Entwicklungspsychologie

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Entwicklungspsychologie von Mind Map: Entwicklungspsychologie

1. Fähigkeitsselbstkonzept

1.1. Modell von Shavelson et al. 1976 Eckert et al. 2006

1.1.1. individuelle Bezugsnorm: Vergleich der aktuellen eigenen Leistungen mit eigenen Leistungen von früher

1.1.1.1. vergleicht ihre Noten in der Klasse mit höherem Standard mit denen aus der vorherigen Klasse

1.1.1.1.1. „Bereits nach der ersten Schulaufgabe kam Antonia völlig frustriert nach Hause, da sie die bisher schlechteste Note ihres Lebens eingefahren hatte. Sie erklärte Ihrer Mutter, dass der Stoff viel zu schwer sei und dass sie nicht geeignet für diese Klasse sei.“

1.1.1.1.2. Frustration über plötzlichen Leistungsabfall

1.1.1.1.3. Lehrer und Eltern können für kleine Erfolgserlebnisse sorgen und sie unterstützen fehlendes Wissen aufzuarbeiten; Antonias Misserfolg sollte nicht auf stabile Ursachen, sondern auf variable Ursachen wie mangelnde Anstrengung zurückgeführt werden

1.1.2. Umgang mit Misserfolgen

1.1.2.1. schlechte Noten bezieht sie auf internal-stabile Ursachen

2. Unterrichtsqualität

2.1. Big3 von Kunter&Voss Merkmale von Helmke

2.1.1. Klassenführung

2.1.1.1. fehlende Konsequenzen bei Unaufmersamkeit der Schüler Schüler werden nicht angeregt sich aktiv mit dem Stoff auseinanderzusetzen

2.1.1.1.1. „Als sie danach fragt, wie das denn sein könnte und was sie denn dann im Unterricht täte, entgegnet Antonia, dass der Unterricht des Mathematiklehrers sterbenslangweilig sei und deswegen keiner aufpasse.“

2.1.1.1.2. Schüler sind nicht aufmerksam und werden nicht motiviert sich zu beteiligen

2.1.1.1.3. Unterricht abwechslungsreicher gestalten, genaue Instruktionen für mehr Klarheit

3. motivationale Entwicklung

3.1. Daniels 2008

3.1.1. situationales Interesse fehlt vollkommen

3.1.1.1. fehlendes Interesse an Mathematik

3.1.1.1.1. „Sie bohrt etwas nach und stellt fest, dass ihre Tochter anscheinend seit mehreren Wochen keine Hausaufgaben in Mathematik gemacht hat und nicht weiß, was derzeit Thema im Unterricht ist.“

3.1.1.1.2. fehlendes Vorwissen, keine Mitarbeit und Nachbereitung des Unterrichts

3.1.1.1.3. Alltagsnähe schaffen oder überraschende Beobachtungen herbeiführen durch kleine Kompetenzerlebnisse versuchen das Interesse wieder zu steigern

3.2. Krapp, Geyer & Lewalter 2014

3.2.1. Subjektive Wahrnehmung für das Fach Mathematik ist nicht mehr gegeben

3.2.1.1. Antonia verbindet Mathematik mit negativ emotionalen Erfahrungen

3.2.1.1.1. „Und warum solle sie überhaupt lernen, wenn es doch alles für die Katz sei. Sie könne eben kein Mathe. Sie sei eindeutig zu doof für diese Klasse, die anderen Schülerinnen und Schüler hätten alle viel bessere Noten.“

3.2.1.1.2. Sinkende Motivation sich für Mathematik anzustrengen, keine subjektive Wahrnehmung mehr vorhanden

3.2.1.1.3. Motivationales Interesse steigern durch anknüpfen an vorhandenem individuellem Interesse. Handlungsspielräume gewähren und Hilfestellungen geben ohne zu kontrollieren, damit das Kompetenzerleben gefördert wird.