Aufgabe: Versetze dich in die von dir übernommene Figur und formuliere deren Innensicht in Ich-Fo...

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Aufgabe: Versetze dich in die von dir übernommene Figur und formuliere deren Innensicht in Ich-Form: Ich als ... beabsichtige, fühlte bzw. fühle, denke usw. von Mind Map: Aufgabe: Versetze dich in die von dir übernommene Figur und formuliere deren Innensicht in Ich-Form: Ich als ... beabsichtige, fühlte bzw. fühle, denke usw.

1. Aufgabe fördert nur die zwei Komponenten: Fähigkeit zur Empathie, Perspektivwechsel.

2. Ich als Lisa und Sarah interessiere mich wenig für Bodos Situation und Gefühlslage, für mich zählt mehr die Meinung und Zustimmung der anderen Mitschüler*innen.

2.1. Ich beabsichtige Anerkennung von meinen Mitschüler*innen.

2.1.1. Ich als Lisa fühle mich als einen wichtigen Teil der Klasse. Ich bin ziemlich beliebt, denn meine Mitschüler*innen lachen mit.

3. Kritische Reflexion der Aufgabe

3.1. Es fehlt der Antrieb zur Lösung des Konflikts und zum konkreten Austausch (siehe weitere Komponenten moralischen Bewusstseins)

3.1.1. Moralische Urteilsbildung hat auch etwas mit moralischen Gefühlen zu tun (nicht nur mit der Einsicht moralischer Prinzipien).

3.1.1.1. Förderung von Empathiefähigkeit (Kinder ab dem 10. Lebensjahr sind dazu in der Lage)

3.2. Reine Informationen zu moralischem Handeln reichen nicht aus!

3.3. Nicht jedes Fallbeispiel ist geeignet, vielfach wird Hintergrundwissen benötigt! Gefahr: Klischeehaftigkeit

3.3.1. Kann ein Fallbeispiel immer fiktiv bleiben?! Gibt es nicht immer Erfahrungsberichte?!

3.3.1.1. Im Schulkontext: Man muss die Klassendynamik sehr gut kennen! (Welche Lehrkraft kann das beurteilen?)

4. Bodo - Gruppe Jan, Etienne, Lea

4.1. Ich als...

4.1.1. Bodo würde mich sehr einsam fühlen.

4.1.1.1. Bodo könnte mir vorstellen die Situation auszusitzen, um nicht noch mehr Probleme zu haben.

4.1.1.1.1. Bodo will mich nicht wehren, weil es keinen Zweck hat!?

4.1.1.2. Bodo bin mit der Situation in der Schule und zu Hause überfordert.

4.2. Ich als...

4.2.1. Bodo würde die Situation mit den Klassenlehrer_innen vertraulich besprechen.

4.2.1.1. Bodo erwarte, dass jemand meine Situation erkennt und mich unterstützt.

4.2.1.1.1. Bodo empfinde die Klassengemeinschaft als nicht intakt/falsch und stehe über den Hänseleien.

4.2.1.1.2. Bodo frage mich, ob Ronald ein echter Freund ist

4.3. Ich als...

4.3.1. Bodo würde mit Ronald sprechen und mit ihm überlegen, was ich tun könnte

5. Alan (und Heiner) - Gruppe Raphael und Mourad

5.1. Ich als...

5.1.1. Ich als Alan und Heiner sehe keinen Grund darin den Bodo nicht zu ärgern, denn ich denke, dass es ihm kein großes Leid zufügt.

5.2. Ich als...

5.2.1. Ich als Alan und Heiner fühle mich nicht so sehr verantwortlich für den Bodo, weil es ihm scheinbar gut geht

5.3. Ich als...

5.3.1. Ich als Alan und Heiner mache ich Quatsch mit seinen Sachen, weil ich so mit Leuten umgehe, die ich nicht mag.

5.3.1.1. Es unternimmt ja auch kein Anderer etwas gegen uns

5.4. ich als...

5.4.1. Ich als Alan und Heiner meine es nicht böse wenn ich mir mit Bodo einen Spaß erlaube

6. Lisa (und Sarah) - Gruppe Marina und Sandra

6.1. Ich als Lisa denke nicht über die Konsequenzen meiner Handlungen nach... Bodo ist ja wirklich ein Streber.

6.2. Ich als Sarah versuche meiner Freundin Lisa und den anderen zu gefallen. Bodo ist halt nicht cool, das sieht man an seiner Kleidung. So ein paar Sprüche sind doch eher lustig und er sollte es nicht so ernst nehmen.

6.3. Ich als Sarah finde Bodo einfach uncool. Mir ist egal, wie es ihm geht. Lisa und die anderen Mitschüler*innen finden es ja auch witzig.

6.4. Ich als Lisa sehe keinen Grund damit aufzuhören. Bodo beschwert sich nicht und die anderen Mitschüler*innen sagen ja auch nichts dagegen.

7. Fallbeispiel Bodo

8. Theoretische Grundlage

8.1. Komponenten moralischen Bewusstseins

8.1.1. Fähigkeit zur Empathie

8.1.2. Fähigkeit zum Perspektivwechsel

8.1.3. moralische Empfindungsfähigkeit

8.1.4. Fähigkeit zum rationalen Interessenausgleich

8.1.5. Fähigkeit zur moralischen Selbstverpflichtung nach moralischen Prinzipien und Regeln

8.2. Diese Kompetenzen werden in sozialer Interaktion und gezielt gefördert.

8.2.1. Daher: Fallbeispiele und Übungen sollen fiktiv bleiben in Bezug auf die TeilnehmerInnen.

9. Ich denke, dass es alles ungerecht ist und ich ein Feigling bin, normalerweise muss ich den anderen sagen, dass sie damit aufhören sollen. Ich traue mich nicht...

10. Ronald sollte mir überlegen, wie ich mit Bodo eine gemeinsame Lösung finde ihn aus der misslichen Situation zu erlösen

10.1. Ronald fühle mich verpflichtet meinem Freund zur Seite zu stehen

10.2. Ronald sollte Bodo keinesfalls alleine lassen, denn er braucht gerade in solchen Situationen einen verlässlichen Freund

10.3. Ronald meinem Freund helfen, aber ich glaube ich bin alleine nicht in der Lage dazu, ich brauche Hilfe von anderen (vllt. Lehrer*innen/Ansprechpartner*innen)

10.3.1. Ronald finde es erschreckend, dass keine Lehrkraft die Situation mitbekommt

11. Ronald - Gruppe Elena, Florentina

11.1. Ich als...

11.2. Ich als...

11.3. Ich als...

11.3.1. Die Hauptsache ist, dass die anderen nicht über mich lachen. Bodo kommt irgendwie aus dieser Situation raus.

11.3.2. Ronald hoffe, dass die anderen Schüler*innen endlich aufhören Bodo zu ärgern

11.3.2.1. Ronald fühle mich machtlos und habe das Gefühl ein schlechter Freund zu sein

11.3.2.2. Ronald habe das Gefühl, dass die anderen nicht merken, wie sehr sie Bodo mit ihrem Verhalten verletzen

11.3.2.3. Ronald weiß nicht was die anderen von mir denken, wenn ich offen für Bodo einstehe

11.3.2.3.1. Ronald möchte nicht auch von den anderen gemobbt werden

11.4. Ich als...