Disclosing New Worlds // Der Unternehmer als Entwickler kultureller Innovationen

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1. Der "Genuine Entrepreneur"

1.1. hat Fähigkeiten zur Geschichtsschreibung, verändert den Disclosive space

1.2. erzeugt radikale soziale Veränderungen

1.3. seine Produkte oder Services bedingen fundamentale Veränderungen (des Alltags)

1.3.1. Annahme: Wenn sich unsere Welt verändert, verändern wir uns auch. (Bsp. Filmrezeption)

1.4. springt nicht nur auf Trend auf, sondern prägt ihn

1.4.1. legt fest, was zukünftig von Interesse sein wird, verändert die grundsätzliche Art, wie wir über Dinge und Menschen denken und mit ihnen umgehen

1.5. erkennt Wandel und beeinflusst den Wandel

1.5.1. Annahme: Die Menschen erkennen Bedürfnisse erst sobald die benannt wurden

1.6. erzeugt Wandel

1.7. Vereint die Fähigkeiten für Innovation und Aufbau eines Unternehmens

1.8. Vermarktung des Konzepts steht im Mittelpunkt

1.8.1. Arbeitsverständnis: Konversation als zentraler Punkt, der das Entstehen hochdifferenzierter Produkte erst ermöglicht

1.9. Produkt und Markt entwickeln sich parallel

1.10. nötiges Risiko (??): Missverständnisse in der Geselslchaft erkennen und diesbezüglich eigene Idee entwickeln

1.11. kulturelle Innovation (Kultivierung der Idee)

1.11.1. Bsp. Body Shop: Kultivierung der Idee nachhaltige umweltbewusst Produktentwicklung, Bewusstsein für Herstellungsprozesse (Greenpaece, Ökotest, Wahrentest)

1.11.2. Veränderung des disclosive space, Kultur beeinflussen, Doing Culture (Düllo)

1.11.3. evtl. Zettel als Beispiele für kulturelle Innovationen

2. Akte des history-makings

2.1. articulation

2.1.1. Bsp. I have a dream

2.1.2. Veränderung ansprechen, bewusst machen

2.2. cross-appropriation

2.2.1. Bsp. Feminismus

2.3. reconfiguration

2.3.1. Bsp. Internet

2.4. Wir benutzen diese Akte des Geschichteschreibens wenn unser Leben auf dem Höhepunkt ist

2.5. Welchen Akt des history-making machen Genesis und Lady Jaye?

3. Bereiche des history-makings

3.1. Unternehmertum

3.2. Demokratische Tätigkeit

3.3. Solidarität

4. Forschungsstand

4.1. Drucker...

4.2. Vesper...

4.3. Gilder

4.3.1. "Giving" (Gilder): nimmt u. U. Einbußen/Risiken in Kauf, die sich langfritig (eventuell) auszahlen -> investiert

4.3.2. "Humility"(Gilder): das jeweilige Handwerk "von der Schippe auf" erlernen, Lernen durch Zuhören, auf dem Boden bleiben, auf Fehlern lernen -> stellt sich und eigenes Know-how infrage

4.3.3. "Commitment" (Gilder): totale und langfristige Hingabe für eine Idee

4.4. Berger...

4.5. Lavoie ...

4.6. Casson...

4.7. Baumol...

5. Begriffseinführung

5.1. Identität...

5.2. "detachment" sich Lösen von ...>

5.2.1. ...Kopplungen (alle relevanten Verschränkungen erkennen)

5.2.2. ... Leidenschaft

5.2.3. ...der Vergangeheit

5.2.4. Theorie als ultimatives Lösen

5.3. Cartesianismus

5.3.1. Bewusstheit über das eigene Bewusstsein

5.3.2. Vorstellung wissenschaftlicher Objektivität

5.4. disclosive space

5.4.1. = Grundschatz an (Alltags-)Praktiken, die den Umgang mit sich, anderen Personen und allen Dingen regeln

5.4.2. umfasst Werkzeuge, Bestimmungen/Sinnzusammenhänge, Identitäten (equipment, purpose, identity) -> Beispiel Tischler

5.4.3. "Style" bestimmt unser pragmatisches Handeln , koordiniert Handeln (als ganzheitliche, Habitus, Unternehmensphilosophie, Kleidung) -> S. 19ff

5.4.4. customary disclosing als Anwendung gängiger Praktiken

5.4.5. Normen, Werte, Verhaltensmuster, Koventionen

5.4.6. Basis für historical disclosing

5.5. historical disclosing

5.5.1. verändert den "style" des disclosive space

5.5.2. history-making

5.5.3. ≠ customary disclosing

5.5.4. Bedingungen/Voraussetzungen für Veränderung: Holding on to anomalies & engagement

5.5.5. falsch: Problem als Problem bestrachten, sich distanzieren, die Situation analysieren etc. -> Srandardfragen bedingen Standardantworten

5.5.6. Bsp. Paar

6. Fähigkeiten

6.1. erkennt Anomalie

6.2. verschreibt seine gesamte Arbeit auf die Anomalie, beobachtet inwiefern die Anomalie mit seiner Arbeit zusammenhängt (bringt sie in Zusammenhang, auch wenn nicht offensichtlich)

6.3. setzt Anomalie in Relation zur Welt, setzt sich für das neue Verständnis ein (verkörpert sie), verbreitet seine Vorstellung

6.4. testet seine Vorstellung mithilfe anderer (Diskussion, Workshop) auf Relevanz und Akzeptanz -> nimmt sich Zeit für den Reifeprozess der Idee

6.5. Spagat: gleichzeitig Vernüftigkeit (etwas Altes? Anschlussfähigkeit) und Fremdartigkeit (etwas Neues?) des Konzept bewaren, sonst wird es bedeutungslos/ selbstverständlich -> "marketing reason"; Marke wird Autorität; Wandel erzeugen ohne das Konzept zu wandeln; Veränderung des disclosive space

6.5.1. Vgl. Groys (Kombination Altes + Neues, zu Profanes wird zwar breit akzeptiert, aber nicht mehr als Neues wahrgenommen)

6.6. kriiert kohärente Firmenkultur: der Unternehmer ist allen Anforderungen des Unternehmertums "ausgeliefert", koordiniert unternehmerische Tätigkeiten -> "marketing reason" sollte sich in Unternehmenkultur wiederspiegeln (Kultivierung)

6.6.1. legt Identität/Philosophie des Unternehmens fest und sucht sich andere Menschen, die diese Philosophie unterstüzen, legt Arbeitsstrukturen fest

6.7. Bsp.: Anita Roddick "Body Shop" -> evtl. Imagefilm o.ä.

7. Abgrenzung zum Manager

7.1. Was ist für euch ein Manager? -> Gordon Gecco (Gier)

7.2. Der Unternehmer in der Marktwirtschaft

7.3. Manager: mit Profit im Zentrum etc.)

7.4. Entrepreneur: Indentitätsbildende Funktion von Arbeit

7.5. "According to our view, the innovative entrepreneur is not someone who can predict the physical or mental needs are determinate, an average businessperson can catch on and try to catch up; the entrepreneur is the person who determines which need will seem important." (S. 36)