1. Behandlung (Woolfolk 2014, Müller 2011)
1.1. Das Program SMART
1.1.1. Start
1.1.2. Mapping
1.1.3. Attending
1.1.4. Reclaiming
1.1.5. Telling
1.2. Stufe 1 (beste Unterstützung)
1.2.1. Selbstinstruktion
1.2.2. Verhaltenstherapie (sehr wirkungsvoll!)
1.2.3. Durch Medikamente (nach einem Gesetz in Deutschland nur dann, wenn Therapie nicht hilft)
1.2.3.1. Methylphenidat (Arzneistoff)
1.2.3.1.1. Ritalin (hilft bei 70-80% der Kinder)
1.2.3.1.2. Medikinet
1.2.3.1.3. Concerta
1.3. Stufe 2 (gute Unterstützung)
1.3.1. Biofeedback
1.3.1.1. Bezug zum operanten Konditionieren: diese Methode lässt unbewusst ablaufenden Prozesse im Körper bewusst machen mit dem Ziel, diese beeinflussen und kontrollieren zu können
1.3.2. Kontingenzmanagement
1.3.2.1. Eine Form der operanten Konditionierung bei der ein bestimmtes Verhaltensmuster verstärkt wird
1.3.3. Bewältigungstraining für die Eltern
1.3.4. soziale Fähigkeiten und Medikamente
1.3.5. Training des Arbeitsgedächtnisses
1.3.5.1. Bezug zu einem der Themen des Moduls: wie funktioniert unser Gedächtnis? Wie kann man das Kurzzeitgedächtnis trainieren?
2. Wie sollen Lehrer umgehen? (Woolfolk 2014)
2.1. Klare Aufgabenstellungen und kürzere Aufgaben
2.2. Stärken des Kindes anerkennen
2.2.1. kooperative 'Partnerschaftsbeziehung' zwischen Lehrer und Schüler herstellen
2.2.1.1. Bezug zum Modelllernen: das respektvolle Verhalten dem Lehrer gegenüber wird das Kind dazu auffordern, ihn (sie) als Vorbild nachzuahmen
2.2.2. Verschiedene 'Tricks' verwenden um dem Kind das Gefühl zu verleihen, dass es um ihn gekümmert wird
2.2.3. Bei Fortschritten belohnen
2.2.3.1. Bezug zum operanten Konditionieren: durch Hervorbringung der positiven Leistungen wird das Kind motiviert, auf weitere Belohnungen hinzuarbeiten
2.3. Motivationales Training
2.3.1. das Wissen und den Willen zum Lernen stärken
2.3.2. Das Kind zum Agenten eigener Entwicklung machen
2.3.2.1. Bezug zur kognitiven Lerntheorie: das Kind als zentraler Agent
2.3.2.1.1. welche Methoden eignen sich am besten für mein Lernen?
2.3.2.1.2. was sind meine Stärken und Schwächen?
2.3.2.1.3. welches Themengebiet muss ich mit der Bezugsperson behandeln und welche schaffe ich alleine?
2.3.2.1.4. mache ich Fortschritte?
2.3.2.1.5. was interessiert mich an diesem Thema und was möchte ich erreichen?
2.4. Wünsche und Vorschläge von Schülern beachten (Woolfolk 2014, S. 143)
3. Ursachen (nach Häßler 2009)
3.1. Eltern als entschiedener Faktor
3.1.1. Genetik (bis zu 70-80% vererbbar ist) (Müller 2011)
3.1.2. Kinder der inzestuösen Ehen (Eltern der erstghradigen Verwandtschaft)
3.1.3. der physisch und emotional unstabile Zustand der Mutter während der Schwangerschaft sowie nach der Geburt
3.1.4. niedrige Bindungsqualität zwischen dem Kind (im Frühalter) und der primären Bezugsperson
3.1.4.1. negative Beziehungserfahrungen im Kindheitsalter beeinträchtigen die spätere physische Stabilität mitsamt der sozialen Anpassungsfähigkeit
3.1.5. gesundheitsschädliche Gewohnheiten der Eltern während der Schwangerschaft
3.1.6. "Schwierige Temperament" des Kindes prädestiniert einen eingeschränkten und fehlerhaften Erziehunhgsstil der Eltern
4. Symptome
4.1. Problemverhalten (Unfähigkeit der Kontrollübernahme eigenes Verhaltens)
4.2. unangemessene Reaktion
4.3. Unaufmerksamkeit
4.4. Hyperaktivität
4.5. Impulsivität
4.6. Probleme bei Zielerreichung
4.7. Stimmungsstörungen
4.8. Komorbiditäten (nach Müller 2011)
4.8.1. Schlafstärungen
4.8.2. Depression
4.8.3. Appetitsstörungen
4.8.4. Angststörungen
4.8.5. Phobische Erkrankungen
4.8.6. Zwangsstörungen
4.8.7. Panikattacken
4.8.8. Besessenheit
4.8.9. Biopolare Störungen
4.8.10. Verhaltensstörungen/soziale Störungen
5. Tendenzen & Befunde (Woolfolk 2014)
5.1. Prävalenz wird immer weniger geschlechtsdifferenziert
5.2. Symptome bleiben im Erwachsenster bestehen und können zu folgenden Problemen führen
5.2.1. Drogenkonsum
5.2.2. Kriminelles Verhalten
5.2.3. Depression