Mindmap der Schuldenkrise by http://www.blicklog.com by Mind Map: Mindmap der
Schuldenkrise by
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Mindmap der Schuldenkrise by http://www.blicklog.com

Diese Darstellung ist der Versuch, die verschiedenen Aspekte der weltweiten Staatsschuldenkrise und insbesondere die europäische Schuldenkrise in eine Gesamtdarstellung zu packen. Die Mindmap hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und wird laufend angepasst. NZZ: Die Finanzkrise kommt in die Endphase (2.5.11): Wachsende Differenzen in den geldpolitischen Antworten. Die Schuldenkrise kommt in die Endphase. Den Inflationsdruck behandeln die Notenbanken unterschiedlich. Die Entschuldung wird die Welt verändern. Risknet: Von der Bankenkrise zur Staatenkrise und wieder zurück - Das Damoklesschwert eines Zusammenbruchs des Finanzsystems (12.1.11

beteiligte Institutionen und weitere Akteure

Europäische Zentralbank

HB:  Griechenland-Krise: EZB-Chef Trichet zerpflückt Schäuble-Plan (9.6.11): Finanzminister Schäuble wirbt für eine Umschuldung Griechenlands - doch EZB-Chef Trichet zeigt ihm die rote Karte. Der Pleitestaat benötigt offenbar noch einmal 120 Milliarden Euro. FTD:  EZB kämpft um Glaubwürdigkeit (9.6.11): In der Griechenland-Krise verhält sich die Notenbank wie eine Gewerkschaft bei Tarifverhandlungen. Das Problem: Wer sich so verhält, endet mit der Glaubwürdigkeit einer Gewerkschaft.

Beratung durch Finanzinstitute

nationale Zentralbanken

EURO-Zone

Nicht-EURO-Zone

Internationaler Währungsfonds

Aufsichtsbehörden

europäische

nationale

Länder

Regierungen

Finanzminister

Länderparlamente

Rating Agenturen

HB: EU-Justizkommissarin: Weg mit dem Kartell der Ratingagenturen (11.07.11): Die EU-Justizkomissarin Vivane Reding schwingt den Hammer. Die drei Ratingagenturen Standard & Poors (S&P), Moody's und Fitch bilden ein Kartell, das zerschlagen werden sollte. FAZ: Schuldenkrise EU-Kommission will Rating für gestützte Euro-Staaten verbieten (11.7.11): Viele Politiker geben den Ratingagenturen eine Mitschuld an der Euro-Krise. EU-Kommissar Michel Barnier stellt jetzt gar ein Verbot jeglicher Bewertungen von Staaten zur Diskussion, denen durch internationale Kreditprogramme geholfen wird. Unabhängige Ökonomen reagierten skeptisch. BL: Sich ständig wiederholende Kritik an Ratingagenturen ermüdet (11.07.11): Die Ratingagenturen stehen wieder einmal am Pranger. Mich ermüdet diese Debatte, trotz oder vielleicht gerade weil sich nun auch der Bundespräsident bemüßigt sieht, den Druck auf dem Kessel zu erhöhen. Alle jetzt wieder hochgekochten Vorwürfe sind uralt. Zigfach haben sich Politiker und Aufsichtsbehörden über die Bonitätsmechaniker beschwert. Ich halte das weiterhin für ausgemachten Populismus und eine Ablenkungschlacht, wie mittlerweile die Wirtschaftspresse mehrfach diagnostiziert hat.

Marktteilnehmer

Banken, Institute of International Finance (IFF) Vors. Joseph Ackermann

Hedge Fonds

Investmentfonds

Privatanleger

Pensionsfonds

Versicherungen

Investmentbanken, Goldman Sachs

Staatsfonds

EU

EU-Kommission

EURO-Zone

EU_Parlament

EURO-Gruppe

Fondinstitutionen, ESM, EFSF

Forschungsinstitute

Gerichte

Bundesverfassungsgericht

Länder mit Schuldenproblemen

Der Spiegel: FINANZMÄRKTE - Auf schmalem Grat (23.5.11): Während Europa noch Griechenlands Umschuldung diskutiert, brennt es an anderer Stelle. Die Kreditinstitute maroder Euro-Länder laden Schrottpapiere in Milliardenhöhe bei ihren Notenbanken ab. In der Bilanz der Europäischen Zentralbank verbergen sich gewaltige Risiken. HB: Gefahr für die Euro-ZoneGriechen-Krise schürt Angst vor Flächenbrand (9.5.11): In der Euro-Zone wachsen die Zweifel, dass Griechenland ohne drastische Maßnahmen seine Finanzprobleme noch bewältigen kann. Wäre eine Abkehr vom Euro der Heilsbringer? Experten sehen diesen Schritt äußerst kritisch

Euro-Zone

HB: Erste Hilfsanleihe platziert: EU nimmt Milliarden zur Rettung ihrer Sorgenkinder auf (5.1.10): Mit Spannung blickten Börsianer auf den Rentenmarkt. Die EU-Kommission hat erfolgreich eine Anleihe in Höhe von 5 Milliarden Euro platziert. Mit dem Erlös soll das Hilfspaket für Irland mitfinanziert werden. Investoren griffen beherzt zu, verlangten aber eine höhrere Rendite als für Anleihen des Bundes. Spiegelfechter: Der Euro unter Beschuss Teil I (4.1.11): Es kriselt in Euroland – nicht Spekulanten, sondern ein begründeter Vertrauensverlust der Anleger hat dem Euro seine Grundlage entzogen Teil II: (6.1.11): Die Eurozone war ein einmaliges volkswirtschaftliches Experiment – sie war jedoch von Geburt an zum Scheitern verurteilt HB: Währungskrise: Der Euro im Überlebenskampf (1.1.11): Europa hat seine Währung längst nicht wieder im Griff. Anleihen der Schuldenstaaten werden auch im neuen Jahr bei Anlegern nicht sehr beliebt sein. Die Euro-Zone steht vor einer schwierigen Entscheidung: Transferunion oder Zerfall? Sieben Unwägbarkeiten für 2011. Der Spiegel: “Europa brennt” (6.12.10): Gestern Griechenland, heute Irland, morgen vielleicht Portugal: Die europäischen Regierungen bekommen die Krise ihrer Gemeinschaftswährung nicht in den Griff. Der Euro war mal ein Erfolgsmodell – nun droht er an seinen inneren Widersprüchen zu zerbrechen. Gibt es noch Rettung? BL: Guy Kirsch: Die Euro-Krise ist (nicht nur) eine Währungskrise (21.11.10)

Griechenland, Gläubiger mit Schätzungen verschiedener Quellen, Deutsche Banken, Hypo Real Estate, Bad Bank der HRE 7,4 MRd €, KFW: 8 Mrd. €, Deutsche Bank/Postbank 1,6 Mrd. €, Commerzbank 2,9 Mrd, LBBW 1,4 Mrd €, Internationale Banken, französische Banken, BNP 5 Mrd. €, Soc Gen 2,9 Mrd. €, Öffentliche Fonds in Griechenland (Pensionskassen, etc.): 30 Mrd. €, griechische Banken, Weitere Gläubiger, deutsche Versicherungen: 2,8 Mrd. €, Privatanleger, EZB, 40 bis 50 Mrd. € im Eigenbestand, Anleihen als Sicherheit, EU 38 Mrd. €, IWF 15 Mrd. €, Europäische Nationalbanken (Bundesbank, etc.): 13,1 Mrd. €, Maßnahmen, Kreditpaket 1: 110 Mrd. (2010), EU, Deutschland, IWF, EZB, Kreditpaket 2: 130 Mrd. + 34,3 € (2012), übrig aus Kreditpaket 1, Euro-Zone: 24,4, IWF 9,9 Mrd. €, Darlehen via EFSF 100 Mrd. Euro, Laufzeiten 15 bis 30 Jahre, Zustimmung Bundestag, Urteil Bundesverfassungsgericht, Kredithebel, Zinsen bis 2020 2%, danach 4,3%, IWF?, 13 Mrd. € Umfang offen, weitere Bedingungen, Schuldentragfähigkeitsanalyse, Rekapitalisierung griechischer Banken: 50 Mrd €, 30 Mrd. € Garantien zur Absicherung privat gehaltener Anleihen, Schuldenschnitt, "Beteiligung" privater Gläubiger, Umtauschbedingungen, Wertpapierprospekt zum BIP-Papier, 30 Jahre Laufzeit, Umschuldungsklausel (CAC), 15% in EFSF-Note bzw. bar für US-Gläubiger, bis 2013, bis 2014, BIP Bonus, Umfang 53,5% -> 107 Mrd. €, als "freiwilliger" Schuldenschnitt, Zustimmung erforderlich, Kupon 2% bis 2015, 3% 2016 - 2020, 2021 3,65%, ab 2022 4,3%, Tausch der Anleihen öffentlicher Gläubiger, EZB schüttet Gewinne aus Griechenlandanleihen sep. an Mitglieder aus, temporäre Garantien für EZB, weiterhin Staatsanleihen Griechenlands als Sicherheiten zu nehmen: 35 Mrd. €, Wenn Griechenland nicht liefert, dann…, Ausschluss, Austritt, Schuldenschnitt, Durchwursteln, Folgen und Kosten, Rekapitalisierung von Banken, stärkere Kontrollen der griechischen Politik, Budgetpolitik, Einsparungen, Kosten der Verwaltung, Sozialabgaben, Steuererhöhungen, Effizienz der Verwaltung, Einziehen von Steuern, rechtskonforme Auszahlung von Leistungen, Statistikwesen, Sperrkonto, von dem die Schulden zurückgezahlt werden, Reorganisation der Verwaltung, "Verschleierung" von Daten, Unterstützung von Goldman Sachs

Irland, Maßnahmen, Bankenkrise

Portugal, Maßnahmen, 78 Mrd. €

Spanien, Rettung spanischer Banken

Italien, Gläubiger, Deutschland

Frankreich

Island

Zypern, Hilfspaket über 10 Mrd. Euro, Abgabe auf Bankguthaben, Rekapitalisierung von Banken, Stundung von russischen Krediten

Rekapitalisierung/Abwicklung von Banken, Kapitalpuffer auf 9% für systemrelevante Banken, Finanzierung, Kapitalerhöhung, Verzicht auf Boni und Dividenden, Reaktivierung Rettungsschirme, Deutschland Soffin, EFSF

Outright Monetery Transmission (OMT)

USA

NYT: How the Deficit Got This Big (23.7.11): With President Obama and Republican leaders calling for cutting the budget by trillions over the next 10 years, it is worth asking how we got here — from healthy surpluses at the end of the Clinton era, and the promise of future surpluses, to nine straight years of deficits, including the $1.3 trillion shortfall in 2010. The answer is largely the Bush-era tax cuts, war spending in Iraq and Afghanistan, and recessions. HB: US-HaushaltsstreitObama bedrängt Republikaner mit Horror-Szenario (11.7.11): Der US-Haushaltsstreit steuert auf eine dramatische Endphase zu. Präsident Obama stellt sich auf einen Verhandlungsmarathon mit den Republikanern ein. Und warnt schon mal vor den Folgen, sollte es keine Einigung geben. HB: Experten warnen US-Staatspleite würde Lehman-Chaos toppen (11.7.11): Was würde passieren, wenn die USA tatsächlich pleitegehen würden? Immer mehr Experten wagen das Undenkbare durchzuspielen. Und warnen: Der Lehman-Kollaps und die Weltwirtschaftskrise wären im Vergleich dazu ein Klacks. HB: Fed-Banker warnt„US-Schuldenkrise könnte weltweiten Schock auslösen“ (8.6.11): Für die schuldengeplagten USA wird die Lage nach dem dritten Rating-Warnschuss immer bedrohlicher. Und nicht nur das: auch die Weltwirtschaft könnte bei einem Zahlungsausfall ins Wanken geraten, warnt ein Fed-Banker. HB: US-DefizitMoody's erhöht Druck auf Schuldensünder USA (2.6.11): Die Ratingagentur Moody's droht den USA mit dem Entzug der Bestnote. Zuvor hatte bereits Standard + Poor's den Ausblick für die US-Kreditwürdigkeit gesenkt. Die Aktienmärkte ignorieren den Warnschuss bisher. PS: Wird es in den USA eine „Schuldenkrise“ geben? (17.5.11): John Boehner, der Sprecher des US-Repräsentantenhauses, führt derzeit den Angriff der republikanischen Partei auf die US-Fiskalpolitik an. Er argumentiert dabei, seine Partei wolle „Billionen von Dollars“ an Ausgabesenkungen sehen, um im Kongress einer Erhöhung der Schuldengrenze zuzustimmen. Den Sachverhalt auf diese Weise zu formulieren, schafft freilich ein großes Problem für Boehner: Es wird unmittelbar, vollständig und schnell eine der wichtigsten Anhängergruppen der Republikaner verärgern – den US-Unternehmenssektor. Von Simon Johnson FAZ: Im Gespräch: Laurence Kotlikoff, Boston University - Amerikas Schulden größer als die Griechenlands (9.5.11): Die europäische Schuldenkrise sorgt für Schlagzeilen. Diese verdrängen die dramatische Entwicklung der Finanzlage Amerikas. Die Vereinigten Staaten seien im Kern zahlungsunfähig, sagt Laurence Kotlikoff, Professor an der Boston University. Wiwo: Rating und Börse Lustige Marktgesellen und die US-Misere (25.4.11): Die USA verlieren ihre Top-Bonität – an der Börse interessiert das nicht die Bohne. Ein Kommentar von Christof Schürmann. FAZ: Schuldenkrise - Wie griechisch ist Amerika? (24.4.11): Bis vorige Woche bewertete die Ratingagentur Standard & Poor's die Anleihen der Vereinigten Staaten mit der Bestnote „AAA“. Gerät das Land der Stars'n Stripes jetzt in eine ähnlichen Lage wie das Land der verfallenen Tempel und Säulen? HB: Drohende HerabstufungDie Schwäche der USA – eine Gefahr für Anleger? (21.04.11): Standard & Poor's misstraut der US-Haushaltspolitik. Die Anleger setzen jedoch auf die Stärke von Konjunktur und Unternehmen. Unterschätzen die Märkte die Gefahren? FTD: US-Bundeshaushalt Amerikas schlummernde Staatskrise (8.3.11): Auf den USA lastet ein gigantischer Schuldenberg. Trotzdem wird die Politik wohl erst 2013 beginnen, ernsthaft den Haushalt zu sanieren. Investoren fürchten, dass bis dahin ähnliche Turbulenzen wie derzeit im Euro-Raum auftreten. HB: Regierungspläne: USA schocken den Anleihemarkt (10.12.10): Die US-Regierung beugt sich dem Druck der Republikaner: Künftig werden die Subventionen für Bundesstaaten wie New York und Kalifornien nicht verlängert. Der Schritt könnte die Zahlungsfähigkeit amerikanischer Kommunen und Bundesstaaten gefährden. Der Kapitalmarkt reagierte prompt, die Kurse der Kommunalanleihen gaben drastisch nach

Debatte um Schuldengrenze

Abstufung im Rating

Wirkungen

FTD: Die Folgen einer Staatspleite (6.6.11): Erklären sich die Griechen hochoffiziell für zahlungsunfähig oder nicht? An dieser Frage scheiden sich derzeit die Geister. Doch was wären eigentlich die Folgen einer griechischen Pleite? Und was genau ist überhaupt der Bankrott eines Landes?

hohe Kosten für Kreditversicherungen

FAZ: Euro-Peripherie - Im Sog von Griechenland (10.6.11): Die Debatte um eine griechische Umschuldung treibt die Risikoaufschläge für Krisenländer nach oben. Auch die Bankaktien verlieren. Ihnen drohen bei einer Umschuldung Wertberichtigungen auf ihre Forderungen von 48 Milliarden Euro.

hohe Kapitalmarktzinsen

Bundesschulden Deutschland

BL: (K)eine Rettung für Griechenland und was über die Kosten geschrieben wird (24.05.11): Am vergangenen Wochenende stolperte ich über den leider letzten Eintrag im Blog Zeitenwende.ch, den Hansruedi Ramsauer unter dem Titel “Keine Rettung für Griechenland?” verfasste. Damals ging es noch um die Frage, ob die EU und andere Institutionen ihre finanzielle Kraft überhaupt für Griechenland einsetzen sollten. Seit Januar 2010 ist bekanntlich viel passiert und noch mehr geschrieben worden. Aber eigentlich sind wir, so scheint es, immer noch nicht richtig weiter gekommen. FAZ: Deutschland müsste höhere Zinsen zahlen – 17 Milliarden Mehrkosten durch Euro-Bonds (13.12.10): Eine europäische Gemeinschaftsanleihe käme Deutschland teuer zu stehen. Mindestens 17 Milliarden Euro im Jahr würde es die deutschen Steuerzahler kosten, sollten sich die Euro-Länder künftig nicht mehr unabhängig voneinander auf den Kapitalmärkten refinanzieren.

Steuerzahler

Finanzsystem

Banken, Abschreibungen, Handelsbuch, Anlagebuch, ggf. Rekapitalisierung, staatlich, privat, ggf. Insovlenz, Verknappung von Kreditsicherheiten

Kreditverknappung für Unternehmen

Institutionelle Anleger, Versicherungen, Garantieverzinsung, Hedge Fonds

Investmentbanken, Goldman Sachs

Ansteckungseffekte

Kreditversicherungen

EZB

SZ: ´Eurokrise Wie die EZB mit Ramschpapieren umgeht (16.6.11):  Die Europäische Zentralbank gehört zu den größten Eignern von griechischen Anleihen. Pleitegehen kann die EZB trotzdem nicht. Doch der Bundeshaushalt könnte unter einem griechischen Zahlungsausfall leiden. In diesem Fall dürfte die EZB außerdem die hellenischen Banken nicht mehr mit Geld versorgen. Spon:  Gigantische Risiken der Euro-Krise -  EZB = Europas zentrale Badbank (6.6.11): Die Europäische Zentralbank ist offenbar eine riesige Müllhalde für Schrottpapiere. Finanzinstitute aus Pleitestaaten haben bizarre Anleihen als Sicherheiten hinterlegt, jetzt kämpft die Notenbank mit Risiken von mehreren hundert Milliarden Euro. Die Währungshüter verdrängen das Problem einfach. FAZ: Euro-Krise – Banken laden Staatsanleihen bei der EZB ab (15.5.10): Einige Banken haben das Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank genutzt und sich von Anleihen der finanzschwachen Euro-Staaten getrennt. Die für die Käufe ausgegebenen Summen werden in der kommenden Woche genannt.

3-Jahres-Gigatender, Tender Dezember: 489,2 Mrd. Euro für 523 Banken, Tender Februar: 529,5 Mrd. Euro für 800 Banken

von Banken übernommene Sicherheiten, Lockerung der Beleihungsanforderungen

angekaufte Bestände

Reduktion der Ausschüttung an nationale Zentralbanken

Transferunion

Cicero: Europa auf dem Weg zur Zwangssolidarität (6.7.11): Das Bundesverfassungsgericht wird im Herbst entscheiden, ob die Rettungspakete für Griechenland rechtens sind. Derweil ist die EU auf dem besten Wege, zu einer Transferunion nach bundesrepublikanischem Vorbild zu werden.

Aufwertungsdruck

Schweiz, Bindung Franken an Euro

Schweden

Rettungsfonds

Ansteckungseffekte

Rating

HB: Ratingagentur Fitch "Freiwillige Umschuldung bedeutet Pleite" (15.06.11): Banken sollen ihre Griechenland-Anleihen "freiwillig" gegen neue Papiere mit längerer Laufzeit tauschen, damit Europa das Reizwort Zahlungsausfall vermeiden kann. Die Ratingagenturen machen mit der Idee kurzen Prozess

Einfluss der Rating-Agenturen

diskutierte Maßnahmen

HB: Wirtschaftswissenschaft: Theorien für die Bekämpfung der Euro-Krise (10.1.11): Viele Wirtschaftswissenschaftler haben sich 2010 mit der Finanzkrise beschäftigt. Mit konkreten Empfehlungen beeinflussten sie die Debatte zur Euro-Schuldenkrise. Die Politik griff diese Ideen auf - und sorgte mitunter für Furore. Wiwo: Duell um die Rettungshoheit in der Euro-Krise (20.12.10): Das große Tauziehen um die Stabilisierung der Gemeinschaftswährung hat begonnen. Die Zentralbank will einen noch gigantischeren Rettungsschirm aufspannen. Deutschland gerät unter Druck, sich mit weiteren Milliardensummen zu engagieren. WF: Ist der Euro am Ende? - Banken und Staaten als Totengräber v. Norbert Berthold (6.12.10):Der Euro ist krank. Es ist mehr als eine Grippe, eine Lungenentzündung droht. Das Virus, das krank macht, ist ein ungesunder fiskalischer Lebenswandel in der Eurozone. Eine überbordendende staatliche Verschuldung ist das sichtbare Symptom. Die Therapie ist schwierig, weil das Virus in unterschiedlicher Form auftritt. Bei der griechischen Variante leben die Länder, bei der irischen die Banken über ihre Verhältnisse. Beide Spielarten sind hoch ansteckend, da die Länder in der Eurozone wirtschaftlich eng verflochten sind. Die Politik hat versagt, die staatliche Verschuldung zu disziplinieren und den Finanzsektor zu zähmen. Politische Regeln wie der Stabilitäts- und Wachstumspakt oder die „No Bail out“-Regel haben unsolides fiskalisches Treiben nicht verhindern können. Erst die Sanktionen der Kapitalmärkte haben nach langer Untätigkeit eine fiskalische Umkehr erzwungen. Ob sie politisch nachhaltig ist, muss sich allerdings erst noch zeigen. FAZ: Zur Zukunft des Euro – Auf schlüpfrigem Pfad (5.12.10): Europa bezahlt Milliarden für den Rettungsschirm – und die Solidarität hat ihren Preis: Der Kern der europäischen Idee wurde zerstört. Jetzt haben Politiker das Sagen, nicht mehr Institutionen. Was ist, wenn der Euro scheitert?

Vorschlagsammlung

Blick Log: Kakophonie der Wirtschaftselite mit Vorschlagsflut zur Lösung der griechischen Schuldenkrise (21.7.12)

Paul Achleitner (Allianz)

Josef Ackermann (Deutsche Bank)

Andreas Bangemann (Humane Wirtschaft)

Martin Blessing (Commerzbank)

Brady Plan

Anton Brender

Mario Draghi

Mohamed El-Erian (Pimco)

Dirk Elsner

Jochen Felsenheimer

FTD Marshallplan

Joschka Fischer (Grüne)

Anshu Jain

INET

Boris Johnson (Bürgermeister London)

Wolfgang Kaden

André Kühnlenz

Christine Lagarde

Thomas Mayer (früher Deutsche Bank)

Frank Mattern

Nigecus

Deutsche Ökonomen 1

Deutsche Ökonomen 2

Deutsche Ökonomen 3 (Protestaufruf)

Pisani-Ferry

Dani Rodrik

Kenneth Rogoff (Ökonom)

Roland Berger

Nouriel Roubini (Ökonom)

Bert Rürup

Sacherständigenrat, Juli 2011, Februar 2012

Wolfgang Schäuble (CDU)

Gerhard Schick (Grüne)

Helmut Schmidt (Zeit)

Hans Werner Sinn, Hahn für neue Kredite müsse zudrehen, Griechenland bei Einführung der Drachme unterstützen

Dennis J. Snower.

Peer Steinbrück (SPD)

Axel Weber

Jens Weidmann

Wiener Initiative

Robert Zoellick

und weitere 146

Sachverständigenrat

Schuldenmanagement

Eurobonds, synthetische Eurobonds ohne Staatsgarantie

Bankenunion

Insolvenzordnung für Euro-Staaten

Fiskalpakt, Schuldenbremse, gemeinsame Steuer- und Finanzpolitik

Wirtschaftspolitik

Strukturreformen, Arbeitsmarkt, Verwaltung

Wirtschaftsförderung, Investitionsförderung, Innovationsförderung

Haushaltspolitik, Staatsausgaben reduzieren, Effizienz der Steuerpolitik, Steuereinnahmen erhöhen

Leistungsbilanzmanagement

Kapitalkontrollen

Einfuhrbeschränkungen

Weitere Finanzhilfen, keine Umschuldung

Auflösung der Eurozone

Austritt von Einzelstaaten, Defizitländer, Überschussländer

komplette Auflösung

übergreifende Maßnahmen

HB: Euro-Rettung: EU-Krisenabwehr könnte noch teurer kommen (17.12.10): Nach der Krise ist vor der Krise: Die 27 europäischen Staats- und Regierungschefs haben sich im Kampf gegen die Euro-Schuldenkrise zwar auf einen Mechanismus zum Schutz der Gemeinschaftswährung verständigt. Sie gaben aber auch zu erkennen, dass der jetzt aufgespannte Rettungsschirm zur Krisenabwehr möglicherweise nicht ausreichen wird.

Europäischen Stabilisierungsmechanismus (ESM) ab 2013

ZEIT: Euro-Krise Euro-Staaten beschließen vorgezogenen Rettungsfonds ESM (24.1.12): Schon im Juli soll der dauerhafte Euro-Rettungsfonds in Kraft treten. Ob die Summe von 500 Milliarden Euro ausreicht, wird bereits bezweifelt. http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-01/euro-esm-beschluss   HB: EU beschließt Krisenfonds über 700 Milliarden Euro (20.06.11): Um die Krisenländer vor der Pleite zu bewahren hat die EU einen neuen Fonds verabschiedet. Der ESM-Fonds ist 700 Milliarden Euro stark und soll 2013 eingerichtet werden. Der Großteil der Mittel kommt aus Deutschland. Bundesfinanzministerium: Einfach erklärt: Die Funktionsweise des ESM: Mit der Verabschiedung des Gesamtpakets zur Reform der Währungsunion haben die Euro-Länder eine dauerhafte Lösung gefunden, wie die gemeinsame Währung gestärkt wird. Neben dem reformierten Stabilitäts- und Wachstumspakt und dem Euro-Plus-Pakt ist der neue Europäische Stabilisierungsmechanismus (ESM) ein Teil dieses Gesamtpakets. Wir erklären die Funktionsweise. FTD: EU-Schuldenkrise Zweifel am neuen Euro-Rettungsschirm (27.3.11): Die EU kann nach Ansicht von Experten ihre beim jüngsten Gipfeltreffen gemachten Versprechen zur Lösung der Schuldenkrise nicht erfüllen. Zudem stellen sie keine Lösung dar für bereits überschuldete Staaten. NZZ: EU beschliesst grösste Reform seit der Euro-Einführung (25.3.11): Rettungsfonds als Mittel gegen die Schuldenkrise. Die EU hat ihre grösste Reform seit der Euro-Einführung beschlossen: Mit einem milliardenschweren Rettungsfonds, mit schärferen Haushaltsregeln und einem Pakt für Strukturreformen soll die Schuldenkrise überwunden werden. Euro-Rettungsfonds: Die Eckpunkte EU: Permanenter Krisenfonds FAZ: Reformen für den Euro -  Bar-Einzahlungen werden bis 2017 gestreckt (25.3.11): Das Paket zur Absicherung der europäischen Gemeinschaftswährung Euro steht. Bar-Einzahlungen in den Rettungsfonds können bis 2017 gestreckt werden. Ob die Beschlüsse die Finanzmärkte beruhigt, muss sich erst zeigen. Die erste Bewährungsprobe naht in Portugal. FAZ: Europa in der Schuldenkrise - So funktioniert der Euro-Krisenfonds (22.3.11): Bisher war der europäische Hilfsfonds nur vorübergehend angelegt. Ab 2013 wird es einen dauerhaften Krisenmechanismus geben. Deutschland muss dafür knapp 22 Milliarden Euro zahlen. Werner Mussler erklärt die Funktionsweise des Rettungstopfes. FAZ: EU-Gipfel - Mehr Geld für klamme Euro-Staaten (12.3.11): Der EU-Gipfel in Brüssel hat Europa eine neue Ordnung gegeben. Aus der Währungsunion wird endgültig eine Transferunion. Doch wie sieht diese Ordnung genau aus und was sind die Konsequenzen für Deutschland? Ein Überblick. FAZ: Streit mit EZB über künftigen Rettungsfonds - Bundesbank lehnt Anleihekäufe des ESM ab (21.2.11): Die Bundesbank ist dagegen, dass der künftige Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) Anleihen finanzschwacher Euro-Staaten kauft. Sie zweifelt an der Wirksamkeit solcher Kaufprogramme und lehnt damit abermals eine Position der EZB ab. FAZ: Währungsunion – Der Rettungsschirm bleibt aufgespannt (29.10.10): Vordergründig hat Bundeskanzlerin Merkel auf dem EU-Gipfeltreffen bekommen, was sie wollte: Die Europäischen Verträge werden geändert, um die Regeln für die Währungsunion anzupassen. Wir dokumentieren die Ergebnisse. FTD: Euro-Krise Griechen sollen Anleihen zum Dumpingpreis zurückkaufen (12.7.11): Die Schuldenkrise in Europa zwingt die Staatschefs zum Tabubruch: Griechenland soll seine Schulden nach FTD-Informationen mit einem riesigen Anleihe-Rückkauf zum halben Preis loswerden. Der Zahlungsausfall wird dabei einkalkuliert. FAZ: Massenpetition deutscher VWL-Professoren - Ökonomen gegen größeren Euro-Rettungsschirm (24.2.11): 189 Wirtschaftsprofessoren haben sich gemeinsam gegen die geplante Ausdehnung des Euro-Rettungsschirms ausgesprochen. Sie warnen vor „fatalen Folgen“. Der von Kanzlerin Merkel angeregte „Pakt für Wettbewerbsfähigkeit“ sei nicht durchsetzbar. Dokumentation: Die Stellungnahme im Wortlaut. HB: Finanzkrise: Wie das Rettersyndrom die Politik infiziert hat (3.2.11): Der neue Typus des Politikers will nur eines: Retten – komme was wolle. Dabei hindern ihn weder wachsende Staatsschulden noch ökonomische Logik. Jedenfalls nicht bis zu dem Tag, an dem die nächste Krise an die Türe klopft.

Bürgschaften: 620 Mrd. €

Kapitaleinzahlung: 80 Mrd. €, in 4 Jahrestranchen

Lastenverteilung

IWF-Beteiligung:

Beteiligung privater Gläubiger?

Konditionen, Zinsen, Vorzugsstatus, Organisation

befristete Euro-Rettungsfonds (EFSF) bis Juni 2013 440 Mrd €

FTD: Schutz gegen Staatspleiten -  Das rätselhafte 440-Mrd-Ding zur Euro-Rettung (14.5.10): Eine bis zum Rand mit Geld gefüllte Zweckgesellschaft soll die Gemeinschaftswährung der Europäer vor dem Untergang bewahren. Doch keiner weiß bislang so recht, wie sie funktionieren soll – und ob sie schlagkräftig genug sein wird. BL: Dokumentation: Der EFSF Rahmenvertrag für den europäische Schutzschirm (19.6.11):Das Bundesfinanzministerium hat den Rahmenvertrag für die “Europäische Finanzstabilisierungsfazilität” in deutscher Sprache veröffentlicht. EFSF Rahmenvertrag hier als pdf-Download vom Bundesfinanzministerium Draft als pdf zur Gründung einer Zweckgesellschaft für die “Europäische Finanzstabilisierungsfazilität “ Hintergrund und Presse INSM: Wie das aktuelle Rettungsprogramm funktioniert: Die europäischen Politiker versuchen durch gemeinsame Gipfelauftritte und selbstbewusste Worte das Vertrauen in den Fortbestand der Euro-Zone wieder aufzubauen. Aber es gibt auch ganz handfeste Hilfe, die mit Milliardensummen stützt. Derzeit sind vier Instrumente gegen die Währungskrise im Einsatz. Ob diese ausreichen, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Spon: Euro-Krise Anatomie eines Beinahe-Crashs (18.6.10): Europa hat in den Abgrund geschaut: Anfang Mai wäre das Finanzsystem fast zusammengebrochen. Eine alarmierende Analyse der Europäischen Zentralbank macht klar, wie dramatisch die Lage war. Zeitweise herrschten Zustände wie nach dem Lehman-Crash – und auch jetzt sind nicht alle Gefahren gebannt. FAZ: Zehn Regeln zur Rettung des Euro (17.6.10): Europa braucht keine Wirtschaftsregierung, um den Euro zu retten. Es braucht politische und marktwirtschaftliche Mechanismen, um die Verschuldung zu begrenzen. Unabdingbar ist ein Insolvenzverfahren für Staaten. Ein Appell an die Bundesregierung. HB: Devisen: Die Talfahrt des Euros ist nicht vorbei (17.6.10): Der Euro hat sein Vierjahrestief erst einmal hinter sich gelassen und notiert wieder bei fast 1,24 Dollar. Doch von Entwarnung kann keine Rede sein. Für einen nachhaltigen Anstieg des Euros gibt es kaum Argumente. Experten rechnen mit einem weiteren Verfall der Währung.

Beteiligung privater Gläubiger

Konditionen, Zinsen, Vorzugsstatus, Organisation

Vertragsdokumente, Rahmenvertrag

EZB

Ankauf von Anleihen

FED

Ankauf von Anleihen

Garantiegeber gem. Anlage 1 Rahmenvertrag EFSF

Belgien:15,2 Mrd. €

Deutschland:119,4 Mrd. €

Irland 7 Mrd. €

Frankreich 89,6 Mrd. €

Spanien: 52,3 Mrd. €

Portugal: 11 Mrd. €

Griechenland: 12,3 Mrd. €

Italien: 78,7 Mrd. €

weitere Euroländer

Informationsprobleme

FTD: Schuldenkrise – Experten kritisieren Tricksereien mit Staatsschulden (27.5.11): Über kleine Änderungen in der Finanzmarktregulierung können Staaten ihre Schuldenlast auf Kosten der Investoren senken. Pimco-Chef Bill Gross spricht von “Taschendiebstahl”. FAZ: Nach „Geheimtreffen“ zu Griechenland - Juncker nach falschen Dementis in der Kritik (10.5.11): Mit der Wahrheit darf man es im Umgang mit der Euro-Krise nicht immer ganz genau nehmen. Da sind sich Vertreter von Kommission und EU-Staaten einig. Nur offen lügen sollte man dann doch nicht.

Umschuldung

  HB: Blickpunkt Berlin: Die Banken machen Europa zur verbrannten Erde (2.12.10): Die Finanzmärkte wollen keinen Schuldenschnitt. Doch weil der ausbleibt, trauen sie der Lage nicht und verschärfen die Krise. Die Politik muss den Knoten durchschlagen.

Methoden

HB: Wie ein echter Schuldenschnitt aussehen könnte (1.12.10):Falls doch ein Staat der Euro-Zone pleitegeht, wird das sehr plötzlich kommen und nicht nach Drehbuch ablaufen. Gerade deswegen sollten wir uns darauf vorbereiten.

"freiwillige" Umschuldung, Streckung der Fälligkeiten (EU-Sprache: Neuprofilierung), teilweiser Schuldverzicht, Reduktion der Zinsen, technisch durch Umtausch der Anleihen, Anreize, vorrangigen Gläubigerstatus, suprastaatliche Garantien, Sachsicherheiten, französische Modell, 30% Rückzahlung, 70% Neuvergabe, 30% Tripple A Anlage, 50% zur Verfügung Griechenland, Schuldentilgung?, Zinsen 5,5% unbesichert

ungeordnete Insolvenz, Regierung zahlt nicht in voller Höhe, Gehälter, Sozialleistungen, in Anspruch genommene Waren und Dienstleistungen, Kapitaldienst, Probleme für Finanzsystem des Landes, Probleme für Gläubiger der Banken des Landes, Probleme für Unternehmensfinanzierung, Zwangsumschuldung, Verlust der Kapitalmarktfähigkeit

Aufkauf zum Marktwert und Erlass der Differenz zum Nennwert

Entlastung der Banken

Frankreich

Deutschland

Konsequenzen

FTD: Die Folgen einer Staatspleite (6.6.11): Erklären sich die Griechen hochoffiziell für zahlungsunfähig oder nicht? An dieser Frage scheiden sich derzeit die Geister. Doch was wären eigentlich die Folgen einer griechischen Pleite? Und was genau ist überhaupt der Bankrott eines Landes? PS: Mit neuen EU-Regeln zur Zahlungsunfähigkeit (3.6.11): Die explodierende Staatsverschuldung Griechenlands versetzt die europäischen Finanzmärkte erneut in Unruhe. Aber wie kann die Überschuldung einer so kleinen, unbedeutenden Volkswirtschaft – die weniger als 3% des BIPs der Eurozone erwirtschaftet – so bedeutsam sein? Spon: Folgen für Deutschland - Griechen-Pleite - und dann? (27.5.11): Es ist ein Horrorszenario: Griechenland kann seine Kredite nicht mehr bedienen, alle Gläubiger verzichten auf einen Teil ihrer Forderungen. Aber welche Folgen hätte das für Deutschland, müsste der Staat erneut Banken retten, und leiden auch die Privatanleger? Antworten auf die wichtigsten Fragen. PS: Nach dem griechischen Zahlungsausfall (26.5.11): Die griechische Regierung, die europäische Kommission und der Internationale Währungsfonds leugnen allesamt, was die Märkte bereits deutlich wahrnehmen: Griechenland wird letztendlich seinen Schuldendienst an private und öffentliche Gläubiger einstellen. Die Politik zieht es vor, das Unvermeidliche hinauszuschieben, indem sie öffentliches Geld dorthin transferiert, wo privates nicht mehr fließt, um damit den Gläubigern zu ermöglichen, ihrer Fiktion nachzuhängen, dass der Buchwert ihrer griechischen Anleihen nicht reduziert werden muss. Damit werden bei den Banken wiederum neue Kapitalanforderungen verhindert. Von Martin Feldstein

Banksystem

Europäische Zentralbank

Kapitalflucht

Nachfrageschock

Institutionelle Anleger, Versicherungen

Ansteckungen

Feststellung eines Kreditereignisses, Zahlungsforderungen für Inhaber von Kreditversicherungen (= Credit Default Swaps)

Unsicherheit der "Märkte"

indirekte Wirkungen

FAZ: Modellrechnung – Was kosten uns die Griechen? (22.5.11): Wenn sich Griechenland für zahlungsunfähig erklärt, kostet das Milliarden für Deutschland. Immer noch günstiger, als weiterzumachen wie bisher. Das hat das DIW für die Sonntagszeitung errechnet.

Herabstufung des Ratings auf D (=Default)

Anleihen können nicht mehr als Sicherheiten hinterlegt werden

Kreditversicherungen werden fällig

Ursachen

fundamentale Ursache

Leistungsbilanzdefizite, Wirtschaftspolitik

keine Bereitschaft privater Kapitalgeber zur Finanzierung, Haushaltspolitik

Kapitalabfluss ins Ausland, "Kapitalflucht", "Gewinnabführung" ausländischer Unternehmen, Zinslasten

strukturelle Probleme, Steuereintreibung, Wettbewerbsfähigkeit, Mängel in der Produktvität, relativ hohe Lohnstückkosten, Verwaltung, Beharrungsvermögen von Institutionen

Verschuldung im Ausland, Importboom, wg. Zinskonvergenz, wg. Einführung des Euros

Konstruktionsfehler im Euro, Theorie optimaler Währungsräume

fundamentale Ursachen der Finanzkrise (Mindmap)

Bekämpfungen der Wirkungen der Finanzkrise (Mindmap)

Mindset der Finanzkrise (Mindmap)

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