Sprachursprungstheorien in der Übersicht

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Sprachursprungstheorien in der Übersicht 作者: Mind Map: Sprachursprungstheorien in der Übersicht

1. jeder Einzelne Aspekt beeinflusst auch die anderen Aspekte

2. Theorien zur Entstehung von Sprachen

2.1. Typisierung bzw. Einteilung nach Otto Jespersen

2.1.1. Die „Pu-Pu“-(„Aua“-)Theorie

2.1.1.1. imitieren von (Tier-)Lauten

2.1.1.2. Beweis: onomateopische Wörter

2.1.1.3. wenige solcher Wörter in jetzige Sprache und in jeder Sprache unterschiedlich -> nicht sehr überzeugend

2.1.2. Die „Wau-Wau“-Theorie

2.1.2.1. intuitives äußern von Lauten, gelenkt durch Gefühle

2.1.2.2. Beweis: Interjektionen

2.1.2.3. Wenige Interjektionen und wenig Ähnlichkeit zur jetzigen Sprache -> nicht sehr überzeugend

2.1.3. Die „Ding-Dong“-Theorie

2.1.3.1. Laute als Reaktionen auf Reize

2.1.3.2. Beispiel: "Mama", selbe Bewegung wie an der Mutterbrust

2.1.3.3. auch eher weniger überzeugend

2.1.4. Die „ye-he-ho“-Theorie

2.1.4.1. rhythmische Lautabgabe durch gemeinsames Arbeiten -> rhythmischer Sing-Sang

2.1.4.2. Beweis: Rhythmus und Prosodie (Tonhöhe und Quantität)

2.1.4.3. große Lücken und dafür keine Erklärung

2.1.5. Die "La-La"-Theorie

2.1.5.1. von Otto Jespersen

2.1.5.2. Romantik sei der Schlüssel zur Sprache

2.1.5.2.1. Laute, die Liebe Gesang und Poesie verbinden

2.1.5.3. Auch hier große Lücken

2.1.6. Vilayanur S. Ramachandran

2.1.6.1. Zungen- und Lippenbewegungen stehen in Beziehung

2.1.6.2. Wörter, die Keines beschreiben -> kleine Lippenbewegung

2.1.6.2.1. little, teeny

2.1.6.3. Wörter, die Großes beschreiben -> große Lippenbewegung

2.1.6.3.1. large, groß

2.1.6.4. Laut und Lippe agieren

2.1.6.4.1. sagt man You/du -> Lippen weg vom Gesicht

2.1.6.4.2. sagt man me/ich -> Lippen zum Gesicht hin

2.2. Neuere Forschungen zur Sprachentstehung

2.2.1. Cavalli-Sforza

2.2.1.1. genetischer und linguistischer Stammbaum weisen Übereinstimmungen auf

2.2.1.1.1. verlaufen parallel

2.2.2. Joseph Greenberg

2.2.2.1. gruppiert die Sprachen in 20 Familien

2.2.2.2. versucht die Protosprache (60.000 - 100.000 Jahre her) zu finden

2.2.2.3. hat ein Wort aus der Vorzeit gefunden

2.2.2.3.1. Tik=eins -> deik=zeigen -> digitus=Finger

3. gesprochene Sprache und geschriebene Sprachewerden beeinflusst durch:

3.1. Soziolekte

3.1.1. Schichtensprache

3.1.2. Gruppensprache

3.1.3. Sondersprache

3.2. Dialkete

3.2.1. lokale oder regionale Variante der Sprache

3.3. Funktiolekte

3.3.1. Alltagssprache

3.3.2. Instruktionssprache

3.3.3. Literatursprache

3.3.4. Fachwissenschaftssprache

3.3.5. Pressesprache

3.4. Mediosprache

3.4.1. Mediensprache

3.5. Ideolekte

3.5.1. individuelle sprache jedes einzelnen Menschens

3.6. Situolekte (Stile/Textsorten)

3.6.1. monologisch

3.6.2. symmetrsich

3.6.3. dialogisch

3.6.4. asymmetrsich

3.7. Sexlekte (Alltagssprache)

3.7.1. Frauensprache

3.7.2. Männersprache

3.7.3. kinder-/Jugendsprache

3.7.4. Erwachsenensprache

3.7.5. Seniorensprache

4. Olaf Fritsche: Es werde Wort- und zwar schnell!

4.1. Bedürfniss der Menschen

4.1.1. Sich mitteilen

4.2. Beispiel der Al-Sayyid-Beduinen

4.2.1. Nur unter sich vortgepflanzt

4.2.1.1. viele gehörlose Kinder geboren

4.2.2. entwickelten Gebärdensprache

4.2.3. Ergebnisse der Forschung

4.2.3.1. könnte eine natürliche Variante der Ursprache sein

4.2.3.2. haben anderen Satzbau als andere Völker um sie herum

4.2.4. Vermutung, dass Menschen eine integrierte "Ur-Grammatik" besitzen

4.2.4.1. Schluss aus dem Experiment mit Einheimischen

4.2.5. Forscher sind erstaunt über die neu gebildete Sprachstruktur

4.2.5.1. In kurzem Zeitraum entstanden

4.3. Vermutungen

4.3.1. Forscher überprüfen Sprache nach Gramatik etc.

4.3.1.1. Eigenes Produkt der neuen Sprache

4.3.1.1.1. Sprachexperiment kann viel über Sprache aussagen

5. Valentin Braitenberg: Das Nichtverstandenwerdenwollen und die Sprache

5.1. vergleichbar mit zwei verfeindeten Horden Affen

5.2. dadurch, dass man sich gegenseitig nicht versteht, kann man sich in den verschiedenen Gruppen Signale geben und den anderen (den Feinden) eine Falle stellen

5.3. sie mischen unter ihre Töne kleine, unauffällige Silben, die die Anweisungen für die geplante Falle geben

5.4. Weltsprache war nie das Ziel, sondern eine Geheimsprache in den verschiedenen Völkern/Gruppen, zum Schaden der anderen

5.5. Sprache ist die Barriere zwischen den Völkern - schon von Anfang an

5.6. von Anfang an, war das Nichtverstandenwerden genauso wichtig, wie das Verstandenwerden

5.7. wenn sich ein Volk in mehrere Völker verteilt, dann entstehen innerhalb einiger Jahrtausende ganz verschiedene, unverständliche Sprachen

6. Johann Gottfried Herder

6.1. Mensch

6.1.1. entstand durch Vernunft und Reflexionsfähigkeit des Menschen

6.1.1.1. Laute durch Empfindungen entstanden

6.1.1.2. tönende Dinge, abspeichern des Lautes und wiedererkennen

6.1.1.3. nichttönende Laute -> Umwandlung von Gefühlen in Laute

6.1.1.3.1. angenehme Gefühle = weiche Laute

6.1.1.3.2. unangenehmen Gefühle = harte Laute

6.1.2. nahezu unendlicher Wirkungskreis und kaum Instinkte

6.2. Tiere

6.2.1. unartikulierte Laute und Empfindungen

6.2.2. eher kleinere Wirkungskreise

6.2.2.1. je kleiner, desto kunstvoller

6.2.2.1.1. z.B. Spinne -> nur das Spinnennetz als Wirkungskreis -> ziemlich kunstvoll

6.2.3. Instinkte bestimmen Handeln