Außerparlamentarische Opposition und Linksradikalismus in der Bundesrepublik zwischen 1967 und 19...

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Außerparlamentarische Opposition und Linksradikalismus in der Bundesrepublik zwischen 1967 und 1977 - ein Kampf für demokratische Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit? von Mind Map: Außerparlamentarische Opposition und Linksradikalismus in der Bundesrepublik zwischen 1967 und 1977 - ein Kampf für demokratische Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit?

1. RAF

1.1. Ziele

1.1.1. Ausbeutung 3. Welt aufhalten

1.1.2. Stoppen des Vietcong

1.1.3. kapitalistische Regierung sowie ausländische Imperialisten bekämpfen

1.1.4. deutsches Regierungssystem abschaffen

1.2. Methoden

1.2.1. Bombenanschläge

1.2.2. Entführungen mit wenigen Verhandlungsmöglicgkeiten

1.2.3. Ermordungen

1.2.4. bis zum Tod kämpfen

1.2.5. Hungerstreiks

1.2.6. Selbstmorde dargestellt als Attentat des Staats

1.3. Mitglieder

1.3.1. Andreas Baader

1.3.2. Ulrike Meinhof

1.3.2.1. gründete die Rote Armee Fraktion (RAF) mit und verfasste deren ideologisches Konzept.

1.3.3. Holger Meins

1.3.3.1. starb 1974 in der Haft an den Folgen eines Hungerstreiks

1.3.4. Jan-Carl Raspe

1.3.4.1. eines der führenden Mitglieder der ersten Generation der RAF welcher an fünf Bombenanschlägen mit vier Todesopfern beteiligt war

1.3.5. Gudrun Ensslin

1.4. Reaktion Staat

1.4.1. Festnahme

1.4.2. illegale Verhöre

1.4.3. "Terrorpakte"

1.4.4. wenige Verhandlungen mit RAF

1.5. Reaktion Gesellschaft

1.5.1. wenig bis keine Unterstützung von Allgemeinbevölkerung

2. APO

2.1. Entstehung

2.1.1. hervorgehend aus Ostermarschbewegung (für Abrüstung Deutschlands und später kommunistisch eingestuft)

2.1.2. Mitte 1960er sozialistische deutsche Studentenbund gegründet (für Demokratisierung der Hochschulen)

2.1.2.1. Protestformen wie Sit-Ins -> wollten Öffentlichkeit erreichen

2.1.2.2. später Umgestaltung der ganzen Gesellschaft

2.1.3. hatten Angst , dass große Koalition die Demokratie abschwächen würde

2.2. Reaktion Staat und Gesellschaft

2.2.1. Demonstration gegen Besuch Schahrs bei welcher eine Student erschossen wird, woraufhin größere, gewaltvollere Proteste folgen -> Rücktritt Polizeipräsident, Bürgermeister & Innensenator

2.2.2. Anschlag von Rechtsextremen auf Rudi Dutschke -> blutige Konfrontation -> mehrere Tote

2.3. Ziel

2.3.1. Demokratisierung aller Gesellschaftsbereiche und der Wirtschaft

2.3.2. Enteignung Springer Verlag

3. 1968er-Bewegung

3.1. Methoden

3.1.1. Demonstrationen & Proteste

3.1.2. Flugblätter

3.1.3. alternative Radiostationen

3.2. Ziele

3.2.1. gegen starre Strukturen

3.2.2. gegen den Vietnamkrieg

3.2.3. gegen die rigide Sexualmoral

3.2.4. gegen die Nichtaufarbeitung des Nationalsozialismus

4. 2.Juni-Bewegung

4.1. Ziele

4.1.1. Alternative zur RAF

4.1.2. Kompromiss für die Menschen, die nicht bereit waren für einen kompromisslosen Kampf gegen das System

4.2. Methoden

4.2.1. Demonstrationen & Proteste

4.2.2. später: Entführungen und Attentate

5. Wichtige Personen

5.1. Rudi Dutschke

5.1.1. gilt als Wortführer der Studentenbewegung der 1960er Jahre

5.1.2. Bei einem Attentat auf ihn im April 1968 erlitt er schwere Hirnverletzungen

5.2. Andreas Baader

5.2.1. Er war Mitbegründer und eines der führenden Mitglieder der ersten Generation der RAF

5.2.2. 1972 an fünf Sprengstoffanschlägen mit vier Todesopfern und mehreren Bankrauben beteiligt

6. Fazit

6.1. Alle Bewegungen bzw. Organisationen, manche mehr als andere, stellte im Grunde ein Kampf für demokratische Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit (Siehe Ziele)

6.2. Bewegung des 2. Juni und RAF versuchten ihre Werte jedoch mit deutlich extremeren Methoden durchzusetzen

6.3. Vor allem im Fall der RAF gilt: Das Ziel rechtfertigt nicht die Mittel

6.4. APO im Gegensatz dazu deutlich friedlichere Mittel verwendet