Suffizienzkompetenzen

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Suffizienzkompetenzen by Mind Map: Suffizienzkompetenzen

1. Ökonomische Umsetzung der Suffizienz von Anbieter und Nachfragern

1.1. Langfristigen Nutzen sicherstellen

1.1.1. Verlängerung der Nutzungsdauer

1.1.1.1. seltenere Nutzung

1.1.1.2. Qualitativ hochwertigere Produkte

1.1.1.2.1. Langlebigkeit der Produkte

1.1.1.2.2. Anpassung des Gutes an die individuellen Bedürfnisse

1.1.1.2.3. Bewusstsein für Qualität

1.1.1.3. Nutzungsdauerverlängerung (Instandhaltung, Umbau..)

1.1.1.3.1. Flächen- Ressourcen- und Bestandspflege durch Bestandspflege (funktionell und ästhetisch)

1.2. Wiederentdeckung der Region

1.2.1. Vorziehen lokaler Anbieter

1.2.2. Große und weitspannende Netzwerke begünstigen den Wandel

1.2.2.1. Regionalisierung der Wertschöpfungskette

1.2.2.1.1. Eine lange Wertschöpfungskette verschlingt Ressourcen

1.2.2.2. Durch Kommunikation Menschen vernetzen

1.2.2.3. Menschen auf vielfältige Art und Weise verbinden

1.2.3. Regionaler Bezug der Produkte

1.2.3.1. Unternehmen sollten nur innerhalb eines regionalen Einzugsgebietes operieren

1.2.3.2. Möglichst Direktvertrieb von Gütern

1.2.4. Abbau von Mobilitätszwängen

1.3. Bedarfsbefriedigung auf alternativen Wegen anbieten

1.3.1. Neue Nutzungsformen benötigen eine kritische Masse

1.3.2. Verwertbarkeit

1.3.2.1. Produkt sollten wiederverwertbar sein

1.3.2.2. Konsumenten sollten die Möglichkeit haben Produkte gegen ein gemindertes Endgeld zurückzugeben, wenn die Produkte keinen Wert mehr für sie haben.

1.3.2.3. Innovationen kommen mit den im Güterkreislauf befindenden Rohstoffen aus

1.3.3. Bevorzugung von parallelen Nutzungsformen

1.3.3.1. gemeinsame Nutzung

1.3.3.1.1. Bevorzugung von Gemeingütern

1.3.3.1.2. Austausch von Gütern durch gemeinsame Visionen

1.3.3.1.3. Vertrauen in gemeinschaftlich Nutzformen

1.3.3.2. Entwicklung eines Wir-Gefühls/Meins-ist-Deins

1.3.3.3. Raum sollte geteilt werden

1.3.3.4. Leerlaufkapazitäten von Produkten nutzbar machen

1.3.3.5. Absicht, Güter gemeinschaftlich zu teilen

1.3.4. Bevorzugung von seriellen Nutzungsformen

1.3.4.1. Abwurf von Wohlstandsbalast

1.3.4.1.1. Ungenutzte Güterin den Güterkreislauf zurückführen (Unkonsum)

1.3.4.2. Anerkennung gebrauchter Produkte

1.3.4.2.1. Neuwertigkeit ist kein Kaufgrund

1.3.5. Wertschöpfung zum Konsumenten verlegen

1.3.5.1. Eigenproduktion

1.3.5.1.1. Präferenz zur Eigenarbeit

1.3.5.2. Menschliche Fähigkeiten sollten geteilt werden

1.3.5.2.1. Zeit sollte geteilt werden

1.3.5.2.2. Nutzen gegenseitiger Unterstützung erkennen

1.3.5.3. Wissen sollte geteilt werden

1.3.5.3.1. Im Zuge eines Prosumenten-Managements können Verbraucher in Form von Förderungsprogrammen und Schulungen dazu befähigt werden, selber in der Lage zu sein ein Produkt herzustellen, zu reparieren oder anderweitig instandzuhalten.

1.3.5.4. Konsumenten als Teile der Wertschöpfungskette sind gut

1.3.5.4.1. Ein Unternehmen hat die Aufgabe Konsumenten dazu zu befähigen, selber schaffend, bzw. herstellend tätig zu werden (z.B. Aufgaben im Unternehmen übernehmen oder Aufgaben mit ausgestalten).

1.3.5.5. Unternehmen können Konsumenten an der Mitgestaltung neuer Nutzensysteme integrieren

1.3.6. Schaffung neuer Nutzenkontexte

1.3.6.1. Übertragbarkeit neuer Nutzenkontexte auf andere Bedarfe

1.3.7. Verzicht auf recourcenintensiver Güter

1.3.8. Schaffung neuer Verbraucherroutinen

2. Wirtschaftswissen (ökonomisches Problembewusstsein)

2.1. Suffizienz mit derzeitiger Ökonomie vereinbar?

2.1.1. nachhaltige Gewinne sind möglich

2.1.1.1. Gewinn an den langfristigen Zielen orientieren

2.1.1.2. Die Selbstverwirklichung von Individuen steht im Fokus für Anbieter

2.1.1.2.1. Eine Wirtschaft, in der für den eigenen Bedarf gewirtschaftet wird, versorgen

2.1.1.2.2. Produkte als Nutzträger für die Selbstverwirklichung

2.1.1.3. Eine ökonomische Weiterentwicklung ist auch bei einer stagnierenden Wirtschaft möglich

2.1.1.3.1. Nachhaltige Branchen werden sich zu Lasten von umweltschädlichen Branchen entwickeln

2.1.1.4. Variable Vergütungen sind unerwünscht, da sie zu Ungunsten von jmd anderen durchgeführt werden

2.1.1.5. Produkte mit längeren Lebenszyklen stellt eine Einnahmequlle durch Instandhaltung in Aussicht

2.1.2. Grenzen für ökologisches Wirtschaften finden

2.1.2.1. Ökonomische und ökologische Ziele in Einklang bringen

2.1.2.1.1. Grenzen der Natur erkennen

2.1.2.1.2. Berücksichtigung der Gesamtkosten der Allgemeinheit

2.1.2.1.3. Suffizienz muss ein Unternehmensleitbild sein

2.1.2.2. Ziele, Missionen und organisatorische Strukturen müssen aufgebrochen und neu definiert werden

2.1.2.2.1. Langsame Wirtschaftsprozesse sind häufig zuverlässiger.

2.1.2.2.2. Gewinninteresse sollte gemieden werden

2.1.3. Unternehmen haben die Aufgabe dem Konsumenten im Umgang mit ihren Produkten zu erziehen.

2.1.3.1. Werbung verleitet Menschen zu unbedachten Käufen und ist somit stark mitverantwortlich für das ökologische Dilemma.

2.1.3.1.1. Werbung ist eine Form der Bevormundung des Verbrauchers

2.1.3.1.2. Die Nachfrage der Verbraucher hat die Macht, einen Wertewandel herbeizuführen

2.1.3.2. Marketingmaßnahmen unterstützen eine bewusste Entscheidung (Informationsdarbietung)

2.1.3.2.1. Marketingbotschaften entwerfen Bedürfnisse in den Köpfen der Verbraucher und sollten daher umweltfreundliche Bedürfnisse formen

2.1.3.2.2. Transparenz der Wertschöpfungskette (extern)

2.1.3.2.3. Transparenz der Wertschöpfungskette (extern)

2.1.3.2.4. Unternehmen können Abnehmer zum Nachdenken inspirieren

2.1.3.2.5. Das Marketing hat die Aufgabe dem Konsumenten über die negativen Konsequenzen vom Konsum zu informieren.

2.1.3.3. Anbieter sind verantwortlich für die ökologisch richtige Gebrauchsweise ihrer Produkte

2.1.4. Selektive Suffizienz ist mit der freien Marktwirtschaft vereinbar

2.2. Zwang zum Wahstum hinterfragen

2.2.1. Wirtschaftswachstum als Prämisse abschaffen

2.2.1.1. Wachstumseinbußen in Kauf nehmen

2.2.1.1.1. Ein Unternehmen sollte nicht stark abhängig von einem begrenzt kleinen Kreis an Abnehmern seiner Produkte sein.

2.2.1.1.2. Verlangsamten Wachstum in kauf nehmen

2.2.1.1.3. Unternehmen sollten ihr Angebot nicht aufgrund monetärer Anreize vergrößern.

2.2.1.1.4. Zwanglose Erweiterung der Kundschaft

2.2.1.2. Von den Prinzipien endlosen Wachstums und Gewinnmaximierung absagen

2.2.1.2.1. Wachstumszwang brechen

2.2.1.2.2. Gewinne werden nur unbeabsichtigt erzielt

2.2.1.2.3. Institutionen haben die Tendenz soziale und ökologische Kosten zu vernachlässigen

2.2.1.2.4. Das primäre Ziel von Unternehmen ist nicht die Erhöhung der absoluten Absatzmenge.

2.2.1.3. Wettbewerbsdruck hindert Synergiepotenziale

2.2.1.3.1. Ein Unternehmen sollte in allen Facetten Transparent sein, sodass es keine Unternehmensgeheimnisse mehr gibt.

2.2.1.4. Profite, die über die essentiellen Kosten eines Unternehmens die Gewinnmarge erhöhen sollten vermieden werden.

2.2.1.4.1. Profite von Unternehmen sollten nur so hoch sein, wie es die Kapitalkosten, Forschung, Entwicklung, Löhne und Gehälter erfordern.

2.2.1.4.2. Das Maß für existenzsichernde Umsätze innerhalb der ökologischen Grenzen finden

2.3. Prinzipien der Kapitalistischen Märkte hinterfragen

2.3.1. Luxusgüter werden über die Zeit zu notwendigen Gütern

2.3.2. Das Wachstum der Volkswirtschaft wird institutionell subventioniert

2.3.2.1. Überflüssige Subventionen erkennen und streichen

3. Kritische Vernunft

3.1. Emotionen treiben den Konsum

3.1.1. Konsum bietet nur kurzfristige Glückmomente beim Kauf

3.1.2. Konsum ist ein Auslöser für emotionale Hochdruckgebiete

3.1.3. Es kann durch die Menge an Konsumoptionen ein Bedarf nie vollständig befriedigt werden

3.1.4. Emotionen und Deutungen von Konsumgütern lösen

3.2. Konsequenzenbewusstsein für derzeitiges Verhalten

3.2.1. Minderung des Ressourcenverbrauchs

3.2.1.1. Produkte müssen in ihrer Belastungüber den gesamten Lebenszyklus betrachtet werden

3.2.1.1.1. Jede neue Nutzungsform hat Rebound Effekte

3.2.1.1.2. Beachtung von Risikoeffekten

3.2.2. Auswirkungen von Handlungen auf das eigene Leben erkennen

3.3. Beschränkung auf das Gute im Leben

3.3.1. Maß halten

3.3.1.1. Menschen sind mit Gütern übersättigt

3.3.1.1.1. Eigene Bedürfnisse reflektieren

3.3.1.1.2. Institutionelle maßvolle Versorgungsstruktur

3.3.1.1.3. Wahre Nutzen erkennen (Pünktlichkeit statt Schnelligkeit der DB)

3.3.1.2. Wunsch nach besserer Balance des Güterwohlstandes

3.3.1.2.1. Selbsteinschränkung als vorrangig relevantes Ziel des eigenen Lebens

3.3.1.2.2. Qualitativer Güterersatz

3.3.1.2.3. Schlechte Seiten von Besitztümern

3.3.2. Wunsch einer hohen Lebensqualität

3.4. Suffizienz ist ein Bewusstsein

3.5. Suffizienz ist eine Einsicht

3.6. Transformation von zukünftigen Bedürfnissen auf heutige Bedürnisse

3.6.1. Schäden zukünftiger Bedürfnisse heute erkennen

3.6.2. Zukünftige Bedürfnisse heute erkennen

3.6.3. Fähigkeit, Bedürfnisse, die sich kurzfristig befriedigen lassen zeitlich zu verschieben

3.6.3.1. Bedürfnisse mit langfristigem Nutzen sollten nicht aufgeschoben werden.

4. Motivatoren der Suffizienz (Eigenschaften und Werte des Individuums)

4.1. Suffizienz ist freiwillig, bzw motiviert (Ethik, zukünftige Ressourcen, Image, höhere Lebensqualität, Fremkapitalbeschaffung)

4.1.1. Konsumverzicht ist eine Tugend

4.1.1.1. Konsumistischen Lebensstil bewusst geringschätzen

4.1.1.1.1. Trotz verfügbarer finanzieller Ressourcen müssen Menschen sich an einen gemäßigten Lebensstandard halten

4.1.2. Verschiedene Motive fördern Suffizienz

4.1.2.1. Aufgeklärtes Eigeninteresse als Motiv (Ethik und Eigennutzen verbinden; Interessensnetzwerke schaffen)

4.1.2.2. Gutes Gewissen

4.1.2.3. Eigener Stil

4.1.2.4. Sorge um Gesundheit

4.1.2.5. Sorge um Wohlergehen

4.1.2.5.1. Freiheit und Unabhängigkeit als Motiv

4.1.2.6. Komfort

4.1.2.7. Geringe physische oder psychische Kosten

4.1.2.8. Sparsamkeit als Motivator

4.1.2.8.1. Geringe monetäre Kosten

4.1.2.9. Umweltfreundlichkeit ist ein übergeordnetes Motiv, das nicht durch Notwendigkeiten entschuldigt wird

4.1.2.10. Nicht Orientierung am HABEN

4.1.2.10.1. Vermeidung von persönlicher und sozialer Identifikation mit Produkten

4.1.2.10.2. Zuviel Wohlstand förert Krankheiten

4.1.2.10.3. Luxus und/oder Überfluss dürfen kein erstrebter Standard der Lebensführung sein

4.1.2.10.4. Luxus und/oder Überfluss dürfen kein Lebensziel sein

4.1.2.11. persönliche Ethik

4.1.2.11.1. Umweltfreundlichkeit als Motivator

4.1.2.11.2. Sozialfreundlichekit als Motivator

4.1.2.11.3. Moralische Menschen machen sich mehr Mühe zu denken

4.2. Inhibitoren der Suffizienz

4.2.1. Konsumorientierte Motivatoren

4.2.1.1. Streben nach Zugehörigkeit

4.2.1.1.1. Soziale Gruppierungen verändern ihre materielle Umgebung zur Abgrenzung von anderen Gruppen

4.2.1.1.2. Soziale Milieus mit hohem Konsum sind gesellschaftliche Wegweiser

4.2.1.2. Streben nach Genuss

4.2.1.3. Streben nach Selbstaufwertung

4.2.1.3.1. Regionale Kulturen lösen sich in Entwicklungsländern auf, um Platz für eine Konsumkultur zu schaffen

4.2.1.3.2. Kultur der heutigen Industriestaaten wird übernommen

5. Globale Verteilung von Ressourcen (soziales Problembewusstsein)

5.1. Soziale Überzeugung

5.1.1. Sich für andere einsetzen

5.1.1.1. Solidarität zu künftigen Generationen

5.1.1.2. Solidarität zu sozial schwächeren

5.1.1.3. Unrecht aktiv entgegenstehen

5.1.1.4. Warm-glow Effekt: pos. Soz. Wirkung beim Empfänger/sinnvolle Handlung beim Abgebenden

5.1.1.5. Egoistisches Vorteilsstreben ist schlecht

5.1.2. Uneigennützig sein

5.1.2.1. Gemeinnützige Leistungen wertschätzen

5.2. Die ökologische Grenze ist der Input, der von der Natur für künftige Generationen regeneriert werden kann

5.2.1. Als Ersatz können funktionell und physisch gleichwertige neue Ressourcen dienen

5.2.2. Vorsorgende Sicherung der Naturkapitalien durch entsprechende Sicherungs- und Investitionsstrategien

5.2.3. Naturgegebene Produktionsgrundlagen sind ein wertiges Allgemeingut

5.2.4. Gefahr von Ressourcenkriegen

5.3. Vermeidung von Eigentum als Identifikation

5.3.1. Auflösung von sozialem Vergleich

5.3.2. Soziale Anrekennung unabhängig von Eigentum schaffen

5.4. Soziale Unterscheidung durch Geld vermeiden

5.4.1. Vermeidung von Abgrenzung durch Güter

5.4.2. Vermeidung von Zugehörigkeit durch Güter

5.4.3. Geld sollte sozialgerecht verteilt werden

6. Wertewandel wird angestrebt (persönliche Zielsetzung des Individuums)

6.1. Bedürfnisse über das eigene Selbst im Handeln berücksichtigen

6.1.1. Handeln nach moralischen Überzeugungen

6.1.1.1. Handeln nach ethischen Überzeugungen

6.1.1.2. Suffizienz muss ganzheitlich gelebt werden

6.1.1.3. Umwelt hat einen höheren Wert als die Gesellschaft

6.1.1.4. Moral ordnet zahlreiche teils widersprüchliche Interessen nach Bewertungsmaßstäben für das eigene Handeln

6.1.1.5. Moral ist eine freiwillige intrinsische Akzeptanz von Regeln

6.1.2. Suffizienz muss als eine Aufgabe verstanden werden

6.1.3. Suffiziens ist ein Such- und Lernbegriff

6.2. Wirtschaft und Politik müssen mitziehen

6.2.1. Wirtschaft und Politik koexistieren

6.2.2. Mehr als nur symbolische (Geschäfts-)Umweltpolitik aus eigennützigen Gründen betreiben

6.2.2.1. Verbraucher haben das Gefühl, das Problem befindet sich in den Händen von Experten

6.2.2.2. Verbraucher erwarten Regulierungen von oben

6.2.2.3. Verbraucher (jeder) müssen selbst aktiv werden

6.2.3. Bewusstsein, dass die Wirtschaft handeln muss

6.2.4. Bewusstsein, dass die Politik Suffizienz fördern muss

6.2.4.1. Suffizientes kollektives Handeln motivieren und koordinieren

6.2.4.1.1. Politischer Druck bewegt Gesellschaften dazu, sich zu verändern

6.2.4.1.2. Gesetze erlassen, die die Suffizienz fördern

6.2.4.1.3. Suffiziente Programme entwickeln

6.2.4.2. Für das Weitertragen von Suffizienz muss die Kommunikation abgestimmt werden

6.2.4.2.1. Für Verhaltensänderungen muss die Lebenssituation und das Lebensgefühl des Empfängers berücksichtigt werden

6.2.4.2.2. Zur Verhaltensänderung müssen situative und kontextuale Einflüsse berücksichtigt werden

6.2.4.2.3. Für die Kommunikation einer Verhaltensänderung ist es wichtig Zielgruppen zu definieren

6.2.4.3. Politik leidet unter momentaner Ohnmacht

6.2.4.3.1. Soziale Ordnung muss garantiert sein

6.2.4.3.2. Politische Macht geht vom zufriedenen Wähler aus

6.2.5. Medien müssen darüber berichten

6.2.5.1. Können als Vermittliungselite Images konstruieren

6.2.5.2. Können Deutungselite (Experten, Helden, Promis) mit einer breiten Masse kommunizieren lassen und so ein Leitbild senden

6.3. Die Allgemeinheit überzeugen, dass Suffizient eine ernst zunehmende Strategie gegen Umweltbelastungen ist

6.3.1. Kommunikation, dass die Gesellschaft so nicht zukunftsfähig ist

6.3.2. Eine Diskussion über Werte

6.3.3. Eine Diskussion über Lebensziele

6.3.4. Eine Diskussion über Institutionen

6.3.5. Ziel ist die Überwindung der Überflussgesellschaft

6.3.6. Zeitfenster müssen genutzt werden

6.3.6.1. Im 21. Jahrhundert werden Menschen dazu angehalten sein, Einschnitte in Kauf zu nehmen

6.3.6.1.1. Eine deutliche Drosselung der besonders umweltintensiven Ressourcengruppen genügt

6.3.6.2. Thematisierung der Umweltsituation wird meist erst aufgenommen, wenn es keine aktuellen gesellschaftlichen Probleme/Themen gibt

6.3.6.3. Öffentlicher Druck entsteht bei einer spürbaren Verschlechterung der Umweltsituation

6.3.6.3.1. Erst im Falle hartnäckiger Anomalien und der sich anschließenden Phase revolutionärer Politik zeigt sich die strukturwandelnde Potenz von Demokratien

6.4. Es ist die Aufgabe ein Klima zu schaffen das freundlich gegenüber der Suffizienz ist

6.4.1. Eine suffizienzfreundliche Kultur schaffen

6.4.1.1. Kulturen definieren sich über Handlungen, Bilder, Leben, Denken, Hoffnungen und Erwartungen

6.4.1.2. Erkenntnis, dass die gegenwärtige Kultur nicht ihre Versprechen hält

6.4.1.3. Eine Kultur schaffen, die Verzicht anerkennt

6.4.1.4. Die Entscheidungsfreiheit muss bestehen bleiben

6.4.1.5. Eine Kultur schaffen, die umweltfeindliches Verhalten abstraft

6.4.1.5.1. Individuen, die abgestraft werden, muss Hilfe zur Verhaltensbesserung angeboten werden

6.4.1.5.2. ausgewogene und unaufgeregte Kritik an der konsumistischen Kultur üben

6.4.2. Selbstreflexion als wesentlicher Treiber der Werteänderung

6.4.3. Menschen und Kulturen ignorieren die Natur und schaden ihr zunehmend

6.4.4. Kollektivismus ist besser für die Suffizienzstrategie als Individualismus

6.4.5. Suffiziente Ethik ist sowohl gesellschaftlich als auch individuell

6.4.6. Teilhabe an einer neuen Bewegung haben

7. Umweltwissen (Ökologisches Problembewusstsein)

7.1. Ökologische Überzeugungen

7.1.1. globale Einsicht: Man konsumiert zuviel

7.1.2. Ein emotionaler Bezug zur Umwelt ist wichtig

7.1.2.1. Neugierige Aufgeschlossenheit gegenüber der Natur

7.1.2.2. Körperliche Auseinandersetzung mit der Natur

7.1.2.3. Bewusstere Wahrnehmung der Umwelt

7.1.2.4. Intellektuelle Auseinandersetzung mit der Natur

7.1.3. Ökologische Werte

7.2. Ökologie ist bedeutender als Ökonmie und Soziales

7.2.1. Ökologische Schäden können nicht durch ökonomischen oder sozialen Nutzen gerechtfertigt werden

7.2.2. Die ökologischen Leitplanken geben den ökonomischen Spielraum vor

7.2.2.1. Die materiellen Grenzen akzeptieren

7.3. Das Konsumverhalten der Industrienationen gilt als einer der wichtigsten Belastungsfaktoren der Umwelt

7.3.1. Ökologische Dynamiken berücksichtigen

7.3.1.1. Wissen, dass das Biosystem ein instabiles dynamisiert stabil gehaltenes System ist

7.3.1.1.1. Umweltverantwortung übernehmen

7.3.1.1.2. Ökologische Werte verfechten

8. Tätigkeiten ersetzen Konsum (Verhalten zur Selbstverwirklichung)

8.1. Positive Eigenarbeit stärkt Widerstand gegen Konsum

8.2. Wunsch Gestaltungsmöglichkeiten zu gewinnen

8.2.1. Geld gibt nicht immer mehr Auswahlmöglichkeiten

8.2.2. Willen den Denkfreiraum zu erweiter

8.2.2.1. Loslassen einer einengenden Sichtweise

8.2.3. Willen den Handlungsfreiraum zu erweitern

8.3. Individuelle Suffizienz ist erkennbar

8.4. Fähigkeiten als Lebensstandard (Ausbildung des Seins)

8.4.1. Talente werden gebraucht

8.4.1.1. Wunsch nach kreativität

8.4.2. Wunsch nach Eigentätigkeit

8.4.2.1. Wunsch nach Aktivität

8.4.2.1.1. Vitalität

8.4.2.1.2. Lustempfinden

8.4.3. Wunsch nach Entfaltung der eigenen Anlagen

8.4.4. Wunsch nach Kompetenzerweiterung

9. Resilienz gegen die Kosten von suffizientem Verhalten

9.1. Höhere Transaktionskosten (es gibt nicht mehr alles zu jeder Zeit

9.1.1. persönlicher Einsatz als Kosten für das Verhalten

9.1.1.1. Selbstorganisation als Kosten für Änderung des Verhaltens

9.1.1.2. Man muss sich mehr bemühen, um etwas zu bekommen

9.1.1.3. Suffizienz überfordert einen nicht

9.1.2. Hohe umweltfreundliche Motivation federn Kosten ab

9.1.3. Bereitschaft von anderen Abhängig zu sein

9.1.3.1. Unzuverlässigkeit tolerieren

9.1.3.2. Unzuverlässigkeiten ausgleichen

9.1.3.3. Vertrauen anstatt Verträge

9.1.3.3.1. Vertrauen zwischen Marktteilnehmern

9.1.3.3.2. Vertrauen statt Rechtssicherheit

9.1.3.3.3. Verträge rücken den Fokus vom Menschen auf die Rechten und Pflichten dieser und sind daher zu vermeiden.

9.1.3.3.4. Empathie ist wichtig, um mit den Partnern in der Wertschöpfungskette einfach kommunizieren zu können.

9.2. Gesellschaftlicher Inakzeptanz widerstehen

9.2.1. Ungerechte Aufgabenverteilung für umweltfreundliches Verhalten akzeptieren

9.2.1.1. Man muss für Suffizienz eintreten

9.2.1.1.1. Individuelle Suffizienz ist sinnvoll

9.2.1.1.2. Nicht auf Signale von "unten"/anderen warten

9.2.1.2. Resilienz gegen die Unsicherheit als Ökopionier die Gesamtauswirkung zu beeinflussen

9.2.1.3. Güterkonsum einschränken

9.2.1.4. Resilienz gegenüber einer Mehrheit, die eigene Einsparungen überkompensiert

9.2.1.5. Trittbrettfahrer ertragen

9.2.2. Suffizinte Lebensstile sozial anerkennen

9.2.3. Persönliche Integrität schützt vor psychologischen Mangelerscheinungen

9.2.3.1. Der Angst etwas zu verpassen widerstehen (Versäumnisangst)

9.2.3.2. Verlust von psychosozialen Funktionen von Konsumgütern (Reziprozität, Authentizität)

9.2.3.3. sich einschränken können ohne sich arm zu fühlen

9.2.3.4. Sich einschränlen können ohne sich desintegriert zu fühlen

9.2.3.5. sich einschränken können, ohne sich absteigend vorzukommen

9.3. Der Nutzen von Suffizienz findet sich in der Allgemeinheit

9.3.1. Die individuelle Rationalität ist in Demokratien meist höher als die kollektive Rationalität

9.3.2. Spieltheorie: Ein Individuum erreicht seinen maximalen Nutzen, wenn die Allgemeinheit suffizient lebt, es aber nicht. Es verliert dagegen, wenn ale dies befolgen.

9.3.2.1. Die Unsicherheit eine Verhaltensänderung zu bewirken steigt mit der Länge des erforderlichen Zeitraumes

9.3.2.2. Die Unsicherheit eine Verhaltensänderung zu bewirken steigt mit der Größe des erforderlichen Personenkreises

10. Maximierung des gefühlten individuellen Wohlstandes (Ziel der Selbstverwirklichung)

10.1. Raumwohlstand

10.1.1. Wunsch der besseren Balance des Raumwohlstandes

10.1.2. Platz für anderes bewahren

10.2. Zeitwohlstand

10.2.1. Zeitknappheit überfordert

10.2.2. Wunsch nach besserer Balance des Zweitwohlstandes

10.2.2.1. Zeitwohlstand ist wichtig und Ausdruck einer starken Persönlichkeit.

10.2.2.2. Suffizienz führt zu mehr Freizeit

10.2.3. Wunsch nach einem Unabhängigen Leben

10.2.4. Muße

10.2.4.1. Intensivierung des Genusses

10.2.4.1.1. Gegenwart intensiv erleben

10.2.4.1.2. Genussfreude

10.2.4.1.3. positive Sinnesreize lernen wahrzunehmen (Empfindlichkeit)

10.2.4.1.4. Erinnerungen und Wissen an positive Genusseindrücke sind ausgeprägt

10.2.4.1.5. Genussqualität statt-quantität

10.2.4.2. Zeitwohlstand positiv erlebt

10.2.4.3. Gepflegtheit

10.2.4.4. Frische

10.3. Zielerreichung steigert die Lebensqualität

10.4. Sinnkonstruktion steigert die Lebensqualität

10.5. Neue Nutzungsformen fordern Vertrauen

10.5.1. Vertrauen als gemeinschaftlicher Nutzfaktor

11. Führungskräfte haben die Aufgabe umweltfreundliches Verhalten vorzuleben (gesellschaftliche Rolle)

11.1. Die Realisierung eines gemeinnützigen Unternehmensleidbildes ist wichtiger als die Vergütung einer Arbeit.

11.1.1. Die klare Vision, wie Menschen durch weniger Ressourcenverbrauch und Emission besser leben macht eine zukunftsfähige Führungskraft aus.

11.1.2. Es sollte eine regelmäßige Reflektion über die Tätigkeiten des Unternehmens erfolgen.

11.1.3. Führungskräfte tragen Sorge um das Image eines Unternehmens

11.1.4. Führungskräfte tragen Sorge um die Organisationskultur eines Unternehmens

11.1.5. Verhalten muss hin zur Ökologie Regulierungen unterliegen

11.1.5.1. Anreizstrukturen müssen ökologisch sein

11.2. Verbindungen schaffen zwischen innerbetrieblichen Entscheidungen und außerbetrieblicher ökologischer Auswirkungen

11.3. Strategische Zielsetzung

11.3.1. Strategische Ziele Berücksichtigen alle Interessensgruppen

11.3.2. Strategische Ziele sind gleichzeitig flexibel

11.3.3. Strategische Ziele sind präzise,

11.3.3.1. Es sollen klare Zielaussagen getroffen werden

11.4. Führungskräfte sind Teil einer komplexen Wertschöpfungskette

11.5. Vorausgesetzte Eigenschaften

11.5.1. Führung sollte wertorientiert sein.

11.5.1.1. Die Führungskraft sollte den Mitarbeiter fördern und Weiterentwickeln

11.5.1.2. Führungskräfte sollen Mitarbeitern als Mentor zur Seite stehen

11.5.2. Führung sollte kooperativ sein.

11.5.3. Eine Führungskraft sollte authentisch sein.