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Internationale Wirtschaftspolitik by Mind Map: Internationale
Wirtschaftspolitik
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Internationale Wirtschaftspolitik

Weltwirtschaftsordnung

Welthandelsordnung

International, WTO, GATT, Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen, ZIEL: Beseitigung der Außenhandelsbeschränkungenund Förderung des weltweiten Handels, Grundsätze, Prinzip des Meistbegünstigten, Prinzip der Inländerbehandlung, Inländische Waren werden wie ausländische behandelt, Prinzip der Vermeidung nichttarifärer Handelshemmnisse, Schutz nur über Zölle!, Verbot mengenmäßiger Handelsbeschränkungen, Prinzip der Transparenz, Protektionistische Marktverzerrungen publik und sichtbar machen, Prinzip der Reziprozität, Prinzip der Einvernehmlichkeit und der Konsultationen, Sicherung der GATT-Verpflichtungen, Förderung des Handelns der Entwicklungsländer, Prinzip der Graduation, Je weiter sich ein Land entwickelt, umso mehr muss es die GATT-Grundsätze beachten, Ausnahmeregelungen, bis 1994 acht Verhandslungsrunden, Uruguay-Runde, Grund: Zunehmender Protektionismus in der EU und den USA, Entwicklungen der Entwicklungsländer, Veränderungen der Märkte (==> Dienstleistungen), Mangelnde EInigkeit im Textil- und Agrarbereich, Ergebnisse, Verbesserter Marktzutritt (Zollsenkung um 33%), Landwirtschaftssektor als Schutzinstrument (Cairns-Gruppe), Gründung WTO --> GATS, TRIPS, TRIMS, Regel und Disziplinverbesserung, GATS, Allgemeines Dienstleisungsabkommen: fördert die fortschreitende Liberalisierung der grenzübergreifenden Dienstlesitungen, Ausweitung der GATT-Prinzipien auf den Handel mit Dienstleistungen, Analog auch Ausnahmen, gilt für, Grenzüberschreitende Lieferungen, Ausländischer Konsum im Inland, Handelsniederlassungen im Ausland, Natürliche Personen im Ausland, TRIPS, behandelt Produktpiraterie und Plagiate, Kritik, Medikamente: Pharmaunternehmen nicht bereit, Präparate (insbes. AIDS) in Entwicklungsländern günstig anzubieten; IPR verhindert günstige Plagiate, Software-Patente: Begünstigung großer Unternehmen, TRIMS, Agreement on Trade-Related Aspects of Investment Measures, Unterabkommen des GATT über handelsbezogene Investitionen, Verzicht auf Lenkung der Investitionen ausl. Unternehmen (Local-Content-Regelungen u.ä.), Allgemeins, 153 Mitglieder, liberale Außenhandelspolitik, Deregulierung und Privatisierung, Grundregeln, Meistbegünstigung, Inländerbehandlung, Transparenz, Liberalisierung, Verbot von mengenmäßigen Beschränkungen, Kritik, Nichtbeachtung von Menschenrechten, Arbeitsnormen und Sozialstandards, keine Kontrolle und keine Unterstellung der UN, kein Anspruch auf demokratische Mitglieder, schon GATT hat es nicht geschafft, für weltweiten Freihandel zu sorgen!, Doha-Runde stagniert: Immer mehr bi- und multilaterale Einigungen --> Widerspruch zu Meistbegünstigungsprinzip, bisher kein Umweltschutz, keine Verfügungsgewalt -> eher moralisch-diplomatische Funktion, keine demokratische/völkerrechtliche Legitimation, Doha-Runde, Verhandlungspunkte, Agrarsektor, Dienstleistungen, Bürokratieabbau in den Zollverfahren, Umwelt, Sonderbehandlung der Entwicklungsländer, Handelsregeln (Antidumping, Subventionen, Regionalabkommen), Sozialpolitische Themen durch WTO?, Probleme, Entwicklungsländer fordern von den Industrieländern den Abbau von Agrarsubventionen, Industrieländer verlangen Abbau der Zollbürokratie, Einigung bei Investitionsschutz, Wettbewerbspolitik, Transparenz im öffentlichen Beschaffungswesen, EU, ...betreiben Rohstoffpolitik, Investitionspolitik, sowie Handelspolitik

Weltwährungsordnung

International, Weltbankensystem/ -gruppe, Ziele: Investitionen in Menschen, speziell Bildung und Gesundheit. Fokus auf soziale Entwicklungen, Armutsbekämpfung, Umweltschutz, Unterstützung von privaten Investitionen, gehört zum System der UN, Schwesterorganisation der IWF, IBRD, 1945 gegründet, 185 Mitglieder, Zugang bedingt durch Mitgliedschaft im IWF, ermöglicht außerdem Mitgliedschaft in den 4 anderen Organisationen, Beitrag und Stimmrecht ergeben sich aus der relativen Wirtschaftskraft des entsprechenden Mitglieds, hohes Kreditvolumen: 360 Mrd US$, Einlagen, Mitgliedsbeiträge, Reingewinne, Ziele: Abbau der Armut in Ländern mittleren Einkommens, Förderung der nachhaltigen Entwicklung, KEINE Gewinnmaximierung, IDA, 1960 gegründet, 166 Mitglieder, Alternative für Mitglieder, die laut IBRD nicht kreditwürdig sind, Vergabe zinsloser Kredite an die 78 ärmsten Länder der Welt, Bedingung <$885 pro-Kopf-Einkommen, Meist in Verbindung mit Forderung an "Good Governance", Gewährleistet Zugang zu Bildung, Gesundheit, Wasser, Abwasser, Unterstützt Reformen sowie Investitionen zur Produktivitätssteigerung und zur Schaffung von Arbeitsplätzen, Sorgte für massiven Zulauf an Mitgliedsstaaten, IFC, 1956 gegründet, 179 Mitglieder, 21,6 Mrd US $ Budget, Kredite zu marktüblichen Konditionen, 45 % aller Investitionen in den ärmsten Ländern der Welt, Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung durch den privaten Sektor, Fördert nachhaltige private Unternehmen in Entwicklungsländern, fördert Projekte und Sektoren, die privat nicht ausreichend finanzierbar sind, MIGA, 1988 gegründet, 171 Mitglieder, Volumen von ca, 10 Mrd $, bietet ausländischen Investoren Sicherheiten bei "nichtkommerziellen" Risiken, im Prinzip eine gigantische Anlagerisikoversicherung, Ziele, Förderung von ausländischen Investoren in Entwicklungsländern, Garantieerteilung, Technische Unterstützung, ICSID, 1966 gegründet, 143 Mitglieder, fördert ausländische Investitionen durch Schlichtung und Beilegung von Investitionsstreitigkeiten, Schafft Klima das gegenseitigen Vertrauens, aktuell: Vattenfall klagt gegen BRD

Supranational, IWF, 1944 gegründet, 185 Mitgliedsstaaten, Finanzielle Mittel in Höhe von 352 Millarden $, Ziele, Förderung der internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Währungspolitik, Erleichterung der Ausweitung und es Wachstums des Welthandels, Förderung von stabilen Wechselkursen, Zur Verfügung Stellung von allgemeinen Fondsmittel für die Mitgliedsländer in Zahlungsbilanzschwierigkeiten, Kreditvergabe an Umsetzung von Strukturanpassungsmaßnahmen gekoppelt (Good Governance und Liberalisierung), Aktuell: Seit Finanzkrise wieder weniger Bedingungen. Mehr Kredite und mehr Flexibilität., Krisenetat von 50 auf 550 Mrd aufgestockt: Einlagen von China und Russland, Verringerung der Dauer und des Ausmaßes der Ungleichgewichte der internationalen Zahlungsbilanzen (der Mitglieder), ein multilaterales Zahlungssystem zu erreichten und Beschränkungen im Devisenverkehr zu beseitigen,, Satzungsänderungen, bedürfen einer 85% Mehrheit. Die Gewichtung der Abstimmung ist Einlagenabhängig. Die USA oder die EU können somit Entscheidungen blockieren (Sperrminorität). Entwicklungsländer sind weitgehend machtlos., aktuelle Beispiele: Griechenland mit 110 Mrd € Unterstützung, Pakistan in Diskussion, Strikte Verfolgung des Washington Consensus

...behandelt Wechselkurspolitik und Kapitalverkehrspolitik

Bretton-Woods-System, war Ursprung von Weltbank und IWF, Geschichte, 1945 - 1973: feste Wechselkurse, VORTEIL: Goldstandard: hilft der Wirtschaft, sicher zu kalkulieren NACHTEIL: Große Umstrukturierungen sehr schwer. Berücksichtigt nicht den tatsächlichen Wert der Währung., 1973 - heute: freier Handel der Währungen. Wird jedoch als "Zusammenbruch" des B-W-S gesehen. Die neue Rolle der IWF und der WB wird gesehen in, Globalisierung, Finanzkrisen, "Wachhund" über Systemtransformationen in New Economy Modelle, Makroökonomische Stabilisierung, mikroökonomische Effizienz

Kritik an WB und IWF, Mehr Handelsorientierung als FDI, Uniforme Rezepte: Alle werden gleichbehandelt / Alle Methoden werden bei allen Staaten gleich angegangen, Konkret IWF: -Einfluss von Einlagen abhängig: IS > ES -Auflagen bei Kreditvergabe, Fokusierung auf Rettung der Banken in den IS, Umweltzerstörung durch einseitige Förderung, politische Einflußnahme, "USA vergibt Mittel an die Türkei zur Anti-Terror-Bekämpfung, aber kürzt Mittel für Argentinien"

Welttransferordnung

International, UNCTAD

...behandelt die Entwicklungshilfenpolitik

Washington Consensus

... bezeichnet eine Anzahl von wirtschaftspolitischen Maßnahmen, die Regierungen zur Förderung von wirtschaftlicher Stabilität und Wachstum durchführen sollten. Das Konzept wird von IWF und Weltbank propagiert und gefördert.

"Patentrezept" für Reformen verschuldete und krisengeplage ("crisis-wracked") Entwicklungsländer

Erreichung makroökonomischer Stabilität

Abbau des extremen Protektionismus der lateinamerikanischen Staaten

Bessere Nutzung des globalen Handelns

10 Strukturanpassungen: (hier nur die wichtigsten), Haushaltsdisziplin, Priorität der öffentlichen Ausgaben auf Bildung, Gesundheit, Infrastruktur AN STELLE VON Subventionen (meist für ärmere Länder angewendet, problematisch da Westeuropa auch viele Subventionen gibt..), Steuerreform zur Senkung der Steuersätze, Vom Markt bestimmte Zinsraten, um Kapitalflucht zu vermeiden und um ausländisches Kapital anzuziehen, Schutz des Privateigentums, Privatisierung öffentlicher Unternehmen und Einrichtungen

Geschichte

Spannungsfeld

Freihandel vs. Protektionismus

17. / 18. Jahrhundert

Merkantilismus, Begründer: Französischer Finanzminister Colbert, Ziel: Entwicklung des eigenen Staates durch Überschüsse im Außenhandel, Strategie, Errichtung großgewerblicher Manufakturen, Staatliche Monopole in z.B. Porzellanmanufakturen, Protektionismus, Kolonialisierung, Abschaffung interner Handelshemnisse, Vereinheitlichung der Maßsysteme

18. / 19. Jahrhundert

Liberalismus, Begründer: Adam Smith, David Ricardo, John Stuart Mill, Beispiele, 1786 Eden-Vertrag zwischen England und Frankreich (französischer Wein, britische Fabrikate), 1860 Cobden-Vertrag zwischen England und Frankreich: Großbritanien schafft Zölle für Produkte aus Frankreich vollständig ab, Frankreich schrittweise. Prinzip des Meistbegünstigten., Voraussetzungen, freier Handel, vollkommender Wettbewerb, vollkommene Märkte, vollständige Mobilität aller Produktionsfaktoren, Freies Handeln! Mit gewissen Ausnahmen, Landesverteidigung, Unterschiede durch nationale Steuersysteme, Zölle, die dem eigenen Land aufgelegt werden, Branchen, in denen abrupte Massenarbeitslosigkeit entstehen könnte

1834 - 1871 Deutscher Zollverein, Zusammenschluss deutscher Staaten für Zoll- und Handelspolitik

20. Jahrhundert

Vor dem ersten Weltkrieg, Hang zum Liberalismus

Nach dem ersten Weltkrieg, Zerfall der "klassischen" Wirtschaft, Durch wirtschaftliche Lähmung Europas große Fortschritte der Industrialisierung in Übersee, Aufsteigen der Arbeiterbewegung, Weltwirtschaftskrise, BSP - 50 %, Unternehmenskollabierungen, Massenarbeitslosigkeit, Deflation, Ende der GOLDENEN ZWANZIGER, Staaten rücken vom Goldstandard ab, Beggar thy neighbour (dt.: St. Florian-Ürinzip), Stimulierung der eigenen Wirtschaft auf Kosten des Auslands

Nach dem zweiten Weltkrieg, 1944: Gründung Bretton-Woods-System, 1945: Gründung UNO, 1948: Gründung OEEC, 1947: Abschluss GATT, 1961: OEEC wird zu OECD, 1995: GATT wird zu WTO

diverse Institutionen

UNO

Sonderorganisation: Weltbankgruppe und IWF

Projekt Millenium (MDG), Entwicklungsziele, Ausrottung extremer Armut und Hunger, Grundschulausbildung für alle, Gleichberechtigung und Frauenrechte, Reduzierung von Kindersterblichkeit, 1990 als Basisjahr, 2015 als Zieljahr, Verbesserung von Gesundheit von Müttern, Bekämpfung von Krankheiten wie HIV / AIDS, Malaria, etc., Nachhaltigkeit im Umweltbereich, Entwicklung einer globalen Partnerschaft, Ausarbeitung, Arbeitsgruppe aus UN, Weltbank, OECD und NGOs, 2000 auf Milennium-Gipfel der UN verabschiedet

UNCTAD, Organ der UN-Vollversammlung, 1964 gegründet. 192 Mitgliedsstaaten. 112,5 Mio US $ Budget., Ziele, Förderung des Handels zwischen Ländern mit unterschiedlichem Entwicklungsstand, Erweiterung der verarbeitenden Industrie, Besserer Marktzugang, Erfüllung der Entwicklungshilfeprobleme, Verbesserte Verständigung Nord-Süd, Erarbeitung einer neuen Weltwirtschaftsordnung, Interessant wegen Annual Report (Statisiken): World Investment Konzept:Executive Summary (neueste Entwicklung der FDI) Teilfrage in Klausur

OECD

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Mitglieder sind 30 Industrienationen

340 Mio € Budget

Ziele für Mitglieder, Steigende Wirtschaftsentwicklung und steigender Lebensstandard, Förderung von Wirtschaftswachstum

MAI, Multilateral Agreement on Invenstments. Regelungen und Gesetze, die Investments betreffen, Meistbegünstigtenklausel, Untersagung von Exportmindestquoten, Verpflichtungen zum Technologietransfer, Regelungen für Investoren, Enteignungen nur im öffentlichen Interesse, Kritik, Öffnung von Entwicklungs ländern, Öffnung aller Branchen, Verlust Teile der Staatssouverränität, Alle besitzen Rechte, aber wer die Veranwortung, nternationalen Konzernen wäre ein Klagerecht vor internationalen Streitschlichtungsgremien eingeräumt worden, welches selbst Staaten nicht besitzen., Kapital, Dividenden und Gewinne dürfen abgabefrei zwischen MAI-Ländern transferiert werden: Gewinntransferierung!, Der Nationalstaat haftet für alle Vermögensschäden, die durch Proteste und Unruhen entstehen. Ferner auch für gesetzliche Mindesterlöse, die es in einem anderen MAI-Land nicht gibt: Staatshaftung!, In Konfliktfällen entscheidet ein Entscheidungsgremium, welches sich nicht extern rechtfertigen muss: Konfliktlösungsmechanismus.

BIZ

Bank für internationalen Zahlungsausgleich, 1945 gegründet

Internationale Organisation auf dem Gebiet des Finanzwesens

"Bank der Zentralbanken"

Aufgaben: Treuhandfunktion, Bewältigung von Problemen der Geld- und Währungspolitik

regionale Freihandelsabkommen

Stufen der Freihandelsabkommen, 1. Stufe: Zollpräferenzen, 2. Stufe: Freie Handelszone (ohne eigene Außenhandelspolitik), Es kann noch nicht-tarifäre Handelshemmnisse geben, 3. Stufe: Zollunion, gemeinsame Außenhandelspolitik + gemeinsame Zollpolitik gegenüber Drittländern, 4. Stufe: Gemeinsamer Markt, Keine nicht-tarifären Handelshemmnisse mehr. Freie Handelszone + perfekte Kapital- und Arbeitsmobilität. Im Idealfall: Alles kostet überall gleich, 5. Stufe: Wirtschaftsunion, Einzelne Sektoren bis hin zur gesamten Wirtschaft werden gemeinsam koordiniert. Beispiel: Agrarpolitik in der EU, 6. Stufe: Währungsunion, setzt keine gemeinsame Währung voraus. Kann auch feste Wechselkurse beinhalten.

APEC, Asiatisch-Pazifische Wirtschaftliche Zusammenarbeit, Freihandelszone bis 2010 für Industrieländer, bis 2020 für Entwicklungsländer, keine bindenden Abkommen, unterschiedliche Ziele der westlichen und östlichen Länder, 21 Länder: USA, China, Japan, Australien, beschäftigt sich auch mit wirtschaftlich-übergreifenden Themen

ASEAN, Association of South-East Asian Nations, 10 Mitgleider, Südostasische Gemeinschaft, die Frieden, Stabilität, Wirtschaft, Soziales und Kulturelles fördert

CARICOM, Caribbean Community and Common Market, Zollunion mit gemeinsamen Außenzolltarif, Koordinierung der Außenpolitik, "gut für Redeplattform, sonst nicht viel erreicht"

FTAA, betrifft Amerika (und Australien?), Planung seit Anfang der 90er, Umsetzung ist ins Stocken geraten

ALADI, Organisation mehrere lateinamerikanischer Staaten, Ziel des gemeinsamen Marktes

NAFTA, Vorgänger: CUSTA (Canadian-US-Trade Agreement): Abbau von Handelsschranken und Förderung des mobilen Arbeitsmarktes, Motivation der USA war zunächst, einen juristischen Rahmen für die Problematik der mexikanischen Arbeitskräfte in an der Grenze ansässigen amerikanischen Unternehmen zu finden., Politisches Interesse seitens der USA!, Motivation von Kanada waren die Erweiterung der Außenhandelsströme, der Anreiz von FDI Impulsen und die Hoffnung auf eine erweiterte Arbeitskraftmobilität (--> geringere Arbeitslosigkeit im eigenen Land), Motivation von Mexiko: Überbevölkerung und Arbeitslosigkeit. Prestige und Anerkennung: Mexiko wird als erstes Entwicklungsland OECD-Mitglied, Zielsetzungen und Regeln, 100% Abbau von Zöllen und Gründung einer Freihandelszone, Unterbindung von nichttarifären Handelshemmnissen für Agrarprodukte (Ursprungsregel), 100% freie Investitionen (Ausnahme: Rüstungsgüter), Anerkennung des Urheberrechtsschutz, Staatsaufträge werden über transparente Bietverfahren vergeben, Gemeinsame Politik im Bereich Energieübertragung und -erzeugung

Mercosur, "gemeinsamer Markt des Südens", 5 Mitgliedsländer: großer Binnenmarkt mit mehr als 260 Millionen Menschen, Ziele, Freihandelszone, ... in den Bereichen Güter, Dienstleistungen und Kapital. Abschaffung tarifärer und nicht-tarifärer Handelshemmnisse, Zollunion, Einrichtung eines gemeinsamen Außenzolls und einer gemeinsamen Außenzollpolitik (gegenüber Dritten), Gemeinsamer Markt, "Koordinierung und Harmonisierung" der Wirtschafts-, Währungs- und Industriepolitik, Probleme: Währungen! Überlegungen zu gemeinsamer Währung, die jedoch scheiterten. Prognose Kowalski nächste 10 Jahre: gemeinschaftliches Wechselkurssystem mit festen Wechselkurse ("gleiche Währung, unterschiedliche Namen"), neben der EU die weit fortgeschrittenste Integration. Haben jetzt schon einen echten gemeinsamen Markt

SADC

Internationalisierung

...die aus betriebswirtschaftlicher Sicht grenzüberschreitenden Aktivitäten (Zustands- und Prozessbeschreibung)

Außenhandel und Märkte

Kooperation ohne Kapitalbteiligung

FDI: Kooperation mit Kapitalbeteiligung

Gründe für DEUTSCHE Unternehmen, Erschließung neuer Märkte, Sicherung bestehender Märkte, Größe und Dynamik des Auslandmarktes

Theorien, Standorttheoretischer Ansatz, Theorie der Firma, Materielle Güter: vertikale Integration, Unternehmen: Senkung der Transaktionskosten. Lässt sich also auch auf ausländische Bereiche anwenden., Immaterielle Güter: horizontale Integration, Google, Grundlage: Märkte für Zwischenprodukte unvollkommen, Kritik: statisch, keine standorttheoretischen oder wettbewerbsstrategischen Aspekte, Vorteil: Senkung der Transaktionskosten, Statisch: Berücksichtigt kein PLC, Theorie des oligopolistischen Parallelverhaltens, FDI werden hauptsächlich durch große Unternehmen auf oligopolistischen Märkten durchgeführt, Unternehmen investiert im Ausland ==> Andere folgen aus Gründen der Eindämmung, Unternehmen investiert im Heimatland des Konkurrenten ==> Konkurrent investiert im eigenen Heimatland, Kritik: erklärt keine Erstinvestition und gilt nur für oligopolistischen Markt, Vorteil: Unterstreicht Makrostruktur und Konkurrenz, Theorie des monopolistischen Vorteils, Verknüpfung von makroökonomischer und unternehmensinterner Sicht, These: Ein inländisches Unternehmen hat immer Nachteile im ausländischen Markt. Ein inländisches Unternehmen investiert nur im Ausland, wenn es monopolistische Vorteile besitzt., Kritik, statisch, Warum nicht exportieren statt FDI ?, Vorteile können erst durch Investitionen geschaffen werden, erklärt keine Unternehmensaufkäufe anstatt FDI, Berücksichtigt nicht Investitionen von Entwicklungsländer in IS, Theorie des internationalen Produktzyklus, beschreibt USA und deren FDI-Ströme. "Beschreibende" Theorie, 3 Phasen, Einführung Entwicklung und Produktion im Heimatland, Reife Verlagerung der Produktion in Niedrigniveau-Industrieländer, Standardisierung Produktion in Entwicklungsländern, Kritik, PRO: Dynamisch!, Zu sehr an Nachkriegszeit angelehnt, Betrachet nur Produktion, nicht FDI, Phasenzusammenhang?, Theorie des nationalen Wettbewerbsvorteils (Porter), 4-Diamantsystem, das im Zusammenspiel die nationale Wettbewerbsfähigkeit ergibt, Unternehmensstrategie, Strukturen und Wettbewerb, Faktorenbedingungen, Nachfragebedingungen, Verwandte und unterstützende Branchen, ...diese werden extern von Staat und Zufall beeinflusst, wichtig, weil: Erklärt (auch an Beispielen) die länderspezifischen Vorteile und macht die Relevanz der Wechselwirkungen zwischen den 4 Faktoren, Kritik, mangelnde Operationalität, eher philosophisch, unterschätzt Internationalisierung, ist nicht unternehmensspezifisch, Das Eklektische Paradigma des John Dunning (O-L-I), Drei Möglichkeiten von Vorteilen ==> Vereint drei Ansätze, Unternehmensspezifisch, Standortspezifisch, nach Tesch, Transaktionskosten, Theorie der Firma, FDI NUR dann, wenn alle drei Vorteile vorhanden sind! Wenn nicht, gibt es noch andere Auslandaktivitäten wie Exporte, Lizenzvereinbarungen, Technologieabkommen, etc., Kritik, statisch, Nicht allgemeingültig, fehlen behavioristische Aspekte

Internationale Grundstruktur, national, in 178 Ländern gibt es spezielle Regulierungen von Auslandsinvestitionen, Änderungen im Zuge von GATS, TRIMS und TRIPS, Sonderwirtschaftszonen, ...ein geographisches Gebiet innerhalb eines Staates, in dem die Gesetzgebung in Bezug auf das Wirtschafts- und Steuerrecht anders ist als im Rest des Staates, Bilaterale Investitionsabkommen (2013), multilateral, Wichtige Organisationen: MIGA, OECD, EU, UNCTAD, WTO, NGOs wird wachsende Rolle bei den Themen Umweltschutz, Sicherheitsfragen und Arbeitsmarkt zugesprochen

Politik gegenüber FDI, Zielländer, Image und Wirtschaftsordnung: Je freier Wirtschaftsordnung, desto besser das Image, Outer Ring Policy, Sequentielle gegenüber Neuinvestitionen der TNC, Bedeutung des Politikbündels, Incentives, Kaufanreize (?), Diskrimitativ: Polarisierungsprozesse IS /ES., Soft factors werden wichtiger als hard factors, Hard factors werden ubiquitär, Negative Politik gegenüber FDI: Nationale, bilaterale und regionale Initiativen um Investitionswettbewerb zu beschränken, Quellenländer, Liberalisierung des Kapitaloutflows, Erfahrungen aus den Industrienationen wie Informationen und technische Hilfe, direkte Finanzhilfe, Versicherungen (MIGA, HERMES). Gefahr durch Mitnahmeeffekte.

Voraussetzungen, Motive und Gründe

Informations- und Kommunikationstechniken

Organisation

internationaler Handel

Transport

Kapitalmobilität

--> Das Zusammenwirken dieser Faktoren bestimmen die Entscheidungen!

Motive, Kosten- und Ressourcenorientierung, kurz- bis mittelfristige Strategie, Betrachtung monetär bewertbarer Größen, Stichwort: Outsourcing, Marktorientierung, mittel- bis langfristige Strategie, auch viele nicht monetär bewertbare Strategien werden betrachtet. BRD: Gründe für FDI: 7 von 12 marktorientiert. Die 5 höchtbewerteten ebenfalls.

Internationalisierungsmodelle

Wasserfall-Modell, Unternehmen globalisiert sich schrittweise, McDonalds

Sprinkler-Modell, Unternehmen siedelt sich gleichzeitig und gleichmäßig an verschiedenen Standorten an, Google

multinationale Unternehmen

Transnationale Unternehmen, Gründe für transnationale Unternehmen, Eigentümer besitzt spezifische Vorteile, Länder haben spezifische Charakteristika, <== NUR hierauf haben die Länder auch direkten Einfluss!, um Zugang zu Ressourcen zu gelangen, Kapital, Innovationsfähigkeit, Technologie, Know-how, Organisations- und Managementkenntnisse, Firmen innerhalb des TNC-Netzwerkes, ???, Folgen für Ziel- und Quellenländer, Möglichkeiten des Zugangs zu Märkten, direkter Außenhandel, Verkauf durch ausländische Tochterunternehmen: established trade, Eingliederung in die TNC-Netzwerke auf der Verkaufsseite, Multiplikatorwirkungen für andere Wirtschaftssubjekte in den Zielländern, Folgen für die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft in den Zielländern: Rolle des Wettbewerbes, Erhöhung der Exportkapazität, Simultane Internationalisierung

Fluggänse-Paradigma (VWL)

- zunächst Abhängigkeit des Landes von Importen

- Importsubstitution durch Einführung von Leichtindustrie, Konsumgüterindustrie, die sich durch geringe Investitionen, geringe Umweltbelastung und gering qualifizierten Arbeitskräfte auszeichnet, z.B. Elektro-Haushaltsgeräte, Kunststoffprodukte, Getränke, Verpackungen, Sonderwirtschaftszonen, Übergang von Agrar- zu Industriewirtschaft

- Binnennachfrage nach Importen sinkt

- Importrestriktionen (Einfuhrzölle) der Abnehmerländer; steigende Löhne und dadurch Konkurrenz durch andere Niedriglohnländer

- Kopplung der Importsubstitution und Exportförderung durch kapital- und humankapitalintensive Produktion

- steigende Löhne und Konkurrenz durch andere Schwellenländer; geringe Wettbewerbsfähigkeit in Bezug auf Innovationen

- Intensivierung der High-Tech-Branchen bis zur Wettbewerbsfähigkeit mit den anderen Industrieländern

Der globale Arbeitsmarkt

Theorien

Are your wages set in Beijing?, behandelt: Gewinner und Verlierer der Globalisierung, Frage und Debatte, Beschäftigung und Preise, Neoprotektionismus, Außenhandel, Aussage: Wenn unqualifizierte Arbeitskräfte im Land sind, werden auch nur Güter exportiert, zu deren Herstellung solche benötigt werden., Populisten, Ökonomische Theorie, Heckscher-Ohlin-Theorem: Austausch von Handelsströmen bewirkt Faktorpreisausgleich: Angleich von Entlohnung. Preise und Löhne im Inland gleichen sich an Ausland an., Professionals

Bewertungen

Lohnunterschiede bleiben: niedrige Qualität in dritte-Welt-Ländern ==> Niedrige Löhne. (Industrienationen verschwinden vom Arbeitsmarkt??)

Die Annahmen der Theorien sind sehr einschränkend und gehen von homogenen Gütern und Produktionsfaktoren aus

Die Muster der internationalen Arbeitsteilung entsprechend zwar dem H-O-Modell, lässt sich aber nur auf einen Teil der Arbeitnehmer beziehen.

Der Angleich von Löhnen und Gehältern geht in den Ländern schneller voran, in die nur einzelne Produktionsschritte vom Ausland outgesourcet werden.

Auswirkungen von FDI auf den Arbeitsmarkt, direkte Effekte schwer messbar, Entwicklungsländer: Positive Auswirkungen auf Arbeitsmarktstrukturen (neue Arbeitsplätze!), aber immernoch schlechter Arbeisbedingungen

Auswirkungen der Globalisierung auf den Arbeitsmarkt, Entwicklungsländer: neue Arbeitsplätze, USA: Einkommensdifferenzierung durch Öffnung ==> Neue Armutsklasse mit wenig sozialer Absicherung, Europa: hohe Arbeitslosigkeit. Statt in niedrige Lohnklassen, gehen sie in strukturelle Arbeitslosigkeit