Landwirtschaft in den Great Plains

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Landwirtschaft in den Great Plains von Mind Map: Landwirtschaft in den Great Plains

1. stattgefundener Strukturwandel

1.1. Die wenigen erfolgreichen Betriebe, die weiterhin bestehen bleiben, wandeln sich größtenteils hin zu agrarindustriellen Großbetrieben

1.1.1. Dies geschieht aus dem wirtschaftlichen Vorteil, der aus immer effizienterer Argrarwirtschaft hervorgeht, die mit modernen Maschinen und Entwicklungen möglich ist.

1.1.1.1. Preise für Argarerzeugnisse sinken erheblich

1.2. Natürlich bestehen weiterhin kleine, traditionelle Famillienfarmen, jedoch arbeiten diese zunehmend als Lieferanten für die größeren Farmen.

1.3. Sehr viele weitere Anbauflächen werden erschlossen

1.3.1. Allein im Finney Country steigt die Fläche zum Anbau von Körnermais von 203 ha im Jahre 1954 auf 37.448 ha im Jahre 2012

1.4. auch die Viehzucht hat stark expandiert

1.4.1. Im Haskell Country: 14.249 Rinder (1954) ->> 400.552 Rinder (2012)

2. Vorteile

2.1. Output steigt während die Anzahl der Farmen sinkt - Zeichen eines starken Agrarsektors

2.2. Bereitstellung von mehr und billigeren Nahrungsmitteln

2.3. wirtschaftliche Rentabilität

2.4. große unterirdische Wasservorkommen

2.4.1. schützen vor größten Dürren und Ernteausfällen

3. Nachteile

3.1. hoher Input, mit Saatgut, Maschinerie und Dünger

3.2. sehr hoher Wasserverbrauch

3.3. Geringe Preise zwingen die kleinen traditionelle Famillienfarmen ihre Betriebe zu schliessen oder die großen Betriebe zu beliefern

3.4. Umwelt leidet unter Intensiver Landwirtschaft

3.5. Nutzung einer sich nicht erneuernden Wasserquelle

4. Folgen des Strukturwandels

4.1. stark sinkende Agrarproduktpreise

4.1.1. durch immer sinkende Preise für Agrarerzeugnisse können immer weniger Kleinbauern ihre Farmen rentabel gestalten

4.2. Die Großbetriebe mit einem Verkaufsvolumen von 1+ Millionen US$ machen nur 3,8% der Farmen aus aber erwirtschaften 66,7% des Verkaufserlös

4.2.1. Während die kleineren Farmen unter einem Verkaufsvolumen von 1 Millionen US$ 96,2% der Betriebe ausmachen und nur 33,3% des Verkaufserlös erwirtschaften

4.3. rasant steigender Wasserverbrauch

4.3.1. durch Absinkens der wasserführenden Schichten muss immer tiefer gebohrt und gepumpt werden, was zu einer hohen Kostenbelastung, besonders für Kleinbauern, wird

5. Ursachen des Strukturwandels

5.1. Ablaufen von Subventionsprogrammen führt zur Schließung kleiner und kaum ertragsbringender Betriebe. Oftmals sind dies die kleineren traditionellen Famillienfarmen

5.1.1. Zahl der Farmen sinkt von 5.5 Millionen in 1950 auf 2 Millionen in 1990

5.1.1.1. 1930er 30 Millionen Farmer 1990er 4.6 Millionen Farmer

6. Generelle Infos

6.1. im Boden unter Kansas befinden sich riesige Wasservorkommen in der Ogallala Aquifer Schicht

6.1.1. starkes Vorkommen vorallem im Süden und Süd-Westen des Staates

6.1.2. Das Wasser ist "fossil", es ist also nicht als Grundwasser anzusehen sondern als 10 Millionen Jahren altes, endliches Wasser-reservoir, welches sich fast garnicht durch Niederschläge erneuert

6.2. Anbau von Körnermais

6.3. Viehzucht, vorallem Rindermast

6.4. einheitliche Verteilung der Flächen (nahezu quadratisch)

6.4.1. durch die Nutzung der Karussellbewässerung sieht man in Luftbildern trotzdem nur runde Kreise innerhalb dieser "Sections"

6.4.1.1. Karussellbewässerung: Ein rotierender Arm bewässert eine Fläche mit dem Radius seiner Länge