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Organspende: Für und Wider by Mind Map: Organspende: Für und Wider
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Organspende: Für und Wider

Wie lässt sich die Spendenbereitschaft erhöhen?

Vorschlag: Opt-out Regelung (Wiederspruchsregelung) anstelle der Opt-in Regelung: Wer NICHT spenden will, muss einen Ausweis ausfüllen. Alle anderen werden automatisch als Spender betrachtet

Durch eine Opt-Out-Regelung dürften viele Probleme sehr stark zurückgehen. Es bliebe natürlich das Problem, was denn letztlich als unwiederbringlich anzusehen ist. Allerdings ist das, keines was nicht zu lösen wäre. Bei Opt-Out bleibt auch jeder Selbstbestimmt, man kann schließlich widersprechen. Will man aber wohl nicht, weil man dann plötzlich alle damit konfrontieren müsste über den eigenen Tod nachzudenken und womöglich dann als das "Arschloch" dastehen, dass andere Menschen das Überleben nicht gönnt. (Man müsste womöglich offen einstehen "egoistisch" zu sein) Azure_Kite http://www.heise.de/tp/foren/S-Re-Argument-fuer-Spenden/forum-246428/msg-22957374/read/

Auch eine Wiederspruchsregelung würde den Bedarf nicht decken können

Bei einer Wiederspruchsregelung bestände die Gefahr, dass der Wiederspruch, den jemand in Form eines "Nicht-Spenden-Ausweises" bei sich trägt, im entscheidenden Moment nicht auffindbar ist, Bei Wiederpruch könnte man sich in ein zentrales Register eintragen, welches im Ernstfall überprüft werden müsste, In ein solches Register würden sich vielleicht viele, die tatsächlich wiedersprechen, nicht eintragen

Krankenkassen bräuchten stärkere Anreize, um Transplantationen durchzführen und ergo, dass es wenig Spender gibt. Momentan sind Transplantationen für Krankenhäuser ein Minusgeschäft.

Azure_Kite: "Was nicht oft gesagt wird: Die Krankenkassen haben ein wirtschaftliches Interesse daran, dass es möglichst wenig Spender gibt. Eine Transplantation kostet mit allem rund 100-200.000 Euro, dazu kommen nochmal lange Folgekosten. Hier kann man also schön viel geld sparen. Ob da jetzt wegen Sparmaßnahmen ein paar hundert/Tausend Menschen sterben, wen interessierts? Sind doch eh minderwertiges Menschenmaterial. "http://www.heise.de/tp/foren/S-Re-Argument-fuer-Spenden/forum-246428/msg-22957374/read/

Transplantationen sparen mehr Kosten, als sie verursachen. Jedenfalls für das Gesundheitssytem...

Monetäre Entlohnung der Spender bzw. der Spenden-Bereiten (zu Lebzeiten). Oder andere Anreize.

0. Januar 2013 09:50 Derzeitige Situation unbefriedigend zorc (268 Beiträge seit 25.05.00) Im Prinzip wäre ich zu einer Organspende bereit, mit der Todesfeststellung habe ich absolut kein Problem. Aber die bisherige Praxis ist für mich völlig inakzeptabel. Erstens bietet sie mir für meine Bereitschaft keinerlei Anreize. Das könnten beispielsweise Boni bei den Krankenversicherungsbeiträgen sein, Auszahlungen an meine Erben oder ähnliche Vergütungen. Wieso ich meine gut gepflegten Organe für lau hergeben soll, sehe ich absolut nicht ein. Das mag der ein oder andere für egoistisch halten, aber wie bei den Blutspenden wird von allen Beteiligten hier gutes Geld verdient, nur der Spender soll es für sein Seelenheil tun. Der zweite Punkt wäre ein gewisses Mitspracherecht was den Empfänger anbetrifft.... http://www.heise.de/tp/foren/S-Derzeitige-Situation-unbefriedigend/forum-246428/msg-22958069/read/ 10. Januar 2013 05:22 Wieso zahlt eigentlich niemand für die Organe ? NWOrder (mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.08) Wieso soll ich meine Organe verschenken ? Stichwort: Eigentum ! Klar kann ich das Geld nicht ausgeben wenn ich tot bin, aber wenn man so denkt, dann frage ich mich, warum nicht jedes Haus geplündert wird, wenn der Bewohner stirbt ? Da gibt es Erbrecht, Testamente, etc. Aber meine Organe (die ja auch innerhalb der Familie "kompatibel" sind) sollen für lau weggehen ohne das ich bzw. meine Angehörigen was davon haben ??? WARUM ? Wieso nicht (z.B. je nach Alter/Zustand der Organe) den Hinterbliebenen etwas dafür geben ? Ausser "dem guten Gefühl" ! Einfach so fürs "Ausschlachten" wie bei anderen Dingen auch. Schliesslich sind unter den Empfängern nicht nur Kinder und Unfallopfer, sondern auch viele Alkoholiker, Drogensüchtige, und Menschen die zuviele Medikamente nehmen (müssen). Da kann man einigen zumindest grobe Fahrlässigkeit unterstellen, wenn der Alk die Leber gefressen hat, und sie nach einer neuen winseln. Fände ich nur gerecht ! http://www.heise.de/tp/foren/S-Wieso-zahlt-eigentlich-niemand-fuer-die-Organe/forum-246428/msg-22957438/read/

Eine Entlohnung würde falsche Anreize setzen und Alkoholiker und Drogensüchtige als Spender motivieren - die aber dazu gar nicht geeignet sind!, Wer z.B. Alkoholiker ist, erhält auch keine Spendenorgane (selbst, wenn er dafür zahlen würde und somit eine Entlohnung der Spender ermöglichen würde). Mit gutem Grund!, In der Praxis erhälten alkohlkranke Promis dennoch schon mal ein Spenderorgan..., Wirklich? Gibt es empirische Nachweise, wer ein Organ erhält (oder wahrscheinlich erhält) und wer nicht?, Beispiel: Wie viele der Lebertransplantationen werden notwendig, weil übermäßig Alkohol getrunken hat?, Bericht! "Privatpatienten werden bevorzugt", simre äußert ritik an der Berechnung des Berichtes (...), Ist es richtig so, dass Alkohlkranke, starke Raucher u. andere keine Organe erhalten?

Spendern Mitspracherechte für die Organvergabe einräumen

10. Januar 2013 09:50 Derzeitige Situation unbefriedigend zorc (268 Beiträge seit 25.05.00) (.. ) Aber die bisherige Praxis ist für mich völlig inakzeptabel. Erstens bietet sie mir für meine Bereitschaft keinerlei Anreize. (...) Der zweite Punkt wäre ein gewisses Mitspracherecht was den Empfänger anbetrifft. Das könnte man vor Ableben durch Negativ- oder Positivlisten selbst ausüben (z.B. kein Empfänger über 40 Jahre alt) oder nach dem Tod an einen Vertrauten übertragen. http://www.heise.de/tp/foren/S-Derzeitige-Situation-unbefriedigend/forum-246428/msg-22958069/read/

Mitspracherechte würden der Idee der Solidargemeinschaft widersprechen!

Organ-Empfang an Spendenbereitschaft koppeln! Nur, wer vor seiner Erkrankung die Spendenbereitschaft erklärt hat, erhält ein Organ

0. Januar 2013 10:19 Ganz einfache Lösung (Editiert vom Verfasser am 10.01.13 um 10:20) EugenGuski (219 Beiträge seit 08.06.12) Mit 18 muss sich jeder Deutsche für oder gegen eine mögliche Organspende entscheiden. Er wird nur als Empfänger in Frage kommen, wenn er selbst sich für die Organspende entschieden hat. Eine Änderung der Aussage zur Organspende ist nur möglich, wenn er nachweislich keine Krankheiten hat, welche ihn nachträglich als Organempfänger in Frage kommen lassen. Sollte sich also jemand gegen die Organspende entscheiden, dann geht er im Falle einer schweren Krankheit auf jeden Fall leer aus. Vielleicht überlegen sich dann auch diejenigen, welche nun vermuten sie werden ausgeweidet und an den Meistbietenden verhöckert, ob sie nicht doch lieber Spenden möchten - als Lebensversicherung sozusagen. Aber im Ernstfall wird sowas dann sicher gekippt werden. Keine 9 Monate würden vergehen bis ein schwerkranker "Verweigerer" Organe fordert und vor Gericht zieht. http://www.heise.de/tp/foren/S-Ganz-einfache-Loesung/forum-246428/msg-22958253/read/

Das wäre keine Spende, sondern eine Versicherung. Die Organspende ist aber eine soziale Leistung und sollte auch eine bleiben!

Organe verkaufen. Erlös an Hinterbliebene. Privatwirschaftliche Organisation des Organhandels

10. Januar 2013 10:30 Man sollte die Organe verkaufen Norbert Griese, Norbert Griese, chef@computerhandel-griese.de (mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.02) und 50% gehen an die Hinterbliebenen. Dann gehts alles korrekt mit Quittung zu. - Selbst wenn dann noch nicht ganz Tote zerlegt werden, kriegen die Hinterbliebenen ordentlich Kohle und sind glücklich. Eine Einwilligung halte ich für überflüssig. norbert http://www.heise.de/tp/foren/S-Man-sollte-die-Organe-verkaufen/forum-246428/msg-22958323/read/

Dann können sich nur Reiche Organe leisten!, ... oder Versichtere!, Kommerzieller Organhandel würde zu Preisen führen, die Kassenpatienten nicht mehr bezahlen könnten!

Privatwirtschaftlich lässt sich die erforderliche Infrastruktur kaum errichten: Eine Einfplanzung muss binnen weniger Stunden nach der Entnahme erfolgen!

Option auf Einsatzer Vertrauensperson, die im Ernstfall die Abwicklung einer Organspende begleitet

10. Januar 2013 16:58 eine ökonomisierte Medizin erfordert Patienten-Treuhänder microB (714 Beiträge seit 14.04.00) folgen Ich habe nicht das geringste Vertrauen in ein Medizinsystem, das sich in erster Linie an kommerziellen Prämissen und in zweiter Linie an den Karriere- oder Profilierungswünschen von Ärzten orientiert. Seinen unübersehbaren Ausdruck finden die Kommerzialisierung in der unterschiedlichen Dienstfertigkeit, mit der Beamte, Privatpatienten und Kassenpatienten behandelt werden. Weniger augenfällig, aber vermutlich deutlich folgenschwerer, dürften sich Risikomanagementprogramme bei den Versicherern auswirken: Hat ein Klient sein "Budget" aufgebraucht und steht zu erwarten, dass die hochgerechneten Behandlungskosten die der hochgerechneten Beitragsleistungen über die restliche Lebenszeit übersteigen, wird der Patient Schwierigkeiten bei der Kostenübernahme kostenspieliger Therapien haben. In einem durchökonomisierten Gesundheitsystem dürfte das gleiche Kosten/Nutzenkalkül die Reihenfolge und Zusammensetzung der Empfängerlisten für Organe bestimmen: Welcher Versicherer wird die auf Dauer kostspielige Transplantationsbehandlung von ökonomisch schwächelnden Klienten tragen? Zugespitzt gesagt, könnte in Zukunft die Einschätzung der Zahlungsfähigkeit darüber entscheiden, ob der gerade eingelieferte Notfall als potentieller Oragnspender oder als potentieller Organempfänger weiterbehandelt wird. Obwohl ich aktiver Blutspender bin, mich als Knochenmarkspender habe registrieren lassen und prinzipiell (!) bereit wäre, auch Organe zu spenden, werde ich mich unter den gegebenen Voraussetzungen nicht registrieren lassen. Das sähe anders aus, wenn in die Freigabe zur Organentnahme ein von mir beauftragter Treuhänder eingebunden wäre, der den Prozess von der Einlieferung über Notfall- und Behandlungsmassnahmen, feststellen der Prognose und letztlich Diagnose des Hirntods begleitet und überwacht. Und natürlich, wenn es eine zuverlässige Instanz gäbe, die dafür sorgt, dass wirklich jeder Bedürftige vergleichbare Chancen als Organempfänger hat und das auch in Zukunft so bleibt. Einen Freifahrtschein für eine Transplantationswirtschaft mit Profitmaximierung, wie im momentanen Konzept vorhersehbar, werde ich jedenfalls nicht ausstellen. microB http://www.heise.de/tp/foren/S-eine-oekonomisierte-Medizin-erfordert-Patienten-Treuhaender/forum-246428/msg-22961298/read/

Spenden!

Organspenden retten Menschenleben!

Bis zu sieben Menschen können dank der Organe eines toten Spenders überleben. Derzeit sterben pro Tag im Durchschnitt täglich drei Menschen, die auf einer Warteliste stehen

Eine Absichtserklärung allein rettet kein Leben!, Was, wenn nicht die individuelle Spendenbereitschaft, rettet Leben?, Vorschlag: Reduzierung der Anzahl von Transplantationszentren, In die Forschung zum Thema nachwachsende Organe investieren!

Man selbst würde eine Organspende vermutlich auch in Anspruch nehmen. Die Spende zu verweigern, wäre deshalb egoistisch

10. Januar 2013 09:47 Re: Was haben die Manipulation von Patientendaten gezeigt? Twister2009, Bettina Hammer, twister@twistie.at (mehr als 1000 Beiträge seit 16.01.09) redadair schrieb am 10. Januar 2013 09:44 > Und du würdest natürlich freiwillig auf ein Spender-Organ verzichten > wenn dir nicht mehr anders zu helfen ist, nicht wahr? > Oder interessiert dich dann dein Gerede von heute auch nicht mehr? Zusammen mit der  Patientenverfügung Organspende/Nichtspendeverfügung der Verfügung in Bezug auf die zwangweise Einweisung in die Psychiatrie sowie dem Testament halte ich es für sinnvoll, dies schriftlich gleich zu formulieren um im Ernstfall den Ärzten entweder selbst oder aber durch Verwandte usw. dies auch mitteilen zu können http://www.heise.de/tp/foren/S-Re-Was-haben-die-Manipulation-von-Patientendaten-gezeigt/forum-246428/msg-22958050/read/   10. Januar 2013 10:04 Re: Was haben die Manipulation von Patientendaten gezeigt? redadair (451 Beiträge seit 14.10.01) Lieber sowas nicht schriftlich fixieren,so kann man im Ernstfall besser Wasser predigen und Wein saufen:-) Nein im Ernst, alle diese Verfügungen sollte tatsächlich jeder haben, hinzu noch sehr wichtig: Vorsorgevollmacht (und am Besten die Person(en) die man da benennt auch vorher mal drüber informieren) http://www.heise.de/tp/foren/S-Re-Was-haben-die-Manipulation-von-Patientendaten-gezeigt/forum-246428/msg-22958162/read/   0. Januar 2013 10:19 Ganz einfache Lösung (Editiert vom Verfasser am 10.01.13 um 10:20) EugenGuski (219 Beiträge seit 08.06.12) Mit 18 muss sich jeder Deutsche für oder gegen eine mögliche Organspende entscheiden. Er wird nur als Empfänger in Frage kommen, wenn er selbst sich für die Organspende entschieden hat. Eine Änderung der Aussage zur Organspende ist nur möglich, wenn er nachweislich keine Krankheiten hat, welche ihn nachträglich als Organempfänger in Frage kommen lassen. Sollte sich also jemand gegen die Organspende entscheiden, dann geht er im Falle einer schweren Krankheit auf jeden Fall leer aus. Vielleicht überlegen sich dann auch diejenigen, welche nun vermuten sie werden ausgeweidet und an den Meistbietenden verhöckert, ob sie nicht doch lieber Spenden möchten - als Lebensversicherung sozusagen. Aber im Ernstfall wird sowas dann sicher gekippt werden. Keine 9 Monate würden vergehen bis ein schwerkranker "Verweigerer" Organe fordert und vor Gericht zieht. http://www.heise.de/tp/foren/S-Ganz-einfache-Loesung/forum-246428/msg-22958253/read/    

Das Egoismus-Argument gilt umso mehr, als die Wahrscheinlichkeit, dass man selbst ein Organ benötigt, weitaus größer ist, als dass man selbst zum Spender wird!

Wenn das Ich (im Sterben) auseinanderfällt, dann existieren wir nicht mehr. Unsere Einzelteile können wir deshalb ebenso gut spenden. Es schadet uns nicht!

Weniger schwulstig ausgedrückt: dieser Comic!

Auch Tote brauchen ihre Organe! Die alten Ägypter beispielsweise (...)

Nicht spenden!

Man kann nicht sicher sein, nicht vorzeitig für tot erklärt zu werden

Die Festellung des Todes erfolgt nach glaubwürdigen Kriterien, Die Kriterien zur Feststellung des Todes basieren auf dem Stand der Wissenschaft, Ist die Wissenschaft in diesem Fall glaubwürdig?, & (1+2), Auch in der Wissenschaft hat sich die Definition des Todes immer wieder verändert!, Ist das ein Grund, auch dem gegenwärtigen Stand der Foschung mit Blick auf die Hirntot-Diagnose zu misstrauen?, Das Hirntod-Kriterium ist sinnvoll, weil unser ganzes "Ich" im Gehirn sitzt!, Es ist doch denkbar, dass wir in naher oder ferner Zukunft in der Lage sein werden, Hirntote zu re-animieren!, Maßgebend ist der Hirntod. Welche Zweifel man hinsichtlich des Hirntodes auch immer haben kann: Es ist noch nie vorgekommen, dass richtig als hirntot diagnostizierte Patienten wieder ins Leben zurückgekehrt sind!, Die Kriterien selbst mögen glaubwürdig sein. Man kann jedoch nicht darauf vertrauen, dass die Diagnose immer sachgerecht durchgeführt wird!, Gibt es Gründe dafür, der sachgerechten Durchführung der Diagnose zu misstrauen?, Die Transplantationsmedizin wird nicht durch Außenstehende kontrolliert!, Ärzte, welche die Hirntod-Diagnose durchführen, sind dafür nicht speziall ausgebildet!, Es kommt vor, dass Wartelisten für Organspender manipuliert werden. Das schürt das Misstrauen - auch in Bezug auf die Diagnose, In der Hirntoddiagnostik passieren immer wieder Fehler!, Das Risiko, als vermeintlich Hirntoter an einer Lungenentzündung zu sterben, ist größer als der Tod durch einen Diagnosefehler!, Die Aussicht auf den Erhalt von Spenderorganen mindert die Bereitschaft der Ärzte, lebenserhaltende Maßnahmen durchzuführen!, Ärzte sind durch finanzielle Anreize motiviert, möglichst viele Patienten als "Spender" zu diagnostizieren!, Nachweis?, Helfen Ärzte bei Sterbenden nach, um an die Organe zu kommen? ... "Ich fühle mich an einen Monty-Python Film erinnert..., Ärzte, die Patienten als Hirntod diagnostieren, dürfen laut Gesetz keinen Bezug zu Spendern haben oder zu Ärzten, die die Organe einfplanzen! Somit können diese kaum von einem Empfänger bestochen werden, Es existiert überhaut kein unumstrittenes und eindeutig diagnostizierbares Todeskriterium!, Der Hirntod - in Deutschland das maßgebliche Kriterium für die legitime Organentnahme - markiert nicht tatsächlich den Todeseintritt!, Gibt es Techniken - zusätzlich zu Hirntod-Festellung - mit denen die Diagnose so weit gesichert werden kann, dass der Tod auch wirklich eingetreten ist?, Viele der Zweifel daran, ob ein hirntoter Mensch "wirklich" tot ist, lassen sich durch genauere Untersuchungsmethoden ausräumen wie zum Beispiel eine Untersuchung des Blutflusses im Gehirn oder ein Hirnscan. Außerdem könnte man darüber nachdenken, ob man nicht für die Organentnahme eine Vollnarkose vorschreiben sollte - für alle Fälle., Bestände kein Mangel an Spenderorganen, gäbe es keinen Anreiz für voreilige Diagnosen. Deshalb ließe sich die Diagnosequalität verbessern, wenn es gelänge, die Zahl der Spender zu erhöhen, Hirnforscher: "Hirntote sind keine Leichen!", "Hirntote sind keine Leichen". Dazu: SWR2-Forum vom 19.11.2012., Seele und Bewusstsein sind nicht nur an des Gehirn gekoppelt! (Auch in Organen steckt Bewusstsein.), .. in der Leber sind keine audiovisuellen Daten gespeichert!, .. aber es gibt doch morphogenetische Felder etc.!, Für die berichteten Persönlichkeitsveränderungen nach einer Transplantation (vermeintlich Indizien für "Bewusstsein" der verpflanzten Organe) gibt es auch andere Erklärungen!, Hirntote können Fieber haben und Kinder austragen!, Wer hirntot ist, "verpasst nichts"!, Anekdotische Evidenz: 7 Tage im Koma. Neocortex Arbeit schon aufgegeben. Und wieder ins Leben zurückgekehrt!, Irrelevant:: Der Hirntod wird anhand von Reflexen diagnostiziert. Die haben mit dem Neocortex (Großhirn) nur bedingt etwas zu tun!

Bei der Vergabe von Spenderorganen kommt es immer wieder zu Ungereimheiten wie der Manipulation von Patientendaten, um Patienten an der Warteschlange vorbei bedienen zu können

Ist das ein Grund, nicht zu spenden?, Auch bei Spenden für Wohltätigkeitszwecke kommt es zu Korruption. Das ist aber kein Grund, vollständig auf das Spenden zu verzichten!, & (1; 2), Gäbe es ausreichend Spender, würde der Korruption der Boden entzogen, Auch bei ausreichend vorhandenen Spenderorganen gäbe es Grund für Korruption: nämlich im Kampf um die besseren Organe (von gesunden, sporttreibenden, nichtrauchenden Spendern), Höhere Spendenbereitschaft würde dazu führen, dass ausreichend Spender(organe) vorhanden sind

Was ist der Grund für die Manipulation von Patientendaten?, Ärzte wollen sich an wohlhabenden Patienten, die ein Organ benötigen, persönlich bereichern !, In Leipzig waren die Nutznießer keine wohlhabenden Patienten! Dies macht das Bereicherungs-Motiv unwahrscheinlich

Wirklich? Gibt es empirische Nachweise, wer ein Organ erhält (oder wahrscheinlich erhält) und wer nicht?, Beispiel: Wie viele der Lebertransplantationen werden notwendig, weil übermäßig Alkohol getrunken hat?, Bericht! "Privatpatienten werden bevorzugt", simre äußert ritik an der Berechnung des Berichtes (...)

Wenn Organe zu Wertobjekten werden, ist kriminelles Verhalten kaum vermeidbar

10. Januar 2013 11:08 Grundsätzlich gegen Organspende etwasvernunft (9 Beiträge seit 03.09.12) In der Vergangenheit war es ein hohes Gut, dass der menschliche Körper (seine Leiche) keinen materiellen Wert hatte. Mit der Transplantationsmedizin erhält er einen - potentiell sehr hohen - Wert: was tut nicht Mancher angesichts des Todes? Damit wird der Mensch nach kapitalistischer Logik vogelfrei, denn Geld lockt das Verbrechen, wie man z. B. aus Albanien weiß. Es mag in Rechtsstaaten im Augenblick hinreichend hohe Hürden und Kontrollen geben, aber es ist nicht sicher, dass das so bleibt. Aus unserer eigenen Geschichte wissen wir, wie schnell eine Zivilisation zur Barbarei werden kann, und hatten wir nicht schon einmal die Forderung, das Interesse des Einzelnen müsse hinter dem Wohl der Allgemeinheit - was immer das sein mag - zurückstehen? Also: grundsätzlich gegen Organspende.  Übrigens: Ich persönlich würde eine Organspende nicht wollen, denn der Tod ist halt nun mal der Preis des Lebens. http://www.heise.de/tp/foren/S-Grundsaetzlich-gegen-Organspende/forum-246428/msg-22958602/read/

Geltendes Gesetz schreibt vor, dass die Hirntod-Diagnose (von Spendern) und die Transplantation (in Empfänger) streng getrennt sind. Dies erschwert systemische Korruption!, Kliniken haben sehr wohl ein Eigeninteresse, Organe zu liefern/einzupflanzen! Dies unterstützt den Trend zur Korruption

Die Würde sterbender Menschen könnte verletzt werden, wenn diese künstlich am Leben erhalten werden, um die Organe frisch zu halten und einen passenden Moment für die Spende abzuwarten

Ein Argument gegen die Spendebereitschaft habe ich auf der Debattenkarte noch nicht gesehen: Wie wird mit sterbenden Organspendern im Krankenhaus umgegangen? Werden sie am "Funktionieren" gehalten, bis die Organe gebraucht werden oder können sie einfach sterben? Und wie lange dauert der Prozess der Entnahme? Dürfen die Angehörigen sich verabschieden, die Leiche sehen? Und wann können sie den Menschen beerdigen? Das finde ich wichtige Fragen, auf die ich gern eine Antwort lesen würde. http://www.heise.de/tp/foren/S-Nicht-spenden-um-den-Sterbeprozess-nicht-zu-stoeren/forum-246428/msg-22963117/read/

Würdiger Abschied ist möglich!

In Einzelfällen kommt es vor, dass auf entwürdigende Weise in den Sterbeprozess eingegriffen wird

"Ich will komplett bestattet werden"

12. Januar 2013 17:44 Der Wunsch den eigenen Körper zu erhalten (Editiert vom Verfasser am 12.01.13 um 17:47) SW (924 Beiträge seit 06.07.00) Hi, in der Mindmap fehlt mir noch ein Punkt unter "Nicht Spenden!". Was ist eigentlich mit dem Wunsch, seinen Körper nach dem Tod vollständig zu erhalten, so wie der zuletzt war? Also nicht "auseinandergeschnitten" zu werden, sondern komplett seine letzte Ruhe zu finden. Was ist mit dem Wunsch, wenn ein Mensch nicht will, dass Teile von ihm weiterleben, obwohl er selber schon längst zerfallen ist? Was ist mit dem Wunsch, wenn ein Mensch nicht will, dass andere diesen nach dem Tod nur als "Ersatzteillager" ansehen, ohne ihn als Ganzes zu kennen? Einige würden das Egoismus nennen, aber wäre es das? Der eigene Körper ist der einzige naturgesetzliche Besitz, welchen ein Mensch in dieser Welt hat. Gehört der Körper immer noch dem vorherigen Menschen, oder ist dieser Allgemeingut, falls das Bewusstsein schon gegangen ist? Gehören unsere natürlichen Organe eigentlich uns oder haben wir diese nur von der Gesellschaft geliehen? Wenn jemand _seine eigenen_ Organe später verschenken will, ist es beachtenswert. Aber wenn es jemand nicht machen will, ist es verachtenswert? Slawa http://www.heise.de/tp/foren/S-Der-Wunsch-den-eigenen-Koerper-zu-erhalten/forum-246428/msg-22971618/read/

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