Quasi-Experimeteller Forschung

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Quasi-Experimeteller Forschung von Mind Map: Quasi-Experimeteller Forschung

1. Konstanthalten

1.1. In Bildungsforschung begrenzt möglich - das Leben geht weiter.

2. Kernmerkmale

2.1. Prüfung kausaler Beziehungen von Variablen

2.1.1. A verursacht B

2.2. Interessierende Wirkfaktoren werden isoliert

2.2.1. mind. eine Variable wird experimentell manipuliert

2.2.2. Gleichzeitig werden andere Variablen - sog. Störfaktoren - wenn möglich ausgeschaltet oder ihr Effekt in der Auswertung berücksichtigt

2.3. meist Feldforschung

3. Kontrolle von Störvariablen

3.1. Eliminieren

3.2. Randomisieren

3.2.1. Zufallsmechanismus

3.3. Einführen einer Kontrollgruppe

3.3.1. Ohne KG Frage: ob Veränderung nicht „sowieso“ eingestellt hätte!

3.3.2. Meist mit Aufwand realisierbar (WARTE-Kontrollgruppe)

3.4. Problem der Konfundierung von Variablen

3.4.1. Vergleichbarkeit der Gruppen prüfen!

3.4.2. d.h. die UV und AV sind untrennbar mit (einer) anderen Variable verbunden

4. Standards und Gütekriterien

4.1. Wiss. Fragestellung

4.1.1. bearbeitet die Studie ein Forschungsproblem, das sich in den wiss. Diskurs einordnen lässt?

4.1.1.1. Inhaltlich Relevanz

4.1.1.1.1. wird ein theoretisch bzw. praktisch relevantes Problem bearbeitet?

4.1.1.2. Theoretische Relevanz

4.1.1.2.1. Kenntnisstand wird an wichtiger Stelle erweitert, identifizierte Lücken geschlossen, Theoriebildung vorangetrieben, aktuelles Thema /Problem aufgegriffen

4.1.1.3. Praktische Relevanz

4.1.1.3.1. Forschung verspricht Handlungsempfehlungen für die Praxis, praktisch einsetzbare Instrumente oder Verfahren

4.2. Wiss. Forschungsprozess

4.2.1. Wird die Studie mit wiss. Methode durchgeführt?

4.2.1.1. Methodische Strenge

4.2.1.1.1. Methoden werden passend zum Problem mit höchstmöglichem Anspruch ausgewählt und stringent (überzeugend/logisch) verzerrt und Regeltreu umgesetzt

4.3. Wiss. Ethik

4.3.1. Werden Ethische Standards eingehalten

4.3.1.1. Ethische Strenge

4.3.1.1.1. Prinzipien guter wissenschaftlicher Praxis (z.B. Aufklärung, Datenschutz, Offenheit)

4.4. Dokumentation

4.4.1. sind Vorgehen und Ergebnisse nachvollziehbar dokumentiert

4.4.1.1. Präsentationsqualität

4.4.1.1.1. vollständige und strukturierte Darstellung, Einhaltung von Konventionen

4.5. Gütekriterien quantitativer Forschung

4.5.1. Kriterien der wissenschaftlichen Qualität

4.5.1.1. 1. Inhaltliche Relevanz

4.5.1.2. 2. Methodische Strenge

4.5.1.3. 3. Ethnische Strenge

4.5.1.4. 4. Präsentationsqualität

4.5.2. Gütekriterien für quantitative Forschung

4.5.2.1. 1. Wissenschaftliche Relevanz

4.5.2.2. 1. Praktische Relavanz

4.5.2.3. 2. Konstriktvalidität

4.5.2.3.1. Validität =

4.5.2.4. 2. Interne Validität

4.5.2.4.1. Grad der Gültigkeit

4.5.2.5. 2. Externe Validität

4.5.2.5.1. von wiss. Aussagen

4.5.2.6. 2. Statistische Validität

4.5.2.6.1. (Schlussfolgerungen)

4.5.2.7. 3. Forschungsethik

4.5.2.8. 3. Wissenschaftsethik

4.5.2.9. 4. Standards der Berichterstattung

4.5.3. Validität = Grad der Gültigkeit von wiss. Aussagen (von Schlussfolgerungen die wir ziehen können)

4.5.3.1. Interne Validität

4.5.3.1.1. Wie zweifelsfrei kann für einen Effekt tatsächlich der vermutete Kausaleinfluss von UV auf AV verantwortlich gemacht werden?

4.5.3.2. Externe Validität

4.5.3.2.1. Inwiefern können die Ergebnisse verallgemeinert werden (auf andere Personen, Orte, Situationen usw.) ?

5. Stärken und Schwächen

5.1. Interne Validität

5.1.1. Ursache des Effektes nicht immer klar nachzuweisen

5.2. Bedrohung der internen Validität

5.2.1. Selektionseffekte (Auswahl) - nur die motivierten Kinder nehmen teil?

5.2.2. Externe zeitliche Einflüsse - eine neue Reality Serie macht Präventionsprogramme bekannt? (Außerhalb der Studie)

5.2.3. Reifungsprozesse - die Kinder werden älter, vielleicht hätte sich die Bildungssprache auch ohne Training verbessert?

5.2.4. Experimentelle Mortalität (wörtl.Sterblichkeit) / Dropout - nur die motivierten Kinder sind bei der Post-Befragung noch dabei (Ausfalleffekt)

5.3. Kontrolle der Störvariablen schwächer als bei „echtem“ Experiment.

5.4. v.a. Randomisierung nicht erfüllt

5.4.1. Teilnehmende dürfen mitbestimmen

5.4.2. Störvariablen müssen bekannt sein, um andere Kontrollstrategien einzusetzen

5.5. Externe Validität

5.5.1. Effekte werden in „natürlichem Umfeld“ untersucht, mit allen Einflüssen und Wechselwirkungen die darin vorkommen

5.6. Bedrohung der Externen Validität

5.6.1. Wechselwirkung des Kausaleffektes mit —>

5.6.1.1. den Untersuchungspersonen

5.6.1.2. den Treatmentbedingunge

5.6.1.3. den AVs

5.6.1.4. den Settings

5.6.2. Kausal = Beziehung zwischen Ursache und Wirkung

5.6.3. Kontextabhängige Mediatoreffekte

5.6.3.1. Umgebung/Umfeld

5.6.3.2. Vermittlung

5.6.3.3. Treatment hat im spezifischen Setting etwas angestoßen, was zu Effekt geführt hat