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Buch Motivierende Gesprächsführung & Arzt-Patienten -Kommunikation by Mind Map: Buch Motivierende
Gesprächsführung &
Arzt-Patienten -Kommunikation
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Buch Motivierende Gesprächsführung & Arzt-Patienten -Kommunikation

Inhalte & Methoden

Orientierung an typischen Fragestellungen und Situationen der Praxis

Bedarfserhebung, typische Patienten, typischer Gesprächsverlauf

Rahmenbedingungen, Zeitnot, Stress, eigene Ansprüche, Wünsche der PatientInnen, Kompetenzmangel, kein ausreichendes Training, keine Supervision, keine Rückmeldungen für schwierige Situationen

Anwendungsmöglichkeiten im klinischen Alltag

Veränderung des Verhaltens durch Kurzintervention MIKI, Übungen, Definition, Selbstverpflichtung des P an Veränderungsplan erhöhen, Umsetzung durch Rückmeldungen und Erfolgserlebnisse fördern, 5 minütig - können vom Praxispersonal durchgeführt werden, Voraussetzungen, Messbare Etappenziele, Klar definierte Kleinschritte, die umsetzbar sind. Augenmerk immer auf das lenken, was gelungen ist., Anpassung, Nichterreichen eines Zieles nie als Versagen bewerten, sondern Ziel neu definieren, Hindernisse identifizieren & Bewältigungsstrategie erarbeiten. Schriftlich fixieren (Veränderungsplan)., Frequenzreduktion, Geht die Tendenz in die gewünschte Richtung, kann Frequenz der Gespräche reduziert werden. Bei Rückfällen kurzfristig wieder erhöhen.

Elemente Motivierende Gesprächsführung

Grundhaltung, Autonomieorientierung, Partnerschaftlichkeit, Evocation, intrinsische Motivation, Ziele, Beweggründe, Zielkonflikte, eigene Einstellungen und Aufträge, Transparenz

Prinzipien, Empathie, Mitschwingen, aktives Zuhören, Reflektieren, Diskrepanzen, keine imaginierten Diskrepanzen vorwerfen!, Argumentieren vermeiden, keine Ratschläge erteilen!, Widerstand umlenken, Signal, dass Interaktion nicht optimal läuft, Gesprächs- & Interaktionsverhalten ändern, Widerstand umgehen, Verknüpfte Einstellungen/Bedürfnisse aufgreifen, Spannung transparent machen, mit Empathie begegnen, Reflektieren, was zuvor gesagt wurde, Humor, Entscheidungsfreiheit betonen, Fremdmotivation?, Widersprüchliche Aufträge transparent machen, Widerstand zeigt sich in:, Argumentieren, Abwerten, In Frage stellen, Bestreiten, Bagatellisieren, Feindseeligkeit, Unterbrechen, Schuld zuweisen, Ignorieren, Ablenken, Grenzen respektieren, Selbstwirksamkeit, positive Erwartung mach positive Erfahrung wahrscheinlicher, zuhören, wenn K Zuversicht äußert, unerheblich, wie wir Realisierbarkeit einschätzen, durch reflektierendes Aufgreifen verstärken, Hintergründe stützen & speisen, Exploration früherer Erfolge, Anknüpfen an allg. Kompetenzen, Strategie für Rückfallprävention, Alternativen für riskante Situationen & Verhaltensweisen, Neue Ideen entwickeln, Verhaltenstherapeutische Tools anbieten, Eigene Zuversicht in K mitteilen

Basisstrategien, (Offene) Fragen, Generell: weniger fragen - mehr zuhören, Einleitung ins Gespräch, Gesprächsfluss anregen, Exploration, freie Schilderung, subjektiv relevante Aspekte, bedeutsame Informationen, Wert- & Zielvorstellungen für Verhaltensänderungen, Aktives Zuhören/Reflektieren, Allgemein, Äußerungen, die sich unmittelbar auf das zuvor Wahrgenommene beziehen, ...als würden am Ende ein Gedankenstrich oder drei Punkte stehen, Vom Mitschwingen getragen, Wesentlicher oder emotionaler Bedeutungsgehalt wird angeboten, Verständnis überprüfen lassen, Zustimmung, Korrektur, Priorität: Fähigkeit, Bereitschaft, Gründe, Wünsche für Veränderung, Wird Verantwortung an B abgetreten, Ratlosigkeit des K reflektieren, Machtgefälle/Kommunikationssperren vermeiden:, Belehrungen, Kritik/Lob, Bagatellisieren, Etikettieren, Interpretieren, ungefragte Ratschläge/Vorschläge, Bei Reaktanz:, Entscheidungsfreiheit betonen, Vorsicht bei riskantem Verhalten von K (Suizid...), Sie wollen K nicht sehenden Auges ins Unglück laufen lassen, Um Erlaubnis bitten, bevor Sorge geäußert wird, einfache Reflexion, Ziele, Gespräch in Gang halten, einfühlendes Verstehen, Verständnis überprüfen, Methode, Aufgreifen weniger (Schlüssel-) Worte, Paraphrasieren, komplexe Reflexion, Ziel, erweiterte, akzentuierte Bedeutung, Verständnis des pers. Wertesystems, Methode, Reflektieren von Gefühlen & Einstellungen, Fortführen eines Gedankens, Hervorheben bestimmter Teile der Äußerung, Akzentuieren im Kontext der Bedeutung für eine Verhaltensänderung, Überzogenes Reflektieren, Regt an zur Auseinandersetzung mit Ambivalenz, Vorsicht: kein Sarkasmus!, Doppelseitige Reflexion, sowohl als auch, einerseits, andererseits, Ambivalenz verbalisieren & halten, Keine eigene Wertung, Gewichtung, bringt Dilemma auf den Punkt, Zusammenfassen, Ziele, empathisches Verstehen ausdrücken, Evaluation des Verstandenen - Korrektur, Wesentliches halten, einzelne Aspekte gewichten & verstärken, Methode, Roten Faden aufgreifen, extremen Redefluss unterbrechen, Struktur & Kontakt, Reframing/Umdeutung, neuen Kontext - neue Perspektive anbieten, Change-Talk, Kategorien, SMS = SelbstMotivierende Sprache, Nachteile des Status Quo, Vorteile der Veränderung, Zuversicht bezüglich Veränderung, Erklärung einer Veränderungsbereitschaft - Selbstverpflichtung, Empathisches Zuhören & Exploration der Ambivalenzen dienen dazu, Change-Talk zu entwickeln, Veränderungssprache entwickeln, erkennen, reflektieren, bestätigen!, Bestätigen, Selbstkongruenz wahren, Vorsicht: Lob kann zur Kommunikationssperre werden!

Zielgruppe

Personal im Gesundheitswesen

Ohne besondere Vorkenntnisse in Gesprächsführung

die Veränderung in folgenden Bereichen unterstützen wollen:

Raucherentwöhnung

Passivrauch

Bewegung

Ernährung

Schutzimpfung

Vereinbarungen einhalten

Entscheidungen treffen (Operation)

Gesundheitsförderung

Zahnbehandlung

Umgang mit Rückfällen

Misserfolg

falsche Medikamenteneinnahme

Altenbetreuung

Depression

Seminarziele

Grundlagen der Kommunikation

Sender-Empfänger-Botschaft, S. v. Thun

Selbstbild-Fremdbild, Johari

Feedback

Grundlagen "Arzt-Patienten-Gespräch"

Grundlagen "Motivierende Gesprächsführung"

Anwendungsfelder, Förderung der intrinsischen Veränderungsmotivation, In Suchthilfesystem fest etabliert, Compliance, Medikamenteneinnahme, invasive Untersuchungen, Operation, beeinträchtigende Therapie, Prävention und gesunde Lebensführung, Ernährung, Bewegung, Schlaf, Impfungen, Entspannung, safer Sex, Motivation zur Aktivität, Altenpflege, Arbeitslosigkeit, Behinderung, Personalentwicklung & Mitarbeiterführung, Interaktive Konflikte, nicht eingehaltene Vereinbarungen, Exploration zugrunde liegender Ambivalenzen

Ethik, transparenter Umgang mit Zielen & Zielkonflikten, Grenze: Beeinflussung zugunsten eigener Interessen

Gelerntes in Simulation ausprobieren

Freude & Stressreduktion

Austausch & Reflexion

Angestrebte Effekte

Kooperiernde Patienten noch effizienter bedienen

schwierige Patienten wirksamer und ohne Zeitverschwendung führen

sich selbst als effektiv und kompetent erleben

positive Rückmeldungen von Patienten erhalten

mehr Freude im Beruf

abends entspannt und befriedigt nach Hause gehen

Theorie der Motivierenden Gesprächsführung

Definition

Methode der Kommunikation

Direktiv, da veränderungsorientiert

Basierend auf personenzentrierter Grundhaltung, Empathie, Wertschätzung

Behandlungsprinzipien, Empathie, Förderung der Selbstwirksamkeitserwartungen, Entwicklung von Diskrepanzen zwischen:, Verhalten, persönlichen Zielen, Intrinsische Motivation, hängt vom Klienten ab, wird nicht vorgegeben, Reflexion selektiv: Bedeutung für Veränderungsbereitschaft

Komponenten der Motivation

Motivation = Verhaltensbereitschaft -> Wahrscheinlichkeit einer Verhaltensänderung

Absicht, "man muss nur richtig wollen...", ...reicht alleine nicht aus

Fähigkeit (selbst wahrgenommen), Überzeugung, es umsetzen zu können, Selbstwirksamkeitserwartung, Definition, Zuversicht, unter Belastung das gewünschte Verhalten zeigen zu können, Versuchung, auf unerwünschte Verhaltensweisen auszuweichen, Erfahrung wirkt positiv auf aktuelle Erwartung, aus anderen Kontexten, Exploration früherer Erfolge, Glaube des T an Kompetenz des P, Kenntnisse & Fertigkeiten für die Umsetzung, Bewährtes, Neue Ideen, Strategiedefizite erkennen

Bereitschaft, Krise? Passender Zeitpunkt?, Hindernisse explorieren

Motivationsförderung

Wahrscheinlichkeit für Verhaltensänderung erhöhen

Betonung der Entscheidungsfreiheit

Erleben der Selbstverantwortung

Reflexion selbstmotivierender Äußerungen

Veränderung

Transtheoretisches Modell der Verhaltensänderung nach Prochaska und DiClementi

Absichtslosigkeit

Absichtsbildung, Pro- & Kontraaspekte durch Explorieren der Ambivalenz und Entwickeln von Diskrepanzen unterstützen

Vorbereitung, Planung konkreter Umsetzungsschritte, Analyse von Rückfallgefährdung, Entwicklung von Rückfallvermeidungsstrategien

Handlung

Aufrechterhaltung

Stagnation, Regression, Rückfall

Ambivalenz

zeigt Begründungen im subjektiven Wertesystem

konkurrierende Bedürfnisse benennen, Für Veränderung, Gegen Veränderung, Für Status Quo, Gegen Status Quo

Diskrepanz wahrnehmen, Verhalten, Werte & Ziele