Lernprinzipien & exekutive Funktionen

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Lernprinzipien & exekutive Funktionen von Mind Map: Lernprinzipien & exekutive Funktionen

1. Wie funktioniert das Lernen (nicht/am besten)?

1.1. Grundformen des Lernens

1.1.1. assoziatives Lernen

1.1.2. instrumentelles Lernen

1.1.3. Modell-/Imitationslernen

1.1.4. kognitives Lernen

1.1.5. handelndes Lernen

1.2. Gedächtnisarten

1.2.1. Ultrakurzzeitgedächtnis

1.2.2. Kurzzeitgedächtnis

1.2.3. Langzeitgedächtnis

1.3. Lernblockaden

1.3.1. Vorwärtshemmung

1.3.2. Rückwärtshemmung

1.3.3. Ähnlichkeitshemmung

1.3.4. Gleichheitshemmung

1.3.5. Affekt/Gefühlshemmung

1.4. Hirnforschung und Lernen

1.4.1. Aktivitäten des Gehirns

1.4.1.1. Wahrnehmung der Sinnesreize (Wahrgenommenes = Konstruktion des Gehirns)

1.4.1.2. Aufmerksamkeit

1.4.1.3. Einschätzung/Bewertung

1.4.1.4. Speicherung (Gedächtnis)

1.4.1.5. Erinnern/Erkennen

1.4.1.6. Abrufen/Handeln

1.4.2. Lernen = Schaffung/Vertiefung/Löschung/Aufnahme neuronaler Verknüpfungen

1.4.3. vgl. Brophy/Good: SuS lernen besser, wenn ...

1.4.3.1. Lehrkraft Beiträge von SuS ernst nimmt & SuS gleichermaßen in Frage-Antwort-Sequenzen einbezieht

1.4.3.2. Lehrkraft SuS stimuliert, angemessen/individuell fördert und Erfolgserlebnisse ermöglicht

1.4.3.3. eine effiziente Klassenführung, gute Strukturierung von Material/Info und Orientierung vorherrschen und die Redundanz groß genug ist

1.5. Didaktische Konsequenzen -> Postulate: Individualisierung, Differenzierung, Integration, Förderung, Ermutigung

1.5.1. Heterogenität unter den SuS: Lernende konstruieren eigene Lernwege und -welten

1.5.2. keine "Gehirngleichrichtung", kein "Nürnbeger Trichter"

1.5.3. weder Linearität noch sichere Prognosen (Wenn ..., dann ...")

1.5.4. Verantwortung in Bezug auf Lehr-Lern-Prozesse

1.5.4.1. Bildungs-/Lehrpläne geben Spielräume

1.5.4.2. methodisch angemessene Formen, die Rücksicht auf Heterogenität nehmen, kennen und anwenden

1.5.4.3. hohe Diagnosefähigkeit (Lernverhalten und Entwicklung genau feststellen)

1.5.5. Lernende bestimmen Lernen selbst (Fachleute begleiten Lernen, unterstützen bei Auswahl)

1.5.6. Heterogenität zwischen SuS und Lehrkräften größer als zwischen SuS untereinander

1.5.7. Notwendigkeit der didaktischen Anpassung: Heterogenität ist größer als zuvor (bzgl. sprachlicher/sozialer Voraussetzungen, Lernvoraussetzungen etc.)

2. Selbstregulation: Fähigkeit dazu wird durch Zusammenspiel der exekutiven Funktionen gesteuert

2.1. exekutive Funktionen

2.1.1. exek. Funktion kognitive Flexibilität

2.1.2. exek. Funktion Arbeitsgedächtnis

2.1.3. exek. Funktion Inhibition ("Stoppschild im Gehirn")

2.2. Verbindung: Selbstregulation - Verhalten und Erfolg im Leben

2.3. Verbindung: Selbstregulation - Lernstörungen und Verhaltensauffälligkeiten

2.4. Didaktische Konsequenzen

2.4.1. Integration der exekztiven Funktionen im (Schul-)Alltag

2.4.2. Voraussetzungen für Förderung der Selbstregulation

2.4.2.1. frühzeitig

2.4.2.2. gemeinsam fördern

2.4.2.3. Hilfestellung zur Selbstwirksamkeit

2.4.2.4. Wertschätzung der SuS und ihrer Bedürfnisse

2.4.2.5. stetige Wiederholung und steigender Schwierigkeitsgrad (spiralförmig)

2.4.2.6. Problemlösestrategien anbahnen

2.4.2.7. über neurobiologisches Grundwissen verfügen (Frontalhirn = Steuerzentrale; seine Entwicklung und Trainierbarkeit)

2.4.2.8. Ausbildung der Selbstregulationsfähigkeit braucht Zeit und Übung

2.4.3. Mittel zur Unterstützung der Selbstregulation im (Schul-)Alltag

2.4.3.1. Maßnahmen "mit" Kindern

2.4.3.2. Maßnahmen "um" Kinder

2.4.3.3. Haltung, Interaktion und Dialog

2.4.3.4. Beispiele für Übungsformate

2.4.3.4.1. Aufmerksamkeitsskala

2.4.3.4.2. Aufmerksamkeit auf Atem lenken

2.4.3.4.3. Aufgaben zum Training der selektiven Aufmerksamkeit

2.4.3.4.4. "Stoppschild" für Inhibition

2.4.3.4.5. "Hase Memo" für genaues Zuhören

2.4.4. Pädagogische Konzepte zur Förderung der exekutiven Funktionen

2.4.4.1. Montessori: Pädagogik als "Hilfe zum Leben"

2.4.4.2. Tools of the Mind (Kita): Erlangen mentaler Werkzeuge durch Einsatz von Bildkarten etc.

2.4.4.3. MindUp (Kita/Schule): Vermittlung neurobiologischer Grundlagen

2.4.4.4. PATHS (Kita/Schule): Promoting Alternative Thinking Startegies

3. Bezug des Themas ...

3.1. ... zum Bildungsplan 2016

3.1.1. Leitperspektive: Prävention und Gesundheitsförderung

3.1.2. Ziel: Selbstregulation anbahnen (Gedanken, Emotionen, Handlungen selbst regulieren)

3.1.3. Strategien zur Aufmerksamkeitsfokussierung, Startegien zur Impulskontrolle, Förderung der kognitiven Flexibilität

3.1.4. Unterrichtskultur: aktiv-entdeckendes Lernen, handlungsorientiert, individuelles und gemeinsames Lernen, fachübergreifendes Lernen und Lebensweltbezug (S. 7 ff.)

3.2. ... zu den Ausbildungsstandards

3.2.1. Kompetenzen: Die LAs können Schülerinnen und Schülern bei ihren Denk-, Arbeits- und Handlungsprozessen anleiten, unterstützen und begleiten.