Ökologie

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Ökologie von Mind Map: Ökologie

1. Ökologische Nische

1.1. Definition

1.1.1. Alle Toleranzen und Potenzen einer Art für alle Umweltfaktoren

1.1.1.1. Umweltansprüche/- Nutzung einer Art (je spezifischer, desto weniger Konkurrenz)

1.2. Ökologische Toleranz

1.2.1. Was für Umweltbedingungen kann eine Art ertragen?

1.3. Ökologische Potenz

1.3.1. Wie/Wo kann eine Art die Umweltbedingungen am besten nutzen?

1.4. Stenopotente Arten

1.4.1. Arten, die nur einen sehr geringen Toleranzbereich haben

1.5. Eurypotente Arten

1.5.1. Haben einen sehr großen Toleranzbereich

2. Definition

2.1. Lehre der Beziehungen von Lebewesen zur Umwelt

3. Wichtige Begriffe

3.1. Abiotische Faktoren

3.1.1. Klima: Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Regenmenge, Wind

3.1.1.1. Endotherme Organismen

3.1.1.1.1. Bergman'sche Regel

3.1.1.1.2. Allen'sche Regel

3.1.1.2. Exotherme Organismen

3.1.1.2.1. RGT-Regel

3.1.2. Licht

3.1.3. Wasser (auch Grundwasser)

3.1.4. Bodenbeschaffenheit (Härte, Mineralien, pH-Wert...)

3.1.5. Giftstoffe, Brände

3.1.6. Toleranzkurven

3.1.7. Def.: Faktoren, der unbelebten Umwelt, welche die Lebensbedingungen in einem Ökosystem bestimmen.

3.2. Biotische Faktoren

3.2.1. intraspezifisch: innerhalb einer Art

3.2.1.1. Def.: Beziehung innerhalb einer Art, zum Wohl der eigenen Art.

3.2.1.2. intraspezifische Konkurrenz: (Nahrung, Sexualpartner oder Lebensraum)

3.2.1.3. Individuen leben in Verbänden (z.B. in einer Herde)

3.2.1.4. Rangordnungen

3.2.2. interspezifisch: zwischen verschiedenen Arten

3.2.2.1. Räuber-Beute-Beziehung: (Lotka-Volterra-Regel)

3.2.2.2. Konkurrenz

3.2.2.2.1. Einnischung

3.2.2.3. Parasitismus

3.2.2.4. Symbiosen

3.2.2.5. Def.: Beziehung zwischen mehreren Arten (positiv oder negativ)

3.2.2.6. Nahrungsbeziehungen

3.3. Biotop = bestimmter Lebensraum

3.4. Biozönose = alle Organsimen in einem Lebensraum

3.5. Population = Lebewesen einer Art

3.6. Ökosystem = Biotop + Biozönose

3.7. Alle Ökosysteme der Erde = Ökosphäre/Biosphäre

3.8. homoiotherme Tiere (gleichwarm) -> Fähigkeit, eine konstante Temperatur beizubehalten

3.9. poikilotherme Tiere (wechselwarm) -> können ihre Temperatur nicht konstant warm halten

4. Nahrungsbeziehungen

4.1. Def.: System von Beziehungen zwischen Organismen, in dem der eine Partner Nahrung des anderen ist, Grundlage eines funktionierenden Ökosystems

4.1.1. Produzenten (Erzeuger)

4.1.1.1. anorganische Stoffe (CO2, H20,...) - Energie -> organische Stoffe (Biomasse) z.B durch Fotosynthese oder Chemosynthese

4.1.2. Konsumenten (Verbraucher)

4.1.2.1. Fressen andere Lebewesen -> Energiegewinnung/Biomasseaufbau

4.1.2.1.1. Herbivoren (Pflanzenfresser)

4.1.2.1.2. Canivoren (Fleischfresser)

4.1.3. Destruenten (Reduzenten, Zersetzer)

4.1.3.1. Fressen totes organisches Material -> Energiegewinnung/Biomasseaufbau

4.1.3.1.1. Detritusfresser (Abfallfresser, Sapovoren)

4.1.3.1.2. Mineralisierer

4.1.4. Nahrungskette: Reihenfolge des Stoffkreislaufes

4.1.5. Nahrungsnetz: Aufrechterhaltung des Stoffkreislaufes zwischen den Produzenten und Konsumenten, mehrere Nahrungsketten

5. Konkurrenz

5.1. intraspezifische Konkurrenz

5.1.1. Def.: Konkurrenz innerhalb einer Art z.B. Sexuelle Selektion: Auswahl eines Sexualpartners anhand von bestimmten Merkmalen (z.B. Gesang bei Singvögeln oder Geweihgrößen bei Hirschen)

5.1.2. Bildung von Revieren

5.2. interspezifische Konkurrenz

5.2.1. Def.: Konkurrenz zwischen verschiedenen Arten (Räuber-Beute-Beziehung)

5.2.1.1. Nachahmung der Umweltumgebung: etwa durch Adaptierung von Farbe und Gestalt (wandelnde Blätter, lebende Steine, Chamäleon)

5.2.1.2. Nachahmung einer anderen Art: die sich z.B. durch Gifte schützt; so wird bei Fressfeinden der Eindruck erweckt, dass das harmlose Tier gefährlich sei (Bsp: Die harmlose Schwebefliege sieht der Wespe zum verwechseln ähnlich, und wird so von evtl. Fressfeinden gemieden)

5.2.1.3. Konkurrenz-Ausschluss-Prinzip: Koexistenz von Arten mit gleicher oder ähnlicher ökologischer Nische nicht möglich = die stärker angepasste Art setzt sich durch

5.3. Konkurrenzvermeidung

5.3.1. Beispiele: Trennung von Lebensräumen, Spezialisierung der Nahrung, Teamarbeit innerhalb einer Art

5.3.2. intra- und interspezifisch

6. Räuber-Beute-Beziehung

6.1. Def.: interspezifische Beziehung, der Räuber ist anhängig von der Beute und frisst sie

6.2. Lotka-Voltera-Regeln

6.3. Energiegewinn durch fressen von Lebewesen

6.4. Entscheidende Wirkung auf Stabilität und Vielfalt von Ökosystemen

6.5. Räuber = Fressfeinde -> Lebewesen, die andere fangen und sie entweder sofort oder kurz danach töten

6.6. Coevolution = enge wechselseitige Anpassung zwischen Räuber und Beute im Laufe der Evolution; Räuber = Verbesserung der Jagdtechnik; Beute = Entwicklung von Schutzmechanismen

7. Parasitismus

7.1. Def.: interspezifische Wechselbeziehung, einseitiger Nutzen

7.2. Parasiten entziehen Organismen Stoffe, zerstören Gewebe oder geben giftige Stoffwechselprodukte ab

7.3. töten den Wirt nicht oder erst nach längerer Zeit

7.4. hohe Wirtspezifität

7.5. Endoparasiten: innerhalb des Wirtes; Ektoparasiten: außerhalb des Wirtes

7.6. Kommensalismus

7.6.1. Der Parasit profitiert und der Wirt erhält keinen Schaden (Aasfresser)

7.7. manche Parasiten: durchlaufen Wirts- und Generationswechsel

8. Symbiose

8.1. Def.: Beziehung zwischen verschiedenen Arten zum gegenseitigen Vorteil

8.2. Beispiel: Pflanzen werden durch Insekten bestäubt -> Fortpflanzung; Insekten nutzen den Nektar als Nahrungsquelle

8.3. Putzersymbiose = der eine Partner befreit den anderen von Parasiten

8.4. Flechte = Lebensgemeinschaft zwischen Pilz und Alge; Pilze liefern den Algen CO2 und Mineralstoffe + nutzen von den Algen Fotosyntheseprodukte für die Ernährung; sehr enge Symbiose + überleben in extrem ungünstigen Lebensräumen