The long Tail - Der lange Schwanz

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The long Tail - Der lange Schwanz by Mind Map: The long Tail - Der lange Schwanz

1. Veränderung in der Bereitstellung von Konsumgütern

1.1. Internet ermöglicht unbegrenzte Speicherung von Medien

1.2. Nieschenmärkte können von Unternehmen erschlossen werden (ohne Kosten)

1.3. "Hitmaschinerie" bekommt Konkurenz durch Summation der Produkte, die einzeln nur wenig verkauft werden.

1.4. <html><img src="long-tail-graph.gif">

1.4.1. An der Spitze herschen wirtschaftliche Überlegungen vor, d.h. Profis verrichten die Arbeit (Lexikonartikel Brockhaus z.B.)

1.4.2. Im Schwanz: Experimentierfreude (auch auf wirtschaftlichen Erfolg), um sich auszudrücken, Spaß, ohne Risiko, Freizeitbeschäftigung, Reputation, evtl. Jobbeschaffung, OpenSource Software --> Entwickler

1.4.3. Parato-Verteilung auch in Nischen des Long-Tails, Mikrostrukur, Mittelwert ergibt gesamten Long Tail

2. Demokratisierung des Produktion

2.1. Rückblick: Industrialisierung (Sears), Supermärkte, Radio, Fernsehen

2.2. Jetzt: Internet; Jeder kann ohne großen Aufwand Produkte erstellen; Schwanz wird immer länger

2.2.1. Print-on-Demand (Lulu.com, Amazon, BookSurge), Blogs, Youtube, etc.

2.2.2. Bsp.: Unzählige... thelonelyisland.com Linkliste

2.3. Suche wird effizienter durch Suchtechnologien: Amazon, Google, Kostensenkung durch Wegfall von Lagerkosten, Arbeitskraft etc.

2.4. Nachfrage steigt "hinter" dem Angebot durch Verbreitung im Netz: Blogs, Empfehlungen (auch automatisch per Programm)

2.5. In allen Bereichen (Bücher / Musik / Filme) steigt das Angebot STARK, jeder kann nun Kreativität ausleben, ob Talent oder nicht, aber nahezu jeder REICHE hat die Möglichkeit

2.5.1. Bedenken: Prioritäten falsch? Generelle Frage: Wertschöpfungsmechanismen und Diskussion darüber belanglos, wenn ein zu großer Teil davon ausgeschlossen ist.

2.5.2. Kontra Bedenken: Erwirtschaftete Güter können auch ausgeschlossenem Teil zu Gute kommen, wenn man es will! Also ...

3. Übertragung auf "andere" Bereiche

3.1. OpenSource

3.1.1. Vergl: Demokratisierung der Produktionsmittel (Marx)

3.1.1.1. Keine Notwendigkeit der Spezialisierung, da genügend materielle Güter vorhanden

3.1.2. NASA spart Arbeit durch SETI, usw.

3.1.2.1. Profi-Amateure, die viele Sachen machen, keine absoluten Profis, viele

3.2. Stadt-Land-Bevölkerungsverteilung

3.2.1. Große Städte als Nischenmarkt für besondere Vorlieben (Bsp. Essen, etc.)

4. Weiterführende Literatur / Stichworte / Links

4.1. Die Weisheit der Menge (bzgl. Wikipedia), Surowiecki

4.2. Informationstheorie, Information vom Rauschen trennen

4.3. Pareto 80 / 20 Verteilung

5. Demokratisierung des Vertriebs und die kollektive Intelligenz

5.1. Aggregator (stellt günstig und schnell Informationen zur Weiterleitung bereit), auch kleinere Unternehmen, Privatpersonen, LongTail rechts, weniger wirtschafsorientiert, Rein digital, oder Mischform (Amazon)

5.1.1. 1. Sachgüter (Amazon, ebay,...)

5.1.2. 2. Digitale Güter (iTunes, Musicload.de, ...)

5.1.3. 3. Werbung / Diensteistung (Google...)

5.1.4. 4. Information (Google...)

5.1.5. 5. Community (StudiVZ, Facebook, Bloglines, etc.)

5.2. Werbung wird in zunehmendem Maße durch Kundenrezensionen und Bewertungen verdrängt

5.2.1. Nicht nur verdrängt, sie beeinflusst dennoch gezielt durch "Unterwanderung" der Bewertungscommunities

5.3. Evolution von Enzyklopädien, Bewertungssystemen, Werbung, Verbindung zu Suche Filter

5.4. Filter als entscheidendes Mittel der Selektion

5.4.1. Vorab: Redateure, Werbung, etc.

5.4.2. Blogs, Songlisten, ...