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Läppen von Mind Map: Läppen

1. Unzählige lose Körper rollen zwischen Werkstück und Läppscheibe ab, was zu ungerichteten Bearbeitungsspuren beim Werkstoffabtrag führt

2. Einflüsse auf Läppforgang

2.1. Grosse Körnungen -> höhen Abtrag Feine Körnungen ->Kleine Rautiefen

2.2. Anfangs hoher Druck = Höherer Werkstoffabtrag Ende Geringerer Druck

2.3. Läppgeschwindigkeit hat keinen Einfluss auf Oberflächengüte

2.4. Läppgemische

2.4.1. Läppkörner, Wasser und Läppöl

2.5. Läppkörner (Läpp-Pulver)

2.5.1. Kornnummern 400, 500 und 600 mittlere Korngrösse 9.3, 12.8 und 17.3 Mikrometer

2.5.2. Verdrängung von Siliciumcarbid, Korund und Borcarbid durch Diamantkörnung

3. Einscheiben-Läppmaschiene

3.1. Merkmal: drehende Läppscheibe und die Abdichtringe

3.2. Läppscheiben (Arbeitsscheiben)

3.2.1. meist aus feinkörnigem Gusseisen

3.2.2. mittelharte scheiben sind gut abrichtbar (begünstigen das rollen der Körner)

3.2.3. Polierläppen: „weiche“ Scheiben aus Kupfer,Stahl u. Aluminium eingesetzt mit feinem Korn->spiegelnde Flächen

3.3. Aufgaben der Abrichtringe:

3.3.1. Aufnahme und führung der Werkstücke auf Bahnkurven; erzielen gleichmässigen Abtrag der Scheibe

3.3.2. Abrichten der Scheibe; indem Abrichtringe am grossen Durchmesser der Scheibe in gleicher drehrichtung mitgedreht werden

3.3.3. Verteilen des Läppgemisches u. Entfernen des Abtrages über Nuten zum Läppscheibenrand

3.4. Prüfen der Ebenheit der Läppscheibe

3.4.1. Werkst. 100 mm Durchmesser muss die Ebenheit 0.1 Mikrometer der Scheibe mind.gleich gut oder besser sein

3.4.2. Abrichten der Läppscheibe

3.4.2.1. Abweichungsform einer Läppscheibe hängt von Form und Material des Werkstücks wie auch von der Drehzahl ab

4. Prüfen der Ebenheit der Läppscheibe

4.1. Werkst. 100 mm Durchmesser muss die Ebenheit 0.1 Mikrometer der Scheibe mind.gleich gut oder besser sein

4.2. Abrichten der Läppscheibe

4.2.1. Abweichungsform einer Läppscheibe hängt von Form und Material des Werkstücks wie auch von der Drehzahl ab

4.3. Planläppen

4.3.1. Ebenheit der Läppscheibe überträgt sich auf die Werkstücke. Unebene Werkstücke werden mit elastischen Zwischenlagen gegen die Läppscheibe gedrückt.

4.4. Planparalleles Läppen

4.4.1. Erfolgt mit einer Druckplatte ohne Zwischenlagen.Unterseite muss hohe Ebenheit und Sauberkeitvon haben. erreichbare Parallelitätsabweichung 0,2 um

4.5. Zweischeiben-Läppmaschiene

4.5.1. gleichzeitige Bearbeitung der Werkstückfläche zwischen zwei Scheiben. In Zahnscheiben (Läuferscheiben) liegend sorgt die Obere Anpresskraft der Läppscheibe und laufend zugeführter (dosierter) Läppgemisch Mänge für den Abtrag. gleichmässiger abtrag der Läppscheiben wird durch den Drehrichtungswechsel der Scheiben und den Überlauf der Werkstücke uber den scheibenrand angestrebt.

4.6. Flachhonen auch Feinschleifen

4.6.1. Anstatt Läppscheiben werden hier Arbeitsscheiben mit aufgeklebten rumden CBN- oder Diamantplatten („Peölets“) verwendet, es entstehen grosse Zwischenreume für die Spülung mit Honöl oder Wasser. Erhöhter Materialabtrag; 0,6-0,8mm = pro minute eine massabweichung von 0,2 um. Parallelität; Flachhonen = 0,5-2 um und beim Läppen 0,2-1 um

4.7. Aussentundläppen

4.7.1. Erfolgt auf einer Zweischeiben-Läppmaschiene. Schrägstellung der Werkstücke führt zu einer Roll- und Gleitbewegung. überlaufen die Läppscheiben auf ganzer Fläche bei jeder umdrehung des Exzenters ( beihaltung der Ebenheit). Linienbewegung führt zur verbesserung der Zylindrizität und Massgenauigkeit

4.8. Anwendung der Läppferfahren zu empfehlen:

4.8.1. Immer wenn parallele und ebene sowie auch sehr saubere Werkstückoberflächen zu erzielen sind. Alle Werkstoffe sind Läppfähig. Der Werkstoffeinfluss ist nur bei der Oberflächengüte und der abtragsleistung bemerkbar