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Prozesse im Pflegekinderwesen by Mind Map: Prozesse im Pflegekinderwesen
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Prozesse im Pflegekinderwesen

Fähnchen: rotes Fähnchen=Problemstelle gelbes Fähnchen=kann Problem darstellen grünes Fähnchen=mögliche Lösung eines Problems --------- Quadrantenbild=Lösung umsetzbar auf...: 1 Quadrant hellblau = Kreis-/Stadtebene 2 Quadranten hellblau=Landesebene 4 Quadranten hellblau=Bundesebene

Bewerbungsprozess PE

Bereitschaftspflege

Dauerpflege

Vorbereitungsgespräche, Motivation der PE klären, Familiäre Situation der PE klären, Belastbarkeit der gesamten Familie professionell prüfen, PE, verfolgen die PE das selbe Ziel?, wie belastbar ist die Ehe in Krisenzeiten?, wie gehen die PE mit Familienproblemen um?, Kinder der PE, welche Gefahren sehen die Kinder der PE?, elterliche Liebe muss geteilt werden, PK spielt die erste Geige, PK wird im Falle einer Rückführung aus der Familie gerissen (Verlustangst), die Kinder müssen sich ihre eigene Meinung zum Thema PK bilden und sollten von den Eltern möglichst neutral informiert werden, Großeltern und nahes Familienumfeld, Gesamtfamilie, wie ausgeglichen ist das Familiengefüge ohne PK, wie verändert sich das Familiengefüge, wenn das PK eintrifft?, wie verändert sich das Familiengefüge, wenn das PK zurückgeführt wird?

Vorbereitungsseminar, Kontakt zu bereits erfahrenen PE herstellen u. zulassen, Leitung des Seminars durch unabhängige Psychologen/Pädagogen, optimalerweise mit eigener Erfahrung als PE, Einbindung von aktiven PE, ehemailgen PK und LE, die ihr Kind in Pflege gegeben haben, realistisches Bild vom PV vermitteln, realistisches Bild vom Anforderungsprofil an PE vermitteln, Grundlagen von Konfliktbewältigungsstrategien vermitteln, PE sollen ihre eigenen Wünsche, Motivationen und ihre Lebenssituation reflektieren, Verstehen lernen, dass das PK eine eigene Geschichte und eigene Ziele/Wünsche hat, die u.U. im Widerspruch zu den Zielen/Wünschen der PE stehen, eigene Grenzen und Möglichkeiten einschätzen lernen, Auswirkungen eines PV auf die eigene Familie und das Umfeld einschätzen, während des PV, im Falle einer Rückführung des PK, Prozess der Auswahl von konkreten PE für ein konkretes PK vermitteln

PK-Vermittlungs- prozess

Bereitschaftspflege

Dauerpflege

Abstimmungsprozess ASD-PKD-Sonstige im JA - Vormund, Auswahl der "richtigen" PE, Kriterien für die Auswahl der PE (Nachvollziehbarkeit/Reproduzierbarkeit), schneller Informationsaustausch, verbindliche Absprachen, Kontinuität in der Zusammenarbeit

Information der PE, Informationsumfang, PE kennen Rechte und Pflichten von PE/PK/LE/JA/... sowie Grauzonen, Information durch neutrale Stelle (ggf. auch Juristen), Korrektheit der Informationen, Vollständigkeit der Infos, kein verschweigen möglicher weiterer Beeinträchtigungen, tw. dürfen die SA Informationen nicht weitergeben, die für die PE wichtig sind (Datenschutz), Gesetzgebung anpassen, frühe und klare Aussagen der SA zur Dauer und Art des Pflegeverhältnisses, allen Beteiligten gegenüber, klare Regelung was in den Zuständigkeitsbereich der PE gehört, was über die Sorgeberechtigten zu regeln ist, Vermeiden von Missverständnissen, Klarheit als oberstes Gebot, Klärung aller offenen Fragen, Einschätzung zur Dauer des Pflegeverhältnisses durch das JA., Einschätzung möglicher Probleme in der Zusammenarbeit mit den LE, Verlässlichkeit der JA-Zusagen, Offenheit im Dialog ohne Angst vor Herausnahme des PK

Entscheidungsprozess der PE, durch Zusage von Unterstützung und Hilfestellung durch das JA Unsicherheiten bei den PE vermeiden

Anbahnungsprozess DP

kontinuierliche Anbahnung

Adhoc-Prozess (z.B. bei Neugeborenen)

Unterstützung durch JA, Checklisten für Erstausstattung, Checkliste "Die ersten 4 Wochen", Formalitäten, Ansprechpartner, FAQs, Checkliste Rechte des PK, Leistungen, Fall-spezif. Checkliste Rechte+Pflichten der PE, Anpassung von Standard-Checklisten zu Beginn des PV, Fall-spezif. Checkliste Rechte+Pflichten der LE, Anpassung von Standard-Checklisten zu Beginn des PV, Fall-spezif. Checkliste Rechte+Pflichten des JA, Anpassung von Standard-Checklisten zu Beginn des PV, Fall-spezif.Checkliste Rechte+Pflichten des Vormunds, Anpassung von Standard-Checklisten zu Beginn des PV

PE-Vorbereitung, Checkliste "Kindervorschlag, und was nun?"

Pflege-Prozess JA-PK-PE-LE

Bereitschaftspflege

Dauerpflege

Hilfeplangespräche, Das Wohl des Kindes wird zu wenig berücksichtigt. Das Wohl der LE steht häufig im Vordergrund

Betreuung der PE, das partnerschaftliche Miteinander wird nicht gelebt, den PE wird vom JA die Kompetenz abgesprochen, Fragen/Hinweise/Meinungen der PE sollten von den SA stets ernst genommen werden, Problemlösungen sollten gemeinsam durch JA/PE/PK gesucht und gefunden werden, SA sollte die gemeinsame Entscheidung auch im JA intern deutlich vertreten, auch wenn ggf. höhere Kosten für das JA anfallen, Offenheit wird gewünscht, aber teilweise von beiden Seiten (JA-PE) nicht gelegt, PE erzählen JA von Problemen mit PK/LE, aber..., JA droht mit Herausnahme des PK aus der Familie, Folge: PE verschließen sich => JA misstraut PE => PE misstrauen JA, Ängste und Befürchtungen müssen von Anfang an angesprochen werden, JA spielt das Problem herunter: "Das schaffen Sie schon", JA fragt nicht mehr nach, ob Probleme behoben wurden oder ob Hilfe nötig ist, JA hat kein Interesse an der Entwicklung der Angelegenheit, Schaffung einer unabhängigen Schlichtungskommission ("Anwalt des Kindeswohls", JA ist kapazitiv überlastet, SA würden gerne mehr betreuen, können es aber zeitlich nicht, Ausweitung der SA-Kapazitäten (JA), JA stellt Wünsche der LE als sehr wichtig dar, um gerichtliche Auseinandersetzung zu vermeiden, Ziel=Deeskalation, Ziel=Prozesskosten sparen, Schaffung einer unabhängigen Schlichtungskommission ("Anwalt des Kindeswohls", um Auseinandersetzungen mit LE zu vermeiden, Ziel=Deeskalation, Schaffung einer unabhängigen Schlichtungskommission ("Anwalt des Kindeswohls", um PE für die Bedürfnisse der LE zu sensibilisieren, Schaffung einer unabhängigen Schlichtungskommission ("Anwalt des Kindeswohls", JA leitet die PE nicht an Experten weiter, eine Liste geeigneter Experten für unterschiedliche Problemsituationen würde helfen, PE fühlen sich nicht Ernst genommen, PE wenden sich an Dritte (z.B. Ärzte), weil sie nicht mehr weiter wissen, JA fühlt sich hintergangen, Schaffung einer unabhängigen Schlichtungskommission ("Anwalt des Kindeswohls", ein Mediator oder eine Schlichtungsstelle könnte Auseinandersetzungen beenden, Schaffung von Verständnis für wechselseitige Probleme und Verhaltensweisen, PE werden von SB nicht als PE gesehen sondern als reine Dienstleister, die wenige Rechte haben, Schaffung von Verständnis für wechselseitige Probleme und Verhaltensweisen, PE erhalten keine kontinuierliche Betreuung durch das JA, JA hat keine ausreichende Zeit/Kapazität für eine vernünftige Betreuung, Ausweitung der SA-Kapazitäten (JA), JA sieht nicht den Bedarf einer kontinuierlichen Betreuung, Schaffung von Verständnis für wechselseitige Probleme und Verhaltensweisen, Ausweitung der SA-Kapazitäten (JA), schlechte Erreichbarkeit der SB, SB haben kompetente(n) Vertreter(in), so dass immer jemand erreichbar ist, der/die den Fall gut kennt, SA sind während der Arbeitszeit erreichbar, ggf. mobil, JA hat eine 24h-Hotline für PE. Probleme treten aber häufig nicht tagsüber und wochentags auf, fehlende Unterstützung bei Verwaltungsangelegenheiten, Unterstützung der PE bei Antragstellungen (Kindergarten,...), fehlende Kontaktvermittlung zu anderen PE, JA fördert die Netzwerkbildung, z.B. jährliches Familienwochenende bei dem an bestimmten Themen gearbeitet wird (Weiterbildung), mit Spiel&Spaß, keine kontinuierliche Weiterbildungspflicht für PE, keine Kosten-übernahme durch JA, PE werden verpflichtet regelmäßig an Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen, bei Kostenübernahme durch JA, PE-Austausch/-Kooperation unzureichend, Patenschaften zwischen PE: sich wechselseitig helfen und ggf. vertreten, PE-Stammtisch, Angebote, Weiterbildungsangebote, umfassende Übersicht über das überregionale Angebot, Transparenz in den Angeboten, insbesondere in den benachbarten kreisen/Städten/Bundesländern, Netzwerk an Spezialisten mit Kenntnis der Besonderheiten bei PK, Ärzte, Therapeuten, Sonstige

Betreuung PK, zu wenig Angebote durch JA, Gruppenangebote für jugendliche PK, Freizeitangebote für PK, z.B. Juendfreizeit, Bildungsangebote für PK, die ihre spezielle Situation aufgrefen, Teilnahme des PK an Hilfeplangespräch nur wenn es keine problematischen Verhältnisse sind, Begleiter für das Pk beim Besuchskontakte, fehlende psychologische Betreuung des PK, die Bedürfnisse des PK werden in Konfliktsituationen zwischen LE+PE+JA nicht ausreichend berücksichtigt

Betreuung der LE

Besuchskontakte, unzureichende Planung, verbindliche Absprachen zwischen JA, PE und LE, unzureichende Durchführung, Einhaltung von JA-Zusagen, unzureichende Nachbearbeitung, Supervision für PE und LE wenn nötig

JA allgemein Schwachstellen, SA haben eine gute Ausbildung und werden kontinuierlich weitergebildet, Vormund/Sorgebrechtigte, Vormund und Personensorgeberechtigte, die ihre Mündel persönlich kennen und sich auch einsetzen, (auch wenn das JA ihr Arbeitgeber ist!), Konstanz der Sorgeberechtigten, wechselnde Ansprechpartner im JA, z.B. durch Umstrukturierung oder Fluktuation, Kontinuität, persönlicher Draht zu PE/PK geht verloren, bei Umstrukturierungen könnte ein sanfter Übergang in neue Strukturen erfolgen, alte PV bleiben bei aktuellen SA, neue PV werden durch neue SA betreut, gemeinsame Betreuung durch alte +neue SA über 6 Monate (erfordert jedoch doppelte Kapazität, Übergabe-Workshop(s), Informationen über die Historie im PV gehen verloren, optimierte Übergabeprozesse, Übergabe-Prozessim JA durch detaillierte Checklisten unterstützen, intensive Üergabe-Workshops JA/ASD/PE, um Info-Verlust zu minimieren, Wechsel von Ansprechpartnern bewusst erzeugen, regelmäßig kritisch hinterfregan, ob die Zusammenarbeit SA-PE gut ist. Falls schlecht und nicht ausreichend verbesserbar, dann Wechsel vorbereiten. Das erfordert jedoch flexible Strukturen im JA

Verwaltungsprozesse Pflegschaft

Anträge/Genehmigungen durch...

PKD

Vormund, PK, LE

Sorgeberechtigte, PK, LE

Abrechnungswesen

JA

"Kindergeldstelle"

Pflegekasse

Versorgungsamt

Haftpflichtversicherungen, kommunaler Schadensausgleich

Rückführungsprozess

Entscheidungprozess über Rückführung

Wohl der LE wird über das Wohl des Kindes gehoben

Bedürfnisse des PK werden zu wenig berücksichtigt, Bedürfnisse des PK werden nicht ausreichend ermittelt, analysiert und bewertet, Bedürfnisse des PK werden nicht erkannt

Durchführung der Rückführung

Psychologische Betreuung notwendig, des PK, der PE

Entscheidungsprozesse

JA-intern

JA1-JA2

JA1-(JA2)-LE-PE-PK

Gerichtliche Entscheidungen

auch PE bekommen Einsicht in lfd Gerichtsverfahren , auch wenn sie nicht verfahrensbeteiligt sind

Rahmenbedingungen

Gesetze/Verordnungen/ Richtlinien

Rechte des PK und tw. der PE sind häufig noch Hol-Schuld, finanzielle Rechte, einheitliche Zahlungen, einheitliche Richtlinien, umfassende Info der PE vor Beginn des Pflegeverhältnisses, Mindestbudgets für Weiterbildungsmaßnahmen für PE, Weiterbildungsbudget pro Pflegeperson zu gering, um ausreichende Qualifikation sicherzustellen, Leistungsrechte, umfassende Info der PE vor Beginn des Pflegeverhältnisses

Informationsrechte

formaler versus gelebter Prozesse

SA improvisieren, um Prozess zu optimieren, SA nutzen rechtliche Grauzonen im Sinne des PK, teilweise ist gut gemeint das Gegenteil von gut

Qualitätssicherungsprozesse

Qualifikationsmerkmale für PE, Systematische Bewertung der Qualifikationen von PE, Offenlegung der Qualifikationskriterien durch das JA, Offenes Ansprechen der Bewertungssystematik durch das JA bereits zu Beginn eines Pflegeverhältnisses, PE-Bewerber könnten Qualifikation vortäuschen, Offenlegen der Bewertung der PE-Qualifikation hinsichtlich jedes Bewertungskriteriums, Ausprägung der Qualifikationsmerkmale bei den PE (laut Bewertung des JA), Offenlegung des Anforderungsprofils des PK, Regelmäßige Vereinbarung und Reflektion eines Entwicklungsplans der PE mit dem JA, ggf. mit einem Psychologen/Mediator, gemeinsame Definition eines Entwicklungsplanes (PE+JA, ggf. mit einem Psychologen/Mediator) für die PE mit Festlegung und Finanzierung von Fortbildungsmaßnahmen, Definition von Mindestqualifikationen für PE abhängig von typischen PK-Merkmalen, Voraussetzung der Qualifikationen bereits bei Beginn des PV, Berücksichtigung der Qualifikationsdefizite im Entwicklungsplan der PE

SB haben eine gute Ausbildung und werden kontinuierlich weitergebildet

PE erhalten kontinuierliche Forbtbildung, Pflicht der PE zur Weiterbildung entsprechend des Entwicklungsplans, Recht der PE zur Weiterbildung, Bereitstellung eines Mindestbudgets je PE durch das JA

qualifizierte Lehrer/Kindergärtnerinnen/..., die die PK-Spezifika kennen und erkennen, Weiterbildungspflicht für Lehrer & Co., Info-Gespräch gemeinsam mit JA+PE zu Beginn des Pflegeverhältnisses

gemeinsame Weiterbildungsmaßnahmen unterschiedlicher Prozessbeteiligter (z.B. PE+SB), um gegenseitiges Verständnis zu stärken, Pflichtblöcke für JA+PE

Prozess der "Inobhutnahme"

mit Zustimmung der leiblichen Eltern

Vorbereitung, Kennenlernen von PE u LE , Rahmen für das PV vorgeben, klare Absprachen gleich zu Beginn, welche Perspektive hat das PV

Durchführung, klare Regeln zum Informationsaustausch zwischen PE und LE, Offene Kommunikation des JA bzgl. der Art und voraussichtlichen Dauer des Pflegeverhältnisses, Psychologische Betreuung, des PK, der LE

Nachbereitung, regelmäßige Gespräche auf neutralem Boden zwischen PE und LE, wenn gewollt, ist die Dauer der Pflege weiterhin klar geregelt , gibt es Änderungen der Perspektive, ev. Rückführung möglich, klare Regelung was in den Zuständigkeitsbereich der PE gehört, was über die Sorgeberechtigten zu regeln ist, Psychologische Betreuung, des PK in er Anfangszeit, der LE in der Anfangszeit, der PE in der Anfangszeit

ohne Zustimmung der leiblichen Eltern

Vorbereitung, anonyme Unterbringung ?

Durchführung, Psychologische Betreuung, des PK, der LE

Nachbereitung, Psychologische Betreuung, des PK in er Anfangszeit, der LE in der Anfangszeit, der PE in der Anfangszeit