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04 Sokrates von Mind Map: 04 Sokrates

1. BIOGRAPHIE :

1.1. Geb. geb 469v.Chr in Athen

1.2. Nahm an 3 Feldzügen als Hoplit teil

1.3. Vater Bildhauer, Mutter Hebame

1.4. war verheiratet mit Xanthippe, hatte 2 Söhne

1.5. verbrachte sein Leben großteils in der Öffentlichkeit und befragte die Leute

1.6. er hat keine Schule oder Lehre gegründet und auch keine Schriften hinterlassen

1.7. Ist einProdukt seiner Zeit: in einer Zeit die durch die „Spannung von Traditionsverlust und auftrumpfendem Selbstvertrauen“ geprägt ist.

1.8. Platon verehrte ihn. Er war sein Schüler Aristophanes karikierte ihn in seiner Komödie " Die Wolken" als einen aroganten Erzsophisten und Verdreher der Worte.

1.9. mit 70 wurde ih der Prozeß wegen Heresie und Verderben der Jugend gemacht. Dieser endete mit einem Shuldspruch und dem Todesurteil. Er trank den Schierlingsbecher und seine letzten Worte sollen geheisen haben: Kriton, wir schulden dem Asklepios einen Hahn; entrichtet ihm den und versäumt es nicht. (Phaidon, 118 a)

2. LEHRE :

2.1. All seine Gedanken können nur aus 2 und 3 Hand gewonnen werden

2.1.1. Wichtigste Quellen sind Platon und Aristophanes

2.2. Grundlegendes:

2.2.1. Sokrates war der jenige der wieder den reinen Sophismus mit der Mythologie Verband.

2.2.1.1. Philosophie im Sinne des Sokrates steht mit ihrer Frage nach dem Schicksal der Seele zwischen Mythos und Logos.

2.2.1.2. Was ihn von der reinen Kosmologie unterscheidet: Dass das Gute nicht mehr unmittelbar in der Anschauung des Kosmos gegeben ist, sondern nur vermittelt: d.h. über den Weg dialektischer Reflexion für die menschliche Praxis zugänglich gemacht werden kann.

2.2.1.2.1. So gesehen, steht Sokrates noch auf dem Standpunkt der alten griechischen Kosmotheologie.

3. Worum ging es bei Sokrates?

3.1. Sokrates ging es um die Fragen der Ethik, um sittliches Wissen, um die Unterscheidung von Gut und Böse.

3.1.1. Er ging davon aus, dass in der Seele jedes Individuums die volle Erkenntnis schlummere und durch Reflektion hervorgebracht werden könne.

3.1.1.1. Er glaubte an die menschliche Vernunft sowie an klare und allgemeingültige Regeln für Recht und Unrecht.   Selbsterkenntnis sei die Aufgabe des Einzelnen:

3.1.1.1.1. Rechtes Denken führt nach Sokrates zu rechtem Handeln. 

3.1.1.1.2. Wer Rechenschaft über sich und sein Leben ablege, könne schließlich erkennen, wie man sich verhalten muss, um zum wahren Menschen zu werden.

3.1.1.1.3. Alle Laster beruhen seiner Meinung nach auf Unwissenheit, nicht auf absichtlicher Bösartigkeit.

3.2. Seine Methode :

3.2.1. ** Seine Methode wurde als Mäeutikoder „Hebammenkunst“ bezeichnet – Sokrates verhalf seinen Gesprächspartnern zur „Geburt" der wahren Erkenntnis