Gesellschaft ohne Sucht

Jetzt loslegen. Gratis!
oder registrieren mit Ihrer E-Mail-Adresse
Gesellschaft ohne Sucht von Mind Map: Gesellschaft ohne Sucht

1. Utopie

2. Status Quo

3. Kulturelle Faktoren

3.1. Ungleiche Teilhabemöglichkeiten an Kulturangeboten

3.1.1. Unpassendes Bildungssystem

3.1.1.1. Ungleiche Bildungschancen

3.2. Schädliche Werte

3.2.1. Spaltung der Gesellschaft in Milieus, die sich immer stärker abgrenzen (Bubbles)

3.2.1.1. Disrespekt für nicht geteilte Kultur

3.2.1.2. Idealisierung von Konsum in bestimmten Subkulturen

3.2.1.2.1. Unreflektierte oder unkritische, idealisierende Darstellung von Konsum

3.2.2. Leistungsdruck

3.2.2.1. Konkurrenzvehältnis

3.2.2.2. Stress der Leistungsgesellschaft

3.2.2.2.1. Hohe Unzufriedenheit

3.2.2.3. Verurteilung/Individualisierung von Schuld für Scheitern, Armut, Krisenlagen

3.2.2.3.1. Stigmatisierung von psychischen Krankheiten

3.2.3. Problematische Geschlechterrollen

3.2.3.1. Toxische Männlichkeit und hohe Risikobereitschaft/Passive Frauenrolle

3.2.4. Profitorientierung

3.2.4.1. Konsumorientierung

3.2.4.1.1. Selektive Tabuisierung von Drogenkonsum und scheiternde Prohibitionspolitik(9)

3.2.4.1.2. Kurzfristige Bedürfnisbefriedigung

4. Soziale Faktoren

4.1. Probleme im sozialen Nahraum

4.1.1. Abgrenzung von den Eltern aufgrund von Ablehnung, deren Lebensstils (Ablehnung verinnerlichter Gesellschaftlicher Werte)

4.1.1.1. Stressfaktoren innerhalb des soz. Nahraums

4.1.2. Teilw. unzureichende Vernetzung/Unterstützung im soz. Nahraum

4.1.2.1. unzureichendes Auffangen von negativen Erlebnissen

4.2. Erschwerte Sozialisation in best. soz. Milieus

4.2.1. Erwerb/Verstärkung negativer Verhaltensweisen in soz. Milieus

4.2.2. Ungleicher/Mangelhafter Erwerb von benötigten Bewältigungsstrategien

5. Ökonomische Faktoren

5.1. Subj. erlebte Armut/Exklusion von essenziellen Ressourcen

5.1.1. Erschwerter Aufstieg bei geringem Kapital (Sozial, Ökonomisch, Kulturell)

5.1.1.1. Mangelnde Zukunftsperspektiven

5.1.2. ungleiche Zugangsmöglichkeiten zu Berufen

5.1.3. Ungleicher Zugang zu gesundheitsfördernden Ressourcen

5.1.3.1. Drogen als Selbstmedikation bei körperlichen oder psychischen Beschwerden (Schmerzen, ADHS, Angsstörung) (2)

5.1.4. Armut schafft Anreize zu illegalen Tätigkeiten z.B. Schwarzhandel/Drogenhandel/Kriminalität

5.2. Zeitintensive, häufig frustrierende Lohnarbeit

5.2.1. Technische Möglichkeiten stellen Bedrohung für Arbeitnehmer dar

6. Kulturelle Faktoren

6.1. Positive Werte

6.1.1. Inklusion

6.1.1.1. Bildungssystem

6.1.1.1.1. Neue Konzepte zur Bildung

6.1.1.1.2. Gleiche Bildungschancen und Zugänge

6.1.1.2. Konstruktiver Umgang mit Scheitern, Hilfsbedürftigkeit, psych. Erkrankungen

6.1.1.3. Humanistische Werte

6.1.1.3.1. Akzeptanz für Heterogenität

6.1.1.3.2. Wertschätzung und Solidarität

6.2. Bedürfnisorientierung

6.2.1. Deckung psychischer Grundbedürfnisse

6.2.1.1. Stressreduktion

6.2.1.2. Zugang zu kulturellen Angeboten

6.2.1.2.1. Angebote zur sinnlich ästhetischen Bedürfnisbefriedigung

6.2.1.2.2. Gemeinschaftsfördernde Angebote

6.2.2. Angemessene Rahmung/Kontrolle von Konsum

6.2.2.1. Regulierung von Drogenkonsum

6.2.2.1.1. Einschränkung/Verhinderung von Schwarzmarktbildung

6.2.2.1.2. Zielgruppen- und Qualitätskontrolle

6.2.2.2. Wissen um Folgen und Risken von Drogenkonsum, sowie Richtigem Umgang mit Substanzen - Drogenmündigkeit

7. Soziale Faktoren

7.1. Inklusive Systeme

7.1.1. Stabile Sozialsysteme wie z.B. Familien, Freundeskreise, Haus-, Dorf- Nachbarsgemeinschaften

7.1.1.1. Subjektiv empfundene Wertschätzung

7.1.1.2. Gelingende Sozialisation

7.1.1.2.1. Erwerb von benötigten Bewältigungsstrategien für unvermeidbare Erfahrungen und Probleme

7.1.1.2.2. Selbst- Bewusstsein und Reflexion

7.1.2. Leicht zugängliche Hilfssysteme ohne Gewinninteresse

7.1.2.1. Breite Aufstellung, ausreichende Ressourcen für diverse individuelle Problemlagen

8. Ökonomische Faktoren

8.1. Positiv rezipierte Arbeitsverhältnisse

8.1.1. Arbeit als Möglichkeit der Identifikation, Sinnstiftung, Deckung des Bedürfnisses nach konstruktiver Auseinandersetzung mit der Welt

8.1.2. Technologisierung als Entlastung der Arbeitnehmer

8.1.2.1. Wegfallen unliebsamer Tätigkeiten durch Automatisierung

8.1.3. Zeitreduziert z.B. 20 Stunden Woche (Bertrand Russel)

8.2. Gleichmäßige Verteilung von essenziellen Ressourcen

8.2.1. Deckung materieller Grundbedürfnisse

8.2.1.1. Zugang zu Gesundheits- fördernden, erhaltenden und wiederherstellenden Maßnahmen

8.2.2. Abbau von sozialer Ungleichheit durch Abbau von Ökonomischer Ungleichheit

9. Transformation vom Ist- zum Sollzustand