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Zukunft des Paid Content http://www.blicklog.com by Mind Map: Zukunft des Paid Content
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Zukunft des Paid Content http://www.blicklog.com

Es war klar, dass viele Medien gern auf den Vorschlag von Rupert Murdoch anspringen, die “Kostenloskultur” im Netz abzuschaffen. Unter dem Druck schrumpfender Einnahmen wittern Verlage nun Morgenluft und wollen intensiver nachdenken, wie sie die Internetnutzer zur Kasse bitten können. Der “technologische Analphabet” Rupert Murdoch will ausgerechnet mit der „Sun“ vorangehen, der Springer-Verlag gleich (mit der Bild?) hinterher. Die professionellen Pressemedien begrüßen die Initiative, bleiben aber skeptisch, was den Erfolg betrifft. So schreibt etwa das Handelsblatt: Bei den meisten Verlagen dürften die Netz-Abo-Einnahmen nicht reichen, um den Einbruch bei den Anzeigenerlösen auszugleichen. Andererseits fehlen wirtschaftliche Systeme, um ein Bezahlen pro Artikel zu ermöglichen – abgesehen davon, dass die Nutzer sich bei diesen Diensten zunächst registrieren müssten. Tatsächlich scheinen die Ideen zur erfolgreichen Monetarisierung weiter zu fehlen. Als Vorbilder werden zwar durchgehend das Wall Street Journal und die Financial Times genannt. Starke Zweifel bestehen indes, ob dieses Modell von Fachmedien auch auf andere Rubriken ausgedehnt werden kann. Erfolgreich wäre eine Monetarisierung dann, wenn der Barwert durch in welcher Form auch immer erfolgte Berechnung von Content höher wäre als der Verlust an Werbeeinnahmen, der wegen des erheblichen Besucherrückgangs erwartet wird. Unbestritten ist, dass der Traffic stark abnehmen würde, wenn der gleiche und bislang kostenlose Inhalt künftig berechnet würde. Nutzer, die sich jetzt täglich Meinungen zu ihren Lieblingsthemen von verschiedenen Medien holen, sind nicht bereit, sich bei vielen Websites für einen fixen Monatsbeitrag registrieren zu lassen. Ich scanne regelmäßig (täglich bis wöchentlich) zwischen 30 und 50 journalistische Medienseiten (ohne Blogs), einige davon nur zu speziellen Themen. Es ist doch klar, dass ich dafür nicht jeweils 5 € zahlen werde. In Deutschland wäre ich bereit, für Handelsblatt Online, dessen Printausgabe ich ohnehin abonniert habe, sogar noch zusätzlich für den Onlineauftritt zu zahlen. Je nach Preis vielleicht zusätzlich für FAZ oder FTD. Aber eigentlich möchte ich mich nicht auf drei Medien beschränken. Eine Preis für Einzelbeiträge aus dem Archiv wäre im Prinzip ok, wobei die Preishöhe hier entscheidend ist. Vor kurzem habe ich für den Abruf eines Artikels aus der C´t 30 Cent bezahlt. Der Preis war fair und ich habe ihn bezahlt, obwohl ich die Zeitschrift ebenfalls im Abo beziehe. 2 € dagegen für einen Einzelartikel aus der FAZ mögen im kommerziellen Umfeld gerechtfertigt sein, in keinem Fall allerdings für die private Nutzung. Da braucht keiner mit “Qualitätsjournalismus hat seinen Preis” kommen. Aktuell scheint den Verlagen noch die Fantasie für Modelle zu fehlen. Dabei zeigt diese Mindmap, dass es durchaus Möglichkeiten des Paid Content gibt, wenn man die Bedürfnisse der Nutzer ernst nimmt. Ich sehe dem Paid Content damit recht gelassen entgegen. Das Angenehme an den derzeit diskutierten Maßnahmen wäre außerdem, ich würde längst nicht mehr so viele Seiten ansteuern und wohl viel Zeit sparen. Für diese Mindmap gesichtete Texte FTD: Vorbereitungen auf Verkaufsstart -  Verlage legen Angebote für iPad-Abos auf (31.3.10): Bei aller Skepsis gegenüber den Vertragsbedingungen, die Apple den Verlagshäusern anbietet: Kurz vor dem Marktstart des digitalen Lesegeräts iPad enthülleneinige Medienunternehmen ihre Inhaltsangebote für den viel diskutierten Tablet-Computer. FAZ: Medien-Geschäftsmodelle - London wird zum Zeitungslabor (30.3.10): Alles umsonst oder auch online kostenpflichtig? Wie viel Geld ist die Zeitung den Lesern noch wert? Britische Verleger loten die wirtschaftliche Zukunft des Journalismus aus. Und probieren völlig gegensätzliche Geschäftsmodelle. FAZ: Online-Leser der Times werden zur Kasse gebeten (26.3.10): Als erster großer Medienkonzern macht Rupert Murdochs News Corp das Internet kostenpflichtig: Leser des Onlineauftritts von „Times“ und „Sunday Times“ werden von Juni an für den Zugang zahlen müssen. Spon: Medienkrise - Warum Online-Werbung wichtig fürs Web ist (22.3.10): Stellt man Internetnutzer vor die Wahl, ob sie Anzeigen akzeptieren oder für Informationen zahlen wollen, ziehen sie Werbung vor. Immer mehr User verweigern allerdings beides - und gefährden damit den Fortbestand kostenloser Angebote im Netz. Das PEW Project for Excellence in Journalism liefert jährlich eine vielbeachtete Inventur der amerikanischen Medienbranche. "The State of the News Media" ("Der Zustand der Nachrichtenmedien") heißt dieser höchst passend benannte Bericht: Es ist eine Krankenakte, die Dokumentation eines fortschreitenden Verfalls. Noch ist der Patient nicht tot, aber längst abhängig von lebensrettenden Maßnahmen und Intensivpflege. Auch nach diversen Amputationen, so der Tenor des Berichts 2010, ist er längst nicht außer Gefahr. FTD: Medienwelt der Zukunft: Apple ist ein (zu) starker Gegner (7.3.10): Zeitschriftenverlage fürchten die Abhängigkeit von Apples Onlinevertrieb. Hektisch entwickeln sie deshalb Alternativen zum Internetkiosk der Amerikaner. Etwas Gleichwertiges ist allerdings nicht in Sicht. Wie Tablets das Zeitunglesen revolutionieren können: Spiegel Online v. 28.1.10:Die Presseverlage erhoffen sich von Tablets wie dem iPad ihre Rettung. Doch Gedrucktes einfach digital zu verkaufen, wird nicht reichen: Jetzt braucht es Kreativität. Denn auf den neuen Geräten gibt es plötzlich starke Konkurrenz von Fernsehsendern, Web-Medien und ganz neuen Wettbewerbern. FTD: Paid Content - Kostenloses Bezahlangebot (25.1.10): Die Gratiskultur im Internet macht den Verlagen weltweit zu schaffen. Viele suchen Wege, dem ein Ende zu setzen. In Deutschland steht Axel Springer an der Spitze der Bewegung: Zwei Blätter verlangen für ihre Web-Inhalte Geld - das mit simplen Tricks gespart werden kann. Netzökonom: Jeff Jarvis: „Wir müssen im Journalismus radikal Neues probieren" (24.1 10): Der amerikanische Medienprofessor und bekennende Google-Fan Jeff Jarvis ist ein radikaler Verfechter der Link-Ökonomie: Verlage sollten ihre Inhalte so gut wie möglich im Internet verteilen, um möglichst viele Leser auf ihre Seite zu locken. Google bringe Leser und sei daher ein Freund der Verlage, nicht ihr Feind. Das Bewahren ihres alten Geschäftsmodells in der neuen Internetwelt wird nicht funktionieren, warnt Jarvis im Interview am Rande der Burda-Digitalkonferenz DLD. Spiegel Online v. 20.1.10: "New York Times" will Geld von Netz-Lesern - ab 2011: Ab 2011 wird kassiert: Die "New York Times" setzt ab dem kommenden Jahr auf Bezahlinhalte im Netz, und zwar mit einem eigenen Bezahlsystem. Das finanziell gebeutelte Blatt zieht damit die Konsequenzen aus niedrigen Werbeerlösen. Setzt die NYT damit einen Branchentrend? Ecin: Geld her: Professionelle Inhalte bevorzugt (8.1.10): Eines der am kontroversesten diskutierten Themen der nahen Zukunft wird Paid Content sein. Was lässt sich denn nun zu Geld machen und wie? TAZ: “Paid Content wird es auf taz.de in Zukunft ganz sicher geben” (5.1.10): In Zukunft werden einzelne Inhalte auf taz.de Geld kosten, so taz-Chefin Ines Pohl. Ein Zeitplan steht noch nicht fest, auch nicht der Umfang der Bezahl-Angebote. Pohl sagte, sie sehe das Internet als eine publizistische Kraft und nicht nur als etwas, was die Einnahmequellen der taz mindert - “trotzdem ist das Netz natürlich kein Heilsbringer”. Zuletzt war der Axel-Springer-Verlag vorgeprescht: RM: PAID CONTENT: Eine Handvoll Hoffnung (7.1.10): Bisher verdienen Verlage online kaum Geld. Zugeschnitten auf Handys und Notebooks sollen neue Geschäftsmodelle jedoch den Weg in die digitale Zukunft ebnen. DLF: "Wie werden Qualitätsjournalisten in Zukunft finanziert?" "Netzeitung"-Macher DuMont will konzertierten Paid Content für alle Onlinezeitungen (29.12.09): Guter Inhalt kostet Geld - das bekommen die Onlineausgaben vieler Zeitungen zu spüren. "Paid Content" - also das Zahlen für die Inhalte - wird kommen. Um den Onlinelesern den Zugang zu solchen Angeboten zu erleichtern, schlägt Konstantin Neven DuMont eine einheitliche Registrierungsplattform vor. Carta: Die Zukunft von Paid Content: Hier wäre ein Ansatz. (‎17.12.09‎): Der Paid-Content-Debatte fehlt es derzeit vor allem an einem: Es wird zu wenig gespielt. Es gibt zu wenig und erst recht zu wenig überzeugende Experimente. FAZ: Zahlungsbereitschaft der Deutschen für Internet-Inhalte ist sehr gering (14.12.09): „Paid Content", bezahlte Inhalte im Internet, werden 2010 das große Thema in den Online-Strategien der Verlage. Viele Medienhäuser experimentieren mit Bezahlmodellen, oft auf mobilen Geräten wie dem iPhone, künftig auch häufiger im stationären Internet. Allerdings ist das Wissen, welche Bezahlmodelle die Nutzer akzeptieren, noch sehr begrenzt. „Online-Abo-Modelle bergen das große Risiko, dass die Nutzer für immer wegbleiben. Nur über Einzelabrufe richtig guter Inhalte lässt sich der Weg zum Abonnement Schritt für Schritt ebnen", sagt Charles Fränkl, der Vorstandsvorsitzende des Online-Zahlungsdienstleisters Click and Buy. Das Unternehmen wickelt in diesem Jahr Transaktionen digitaler Güter im Wert von rund 1,4 Milliarden Euro ab. Niggemeier: Aussichtslos, selbstmörderisch, unverschämt (17.12.09): Die Axel Springer AG hat also das „Hamburger Abendblatt” dazu erkoren, der Branche vorzumachen, wie Bezahlinhalte (”Paid Content”) im Internet vermutlich nicht funktionieren. Medienwelt der Zukunft: Apple ist ein (zu) starker Gegner (7.3.10): Zeitschriftenverlage fürchten die Abhängigkeit von Apples Onlinevertrieb. Hektisch entwickeln sie deshalb Alternativen zum Internetkiosk der Amerikaner. Etwas Gleichwertiges ist allerdings nicht in Sicht. Carta: Faires Geschäftsmodell in Sicht? Google, die Zeitungen und Paid Content (2.12.09) Spon: Online-Journalismus: M. DuMont Schauberg setzt auf Paid Content (7.10.09) NJL: Microsoft’s vision for a “next-gen newspaper” looks like TweetDeck (15.9.09) Spon: Warum Kassieren online so schwierig ist (10.9.09) Focus: Google als digitaler Zeitungskios (10.9.09) Google soll Bezahl-Plattform für Zeitungen planen (10.9.09) HB: Google will Amazon & Co beteiligen (10.9.09) Stern: Pro & Contra Paid Content: Darf Online- Journalismus etwas kosten? (31.8.09) DP: Sind Zeitungen systemrelevant? Ein Kommentar zu Heribert Prantl (25.8.09) BDIP: Sind Zeitungen systemrelevant? (8/2009) Wiwo: Das Umsonst-Prinzip revolutioniert die Wirtschaft (24.8.09) Wiwo: "Free": Die neuen Medienmodelle (22.8.09) FTD: Umsonst ist der Tod (23.8.09) Spon: Hoffnung in Lachsrosa (17.8.09) Niggemeier: Warum Paid- Conten- Versuche gut sind (17.8.09) NYT: The Paper That Doesn’t Want to Be Free (16.8.09) FAZ: Springer will für „Bild“- Inhalte auf iPhone kassieren (13.8.09) FTD: Springer lässt für Internet-Inhalte zahlen (13.8.09) Spice Today: Five Key Reasons Why Newspapers Are Failing (12.8.09) Tagesanzeiger: Wer kommt mit der Gratiskultur auf seine Kosten? (12.8.09) Spon: Kasino-Reservate sollen Zeitungen retten (11.8.09) HB: Wie die Zukunft der Zeitungen aussehen soll (11.8.09) Telepolis: Totschlagargumente für die Zeitung (7.8.09) Zeit: Die Zeitungsbranche braucht ein iPhone (7.8.09) Zeit: Murdoch will User für Nachrichten zahlen lassen (7.8.09) FAZ: Journalismus im Internet Gratis war gestern (7.8.09) Spon: Murdoch will Geld für Newsseiten (6.8.09) Pressetext: Murdoch: "Qualitätsjournalismus ist nicht billig" - pressetext.austria (6.8.09) FTD: Werbekrise treibt Medien ins Risiko wissen.de: Werbekrise treibt Medien ins Risiko HB: Nachrichten im Internet sollen Geld kosten Abendblatt: Das Ende der Kostenlos-Kultur? HB: Murdoch wagt den Sprung Spektrum: Das Informationsparadoxon bei Schwarzen Löchern – Spektrum der … Hans Markus: Unmöglichkeit vollständiger Informationseffizienz IS-FrankfurtBetriebliches Informationsmanagement SS 1998 Vorlesungsskript FAZ: Journalismus im Internet – Gratis war gestern    

Kriterien

Verlage

Summe Erlöse aus Content > Verluste Werbemindereinnahmen

Nutzer

Zahlungsbereitschaft

keine Einschränkungen in Wahlmöglichkeit

geringe Clickzahl

Useability, Anzahl Prozessschritte

Zahlungsmittel Deutschland, Überweisung, Lastschrift, Kreditkarte, Paypal, Micropayments, ClickAndBuy, Checkout

Kosten für Infrastruktur

Integration in Redaktionssysteme

Veränderungen im Workflow

weitere Integration, elektronische Dokumentation, Archivierung

Content

tagesaktuelle News

Populäres

Nischen

Special Interest

Fachartikel

Kommentare

journalistische

Leser

Archiv

Arten

Text

Bild, Fotos, Grafiken, Interaktiv/Flash, Karten

Video

Audio

Statistiken/Datenbanken

Herkunft

Profis

User Generated Content, Leser, Blogs

besondere Eigenschaften

Exklusivität

Qualität

frei verfügbares Hintergrundmaterial

Daten, Zeitreihen, Statistiken

Gutachten

frei verfügbare Dokumente, Gesetze, Verträge, Reden

Gerichtsurteile

sonstiges Material, vgl. Dealbook

Geodaten, Google Maps für Ortsangaben

sonstige Maßnahmen

Zitateverbot (Murdoch)

Nutzerdifferenzierung

privat

kommerziell

weitere Modelle

Syndizierung von Inhalten

Blogsyndizierung

kommerzielle Syndizierung

content orientierte Modelle (NZZ)

Einzig die «Neue Zürcher Zeitung» will für «qualitativ hochwertige Online-Inhalte» künftig Geld verlangen. Dies gilt laut NZZ-CEO Albert Stäheli aber nicht für die News, sondern lediglich für Finanzdienstleistungen, spezifischen Wirtschaftsthemen oder Kommentare von herausragenden Autoren. Tagesanzeiger: Wer kommt mit der Gratiskultur auf seine Kosten? (12.8.09)  

Finanzdienstleistungen

spezifischen Wirtschaftsthemen

Kommentare

Lokalthemen

"Kasino"-Modell

Kasino-Reservate sollen Zeitungen retten Den US-Medien steht das Wasser bis zum Hals: Ihr Geschäft verlagert sich ins Internet, wirft da aber nicht genug ab, um die Zeitungen zu refinanzieren. Jetzt sollen Zocker die Zeitung retten: Exotische Geschäftsmodelle haben Konjunktur. Quelle und Details: Spiegel Online

Erlöse aus Zusatzleistungen

E-Commerce, z.B. seen.by.spiegel.

Veranstaltungen

erweitere Archivfunktionen

Fundraising pro Recherche

25.10.09 David John, ein weitgehend unbekannter Journalist aus Kalifornien, wurde mit einem Schlag berühmt. Denn er hatte einen besonderen Vorschlag, wie in der US-Zeitungskrise der Qualitätsjournalismus gerettet werden kann: Auf seiner Webseite ruft er zu Spenden zum Recherchieren von Artikeln auf. Zum Beispiel können Eltern die Recherche einer Reporters mit ein paar Dollar sponsern, bei der die Vor- und Nachteile lokaler Schulen untersucht werden. Quelle: Handelsblatt

Individualisierte Tageszeitung

Niiu

gegenwärtige Modelle

komplett frei

Spiegel Online (Beispiel)

zeitweise frei

"Zeitweise frei" meint, dass Artikel für einen bestimmten Zeitraum ohne Einschränkungen aufgerufen werden können. Außerhalt dieses Zeitraum nur mit Einschränkungen, wie etwa gegen Registrierung, Entgelt etc.

FTD

Harvard Business Manager

Economist

teilweise frei

Der Zugriff auf bestimmte Bereiche der Nachrichten-Portale, wie beispielsweise die Regional-Nachrichten, ist nur gegen Bezahlung möglich. Abonnenten der Print-Ausgabe können weiterhin ohne Zusatzkosten die kompletten Websites nutzen.

Hamburger Abendblatt

Handelsblatt

Wall Street Journal

"First Click Free"-Modell

Der Vorschlag sieht vor, dass zwar weiterhin alles indexiert wird, die als Paid Content markierten Inhalte jedoch nicht mehr unbegrenzt über die Suchmaschine abgerufen werden können (bisher ist das mit den Inhalten des Wall Street Journal der Fall). Stattdessen kann jeder Verleger künftig festlegen, dass für den Leser ein bis fünf Seiten pro Tag frei zur Ansicht sind und danach die Paywall eingeblendet wird (”First Click Free“-Programm). Zudem bietet Google einen neuen Ansatz auf der Ebene von Google News: Die Crawler greifen dabei Seiten (Artikel) nicht mehr vollständig ab, sondern nur noch deren Beginn. Diese Teile werden sowohl in Google News als auch in den Suchergebnissen angezeigt. Wer die Inhalte vollständig lesen will, kann über die Paywall geführt werden. Quelle und mehr: Carta Im Streit um kostenlose Zugriffe auf bezahlpflichtige Zeitungsinhalte kommt Google den Verlegern entgegen. So kann die Zahl kostenloser Abrufe von Artikeln einer Zeitung künftig auf maximal fünf pro Tag beschränkt werden, wie der leitende Google-Produktmanager Josh Cohen am Dienstag in einem Blog-Eintrag ankündigte. Jeder weitere Zugriff erfordere dann ein Abonnement oder eine Registrierung beim Seitenbetreiber. Google habe sein «First Click Free»-Angebot entsprechend aktualisiert. Bislang konnten Nutzer von Google aus auf alle Nachrichtenangebote kostenlos zugreifen. Dagegen hatten zahlreiche Zeitungsverleger protestiert, allen voran Medienzar Rupert Murdoch. Quelle: Netzeitung

FT

New York Times (ab 2010)

Abomodelle/Flatrates (free/pay)

Bei diesem Modell werden Teile des Contents frei bereit gestellt. Für Bezahlttexte wird entweder nur die Überschrift (Handelsblatt) oder eine kurze Zusammenfassung angezeigt (WSJ). Die Paid Content Inhalte werden dann gegen Pauschalentgelt angezeigt. Häufig können die Inhaltsseiten aber über einen Deep Links umgangen werden. Siehe dazu FTD v. 25.1.10: "Paid Content Kostenloses Bezahlangebot"  

Wall Street Journal

Hamburger Abendblatt

Handelsblatt

pay per use

Den besten Ausweg aus dem Informationsparadoxon hat für mich bisher PaperC entwickelt. Hier kann man den Content kostenlos ansehen und in tausenden Büchern ohne Zahlung blättern und lesen. Man zahlt dann, wenn man eine Seite weiterverwenden will, also Textteile kopieren, speichern oder ausdrucken will. Das System ist einfach zu bedienen. Man loggt sich einmal ein und löst mit wirklich einem Klick die Zahlung aus. Den Preis von 5 Cent pro Seite halte ich dabei für ausgesprochen freundlich. Ich persönliche wäre auch bereits 10 Cent pro Seite zu bezahlen oder eine bestimmte Nutzungspauschale.  

PaperC

pay per package

Beim pay per package erhalten die die Leser gegen einen Pauschalpreis das Recht, eine bestimmte Anzahl von Artikeln zu lesen.

FTD-Tagespass

pay per paper

FAZ

Pay per view

Beim Pay-per-View werden einzelne Artikel über Micropaymentverfahren bezahlt. Beim Pay-per-View bleibt aber das Problem des Informationsparadoxons. Das Informationsparadoxon nach Arrow beschreibt die Problematik, dass der Wert von Information erst ermittelbar ist, wenn die Information bereits bekannt ist. Ist die Information jedoch bereits bekannt, muss sie nicht mehr beschafft werden. Bewertung und Handel von Information wird so vor die schwierige Aufgabe gestellt, die Information auf der einen Seite unter Verschluss zu halten, auf der anderen Seite aber einen marktgerechten Preis zu bilden.

FAZ

via iTunes, Spectator

Qualitätscontainer (itunes-Modell)

Hier schließen sich sich in welcher Form auch immer Mediendienste zusammen und schaffen eine  einheitliche technische Abrechnungsform, die z.B. in einen pay-per-view oder noch besser eine  Flatrate ermöglichen. Abgerechnet werden könnte dann etwa über ein Browser Add-on. Bei einer  Flatrate würde dann einfach das gezahlte Entgelt vom Container-Owner auf die Medien nach  Nutzung verteilt werden. Skeptiker werden hier Probleme sehen, weil triviale Nachrichten mehr  Klicks anziehen als anspruchsvolle Informationen.  

offenes Bündel-Modell (Google), Fast Flip als Basis?

geschlossenes Bündel-Modell (Journalism Online)

Next-Generation Newspaper

All-you-can-read-Flatrate

Deutsche Verlagsplattform

Netzwerk

Onlinekiosk, Bertelsmann

TOnline, Spiegel, Springer

kanalorientiert

Die Verlage basteln an alternativen Onlineplattformen - für so viele verschiedene Endgeräte wie nur möglich. Dass sie dabei Gefahr laufen, sich im Dickicht aus Betriebssystemen und Dateiformaten zu verlaufen, stört sie nicht. Sie hoffen, dass sich bald einheitliche Standards durchsetzen. "Eine Chance hierfür ist eine zugangsoffene, inhaltsneutrale digitale Vertriebsplattform, die Verlage jüngst vorgestellt haben", heißt es beim VDZ. Quelle und mehr: FTD v. 7.3.10

kostenpflichtig für Smartphones (pay per app), Bild, Welt

iPad, New York Times, iBook-Store, Daily (Projekt von Apple und News Corp)

kostenpflichtiges Archiv

Special Interest Inhalte

Nutzer sind durchaus bereit, für die Inhalte zu bezahlen, die sie auch besitzen wollen – etwa Bücher, Filme oder Musik. Bezahlinhalte haben ihre Berechtigung in der Nische und werden dort auch angenommen. Es gibt bereits eine Reihe erfolgreicher Angebote von Spezialinhalten wie Studien oder wissenschaftliche Texte, die nur im Internet verfügbar sind oder etwa für einen Nutzer individualisiert werden können.

Stiftung Warentest

freiwillige Bezahlung

“Crowdfunding“

Kachingle

Wunschliste

persönlichen Bereich

Ablagefunktion für Beiträge, freie Ordnerwahl

durchsuchbare Notizfunktion

Einbindung in Social Netwerke, Twitter, Facebook, Blogs

Versandfunktion

verbesserte Suchfunktionen für Archivmaterial

bisher häufig umständliche Archive

vereinfachte Suchoptionen

Timeline/Timemachine, Suche Hamburger Abendblatt, New York Times

Hinweise auf Fachbeiträge

externe Links auf frei verfügbare Dokumente

Deutsche Medien vermeiden es konsequent, auf Primärquellen zu verlinken. Dabei geht das schnell und ist einfach, wie die Blogszene ständig vormacht.

Bundestagsdrucksachen

Gutachten

Blogs

Hearings

....

mehr Medienbeiträge als einbettbarer Content für Blogs

Integrierung von Liveübertragungen (Video/Audio)

Da zeigte die US-Baseballliga MLB ihre iPad-Anwendung, die den beliebten Sport zu einem neuartigen Erlebnis machen soll. Man kann zwischen mehreren Video- und Audioübertragungen von Spielen wechseln. Man kann währenddessen Statistiken zu einzelnen Spielern aufrufen. Man kann die Spielhistorie des Hitters und Pitchers vergleichen, die gerade gegeneinander antreten. Und in einer Fülle von interessant aufbereiteten Daten wühlen, die für das aktuelle Spiel relevant sind. An der kurzen MLB-Präsentation sind zwei Dinge bemerkenswert, mit denen klassische Medienunternehmen sich wohl auseinander setzen müssen, wenn mobile Endgeräte Mainstream werden - egal, ob das iPad nun floppt oder nicht: In der Baseball-Anwendung lassen sich Text- und Videoangebote nicht mehr klar unterscheiden. Beides geht ineinander über und verschmilzt zusammen mit interaktiven Grafiken zu einem neuartigen Informationsangebot. Quelle und mehr: Spiegel Online v. 28.1.10

Bundestag

HV

Pressekonferenzen

Vereinfachung des Bezahlverfahren für Zusatzbeiträge

userfreundlichstes Verfahren: PaperC

Flatrate

Verbundflatrate

Zusatznutzen für epaper/Smartphone/Tablet PCs

on- und offline-Lesen

Einbeziehung von 2.0-Elementen

Nutzung des eigenen Contents für sachgerechtere Hintergrundinformation

Kanäle

Die "Essenz des Zeitunglesens" wird da wohl nicht reichen. Wenn die neue Technik so einschlägt, wie sich die Hersteller das vorstellen, sind iPads, künftige Google-Netbooks und Kindles wohl keine Lese-, sondern Guck-, Klick- und Sonstwas-Geräte mit Bewegtbildern und irgendwann auch langen Akkulaufzeiten. Und das bedeutet vor allem für journalistische Onlineangebote einen Umbruch. Quelle und mehr: Spiegel Online v. 28.1.10

Desktop PCs

eBook-Reader

Kindle

flexible E-Paper

Smartphones

Tablet PC

NZZ: 2010 wird der Beginn der Tablet-Revolution (17.1.10): Applikationen für das iPhone wachsen ungebremst Der Erfolg des iPhone hat unzähligen Angeboten externer Unternehmen zu einem Boom verholfen. Etwa 125 000 Applikationen stehen iPhone-Besitzern derzeit zur Verfügung. In Windeseile haben Unternehmen aller Art ihre Inhalte für das iPhone programmiert,

iPad

Kindle

Microsoft?

WePad

Informationen

Paidcontent.org