Lisa Prinzip

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Lisa Prinzip von Mind Map: Lisa Prinzip

1. Aktive und passive Bewegungen helfen die Atmung zu verstärken und zu vertiefen und somit alle Lungenabschnitte zu belüften.

2. Atemerleichternde Lagerungen

2.1. Oberkörperhochlagerung Seitenlagerung Halbmondlagerung in Rückenlagerung Dreh-Dehnlagerung VATI-Lagerung

3. Flüssigkeitszufuhr anpassen Bei zu geringer Flüssigkeitszufuhr wird den Schleimhäuten Feuchtigkeit entzogen. Der Schleim in den gesamten Atemwegen wird zäh und klebrig und ist schwer zu entfernen. Zur Pneumonieprophylaxe sollten täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zugeführt werden, bei erhöhter Ausscheidung, z. B. bei Fieber, hohen Außentemperaturen oder Durchfall und Erbrechen, muss die Trinkmenge entsprechend angepasst werden (siehe: Flüssigkeitszufuhr bei Querschnittlähmung). Brustwickel und Kompressen Feucht-warme Brustwickel und Kompressen wirken entspannend, beruhigend, durchblutungsfördernd und schleimlösend. Ätherische Öle können die Wirkung erhöhen. Inhalation Mit der Inhalation werden Atemwege angefeuchtet, Lungenerkrankungen und Atemwegsinfektionen lokal behandelt und das Lungensekret gelockert. Bei der Anwendung können u. a. folgende Hilfsmittel zum Einsatz kommen: Dampfbad mit Schale bzw. Topf und Handtuch Aerosolapparat Ultraschall-Vernebler IPPB-Gerät (Gerät zur intermittierenden Beatmung mit positivem Druck) Einreibung mit ätherischen Ölen (siehe auch: Aromatherapie bei Querschnittlähmung) Die Wirkstoffe der ätherischen Öle werden verdünnt auf die Haut aufgebracht und eingeatmet. Zur Sekretlösung eignen sich Verdünnungen von: Eukalyptusöl Anisöl Pfefferminzöl Thymianöl Fichtennadel Fenchelöl Fast alle ätherischen Öle haben zudem eine krampflösende und antiseptische Wirkung. Vibrationsmassage Vibrationsmassagen lösen durch Schwingungen im Brustkorb das Sekret in den Atemwegen. Es wird in die großen Bronchien transportiert und lässt sich abhusten. Produktives Abhusten

4. L

4.1. Mobilisation

4.2. Atemstimulierende Einreibung

4.3. Atemübungen

4.3.1. Atemübungen (auch: Atemgymnastik) helfen Lungenabschnitte zu belüften, eine richtige Atemtechnik – bzw. eine alternative Atemtechnik bei hochgradig Querschnittgelähmten – zu erlernen und durchgängig anzuwenden.

4.3.1.1. + Tiefes Ein- und Ausatmen + Kontaktatmung + Atmen gegen Widerstand + Dosierte Lippenbremse + Es gibt Trainingsgeräte, die die Atemübungen begleiten und in ihrer Wirkung unterstützen können, z. B. SMI-Atemtrainer oder VRP-Geräte.

5. Die Pneumonieprophylaxe ist eine disziplinübergreifende Aufgabe, an der Mediziner, Ergo- und Physiotherapeuten, Pflegende und der Betroffene selbst beteiligt sind.

6. I

6.1. Krankheitskeime werden entfernt oder ihnen wird der Nährboden weitgehend entzogen, durch: Mund- und Nasenpflege Aseptische Maßnahmen, z. B. Orales Absaugen Nasales Absaugen Endotracheales Absaugen Bronchoskopisches Absaugen

7. S

8. A

8.1. Das Einatmen oder Verschlucken von Nahrungsbestandteilen, Mageninhalt, Blut, Fremdkörpern und/oder Speichel in die Atemwege muss – unabhängig davon, ob dies als bemerkte oder stille Aspiration stattfindet – vermieden werden. Entsprechende Maßnahmen bietet die Schlucktherapie (siehe: Schluckfunktionsstörung).

9. Bei der Lungenentzündung oder Pneumonie handelt es sich um eine akute oder chronische Entzündung des Lungengewebes. Sie wird meist durch eine Infektion mit Bakterien, Viren oder Pilzen verursacht.