Empirische Sozialforschung

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Empirische Sozialforschung by Mind Map: Empirische Sozialforschung

1. What about

1.1. ZIELE

1.1.1. explorative Untersuchung (Zusammenhänge)

1.1.2. deskriptive Untersuchungen (Beschreibungen)

1.1.3. theoriegeleitete Untersuchungen (Überprüfung)

1.1.4. Evaluationsstudie (Maßnahmen)

1.2. WICHTIG

1.2.1. intersubjektive Nachprüfbarkeit

1.2.2. Kontrolle von Störfaktoren (Kontrolltechniken)

1.2.3. Methodenpluarlismus: Wahl der Methode am Untersuchungsproblem orientiert, Einsatz verschiedener Methoden ->Robustheit der Befunde

1.3. PROBLEME

1.3.1. Warhnehmung und Verarbeitung (selektive Wahrnehmng, Framing, Dedugtion & Kognition)

1.3.2. Korrelation und Kaussalität (Scheinkorrelation durch Drittvariablen -> Drittvariablenkontrolle!)

1.3.3. Selbstselektion (Entgegenwirken durch multivariater Auswertungstechnik und "echte" Experimente

1.3.4. Werturteile und Forschungsethik (Trennung von empirischen und präskriptiven Aussagen schwierig -> Werturteilsproblem, bei Untersuchung am Mensch (Sozialforsch.) ethisch vertretbare Behandlung beachten)

1.3.4.1. Teilaspekte: Werte als Forschungsobjekt, Wertbasis & Relevanzproblem, Werurteile in der Wissenschaft, Schutz von Versuchspersonen

2. Begriffe

2.1. QUANTITATIVE METHODEN

2.1.1. Epistemologische Grundannahmen (Abbild der Realtität, Positivismus, kritischer Rationalismus, regukative Idee der Wahrheit)

2.1.2. Erkenntinsziel (Überprüfung, Generalisierbarkeit, Prognosen)

2.1.3. Theoriebezug (Theorie vorausgesetzt ->Überprüfung ->Erkennen von Regelmäßigkeiten)

2.1.4. Bewertungskriterien (Angemessene Analyseverfahren, Objektivität, Reliabilität, Validität)

2.2. QUALITATIVE FORSCHUNG

2.2.1. Epistemologische Grundannahmen (Rekonstruktion soz. Zusammenhänge, Verstehen, Erklären, Vorwissen, Erkenntnisse sind Kontextabhängig)

2.2.2. Erkenntnisziel (Nachvollzug der Subjektivität, Beschreibung, Rekonstruktion)

2.2.3. Theoriebezug (Weiterentwicklung, Theoriegenerierung, Prüfung, Erklären und Aufdecken kausaler Mechanismen)

2.2.4. Bewertungskriterien (Viabilität, Explikation & Reflexivität, Kontextbezigenheit, Angemessene Verfahren, Nachvollziehbarkeit, Offenheit d. Untersuchunssituation)

2.2.5. Aus qualitativen Vorkenntnissen entsteht häufig quantitative Forschung

2.3. KOGNITIVE DISSONANZ

2.3.1. unangenehm empfunder Gefühlszustand, der dadurch entsteht, dass ein Mensch mehrere, wiedersprüchliche Kognitionen hat ->Bestrebung der Reduzierung

2.4. VARIABLEN

2.4.1. Merkmal von Merkmalsträgern

2.4.2. verschiedene Ausprägungen

2.4.3. disjunkt und erschöpft

2.4.4. hinreichende und notwendige Bedingungen erfüllen

2.4.5. qualitative Forschung Variablen = Bedinungen

2.5. HYPOTHESEN

2.5.1. Zusammenhänge von Vaiablen nach verschiedenen Kriterien

2.5.1.1. deterministisch/probalistisch

2.5.1.2. Implikation o. Äquivalenz

2.5.2. Zusammenhangshypothesen

2.5.3. Trendhypothesen

2.5.4. Kausalität

2.6. THEORIE

2.6.1. Menge verknüpfter Hypothesen ->Zusammenhänge

2.6.2. Regeln zur Messung der Variablen

2.6.3. Theorie mittlerer Reichweite bezieht sich auf ausgewählte, abgrenzbare Phänomene

2.6.4. Axiome = Kern -> Deduktion -> Theoreme -> emp. Prüfung -> Theorie

2.6.5. Anforderungen: min. eine emp. prüfbare Hypothese, wiederspruchsfrei, Ökonomieprinzip: So einfach wie möglich, so komplex wie nötig

2.6.6. Gütekriterien: viele Phänomene eingeschlossen, präzise Erklärung & Vorraussage, Einfachheit, Prüfbarkeit, Beobachtbarkeit, gestützt auf emp. Befunde

2.7. MODELL

2.7.1. mathematisch formulierte Fassunge einer Theorie

2.7.2. Präzisierung der Zusammenhänge, Reduzierung auf die Hauptmerkmale

2.7.3. aus formalisierten Modellen können durch mathem. Verfahren Hypothesen abgeleitet werden -> Korrektheit prüfen

2.8. MAKROEFFEKTE

2.8.1. Colemans Badewanne

2.8.2. methodologoscher Holismus und Individualismus

2.9. EBENEN HYPOTHESEN

2.9.1. Individualhypothese: Individualmerkmal (unabhängige Variable) beeinflusst anderes Individualmerkmal (unabhängige Variable)

2.9.2. Kontexthypothese: Kollektivmerkmal (unabhängige Variable) beeinflusst Individualmerkmal (abhängige Variable)

2.9.3. Kollektivhypothese: Kollektivmerkmal (unabhängige Variable) beeinflusst anderes Kollektivmerkmal (abhängige Variable)

2.10. ÖKOLOGISCHER FEHLSCHLUSS

2.10.1. Falscher Schluss von einem Kollektivmerkmal auf eine Individualhypozhese (nicht logisch zwingend)

2.11. NOMOLOGISCHE HYPOTHESEN

2.11.1. Gesetze = hypothetische Sätze, gut bestätigt, raum-zeitlich unbegrenzt

2.11.2. Quasi-Gesetze = hypothtische Sätze, raum-zeitlich begrenzter Geltungsanspruch

2.11.3. notwendig für Erklärungen

2.12. DEDUKTIV NOMOLOGISCHES MODELL

2.12.1. D-N-Modell oder Hempel-Oppenheim-Schema

2.12.2. 2 Explanans (Gesetz und Phänomen) ergeben Explanandum (Erklärung)

2.12.3. Aus der Wahrheit der Schlussfolgerung kann nicht auf wahre Prämissen geschlossen werden

2.12.4. Quasi Syllogismus

2.13. INDUKTIV STATISTISCHE ERKLÄRUNG

2.13.1. Gegenmodell zum D-N-Modell (in wissenschaftlicher Prxis oft nicht umsetzbar)

2.13.2. häufig nur probalistisch hypothetische Sätze, die nur durch Induktion begrünbar sind

2.13.3. Erklärung nur Wahrscheinlichketscharakter

2.14. KRITISCHER RATIONALISMUS

2.14.1. Falsifikationsprinzip nach Popper

2.15. ERKLÄRUNG

2.15.1. Warum B?

2.15.2. Bekannt ist Explanandum, gesucht sind Explanans

2.16. PROGNOSE

2.16.1. Welches Ereignis wird in Folge von A eintreten?

2.16.2. Bekannt sind Explanans, gesucht ist Explanandum

2.17. PLANUNG

2.17.1. Mit welcher Maßnahme kann B realisiert werden?

2.17.2. Bekannt ist Explanandum, gesucht sind Explanans

2.18. BASISSATZPROBLEM

2.18.1. alle emp. Beobachtungen sind Theorieabhängig

2.18.2. Hypothesen/Basissätze sind weder entgültig falsifizierbar noch verifizierbar

2.18.3. Irrtümer können auftreten, also nicht nach einmaliger Prüfung zu verwerfen!

2.19. SÄTZE

2.19.1. Aussagen

2.19.2. Objekten wird ein Merkmal zugeschrieben

2.19.3. Kriterien: Geltungsanspruch, Geltungsbereich, Realitätsbezug, Prüfbarkeit, Informationsgehalt

2.19.4. logische Sätze = mathematische Theoreme, immer wahr oder falsch

2.20. AUSSAGEN

2.20.1. sinuläre Aussagen = raum-zeitlich begrenzt, auch Deskription genannt, D-N-Modell aus singulären Sätzen

2.20.2. All-Aussagen = unbegrenzte Gesetze

2.20.3. Relationen aus zwei- oder mehrstelligen Merkmalen

2.20.4. Tautologie = Zusammengestze Aussage, die immer wahr ist

2.20.5. Definitionen sind Tautologien und haben keinen empirischen Gehalt, nicht falsifizierbar

2.20.5.1. Nominaldefinition = Festlegung der Bedeutung eines Begriffs durch einen bereits bekannten Begriff oder mehrere bereits bekannte Begriffe

2.20.5.2. Intensionale Definition = Angabe von Eigenschaften

2.20.5.3. Extensionale Definition = Aufzählung der Elemente

2.20.5.4. Realdefinition = Sacherklärung ist eine Definition, die Aussagen über Eigenschaften eines Gegenstandes oder Sachverhalts enthält, die im Hinblick auf diesen Gegenstand oder Sachverhalt für wesentlich gehalten werden

2.20.5.5. Anforderungen: Zweckmäßig zum Untersuchungsziel, hinreichens präzise, keine Häufung sinngleicher Befriffe

2.21. PRÄSKRIPTIVE SÄTZE

2.21.1. vorschreibende Sätze

2.21.2. Sollensaussagen

2.21.3. nicht emp. ableitbar: Aus dem Sein folgt kein Sollen (Hume)

2.21.4. Akzeptanz hängt jedoch von der Akzeptant emp. Aussagen ab

2.22. EMPIRISCHE SÄTZE

2.22.1. empirisch und logisch prüfbar, Realitätsbezug, raum-zeitlich begrenzt o. unbegrenzt, emp. Gehalt

2.22.2. deskriptive Sätze (singuläre Aussagen, raum-zeitlich begrenzt)

2.22.3. Hypothetische Sätze (Implikation & Äquivalenz)

2.23. INFORMATIONSGEHALT

2.23.1. emp. Gehalt

2.23.2. Wächst mit dem Gehalt der "Dann"/"Desto"-Komponente und gegensinnig zum Gehalt der "Wenn"/"Je" - Komponente

2.23.3. Menge der von diesem Satz ausgeschlossenen Sätze

2.23.4. Bei bereichsgebundenen Aussagen größer als bei weniger spezifizierten Beziehungen

3. Messung und Skalierung

3.1. FORMULIERUNG UND PRÄZISIERUNG DES FORSCUNGSPROBLEMS

3.1.1. Deskriptive Fragestellung(en) oder Hypothese

3.1.2. Wissenschaftl. Literatur

3.1.3. Ideen

3.1.4. Praktisches Problem

3.1.5. Auftraggeber

3.2. PLANUNG UND VORBEREITUNG DER ERHEBUNG

3.2.1. Konstruktion des Erhebungsinstruments (Definitionen, Konzeptspezifikatinen, Operationalisierung, Messung & Skalen)

3.2.2. Festlegung der Untersuchungsform (Untersuchungsebene, Querschnitts-, Trend-, Panel-, Kohortendesign, nicht experimentelles, quasi-experimentelles, experimentelles Design)

3.2.3. Stichprobenverfahren (Population, Stichprobenziehung, Umfang)

3.2.4. Pretest

3.3. DATENERHEBUNG

3.3.1. Anwendung des erprobten Erhebungsinstruments (Befragung, Beobachtung, Inahltsanalyse)

3.4. DATENAUSWERUNG

3.4.1. Aufbau analysefähiger Datensatz (Datenerfassung, Fehlerkontrolle, Fehlerbereinigung)

3.4.2. statistische Datenanalyse (Bildung von Indizes, Itemanalysen, Skalenwerten, univariate Statistik, Zusammenhangsanalysen)

3.5. BERICHTERSTATTUNG

3.5.1. Forschungsbericht

3.5.2. praktische Umsetzung

3.6. OPERATIONALISIERUNG

3.6.1. Prüfung von Hyppthesen durch Zuordnung der Indikatioren (Merkmale) zu theoretoschen Begriffen

3.6.2. genaue Anweisungen

3.7. MESSUNG

3.7.1. Zuordnung von Zahlen zu Objekten nach bestimmten Regeln

3.7.2. eindeutige Abbildung zw. emp. und numerischen Relativ

3.7.3. Erzeugung einer strukturtreuen Abbildung

3.7.4. isomorphe (umkehrbar eindeutige) Abbildungen und homomorphe (nicht umkehrbar eindeutige) Abbildungen

3.8. INDIKATOREN

3.8.1. stellen eine begrenzte Stichprobe aus der Menge derjenigen empirisch prüfbaren Sachverhalte dar, welche ein theoretischer Begriff durch seine Bedeutung abdeckt.

3.8.2. multiple Indikatoren gg Messfehler

3.8.3. manche theo. Konstrukte sin in versch. Dimensionen zu unterscheiden

3.8.4. von theor. Konstrukten und der Realität zu unterscheiden

3.8.5. Einfache Variablen zur Messung komplexer Konzepte

3.8.6. Konzepte werden nach Indikatorfindung als tatsächlich existent angesehen

3.9. INDEXBILDUNG

3.9.1. Ein Index ist eine Funktion F einer oder mehrerer Variablen

3.10. OBJEKTIVITÄT, RELIABILITÄT, VALIDITÄT

3.10.1. Objektivität

3.10.1.1. notwenidig für Raliabilität

3.10.1.2. Messinstrument unabhängig von der Person gleiche Ergebnisse

3.10.2. Reliabilität

3.10.2.1. notwenig für Validität

3.10.2.2. Reproduzierbarkeit der Messergebnisse durch Paralleltestmethode, Test-Retest-Mehode, Testhalbierung

3.10.3. Validität

3.10.3.1. Hauptziel

3.10.3.2. zu messendes Merkmal wird tatsächlich gemessen ->Prüfverfahren und Korrelationsanalysen

3.10.3.3. Inhaltsvalidität, Kriteriumsvalidität, Konstrukvalidität

3.11. SKALIERUNG

3.11.1. Messung auf Skaliermodell, aus vorloíegendem Messwert Skalenwert gewinnen

3.11.2. Guttman-Skala: Erfassung einer einzigen Dimension durch eine kumulative Ordnung von Items

3.11.3. Likert-Skalierung: Grad der Zustimmung Messen, häufig ungrade Anzahl an Punkten ->Indiffernzierte Mitte (Gegenteil auch Möglich, beides Vor- und Nachteile)

3.11.4. Paarvergleich: Untersuchungsobj. paarweise miteinander vergleichen und so Reihenfolge herstellen. Paarvergleich ist erfolgreich, wenn alle Teilnehmer die gleiche Reihenfolge erschaffen

3.11.5. Polaritätsprofil: semantische Bedeutung von Objektenanhand von Assoziationen, Grad der Assoziation anhand von Rangordnungsskala für Gegensatzpaare

3.11.6. Skalenniveaus ->Hierarische Anordnung

3.11.6.1. Absolutskala (Demonstrantenzahlen, Wahrscheinlichkeiten)

3.11.6.2. Ratioskala (natürlicher Nullpunkt) (Ehedauer, Einkommen, Preise)

3.11.6.3. Intervallskala (Abstände, unklarer Nullpunkt) (Kalenderzeit, Temperatur)

3.11.6.4. Ordinalskala (Präferenzen, keine Info über Größe d. Abstände) (Mit Guttman- oder Likert Skala erhoben)

3.11.6.5. Nominalskala (nur Namen bekannt) (Geschlecht, Hautfarbe)

4. Forschungsdesigns

4.1. UNTERSCHEIDUNG VON DESIGNS

4.1.1. Y-zentriertes Design: mögliche Erklärung

4.1.2. X-Zentriertes Design: mögliche Auswirkungen

4.1.3. Untersuchungsebene: individuell o. kollektiv

4.1.4. Fallzahl: Kleines N -> Deskreption und Analyse kausaler Prozesse, Großes N -> allgemeine Zusammenhänge

4.1.5. Datentyp: Verbal oder numerisch

4.1.6. Datenqualität: Schätzungen und Unwahre Aussagen

4.1.7. Zeitdimension

4.1.7.1. Querschnitt

4.1.7.2. Trend

4.1.7.3. Panel

4.2. EREIGNISDATEN

4.2.1. Ereignisgeschichte im Zeitverlauf retroperspektiv erfasst

4.3. QUERSCHNITTSDATEN

4.3.1. Fehlschlüsse: Manche Hypothesen nur unter weitrechenden Annahmen oder gar nicht testen, Richtung einer Kausalbezieun oft nicht zu identifizieren, Selektionsprozesse

4.3.2. Einmaliger Zeitpunkt, einmalige Messung

4.4. PANELDATEN

4.4.1. gleiche Merkmale, untersch. Zeitpunkt, selbe Untersuchungseinheit

4.4.2. Vorzüge: Soz. Prozesse im Zeitverlauf untersuchen -> Aussagen über individuelle Veränderungen

4.4.3. Probleme: Selbstselektion, non-response in allen Panelwellen, kein Zufallsprozess -> verzerrte Ergebnisse

4.5. KOHORTENSTUDIEN

4.5.1. Kohorte = Bevölkerungsgruppe mit gem. Startereignis

4.5.2. Verwendung Querschnitt oder Paneldesign

4.5.3. 3 Effekte (seperierung schwierig): Kohorteneeffekt, Lebenszykluseffekt. Perieodeneffekt

4.6. EREIGNISDATEN

4.6.1. Zeitdauer zwischen 2 Ereignissen

4.6.2. Datenformat = Episoden

4.6.3. Startzeit, Ankunftszeit, Status

4.7. DESIGNWAHL

4.7.1. statische Hypothesen = Querschnittsdaten

4.7.2. dynamische Hypothesen = Längstschnittdaten

4.8. NICHTEXPERIMENTELLE STUDIEN

4.8.1. Vergleichs- und Kontrollgruppen nicht explizit vor der Erhebung gebildet

4.9. VOREXPERIMENTELLES DESIGN

4.9.1. X O (Nachher-Messung) / O1 X O2 (Vorher-Nachher-Messung)

4.9.2. Probleme: Fehlende Varianz der unabhängigen oder abhängigen Variablenm keine Möglichkeit einer Identifikation der Reifung

4.10. EXPERIMENTELLES DESIGN

4.10.1. min. 2 Gruppen

4.10.2. Randomisierung

4.10.3. unabhängige Variable wird nur durch den Forscher manipuliert

4.10.4. R X O (Versuchsgruppe) / R O (Kontrollgruppe)

4.10.5. Vorher-Nachher-Messung R O1 X O2 (Versuchsgruppe) / R O3 O4 (Kontrollgruppe)

4.10.6. Solomons Versuchsplan

4.10.7. Vorteil: Stimulus wird produziert und geht vermuteter Wirkung voraus, durch Randomisierung Drittvariablenkontrolle

4.10.8. Nachteile: Schwere Generalisierbarkeit (vor allem im Labor), Reaktivität, Aufwändig und Teuer

4.11. QUASI-EXPERIMENTELLES DESIGN

4.11.1. Versuchsanordnung nach Vorbild eines Experiments, experimentelle Logik, jedoch nicht alle Anforderungen erfüllt

4.11.2. Experimental- und Kontrollgruppe häufig nicht gleichartig

4.11.3. Probleme: keine vergleichbaren Kontrollgruppen durch Fehlende Randomisierung und Selbsselektion, Systematischer Ausfall von Probanden

4.12. RANDOMISIERUNG

4.12.1. Kontrolle von Störvariablen

4.13. INTERNE VALIDITÄT

4.13.1. Störvariablen werden tatsächlich ausgeblendet

4.14. EXTERNE VALIDITÄT

4.14.1. Generalisierbarkeit der Ergebnisse

4.15. MEHRFAKTORIELLE DESIGNS

4.15.1. mehrere Einflussfaktoren messen

4.15.2. Mehrere Experiment- und Kontrollgruppen -> versch. Einflussfaktoren

4.15.3. Wirkung zweier Maßnahmen in verschiedener Umgebung, Kontextbedingunen erklären, mit Vorher-Nachher-Messung Betrachtung der Interaktionseffekte möglich

4.16. EVALUATIONSSTUDIEN

4.16.1. Meist quasi-experimentelle Designs, jedoch alles möglich

4.16.2. Probleme: Wie wird der Erfolg gemessen, wie die mögl. Nebenwirkungen? Wie wird die Wirkung bewertet? Kurzzeit- und Langzeiteffekte schwer zu unterscheiden, Kontextbedingungen schwer

4.17. REGRESSIONSEFFEKT

4.17.1. Fehlerquelle beim Quasi-Experimentellen Design

4.17.2. nicht gleiche Kontrollgruppe

4.17.3. starke Abweichung bei Vorher- Nachhermessung

4.17.4. meist bei Vergleich von Extremgruppen

4.18. FELDEXPERIMENTE

4.18.1. Experimente in natürlicher Umgebung

4.19. NATÜRLICHE EXPERIMENTE

4.19.1. Aufteilung der Populaion durch die Natur und externes unabhängiges Ereignis

4.19.2. keine Kontrolle der Randbedingungen und der Aufteilung

5. STICHPROBEN

5.1. Selektionsbias

5.1.1. Stichproben=Teilerhebungen

5.1.2. Größere Stcihproben normalerweise genauere Schätzung. Trifft nicht bei Starker Verzerrung zu! Kleinere, unverzerrte Stichproben sind dann genauer

5.2. GRUNDBEGRIFFE

5.2.1. Grundgesamtheit: Untersuchungsreleante Population

5.2.2. Stichprobe: Auswahl von Elementen der Grundgesamtheit

5.2.3. Erhebungseinheiten: Elemente der Population, auf die sich die Auswahl bezieht und die überhaupt eine Chance haben, in die Stichprobe aufgebommen zu werden

5.2.4. Untersuchungseinheiten: Elemte, auf die sich die Studie bezieht und die nicht mit den Erhebungseinheiten übereinstimmen müssen (aber können)

5.2.5. Stichprobenverfahren: Vorschrift, welche die Auswahl der Elemente der Grundgesamtheit festlegt

5.2.6. Stichprobenumfang: Anzahl der Ausgewählten Elemente einer Population

5.3. ARTEN VON STICHPROBENVERFAHREN

5.3.1. Willkührliche Auswahl

5.3.1.1. Stichprobenziehung wird nicht kontrolliert

5.3.1.2. Nur bei Überprüfung von Zusammenhangshypothesen, bei denen die Grundgesamthiet nicht interessiert

5.3.2. Wahrscheinlichkeitsauswahl

5.3.2.1. Resultat = Zufallsstichprobe

5.3.2.2. Jedes Element der Grundgesamtheit hat eine Wahrscheinlichkeit in die Stichprobe aufgenommen zu werden

5.3.2.3. Vorraussetzung für das Schließen von der Stichprobe auf die Grundgesamtheit

5.3.3. Quoten Auswahl = Bewusste Auswahl

5.3.3.1. vorgegebene Regeln, die sich auf Quoten beziehen

5.3.3.2. wie viele Personen mit welchen Merkamalen zu befragen sind

5.3.3.3. bewusste Konstruktion einer verkleinerten Version der Grundgesamtheit

5.3.3.4. Merkmalsverteilung in der Grundgesamtheit muss bekannt sein

5.4. ARTEN DER WAHRSCHEINLICHKEITSAUSWAHL

5.4.1. einfache Zufallsstichprobe SRS

5.4.1.1. einstufiger Auswahlvorgang, Auswahlwahrsch. aller Elemente d. Grundgesamtheit identisch und >0

5.4.2. Gebietsverfahren und Personenauswahl

5.4.2.1. random route Verfahren für SRS aus einem Gebiet

5.4.2.2. persönliche Interviews: Schwedenschlüssel (Sequenz des Alters)

5.4.2.3. telefonische Interviews: Geburtstagsmethode (letzter Geburtstag)

5.4.3. mehrstufige Zufallsstichproben

5.4.3.1. Zufallsauswahl auf mehreren Ebenen

5.4.4. PPS Stichprobe

5.4.4.1. Speziealfall zweistufige Zufallsstichprobe

5.4.4.2. Auswahlwahrsch. auf der ersten Stufe proportional zur Größe der Auswahleinheiten

5.4.5. Klumpenstichprobe

5.4.5.1. Spezialfall mehrstufiger Auswahl

5.4.5.2. Zufällige Auswahl von Klumoen in denen dann alle Elemente dieser in die Stichprobe fallen

5.4.5.3. Schätzung ist präziser, je heterogener die Elemente in den Klumpen sind

5.4.5.4. Weniger präzise als SRS

5.4.6. Stichprobenziehung nach Schichtung

5.4.6.1. Einteilung der Population in Schichten

5.4.6.2. Aus jeder Schicht eine sperate Zufallsstichprobe

5.4.6.3. Merkmalsverteilung in Grundgesamtheit muss bekannt sein

5.4.6.4. Schätzung präziser bei Homogenität

5.5. QUOTENAUSWAHL

5.5.1. Vorteile

5.5.1.1. Interkorrelation: Korrelation zu Untersuchender Merkmale und Quotenmerkmale -> Abbild der Population

5.5.1.2. Zufallsauswahl: praktisch immer vorhanden

5.5.1.3. Schichtungshomogenität: Quotenplan entspricht proportional geschichteten Stichprobe -> hohe Homogenität, Geringe Verzerrung

5.5.2. Probleme

5.5.2.1. Interkorrealtion: Korrelation ist vor allem in der Praxis nicht garantiert

5.5.2.2. Zufallsauswahl: Intervewer kann auch nicht zufällig befragen, sondern bequem irgendwen fragen

5.5.2.3. Stichprobenhomogenität: Kann in der Praxis keine Rede von sein (Studien)

5.6. Fälschungsproblem bei Interviews

5.6.1. bei Parteien Fälschungen durch andere Parteien

5.6.2. Anreiz für Interviewer, es sich zu vereinfachen -> bewusste Fälschung(vor allem bei detaillierten Anweisungen)

5.7. Stichproben aus speziellen Populationen

5.7.1. Schneeballverfahren

5.7.1.1. bekannte Merkmalsträger geben Befragungsinstrumente an andere Merkmalsträger weiter

5.7.1.2. Fraglichkeit der Rücksendung und Ausfüllen

5.7.1.3. keine allgemeine Zufallsauswahl

5.7.2. Nominationstechnik

5.7.2.1. Befragte geben weitere interessante Personen zur Befragung an

5.7.2.2. fraglich ob alle Personen kooperieren wollen

5.7.2.3. anfänglicher Bias kann völlig verzerrtes Sample hervorrufen

5.7.3. Capture-Recapture

5.7.3.1. Größenabschätzung d. Grundgesamtheit spezieller Populationen

5.7.3.2. Fischen, Makieren des Fangs, Zurückwerfen, nochmals Fischen, Zählen und Hochrechnen

5.8. wichtige Aspekte der Zufallsauswahl:

5.8.1. Verallgemeinerungsfähigkeit

5.8.2. Wenn sich der Stichprobenumfang verfierfacht, verdoppelt sich die Präzision der Schätzun

5.8.3. Bei allg. Bevölkerungsumfragen mit Wahrsch.Auswahl besteht oft hohe Diskrepanz zwischen Ziel- und Umfragepopulation

6. FRAGEBOGENKONSTRUKTION

6.1. GRUNDFORMEN DER BEFRAGUNG

6.1.1. Art der Kommunikation

6.1.1.1. Persönlich

6.1.1.2. Schriftlich

6.1.1.3. Telefonisch

6.1.2. Grad der Standardisierung

6.1.2.1. vollständig strukturiert (alle Fragen mit vorgegeben Antwortkategorien und festgelegter Reihenfolge) (quantitative Befragung)

6.1.2.2. vollständig unstrukturiert/offen (Nur Thema der Befragung vorgegeben, Gesprächsverlauf offen) (qualitative Befragung)

6.1.3. Teilnehmerzahl

6.1.3.1. üblicherweise 2 (Interviewer und Befragter)

6.1.3.2. Tandeminterview (zwei Interviewe, ein Befragter)

6.1.3.3. Gruppendiskussion (1 Interviewer als Moderator, mehrere Befragte)

6.2. KLASSIFIKATION VON FRAGEN

6.2.1. Inhaltlich

6.2.2. Personenbezug

6.2.3. Zieldimension

6.2.4. Antwortmöglcihkeit

6.2.5. Befragungskontext

6.3. INHALTLICHE FRAGEN

6.3.1. Einstellungsfrage

6.3.1.1. Einstellungen sind mit multiplen Items (Fragebatterien) zu erfassen

6.3.1.2. Meist Ratingskalen

6.3.1.3. Auch Ranking oder Alternativfraen

6.3.2. Überzeugungsfragen

6.3.2.1. subjektive Aussagen über Fakten und Wissensbestände

6.3.2.2. offene Fragen -> ungewollte Vermittlung ovn Informationen

6.3.2.3. Auch möglich: Multiple-Choice, dichotome Fragen, Alternativfragen

6.3.3. Verhaltensfragen

6.3.3.1. über Reroperspektive

6.3.3.2. zukünftiges Verhalten ist Meinungsäußerung nicht Verhalten

6.3.4. Sozialstatistische Fragen

6.3.4.1. statistische Angabn im weitesten Sinne

6.3.4.2. Standard Fragen

6.3.5. Personenbezug

6.3.5.1. Selbstauskünfte

6.3.5.2. Fremdauskünfte ( meist weniger zulässig)

6.4. ZIELBEZUG

6.4.1. direkte Fragen

6.4.1.1. meist am sinnvollsten

6.4.2. Indirekte Fragen

6.4.2.1. Erfassung verborgener Motive

6.4.2.2. Immer vorher prüfen

6.5. FRAGEFORM

6.5.1. geschlossen

6.5.2. offen

6.5.3. halboffen

6.6. FRAGEROLLEN

6.6.1. Filterfrage

6.6.2. Gabel

6.6.3. Fragetrichter

6.6.4. Eisbrecher

6.7. GRUNDREGELN DER FRAGEFORMULIERUNG

6.7.1. kurz, verständlich, präzise

6.7.2. Verzicht platte Anbiederungen

6.7.3. Vermeidung doppelter Verneinung

6.7.4. geschlossene Fragen erschöpfend, disjunkt und präzise

6.7.5. Zahlenwerte als offene Fragen

6.7.6. Verzicht auf wertbesetzte Begriffe

6.7.7. keine mehrdimensionalen Fragen

6.7.8. Vermeidung nicht erprobte Fragen

6.7.9. Ausschluss von Suggestivfragen

6.7.10. Polung der Antwortkategorien in unterschiedliche Richtungen

6.7.11. Keine Überforderung von Befragten

6.8. KONSTRUKTION DES FRAGEBOGENS

6.8.1. thematische Blöcke

6.8.2. geeignete Fragen formulieren

6.8.3. Anordnun der Fragen nach bestimmten Regeln

6.8.4. Pretest

6.8.4.1. Befragungszeit

6.8.4.2. Verständlichkeit und Präzision

6.8.4.3. Konsistenz und Validität

6.8.4.4. Fragekontexteffekt

6.8.4.5. Interviewer Schulung

6.8.4.6. Befragungsablauf

6.9. Regeln der Fragebogengestaltung

6.9.1. Eisbrecher

6.9.2. Aufmerksamkeit steigt und sinkt mit der Zeit

6.9.3. wichtige Fragen im 2. Drittel

6.9.4. Frageblöcke mit Überleitungen

6.9.5. Themenblöcke mit Trichtern und Gabeln

6.9.6. Reihenfolge der Fragen bedenken

6.9.7. sozialdemographische Fragen am Ende

6.9.8. Gute Übersicht für den Interviewer

6.9.9. 60-90min für Befragte ok, für Interviewer anstrengend

6.9.10. Kontaktprotokoll

6.9.11. Pretest durchführen

7. Aspekte der Befragung

7.1. DURCHFÜHRUNG

7.1.1. Sich selbst vorher einige Fragen stellen

7.2. PROBLEME BEI ZUFALLSUMFRAGEN

7.2.1. Zufallsfehler der Stichprobe

7.2.2. Systematische Fehler der Stichprobenziehung

7.2.3. Nicht durch die Auswahl produzierte Verzerrung

7.3. "SAMPLING BIASES" BEI ZUFALLSSTICHPROBEN

7.3.1. =Fehler im Auswahlverfahren

7.3.2. Zufallsfehler der Stichprobe (mit statistishcen Methoden abschätzbar)

7.3.3. Systematische Stichprobenfehler (Elemente kommen mit unterschiedlicher Wahrsch. in die Stichprobe, durch nachträgliches Gewichten zu korrigieren. Schwieriger zu korrigieren sind Fehler aufgrung Nichteinhalten der Auswahlregeln)

7.4. "NON_SAMPLING BIASES" BEI ZUFALLSSTICHPROBEN

7.4.1. Hauptproblem

7.4.2. Verzerrung nicht durch die eigenrtliche Zufallsauswahl

7.4.2.1. Mess- und Interviewfehler

7.4.2.2. Nonresponse

7.4.2.3. Kodierfehler oder Gewichtungsfehler

7.5. AUSSCHÖPFUNGSQUOTE

7.5.1. Prozentualer Anteil A letztlich auswertbarer Interviews I an der Differenz zwischen der Bruttostichprobe B und den stichprobenneutralen Ausfällen S

7.5.2. Problem des "Non-Response" (Verweigerung oder Nicterreichbarkeit)

7.5.3. Ausschöpfungquote sinkt im Zeitverlauf

7.5.4. bestimmte Bevölkerungsgruppem eher unterpräsentiert

7.6. FEHLERQUELLEN IM INTERVIEW

7.6.1. Merkmale der Befragten

7.6.2. Merkmale der Frage

7.6.3. Merkmale des Interviewers und der Befragungssituation

7.7. SOZIALE ERWÜNSCHTHEIT

7.7.1. Fast alle Eigenschaften und Aktivitäten werden bewertet, Bewertung variiert

7.7.2. bei unangnehmen Angaben auf Fragen kommt es zur systematischen Verzerrung

7.7.3. Reduktion: neutrale Fragenformulierung, Vorschub eines suggestiven Texts, Abgabe in verschlossenem anonymen Kurvert, Random-Response-Technik RRT

7.8. PROBLEME DER ERINNERUNG

7.8.1. Bei Schätzungen strahlen Antwortvorgaben auf Antworten aus

7.8.2. Am besten Offene Fragen bei Dauer und Häufigkeit

7.8.3. gut erinntere Erignisse erscheinen häufig näher als sie wirklich waren (Vorverlegung in spätere Referenzperiode = Teleskop-Effekt)

7.9. POSITIONIERUNGSEFFEKT

7.9.1. Kontext der Frage als Verzerrungsfaktor

7.9.2. Fragen können andere Fragen beeinflussen = Halo Effekt oder Fragereiheneffekt

7.9.3. Kann im Pretest festgestellt und eleiminiert werden

7.10. INTERVIEWEREFFEKTE

7.10.1. äußere Merkmale

7.10.2. Verhalten

7.10.3. Auch am Telefon möglich (Stimme, GEschlecht etc.)

7.10.4. Fälschung durch Interviewer nicht auszuschließen

7.10.5. Nachkontrolle

7.10.6. homogener Interviewer Stab mit guter Schulung wichtig

7.11. SITUATIONSEFFEKTE

7.11.1. Ort der Befragung

7.11.2. Anwesendheit Dritter

7.11.3. Kontrolle einfach und immer möglich

7.12. SPONSORSHIP EFFECT

7.12.1. Kenntnis des Auftraggebers

7.12.2. Vor der Studie am besten nicht bennen!

7.13. RESPONSE SET

7.13.1. systematische Antwormuser unabhängig vom Inhalt

7.13.2. Gegenmaßnahmen: Vermeidung von Mittelkategorien, Vermeidung von Gleichpolung der Antwortmöglichkeiten

7.14. MEINUNGSLOSIGKEIT

7.14.1. Befragter äußert Meinung auch, ohne Ahnung vom Thema zu haben

7.14.2. Durch Filterfragen vorher eleminieren

7.14.3. Bei Datenauswerung eleminieren, Vorteil: Vorsichtige werden nicht direkt selektiert

7.15. ANTWORTKATEGORIEN EFFEKT

7.15.1. Vorgegebene Antwrtkategorien können bei Retroperspektivfragen Effekte haben

7.16. TELEFONISCHE BEFRAGUNG

7.16.1. Methodenvergleichende Forschung

7.16.1.1. ähnlich hohe Ausschöpfungsquotem wie bei pers. Interviews

7.16.1.2. mehr als 1 Stunde möglich

7.16.1.3. komplexe Fragen möglich

7.16.1.4. Wochenags 19-20 Uhr, WE 15 bis 15 Uhr

7.16.1.5. nur geringe Abweichungen vom Antwortverhalten

7.16.1.6. Einfachheit von CD-Rom Telefonbüchern

7.16.2. Computerassistierten Telefoninterview (CATI)

7.16.2.1. Effizients und Qualität

7.16.2.2. Programmierung von Filtern, Gablen, Schwedenschlüssel, Geburtstagsmethode

7.16.2.3. Entfall nachträglicher Dantenübertragung und nachträglicher Prüfphase -> Zeitgewinn & Qualität

7.16.2.4. Reduziert Fälschung

7.16.2.5. Vorteile : Qualität, Anonymität, Fälschung reduziert, günstig

7.16.2.6. Komplexe Fragen & Hilfestellung jedoch noch immer besser in pers. Interviews -> evtl. Methodenmix

7.17. SCHRIFTLICHE BEFRAGUNG

7.17.1. postalisch (Haupttyp)

7.17.1.1. Rüchlaufquote mit Total Design Methode erhöhen

7.17.2. In Gruppen (Meist als Nachbefragung)

7.17.3. Online

7.17.3.1. wenig Aufwand

7.17.3.2. Befragte müssen über Mail erreichbar sein

7.17.3.3. Meist ergänzend

7.17.3.4. systematische Selektion d. Teilnehmer

7.17.4. Vorzüge: Fragen besser durchdenken, keine Interviewereffekte, geringer Aufwand und Kosten

7.17.5. Nachteile (meist bei postalisch): Keine Hilfe bei Verständnisproblemen, einfach und Selbsterklärender Fragebogen, Unsicherheit wer ausfüllt, aufwendige Stichprobenziehung

7.17.6. Ausschöpfungsquote muss durch zusätzliche Maßnahmen erhöht werden: Vorbrief, Erinnerungen, kleine Belohnungen

8. Beobachtung

8.1. EINGRENZUNG DER BEOBACHTUNG

8.1.1. direkte Beobachtung des Menschen

8.1.2. Bezug auf Forschungshypothese beschränkt, trzd. kontrolliert und systematisch

8.1.3. Schwierigkeit: selektive Wahrnehmung, (Fehl-)Interpretation

8.2. VORZÜGE

8.2.1. Erfassung tatsächlichen Verhaltens

8.2.2. Zugriff auf Personen mit eingeschränktem Verbalisierungsvermögen

8.2.3. Überschaubarkeit und Verdeutlichung soz. Prozesse

8.3. NACHTEILE

8.3.1. Latente Eigenschaften werden nicht erfasst

8.3.2. Vergangene und unwiederholbare Ereignisse werden vernachlässigt

8.3.3. Daten über Verteilung von Merkmalen werden nicht erfasst

8.3.4. Beschränkte Generalisierbarkeit

8.3.5. Fehlwahnehmung

8.3.6. Fehlinterpretation

8.4. Varianten der Beobachtungstechnik

8.4.1. Fremd- oder Selbstbeobachtung

8.4.1.1. Selbstbeob. = Introperspektiv, keien intersubjektive Nachprüfbarkeit

8.4.1.2. Selbstbeob. nicht zur Prüfung aber zur Generierung von Hypothesen

8.4.1.3. Dominant sind Fremdhypothesen

8.4.2. (Un)strukturiert

8.4.2.1. srukturiert = objektiv und zuverlässig

8.4.2.2. strukturiert -> Vergleichbar, verminderung selektiver Wahrnehmung

8.4.2.3. strukturiert Vorraussetung: Vorkenntnisse

8.4.2.4. unstrukturiert = grober Leitfaden, unbekannte Beobachtungsfelder, wenig Objektivität und Zuverlässigkeit

8.4.3. (nicht)teilnehmend

8.4.3.1. Vorraussetzung (teilnehmende): Zugänglichkeit zum Feld und definierte Rolle in diesem

8.4.3.2. Probleme (teilnehmend): Distanz zum Feld kann verloren gehen,Teilnahme kann auf Geschehen einwirken

8.4.3.3. Vorteil nicht teilnehmend: kann sich nur mit Beobachtung beschäftigen

8.4.3.4. Problem (nicht teilnehmend): Distanz zum Feld fördert eigene Interpretation

8.4.4. offen oder verdeckt

8.4.4.1. offen: Beobachter teilt Absichten mit -> Verhaltensänderung aufgrund bekannter Situation kann auftreten

8.4.4.2. verdeckte Beobachtun: rehtliche und ethische Probleme, Protokollierung der Beob. problematisch

8.4.5. Feld oder Labor

8.4.5.1. Labor: Stimuli und Kontrolle von Störfaktoren, hohe interne Validität

8.4.5.2. Feld: Hohe externe Validität, langfristige Untersuchung einer nicht manipulierten Variable, Kombination mit experimentellen Design möglich

8.4.6. Am häufigsten: teilnehmend, offen, nicht strukturiert, Fremdbeobachtung im Feld oder nichtteilnehmend, verdeckte, strukturierte Fremdbeobachtung im Labor

9. Inhaltsanalyse

9.1. systematische Erfassung von Texten, Bildern und Filmen

9.2. Erhebungs- und Analyseverfahren gleichzeitig

9.3. DEFINITION

9.3.1. Untersuchung von sprachl. Äußerungen durch Systematik und Objektivität

9.3.2. Techniken mit expliziten Regeln zur Erzeugung analoger Resultate

9.4. ZIEL

9.4.1. Analyse von Sender, Empfänger und Inhalt/Wirkung

9.4.2. Formal-deskriptive Analyse: formale Aspekte, Häufigkeit bestimmter Zeichen

9.4.3. Diagnostische Analyse: Beziehung Sender und Mitteilung

9.4.4. Prognostische Analyse: Wirkung beim Empfänger (externe Daten müssen auch betrachtet werden)

9.5. VORTEILE

9.5.1. Vergangenheitsbezug

9.5.2. Sozialer Wandel

9.5.3. Nicht-Reaktivität

9.6. QUALITATIVE ANALYSE

9.6.1. Dokumentation aller Arbeitsschritte und feste Regeln

9.6.2. Kodiereinheit (kleinster Materialbestandteil)

9.6.3. Kontexteinheit (größte mögliche Analyseeinheit)

9.6.4. Analyse durch kategoriesystem

9.6.5. entweder thoretisch-deduktiv oder empirisch-induktiv

9.6.6. Im Anschluss Material reduzieren, abstrahieren, generalisieren

9.6.7. Jede Kategorie braucht Kategoriedefinition, Kodierregeln und Beispiele

9.6.8. Ausprägungen/ Techniken = zusammenfassend, strukturierend, explikativ

9.7. QUANTITATIVE ANALYSE

9.7.1. Frequenzanalyse (Häufigkeit)

9.7.2. Kontingenzanalyse (Assoziationen)

9.7.3. Bewertungsanalyse

9.7.4. Gütekriterien: Reliabilität, Konstrukt -, interne und externe Validität

9.7.5. intersubjektive Nachvollziehbarkeit muss gewährleistet werden

10. REAKTIVITÄT

10.1. Reaktiv

10.1.1. Messvorgang beeinflusst Messergebnisse

10.2. Doppelblindversuche

10.2.1. Mögliche Lösung nach Rosenthal

10.2.2. Versuchsleiter nicht über zu überprüfende Hypothese informiert

10.2.3. nicht immer realisierbar

10.2.4. Entstehen von privaten Hypothesen mit ähnlichen Effekten