SOZIALISATION

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SOZIALISATION by Mind Map: SOZIALISATION

1. primäre Sozialisation

1.1. frühe Kindheit

1.1.1. überwiegend im familiären Rahmen

1.1.1.1. geprägt von asymmetrischen Beziehungen

1.1.1.2. Unterordnung der Kinder

1.2. ist grundlegend und schwer revidierbar

1.3. Erlernen von

1.3.1. elementarer sozialer Regeln

1.3.2. Umgangsformen

1.3.3. Grundstrukturen der Persönlichkeit in den Bereichen Sprache, Denken und Empfinden

1.4. Entwicklung von

1.4.1. fundamentalen Mustern für soziales Verhalten

2. sekundäre Sozialisation

2.1. Erlernen, welche Verhaltensweisen in bestimmten Situationen

2.1.1. erwartet werden

2.1.2. tolerierbar sind

2.1.3. unangebracht sind

2.2. Konfrontation mit

2.2.1. gesellschaftlichen Konventionen

2.2.2. Normen

2.2.3. Werten

2.3. Weiterentwicklung und Variation von Verhaltensmustern

2.4. etwa nach Vollendung des dritten Lebensjahres

2.4.1. sozialen Umgangsformen

2.5. Vermittlung von

2.5.1. Regeln

2.5.2. Denkweisen

2.5.3. Einstellungen

2.6. vor allem im außerfamiliären Bereich

2.6.1. Schule

2.6.2. peer-groups

2.6.3. Medien

3. tertiäre Sozialisation

3.1. im Erwachsenenalter

3.2. Individuation

3.3. lebenslanges Lernen

3.4. im Privatleben

3.4.1. durch Freundeskreis, Partnerschaft und Freizeit

3.4.2. Übergänge von einer Lebensphase in eine andere sind von besonderer Bedeutung

3.4.3. Heirat oder Familiengründung

3.4.4. gegenseitige Beeinflussung durch und mit Menschen

3.4.5. retroaktive Sozialisation: Lernen durch Kinder (im technischen Bereich)

3.5. im Berufsleben

3.5.1. Eintritt in eine neue Funktion oder Wechsel des Arbeitsplatz erfordert Aneignung weiterer Fähigkeiten oder Rollen

3.5.1.1. Einflüsse können sein: Kunden-Anforderungen, eigene Stellung am Arbeitsplatz und gesellschaftliche Trends

3.6. unterliegt ständiger Interaktion mit der Gesellschaft (Lernen von anderen Menschen und Wirkung als Vorbild)

3.6.1. gemachte Erfahrungen können bewusstseinsbildende, persönlichkeitsfördernde aber auch persönlichkeitsdeformierende Auswirkungen haben

3.7. Erlernen von neuen Verhaltensmustern, die von der Schule und dem Elternhaus noch unbekannt waren

3.8. Verlernen von Verhaltensmustern und Denkweisen, die im jetzigen Entwicklungsstand nicht nützlich sind