Anerkennung - ein Überblick

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Anerkennung - ein Überblick von Mind Map: Anerkennung - ein Überblick

1. Und wer der andere sein kann. Frage: Wer kann ich sein, wie soll ich den anderen behandeln?

2. Verachtung: Begehren nach Anerkennung

3. Butler

3.1. Wahrheitsregime stellt Rahmen dafür, wer man ist und wer man sein kann

3.1.1. wenn man die Normen/Rahmen auf denen Anerkennung beruht, anzweifelt, dann hat man möglicherweise auch diese Anerkennung nicht mehr, wenn diese Norm nicht mehr zählt

3.1.2. Jede Beziehung zum Wahrheitsregime ist Beziehung zu sich selbst

3.1.3. Hinterfragen des Wahrheitsregimes führt zu Möglichkeit des Nichtanerkannt werden durch andere

3.2. Befreiung durch Hinterfragen von Normen

3.2.1. - Hinterfragen = Sackgasse wenn keine Subkultur

3.2.2. Befreiung eingeschränkt, weil das "Ich" nur auf bestehende Normen zugreifen kann

3.3. Das Wahrheitsregime bietet Normen für den Akt der Anerkennung selbst: Wer das ich in Bezug auf diese Normen sein kann

3.3.1. Selbstanerkennung, Selbstanerkenntnis

3.3.2. Modus der Selbstgestaltung

3.4. Normen der Gesellschaft und Wahrheitsregime entscheiden was eine anerkennbare Form des Seins ist

3.4.1. Was wir sagen und was wir tun werden, finden wir heraus, indem wir etwas sagen und etwas tun

3.5. Das "Ich" als ausführendes Organ der Normen, die das Wahheitsregime bereitstellt.

3.5.1. Krise der Normen, wenn der andere nicht anerkannt werden kann, das stellt den normativen Horizont infrage und "rüttelt" an dem normativen "Gerüst"

4. Schäfer/Thompson

4.1. Rechtfertigung zeigt, dass bestimmte Zuschreibungen schon mit einem selbst in Verbindung gebracht werden

4.2. Entwicklung neuer Sprache

4.2.1. Sprache und Gesten sind Medien, die Interaktionspartner mit anderen und sich selbst vermitteln

4.3. Anerkennung hat auch mit Macht und Unterwerfung zu tun

4.3.1. Anerkennung gibtes nur durch Unterwerfung , diese entspricht eine Existenz

4.4. Qualität der Anerkennung bestimmt das Gelingen/Misslingen, Glück/Leid des Selbstverständnisses

4.5. Identität wird durch Erfahrungen der intersubjektiven Anerkennung beeinflusst

4.6. Neuer Versuch: 3 Muster/Formen der Anerkennung nach Honneth

4.6.1. 1.anerkennung als Liebesbedürftig/Liebe

4.6.1.1. Anerkennung als "bedürftiges Wesen"

4.6.2. 2. Anerkennung: Fairness, Recht

4.6.2.1. Anerkennung als Rechtssubjekt

4.6.3. 3. Soziale Wertschätzung in der gesamten Gemeinschaft

4.6.3.1. "sich selbst [...] als eine respektable Person erfahren"

4.6.3.2. Wertschätzung als Solidarität

4.6.4. den 3 Formen der Anerkennung stehen 3 Formen der Missachtung gegenüber

4.7. Individuelle Verantwortlichkeit für Leistung

5. Fritzsche

5.1. Inklusion und Exklusion --> "paradoxe Einheit"

5.1.1. Norm der Leistungsbewertung in der Schule: Pädagogische Praktiken zwangsläufig mit inkludierenden und exkludierenden Wirkungen verbunden

5.1.2. Im Prozess der Inklusion ist die Exklusion schon "miteingebaut"

5.1.2.1. "Lösung": "[...] bestünde in der Anerkennung der Verletzbarkeit aller Schulangehörigen durch die Drohung der Exklusion einzelner aus dieser Gemeinschaft"

5.2. Anerkennung gibt es nur innerhalb von bereits bestehenden Machtstrukturen

5.2.1. Schule als Ort der Verhandlung von Anerkennung

5.2.2. Inklusion = Überwindung verschiedener Diskriminierunsformen. Exklusion= Verletzung sozialer Ordnung

5.3. Anerkennung und Inklusion: Inwiefern ist Anerkennung hilfreich für Inklusion?

5.3.1. Anerkennung von Verletzbarkeit = Element Inklusionsanspruch

5.4. Welche Normen herrschen zum Thema Inklusion?

5.5. Anerkennung als zentrale Bedeutung fürs Selbstbewusstsein (Hegel)

5.5.1. als jemand bestimmtes wahrgenommen/ angesprochen werden

5.6. Anerkennung geht über eine rein positiv verstandene Wertschätzung des jeweiligen Gegenübers hinaus

6. Was genau ist denn Anerkennung?

6.1. Gesehen werden, anerkannt werden als Individuum?

6.2. Ruhm, Ehre, Anerkennung?

6.3. Würdigung

6.4. Wertschätzung?

6.5. Angenommen-Sein

6.5.1. von wem angenommen? Gesellschaft, Gruppen, Individuen

6.6. In Kontakt bleiben

6.6.1. Mit wem?

6.7. Vermeidung von Exklusion und andererseits ein allgemeines Menschenrecht (im Text von Fritzsche

6.7.1. Inklusion

6.8. Anti-Diskriminierung?

6.9. Eine Ausdrucksweise von Liebe

6.10. Der Anfang von Solidarität

6.11. Etwas rein menschliches?

6.12. Ein menschliches Grundbedürfnis

7. Verhältnis zum Thema Bildung

7.1. Benotung als Form der Anerkennung

7.1.1. Gerechte Leistungsbewertung

7.2. hierarchisches Gefälle (Lehrende/Lernende)

7.2.1. Konstruktion Schüler*innen anhand sozialer Kategorien: Geschlecht, Klasse etc.

7.3. SchülerInnen als Bildungssubjekte oder Bildungsobjekte

7.4. Bildung zwischen "Selbst-Formen" und "Geformt-Werden"

8. Zuge