Behavioristisches PM

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Behavioristisches PM von Mind Map: Behavioristisches PM

1. Grundannahmen

1.1. Introspektion(Erforschung von Bewusstsein & Erleben) wird als unwissenschaftlich abgelehnt

1.2. Black-Bock-Modell : äußere Reize wirken auf Organismus ein und lösen im Inneren nicht beobachtbares Reaktionen aus, deren Auswirkungen objektiv (im Verhalten) erfasst werden kann

1.3. Mensch kommt als fast leeres Blatt(tabula rasa) auf die Welt& erlernt durch Konditionierungsprozesse Verhaltensweisen (Erbanlagen sind eher unbedeutend)

1.4. Menschliches Verhalten wird durch Umweltstimuli ausgelöst

1.5. Eine Veränderung des Verhaltens geschieht durch eine Veränderung der Umweltstimuli

1.6. Mensch passt sich durch Lernprozesse an Umwelt an (Reiz- Reaktion-Verbindung)

2. Menschenbild

2.1. Lernprozesse optimieren seine Anpassung an die Umwelt

2.2. Konditionierungsprozesse lassen einen Menschen "gut" oder "schlecht" werden

2.3. Mensch ist ein passives Lebewesen, das unter der Reizkontrolle der physikalischen&sozialen Umwelt steht

2.4. Mensch als "Reiz- Reaktion-Maschine"

3. Grenzen

3.1. Komplexität des Menschen wird in den Tierexperimenten nicht ausreichend berücksichtigt

3.2. Kognitive Prozesse werden vernachlässigt

3.3. Eigenaktivität des Menschen wird zu wenig wahrgenommen

3.4. Behavioristen stellen keine Persönlichkeitstheorien auf, da der Mensch ihrer Meinung nach einer sich ständig ändernden Umwelt unterliegt

4. Operates Konditionieren

4.1. Definition

4.1.1. Eine Lernform bei der sich die Wahrscheinlichkeit einer Reaktion aufgrund einer Veränderung ihrer Konsequenzen ändert

4.1.2. Verstärker : Reiz, der, wenn er kontingent auf eine Reaktion folgt, die Wahrscheinlichkeit der Reaktion erhöht

4.1.3. Positiver Verstärker :auf ein (zufälliges) Verhalten folgt ein angenehmer Reiz, der die Wahrscheinlichkeit der Reaktion erhöht

4.1.4. Negative Verstärkung : auf ein (zufälliges) Verhalten folgt die Entfernung eines aversiven Reizes, die die Wahrscheinlichkeit der Reaktion erhöht

4.1.5. Bestrafungsreiz : Reiz, der, wenn er kontingent auf eine Reaktion folgt, die Wahrscheinlichkeit der Reaktion senkt

4.1.6. Positive Bestrafung : auf ein unerwünschte Verhalten folgt ein aversiver Reiz, der die Wahrscheinlichkeit der Reaktion senkt

4.1.7. Negative Bestrafung : auf ein unerwünschtes Verhalten folgt die Entfernung eines angenehmen Reizes, die die Wahrscheinlichkeit der Reaktion senkt

4.2. Fachbegriffe

4.2.1. Operant : Verhalten eines Organismus, das beobachtbare Effekte auf die Umwelt hat

4.2.2. Kontingent bei der Verstärkung : Reaktion erlaubt eine zuverlässige Vorhersage für das Auftreten der dadurch hervorgerufenen Änderungen in der Umwelt (Konsequenzen)

4.2.3. Wirkung : Fluchtkonditiinierung und Vermeidungskonditionierung

4.2.4. Operante Löschung, Diskriminative Hinweisreize, Dreifachkontingenz

4.2.5. Verstärker : Primäre Verstärker & Konditionierte Verstärker

4.2.6. Variable&fixierte Verstärkerpläne, Shaping

5. Gegenstand

5.1. Beobachtbares Verhalten

5.2. Umweltstimuli, unter denen das Verhalten auftritt

5.3. Konsequenzen, die auf das Verhalten folgen

6. Forschungsansatz

6.1. Untersuchung von Reiz- Reaktion-Verbindung

6.2. Wissenschaftliche Erkenntnisse können nur über Experimente gewonnen werden, die beobachtbares Verhalten untersuchen

6.3. Behavioristen führen häufig Tierexperimente durch, um speziesübergreifende Gesetzmäßigkeiten zu untersuchen

7. Entstehungskontext

7.1. Ivan Pavlov entdeckte einen Lernprozess, der als klassisches Konditionieren bezeichnet wird (Hunde-Experiment)

7.2. John B. Watson übertrug das klassische Konditionieren auf den Menschen & führte dazu das Experiment mit dem "kleinen Albert" durch

7.3. Burrhus F. Skinner entwickelte das Lernprinzip des operanten Konditionierens (Experiment in der Skinner - Box)

8. Klassisches Konditionieren

8.1. Definition

8.1.1. Art des Lernens, bei der ein Verhalten (CR) durch einen Stimulus (CS) hervorgerufen wird, der seine Wirkung durch eine Assoziation mit einem biologischen Stimulus (UCS) erlangt

8.1.2. UCS :Stimulus, der eine UCR hervorruft

8.1.3. UCR: Reaktion, die durch einen UCS hervorgerufen wird ohne vorherige Übung/Lernprozese

8.1.4. CS: Zuvor neutraler Stimulus(NS), der nun eine CR auslöst

8.1.5. CR: Reaktion, die durch einen zuvor NS ausgelöst wird. Die CR erfolgt als Ergebnis einer Paarung von NS mit UCS

8.2. Schema klassisches Konditionieren

8.2.1. UCS löst UCR aus (natürliche Ausgangssituation)

8.2.2. NS löst OR aus (neutrale Situation)

8.2.3. UCS +NS (=CS) löst UCR(=CS) aus (ein-oder mehrmaliger Konditionierungsprozess)

8.2.4. CS löst CR aus (Ergebnis des Konditionierungsprozesses)

8.3. Fachbegriffe

8.3.1. Bedingungen für einen effektiven Erwerb : Kontiguität, Kontingenz, informativität

8.3.2. Löschung (Extinktion)

8.3.3. Spotanremission

8.3.4. Reizgeneralisierung

8.3.5. Reizdiskrimination