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Auswertung: "Organspendeausweis: Für und Wider" by Mind Map: Auswertung:
"Organspendeausweis: Für und
Wider"
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Auswertung: "Organspendeausweis: Für und Wider"

Spenden!

Man selbst würde eine Organspende vermutlich auch in Anspruch nehmen. Die Spende zu verweigern, wäre deshalb egoistisch

10. Januar 2013 09:47 Re: Was haben die Manipulation von Patientendaten gezeigt? Twister2009, Bettina Hammer, twister@twistie.at (mehr als 1000 Beiträge seit 16.01.09) redadair schrieb am 10. Januar 2013 09:44 > Und du würdest natürlich freiwillig auf ein Spender-Organ verzichten > wenn dir nicht mehr anders zu helfen ist, nicht wahr? > Oder interessiert dich dann dein Gerede von heute auch nicht mehr? Zusammen mit der  Patientenverfügung Organspende/Nichtspendeverfügung der Verfügung in Bezug auf die zwangweise Einweisung in die Psychiatrie sowie dem Testament halte ich es für sinnvoll, dies schriftlich gleich zu formulieren um im Ernstfall den Ärzten entweder selbst oder aber durch Verwandte usw. dies auch mitteilen zu können http://www.heise.de/tp/foren/S-Re-Was-haben-die-Manipulation-von-Patientendaten-gezeigt/forum-246428/msg-22958050/read/   10. Januar 2013 10:04 Re: Was haben die Manipulation von Patientendaten gezeigt? redadair (451 Beiträge seit 14.10.01) Lieber sowas nicht schriftlich fixieren,so kann man im Ernstfall besser Wasser predigen und Wein saufen:-) Nein im Ernst, alle diese Verfügungen sollte tatsächlich jeder haben, hinzu noch sehr wichtig: Vorsorgevollmacht (und am Besten die Person(en) die man da benennt auch vorher mal drüber informieren) http://www.heise.de/tp/foren/S-Re-Was-haben-die-Manipulation-von-Patientendaten-gezeigt/forum-246428/msg-22958162/read/   0. Januar 2013 10:19 Ganz einfache Lösung (Editiert vom Verfasser am 10.01.13 um 10:20) EugenGuski (219 Beiträge seit 08.06.12) Mit 18 muss sich jeder Deutsche für oder gegen eine mögliche Organspende entscheiden. Er wird nur als Empfänger in Frage kommen, wenn er selbst sich für die Organspende entschieden hat. Eine Änderung der Aussage zur Organspende ist nur möglich, wenn er nachweislich keine Krankheiten hat, welche ihn nachträglich als Organempfänger in Frage kommen lassen. Sollte sich also jemand gegen die Organspende entscheiden, dann geht er im Falle einer schweren Krankheit auf jeden Fall leer aus. Vielleicht überlegen sich dann auch diejenigen, welche nun vermuten sie werden ausgeweidet und an den Meistbietenden verhöckert, ob sie nicht doch lieber Spenden möchten - als Lebensversicherung sozusagen. Aber im Ernstfall wird sowas dann sicher gekippt werden. Keine 9 Monate würden vergehen bis ein schwerkranker "Verweigerer" Organe fordert und vor Gericht zieht. http://www.heise.de/tp/foren/S-Ganz-einfache-Loesung/forum-246428/msg-22958253/read/    

Das Egoismus-Argument gilt umso mehr, als die Wahrscheinlichkeit, dass man selbst ein Organ benötigt, weitaus größer ist, als dass man selbst zum Spender wird!, Das Egoismus-Argument ist hier eine schiefe Begründung. Denn: Es gibt keine moralische Verpflichtung, zu spenden! Denn die Spende ist ein freiwilliger Akt, den es ebenso wenig zu begründen gilt, wie die Verweigerung der Spende

Die Organspende ist ein Akt der Solidarität!

Niemand hat einen moralischen Anspruch auf die Organe eines anderen! Deshalb: Wo kein Anspruch, keine Pflicht!

"Niemandem schaden": Moralisch erlaubt ist, was niemandem schadet.

Wenn das Ich (im Sterben) auseinanderfällt, dann existieren wir nicht mehr. Unsere Einzelteile können wir deshalb ebenso gut spenden. Es schadet uns nicht!, Aber zu dem Zeitpunkt, wo die Organe entnommen werden, sind wir noch nicht mausetot!

& (1+2)

Wir müssen alles tun, was wir können, um Menschenleben zu retten!, Wenn es um die Rettung von Menschenleben geht, gibt es andere Bereiche, die dringender unserer Aufmerksamkeit bedürfen, als die Organspende 1, Sterben müssen wir alle. Tragisch ist es, dass Menschen wegen fehlender Grundversorgung sterben müssen - nicht wegen einer fehlenden Leber!, Was, wenn nicht die individuelle Spendenbereitschaft, rettet Leben?, Vorschlag: Reduzierung der Anzahl von Transplantationszentren, In die Forschung zum Thema nachwachsende Organe investieren!

Organspenden retten Menschenleben!, Bis zu sieben Menschen können dank der Organe eines toten Spenders überleben. Derzeit sterben pro Tag im Durchschnitt täglich drei Menschen, die auf einer Warteliste stehen, Eine Absichtserklärung allein rettet kein Leben!

Nicht spenden!

Der Hirntod - in Deutschland das maßgebliche Kriterium für die legitime Organentnahme - markiert nicht tatsächlich den Todeseintritt!

Die Kriterien zur Feststellung des Todes basieren auf dem Stand der Wissenschaft, Die Wissenschaft ist in diesem Fall nicht glaubwürdig. Denn:, Auch in der Wissenschaft hat sich die Definition des Todes immer wieder verändert! Folglich ist denkbar, dass es in der Zukunft möglich sein wird, Hirntote zu re-animieren!, Es kann gar keine wissenschaftliche Definition des Todes geben, Der Hirntod wurde "erfunden", um Transplantationen rechtlich abzusichern. Die Definition ist von Interessen geleitet. Mit wissenschaftlicher Objektivität hat das wenig zu tun!, Folgt daraus, dass die Organtransplantation auf jeden Fall moralisch nicht legitim ist?, Selbst dann, wenn man davon ausgeht, dass Hirntote keine Leichen sind, könnte (!) man dafür argumentieren, dass die Organentnahme moralisch legitim ist. Allerdings müsste man dann das Kind beim Namen nennen und nicht mehr von Organentnahme sprechen, sondern von "gerechtfertigtem Töten" (justified killing) Sterbender! In der bioetischen Forschungsliteratur wird diese Position durchaus vertreten., Wie weit darf "justified killing" gehen? Kann justified killing verwendet werden, um die Zahl der Spender zu erhöhen?, Neuro-Euthanasie: Noch nicht hirntote Patienten sollen mit Beruhigungs- und Narkosemitteln behandelt werden. Dann wird gezielt ein Hirntod herbeigeführt. - Dieser Vorschlag stammt aus der Bioethik-Diskussion., Die Diskussion um "justified killing" zeigt deutlich, dass man sich auf eine schiefen Ebene befindet, sobald von der Begründung abweicht, dass der durch den Hirntod angezeigte Tod die einizge Rechtfertigung für die Organentnahme ist!, Das Hirntod-Kriterium ist sinnvoll, weil unser ganzes "Ich" im Gehirn sitzt! Deshalb ist die Transplantation legitim

Die Kriterien selbst mögen glaubwürdig sein. Man kann jedoch nicht darauf vertrauen, dass die Diagnose immer sachgerecht durchgeführt wird!, Gibt es Gründe dafür, der sachgerechten Durchführung der Diagnose zu misstrauen?, Der durchkommerzialisierte Medizinbetrieb weckt Misstrauen!, + (1; 2), Misstrauen sollte vor allem die Tatsache wecken, dass diejenigen, die die Transplantation durchführen (also Ärzte und Pfleger) heute nicht mehr diejenigen sind, die in der Klinik den Ton angeben. Das tun Klinik-Manager mit BWL-Hintergrund., Eine Blitzumfrage unter beteiligten Pflegern zeigte: die meisten haben auf dem Organspende-Ausweis "Nein" angekreuzt, Die Transplantationsmedizin wird nicht durch Außenstehende kontrolliert!, Ärzte, welche die Hirntod-Diagnose durchführen, sind dafür nicht speziall ausgebildet!, Es kommt vor, dass Wartelisten für Organspender manipuliert werden. Das schürt das Misstrauen - auch in Bezug auf die Diagnose, OK: Einige Ärzte haben Wartelisten manipuliert. Daraus kann kein Verdacht hergeleitet werden, der sich auf die ganze Berufsgruppe bezieht!, Die Aussicht auf den Erhalt von Spenderorganen mindert die Bereitschaft der Ärzte, lebenserhaltende Maßnahmen durchzuführen!, Hier fehlt ein Aufweis möglicher Mechanismen!, In der Hirntoddiagnostik passieren immer wieder Fehler!, Abschwächung: Das Risiko, als vermeintlich Hirntoter an einer Lungenentzündung zu sterben, ist größer als der Tod durch einen Diagnosefehler!, Ärzte sind durch finanzielle Anreize motiviert, möglichst viele Patienten als "Spender" zu diagnostizieren!, Nachweis? Wer hat hier wirklich was für Anreize?, Ärzte, die Patienten als hirntot diagnostiezieren, dürfen laut Gesetz keinen Bezug zu Spendern haben oder zu Ärzten, die die Organe einfplanzen! Somit können diese kaum von einem Empfänger bestochen werden, WENN Fehler passieren - dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass niemand diese bemerkt! Berichtet werden ja nur Fälle, wo jemand trotz Hirntod überlebt hat. Dazu hat der Betreffende in den allermeisten Fällen jedoch keine Chance - u.a., weil er auf dem OP-Tisch landet, wo ihm seine Organe entnommen werden, Ist die Praxis der Explantation Ursache für die "Dunkelziffer"? Nachfrage: Was passiert denn mit Hirntoten, die nicht Organspender sind? Was was wäre mit Spendern geschehen, wenn ihnen keine Organe entnommen worden wären?, Diese Patienten werden nicht mehr weiter maschinell beatmet. Der Mensch wird zum nächstgelegenen Kühlfach gebracht., Es gibt dazu Statistiken: Todesursachen von Organspendern. Aus denen folgt aber nicht unmittelbar die Antwort auf die Frage, ob ein Weiterleben möglich gewesen wäre

Hirntote sind keine Leichen!, Hirntote können Fieber haben und Kinder austragen!, Anekdotische Evidenz: 7 Tage im Koma. Neocortex Arbeit schon aufgegeben. Und wieder ins Leben zurückgekehrt!, Die Definition von "Hirntod" schließt nicht aus, dass im Hirn noch Vorgänge stattfinden, die für das Bewusstsein verantwortlich sind!, In einer Untersuchung, die vor einiger Zeit im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde, konnte nachgewiesen werden, dass Patienten, die eigentlich als hirntot galten, noch Bewusstseinsaktivitäten aufwiesen., Der Bericht im New England Journal hat keine Hirntoten zum Gegenstand!, Seele und Bewusstsein sind nicht nur an des Gehirn gekoppelt! (Auch in Organen steckt Bewusstsein.), .. in der Leber sind keine audiovisuellen Daten gespeichert!, .. aber es gibt doch morphogenetische Felder etc.!, Für die berichteten Persönlichkeitsveränderungen nach einer Transplantation (vermeintlich Indizien für "Bewusstsein" der verpflanzten Organe) gibt es auch andere Erklärungen!, Gibt es Techniken - zusätzlich zu Hirntod-Festellung - mit denen die Diagnose so weit gesichert werden kann, dass der Tod auch wirklich eingetreten ist?, Viele der Zweifel daran, ob ein hirntoter Mensch "wirklich" tot ist, lassen sich durch genauere Untersuchungsmethoden ausräumen wie zum Beispiel eine Untersuchung des Blutflusses im Gehirn oder ein Hirnscan. Außerdem könnte man darüber nachdenken, ob man nicht für die Organentnahme eine Vollnarkose vorschreiben sollte - für alle Fälle., Auch mittels genauerer Methoden wie zum Beispiel einem EEG lässt sich nicht zweifelsfrei ein Ganzgehirntod nachweisen!, Bestände kein Mangel an Spenderorganen, gäbe es keinen Anreiz für voreilige Diagnosen. Deshalb ließe sich die Diagnosequalität verbessern, wenn es gelänge, die Zahl der Spender zu erhöhen

So oder so: In den allermeisten Fällen handelt es bei den Organspendern um Menschen, die im Sterben liegen. Möglich, vielleicht, dass hier lebensverlängernde Maßnahmen unterlassen werden, damit die Organe rechtzeitig entnommen werden können. Aber die meisten wollen doch ohnehin nicht, dass sie, wenn sie im Sterben liegen, mit allen nur möglichen Mitteln möglichst lange am Leben erhalten werden!

Diese verbleibende Unsicherheit wiegt weniger stark als der Nutzen, der durch Organspenden erwächst!

Bei der Vergabe von Spenderorganen kommt es immer wieder zu Ungereimheiten wie der Manipulation von Patientendaten, um Patienten an der Warteschlange vorbei bedienen zu können

Ist das ein Grund, nicht zu spenden?, Generalverdacht. "Da ist was faul. Ich mach' nicht mit!". Wenn Organe zu Wertobjekten werden, ist kriminelles Verhalten kaum vermeidbar, Auch bei Spenden für Wohltätigkeitszwecke kommt es zu Korruption. Das ist aber kein Grund, vollständig auf das Spenden zu verzichten!, & (1; 2), Gäbe es ausreichend Spender, würde der Korruption der Boden entzogen, Auch bei ausreichend vorhandenen Spenderorganen gäbe es Grund für Korruption: nämlich im Kampf um die besseren Organe (von gesunden, sporttreibenden, nichtrauchenden Spendern), Höhere Spendenbereitschaft würde dazu führen, dass ausreichend Spender(organe) vorhanden sind, Was ist der Grund für die Manipulation von Patientendaten? Auf welchem Wege können kommerzielle Interessen das Spiel bestimmen?, Ärzte wollen sich an wohlhabenden Patienten, die ein Organ benötigen, persönlich bereichern !, In Leipzig waren die Nutznießer keine wohlhabenden Patienten! Dies macht das Bereicherungs-Motiv unwahrscheinlich, Nachweis?, Kliniken haben sehr wohl ein Eigeninteresse, Organe zu liefern/einzupflanzen! Dies unterstützt den Trend zur Korruption, Nachweise?, Wirklich? Gibt es empirische Nachweise, wer ein Organ erhält (oder wahrscheinlich erhält) und wer nicht?, Erhalten z.B. Privatpatienten eher eine Spende?, Eine systematische Bevorzugung von Privatpatienten ist nicht erkennbar, Beispiel: Ca. 10 % der Bevölkerung ist privat versichert. Der Anteil von Privatversicherten bei Lebertransplantationen im Jahr 2011..., Bericht! "Privatpatienten werden bevorzugt", Beispiel: Wie viele der Lebertransplantationen werden notwendig, weil übermäßig Alkohol getrunken hat?, .. ein Vorteil für Reiche mag nicht direkt nachweisbar sein, ist aber doch plausibel!

Die Würde des Sterbeprozesses wird gestört. In erster Linie betrifft das die sterbende Person selbst. Aber auch Verwandte können sich nicht in angemessener Form verabschieden.

Die Überschrift zu diesem Knoten wurde folgend auf diesen Leserbeitrag ergänzt: Renate Simon (-simon-) - 18.01.2013 11:31 Uhr Hallo Herr Groetker, der Angehörige kommt erst in zweiter Linie Organspende ist ja auch immer die Unterbrechung eines Sterbeprozesses, der aber für den einzelnen Sterbenden wichtig ist. Mein Mann war am letzten Tag ohne Bewusstsein, tauchte vormittags, als seine 1. Frau reinkam kurz auf, begrüßte sie und dämmerte weiter. Er starb am Abend in meinem Beisein ruhig und friedlich. Auch bei meiner Schwiegermutter erlebte ich, dass sie mitten im Sterbeprozess, nachdem ich eine heftige Niesattacke hatte, plötzlich völlig klar zu mir sagte, bist du schon wieder erkältet?, um dann nach meiner Antwort wieder im Dämmer zu verschwinden. Niemand weiß, was ein Sterbender mitbekommt und mein Mann, meine Schwägerin (ein Stiefkind meiner Schwiegermutter) und ich haben uns verdattert angesehen. Auch dann wenig später eingesehen, dass meine Schwiegermutter, solange ihr Sohn im Raum war, nicht sterben kann. Sie hat sich fürchterlich gemüht und erst, nachdem mein Mann und ich gegangen waren, wurde sie ruhig und verstarb innert einer knappen Stunde. --------------------------- imon (-simon-) - 16.01.2013 15:02 Uhr ..\..\Lokale Einstellungen\Temp\Angenommen, mein Mann wäre Organspender gewesen Mein Mann hatte ein Adenokarzinom der Lunge mit Metastasen im Gehirn (wo noch, ist unbekannt). Sein Herz hätte aber, wäre er jünger gewesen, verwendet werden können. Hätte ich seinen Sterbeprozess so begleiten können, wie ich es tat? Hätte ich mich so intensiv von ihm verabschieden können? Wohl kaum. Man hätte spätestens nach Einsetzen der "Kussmaul-Atmung" meinen Mann in den OP geschoben, explantiert und ich hätte da gestanden und nicht gewusst, wohin mit meinem Entsetzen. Den Abschied bedenken hier leider auch die Befürworter der Organspende nicht. Sie stehen neben einem "Toten" der beatmet wird, sich warm anfühlt, ja eigentlich noch lebt und nach Ihrem o.k. wird er rausgeschoben und das war"s. Wie wollen Sie damit umgehen? Intensivpfleger könnten da einiges erzählen, aber sie kommen nicht zu Wort. Abgesehen davon benötigen die meisten Transplantierten neben lebenslang Medikamenten auch psychologische Hilfe, um mit der "Spende" umgehen zu können. Auch davon liest man nichts.   Barbara Koch-Mäckler (Herbstf...) - 17.01.2013 18:05 Uhr ..\..\Lokale Einstellungen\Temp\Verharmlosende Formulierungen Auf der Mindmap findet sich folgendes Argument: "Die Würde des Sterbeprozesses wird gestört: Verwandte können sich nicht in angemessener Form verabschieden." Diese Formulierungen empfinde ich als verharmlosend. Als ob es um "Formfragen" ginge. Ich bin überzeugt, dass der Sterbeprozess etwas tief Bedeutsames ist, eine große Wandlung am Ende des Lebens. Möchte ich diesen Prozess auf einem Operationstisch erleben, mit aufgesägtem Brustkorb, durchspült von eiskalter Konservierungsflüssigkeit und dann meine Organe herausgeschnitten bekommen ohne wirklich "zu Ende gestorben" zu sein? Ohne einen nahen Menschen an meiner Seite? Nein. Und ich möchte das auch für niemanden, der mir nahesteht, so erleben. Monika Renz, die viele Sterbende begleitet hat, hat in ihrem Buch "Zeugnisse Sterbender. Todesnähe als Wandlung und letzte Reifung" viele Beispiele dafür mitgeteilt, was für intensive und aussöhnende Prozesse im Sterben noch möglich sind. Dem eine Chance zu geben empfinde ich als Menschenrecht.   Roberto Rotondo (Rotondo) - 18.01.2013 22:18 Uhr ..\..\Lokale Einstellungen\Temp\Gibt es spezielle Probleme des Pflegepersonals in der Transplantationsmedizin? Für manche Pflegekräfte vollzieht sich während der Organentnahme etwas Einmaliges, nicht Vergleichbares mit anderen Operationen. Für sie ist dies nicht mehr mit den Begriffen Würde, Achtung und Respekt in Einklang zu bringen. Christine Lang: „Es ist nicht das Ich des Verletzen, nicht die Sprache der Kehle, des Mundes der Zunge, die das Ausmaß des Zugefügten bekundet. Es ist das Bild, die Aussagekraft des Körpers an sich, die das Erleiden dokumentiert und in mir das Phänomen infernalischen Schmerzes und markerschütternder Schmerzensschreie hervorruft.“ Quelle: Christine Lang, Krankenschwester. In: Hoff,J. & In d. Schmitten, J.: Wann ist der Mensch tot? Organver­pflanzung und Hirntodkriterium. Rowohlt 1994, S. 397 ff . Internet: http://www.transplantation-information.de/organspende_organspender/organspende_erfahrungen.html  

Der Ausblick darauf, Spenderorgane zu erhalten, führt zu einer veränderten medizinischen Behandlung sterbender Patienten!, Erhalten sterbende Patienten, die als Spender vorgesehen sind, z.B. keine Schmerzbehandlung mehr - weil diese die Hirntod-Diagnose verfälschen könnte?, Ja: Der Patient erhält keine Schmerzmittel mehr!, Nachweis?

In extremen Fällen können unzählige Organe aufeinmal entnommen werden. Aber auch Hände, ganze Arme, Hautpartien und Knochen. Man kann der Ansicht sein, dass dies nicht mit der (auch durch das Grundgesetz gebotenen) Achtung der Würde des Spenders vereinbar ist

Wie lässt sich die Spendenbereitschaft erhöhen?

Vorschlag: Opt-out Regelung (Wiederspruchsregelung) anstelle der Opt-in Regelung: Wer NICHT spenden will, muss einen Ausweis ausfüllen. Alle anderen werden automatisch als Spender betrachtet

Durch eine Opt-Out-Regelung dürften viele Probleme sehr stark zurückgehen. Es bliebe natürlich das Problem, was denn letztlich als unwiederbringlich anzusehen ist. Allerdings ist das, keines was nicht zu lösen wäre. Bei Opt-Out bleibt auch jeder Selbstbestimmt, man kann schließlich widersprechen. Will man aber wohl nicht, weil man dann plötzlich alle damit konfrontieren müsste über den eigenen Tod nachzudenken und womöglich dann als das "Arschloch" dastehen, dass andere Menschen das Überleben nicht gönnt. (Man müsste womöglich offen einstehen "egoistisch" zu sein) Azure_Kite http://www.heise.de/tp/foren/S-Re-Argument-fuer-Spenden/forum-246428/msg-22957374/read/

Auch eine Wiederspruchsregelung würde den Bedarf nicht decken können

Krankenkassen bräuchten stärkere Anreize, um Transplantationen durchzführen und ergo, dass es wenig Spender gibt. Momentan sind Transplantationen für Krankenhäuser ein Minusgeschäft.

Azure_Kite: "Was nicht oft gesagt wird: Die Krankenkassen haben ein wirtschaftliches Interesse daran, dass es möglichst wenig Spender gibt. Eine Transplantation kostet mit allem rund 100-200.000 Euro, dazu kommen nochmal lange Folgekosten. Hier kann man also schön viel geld sparen. Ob da jetzt wegen Sparmaßnahmen ein paar hundert/Tausend Menschen sterben, wen interessierts? Sind doch eh minderwertiges Menschenmaterial. "http://www.heise.de/tp/foren/S-Re-Argument-fuer-Spenden/forum-246428/msg-22957374/read/

Transplantationen sparen mehr Kosten, als sie verursachen. Jedenfalls für das Gesundheitssytem...

Monetäre Entlohnung der Spender bzw. der Spenden-Bereiten (zu Lebzeiten). Oder andere Anreize.

0. Januar 2013 09:50 Derzeitige Situation unbefriedigend zorc (268 Beiträge seit 25.05.00) Im Prinzip wäre ich zu einer Organspende bereit, mit der Todesfeststellung habe ich absolut kein Problem. Aber die bisherige Praxis ist für mich völlig inakzeptabel. Erstens bietet sie mir für meine Bereitschaft keinerlei Anreize. Das könnten beispielsweise Boni bei den Krankenversicherungsbeiträgen sein, Auszahlungen an meine Erben oder ähnliche Vergütungen. Wieso ich meine gut gepflegten Organe für lau hergeben soll, sehe ich absolut nicht ein. Das mag der ein oder andere für egoistisch halten, aber wie bei den Blutspenden wird von allen Beteiligten hier gutes Geld verdient, nur der Spender soll es für sein Seelenheil tun. Der zweite Punkt wäre ein gewisses Mitspracherecht was den Empfänger anbetrifft.... http://www.heise.de/tp/foren/S-Derzeitige-Situation-unbefriedigend/forum-246428/msg-22958069/read/ 10. Januar 2013 05:22 Wieso zahlt eigentlich niemand für die Organe ? NWOrder (mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.08) Wieso soll ich meine Organe verschenken ? Stichwort: Eigentum ! Klar kann ich das Geld nicht ausgeben wenn ich tot bin, aber wenn man so denkt, dann frage ich mich, warum nicht jedes Haus geplündert wird, wenn der Bewohner stirbt ? Da gibt es Erbrecht, Testamente, etc. Aber meine Organe (die ja auch innerhalb der Familie "kompatibel" sind) sollen für lau weggehen ohne das ich bzw. meine Angehörigen was davon haben ??? WARUM ? Wieso nicht (z.B. je nach Alter/Zustand der Organe) den Hinterbliebenen etwas dafür geben ? Ausser "dem guten Gefühl" ! Einfach so fürs "Ausschlachten" wie bei anderen Dingen auch. Schliesslich sind unter den Empfängern nicht nur Kinder und Unfallopfer, sondern auch viele Alkoholiker, Drogensüchtige, und Menschen die zuviele Medikamente nehmen (müssen). Da kann man einigen zumindest grobe Fahrlässigkeit unterstellen, wenn der Alk die Leber gefressen hat, und sie nach einer neuen winseln. Fände ich nur gerecht ! http://www.heise.de/tp/foren/S-Wieso-zahlt-eigentlich-niemand-fuer-die-Organe/forum-246428/msg-22957438/read/

Moralisch betrachtet, hat man eigentlich ein Recht darauf, seine Organe verkaufen zu dürfen. Unglaublich, dass dies in Deutschland gesetzlich verboten ist.

Eine Entlohnung würde falsche Anreize setzen und Alkoholiker und Drogensüchtige als Spender motivieren - die aber dazu gar nicht geeignet sind!, Wer z.B. Alkoholiker ist, erhält auch keine Spendenorgane (selbst, wenn er dafür zahlen würde und somit eine Entlohnung der Spender ermöglichen würde). Mit gutem Grund!, Ist es richtig so, dass Alkohlkranke, starke Raucher u. andere keine Organe erhalten?

Spendern Mitspracherechte für die Organvergabe einräumen

10. Januar 2013 09:50 Derzeitige Situation unbefriedigend zorc (268 Beiträge seit 25.05.00) (.. ) Aber die bisherige Praxis ist für mich völlig inakzeptabel. Erstens bietet sie mir für meine Bereitschaft keinerlei Anreize. (...) Der zweite Punkt wäre ein gewisses Mitspracherecht was den Empfänger anbetrifft. Das könnte man vor Ableben durch Negativ- oder Positivlisten selbst ausüben (z.B. kein Empfänger über 40 Jahre alt) oder nach dem Tod an einen Vertrauten übertragen. http://www.heise.de/tp/foren/S-Derzeitige-Situation-unbefriedigend/forum-246428/msg-22958069/read/   Wolfgang Schlage (20thStreet) - 18.01.2013 07:51 Uhr ..\..\Lokale Einstellungen\Temp\Das Organspendersein als Voraussetzung zum Organempfang Ich möchte noch einmal dafür plädieren, ein System einzurichten, in dem nur der Organe bekommen kann, der sich schon seit langem auch zur Spende bereiterklärt. Dann können die Bedenkenträger es getrost mit sich selbst ausmachen, ob sie Spender sein wollen - wenn nicht, dann reduziert sich eben nicht nur das Angebot, sondern auch die Nachfrage. Im heutigen System hingegen kann jeder seine hochmoralischen Bedenken äußern - aber wenn er dann selbst ohne Organspende sterben würde, kriegt er die Organe dann möglicherweise doch, nämlich von jemandem, der vorher als "unmoralisch" denunziert wurde. Das ist Ausbeutung von Gutwilligkeit.   Inanc Bardakcioglu (HurraTu...) - 16.01.2013 11:27 Uhr ..\..\Lokale Einstellungen\Temp\(...) Die ganze Problematik ließe sich sehr sehr einfach lösen: Ein nationales Register aller potentiellen Spender einrichten, und diese ganz klar in den Wartelisten bevorzugen, wenn sie selber ein Organ brauchen, und schon sehen wir Scharen an Menschen, die sich urplötzlich zur Organspende bereit erklären! Es gibt zu viele Egoisten in der Gesellschaft und anders kann man dem nicht entgegentreten. Wir sind eine Solidargemeinschaft aber bei Organen und Gesundheit funktioniert dies einfach noch nicht. Warum? Wegen dem Hirngespinst, dass man die Organe in Himmel oder Hölle noch braucht?   Jürgen Bachmann (Fazlese...) - 16.01.2013 17:05 Uhr ..\..\Lokale Einstellungen\Temp\Es gibt genügend Organspender in Deutschland wenn die Organe auch nur an Spenderwillige vergeben werden. Nur durch die hohe Anzahl der Schmarotzer (spenden -> nein; empfangen -> ja) reichen die Organe nicht. Bitte alle Nicht-Spender im Gesundheitsministerium Namentlich erfassen und bei Erkrankung sterben lassen. Dann sinken die Wartezeiten wieder dramatisch und alle sind zufrieden.   Annegret Schiestel (anna54) - 16.01.2013 12:49 Uhr ..\..\Lokale Einstellungen\Temp\Differenzierung notwendig Eine Organspende für jemanden, der mir nahesteht, kann ich mir grundsätzlich gut vorstellen. Anonymen Organspenden stehe ich aus mehreren Gründen skeptisch gegenüber: In unserer Gesellschaft geht es heute ganz überwiegend nur noch ums Funktionieren, nicht nur bei Maschinen sondern in all unseren Rollen: als ArbeitnehmerInnen, wo wir wie Rädchen im Getriebe funktionieren sollen, als Väter, Mütter, Leistungsträger und so weiter, die alle Belastungen und Probleme schnell und reibungslos bewältigen sollen. Krankheit, Behinderung und Tod werden gern ausgeblendet. Sie gehören aber genauso zum Leben wie Arbeit und Aktivitäten. Durch eine pauschale Bereitschaft zur Organspende wird auch noch unser Körper zur Verfügungsmasse für einerseits sicher sinnvolle, aber manchmal auch nicht sinnvolle Organspenden. Es fällt mir schwer, die Begriffe sinnvoll und nicht sinnvoll hier mit konkreten Beispielen zu belegen. Vielleicht jeweils ein Beispiel: eine sinnvolle Organspende ist die Überlassung einer     Stefan Kugl (Kugll) - 16.01.2013 12:17 Uhr ..\..\Lokale Einstellungen\Temp\Opfer und Anonymität passen schlecht zusammen Es gibt gute Gründe für die Anonymität in dem System. Leider führt das auch dazu, dass niemand für eine Person spendet, sondern seine Spende einer "Black Box" übergibt. Die "Black Box" benötigt per se mehr Vertauensvorschuss als die direkte Spende an eine namentliche Person. Leider zersetzt die Bürokratie in dem System schneller Vertrauen als sie es aufbaut - etwa durch die jüngsten Betrügereien - da nützen PR-Aktionen nichts. Leuten, die denken "bin ich tot, ist mir das alles egal" werden davon wohl nicht berührt, wer die Entnahme aber als grobe Störung im Strebeprozess wahrnimmt - das dürften alle Religiösen sein - dem wird subjektiv ein großes Opfer abverlangt. Ein Opfer das man für konkrete Menschen sicher eher eingeht, als für ein Verteilungssystem. Ist ja simpel: Viele Leute schenken, aber wer macht anonym gute Taten?   Hans-Jürgen Steffens (McCauley) - 16.01.2013 12:30 Uhr (...) Der potenzielle Organspender sollte aber nicht nur positiv diskriminieren dürfen. Ein konstruiertes Beispiel: ein Folteropfer sollte gezielt seinem Peiniger eine Organspende verweigern dürfen.

Mitspracherechte würden der Idee der Solidargemeinschaft widersprechen!

Organ-Empfang an Spendenbereitschaft koppeln! Nur, wer vor seiner Erkrankung die Spendenbereitschaft erklärt hat, erhält ein Organ

0. Januar 2013 10:19 Ganz einfache Lösung (Editiert vom Verfasser am 10.01.13 um 10:20) EugenGuski (219 Beiträge seit 08.06.12) Mit 18 muss sich jeder Deutsche für oder gegen eine mögliche Organspende entscheiden. Er wird nur als Empfänger in Frage kommen, wenn er selbst sich für die Organspende entschieden hat. Eine Änderung der Aussage zur Organspende ist nur möglich, wenn er nachweislich keine Krankheiten hat, welche ihn nachträglich als Organempfänger in Frage kommen lassen. Sollte sich also jemand gegen die Organspende entscheiden, dann geht er im Falle einer schweren Krankheit auf jeden Fall leer aus. Vielleicht überlegen sich dann auch diejenigen, welche nun vermuten sie werden ausgeweidet und an den Meistbietenden verhöckert, ob sie nicht doch lieber Spenden möchten - als Lebensversicherung sozusagen. Aber im Ernstfall wird sowas dann sicher gekippt werden. Keine 9 Monate würden vergehen bis ein schwerkranker "Verweigerer" Organe fordert und vor Gericht zieht. http://www.heise.de/tp/foren/S-Ganz-einfache-Loesung/forum-246428/msg-22958253/read/

Das wäre keine Spende, sondern eine Versicherung. Die Organspende ist aber eine soziale Leistung und sollte auch eine bleiben!

Privatwirtschaftliche Organisation des Organhandels

10. Januar 2013 10:30 Man sollte die Organe verkaufen Norbert Griese, Norbert Griese, chef@computerhandel-griese.de (mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.02) und 50% gehen an die Hinterbliebenen. Dann gehts alles korrekt mit Quittung zu. - Selbst wenn dann noch nicht ganz Tote zerlegt werden, kriegen die Hinterbliebenen ordentlich Kohle und sind glücklich. Eine Einwilligung halte ich für überflüssig. norbert http://www.heise.de/tp/foren/S-Man-sollte-die-Organe-verkaufen/forum-246428/msg-22958323/read/

Dann können sich nur Reiche Organe leisten!, ... oder Versichtere!, Kommerzieller Organhandel würde zu Preisen führen, die Kassenpatienten nicht mehr bezahlen könnten!

Privatwirtschaftlich lässt sich die erforderliche Infrastruktur kaum errichten: Eine Einfplanzung muss binnen weniger Stunden nach der Entnahme erfolgen!

Option auf Einsatzer Vertrauensperson, die im Ernstfall die Abwicklung einer Organspende begleitet

10. Januar 2013 16:58 eine ökonomisierte Medizin erfordert Patienten-Treuhänder microB (714 Beiträge seit 14.04.00) ..\..\Lokale Einstellungen\Temp\folgen Ich habe nicht das geringste Vertrauen in ein Medizinsystem, das sich in erster Linie an kommerziellen Prämissen und in zweiter Linie an den Karriere- oder Profilierungswünschen von Ärzten orientiert. Seinen unübersehbaren Ausdruck finden die Kommerzialisierung in der unterschiedlichen Dienstfertigkeit, mit der Beamte, Privatpatienten und Kassenpatienten behandelt werden. Weniger augenfällig, aber vermutlich deutlich folgenschwerer, dürften sich Risikomanagementprogramme bei den Versicherern auswirken: Hat ein Klient sein "Budget" aufgebraucht und steht zu erwarten, dass die hochgerechneten Behandlungskosten die der hochgerechneten Beitragsleistungen über die restliche Lebenszeit übersteigen, wird der Patient Schwierigkeiten bei der Kostenübernahme kostenspieliger Therapien haben. In einem durchökonomisierten Gesundheitsystem dürfte das gleiche Kosten/Nutzenkalkül die Reihenfolge und Zusammensetzung der Empfängerlisten für Organe bestimmen: Welcher Versicherer wird die auf Dauer kostspielige Transplantationsbehandlung von ökonomisch schwächelnden Klienten tragen? Zugespitzt gesagt, könnte in Zukunft die Einschätzung der Zahlungsfähigkeit darüber entscheiden, ob der gerade eingelieferte Notfall als potentieller Oragnspender oder als potentieller Organempfänger weiterbehandelt wird. Obwohl ich aktiver Blutspender bin, mich als Knochenmarkspender habe registrieren lassen und prinzipiell (!) bereit wäre, auch Organe zu spenden, werde ich mich unter den gegebenen Voraussetzungen nicht registrieren lassen. Das sähe anders aus, wenn in die Freigabe zur Organentnahme ein von mir beauftragter Treuhänder eingebunden wäre, der den Prozess von der Einlieferung über Notfall- und Behandlungsmassnahmen, feststellen der Prognose und letztlich Diagnose des Hirntods begleitet und überwacht. Und natürlich, wenn es eine zuverlässige Instanz gäbe, die dafür sorgt, dass wirklich jeder Bedürftige vergleichbare Chancen als Organempfänger hat und das auch in Zukunft so bleibt. Einen Freifahrtschein für eine Transplantationswirtschaft mit Profitmaximierung, wie im momentanen Konzept vorhersehbar, werde ich jedenfalls nicht ausstellen. microB http://www.heise.de/tp/foren/S-eine-oekonomisierte-Medizin-erfordert-Patienten-Treuhaender/forum-246428/msg-22961298/read/

Auf dem Spender-Ausweis gezielt auch die Einstellung zum Organ-Empfang abfragen, um das moralische Bewusstsein zu wecken

Kai Bockelmann (KB63) - 18.01.2013 10:37 Uhr ..\..\Lokale Einstellungen\Temp\Konsequenz Die Gründe, die hier gegen die Organspende angeführt werden, sind z.T. haarsträubend. "Egoismus" wurde hier schon genannt. Das ist konsequent und ehrlich. Aber diese Mitbürger sollten doch bitte auch so viel Konsequenz an den Tag legen, wenn es darum ginge, selbst ein (über-)lebenswichtiges Spenderorgan zu benötigen. Patientenverfügung genügt vielleicht: "Ich lehne es ab, Organe zu spenden. Deshalb lehne ich es auch ab, jemals ein Spenderorgan zu empfangen. Auch wenn davon mein Überleben abhängt." Das wäre konsequent und macht kein schlechtes Gewissen.

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