Prozesse im Pflegekinderwesen

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Prozesse im Pflegekinderwesen by Mind Map: Prozesse im Pflegekinderwesen

1. Bewerbungsprozess PE

1.1. Bereitschaftspflege

1.2. Dauerpflege

1.2.1. Vorbereitungsgespräche

1.2.1.1. Motivation der PE klären

1.2.1.2. Familiäre Situation der PE klären

1.2.1.2.1. Belastbarkeit der gesamten Familie professionell prüfen

1.2.2. Vorbereitungsseminar

1.2.2.1. Kontakt zu bereits erfahrenen PE herstellen u. zulassen

1.2.2.2. Leitung des Seminars durch unabhängige Psychologen/Pädagogen, optimalerweise mit eigener Erfahrung als PE

1.2.2.3. Einbindung von aktiven PE, ehemailgen PK und LE, die ihr Kind in Pflege gegeben haben

1.2.2.4. realistisches Bild vom PV vermitteln

1.2.2.5. realistisches Bild vom Anforderungsprofil an PE vermitteln

1.2.2.6. Grundlagen von Konfliktbewältigungsstrategien vermitteln

1.2.2.7. PE sollen ihre eigenen Wünsche, Motivationen und ihre Lebenssituation reflektieren

1.2.2.8. Verstehen lernen, dass das PK eine eigene Geschichte und eigene Ziele/Wünsche hat, die u.U. im Widerspruch zu den Zielen/Wünschen der PE stehen

1.2.2.9. eigene Grenzen und Möglichkeiten einschätzen lernen

1.2.2.10. Auswirkungen eines PV auf die eigene Familie und das Umfeld einschätzen

1.2.2.10.1. während des PV

1.2.2.10.2. im Falle einer Rückführung des PK

1.2.2.11. Prozess der Auswahl von konkreten PE für ein konkretes PK vermitteln

2. PK-Vermittlungs- prozess

2.1. Bereitschaftspflege

2.2. Dauerpflege

2.2.1. Abstimmungsprozess ASD-PKD-Sonstige im JA - Vormund

2.2.1.1. Auswahl der "richtigen" PE

2.2.1.1.1. Kriterien für die Auswahl der PE (Nachvollziehbarkeit/Reproduzierbarkeit)

2.2.1.2. schneller Informationsaustausch

2.2.1.2.1. verbindliche Absprachen

2.2.2. Information der PE

2.2.2.1. Informationsumfang

2.2.2.1.1. PE kennen Rechte und Pflichten von PE/PK/LE/JA/... sowie Grauzonen

2.2.2.2. Korrektheit der Informationen

2.2.2.2.1. Vollständigkeit der Infos, kein verschweigen möglicher weiterer Beeinträchtigungen

2.2.2.2.2. Vermeiden von Missverständnissen, Klarheit als oberstes Gebot, Klärung aller offenen Fragen

2.2.2.3. Verlässlichkeit der JA-Zusagen

2.2.2.3.1. Offenheit im Dialog ohne Angst vor Herausnahme des PK

2.2.3. Entscheidungsprozess der PE

2.2.3.1. durch Zusage von Unterstützung und Hilfestellung durch das JA Unsicherheiten bei den PE vermeiden

3. Anbahnungsprozess DP

3.1. kontinuierliche Anbahnung

3.2. Adhoc-Prozess (z.B. bei Neugeborenen)

3.2.1. Unterstützung durch JA

3.2.1.1. Checklisten für Erstausstattung

3.2.1.2. Checkliste "Die ersten 4 Wochen"

3.2.1.2.1. Formalitäten

3.2.1.2.2. Ansprechpartner

3.2.1.2.3. FAQs

3.2.1.3. Checkliste Rechte des PK

3.2.1.3.1. Leistungen

3.2.1.4. Fall-spezif. Checkliste Rechte+Pflichten der PE

3.2.1.4.1. Anpassung von Standard-Checklisten zu Beginn des PV

3.2.1.5. Fall-spezif. Checkliste Rechte+Pflichten der LE

3.2.1.5.1. Anpassung von Standard-Checklisten zu Beginn des PV

3.2.1.6. Fall-spezif. Checkliste Rechte+Pflichten des JA

3.2.1.6.1. Anpassung von Standard-Checklisten zu Beginn des PV

3.2.1.7. Fall-spezif.Checkliste Rechte+Pflichten des Vormunds

3.2.1.7.1. Anpassung von Standard-Checklisten zu Beginn des PV

3.2.2. PE-Vorbereitung

3.2.2.1. Checkliste "Kindervorschlag, und was nun?"

4. Pflege-Prozess JA-PK-PE-LE

4.1. Bereitschaftspflege

4.2. Dauerpflege

4.2.1. Hilfeplangespräche

4.2.1.1. Das Wohl des Kindes wird zu wenig berücksichtigt. Das Wohl der LE steht häufig im Vordergrund

4.2.2. Betreuung der PE

4.2.2.1. das partnerschaftliche Miteinander wird nicht gelebt

4.2.2.1.1. den PE wird vom JA die Kompetenz abgesprochen

4.2.2.1.2. Offenheit wird gewünscht, aber teilweise von beiden Seiten (JA-PE) nicht gelegt

4.2.2.1.3. PE werden von SB nicht als PE gesehen sondern als reine Dienstleister, die wenige Rechte haben

4.2.2.2. PE erhalten keine kontinuierliche Betreuung durch das JA

4.2.2.2.1. JA hat keine ausreichende Zeit/Kapazität für eine vernünftige Betreuung

4.2.2.2.2. JA sieht nicht den Bedarf einer kontinuierlichen Betreuung

4.2.2.3. schlechte Erreichbarkeit der SB

4.2.2.3.1. SB haben kompetente(n) Vertreter(in), so dass immer jemand erreichbar ist, der/die den Fall gut kennt

4.2.2.3.2. SA sind während der Arbeitszeit erreichbar, ggf. mobil

4.2.2.3.3. JA hat eine 24h-Hotline für PE. Probleme treten aber häufig nicht tagsüber und wochentags auf

4.2.2.4. fehlende Unterstützung bei Verwaltungsangelegenheiten

4.2.2.4.1. Unterstützung der PE bei Antragstellungen (Kindergarten,...)

4.2.2.5. fehlende Kontaktvermittlung zu anderen PE

4.2.2.5.1. JA fördert die Netzwerkbildung

4.2.2.5.2. z.B. jährliches Familienwochenende bei dem an bestimmten Themen gearbeitet wird (Weiterbildung), mit Spiel&Spaß

4.2.2.6. keine kontinuierliche Weiterbildungspflicht für PE, keine Kosten-übernahme durch JA

4.2.2.6.1. PE werden verpflichtet regelmäßig an Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen, bei Kostenübernahme durch JA

4.2.2.7. PE-Austausch/-Kooperation unzureichend

4.2.2.7.1. Patenschaften zwischen PE: sich wechselseitig helfen und ggf. vertreten

4.2.2.7.2. PE-Stammtisch

4.2.2.8. Angebote

4.2.2.8.1. Weiterbildungsangebote

4.2.2.8.2. Netzwerk an Spezialisten mit Kenntnis der Besonderheiten bei PK

4.2.3. Betreuung PK

4.2.3.1. zu wenig Angebote durch JA

4.2.3.1.1. Gruppenangebote für jugendliche PK

4.2.3.1.2. Freizeitangebote für PK

4.2.3.1.3. Bildungsangebote für PK, die ihre spezielle Situation aufgrefen

4.2.3.2. Teilnahme des PK an Hilfeplangespräch nur wenn es keine problematischen Verhältnisse sind

4.2.3.3. Begleiter für das Pk beim Besuchskontakte

4.2.3.4. fehlende psychologische Betreuung des PK

4.2.3.5. die Bedürfnisse des PK werden in Konfliktsituationen zwischen LE+PE+JA nicht ausreichend berücksichtigt

4.2.4. Betreuung der LE

4.2.5. Besuchskontakte

4.2.5.1. unzureichende Planung

4.2.5.1.1. verbindliche Absprachen zwischen JA, PE und LE

4.2.5.2. unzureichende Durchführung

4.2.5.2.1. Einhaltung von JA-Zusagen

4.2.5.3. unzureichende Nachbearbeitung

4.2.5.3.1. Supervision für PE und LE wenn nötig

4.2.6. JA allgemein Schwachstellen

4.2.6.1. SA haben eine gute Ausbildung und werden kontinuierlich weitergebildet

4.2.6.2. Vormund/Sorgebrechtigte

4.2.6.2.1. Vormund und Personensorgeberechtigte, die ihre Mündel persönlich kennen und sich auch einsetzen, (auch wenn das JA ihr Arbeitgeber ist!)

4.2.6.2.2. Konstanz der Sorgeberechtigten

4.2.6.3. wechselnde Ansprechpartner im JA, z.B. durch Umstrukturierung oder Fluktuation

4.2.6.3.1. Kontinuität, persönlicher Draht zu PE/PK geht verloren

4.2.6.3.2. Informationen über die Historie im PV gehen verloren

4.2.6.3.3. Wechsel von Ansprechpartnern bewusst erzeugen

5. Verwaltungsprozesse Pflegschaft

5.1. Anträge/Genehmigungen durch...

5.1.1. PKD

5.1.2. Vormund

5.1.2.1. PK

5.1.2.2. LE

5.1.3. Sorgeberechtigte

5.1.3.1. PK

5.1.3.2. LE

5.2. Abrechnungswesen

5.2.1. JA

5.2.2. "Kindergeldstelle"

5.2.3. Pflegekasse

5.2.4. Versorgungsamt

5.2.5. Haftpflichtversicherungen, kommunaler Schadensausgleich

6. Rückführungsprozess

6.1. Entscheidungprozess über Rückführung

6.1.1. Wohl der LE wird über das Wohl des Kindes gehoben

6.1.2. Bedürfnisse des PK werden zu wenig berücksichtigt

6.1.2.1. Bedürfnisse des PK werden nicht ausreichend ermittelt, analysiert und bewertet

6.1.2.2. Bedürfnisse des PK werden nicht erkannt

6.2. Durchführung der Rückführung

6.2.1. Psychologische Betreuung notwendig

6.2.1.1. des PK

6.2.1.2. der PE

7. Entscheidungsprozesse

7.1. JA-intern

7.2. JA1-JA2

7.3. JA1-(JA2)-LE-PE-PK

7.4. Gerichtliche Entscheidungen

7.4.1. auch PE bekommen Einsicht in lfd Gerichtsverfahren , auch wenn sie nicht verfahrensbeteiligt sind

8. Rahmenbedingungen

8.1. Gesetze/Verordnungen/ Richtlinien

8.1.1. Rechte des PK und tw. der PE sind häufig noch Hol-Schuld

8.1.1.1. finanzielle Rechte

8.1.1.1.1. einheitliche Zahlungen

8.1.1.1.2. einheitliche Richtlinien

8.1.1.1.3. umfassende Info der PE vor Beginn des Pflegeverhältnisses

8.1.1.1.4. Mindestbudgets für Weiterbildungsmaßnahmen für PE

8.1.1.2. Leistungsrechte

8.1.1.2.1. umfassende Info der PE vor Beginn des Pflegeverhältnisses

8.1.2. Informationsrechte

8.2. formaler versus gelebter Prozesse

8.2.1. SA improvisieren, um Prozess zu optimieren

8.2.1.1. SA nutzen rechtliche Grauzonen im Sinne des PK

8.2.1.2. teilweise ist gut gemeint das Gegenteil von gut

8.3. Qualitätssicherungsprozesse

8.3.1. Qualifikationsmerkmale für PE

8.3.1.1. Systematische Bewertung der Qualifikationen von PE

8.3.1.1.1. Offenlegung der Qualifikationskriterien durch das JA

8.3.1.1.2. Offenes Ansprechen der Bewertungssystematik durch das JA bereits zu Beginn eines Pflegeverhältnisses

8.3.1.1.3. Offenlegen der Bewertung der PE-Qualifikation hinsichtlich jedes Bewertungskriteriums

8.3.1.2. Regelmäßige Vereinbarung und Reflektion eines Entwicklungsplans der PE mit dem JA, ggf. mit einem Psychologen/Mediator

8.3.1.3. gemeinsame Definition eines Entwicklungsplanes (PE+JA, ggf. mit einem Psychologen/Mediator) für die PE mit Festlegung und Finanzierung von Fortbildungsmaßnahmen

8.3.1.4. Definition von Mindestqualifikationen für PE abhängig von typischen PK-Merkmalen

8.3.1.4.1. Voraussetzung der Qualifikationen bereits bei Beginn des PV

8.3.1.4.2. Berücksichtigung der Qualifikationsdefizite im Entwicklungsplan der PE

8.3.2. SB haben eine gute Ausbildung und werden kontinuierlich weitergebildet

8.3.3. PE erhalten kontinuierliche Forbtbildung

8.3.3.1. Pflicht der PE zur Weiterbildung entsprechend des Entwicklungsplans

8.3.3.2. Recht der PE zur Weiterbildung

8.3.3.2.1. Bereitstellung eines Mindestbudgets je PE durch das JA

8.3.4. qualifizierte Lehrer/Kindergärtnerinnen/..., die die PK-Spezifika kennen und erkennen

8.3.4.1. Weiterbildungspflicht für Lehrer & Co.

8.3.4.2. Info-Gespräch gemeinsam mit JA+PE zu Beginn des Pflegeverhältnisses

8.3.5. gemeinsame Weiterbildungsmaßnahmen unterschiedlicher Prozessbeteiligter (z.B. PE+SB), um gegenseitiges Verständnis zu stärken

8.3.5.1. Pflichtblöcke für JA+PE

9. Prozess der "Inobhutnahme"

9.1. mit Zustimmung der leiblichen Eltern

9.1.1. Vorbereitung

9.1.1.1. Kennenlernen von PE u LE , Rahmen für das PV vorgeben, klare Absprachen gleich zu Beginn

9.1.1.1.1. welche Perspektive hat das PV

9.1.2. Durchführung

9.1.2.1. klare Regeln zum Informationsaustausch zwischen PE und LE

9.1.2.2. Offene Kommunikation des JA bzgl. der Art und voraussichtlichen Dauer des Pflegeverhältnisses

9.1.2.3. Psychologische Betreuung

9.1.2.3.1. des PK

9.1.2.3.2. der LE

9.1.3. Nachbereitung

9.1.3.1. regelmäßige Gespräche auf neutralem Boden zwischen PE und LE, wenn gewollt

9.1.3.1.1. ist die Dauer der Pflege weiterhin klar geregelt , gibt es Änderungen der Perspektive, ev. Rückführung möglich

9.1.3.1.2. klare Regelung was in den Zuständigkeitsbereich der PE gehört, was über die Sorgeberechtigten zu regeln ist

9.1.3.2. Psychologische Betreuung

9.1.3.2.1. des PK in er Anfangszeit

9.1.3.2.2. der LE in der Anfangszeit

9.1.3.2.3. der PE in der Anfangszeit

9.2. ohne Zustimmung der leiblichen Eltern

9.2.1. Vorbereitung

9.2.1.1. anonyme Unterbringung ?

9.2.2. Durchführung

9.2.2.1. Psychologische Betreuung

9.2.2.1.1. des PK

9.2.2.1.2. der LE

9.2.3. Nachbereitung

9.2.3.1. Psychologische Betreuung

9.2.3.1.1. des PK in er Anfangszeit

9.2.3.1.2. der LE in der Anfangszeit

9.2.3.1.3. der PE in der Anfangszeit