Therapie von Beschwerden in den Wechseljahren

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Therapie von Beschwerden in den Wechseljahren von Mind Map: Therapie von Beschwerden in den Wechseljahren

1. Meine CME Antworten

1.1. Welche klimakterischen Symptome sind sehr konsistent mit der Phase der Wechseljahre assoziiert?

1.1.1. b) Welche klimakterischen Symptome sind sehr konsistent mit der Phase der Wechseljahre assoziiert?

1.2. Welches Erkrankungsrisiko wird durch eine orale Hormontherapie erhöht?

1.2.1. b) Thromboembolie

1.3. Um wie viel Prozent kann durch eine Hormontherapie das Symptom „Hitzewallungen“ reduziert werden?

1.3.1. d) 75%

1.4. Welche der folgenden Applikationsformen ist im Rahmen einer Hormontherapie zur Behandlung von vasomotorischen Beschwerden ineffektiv?

1.4.1. c) vaginale Applikation

1.5. Eine perimenopausale Patientin wünscht eine Aufklärung bezüglich der Hormontherapie und über das Risiko, eine venöse Thromboembolie zu erleiden. Was antworten Sie ihr?

1.5.1. c) Im ersten Einnahmejahr ist das Risiko für eine venöse Thromboembolie deutlich erhöht.

1.6. Das Brustkrebsrisiko wird durch eine Hormontherapie erhöht. Für welche Therapie und Dauer gilt dies nachweislich?

1.6.1. c) EPT für 5 Jahre oder länger

1.7. Bei nicht-hysterektomierten Frauen gibt es bei welcher der folgenden Therapien keine Erhöhung des Endometriumkarzinomrisikos?

1.7.1. e) EPT mit zwölftägiger Gestagengabe pro Behandlungsmonat

1.8. Was können Sie Ihrer Patientin, bezüglich einer Hormontherapie und dem Risiko an einem kolorektalen Karzinom zu erkranken, mitteilen?

1.8.1. a) Das Risiko an einem kolorektalen Karzinom zu erkranken kann durch eine Hormontherapie reduziert werden.

1.9. Wie hoch ist das Risiko für einen zerebralen Insult unter Östrogentherapie in der Perimenopause?

1.9.1. e) + 12 Ereignisse/10 000 Frauen/Anwendungsjahr

1.10. Eine Patientin wünscht eine nicht-hormonelle Therapie ihrer Hitzewallungen. Welche Auskunft erteilen Sie ihr als Arzt zur Datenlage?

1.10.1. d) Serotonin-Wiederaufnahmehemmer können die Symptome verbessern.

2. Einleitung

2.1. Frauen

2.1.1. peri-/postmenopause

2.1.1.1. suchen oft

2.1.1.1.1. ärztliche Hilfe

2.1.1.2. Veränderung der Ovarialfunktion

2.1.1.2.1. physiologisch

2.1.1.3. leiden oft unter

2.1.1.3.1. klimakterische Beschwerden

3. Lernziele

3.1. Klimakterische Beschwerden

3.1.1. Erkennen

3.2. Therapie

3.2.1. Hormontherapie

3.2.1.1. Wirkung

3.2.1.2. Risiken

3.2.2. Alternativen zur Hormontherapie

4. Methode

4.1. Literaturrecherche

5. Klimakterische Beschwerden, Lebensqualtität

5.1. Unterschiedliche Häufigkeit

5.2. Zusammenhang/Ursache

5.2.1. häufig

5.2.1.1. verminderte Sexualsteroide

5.2.2. vielfältige Ursachen

5.3. Symptome

5.3.1. Kein einheitlich definiertes Syndrom

5.3.2. konsistent

5.3.2.1. vasomotosiche Störungen

5.3.2.1.1. Hitzewallungen

5.3.2.1.2. Schweißausbrüche

5.3.2.2. Vaginale Trockenheit

5.3.3. weniger konsistent

5.3.3.1. Schlafstörungen

5.3.3.2. unterschiedliche körperliche Beschwerden

5.3.3.3. Harnwegsbeschwerden

5.3.3.4. Sexuelle Probleme

5.3.3.5. Stimmungsänderungen

5.4. Aktuelle Studie

5.4.1. Teilnehmer

5.4.1.1. 436 prämenopausale Frauen

5.4.1.2. Alter 35 - 47 Jahre

5.4.2. Untersucht

5.4.2.1. Dauer von Hitzewallung

5.4.2.1.1. in Abhängigkeit

5.4.3. Ergebnisse

5.4.3.1. Hitzewallungen

5.4.3.1.1. 90 Frauen mild

5.4.3.1.2. 259 Frauen moderat bis schwer

5.4.3.1.3. 55 Frauen ohne Hitzewallungen

5.4.3.1.4. Mittlere Dauer

5.4.3.1.5. Frühe Perimenopause =>

5.4.3.2. Lebensqualität

5.4.3.2.1. laut

6. Therapie

6.1. Substanzen für die Hormontherapie

6.1.1. nicht hysterektomiert

6.1.1.1. kombinierte Östrogen-Gestagen-Therapie (EPT)

6.1.1.1.1. oral

6.1.1.1.2. transdermal

6.1.1.1.3. progesteron

6.1.1.1.4. Durchführung

6.1.1.2. Verhinderung

6.1.1.2.1. Endometriumhyperplasie

6.1.1.2.2. Endometriumkarzinom

6.1.2. Östrogene (ET)

6.1.2.1. Varianten

6.1.2.1.1. Östradiol

6.1.2.1.2. Östradiolvalerat

6.1.2.1.3. Östriolsuccinat

6.1.2.1.4. Konjugate

6.1.2.1.5. Veresterungen

6.1.2.2. Anwendung

6.1.2.2.1. oral

6.1.2.2.2. transdermal

6.1.2.2.3. nasal

6.1.2.2.4. intramuskulär

6.1.2.2.5. bei urogenitalen Symptomen

6.2. Wirkung einer Hormontherapie

6.2.1. Klimakterische Beschwerden

6.2.1.1. Häufigkeit von Hitzewallungen um ca 75% reduziert

6.2.1.1.1. effektivste Methode für vasomotorische Symptome in der Perimenopause

6.2.1.2. Nebenwirkungen

6.2.1.2.1. Brustspannungen

6.2.1.2.2. Uterine Blutungen

6.2.1.2.3. Ödembildung

6.2.1.2.4. Gelenkbeschwerden

6.2.1.2.5. Psychische Symptome

6.2.1.2.6. seltener

6.2.2. Lebensqualtität

6.2.2.1. kaum Studien

6.2.2.2. inkonsistent

6.2.3. Vulvo-vaginale Atrophie

6.2.3.1. Besserung der Symptome

6.2.3.2. lokal genauso effektiv, wie systemische Gabe

6.2.3.3. wenn einziges Symptom, sollte lokale Gabe bevorzugt werden

6.2.4. Harninkontinenz

6.2.4.1. Linderung bis Heilung möglich

6.2.4.1.1. vor allem bei hyperaktiver Blase

6.2.4.2. orale Therapie verschlechter Harninkontinenz

6.2.4.3. transdermal ohne Einfluß

6.2.4.4. => vaginale Applikation bevorzugen

6.2.5. Harnwegsinfekte

6.2.5.1. vaginale Applikation reduziert Häufigkeit von Harnwegsinfekten

6.2.6. Nutzen-Risiken-Bewertung

6.2.6.1. Hormontherapie ist wirksam

6.2.6.2. Individueller Gesundheitszustand ist bedeutsam

6.2.6.3. Karzinome

6.2.6.3.1. Endometriumkarzinom

6.2.6.3.2. Ovarialkarzinom

6.2.6.3.3. Kolorektales Karzinom

6.2.6.3.4. Mamma-Ca

6.2.6.4. Kardiovaskuläre Erkrankungen

6.2.6.4.1. zerebraler Insult

6.2.6.4.2. Thrombembolische Ereignisse

6.2.6.4.3. KHK

6.2.6.5. Osteoporose

6.2.6.5.1. EPT: Ungünstiges Nutzen-Risiko-Verhältnis

6.2.6.5.2. ET: Ausgeglichenes Nutzen-Risiko-Verhältnis

6.2.6.6. Gallenwegserkrankung

6.2.6.6.1. ET: +31/10.000/a

6.2.6.6.2. EPT: +20/10.000/a

6.2.6.6.3. Vor allem bei übergewichtigen Patientinnen.

6.2.6.7. ZNS

6.2.6.7.1. Kognition

6.2.6.7.2. Demenz

6.3. Hormontherapie nach Malignomerkrankung

6.3.1. Kontraindikation

6.3.1.1. Z.n. Mamma-Karzinom

6.3.2. Z.n. hormonabhängigem Malignom

6.3.2.1. soll nicht eingesetzt werden

6.4. Alternativen zur Hormontherapie

6.4.1. pflanzlich

6.4.1.1. Phytoöstrogene

6.4.1.1.1. Rotklee

6.4.1.1.2. Soja

6.4.1.1.3. Cimicifuga racemose

6.4.1.1.4. Studienlage

6.4.1.1.5. Können nicht empfohlen werden

6.4.2. Lebensstiländerung

6.4.2.1. Hitzewallungen

6.4.2.1.1. Reduktion der Umgebunstemperatur

6.4.2.2. Normalgewicht anstreben

6.4.2.2.1. Übergewicht fördert Hitzewallungen

6.4.2.3. Rauchen einstellen

6.4.2.3.1. Nichtraucherinnen leiden seltener unter Hitzewallungen

6.4.2.4. Physische Aktivität

6.4.2.5. Entspannungsübungen

6.4.3. Z.n. Mamma-CA

6.4.3.1. Hormontherapie Kontraindiziert

6.4.4. Nicht zugelassen, aber Wirksamkeit belegt

6.4.4.1. SSRI

6.4.4.1.1. Venlafaxin

6.4.4.1.2. Fluoxetin

6.4.4.2. Antikonvulsiva

6.4.4.2.1. Gabapentin