Werte und Wertevorstellungen aus Sicht von Studierenden der HNE Eberswalde

Werte und Wertvorstellungen von Studierenden der HNE Eberswalde (23.10.2019)

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1. An welchen ethisch-moralischen Kriterien orientieren wir uns als Mitarbeitende in Unternehmen?

1.1. Grundhaltungen

1.1.1. Respekt

1.1.2. Fairness

1.1.2.1. Gleichberechtigung in Hinblick auf..

1.1.2.1.1. ...Gender

1.1.2.1.2. ...Kultur

1.1.2.1.3. ...Herkunft

1.1.2.1.4. ...Position im Unternehmen

1.1.3. Toleranz

1.1.4. Meinungsfreiheit (und ihre Grenzen)

1.1.5. Achtsamkeit

1.1.5.1. Wortwahl/Tonfall

1.1.5.2. Wertschätzender Umgang

1.1.5.3. offene Kommunikation

1.2. Tugenden

1.2.1. Ehrlichkeit

1.2.2. Zuverlässigkeit

1.2.3. Loyalität

1.2.4. Pünktlichkeit

1.2.5. Höflichkeit

2. Mit welchen Werten/ethischen Kriterien sollte ein Unternehmen/eine Organisation arbeiten, damit sie als Arbeitergeber*in attraktiv ist?

2.1. Mitbestimmung

2.1.1. formalisierte gemeinsame Entscheidungsprozesse

2.1.2. auf dem Weg in Richtung mehr Demokratie

2.1.3. hohes Maß an Eigenverantwortung und Entscheidungsfreiheit

2.1.4. Mitarbeitende können sich mit ihren Interessen, Beiträgen oder Impulsen einbringen und mitentscheiden

2.2. Gelebte Transparenz...

2.2.1. ...im Unternehmen

2.2.1.1. alle wesentlichen und kritischen Daten sind für Mitarbeitende transparent, leicht einsehbar und verständlich

2.2.1.2. Strategische Entscheidungen werden gegenüber allen Mitarbeitenden begründet

2.2.1.3. bestmögliche Transparenz über die unternehmerische Tätigkeit und geplante Ziele

2.2.2. ...gegenüber Kundschaft und anderen Anspruchsgruppen

2.2.2.1. regelmäßige, ausführliche und verständliche Berichte

2.2.2.2. Zusammenarbeit mit NGOs

2.2.3. ...in der Lieferkette

2.2.3.1. aktives Wertschöpfungskettenmanagement

2.2.3.2. Transparente Informationen über die Zulieferkette

2.2.3.3. angemessene Mitbestimmung der Lieferant*innen in Bereichen oder bei Entscheidungen, die diese betreffen

2.2.3.4. Zusammenarbeit mit NGOs

2.2.4. ...gegenüber Mitbewerber*innen

2.2.4.1. Zusammenarbeit in Brancheninitiativen

2.2.4.2. Zusammenarbeit für Branchenlösungen

2.3. im Arbeitsalltag

2.3.1. Gesunde Arbeitsumgebung

2.3.1.1. Ergonomie am Arbeitsplatz fördern

2.3.1.2. weniger Zeit- und Leistungsdruck

2.3.1.3. Subventionierung von biologisch erzeugtem, vollwertigen Mittagessen

2.3.2. Individuelle Arbeitszeitmodelle und Familienfreundlichkeit

2.3.2.1. Job Sharing

2.3.2.2. Home Office

2.3.2.3. Teilzeitlösungen

2.3.2.4. Flexibilität trotz Sicherheit

2.3.3. die persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeitenden fördern

2.3.3.1. Superversion und Coaching anbieten

2.3.3.2. aktives Teambuilding

2.4. Grundwerte

2.4.1. Vielfältigkeit

2.4.1.1. innerhalb der gesamten Belegschaft

2.4.1.2. Multiperspektive zulassen und fördern

2.4.2. Gerechtigkeit

2.4.2.1. welchen Beitrag leistet das Unternehmen für eine gerechtere Welt?

2.4.2.1.1. interne und externe Perspektive

2.4.2.1.2. intra- und intergenerationale Gerechtigkeit

2.4.3. Menschenrechte

2.4.3.1. nicht nur einhalten, sondern auch fördern

2.5. Geschäftsmodell/Unternehmenszweck

2.5.1. lebensdienlich

2.5.1.1. was produzieren wir eigentlich? Welchen konkreten Nutzen hat unser Produkt/unsere Dienstleistung?

2.5.2. zukunftsfähig

2.5.2.1. können wir dieses Geschäftsmodell auch noch 50 Jahre weiter betreiben?

2.5.3. Planet before People before Profit

2.5.4. gemeinwohlorientiert

2.5.4.1. Gemeinwohlbilanz?

2.5.5. gegen Verschwendung- und Wegwerfkultur

2.5.5.1. Cradle to Cradle

2.5.5.2. Programme zur Steigerung der Ressourceneffizienz

2.6. Haltung der Unternehmer*in

2.6.1. gelebte Unternehmensphilosophie

2.6.1.1. Code of Conduct auch umsetzen!

2.6.2. ganzheitliches Denken

2.6.3. Genügsamkeit

2.6.3.1. Ökonomische Resilienz statt hoher Rendite

2.6.4. Entschleunigung

3. Welches Führungsverhalten erwarten wir?

3.1. Rolle der Führungskraft

3.1.1. als Architekt*in von Leistungsräumen

3.1.1.1. Begleiten

3.1.1.2. Beraten

3.1.1.3. Unterstützen

3.1.1.4. Hindernisse aus dem Weg räumen

3.1.1.5. Werkzeuge bereitstellen

3.1.1.6. Verantwortung für den Prozess/das Team übernehmen

3.1.1.6.1. keine Schuldzuweisungen

3.1.1.7. Feedback geben und annehmen können

3.1.1.8. Prozesse moderieren

3.1.2. Persönliche Beziehungen aufbauen

3.1.3. Vorbildfunktion

3.2. Grundwerte einer Führungsperson

3.2.1. Toleranz

3.2.2. Weltoffene Haltung

3.2.3. Respektvoller Umgang

3.3. Vertrauen

3.3.1. ...in die Fähigkeit zu Autonomie

3.3.2. ...dass Transparenz/Mitentscheidung gut ist

3.3.3. ...in die Kompetenzen der Mitarbeitenden

3.4. Kommunikation von....

3.4.1. Vision

3.4.2. Werten

3.4.3. Zielen

3.5. Eigenschaften

3.5.1. Strukturierte Vorgehensweise

3.5.2. Kritikfähigkeit

3.5.3. Offene Fehlerkultur leben

3.5.4. Ambiguitätstoleranz (Vieldeutigkeit/Komplexität aushalten können)

3.5.5. Konfliktlösungskompetenz

3.6. Führungsdimension Unternehmensorganisation

3.6.1. Hierarchie neu denken

3.6.1.1. Macht im Unternehmen verteilen

3.6.1.2. Flache Hierarchien

3.6.2. Zeit

3.6.2.1. Zeit nehmen

3.6.2.2. Work-Life-Balance

3.6.3. Offenheit für neue Organisationsmodelle

3.6.3.1. Holo-/Soziokratie

3.6.3.2. Labs/Design Thinking

3.6.3.3. Verantwortungseigentum (siehe purpose Stiftung)

4. Wo endet die ethisch-moralische Verantwortung eines Unternehmens/einer Organisation und wo stößt sie an ihre Grenzen?

4.1. Wie setze ich in einer gobalisierten Wirtschaft meine moralischen Ansprüche durch?

4.1.1. Kollektive Verantwortung vieler Unternehmen für globale Themen

4.1.2. Kooperation von Wirtschaft und Politik notwendig

4.1.3. Beteiligung an internationalen Initiativen und Standards

4.2. Was kann ich tun, um Komplexität und Probleme in der Wertschöpfungskette zu reduzieren?

4.2.1. für kontinuierliche Verbesserungen einsetzen

4.2.2. Transparente Informationen über die Zulieferkette

4.2.3. Stakeholderdialoge

4.2.4. Zusammenarbeit mit NGOs

4.2.5. Mit Mitbewerber*innen Druck auf Regierungen ausüben

4.3. Was kann ich über eine reine Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen hinaus tun?

4.3.1. Lebenslohn statt Mindestlohn

4.3.2. aktiv Mitbestimmungsstrukuren aufbauen

4.4. Innere Verantwortung

4.4.1. Sind meine Mitarbeitenden glücklich? Kommen sie gerne zur Arbeit?

4.4.2. In welchem Zusammenhang könnten Unternehmensstrukturen und innerbetriebliche Konflikte stehen?

4.4.3. Was tue ich für die psychische und physische Gesundheit meiner Mitarbeitenden?

4.4.4. Übernehme ich Verantwortung für meine Mitarbeitenden auch über Unternehmensgrenzen hinweg?

4.4.4.1. Beispiel: Unternehmensfond für Mitarbeiter*innen in Notlagen der Coca Cola Deutschland