1. Das Kind ist auf sich alleine gestellt und wächst ohne Grenzen auf.
2. Definiton
2.1. Das diese Form der Kindererziehung als “Erziehungsstil” bezeichnet wird, scheint nach näherer Betrachtung widersprüchlich zu sein.Denn beim Laissez-Faire Erziehungsstil findet eigentlich keine Erziehung (durch die Eltern) statt.
2.1.1. Diese Erziehungsform wird aus diesem Grund auch als Nicht-Erziehung bezeichnet.
2.2. Die Eltern verhalten sich passiv und uninteressiert gegenüber ihrem Kind. Sie stellen keine klaren Regeln auf und lassen das Kind machen, was es will.
3. Verhältnis zwischen Eltern und Kind:
3.1. Das Verhältnis ist gleichgültig, neutral und distanziert.
3.2. Eltern spielen keine aktive Rolle im Leben des Kindes.
3.3. Kind fällt Entscheidungen selbst, ohne Austausch mit Eltern.
3.4. Eltern greifen nicht fördernd ein und loben ihr Kind nicht.
3.5. Es wird keine emotionale Beziehung aufgebaut.
4. Kindererziehung ohne Regeln – Die Folgen und Auswirkungen
4.1. Die Laizzez-Faire Erziehung ist mit einer Reihe von Nachteilen verbunden. Die Folgen einer solchen Nicht-Erziehung können das Kind das ganze Leben lang begleiten.
4.1.1. 1. Alltag
4.1.1.1. Dem Kind fehlt im Alltag ein geregelter Tagesablauf. Außerdem ist es durch die fehlende Leitung der Eltern oftmals orientierungslos.
4.1.2. 2. Sozialverhalten
4.1.2.1. Da das Kind durch eine Laissez-Faire Erziehung größtenteils auf sich alleine gestellt ist, lernt es keine sozialen Werte und Normen. Dieses kann zu einem gestörten Sozialverhalten führen.
4.1.3. 3. Aufbau von Beziehungen
4.1.3.1. Durch die passive und neutrale Einstellung der Eltern wird keine positive emotionale Beziehung zum Kind aufgebaut.
4.1.4. 4. Persönliche Probleme
4.1.4.1. Die neutrale Beziehung zwischen Eltern und Kind kann starke emotionale und körperliche Folgen für das Kind haben.