> LAUFFITNESS

Jetzt loslegen. Gratis!
oder registrieren mit Ihrer E-Mail-Adresse
> LAUFFITNESS von Mind Map: > LAUFFITNESS

1. Ausdauer

1.1. Kurzzeitausdauer

1.1.1. Zeitraum: 20 sec - 2 min

1.1.1.1. Stoffwechselanforderung: anaerob-alaktizid + anaerob-laktazid (dominiert)

1.2. Mittelzeitausdauer

1.2.1. Zeitraum: 2 - 10 min

1.2.1.1. Stoffwechselanforderung: Anaerob-laktazid und aerob

1.3. Langzeitausdauer

1.3.1. Zeitraum: 10 - 35 min und länger

1.3.1.1. Stoffwechselanforderung: überwiegend aerob

1.4. Schnelligkeitsausdauer

1.4.1. Spezielle Ausdauerfähigkeit für zyklische Disziplinen mit einer Wettkampfdauer bis ca 30/35 sec

2. Allgemeine Ausdauer

2.1. Sportunabhängige Form der Ausdauer

2.2. Grundlagenausdauer

2.2.1. Herz-Kreislauf-Kapazität

3. Spezielle Ausdauer

3.1. Sportartspezifische Form der Ausdauer

3.1.1. Vergleichbar mit lokaler Ausdauer

4. Globale Ausdauer

4.1. Ausdauerfähigkeit bei sportlicher Belastung, die mehr als 1/7 bis 1/6 der gesamten Muskulatur beansprucht

5. Regelmäßig, richtig ausgeführt, mit Maß und mit Spaß

6. Aerobe Ausdauer

6.1. Sauerstoff steht in ausreichender Menge zur oxydativen Verbrennung der Energieträger zur Verfügung

7. Anaerobe Ausdauer

7.1. Durch hohe Belastung ist Sauerstoffzufuhr unzureichend

7.1.1. Energie wird unter Eingehen einer Sauerstoffschuld bereitgestellt

8. In Sportpraxis meist Kombination beider Formen

9. Vorteile

9.1. Gesteigerte Fettverbrennung

9.1.1. Gewichtsreduktion

9.1.1.1. Figurformung

9.2. Steigerung psychischer Belastbarkeit

9.3. Steigert die Gesundheit

9.4. Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit

9.4.1. Basis anderer Sportarten

10. Trainingseffekt: Psyche

10.1. Verbesserung der Stimmung

10.2. Verbesserung von Wohlbefinden

10.3. Antidepressive Wirkung

10.4. Stressabbau

10.5. Angstabbau

11. Trainingseffekt: Hormonsystem

11.1. Blutdrucksenkung

11.2. Weniger Stresshormonausschüttung

11.3. Erholungsnerv (Vagus) gewinnt an Einfluss

12. Trainingseffekt: Stoffwechsel

12.1. Bessere Insulinsensivität

12.2. Vorbeugung Diabetes Typ 2

12.3. Verbesserung der Fettverbrennung

12.4. Cholisterinsenkung

13. Trainingseffekt: Immunsystem

13.1. Verringerte Infektanfälligkeit

13.2. Vorbeugung Krebs + Tumore

13.3. Stärkung des Immunsystems

14. Trainingseffekt: Bewegungsapparat

14.1. Stärkung von Knochen, Knorpeln, Sehnen, Bändern

14.2. Kräftigen der Muskulatur

15. Trainingseffekt: Herz-Kreislauf-System

15.1. Niedriger Ruhepuls

15.1.1. Durch Sportherz

15.2. Weniger Herzrythmusstörrungen

15.3. Bessere Sauerstoffversorgung

15.4. Vergrößerung des Herzmuskels (Erweiterung der Herzhöhlen)

15.4.1. Sportherz=

15.4.1.1. Doppelt so groß, wie bei einem Untrainierten

15.4.1.2. Arbeitet ökonomischer und leistungsfähiger

15.5. Stabilisierung des Blutdrucks

15.6. Erhöhung des Herzminutenvolumens

15.6.1. Definition: Menge an Blut, die innerhalb einer Minute durch den Körper gepumpt wird

15.7. Erhöhung des Schlagvolumens

15.7.1. Definition: Menge an Blut, die bei einem Schlag vom Herz durch die Adern gepumpt wird

15.8. Verbesserte Kapillarisierung

15.8.1. (Unter Energiebereitstellung erklärt)

16. Anaerob-alaktazid

16.1. System stellt auf anaeroben Weg (ohne Sauerstoff) ATP bereit über KP

16.1.1. kurzzeitige Energiebereitstellung erfolgt ohne Glucoseabbau (Glykolyse) und damit ohne Laktat-(Milchsäure-)Bildung

16.1.1.1. Benötigt bei: Kugelstoßen, Hochsprung, Skispringen,dass Schmetterschlag beim Volleyball, Tennisschlag, etc

17. Muskelkater

17.1. Entstehung durch zu hartes, ungewohntes Training

17.1.1. =Übertraining

17.2. Kleinste Mikroverletzungen der Muskulatur zusammen mit Entzündungserscheinungen

17.3. Verletzungen vorbeugen durch richtiges Ausführen der Übungen und Dehnen danach, aber auch ein geeignetes Aufwärmtraining

17.3.1. Muskeln brauchen nach dem Sport Zeit sich zu regenerieren

17.3.1.1. Beste Lösung bei Muskelkater: Ruhe für den entsprechenden trainierten Bereich!

17.4. Starker Muskelkater = Vorstufe einer Muskelzerrung oder sogar eines Muskelrisses

18. Ausdauertest

18.1. Cooper-Test

18.1.1. 12-minütiger Dauerlauf

18.1.1.1. zeigt die Ausdauerfähigkeit

18.2. Shuttle-Run-Test

18.2.1. Ausdauertest mit vorgegebener Zeit und vorgegebenem Tempo, immer geringer werdenden Intervallen

19. Trainingsmethoden

19.1. Dauermethode

19.1.1. Länger andauernde Belastung ohne Unterbrechung

19.1.1.1. Mit konstanter Intensität

19.1.1.2. Mit wechselnder Intensität (Wechselmethode)

19.2. Intervallmethode

19.2.1. Wechsel zwischen relativ kurzen Belastungs- und Entlastungsphasen

19.2.1.1. Intervalle zur bedingten, unvollständigen Erholung

19.3. Wiederholungsmethode

19.3.1. Wechsel zwischen sehr intensiven, relativ kurzen Belastungsphasen und lang andauernde Erholungsphasen

19.4. Wettkampfmethode

19.4.1. Einmalige, seltener mehrfache Belastung mit höchstem Einsatz und wettkampftypischen Verhalten/ Traingswettkämpfe

20. Trainingseffekt: Lunge/Atmung

20.1. Vertiefte Atmung

20.2. Vergrößerung des Atemminutenvolumens

20.2.1. Definition: Volumen, dass innerhalb einer Minute ausgeatmet werden kann

20.3. Erhöhte Vitalkapazität

20.3.1. Definition: max. Luftmenge, die beim Ausartmen ausgeatmet wird

21. Anaerob-laktazid

21.1. System stellt auf anaeroben Weg (ohne Sauerstoff) ATP bereit über Kreatinphosphat (KP)

21.1.1. Maximalbelastung ermöglicht durch Kohlenhydratverbrennung (Glykoseabbau =Glykolyse), Anfallen von Laktat

21.1.1.1. Kennzeichen zunehmender Laktat-Anreicherung (Übersäuerung): Brennen/Schmerzen in den Beinen, Armen beim Radfahren, Schwimmen, etc.

22. Aerob

22.1. Liefert ATP über einen längeren Zeitraum

22.1.1. Durch Verbrennung von Nährstoffen (Kohlenhydrate, Fette) unter Verwendung von Sauerstoff

22.1.1.1. Gebildete Kohlensäure wird als Kohlendioxid über die Lunge abgeatmet

22.2. Benötigt 2-3 min um in Schwung zu kommen

22.2.1. Wichtig bei Ausdauertests: Cooper-Test und 30-Minuten-Lauf

23. Energiebereitstellung

23.1. Ohne Energie keine Muskelbewegung

23.1.1. Muskel benötigt Energie in Form von Adenosintriphosphat (=ATP)

23.1.1.1. ATP=einzig direkt verwendbare Energiequelle für Muskel

23.1.1.1.1. Sehr geringe Menge, würde bei intensivem Training nur für 1-2 Sekunden reichen

23.2. Abhängig vom Sauerstofftransport zum Muskel und Abtransport der Stoffwechselschlacke

23.2.1. Blutgefäßsystem als Versorgungssystem Zentralstation ist das Herz

23.2.1.1. Adern transportieren Blut, können aber keine Stoffe ab-,aufnehmen

23.2.1.1.1. Datenaustausch geschieht durch Kapillare (feinste Verästelung von Adern mit großer Oberfläche)

24. Psycho-physische Ermüdungswiderstands- fähigkeit des Sportlers

25. Lokale Ausdauer

25.1. Beteiligung von weniger als 1/7 bis 1/6 der Gesamtmuskulatur

26. Dynamische Ausdauer

26.1. Ausdauerfähigkeit bei Bewegungen

26.1.1. Benötigt bei Geräteturnen, Freiklettern

27. Statische Ausdauer

27.1. Ausdauerfähigkeit bei gehaltenen Übungen

27.1.1. Benötigt bei Ausdauersportarten wie Joggen und Radfahren