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05 Platon von Mind Map: 05 Platon

1. Biographie

1.1. Geb. 427 v. C

1.2. Arestokatisch. Wurde zur Ausübung höchster politischer Führung ausgebildet.

1.3. War Schüler von Sokrates.

1.4. War Erbe der vorsokratischen Tradition, pytagoräischer Religiosität, den Logos von Heraklit, Sokratischer Dialektik.

1.5. Schöpfer der Ideen und Prinzipienlehre, der Metaphysik.

1.6. War mit dem Schwager Dios des Tyrannen Dionysos zusammen.

1.6.1. Er versuchte mit diesem die Politik zu beinflußen. Es scheiterte jedoch und Platon mußte flüchten. Platon musste von einem Freund auf dem Sklavenmarkt freigekauft werden. Dios wurde hingerichtet.

1.7. Die Hinrichtung Sokrates stürzte ihn ihn eine tiefe Depression.

1.7.1. Er schwor der Politik ab und konzentrierte sich auf die pädagogische Ausbildung der Jugend.

1.8. Er gründete eine Akademie ( die 1000 Jahre überdauern sollte, bis zur Schießung Kaiser Justinian).

1.8.1. Sein Ziel war es die Jugend durch die Kraft der Philosophie zur Reife zu bringen. Das Gute und Gerechte zu erkennen und danach zu handeln.

1.8.2. Ihr breitgefächerter Studienplan umfasste Astronomie, Biologie, Mathematik, politische Theorie und Philosophie.

1.9. 81 jährig starb er in Athen.

2. Kernideen

2.1. Jenseits der uns sinnlich erfahrbaren Welt existiert eine Welt der unveränderlichen wie ewigen Ideen.

2.2. Die höchste aller Ideen ist die Idee des Guten;

2.2.1. Die Ideen sind in einer Ideengemeinschaft mit einander verbunden;

2.3. Der Mensch besitzt eine unsterbliche, immer wieder neuen Wiedergeburten unterworfene Seele.

2.4. Der Rang mathematischen Wissens ist niedriger als der des Erfassens der Ideen, aber höher als der eines Urteils, welches nur auf Wahrnehmungen beruht;

2.5. Die vergänglichen und veränderbaren Dinge der sinnlich erfahrbaren Welt besitzen Eigenschaften nur insofern, als sie an den entsprechenden Ideen teilhaben.

2.6. Es ist nicht allen vergönnt Zugang zur Welt der Ideen zu finden und nur ganz wenige schaffen den philosophischen Aufstieg bis zur Idee des Guten.

3. Ideenlehre

3.1. Urformen / Ideen

3.1.1. Urformen nennt Platon Ideen.

3.1.2. Sie ist der Sinnenwelt übergeordnet. Aus diesen geistigen, immateriellen  Urbildern  werden in der Realität  Abbilder  geformt.

3.1.3. Für Platon sind die  Ideen  eine eigene Wirklichkeit hinter der Sinnenwelt.

3.1.4. Die Ideen stellen die  seiende Welt dar.

3.1.5. Sie sind nicht wahrnehmbar mit unseren Sinnen, aber erkennbar durch unsere Vernunft.

3.1.6. Die Ideen sind ungeworden und unvergänglich, absolut.

3.1.7. Es gibt somit zum Beispiel eine Idee Mensch, eine Idee Pferd oder eine Idee Baum.

3.1.7.1. Durch das Mitwirken der vernunftlosen Materie können die Abbilder der Ideen jedoch nie so vollkommen sein wie die Ideen selbst.

3.2. Eros

3.2.1. Er erwacht beim Anblick des Schönen und strebt vom Sterblichen zum Unsterblichen, vom Sinnlichen zum Geistigen und vom Besonderen zum Allgemeinen.

3.2.2.  ist für das Streben nach dem Guten die treibende Kraft.

4. Höhlengleichnis

4.1. Das Höhlengleichnis, stellt sinnbildlich den  Aufstieg von der Realität zu den Ideen dar.

4.1.1. Das menschliche Dasein wird dargestellt als eine  unterirdische Höhle, in der die Menschen gefesselt sind. Sie können nur an eine Wand der Höhle blicken. Auf diese werden durch ein Feuer im Hintergrund Schatten von Gegenständen abgebildet. Diese Schattenbilder stellen die  Erscheinung  irdischer Dinge dar. Die gefesselten Menschen halten diese für die Realität. Einer der Menschen befreit sich von den Fesseln, wendet sich um und erkennt, dass die Schatten nur  Abbilder dieser Dinge sind. Beim Austritt aus der Höhle blendet ihn zuerst das Tageslicht und er erkennt zunächst nur Schatten und Widerspiegelungen. In einem Gewöhnungsprozess wird er dann aber die Dinge selbst und zuletzt die Sonne, Sinnbild der  Ideen, sehen. Er erkennt, dass sie die tiefere Ursache allen Seins ist.

5. Zitate

5.1. Der Tugendhafte begnügt sich, von dem zu träumen, was der Böse im Leben verwirklicht.

5.2. Alles Werdende aber hat notwendig irgendeine Ursache zur Voraussetzung, denn ohne Ursache kann unmöglich etwas entstehen.

5.3. Die Staaten blühen nur, wenn entweder Philosophen herrschen oder die Herrscher philosophieren.

5.4. Die schlimmste Art der Ungerechtigkeit ist die vorgespielte Gerechtigkeit.