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Erkenntnistheorie by Mind Map: Erkenntnistheorie
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Erkenntnistheorie

Einteilung

Erkenntnisursprung

Rationalismus, gibt der Vernunft den Vorrang vor der Erfahrung, Unzuverlässigkeit der Sinneswahrnehmung ermöglicht keine wahre Erkenntnis

Empirismus, alles Wissen beruht auf Erfahrung, Erkenntnissubjekt steht dem Objekt passiv gegenüber, englischer Empirismus, Locke, Hume, Berkeley, Mill

Kritizismus, auf Kant zurückgehend

"Status" der Wirklichkeit

Realismus, die Welt / die Objekte werden vom Subjekt so erkannt, wie sie wirkich sind

Idealismus, Objekte werden durch den Verstand bearbeitet

Thema

Verhältnis von erkennendem Subjekt und erkanntem Objekt

immanente Selbstkritik des Erkenntnisvermögens

Philosophen

Descartes

Rationalismus

Realismus

Ausgangspunkt: methodischer Zweifel, Suche nach einer unumstößlichen Gewissheit, cogito sum => nur das Denken ist gesichert und es muss etwas existieren, das denkt

Sinnestäuschung, erlangtes Wissen muss bezweifelt werden, da wir uns täuschen könnten

Traumargument, Schlaf kann nie durch sichere Merkmale vom Wachen unterschieden werden, mathematsiche Sätze und Gesetze der Natur behalten allerdings ihre Geltung

Deus-malignus-Argument, ein Gott, der seine ganze Macht dazu aufwendet, uns zu täuschen, Gott als Dämon, der den Menschen irren lässt, in weiterem Verlauf Anlehnung an Platons Höhlengleichnis

Zweiteilung, res cogitans, primär, Vorstellung / "ein und dieselbe Substanz", wird über Verstandesleistung erkannt, eingeborene Ideen (ideae innatae; idea: Vorstellung), Geometrie, Mathematik, Logik, abstrakte Begriffe, geistige Urteilsvermögen, Begriff 'Substanz' selbst eine eingeborene Idee, res extensa, sekundär, veränderliche Eigenschaften (Akzidenzien, wird über Sinneswahrnehmung erkannt

Locke

Emprisimus, alle Erkenntnis geht auf Erfahrung zurück, Nihil es in intellektu, quid non fuerit in sensu.

Realismus

Tabula Rasa (Mensch vor dem ersten Sinneseindruck wie ein leeres Papier)

Erfahrung, äußere Wahrnehmung (sensations), ideas 1 (konkrete Vorstellungen), innere Wahrnehmung (reflections), ideas 2 (abstrakte Vorstellungen)

Ideen, einfache Ideen, Handlungen / Tätigkeiten des Geistes, komplexe (zusammengesetzte) Ideen, Relationen (Verbindungen) von Ideen, Abstraktion

Hume

Empirismus

greift Lockes empiristischen Ansatz auf, stellt jedoch kritische Fragen

"Alle Wahrheit muss auf der Wahrnehmung beruhen."

Begriff der Kausalität kann für Hume nicht auf der Wahrnehmung beruhen

Induktionsbeweis nach Hume unzuverlässig

Definitionen, impressions, = jeder unmittelbar erfahrene Bewusstseinsinhalt (äußere / innere), vgl. Locke: sensations: äußere und innere Wahrnehmungen, thougt(s), = mentale Tätigkeit (denken), = Umformung der impressions zu ideas (Vorstellungen), ideas, = mittelbare reproduzierte Vorstellungen von unmittelbaren Wahrnehmungen, gelten als Bilder bzw. Kopien der impressions

Beurteilung des Kausalitätsprinzips: metaphysische Fehlschlüsse, Eindeutigkeit, Intentionalität (Absicht / Sinn), Phänomen der Kontingenz (etwas Zufälliges als notwendig einschätzen)

verifizierbare / falsifizierbare Sätze = nur empirische Sätze

Empfindeungen, Gefühle (gleich wie zusammengesetzt oder erhaben), auflösbar in einfache Vorstellungen, die frühren Empfindungen, Gefühlen nachgebildet sind

Anthropomorphismus-Argument, Vorstellung Gottes als allwissendes, allweises und allgütiges Wesen => entsteht aus Vorgängen in unserem Geiste, die ins Grenzenlose gesteigert werden

3 Prinzipien der Vorstellungsverknüpfung, Ähnlichkeit, Berührung in Zeit und Raum, Ursache und Wirkung

Gegenstände der Vernunft und Forschung, relationships of ideas = Beziehungen von Vorstellungen, Geometrie, Algebra, Arithmetik, Logik, jede Behauptung von intuitiver oder demonstrativer Gewissheit, reine Tätigkeit des Denkens, matters of fact = Tatsachensätze, nicht als gewiss verbürgt wie relationships of ideas, Gegenteil jeder Tatsache bleibt immer möglich

Kant

Kritizismus

Synthese von Empirismus und Rationalismus

idealistische Momente

agnostizistisch

Abgrenzung sowohl von Rationalismus als auch von Empirismus

Hauptthesen, Erkenntnis als Zusammenhang von Sinnlichkeit (Rezeptivität) und Verstand (Spontaneität), durch Erfahrung (a posteriori) vorliegende Sinneseindrücke werden durch "reine Anschauungsformen" (Raum & Zeit) und durch die reinen Verstandesbegriffe (beide a priori) allererst geordnet, Gegenstände und das heißt nach Kant Vorstellungen von Gegenständen richten sich nach unserer Erkenntnis und nicht umgekehrt, wir erkennen Dinge nur, wie sie "für uns" sind, nicht wie sie "an sich", d.h. unabhängig von unseren Erkenntnisleistungen sind, "Der Verstand vermag nichts anzuschauen und die Sinne nichts zu denken.", 'Wahrheit': Gesetzmäßigkeit eines Vorstellungszusammenhangs

Definitionen, Gegenstände, Erscheinungen, Gegenstände "an sich" => nicht erkennbar, "Dinge an sich" => 'Noumena', Rezeptivität der Eindrücke, Sinnesdaten, Erfahrung, Sinnlichkeit, a posteriori, Organisation der Sinneseindrücke, => Vorstellungen von Gegenständen "für uns", => "Dinge für uns" => 'Phaenomena', Spontaneität der Begriffe, Gemüt, Verstand, Vernunft, a priori (vor / unabhängig von Erfahrung), reine Anschauungsformen (Raum & Zeit), reine Verstandesbegriffe, Kategorien, logische Verknüpfungen, z. B. Kausalität

Grundbegriffe

ontologische Differenz (klassische Ontologie)

Seiendes / Sein

hylé (Stoff) / idea, eidos (Wesen)

lt. materia / forma, idea

Einzelding / Wesenheit, Konzept

soma, physis, corpus / psyché, anima (Geist, Seele)

logos: Begriff, Konzept, wirkende Kraft

Induktion = Herleitung eines Satzes durch Experimente und von Beispielen

Deduktion = Ableiten einer Aussage aus einer anderen Aussage nach Regeln logischen Schließens

a priori

a posteriori