Weitere Herausforderungen

Aktuelle Herausforderungen der Pädagogik

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Weitere Herausforderungen von Mind Map: Weitere Herausforderungen

1. Sexualpädagogik

1.1. Früher Negative Sexualerziehung

1.1.1. Man wollte das Thema umgehen, wollte es gerade von den jungen Leuten fernhalten

1.1.2. Man wollte die Menschen kontrollieren und vom kritischen Hinterfragen der Gesellschaftsstrukturen abhalten

1.2. Die Aufklärung trug maßgeblich zum Wandel der Sexualpädagogik bei

1.2.1. Neue Gesellschafts- und Familienstrukturen

1.2.2. Wertewandel

1.2.3. Individualisiertes, selbstbestimmtes Leben

1.3. Man wollte die Menschen informieren und ihre Ängste abbauen

1.3.1. Emanzipatorische Sexualerziehung

1.3.2. Erziehungsprinzipien, die Erweiterung der Informationen und Unterstützung der Bedürfnisse meint

1.3.3. Sexualpädagogik als humane, selbstbestimmte solidarische Lebensführung

1.3.4. Emanzipation zielt auf Befreiung von Vorurteilen hinzu Toleranz und Menschenliebe

2. Frieden - Umwelt - Globalisierung

2.1. Friedenserziehung und Friedenssicherung

2.1.1. Krieg, Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, Nationalismus und Unterdrückungen verhindern

2.1.2. Ziel→ Friedliches menschliches Zusammenleben, gewaltlose Konfliklösungen,

2.2. Auseinandersetzten mit der Gewaltproblematik, politischer Bildung und allgemeiner Wertedebatte

2.2.1. Konflikt zwischen wirtschaftliche reichen- und armen Ländern

2.3. Pädagogik im Sinne der Friedenserziehung

2.3.1. Erfahrungs- und handlungsorientiertes Lernen

2.3.2. Positiven Schulklima als Grundbaustein

2.3.3. Lernen Konflikte, friedlich zu bewältigen

2.3.4. Umweltbildung → Konzept der Nachhaltigkeit (Umwelterziehung, ökologisches Lernen, Ökopädagogik

2.4. Globale Zukunfssicherung mit 189 Mitgliedstaaten

2.4.1. Vier zentrale Hauptaspekte (Frieden, Sicherheit und Abrüstung Entwicklung und Armutsbekämpfung Schutz der gemeinsamen Umwelt Menschenrechte, Demokratie, gute Politik (S. 388)

2.4.2. Globalisierung in internationalen Feldern wie Informations- und Kommunikationsnetzwerke, Konsum und Entwicklung transnationaler Entwicklungen

2.4.3. Kulturelle Vielfalt, Bildung, Lebensqualität und Nachhaltigkeit für alle

2.5. Zukunft (vorhergesagte Trends)

2.5.1. Bildung und Erziehung kann nicht alle Probleme lösen

2.5.2. Bildung sichert die Existenz

2.5.3. Unterschiedliche Wertevorstellungen und Urbanisierung kann zu stärkeren Konflikten führen

2.5.4. Zunehmende Bürokratisierung

2.5.5. Lebenslanges Lernen relevant

2.5.6. Gesamte Bildungswesen → Starkes Wachstum

2.5.7. Lebensformen ändern sich stetig, werden vielfältiger und flexibler

2.5.8. Professionelle Pädagogen

3. Sexueller Missbrauch/sexuelle Gewalt

3.1. Definition nach Hardt, 2012, S. 188

3.1.1. "die Einbeziehung eines Kindes in eine sexuelle Handlung verstanden, für welche es entwicklungsmäßig noch nicht reif ist und deshalb keine freiwillige Zustimmung geben kann und/oder … die soziale und legale Tabus der Gesellschaft verletzt"

3.2. Meisten Vergewaltigungs-/Missbrauchsfälle geschehen im privaten Umfeld des Opfers

3.2.1. 10% der Täter sind nahe Familienanghörige

3.2.2. 20% entfernte Verwandte

3.3. Mädchen sind häufiger von sexuellen Übergriffen betroffen in einem Alter von 7-12 Jahren

3.4. Verschiedene Formen von Misbrauch

3.5. Unterschiedliche Hinweise, die auf sexuelle Gewalt hindeuten

3.5.1. Aussagen des Kindes selbst

3.5.2. Neue, auffällige sowie ältere, unbehandelte körperliche Verletzungen

3.5.3. Entwicklungsstörungen wie geringes Selbstwertgefühl oder PTBS

3.5.4. Verhaltensauffälligkeiten

3.6. Langfristige Folgen

3.6.1. Dissoziative,- allgemeine,- arbeits,- konzentrations,- persönlichkeits- und Identitätsstörungen

3.6.2. Beeinträchtigungen in späteren Beziehungen

3.7. Allgemeine Fakten

3.7.1. 43% der Fälle in der Schule

3.7.2. 40% in Internaten

3.7.3. 70% in Kinderheimen

3.7.4. ca. 90% der Opfer haben ihre Täter nicht angezeigt

3.7.5. Mehr Verdachtsfälle werden in der Schule aufgedeckt

3.7.6. Kinder suchen vermehrt Hilfe bei Lehrern und Eltern, welche auf Grund von auffälligem Verhalten aktiv nachfragen

3.8. Maßnahmen

3.8.1. Selbstverteidigung

3.8.2. Stärkung der Persönlichkeit

3.8.3. Fortbildung von Pädagogen und Spezialisten

3.8.4. Gesellschaftliche Aufklärung (Prävention)