Bildungs-und Lerngeschichten

Jetzt loslegen. Gratis!
oder registrieren mit Ihrer E-Mail-Adresse
Bildungs-und Lerngeschichten von Mind Map: Bildungs-und Lerngeschichten

1. Definition

1.1. Erzählungen über die Bildungsprozesse

2. Berücksichtigen

2.1. die Umgebung des Kindes

2.2. die Beziehungen zwischen dem Kind und dem Umfeld

2.3. die Lernprozesse

2.4. die Person der beobachtenden Erzieherin

3. Ziel

3.1. sich den Kindern durch zu nähern durch Beobachtung und Dokumentation

3.2. das Lernen zu unterstützen

4. Lerndisposition

4.1. Definition

4.1.1. komplexe Orientierungs-und Handlungsmuster

4.2. Mittelpunkt der Bildungs-und Lerngeschichten von Margaret Carr

4.3. geht um die Bereitschaft des Kindes sich alles aneignen zu wollen

4.3.1. Leben in der Familie

4.3.2. Gesellschaft und Umwelt

4.4. sind notwendig um sich in der modernen Gesellschaft zurechtzufinden

4.5. Selbstwahrnehmung des Kindes wird positiv beeinflusst

4.5.1. da die Stärken des Kindes dargestellt werden

4.6. fünf Lerndispositionen

4.6.1. interessiert sein

4.6.2. engagiert sein, sich vertieft mit etwas beschäftigen

4.6.3. die ausbaufähig und eng mit der Aneignung von Wissen und Fertigkeit verknüpft sind

4.6.4. sich ausdrücken und mitteilen

4.6.5. standhalten bei Herausforderungen und Schwierigkeiten

4.6.6. an der Lerngemeinschaft mitwirken und Verantwortung übernehmen

5. umfasst vier Schritte, die ineinander greifen

5.1. 1. Das beschreiben

5.1.1. Erzieherin beobachtet das Kind und schreibt die Handlungen des Kindes auf und vor welchem Hintergrund diese stattfinden (ohne Bewertung)

5.1.1.1. Erzieherin stellt auf einem Formblatt dar welche Lerndisposition zum Ausdruck kamen (welcher Lernvorgang, welche Fähigkeiten, welches wissen das Kind gezeigt hat)

5.2. 2. Die Diskussion

5.2.1. Die aufgezeigte Beobachtung wird im Team diskutiert

5.2.1.1. dient dazu, einen Zusammenhang zur bisherigen Entwicklung herzustellen und die Wahrnehmung anderer einzubeziehen

5.2.1.1.1. Ziel dabei ist es, übereinstimmende Deutungen zu finden

5.3. 3. Die Entscheidung

5.3.1. Das Team einigt sich was getan werden muss, damit die Lernfortschritte gefördert werden

5.3.1.1. Es geht darum, die Lerndisposition die das Kind zeigt zu festigen und zu erweitern und es in diesen Verhaltensweisen zu ermutigen

5.4. 4. Die Dokumentation

5.4.1. die Dokumentation muss gut aufbereitet sein und alle Beteiligten müssen mit einbezogen werden

5.4.1.1. Ziel dabei ist, es die Lerngeschichte des Kindes gemeinsam mit Eltern, Kindern und Erzieherinnen immer wieder zu betrachten und zu reflektieren

5.4.1.1.1. so kann sich das Gefühl des Kindes entwickeln jemand zu sein, der gut lernen kann und viele Stärken hat

6. Erfahrungen der ErzieherInnen

6.1. die Beobachtungen lösen einen grundlegenden Prozess des Umdenkens aus, der die pädagogische Handlung verändert

6.2. erleben ihre Rolle und ihren eigenen Lernprozess bewusster, und reflektieren ihre Handlung stärker

6.3. Blick auf die Kinder wird verändert, nehmen jedes Kind aufmerksamer wahr und lernen es besser kennen

6.4. sie sehen eher, wann etwas wichtiges für ein Kind passiert

6.5. sie merken, dass sie weniger in Handlungen der Kinder eingreifen und sich eher zurückhalten

6.6. gewinnen Professionalität

6.7. sie fühlen sich sicher und bestätigt in ihrer Arbeit

6.8. bessere ,intensivere Gespräche mit den Eltern

7. Was sollte bedacht werden

7.1. Im Team muss die Bereitschaft und Motivation geklärt werden, ein Beobachtungsverfahren einzusetzen

7.2. das Team braucht genügend Kraft, um den vermehrten Aufwand in der Anfangszeit für die Beobachtungen leisten zu können

7.3. Alltag muss umgestellt werden

7.4. Erzieher sollten sich mit ihrer eigenen Biographie auseinandersetzen, wie sie gelernt haben und was dabei am besten geholfen hat etc.