Spiele im Biologieunterricht

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Spiele im Biologieunterricht by Mind Map: Spiele im Biologieunterricht

1. Allgemeiner Nutzen

1.1. offene, entspannte Atmosphäre

1.2. "Scheinwelt"-> Möglichkeit, sich auszuprobieren

1.2.1. Vorwagen in Erwachsenenwelt

1.2.2. soziale Erfahrungen sammeln

1.3. übt Umgang mit Konfliktsituationen

1.4. fördert Selbstständigkeit der SuS

1.5. Diagnostische Funktion

1.5.1. L. überprüft, was SuS gelernt haben

2. Geschulte Lernbereiche

2.1. kognitiv

2.1.1. fachliche Inhalte (spielspezifisch)

2.1.2. Aufmerksamkeit / Konzentrationsvermögen

2.1.3. logisches / vorausschauendes Denken

2.1.4. reflektiertes Verhalten

2.1.5. Kreativität

2.2. affektiv

2.2.1. Motivation -> wodurch?

2.2.1.1. Ganzheitliches Handeln

2.2.1.2. fehlender Leistungsdruck

2.2.1.3. Entdeckend

2.2.1.4. konkretes Ziel: Gewinnen

2.2.1.5. Zufallsfaktor (entkoppelt von Fähigkeiten)

2.3. sozial

2.3.1. Aktive Auseinandersetzung mit Mitspielern

2.3.2. hoher Redeanteil SuS

2.3.2.1. Schulung kommunikativer Fähigkeiten (Sprache, Mimik, Gestik)

2.3.3. Sensibilität (-> Taktieren)

2.3.4. Kooperationsfähigkeit

2.3.5. Selbstvertrauen ( -> Ausprobieren meist konsequenzenlos)

2.3.6. soziale Grundstruktur einüben

2.4. psychomotorisch

2.4.1. szenisches Spiel

2.4.2. Bewegungsspiele

3. Formen des Spiels (nach H. Meyer)

3.1. Interaktionsspiele

3.1.1. "freies Spiel"

3.1.2. Sport- und Mannschaftsspiele

3.2. Simulationsspiele

3.2.1. Rollenspiele

3.2.1.1. Sinn: v.a. Nachvollziehen möglicher Lebenssituationen, Bewusst machen verschiedener Einstellungen

3.2.1.2. Einsatz in allen Unterrichtsphasen mgl.

3.2.1.3. Themen: v.a. kontroverse Themen (Natur-/Umweltschutz, Gesundheit, Drogen, Gentechnik, ethische Fragen,...)

3.2.1.4. Relativ frei, nur die Rolle wird vorgegeben, nicht der tatsächliche Dialog etc.

3.2.2. Planspiele

3.2.2.1. Sinn: Auseinandersetzen mit Simulationen realer Probleme

3.2.2.2. Meist in GA: Suche nach Lösungswegen, Handlungsstrategien, Bewertung von Erfolgsaussichten

3.2.2.3. Themen: Ökologie, Umwelt, Gesundheit, Landwirtschaft,...

3.3. Szenisches Spiel

3.3.1. freies darstellendes Spiel

3.3.2. Theater

3.4. nach Killermann et. al: Naturerfahrungsspiele als Oberkategorie für eine Form der im BU relevanten Spielarten; gegliedert in Spielformen +- analog zu H.Meyer

3.4.1. Sinn: Natur intensiv und handelnd erfahren, multisensorische Erfahrungen, Einsichten vermitteln, Handlungsweisen erproben, Umgang mit komplexen Ökosystemen üben, Sensibilisierung für Umwelt, Naturschutzbewusstsein,

3.4.2. Themen: Umweltthemen, Ökologie

3.5. Varianten von Gesellschaftsspielen und Puzzles

3.5.1. Sinn: Spielerische Variante zu allen „normalen“ Unterrichtsphasen

3.5.2. Einsatz: Erarbeitung, Sicherung, Konsolidierung, Übungsphasen

4. Didaktische Funktion

4.1. motivierender Einstieg

4.2. Erarbeitung von Unterrichtsstoff

4.3. Festigung

4.4. Transfer / Übung

4.5. Wiederholung

5. Spielen = natürliche Form des Lernens, menschliches Bedürfnis über alle Kulturen und Altersgruppen hinweg

6. Merkmale (Spiele allgemein, im Unterricht z.T. eingeschränkt)

6.1. frei von fremden Zwecken

6.1.1. Im Unterricht nicht /nur eingeschränkt zutreffend

6.2. in sich zielgerichtet

6.3. in Scheinwelt -> symbolische Handlung

6.4. mehrdeutig und offen

6.5. handelnde Auseinandersetzung mit Mitspielern/ Spielobjekt

6.6. erfordert Annerkennung von Spielregeln

6.7. gleiche Rechte und Chancen für alle

6.8. findet in Gegenwart statt

6.9. machen Spaß

7. Spiele im gesellschaftlichen Wandel

7.1. stärkere kompensatorische Funktion

7.2. Kommerzialisierung

7.3. stärkere Konkurrenz- und Wettkampforientierung

7.4. Auswirkung auf Schüler

7.4.1. schwer, medienunabhängig zu spielen

7.4.2. veränderte Erwartungshaltung -> Konkurrenzorientierung auch gegen Willen des Lehrers

7.4.3. selbstvergessene Freiwilligkeit geht verloren. ACHTUNG: Auch durch starke Didaktisierung!