert werden, dass Bund und Länder nicht erpressbar seien. Die Zwischenfinanzierung solle mittelfristig innerhalb von fünf Jahren in einen 4,5-Milliarden-Bürgschaftsrahmen umgewandelt werden. Quelle: Autobild (http://www.autobild.de/artikel/opel-rettungskonzept-beschlossen_913955.html)

Überbrückungskredit 1,5 Mrd. Euro (davon noch 0,9 Mrd. in Anspruch genommen)

Garantie gewünscht: 3 Mrd. €

Bundeskanzleramt

8.10.09 Im Kanzleramt lehnt man den Finanzierungsvorbehalt ab. Dort hält man die Möglichkeiten, Druck auf die anderen Staaten auszuüben, offenbar für sehr begrenzt. Offenbar sieht man die Gefahr, sich erpressbar zu machen und keinen Hebel mehr in der Hand zu halten, eigene Interessen geltend zu machen. Quelle und mehr Handelsblatt Nach dem Supergipfel im Kanzleramt  in der Nacht vom 27.5. auf den 28.5.  ist das Schicksal von Opel weiter  offen. In der dramatischen  Nachtsitzung gelang es der  Bundesregierung nicht, eine  Brückenfinanzierung für den  deutschen Autobauer zu zimmern. Bei den Gesprächen im Kanzleramt  ging es daher vor allem darum, die  Brückenfinanzierung unter Dach und  Fach zu bekommen und dann mit  der amerikanischen Seite die letzten  Details am Treuhandmodell zu klären. Quelle: FTD

Angela Merkel (CDU)

Jens Weidmann

Berater

Dresdner Kleinwort (Investmentbank)

Lazard (Investmentbank)

Wirtschaftsministerium

8.10.09 Aus Sicht des Wirtschaftsministeriums müssen die anderen EU-Staaten mit ins Boot geholt werden. Es geht dabei um viel Geld. Die geplante Hilfe für den designierten Opel-Käufer Magna belaufen sich auf 4,5 Mrd. Euro. In der heißen Phase der Rettungsbemühungen hatte die Bundesregierung eine pauschale Finanzierungszusage gegeben, um langwierige Abstimmungsprozesse unter den EU-Staaten zu vermeiden. Im Wirtschaftsressort hatte es am Mittwoch geheißen, man fühle sich an Zahlungszusagen nur gebunden, wenn auch die anderen betroffenen EU-Staaten ihren Beitrag leisteten. Daher müsse die Finanzierungszusage an den designierten Opel-Käufer Magna mit einer auflösenden Bedingung verbunden werden. Der Käufer müsse selbst wissen, ob er damit leben könne. Quelle und mehr Handelsblatt 16.7.09 Das Bundeswirtschaftsministerium betonte, dass es keinerlei Vorfestlegung auf einen Bieter gebe. Nach Informationen aus Verhandlungskreisen wird Magna am Freitag noch mal sein überarbeitetes Konzept vorstellen. Quelle: Handelsblatt Im Bieterrennen um Opel sieht das Bundeswirtschaftsministerium einem Zeitungsbericht zufolge inzwischen den Finanzinvestor RHJ vor dem kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna. Im Umfeld von Minister Karl-Theodor zu Guttenberg würden dem RHJ-Angebot mehr Chancen eingräumt als dem Magna-Konzept, berichtete die "Bild"-Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf Ministeriumskreise. "RHJ ist in Front", zitierte das Blatt in einer Vorabmeldung eine mit den Vorgängen vertraute Person. RHJ hatte am Mittwoch sein neues Angebot im Bundeswirtschaftsministeriums präsentiert. Das Konzept sieht entgegen der ursprünglichen Variante den Erhalt aller vier Opel-Werke und deutlich weniger Staatsgarantien als bei Magna vor. Eine Ministeriumssprecherin hatte erklärt, es handle sich um ein reines Informationstreffen. Ergebnisse seien nicht zu erwarten. Quelle: Reuters 29.5.09 Eine Rettung des Opel-Konzerns  kommt den Staat nämlich  möglicherweise teurer als eine  Insolvenz. Wie der „Spiegel“ unter  Berufung auf Berechnungen des  Bundeswirtschaftsministeriums  berichtete, kämen auf den Staat im  Falle einer Pleite Kosten von rund  1,1 Milliarden Euro zu. Müsste der  Staat aber für die Kredite möglicher  Opel-Retter einspringen, fielen  beispielsweise bei dem  interessierten Magna-Konzern 4,5  Milliarden Euro an.   Bei ihren Berechnungen hätten die  Beamten unterstellt, das ein künftig  arbeitsloser Opel-Mitarbeiter die  Steuer- und Sozialkasse im Schnitt  22 700 Euro jährlich kosten werde.  Dabei sei berücksichtigt, dass er  Arbeitslosengeld beziehe und keine  Einkommensteuer mehr bezahle. „Im  schlimmsten Fall, wenn alle 25 000  Jobs bei Opel und etwa gleich viele  bei Zulieferern verschwinden, kämen  auf den Staat Kosten in Höhe von  rund 1,1 Milliarden Euro zu.“ Die  Berechnung unterstelle, dass Opel  komplett liquidiert werde. Quelle: Handelsblatt

Rainer Brüderle (FDP)

Jochen Homann (Koordinator)

Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU)

Dr. Walther Otremba

Hartmut Schauerte (parlamentarischer Staatssekretär)

Finanzminister

Wolfgang Schäuble (CDU)

Jörg Asmussen

Peer Steinbrück (SPD)

Außenministerium

Frank-Walter Steinmeier (SPD)

Bundesjustizministerium

Lutz Diwell

Bundesarbeitsministerium

Olaf Scholz

Opel-Task-Force

14.8.09 Die von Bund und Ländern eingesetzte Opel-Task-Force will an diesem Montag die beiden vorliegenden Übernahmeangebote für Opel prüfen. Wie lange Bund und Länder brauchen werden, um die beiden Offerten zu prüfen, ist nach Angaben des Wirtschaftsministeriums unklar. Die Verträge würden derzeit unter die Lupe genommen. In erster Linie sei es aber Sache GMs, die Angebote zu bewerten, sagte ein Sprecher des Ministeriums.   Quelle und mehr: FTD 22.7.09 Auf dem heute geplanten Treffen im Kanzleramt von GM-Vertretern und der Opel-Taskforce, der Verhandlungsgruppe unter Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Homann, könnte der Dissens bereits offen zu Tage treten. Quelle: Handelsblatt 20.7.09 "Die Angebote werden zum einen gegenüber GM abgegeben, zum anderen aber auch parallel natürlich der Bundesregierung zur Kenntnis gegeben", sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm. Zunächst werde sich dann die "Task Force" für Opel - die Verhandlungsgruppe unter Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Homann - mit dem Fall befassen. Dann würden die Angebote in den nächsten Tagen bewertet. In der Task-Force sind auch die Bundesländer mit Opel-Standorten eingebunden. Quelle: FTD

Thomas Schäfer

Parteien

SPD

Franz Müntefering

Ute Berg (wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion)

Frank-Walter Steinmeier (Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion)

FDP

Jörg-Uwe Hahn

Guido Westerwelle

CDU

CDA

Jens Spahn

Grüne

Renate Künast (Fraktionschefin )

Linke

CSU

Horst Seehofer (Vorsitzender)

Hans Michelbach (Vors. CSU-Mittelstands-Union)

Alexander Dobrindt (CSU-Generalsekretär)

EU-Kommission

3.11.09 Dass sich der GM-Verwaltungsrat erneut mit dem Thema Opel beschäftigte, ging auf eine Forderung der EU-Kommission zurück. Sie hatte befürchtet, dass die Bundesregierung ihre Zusage über eine staatliche Hilfe für Opel an Zugeständnisse zum Erhalt deutscher Werke geknüpft hat. GM sollte deshalb schriftlich versichern, dass seine Empfehlung vom September für einen Teilverkauf von Opel an Magna ohne politischen Druck zustande kam und dass alle Opel-Interessenten im Bieterprozess die gleichen Chancen hatten. Dies wollte GM aber offenbar nicht tun.   Quelle und mehr: Süddeutsche 25.10.09 Auslöser der jüngsten Verzögerungen ist die EU-Kommission in Brüssel. Sie fordert GM auf, verbindlich zu versichern, dass eine Entscheidung für den Opel-Verkauf an Magna und Sberbank ausschließlich aus betriebswirtschaftlichen Gründen und ohne politische Einflussnahme gefällt wurde. Mit einer solchen Erklärung aber würde sich der Konzern dem Risiko von Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe aussetzen. Der italienische Opel-Rivale Fiat und der belgische Finanzinvestor RHJI, die ebenfalls Interesse an Opel hatten, waren frühzeitig aus dem Bieterwettkampf ausgeschieden. Aussagen aller Beteiligten legten damals nahe, dass die Bundesregierung sich massiv für Magna und Sberbank eingesetzt hatte. Quelle und mehr FTD 22.10.09 Doch da GM über Kreise durchblicken lässt, dass es Druck aus Berlin gegeben habe, dürften die Zweifel der EU-Kommission wachsen. Sie droht schon mit einem formalen Prüfverfahren des Deals - und mit einer möglichen Rückzahlungsforderung der Staatshilfen. Brüssel fürchtet, die geplante Stütze für "New Opel" verzerre den Wettbewerb und bevorzuge deutsche Standorte. Aus der GM-Zentrale hieß es dazu: "Wir brauchen Sicherheit vor der Vertragsunterzeichnung." Quelle und mehr FTD 19.10.209 Aus EU-Kreisen verlautete, die Kommission habe keine Handhabe, in das Verfahren einzugreifen, wenn die Binnenmarktregeln eingehalten werden. Bei den Opel-Zuschüssen handelt es sich nicht um normale Rettungsbeihilfen. Die Bundesregierung wickelt das Paket komplett über den Wirtschaftsfonds Deutschland ab, für den gelockerte EU-Wettbewerbsregeln in der Finanzkrise gelten. Auch Opels Überlebensfähigkeit muss Berlin nicht nachweisen. Daher sind Brüssel auch die Hände gebunden, wenn es um zu optimistische Gewinnannahmen im Geschäftsplan der Käufer geht. Quelle und mehr: FTD 16.10.09 Die EU-Kommission hat die Entscheidung für den Opel-Verkauf an Magna grundsätzlich in Frage gestellt. Die Bundesregierung sollte General Motors „Gelegenheit geben, das Ergebnis des Bieterprozesses zu überdenken“, erklärte Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes am Freitag in einem Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Der Verkauf von Opel an Magna hängt von der Zustimmung der EU-Kommission ab, weil diese als oberste europäische Wettbewerbsbehörde die von der Bundesregierung zugesagten staatlichen Beihilfen genehmigen muss. Die Zahlung solcher Beihilfen dürfe aber nicht davon abhängig gemacht werden, dass ein bestimmter Bieter den Zuschlag erhalte, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung der Wettbewerbskommissarin. Es gebe aber „bedeutsame Hinweise“, dass die Bundesregierung genau dies zur Bedingung gemacht habe. Quelle und mehr: Handelsblatt 15.10.09 Kommission streitet über Opel-Beihilfe: In der EU-Kommission bahnt sich eine Auseinandersetzung über die staatlichen Beihilfen für Opel an. EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes zögert mit der Genehmigung, Industriekommissar Verheugen möchte die Beihilfe rasch durchwinken - und sieht Kommissionspräsident José Manuel Barroso an seiner Seite.   Quelle und mehr: Handelsblatt 6.10.09 Die EU-Kommission erwartet von der Bundesregierung weitere Informationen über die geplanten Staatsbeihilfen für Opel. „Wir warten noch auf spezifische Informationen über die genaue Summe, und unter welchen Bedingungen sie gezahlt werden soll“, sagte der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes, Jonathan Todd, am Dienstag in Brüssel. Vorher könne die Kommission keine Entscheidung über die Zulässigkeit der Beihilfen treffen. Die Bundesregierung hatte der Kommission am vergangenen Freitag einen ganzen Stapel an Informationen zum Rettungskonzept für die Autobauer Opel und Vauxhall geschickt, deren Mehrheitsanteile der Zulieferer Magna übernehmen will. Das Schreiben aus Berlin gehe unter anderem auf die Frage ein, warum die Bundesregierung Magna gegenüber anderen Bietern den Vorzug gab, erklärte Kommissionssprecher Todd. Über die Höhe der staatlichen Beihilfen habe Berlin aber noch nicht abschließend entschieden. Quelle und mehr: FAZ 29.09.09 Die Kommission warte auf Zahlen und Fakten von Deutschland, um den Fall zu untersuchen, sagte Kroes am Dienstag bei einer Anhörung im Europäischen Parlament in Brüssel. Diese sollten so schnell wie möglich vorgelegt werden. "Uns läuft die Zeit davon." Die EU-Kommission hatte der Bundesregierung einen umfangreichen Fragebogen geschickt, um beurteilen zu können, ob die geplante Milliardenhilfe in Einklang mit EU-Recht steht. Da die Beihilfe im Rahmen des von der EU gebilligten Deutschlandfonds vergeben werden soll, ist zwar keine förmliche Einzelfallprüfung notwendig. Doch die Kommission wacht trotzdem darüber, ob die Vorgaben des EU-Beihilferechts und die Regeln des Binnenmarktes eingehalten werden. Quelle und mehr Handelsblatt 25.9.09 Die Generaldirektion Wettbewerb der Kommission fordert laut "Spiegel" in einem sechsseitigen Fragenkatalog an die Bundesregierung umfangreiche Informationen zu allen Aspekten des Geschäfts - von den Kreditbedingungen bis zur Rentenverbindlichkeit. Besonders kritisch beurteile die EU-Kommission die Entscheidung für Magna und damit gegen den zweiten Bieter, den Finanzinvestor RHJI. So wolle Brüssel wissen, "warum die deutsche Bundesregierung bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt das Angebot von RHJI zurückwies", obwohl dieses "deutlich weniger staatliche Beihilfe sowie weniger Jobabbau, niedrigere Produktionsstückkosten und eine raschere Rückzahlung der Beihilfen vorsah", schreibt der "Spiegel"   Quelle und mehr: Handelsblatt 23.9.09 EU-Kommission zweifelt an deutscher Opel-Hilfe: Die EU-Kommission kündigt eine Prüfung der deutschen Staatshilfe für Opel an. Laut Wettbewerbs-Kommissarin Neelie Kroes geht es um den Vorwurf, die deutschen Standorte würden bei der Rettung des Autobauers bevorzugt. Kroes fürchtet Subventionen zu Lasten der Steuerzahler in Europa. Quelle und mehr: Welt 14.9.09 Derweil besteht die EU-Kommission auf eine Überprüfung der deutschen Staatshilfen zur Rettung von Opel. "Es kann keine Beihilfe gewährt werden, ehe die Kommission nicht zufrieden ist, dass diese mit EU-Recht voll übereinstimmt", sagte der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes am Montag in Brüssel. Die Kommission könne sich nicht vorstellen, dass Geld fließe, ohne grünes Licht aus Brüssel zu haben. Die Details zu der geplanten Unterstützung seien erst in den kommenden Wochen zu erwarten. Bisher lägen der Kommission keine Details vor, ergänzte der Sprecher. Quelle und mehr: Handelsblatt 11.9.09 Die EU-Kommission will angesichts des angestrebten Verkaufs von Opel an den Zulieferer Magna die Industrieminister der betroffenen EU-Staaten einberufen. "Das Treffen soll allen beteiligten Mitgliedstaaten Transparenz und Informationen zusichern", sagte ein Sprecher der Kommission am Freitag in Brüssel. Der Sprecher mahnte erneut, dass der Restrukturierungsplan "wirtschaftlich stimmig" sein müsse. Staatshilfen müssten zudem allen Aspekten der EU-Regeln entsprechen. "Es muss garantiert werden, dass das Unternehmen in Zukunft überlebensfähig ist." Die Kommission pocht darauf, dass bei der Gewährung von Staatshilfen für Opel keine Standorte benachteiligt werden dürfen. Die Behörde könnte die 4,5 Milliarden Euro Kredite und Bürgschaften für Opel als unerlaubte Beihilfen ablehnen. Quelle: Handelsblatt 20.7.09 Die von der "FTD" gemeldeten Verluste bergen dem Blatt zufolge einen "Sprengsatz" für die laufenden Verhandlungen um die Rettung des Autobauers. Denn um die Übernahme von Opel durch einen Investor wie geplant staatlich absichern zu dürfen, müsse die Bundesregierung der EU-Kommission nachweisen, dass die GM-Tochter in der Vergangenheit ein gesundes Unternehmen war. Dies dürfte angesichts der vorangegangenen Verluste schwerfallen, heißt es in der Zeitung weiter. Quelle: Focus 30.6.09 "Wir haben noch keine finale Entscheidung getroffen, ob die Opel-Hilfen mit dem vorübergehenden Beihilferahmen für die Wirtschaftskrise vereinbar sind", sagte ein Sprecher von Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. Quelle: FTD 29.5.09 Die EU fordert von Berlin einen  europäischen Opel-Rettungsplan, vor  allem Belgien fühlt sich als Bauernopfer.  Beim Schlichtungstreffen trafen der  aktuelle Industriekommissar Verheugen  und sein möglicher Nachfolger, Peter  Hintze, aufeinander - und kritisierten  sich gegenseitig. Quelle: Wiwo 28.5.09 EU-Kommission ein: Sie warnte die  Regierungen in Berlin und in London  davor, Autowerke im eigenen Land  zu  Lasten anderer EU-Staaten zu  bevorzugen - das wäre ein Verstoß  gegen europäisches Recht. Quelle: Spon: Wegen der geplanten staatlichen  Brückenfinanzierung für Opel droht  Ärger mit Brüssel: Nach einer  Einigung  in den Verhandlungen um  die Zukunft  des Autoherstellers  müsste die  Bundesregierung ihren  Rettungsplan bei  der EU-  Wettbewerbsaufsicht vorlegen.  Bei  einem Übergangskredit von 1,5  Mrd.  Euro, wie ihn die Bundesregierung   plant, muss ein Investor nach FTD-  Informationen befürchten, dass die  Europäische Kommission den  Verkauf  oder auch die Schließung  von Werken  zur Auflage macht. Quelle: FTD European Commission Organizes  Meeting Tomorrow on GM, Opel May  28

Neelie Kroes (Wettbewerbskommissarin)

23.9.09 Die Europäische Kommission hat die Bundesregierung davor gewarnt, mit anderen EU-Ländern einen Plan zur Rettung von Opel-Standorten auszuhandeln. Mögliche Staatshilfen dürften nicht an den Erhalt von Arbeitsplätzen in Deutschland oder in anderen Ländern gebunden werden, stellte Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes in Brüssel klar. Im Vordergrund müsse die Wirtschaftlichkeit stehen. Die neue Gesellschaft New Opel Europe müsse "volle Freiheit" genießen und ihre Restrukturierungspläne "wenn nötig" jederzeit ändern können. Quelle: Handelsblatt Im Streit um die Staatshilfen für den angeschlagenen Autohersteller Opel hat EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes erneut eine umfassende Prüfung angekündigt und die Bundesregierung vor unerlaubten Forderungen gewarnt. Der „Bild“-Zeitung sagte Kroes: „Es sind Zweifel an den möglichen Finanzierungskonditionen des deutschen Staates laut geworden.“ Quelle und mehr: Welt 4.6.09 EU-Wettbewerbskommissarin  Neelie Kroes will bei der  Rettung von Opel nicht tatenlos  zuschauen. Die  Bundesregierung müsse sich  die Sanierungsbeihilfe für Opel  von Kroes genehmigen lassen,  hieß es gestern in Kreisen der  EU-Kommission. Quelle und mehr: Handelsblatt

José Manuel Barroso (Kommissionspräsident)

Günther Verheugen (Industriekommissar)

23.9.09 Auch Industriekommissar Günter Verheugen kündigte eine genaue Prüfung des Sanierungsplans an. Mit Blick auf die deutschen Staatshilfen sagte er im ZDF -"Morgenmagazin": "Es kann nicht angehen, dass ein Land eine Lösung zulasten von anderen finanziert." Beihilfen seien nach EU-Recht nur in Ausnahmefällen zulässig und müssten rein wirtschaftlich begründet werden. Quelle: Handelsblatt

EU-Wettbewerbsaufsicht

Peter Hintze (mögl. Industriekommissar)

EU_Länder

16.10.09 Inzwischen haben laut Guttenberg Österreich und Polen schriftlich zugesagt, sich an den Staatshilfen für Opel zu beteiligen. Es gebe auch gute Signale aus Großbritannien. Und mit Spanien stehe man in einem „sehr positiven Dialog“. Deutschland will die vom Magna-Konsortium für die Übernahme von Opel beantragten Staatshilfen von 4,5 Mrd. Euro nicht alleine schultern.   Quelle und mehr: Handelsblatt 7.10.09 Deutschland besteht darauf, dass sich auch die anderen betroffenen EU-Staaten - Spanien, Großbritannien, Belgien und Polen - an dem Rettungspaket beteiligen. Bislang gebe es von dort aber noch keine Rückmeldung, hieß es gestern in Berliner Regierungskreisen. Die Partnerstaaten prüfen derzeit noch das Magna-Sanierungskonzept. Die Bereitschaft, Beiträge zu zahlen, ist sehr begrenzt: Die Regierungen Großbritanniens, Spaniens und Belgiens hatten in den vergangenen Wochen immer wieder den Vorwurf erhoben, deutsche Standorte würden bei der geplanten Sanierung einseitig bevorzugt. Deswegen sollten die Deutschen auch die Kosten tragen. Quelle und mehr: Handelsblatt 21.08.2009 Widersprüchliche Aussagen gibt es, ob das neue deutsche Angebot mit den EU-Partnern in Spanien, Großbritannien und Belgien abgesprochen ist. In der Bundesregierung hieß es, man stehe in einem "engen Kontakt". Ein Eingreifen der EU-Kommission fordert dagegen Paul Newton vom Brancheninstitut Global Insight. "Die britische Regierung hat den GM -Verwaltungsrat gebeten, die relevanten Interessen in allen europäischen Ländern vollständig zu berücksichtigen, da dies die Entscheidungen aller Mitgliedsstaaten über staatliche Finanzierung und die Genehmigung staatlicher Beihilfen durch die Europäische Kommission bestimmen wird", hieß es in der Erklärung Mandelsons. Quelle und mehr: Handelsblatt 30.5.09 Auf einem Sondertreffen in Brüssel  sprachen Deutschlands europäische  Partnerländer der Bundesregierung eine  Führungsrolle bei der Rettung von Opel  zu. Besonders Schweden und Belgien  hatten sich besorgt gezeigt, dass die  Rettungsbemühungen Opels zu Lasten  ihrer eigenen Standorte gehen. GMsteht  kurz vor der Insolvenz und droht die  europäischen Töchter Opel, Saab  (Schweden) und Vauxhall  (Großbritannien) mit in den Abgrund zu  reißen. Quelle: Welt   In Ländern wie Großbritannien und  Belgien wächst die Sorge vor einem  deutschen Alleingang bei der  angestrebten Rettung des  angeschlagenen Autobauers Opel.  Denn eine Lösung, bei der die  deutschen Opel-Standorte  weitgehend  ungeschoren bleiben,  könnte zu Lasten  anderer  europäischer GM-Teile gehen. Quelle: Handelsblatt   Die EU-Kommission hat auf Wunsch  Belgiens eine ausserordentliche  Krisensitzung zu Opel einberufen. In  Deutschland zeigt man dafür wenig  Begeisterung. In Belgien und  anderen  Ländern wachsen dagegen  die  Bedenken, dass primär die  deutschen  Standorte gerettet werden  sollten. Quelle: NZZ

Großbritannien

23.9.09 Heftige Kritik an den Bedingungen der Opel-Rettung kommt auch aus Großbritannien. "Prozentual gesehen verlieren wir sehr viel mehr Jobs als die Deutschen, deshalb ist der Magna-Plan in seiner aktuellen Form für uns nicht akzeptabel", heißt es beim britischen Gewerkschaftsverband Unite. Die Briten fürchten, dass es am Ende zur Schließung eines der beiden Werke der Opel-Schwestergesellschaft Vauxhall in Ellesmere Port oder Luton mit zusammen knapp 5000 Beschäftigten kommt. In den vergangenen Tagen hatte bereits Wirtschaftsminister Peter Mandelson, einst selbst EU-Handelskommissar, gegen den deutschen Kurs bei der Opel-Rettung mobilgemacht. Mandelson forderte die europäischen Wettbewerbshüter zur Strenge auf, kündigte "schwierige Verhandlungen" an und warnte vor einem "Subventions-Krieg". Die EU-Kommission müsse sicherstellen, dass am Ende "nicht die Größe des Scheckbuchs" darüber entscheide, welche der europäischen Opel-Fabriken geschlossen würden. Quelle: Handelsblatt 18.9.09 Zwischen der Bundesregierung und Großbritannien droht ein handfester Streit um den Erhalt von Werken im Opel-Konzern. London ruft wegen des Rettungsplans für den angeschlagenen Autohersteller Brüssel zu Hilfe. Die EU-Kommission „sollte keine Schließung oder Restrukturierung akzeptieren, die auf der Basis von zur Verfügung gestelltem Geld und nicht aus wirtschaftlichen Erwägungen erfolgen“, sagte der britische Wirtschaftsminister, Peter Mandelson, der „Financial Times Deutschland“. Quelle: Welt 10.9.09 Die britische Regierung will weitere Verhandlungen mit dem kanadischen Zulieferer führen. Wirtschaftsminister Pat McFadden sagte am Donnerstag in London, Magna habe die Absicht bekundet, die Produktion in den Vauxhall-Fabriken in Ellesmere Port und in Luton fortzusetzen. "Wir werden daran arbeiten, das bestmögliche Ergebnis für Großbritannien zu ereichen." Quelle und mehr: FTD 11.6.09 Nach Informationen aus politischen  Kreisen fordert Magna von der Londoner  Labour-Regierung bis zu 350 Mio. Pfund  an Staatshilfen. Die Briten fürchten, dass  Vauxhall besonders gefährdet ist, weil  sich dort wegen des flexiblen  Arbeitsrechts auf der Insel Stellen  schneller und unbürokratischer streichen  lassen als in anderen europäischen  Ländern. Quelle: Handelsblatt 28.5.09 Die britische Regierung treibt die  Furcht  um, die Rettung der  europäischen GM- Töchter könnte  zulasten des britischen  Ablegers  Vauxhall gehen. Quelle: Handelsblatt

Handelsminister Peter Mandelson

belgische Regierung

8.10.09 Nach einem Bericht der Tageszeitung "Die Welt" sind auch Staatshilfen von Belgien ausgeschlossen, da die Schließung des Werkes in Antwerpen praktisch beschlossen sei. Quelle und mehr Handelsblatt 23.9.09 Der belgische Standort soll nach dem Kauf des Autobauers durch den Zulieferer Magna voraussichtlich geschlossen werden. Gleichzeitig rüstete die britische Regierung in ihrem Abwehrkampf gegen das von Berlin unterstützte Konzept auf.   Quelle und mehr FTD: 11.9.09 In Belgien führten die Opel-Pläne bereits zu heftiger Kritik. Der belgische Finanzminister und Vize-Premierminister Didier Reynders forderte eine Untersuchung auf europäischer Ebene über möglichen Protektionismus in Deutschland. Der belgische Opel-Standort Antwerpen gilt als gefährdet. In der Hafenstadt wird mit rund 2580 Beschäftigten der Opel Astra produziert. Bisher habe noch kein Mitgliedstaat eine formale Beschwerde eingelegt, sagte der Sprecher. Quelle: Handelsblatt 27.5.09 Die belgische Regierung hat am  27.5.  die Europäischen Kommission   aufgefordert, sich in die Gespräche  über die Zukunft von Opel und der  europäischen GM-Standorte  einzumischen. Die Kommission solle   sicherstellen, dass eine faire Lösung   für alle europäischen Staaten  gefunden  wird, in denen die General  Motors Corp  (GM) aktiv ist, schreibt  der belgische  Ministerpräsident  Herman Van  Rompuy in einem Brief  an die EU- Kommission. Quelle: Focus Aus Sicht Belgiens und anderer EU- Staaten ist die gesamt Debatte um  die Rettung der europäischen GM- Teile zu stark auf Opel und den  Standort Deutschland fixiert. Es  könne nicht sein, dass Deutschland  eine Lösung finde und alle anderen  Länder mit GM-Standorten folgen  müssten, sagte der flämische  Ministerpräsident Kris Peeters am  Mittwoch. In Belgien hat GM Europe  gut 2 500 Mitarbeiter. Im Opel-Werk  in Antwerpen wird der Astra  hergestellt. Quelle: Handelsblatt

Herman van Rompuy

Kris Peeters

Polen

11.9.09 Anders fallen die Reaktionen in Polen aus. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk hat sich zuversichtlich über die Zukunft des polnischen Opel-Standortes geäußert. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe ihm versichert, dass es keine Absichten gebe, die Fabrik in Gleiwitz zu schließen, sagte Tusk am Freitag im Parlament in Warschau. Gleiwitz könne "ganz ruhig" sein, sagte Polens Regierungschef. Quelle: Handelsblatt

Wirtschafts- und Industrieministern der betroffenen EU-Staaten

Spanien

8.10.09 Die Regierung in Madrid lehnt das deutsche Konzept für die Opel-Übernahme durch Magna unverändert ab und will sich bislang nicht beteiligen. Diese Position habe Industrieminister Miguel Sebastian in einem neuen "Brandbrief" deutlich gemacht, hieß es. In dem Schreiben heißt es, Spanien könne die Standortentscheidungen nicht nachvollziehen. Quelle und mehr Handelsblatt

Österreich

4.12.09 Die österreichische Regierung kritisiert ebenfalls die Entscheidung von GM. Durch die nun gescheiterten Verhandlungen mit Magna sei ein Jahr „wertvoller Zeit“ verlorengegangen, sagte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Er drängte darauf, dass GM zügig ein tragfähiges Sanierungskonzept für alle europäischen Opel-Standorte vorlegt. „Das Pokerspiel um Finanzierungsmittel der beteiligten Standorte“ müsse aufhören. Ohne ein neues Konzept von GM könne es schnell Probleme für einzelne europäische Opel-Fabriken geben. Opel betreibt in Wien ein großes Motorenwerk. Die österreichische Regierung war ebenfalls bereit dazu, dem Unternehmen mit Kreditbürgschaften zu helfen. Quelle und mehr: Handelsblatt

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Wirtschaftsverbände

DIHK

17.8.09 In der deutschen Wirtschaft wächst unterdessen die Kritik an der Rolle der Bundesregierung beim Bieterwettbewerb um Opel. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben, kritisierte im Gespräch mit dem Handelsblatt die Einflussnahme von Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Der bisherige Verlauf der Verhandlungen zeigt einmal mehr, wie gefährlich es ist, wenn die Bundesregierung versucht, sich in die Rolle des Unternehmensverkäufers zu drängen.“ Das sei nicht ihre Aufgabe. „Sie weckt damit gerade bei den betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern unerfüllbare Erwartungen“, sagte Wansleben. Außerdem müssten sich Tausende andere Betriebe fragen, warum ihnen nicht geholfen werde. Wansleben mahnte: „Der Staat muss Schiedsrichter bleiben und darf nicht Spieler werden.“ Quelle und mehr: Handelsblatt

Bund der Steuerzahler

11.9.09 Auch der Bund der Steuerzahler reagierte sichtlich verstimmt. Opel sei mit dieser Entscheidung bei Weitem nicht gerettet, sagte Verbandsgeschäftsführer Reiner Holznagel am Freitag im Gespräch mit Handelsblatt.com. Er forderte die Bundesregierung auf, alle Vorverhandlungsunterlagen offenzulegen. Die Politik müsse die Risiken für Opel, aber vor allem auch für die Steuerzahler „klar und nüchtern“ benennen. „Deshalb ist eine Offenlegung der Verkaufsbedingungen notwendig“, sagte Holznagel. „Die Steuerzahler müssen wissen, was auf sie zukommen kann.“ Quelle und mehr: Handelsblatt    

Bundesverband der Deutschen Industrie

BDI fordert Schamgrenzen bei Staatshilfen. Industrie-Präsident Hans-Peter Keitel hat die Wirtschaft vor überzogenen Forderungen nach Staatshilfen gewarnt. Der BDI-Chef ließ kein gutes Haar am Rettungspaket für Opel und kritisiert es scharf. Bei Staatshilfen, Wahlkampf hin oder her, müsse es Schamgrenzen geben. Quelle: Handelsblatt

Bundestag

Wirtschaftsausschuss

23.9.09 Kritik am Verkauf von Opel an den Autozulieferer Magna erntete die Regierung in der Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses des Bundestags. In der mehr als eineinhalb Stunden dauernden Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses ging es vor allem um den von Magna geplanten Arbeitsplatzabbau in den deutschen Werken. Nach den Plänen des neuen Opel-Eigentümers sollen knapp 11 000 der 46 000 Stellen in Europa gestrichen werden. Die Grünen kritisierten die Bundesregierung jedoch für ihr bisheriges Vorgehen beim Opel-Verkauf. "Bis heute gibt es kein tragfähiges Konzept", sagte Haushaltsexperte Alexander Bonde nach der Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses. Die Bundesregierung habe sich mit ihrer Verhandlungslogik in eine Sackgasse manövriert. Den größten Anteil des Risikos beim Verkauf an Magna müssten die Steuerzahler tragen, der Käufer selbst hingegen trage nur einen Bruchteil. "Das ist kein adäquates Risikoverhältnis", sagte Bonde, der das Fernbleiben von zu Guttenberg in der Sitzung kritisierte. "Derjenige, der verhandelt hat, hätte heute die Fragen des Parlaments beantworten müssen. Der Minister findet Wahlkampf wichtiger als die Frage: Was passiert mit 4,5 Mrd. Euro?, sagte Bonde. Wirtschaftsstaatssekretär Peter Hintze (CDU), der anstelle zu Guttenbergs den Ausschuss unterrichtete, betonte aber, er habe die anwesenden Mitglieder "vollumfänglich informiert". Auch die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Ute Berg, sagte, die Position der Regierung sei klar dargestellt worden. Die Bundesregierung werde nur ein tragfähiges Konzept unterschreiben. Deshalb werde der vorliegende Plan bis Jahresende von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Die Kosten für den Einsatz der Wirtschaftsprüfer von PWC trägt Opel-Investor Magna selbst. Quelle und mehr: Handelsblatt 22.9.09 Sanierungsfähigkeit von Opel wird noch einmal überprüft Ausschuss für Wirtschaft und Technologie - 22.09.2009 Die Sanierungsfähigkeit des Autoherstellers Opel wird vor der Vergabe weiterer Kredite ”auf Herz und Nieren geprüft“. Dies versicherte die Bundesregierung in einer Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses am Dienstagmittag. Man verfolge das Ziel, dass es noch in diesem Jahr zu einem endgültigen Abschluss der Prüfungen und zur Gründung von ”New Opel“ kommen könne. An dem Unternehmen sollen der Zulieferer Magna und die russische Sberbank mit zusammen 55 Prozent beteiligt sein. 35 Prozent verbleiben beim bisherigen Alleineigentümer General Motors (GM). Zehn Prozent übernehmen die Opel-Mitarbeiter. Mit dem Anteil der Opel-Arbeitnehmer sei allerdings kein Stimmrecht verbunden. Die Regierung begründete dies damit, dass die Arbeitnehmer im Aufsichtsrat von Opel bereits die Hälfte der Sitze besetzen würden und bei einem Anteil mit Stimmrecht die absolute Mehrheit im Aufsichtsrat erhalten würden. Nicht mehr am Kapital beteiligt werden die Opel-Händler. Sie würden sich auf andere Weise in den Sanierungsprozess einbringen, erläuterte die Regierung. Insgesamt will sich der Staat mit 4,5 Milliarden Euro bei Opel engagieren; Magna und Sberbank wollen 500 Millionen Euro beisteuern. Bei der Opposition stieß das von der Regierung positiv bewerte Opel-Konzept auf Kritik. So erklärte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen 90, Opel sei schon beim Start überschuldet, da in diesem Jahr bereits 2,5 Milliarden Euro fehlen würden. Die FDP-Fraktion wunderte sich über den Optimismus, den die Regierung verbreitete. Dabei wisse man nicht, wie die Verträge genau aussehen würden und wie viele Fahrzeuge Opel überhaupt absetzen werde. Dagegen sah die Unionsfraktion ihre Schlüsselforderung erfüllt, weil man sich mit der Finanzierung des Neustarts von Opel befasse. Prognosen für die Zukunft von Opel bezeichnete auch die Union als schwierig. Die Chancen auf einen Neustart hätten Opel jedoch nicht verwehrt werden dürfen. Kritische Nachfragen der Unionsfraktion nach einem eventuell negativen Urteil der Überprüfung von Opel durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beantwortete die Regierung mit dem Hinweis, sie gehe davon aus, dass das jetzt vorliegende Konzept tragfähig sei. Opel könne auch von der Entwicklung von Technologien bei GM profitieren - mit Ausnahme der Brennstoffzellentechnik. Die Elektromobilität sei jedoch voll eingeschlossen, versicherte die Regierung. Die SPD-Fraktion zeigte sich sehr erleichtert, dass der Autozulieferer Magna den Zuschlag erhalten habe. Das Verhalten des Vertreters des Bundes im Beirat der Opel-Treuhand, der eine Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens bis spätestens 2011 öffentlich vorausgesagt hatte, sei jedoch ”ein Skandal“, empörte sich die SPD-Fraktion und stellte fest: ”Das hätte Konsequenzen haben müssen.“ Der Stellenabbau von rund 4.100 Stellen bei Opel in Deutschland sei höher als erwartet, kritisierte die SPD-Fraktion. Insgesamt sollen bei Opel in Europa 10.900 Arbeitsplätze abgebaut werden. Zum Verhalten des Vertreters des Bundes im Beirat der Opel-Treuhand erklärte die Regierung, man habe dem Vertreter die Freiheit gelassen, eigenverantwortlich abzustimmen. Das Abstimmungsergebnis im Beirat, der das Magna/Sperbank-Konzept nur mit knapper Mehrheit gebilligt hatte, sei ”suboptimal“ gewesen. Zugleich wies die Regierung Vermutungen, Opel sei zahlungsunfähig oder werde dies bald sein, zurück. Unter Berücksichtigung der kürzlich vorgenommenen Änderungen am Insolvenzrecht, seien solche Annahmen falsch. Opel und auch anderen Herstellern gehe es im Moment finanziell nicht gut, was aber an der Wirtschaftskrise liege. Quelle: Heute im Bundestag