1. historisch genetische Entwicklung
1.1. Römerstadt
1.1.1. Befestigte Stadtgrenzen
1.1.2. Forum als Mittelpunkt
1.1.3. Hierarchische Ordnung des Raumes
1.2. Mittelalter (8.-15.Jh.)
1.2.1. Handels- und Bürgerstadt
1.2.1.1. Kirche/ Kloster
1.2.1.2. Burg
1.2.1.3. Marktplatz/Rathaus
1.2.1.4. enge, verwinkelte Gassen für Tragetiere oder Karren
1.2.1.5. Handelsstraßen für Fuhrzwecke, ausgerichtet auf Siedlungsmittelpunkt
1.2.1.6. Mauer, meist mit Graben
1.2.1.7. Wohn- und Arbeitsstätten oft unter einem Dach (Nutzungsmischung)
1.3. Absolutismus (16.-18.Jh.)
1.3.1. Residenzstadt
1.3.1.1. Schloss
1.3.1.2. Residenz
1.3.1.3. Alleen für Karossen
1.3.1.4. Anlagen
1.3.1.4.1. planmäßig
1.3.1.4.2. symmetrisch
1.3.1.5. Hauptachse auf Residenz gerichtet
1.3.1.6. Park- und Gartenalagen in geometrischer Formen
1.4. Industrialisierung (19.Jh.)
1.4.1. Industriestadt
1.4.1.1. Industrieanlagen
1.4.1.2. Bahnhof
1.4.1.3. Eisenbahn
1.4.1.4. rasterförmige Straßennetz
1.4.1.5. Mietskasernen
1.4.1.6. Villengebiete
1.4.1.7. Weitgehend räumliche Trennung von Arbeit und wohnen (noch eng nebeneinander)
1.5. Gegenwart (20..Jh.)
1.5.1. Großwohnsiedlungen/New Town
1.5.1.1. Versorgungszentrum
1.5.1.2. Hierarchische strukturiertes Straßennetz
1.5.1.2.1. Industriegebiet
1.5.1.3. Pendlerverkehr
1.5.1.4. Vielfalt an Haus- und Wohnform
1.5.1.5. Gewerbegebiete
1.5.1.6. klare räumliche Trennung von Wohn und Arbeitsstädten
2. Kategorien der stadtgeographie
2.1. physiognomisch
2.1.1. Morphologie der Stadt
2.1.1.1. Grundriss
2.1.1.2. Aufriss
2.1.1.2.1. sozialräumlich
2.1.1.3. Häuser
2.1.1.4. Dachformen
2.2. funktinonal
2.2.1. Raumeinheit
2.2.1.1. Wohnviertel
2.3. historisch genetisch
2.3.1. Gliederung nach Entstehungszeitpunkt
3. Funktionswandel
3.1. Funktionsverlust
3.2. Funktionsgewinn
3.2.1. Zusammenhang mit surbanisierung von Industrie und tertiärem Sektor
3.2.1.1. Daraus folgt ein Zugewinn an...
3.2.1.1.1. Leistungsfunktion
3.2.1.1.2. Verwaltungsfunktion
3.2.1.1.3. Kontrollfunktion
3.3. Funktionsstagnation
3.3.1. Keine Veränderung der Funktionen
3.4. Abhängig von...
3.4.1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
3.4.2. Nachfrage nach Standorten
4. Kulturraumspezifische Stadttypen + Merkmale
4.1. Angloamerikanische Stadt
4.1.1. Diagonal verlaufene avenues und Broadways
4.1.2. Trennung von Wohnort und Arbeitsplätzen
4.1.3. Schachbrettartiges Straßennetz
4.2. Lateinamerikanische Stadt
4.2.1. Straßen verlaufen rechtwinklig zueinander
4.2.2. Im Zentrum = großer zentraler Platz dessen Erscheinungsbild von der Hauptkirche bestimmt wird
4.2.3. Schachbrettmuster aus quadratischen/rechteckigen Baublöcken
4.2.4. Stadt-Land-Gefälle
4.2.4.1. Andauernder Wechsel der Anzahl von Migranten aus ländlichen Gebieten
4.3. Islamisch-orientalische Stadt
4.3.1. Sackgassengrundriss
4.3.2. Landflucht
4.3.2.1. starker Zuwanderungsdruck in die Stadt durch Inländer
4.3.3. Moschee als religiöses Zentrum
5. Surbanisierung
5.1. Gründe
5.1.1. starker Siedlungs- und Flächendruck in Kern-, Innenstädten
5.1.2. Imageproblem
5.1.2.1. Bsp. Zu viel Verkehr in der Stadt im Gegensatz zum Umland
5.1.3. Mobilitätsverhalten hat sich verändert
5.1.3.1. Ausbau des Verkehrsnetzes
5.1.3.2. Ausbau des ÖPNV
5.1.3.3. stark zugenommene Motorisierung
5.1.3.4. Keine unmittelbar Nähe zum Arbeitsplatz nötig
5.1.3.4.1. durch Digitale Kommunikationsmedien
5.1.4. Zu geringer wohn- und Freizeitwert
5.1.5. Wohnungsmangel
5.2. Folgen
5.2.1. Pendlerströme zwischen Wohnort und Arbeitsplatz
5.2.1.1. Fahrtkosten
5.2.1.2. Zeitverlust
5.2.1.3. Umweltbelastung
5.2.2. Geringeres Steueraufkommen in der Stadt
5.2.3. Verlust von Arbeitsplätzen
5.2.4. Infrastruktur muss im suburbanen Raum erweitert werden
5.3. Probleme
5.3.1. Funktionsverlust der Kernstadt
5.3.2. Erhöhte Verkehrsbelastung durch Pendlerverkehr
6. Segregation
6.1. Ethnische Segregation
6.1.1. Herkunftsspezifisch
6.2. Sozialräumliche Segregation
6.2.1. Konzentration bestimmter sozialen Gruppen auf bestimmte teilnähme einer Stadt/-region
6.2.1.1. Kriterien:
6.2.1.1.1. Ökonomische Kriterien
6.2.1.1.2. Klassenzugehörigkeit
6.2.1.1.3. Schichtzugehörigkeit
7. Modelle
7.1. Kreis-Modell
7.1.1. Konzentrische Ringe um das Hauptgeschäftszentrum
7.1.2. Wachstum: von innen nach außen
7.1.3. Stadtzentrum und vier Ringe darum
7.1.3.1. Erster Ring (Zone in Tradition)
7.1.3.1.1. Übergangszone
7.1.3.1.2. Junge, Alleinstehende Bevölkerung
7.1.3.1.3. Minderheiten
7.1.3.2. Zweite Zone (Zone of workingmen‘s homes)
7.1.3.2.1. Mehrfamilienhäuser
7.1.3.3. Dritter Ring (Residential Zone)
7.1.3.3.1. Mittelschichtbevölkerung
7.1.4. Arbeiterbevölkerung
7.1.5. Vierter Ring(Commuters Zone)
7.1.5.1. Vorortszone der pendlerwohngebiete
7.1.5.2. Oberschichtbevölkerung
7.1.5.3. Größere Grundstücke
7.1.5.4. Neubausiedlungen
7.1.5.5. Außerhalb des Stadtgebiets
7.2. Sektoren-Modell
7.2.1. These: die Entwicklung von Wohngebieten unterschiedlicher Miethöhen folgt einem sektoralen Muster von der Stadtmitte in die Peripherie
7.2.1.1. Bodenpreise nehmen nicht gleichmäßig vom Zentrum in Richtung Peripherie ab
7.2.1.1.1. sondern dass sich recht stabile Sektoren unterschiedlicher Bodenpreise gebildet haben
7.2.1.1.2. Nähe von Industrieanlagen oder Verkehrswegen sind die Bodenpreise sehr billig
7.2.1.1.3. Statushöhere Bevölkerung lebt in Lagen mit weniger Emissionen
7.2.2. Ausgangspunkt für Veränderungen sind die großen Verkehrsachsen
7.3. Mehr-Kerne-Modell
7.3.1. Mit der Größe der Stadt wächst auch die Zahl und Spezialisierung der Kerne
7.3.1.1. Desto größer die Stadt= desto höher die Wahrscheinlichkeit für Sub-Kerne Bildung
7.3.2. Zentrum-Peripherie-Gradient
7.3.2.1. Verteilung der Bevölkerung um die City herum
8. Daseinsgrundfunktionen
8.1. sich versorgen
8.1.1. Krankenhäuser
8.2. wohnen
8.2.1. Wohngebiete
8.2.2. Häuser
8.2.3. Wohnungen
8.3. Bildung/Arbeit
8.3.1. Arbeitsplätze
8.3.2. Aufstiegchancen
8.3.3. Schulen/Universitäten
8.4. sich erholen
8.4.1. shoppen (Einkaufsläden)
8.4.2. Freizeitangebote/Sportmöglichkeiten
8.4.3. Party-/Clubszene
8.4.4. Kino
8.4.5. Ausgehen
8.4.5.1. Restaurants
8.4.6. Parks
8.5. Veränderung der Stadt wird als ganzes gesehen
8.5.1. Alle Entscheidungen müssen nachhaltig und zukunftsfähig sein in Hinsicht auf ...
8.5.1.1. Kultur
8.5.1.2. Soziales
8.5.1.3. Wirtschaft
8.5.1.4. Umwelt
9. Fachbegriffe
9.1. nachhaltige Stadtentwicklung
9.2. Autogerechte Stadt
9.2.1. Auto = Hauptverkehrsmittel
9.2.2. Ausbau von Straßen/Autobahnen
9.2.3. Trennung der verschiedenen Verkehrsmitteln
9.3. Urbanisierung
9.3.1. Ausbreitung städtischer Lebensformen und Verhaltensweisen der Bevölkerung
9.3.1.1. von den städtischen in die umgebenden ländlichen Räume
9.4. Vulnerabilität
9.4.1. Maß für Anfälligkeit eines Standorts
9.5. Waterfront Development
9.5.1. Am Ufer gelegene Stadtteile = heute obsoleten Hafenanlagen, Docks, Indsutriebauten =
9.5.1.1. Kostspielige, langfristige Projekte
9.5.1.1.1. =Revitalisierung
9.6. Shrinking cities
9.6.1. Städte in industrialisierten Ländern schrumpfen
9.6.1.1. Politische Verhältnisse
9.6.1.2. Bsp.: Großbritannien, Italien, Russland, USA
9.7. Urbanisierung
9.7.1. Ausbreitung städtischer Lebensformen
9.8. Reurbanisierung
9.8.1. Bevölkerungs- und Beschäftigungszunahme
10. Standortfaktoren/ -Vorteile
10.1. Weiche standortfaktoren
10.1.1. Bürokratie
10.2. Unternehmenbezogene Faktoren
10.2.1. Image des Standorts
10.2.2. Wirtschaftliches Klima
10.2.3. Eigene Konkurrenten
10.3. Personenbezogene Faktoren
10.3.1. Wohnungumgebung
10.3.2. Schulen
10.3.3. Kulturelles Angebot
10.3.4. Umwelt
10.3.5. Medizinische Versorgung
10.3.6. Gartenstadt (-modell)
10.3.7. Autogerechte Stadt
10.4. Folge
10.4.1. Agglomeration
10.5. Harte Standortfaktoren
10.5.1. Lage
10.5.2. Transportkosten
10.5.3. Steuern und Abgaben
10.5.4. Mietkosten
10.5.5. Verkehrsanbindung
10.5.6. Arbeitsmarkt
11. Gentrifizierung
11.1. Experimentierphase
11.1.1. Pioniere steigen an
11.1.2. Untere soziale Schicht und andere fallen leicht
11.2. Expansionsphase 1
11.2.1. Pioniere steigen stark an
11.2.2. Untere soziale Schicht fällt stark
11.2.2.1. Wird von Pionieren verdrängt
11.2.3. Getrifiere steigen langsam ein
11.2.3.1. Investieren erstmals
11.2.4. Andere fallen stark ab
11.3. Expansionsphase 2
11.3.1. Gentrifier steigen stark an
11.3.2. Pioniere werden verdrängt
11.3.3. Untere soziale Schicht fällt weiter
11.3.3.1. Kaum noch vertreten
11.3.4. Andere werden ebenfalls verdrängt
11.4. Stagnationsphase
11.4.1. Pioniere =30%
11.4.2. Untere soziale Schicht und andere kaum noch vorhanden
11.4.3. Gentrifier=über 60%
11.5. Dimensionen
11.5.1. Soziale Dimension
11.5.1.1. Zuzug einer statushöheren Bevölkerung
11.5.1.1.1. Sozialer Wandel
11.5.2. Bauliche Dimension
11.5.2.1. Änderung in:
11.5.2.1.1. Beschaffenheit der Bausubstanz
11.5.2.1.2. Miet-, Immobilienpreise
11.5.2.1.3. Eigentümerstruktur
11.5.2.1.4. Wohnumfelds
11.5.3. Kommerzielle Dimension
11.5.3.1. Nutzungswandel
11.5.3.1.1. Veränderung der Anzahl der:
11.5.4. Symbolische Dimension
11.5.4.1. Imagewandel
11.5.4.2. Allgemeine Bedeutung des Raums
12. Städtebauliche Leitbilder
12.1. Aufeinander angestimmte Stadtentwicklungsziele einer Gemeinde
12.1.1. Konzepte der Verkehrsmobilität
12.2. übergreifende Vorstellungen der städtebaulichen Entwicklung
12.2.1. Berufsstand der Stadtplanung orientiert an Epoche