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SPORT und DOPING by Mind Map: SPORT und DOPING
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SPORT und DOPING

Gesundheitsschäden

Viele Dopingmittel schädigen die inneren Organe und das Körpersystem, führen zu Krebs, Depressionen, Unfruchtbarkeit und anderen Leiden oder gar dem Tod. In manchen Fällen kann dann schon eine Erkrankung wie die saisonelle Grippe zum Tod führen.

Arten von Doping

Statsdoping

Beispiel Russland

verbotene Wirkstoffe

Die Gruppe der verbotenen Wirkstoffe unterteilt sich in Stimulanzien, Narkotika, Anabolika usw.. Verboten sind weiterhin auch alle Stoffe, die in ihrer Wirkung oder chemischen Struktur mit den oben genannten Stoffen verwandt sind.

Stimulanzien

Zu Ihnen gehören Cocain, Amphetamin und Ecstasy. Stimulanzien wirken auf das zentrale Nervensystem und steigern die motorische Aktivität. 

Narkotika

Narkotika sind Substanzen gegen Schmerzen. Sie werden unterschieden in stark und schwach wirksame Analgetika. Opium ist der getrocknete Milchsaft des Schlafmohns und Ursprung aller stark wirksamen Analgetika, wie z.B.Morphin. Dagegen ist Aspirin ein schwach wirksames Analgetikum, das nicht verboten ist. Die häufigsten Narkotika sind Morphin, Heroin und Methadon.

Anabolika

Wirkstoffe, die bestimmten Einschränkungen unterliegen

Alkohol, Cannabis

Alle internationalen Sportfachverbände haben in Übereinstimmung festgelegt, dass sowohl Alkohol- als auch Cannabistests durchgeführt werden dürfen und deren positive Ergebnisse Sanktionen mit sich bringen können.

nicht erlaubte Methoden, die angewendet werden können, um die Leistung des Sportlers zu steigern

Seit dem 1. Januar 2003 werden verbotene Methoden zum ersten Mal genauer in den Dopingregeln beschrieben. Sie werden in drei Gruppen unterteilt: die Erhöhung der Transportkapazität für Sauerstoff sowie Gendoping und Wirkstoffe, die bestimmten Einschränkungen unterliegen.

Erhöhung der Transportkapazität für Sauerstoff

Eine Methode, die Transportfähigkeit des Blutes für Sauerstoff zu erhöhen, ist das Blutdoping. Dabei wird nach einem Höhentraining, nach dem sich mehr rote Blutkörperchen im Blut befinden als üblich, eine größere Menge Blut entnommen. Dieses Blut wird gelagert und dann kurz vor einem späteren Wettkampf in den Körper des Athleten transfundiert. Dadurch hat er eine vermehrte Anzahl von roten Blutkörperchen im Blut und seine Leistung steigt. Somit kann die zunächst leistungsschwächende Blutentnahme weit vor einen wichtigen Wettkampf vorgelagert werden. Diese Methode ist direkt nicht nachweisbar, so lange es sich um transfundiertes Eigenblut und nicht um Fremd- oder Tierblut handelt.

Gendoping

Risiken von Doping

Imageschäden

Wird ein Dopingverstoß im Spitzensport aufgeklärt, kommt es fast immer zu einem Skandal. Dies lässt nicht nur den Sportler in Verruf geraten, sondern schadet auch massiv den Sponsoren. Durch große Dopingskandale steigen auch Sponsoren aus betroffenen Sportarten aus. Ein gutes Beispiel hierfür ist etwa das Team Gerolsteiner (Radrennteam), welches nach einem Dopingskandal aufgeklärt wurde.

Geschichte des Dopings

Doping ist genauso alt, wie der Sport selbst. Schon im antiken Griechenland versuchten Athleten durch verschiedene Substanzen ihre Leistung zu steigern

Bekannte Dopingfälle

1999: Dieter Baumann, Olympiasieger 5000 Meter-Lauf, Hormone 2002: Johann Mühlegg, Olympiasieger Ski-Langlauf, EPO 2004: Leonidas Sampanis, Olympia-Gewichtheber, Hormone 2006: Jan Ullrich, Ivan Basso, Francisco Mancebo, Oscar Sevilla, Tour de France, EPO, Eigenblutdoping (Arzt: Eufemiano Fuentes) 2006: Floyd Landis, Tour de France, Hormone 2007: Alexander Vinokurov, Tour de France, Fremdblutdoping

Was ist Doping ?

Doping ist definiert als 1. der Gebrauch eines Hilfsmittels (Substanz oder Methode), das potenziell gesundheitsgefährdend ist und die sportliche Leistung des Athleten verbessert, sowie als 2. die Anwesenheit einer Substanz im Körper eines Athleten, die auf der AntiDopingListe aufgeführt ist, oder der Gebrauch einer Methode, die auf dieser Liste aufgeführt ist