Aufschwung von Wissenschaft und Kultur

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Aufschwung von Wissenschaft und Kultur von Mind Map: Aufschwung von Wissenschaft und Kultur

1. christlich geprägte Welt

1.1. Der Kulturelle Aufschwung begann im 8. Jahrhundert in Frankreich

1.1.1. Er orientiert sich an antiken Vorbildern und wird von daher „Karolingische Renaissance“ gennant

1.2. Es kamen Gelehrte aus ganz Europa auf die Hofschule in Aachen, auf der Theologie, Philosophie und sprachkundliche Studien betrieben wurden

1.3. Eine Bildungsreform führte zur Vermehrung der Schulen und der steigende Bedarf an gut ausgebildeten Männern für kirchliche, städtische und wirtschaftliche Aufgaben sorgte für einen weiteren Bildungswandel

1.3.1. So entstanden Ende des 11. Jahrhunderts in Italien und Frankreich die ersten Universitäten, die oft aus Kloster- oder Domschulen hervorgingen

1.4. Die sogenannten „Hohen schulen“ waren völlig neue Einrichtungen und bildeten eine „Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden mit einer unabhängigen Verwaltung und Gerichtsbarkeit

1.4.1. Dies bedeutet nicht völlige Unabhängigkeit oder unbegrenzte Denk- und Meinungsfreiheit, denn die Kirche behielt eine gewisse Kontrolle

1.5. Die (männlichen) Scholaren begann ihr Studium oft schon im Alter von 14 Jahren und stammten aus ganz Europa

1.5.1. Frauen blieben ausgeschlossen

1.6. Die Universitäten Paris und Oxford (mit Philosophie und Theologie) blieben kirchlich ausgerichtet, während Universitäten am Mittelmeer die juristische Ausbildung förderten

1.7. Die Universitäten boten spezialisierte Studiengänge in einzelnen Fächern an, die in der Regel sechs Jahre betrugen

1.8. Lerninhalte tendierten von stark religiösen Themen immer mehr zu weltlichen Themen

1.8.1. Es bildete sich eine „Diskussionsgemeinschaft“

1.9. Die Scholastik entwarf ein Modell, nach dem wissenschaftliche Erkenntnis als Ergebnis mehrerer logischer Denk- und Arbeitsschritte gewonnen werden konnte

1.9.1. Zunächst hielt der Professor seine Vorlesung, um den Schüler Sachwissen zu vermitteln

1.9.2. Danach formulierte man fragen, um das Problem erfassen zu können

1.9.3. Dies wurde anschließend diskutiert

1.9.4. Am Ende musste eine sinnvolle Lösung gefunden werden

1.10. Diese Methodik wurde ergänzt durch das Experiment, vor allem in der Mathematik und den Naturwissenschaften

1.11. Dadurch wurden die vermeintlichen Aussagen antiker Autoritäten überprüft

2. islamisch geprägte Welt

2.1. Islamische Gelehrsamkeit war neben der Theologie vor allem Rechtswissenschaft

2.2. Der Islam gab keine allgemein anerkannte geistliche Hierarchie und kein universelles Lehramt

2.2.1. Vielmehr beruht die Religion und ihre Weiterentwicklung auf der Interpretation gebildeter Theologen

2.2.1.1. Sie entwickelten rechtliche Normen, wie beispielsweise aus den Koran

2.2.1.1.1. Dabei wird nicht zwischen religiösem und weltlichem Bereich getrennt

2.3. Es wurde zusätzlich Geschichtsschreibung und arabische Sprachforschung betrieben