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BAG >>> INTEGRATION Berufsschule für Sanitär-, Heizungs- u. Klimatechnik 1060Wien Christian Unger by Mind Map: BAG >>> INTEGRATION
Berufsschule für Sanitär-,
Heizungs- u. Klimatechnik
1060Wien Christian Unger
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BAG >>> INTEGRATION Berufsschule für Sanitär-, Heizungs- u. Klimatechnik 1060Wien Christian Unger

Berufsschule (inkl. Schulpsychologie)

>>> BAG §8b <<< "IBA" Integrative-Berufsausbildung

IBA §8b - Abs.1

Verlängerte Lehrzeit, Formale Gleichstellung mit regulärem Lehrling

Dauer: Verlängerung um max. 1 Jahr

Berufsschulpflicht: Personen, die im Rahmen einer IBA gemäß Abs.1 auswegbildet werden, sind hinsichtlich der Berufsschulpflicht Lehrlingen gleichgestellt.

BAS

IBA §8b - Abs.2

TQ - Teilqualifikation

Einschränkung auf bestimmte Teile des Berufsbildes eines Lehrberufes

Dauer: Ausbildung kann zwischen 1 und 3 Jahre betragen

Berufsschulpflicht: Für Personen, die im Rahmen einer IBA gemäß Abs.2 ausgebildet werden, besteht nach Maßgabe der Festlegungen gemäß §8 die Pflicht bzw. das Recht zum Besuch der Berufsschule.

BAS

Voraussetzungen für IBA:

Personen, die am Ende der Pflichtschule sonderpädagogischen Förderbedarf hatten und zumindest teilweise nach dem Lehrplan einer Sonderschule unterichtet wurden

Personen ohne Hauptschulabschluss bzw. mit negativem Hauptschulabschluss

Behinderte im Sinne des Behinderten-Einstellungsgesetzes bzw. des jeweiligen Landesbehindertengesetzes

Personen, von denen im Rahmen einer Berufsorientierungsmaßnahme oder auf Grund einer nicht erfolgreichen Vermittlung in ein Lehrverhältnis als Lehrling gemäß §1 (BAG) angenommen werden muss, dass für sie aus ausschließlich in der Person gelegenen Gründen in absehbarer Zeit keine Lehrstelle im Sinne des §1 (BAG) gefunden werden kann!

Was ist guter Unterricht? ...in der IBA-Ausbildung:

klare Strukturierung des Unterrichts

hoher Anteil echter Lernzeit

lernförderliches Klima

durch gegenseitigen Respekt, verlässlich eingehaltene Regeln, Verantwortungsübernahme, Gerechtigkeit und Fürsorge

inhaltliche Klarheit

durch Verständlichkeit der Aufgabenstellung, Plausibilität des thematischen Gangs, Klarheit und Verbindlichkeit der Ergebnissicherung

sinnstiftendes Kommunizieren

durch Planungsbeteiligung, Gesprächskultur, Sinnkonferenzen, Lerntagebücher und Schülerfeedback

individuelles Fördern

durch Freiräume, Geduld und Zeit; durch innere Differenzierung und Integration; durch individuelle Lernstandsanalysen und abgestimmte Förderpläne; besondere Förderung von Schüler/innen aus Risikogruppen

intelligentes Üben

durch Bewusstmachen von Lernstrategien, passgenaue Übungsaufträge, gezielte Hilfestellung und freundliche Rahmenbedingungen

Methodenvielfalt

transparente Leistungserwartungen

vorbereitete Umgebung

Unterricht und Schule:

Guter Unterricht und gute Schule stehen in enger Beziehung:

Anerkennung der Heterogenität!!! ...unsere Schulen reagieren auf Unterschiede, Differenzen oder Ungleichheiten noch immer mit >>>

Ausschluss (bzw. Ignorieren der Existenz)

Segregation

Assimilation (bzw. Ignorieren der Differenz)

Heterogentität und Polyvalenz (der Begriff Polyvalenz meint Gleichwertigkeit bzw. Gleichberechtigung von Verschiedenem)

>>> BAS <<< Berufsausbildungsassistenz

Was ist die BAS ?

Die BAS begleitet und unterstützt benachteiligte Jugendliche und Jugendliche mit Behinderung während der integrativen Berufsausbildung. Die BAS ist Informationsdrehscheibe und Ansprechpartner für alle am Ausbildungsprozess beteiligten Personen!

Wer sind die Partner der BAS ?

Jugendliche (Lehrling, Teilqualifikant)

deren Eltern, Erziehungsberechtigte

Lehrbetrieb, Trägereinrichtung

weitere Kooperationspartner sind JobCoaching, Sozialarbeiter/innen, Clearingstellen, Psycholog/innen, AK, WKO, AMS, Nachhilfelehrer/innen, ...

Auszug> Aufgaben der BAS:

Organisation der Lernbegleitung und pädagogischen Begleitmaßnahmen im Berufsschulunterricht

Organisation von Hilfsmitteln in der Berufsschule

Koordination und Vernetzung mit Vertreter/innen von Lehrbetrieben, Berufsschulen, Schulbehörden erster Instanz und Schulerhaltern

Krisenintervention - privat, schulisch oder im Ausbildungsbetrieb

laufende Beobachtung des Lernfortschrittes

Organisation von Lernchoaching / Nachhilfe

Durchführung von Beratungsgesprächen mit allen Beteiligten

Teamarbeit und Integration

Akzeptanz der Teamarbeit:

Teambereitschaft, WOLLEN! Für die Teampartner/innen muss ein Motiv erkennbar sein, das das Handeln unterstützt., SOLLEN! Für die Teampartner/innen muss es einen klar formulierten Teamauftrag geben.

Teamfähigkeit, KENNEN! Die Kriterien für erfolgreiches gemeinsames Handeln müssen bekannt sein., KÖNNEN! Teamentwicklung hat immer mit Übung zu tun und ist einem ständigen Erneuerungsprozess unterworfen.

IBA-Koordinator/in

Aufgaben:, Erstellen von Lehrplänen für TQ, Kontrolle der Lehrverträge, Spzialbetreuung von IBA-Schüler/innen, z.B. Erstellen von Kompetenzblättern, Teamkonferenzen, Organisation, Teamkoordination, Kontakte mit Hilfsorganisationen, z.B. Gebärdensprachdolmetsch, Beratung von Lehrer/innen und Klassenvorständen, Hospitation und Hilfe in problematischen Klassen, Beratung der Direktion über Begleitlehrer/innen-Einsatz, Organisation von Förderunterricht, Vorschlag für Direktion, Entwicklung von Förderplänen für die einzelnen Schüler/innen