Abitur Geschichte

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Abitur Geschichte von Mind Map: Abitur Geschichte

1. Einheit und Freiheit (1815-1849)

1.1. Ende der Befreiungskriege gegen Napoleon

1.2. Studenten, Professoren, Intellektuelle fordern gemeinsamen Nationalstaat

1.2.1. Napoleon einte die Deutschen im gemeinsamen Kampf (Lützower Jäger, Schwarz-Rot-Gold)

1.2.2. Napoleon führte Gedanken von Einheit und Freiheit ein (Code Civil)

1.2.2.1. Deutsche strebten auch nach einem Staat mit dem Gedanken der Aufklärung

1.3. Beim Wiener Kongress stellen Monarchen alte Machtverhältnisse wieder her (Restauration)

1.3.1. Deutsche Fürstentumer zu Deutschem Bund zusammengefasst

1.3.1.1. Kein Bundesstaat sondern Staatenbund

1.3.2. Große Enttäuschung bei vielen Deutschen

1.4. Pendel

1.4.1. 1817: Wartburgfest mit 500 Teilnehmern

1.4.2. Zusätzliche Radikalisierung begann

1.4.2.1. 1819: Ermordung von August von Kotzebue durch Student

1.4.3. 1819: Karlsbader Beschlüsse als Reaktion

1.4.3.1. Zensur

1.4.3.2. Strengere Regulierung der Universitäten

1.4.4. Weitere Proteste in den 1820er Jahren

1.4.5. 1832: Höhepunkt beim Hambacher Fest (30000 Teilnehmer, Schwarz-Rot-Gold)

1.4.6. 1832: Zehn Artikel als Verschärfung der Karlsbader Beschlüsse

1.5. Ab den 1820er Jahren starker Anstieg der Bevölkerung

1.5.1. Resultierte in Hungersnöten und katastrophalen Arbeits-/Lebensbedingungen der Arbeiter

1.5.2. 1846: Missernte verschärft Hungersnot

1.6. Märzrevolution

1.6.1. Februar 1848: Revolution beginnt in Frankreich, kurz darauf in Österreich

1.6.2. März 1848: Revolution startet in Berlin

1.6.2.1. Bei Barrikadenkämpfen sterben mehr als 250 Menschen

1.6.3. Greift schließlich auf den ganzen deutschen Raum über

1.6.4. Fürsten machen zunächst Zugeständnisse

1.6.5. Mai 1848: Nationalversammlung in der Paulskirche beginnt mit Ausarbeitung einer liberalen, demokratischen Verfassung

1.6.5.1. Artikel 101: Parlament steht über der Krone

1.6.6. Preußischer König lehnt jedoch die Kaiserkrone ab

1.6.6.1. Auch viele Fürstentümer lehnen die Verfassung ab

1.7. Gedanken von Einheit und Freiheit bleiben erhalten

1.7.1. Erstarkte Fürsten gelangen wieder an die Macht

1.7.1.1. Revolution scheitert

2. Reaktionszeit/Bismarcks Aufstieg (1850-1871)

2.1. Reaktionszeit

2.1.1. Nach gescheiterter Revolution Wiederherstellung der alten Machtordnung

2.1.1.1. Beseitigung aller liberalen Errungenschaften

2.1.1.2. Unterdrückung der Nationalbewegung

2.1.2. Viele Revolutionäre wandern aus oder ziehen sich zurück

2.1.3. Ab 1850 sorgt Industrialisierung für Aufschwung des Bürgertums und Beseitigung der Arbeitslosigkeit

2.1.4. Trotzdem leiden Arbeiter immer noch unter schlechten Bedingungen

2.1.4.1. Erste Arbeiterbewegungen formieren sich

2.1.5. Ende 1850er Jahre gewinnt Nationalbewegung wieder an Aufschwung

2.1.5.1. Fordern kleindeutsche Lösung (ohne Österreich) als Prozess von oben

2.2. Bismarcks Aufstieg

2.2.1. 1862: Preußischer Verfassungskonflikt um Heeresreform

2.2.1.1. Parlament vs. Krone

2.2.2. Bismarck wird zum Ministerpräsidenten ernannt

2.2.3. Löst den Konflikt mit Lückentheorie

2.2.3.1. Im Zweifelsfall ist die Krone mächtiger als das Parlament

2.2.4. Empörung beim Volk und Parlament

2.2.4.1. Muss zuerst militärische Erfolge verbuchen

2.2.5. 1863: Streit um Zugehörigkeit von Schleswig und Holstein führt 1864 zu Deutsch-Dänischen Krieg

2.2.5.1. Sieg von Preußen und Österreich

2.2.5.2. Regionen werden aufgeteilt

2.2.6. 1866: Streit um Kriegsbeute führt zu Deutsch-Österreichischem Krieg

2.2.6.1. Kampf um die Vorherrschaft in Deutschland

2.2.6.2. Preußen siegt

2.2.7. Bismarck versucht Einigung voranzutreiben

2.2.7.1. Gründet mit annektierten Gebieten Norddeutschen Bund

2.2.8. 1870: Bismarck nutzt Streit um spanische Thronfolge um Frankreich zu provozieren

2.2.8.1. Veröffentlicht stark gekürztes Telegramm um Frankreich zu denunzieren (Emser Depesche)

2.2.9. 1870/71: Deutsch-Französischer Krieg

2.2.9.1. Preußen siegt und gründet in Januar 1871 in Versaille das Deutsche Kaiserreich

2.3. Bismarck als Charismatischer Herrscher

2.3.1. 1. Dimension: Durch Wunder an die Macht kommen

2.3.1.1. Bismarck löst Verfassungkrise

2.3.2. 2. Dimension: Durch Wunder an der Macht bleiben

2.3.2.1. Bismarck gewinnt Kriege und steigert somit Rückhalt im Volk und Regierung

2.3.3. 3. Dimension: Eigenständig zusammengestellter Führungsstab mit loyalen Leuten

2.3.3.1. Bismarck machte vieles selbst und stellte Loyalität über Kompetenz

2.3.4. 4. Dimension: Wirtschaft wird vor allem durch Kriegsbeute getragen

2.3.4.1. Spielte bei Bismarck keine große Rolle

2.3.5. 5. Dimension: Ein Charismatiker verliert entweder sein Charisma oder stirbt; er kann seine Macht auch nicht abgeben

2.3.5.1. Ende der 1880er Jahre konnte Bismarck keine Erfolge mehr verbuchen und verlor so sein Amt

3. Deutsches Kaiserreich (1871-1914)

3.1. Innenpolitik

3.1.1. Kulturkampf

3.1.1.1. Katholizismus als Staatsfeind Nr. 1 angesehen

3.1.1.2. 1871-1875: Bismarck versucht mit Gesetzen Kirche und Staat zu trennen

3.1.1.2.1. Kanzelparagraph

3.1.1.2.2. Schulaufsichtsgesetz

3.1.1.2.3. Zivilehe

3.1.1.2.4. Brotkorbgesetz

3.1.1.3. Solidarität und Rückhalt in der Kirche allerdings sehr hoch

3.1.1.4. Bismarck benötigt Stimmen des Zentrums

3.1.1.4.1. Deshalb scheitert er

3.1.1.5. Ab 1880 Minderung der Gesetze

3.1.1.5.1. Nur Schulaufsicht und Zivilehe bleiben erhalten

3.1.2. Sozialistengesetze

3.1.2.1. 1878: Zwei Attentate auf Kaiser Wilhelm I von angeblichen Sozialisten

3.1.2.1.1. Sozialisten zu Staatsfeinden erklärt

3.1.2.2. Verbot von sozialistischen/sozialdemokratischen Vereinen

3.1.2.3. Ziel: Zerschlagung der Arbeiterbewegung

3.1.2.4. Erneutes Scheitern, da Klassenbewusstsein gestärkt wird

3.1.2.4.1. SPD verdreifacht Stimmen

3.1.3. Sozialgesetze

3.1.3.1. Ziel: Arbeiterbewegung und Sozialisten schwächen

3.1.3.2. Zuvor: Schlechte Arbeitsbedingungen, Löhne und Sicherheit

3.1.3.3. Prinzip von Zuckerbrot und Peitsche

3.1.3.4. Gesetze

3.1.3.4.1. 1883: Krankenversicherung

3.1.3.4.2. 1884: Unfallversicherung

3.1.3.4.3. 1889: Alters-/Invalidenrente

3.1.3.5. Zusammenführung von Arbeitern und Staat gelingt zum Teil

3.1.4. Unter Wilhelm II

3.1.4.1. Zunächst weitere Sozialgesetze

3.1.4.2. Nach Erfolgen der SPD aber wieder stark repressive Maßnahmen

3.2. Fortschritt und Rückschritt

3.2.1. Fortschritt

3.2.1.1. Liberale Presse

3.2.1.2. Wissenschaftlicher Fortschritt

3.2.1.3. Liberales Wahlsystem in Preußen

3.2.1.4. Kulturszene

3.2.1.5. Sozialgesetze

3.2.1.6. Ansätze der Demokratisierung

3.2.1.7. Ansätze der Demokratisierung

3.2.2. Rückschritt

3.2.2.1. Militarisierung

3.2.2.2. Zensur

3.2.2.3. Machtloses Parlament

3.2.2.4. Sozialistengesetze

3.3. Außenpolitik

3.3.1. Unter Wilhelm I/Bismarck

3.3.1.1. Deutschland ist saturiert

3.3.1.1.1. Keine Expansionpläne

3.3.1.2. Isolation von Frankreich oberstes Ziel

3.3.1.3. In den 1880ern trotzdem einige Kolonien

3.3.1.4. Bündnissystem

3.3.1.4.1. Deutschland

3.3.1.4.2. Österreich-Ungarn

3.3.1.4.3. Italien

3.3.1.4.4. Russland

3.3.2. Unter Wilhelm II

3.3.2.1. Deutschland verlangt seinen Platz an der Sonne

3.3.2.1.1. Imperialistische Kolonialpolitik

3.3.2.2. Keine Erneuerung des Rückversicherungsvetrages

3.3.2.3. Flottenaufrüstung löst Skepsis bei Großbrittanien aus

3.3.2.4. Ungeschicktes außenpolitisches Auftreten

3.3.2.5. Bündnissystem

3.3.2.5.1. Großbrittanien

3.3.2.5.2. Russland

3.4. Langfristige Interessen der Großmächte

3.4.1. Deutschland

3.4.1.1. Vermeidung eines Zweifrontenkrieges

3.4.2. England

3.4.2.1. Größte Seeflotte zur Erhaltung der Kolonialmacht

3.4.2.2. Balance of powers

3.4.2.2.1. Kein europäischer Staat darf zu mächtig werden

3.4.3. Frankreich

3.4.3.1. Wieder stärker werden

3.4.3.2. Schutz vor Deutschland

3.4.4. Russland

3.4.4.1. Eisfreie Häfen mit Weltmeereszugang

3.4.4.1.1. Vor allem Bosporus

3.4.5. Österreich-Ungarn

3.4.5.1. Problem verschiedener Kulturen lösen

3.4.5.2. Mehr Macht

3.4.6. USA

3.4.6.1. Open-door-policy

3.4.6.1.1. keine Zölle

3.4.6.1.2. freier Handel

3.4.6.2. Monroe-Doktrin

3.4.6.2.1. keine Einmischung in außenpolitische Angelegenheiten

4. Erster Weltkrieg (1914-1918)

4.1. Der Weg in den Krieg

4.1.1. Zwei Lager hatten sich formiert

4.1.1.1. Dreibund

4.1.1.2. Triple Entente

4.1.2. Große Anspannung auf beiden Seiten

4.1.2.1. Niemand an Dialog interessiert

4.1.3. Österreich-Ungarns Thronfolger Franz Ferdinand besucht Juni 1914 Sarajewo

4.1.3.1. War vorher von Österreich-Ungarn annektiert

4.1.3.2. Er und seine Frau sterben bei nationalistischem Attentat

4.1.4. Österreich-Ungarn stellt Ultimatum an Serbien

4.1.4.1. Volle deutsche Unterstützung (Blancoscheck)

4.1.5. Einen Monat nach dem Attentat: Kriegserklärung von Ö/U

4.1.6. Triple Entente auf Seite Serbiens

4.1.7. Anfang August erklärt Deutschland Russland, dann Frankreich den Krieg

4.2. Kriegsverlauf

4.2.1. Große Begeisterung der Deutschen

4.2.1.1. Gehen von einem schnellen Sieg aus

4.2.2. Schlieffenplan

4.2.2.1. Schneller Sieg über Frankreich, indem man neutrales Belgien durchquert

4.2.2.1.1. Sorgt für Kriegseintritt GB

4.2.2.2. Danach Verlagerung an die Ostfront

4.2.3. Plan geht nicht auf

4.2.3.1. Bereits ab September 1914 Stellungskrieg in Frankreich

4.2.3.1.1. Schlacht an der Marne

4.2.3.2. Russische Truppen schneller bereit als gedacht

4.2.3.2.1. Auch dort festgefahrene Front

4.2.4. Deutschland durch britische Blockade abgeschnitten

4.2.5. 1915: Italien tritt Entente bei

4.2.6. Viele Schlachten mit hohen Verlusten ohne große Gebietsgewinne

4.2.6.1. Verdun, Somme

4.2.7. Februar 1917: Russische Revolution beginnt

4.2.7.1. Zar abgesetzt, Übergangsregierung kämpft zunächst weiter

4.2.7.2. Anfang 1918: Waffenstillstand mit D

4.2.8. Februar 1917: D erklärt uneingeschränkten U-Boot-Krieg

4.2.8.1. Auch zivile Schiffe abgeschossen

4.2.8.2. Sorgt für Kriegseintritt der USA

4.2.9. März: 1918: Große Offensive Deutschlands an der Westfront

4.2.9.1. Können Erfolge verbuchen

4.2.9.2. US-Truppen noch nicht einsatzbereit

4.2.10. Sommer 1918: Gegenoffensive der Entente mit US-Unterstützung

4.2.10.1. US-Truppen ausgeruht und besser ausgestattet

4.2.10.2. D kann dem nichts entgegensetzen

4.2.11. September 1918: OHL fordert Waffenstillstandsverhandlungen

4.2.12. November 1918: Friedensvertrag wird unterschrieben

4.2.12.1. Mittelmächte gehen als Verlierer aus dem Krieg

4.3. Dimension des Krieges

4.3.1. 65 Millionen eingesetzte Soldaten

4.3.1.1. 9 Millionen Tote

4.3.2. Ab 1915 Giftgas eingesetzt

4.3.2.1. -

5. Weimarer Republik (1918-1933)

6. NS-Zeit (1933-1939)

7. Zweiter Weltkrieg (1939-1945)

8. Kalter Krieg (1945-1990)